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T-Guard: Gigabyte will Grafikkarten mit 12V-2×6 per Netzteil schützen


T-Guard: Gigabyte will Grafikkarten mit 12V-2×6 per Netzteil schützen

Bild: Gigabyte

Schmelzende 12V-2×6-Stromstecker sind ein Dauerthema: Immer mal wieder haben RTX-5000-, RTX-4000- und auch RX-9000-Grafikkarten mit dem Problem zu kämpfen, dass der „neue“ Stromstecker überhitzt und dann beginnt zu schmelzen – mitsamt Hardwareschaden. Gigabyte will diesem Problem nun per „T-Guard“ angehen.

Nach ASRock und MSI folgt nun Gigabyte

Bei T-Guard handelt es sich um einen „Thermal Monitor“, entsprechend werden die Temperaturen des 12V-2×6-Anschlusses überwacht. Überschreiten diese einen gewissen Wert, soll das Netzteil eine Warnung ausgeben – die vermutlich (auch) mittels Software angezeigt wird. Steigt die Temperatur weiter, soll das Netzteil selbst eingreifen, indem die Leistungsaufnahme des 12V-2×6-Anschlusses reduziert wird. So soll das Schmelzen des Steckers verhindert werden.

Gigabyte spricht zwar nur von „reduzieren“, doch offenbar wird der Stromstecker komplett abgeschaltet. Laut Gigabyte soll es dennoch möglich sein, Daten zu retten. Wer eine in die CPU integrierte GPU hat, soll diese dazu nutzen können, die Daten zu speichern. „Reconnect“ nennt Gigabyte dies. Denn abgeschaltet wird nur der Stromstecker zur Grafikkarte, die restlichen Komponenten werden weiterhin mit Strom versorgt. Ob dies in der Praxis tatsächlich zuverlässig funktioniert, wird sich aber erst noch zeigen müssen.

Noch nicht lieferbar

Damit all das funktioniert, muss das Netzteil T-Guard aber natürlich unterstützen, was bei der neuen Gaming-Serie der Fall ist, die es mit 750 Watt, 850 Watt und 1.000 Watt gibt. Im deutschen Handel sind die Netzteile bis jetzt noch nicht angekommen, dort wird derzeit noch die Vorgängergeneration verkauft. Wann die Netzteile genau zu welchem Preis erscheinen werden, ist unklar. Im Handel findet sich unter anderem derzeit das alte „UD850GM PG5 V2“, das neue Modell wird die Bezeichnung „Gaming 850GM PG5“ tragen.

Gigabyte T-Guard-Netzteile (Bild: Gigabyte)

Überwachung per Netzteil oder externem Hardware-Tool

Mittlerweile gehen immer mehr Hersteller dazu über, den problematischen 12V-2×6-Stromstecker zu überwachen. Neben Gigabyte gibt es auch Netzteile von ASRock und MSI, die dies genauso tun. Alternativ lässt sich der Stromstecker mit externen Überwachungstools wie den Thermal Grizzly WireView Pro II (Test) überwachen. Dieses muss mit 120 Euro zwar separat erworben werden, ermöglicht jedoch auch eine detailliertere Überwachung, Protokollierung und auch Konfiguration.



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Withings BodyFit: Vernetzte Waage zeigt Fett und Muskeln in sechs Körperzonen


Withings BodyFit: Vernetzte Waage zeigt Fett und Muskeln in sechs Körperzonen

Bild: Withings

Mit der Withings BodyFit bringt Withings eine neue, vernetzte Körperanalysewaage für zu Hause auf den Markt, die innerhalb von zehn Sekunden Aufschluss über die Zusammensetzung des Gewichts geben soll. Über einen ausziehbaren Griff erfasst die Waage die Körperzusammensetzung in sechs Zonen und gibt physiologische Einblicke.

Bioelektrische Impedanzspektroskopie korreliert mit DEXA

Auf diese Weise soll für den Nutzer die Verteilung von Muskel- und Fettmasse in verschiedenen Körperbereichen sichtbar werden. Die Messung orientiert sich an einer auch in Arztpraxen und Diagnostikzentren genutzten Methode, dem DEXA-Scan. Hierbei handelt es sich um ein klinisches Verfahren zur Analyse von Fett- und Muskelmasse. In einer Vergleichsstudie zeigte die Withings-Technologie eine Korrelation von bis zu 99 Prozent bei der Fettmasse und von bis zu 98 Prozent bei der Muskelmasse, womit das Unternehmen die Aussagekraft der erhobenen Werte untermauern möchte.

Withings BodyFit Handgriff
Withings BodyFit Handgriff (Bild: Withings)

Auch für Anwender von medikamentösen Therapien zur Gewichtsreduktion mit dem Wirkstoff GLP-1 soll die Withings BodyFit alltagsnahe Einblicke geben, da GLP-1-Nutzer zwar viel Gewicht verlieren können, dies aber unter Umständen trotzdem das falsche Körpergewebe betrifft. Mit der Withings BodyFit lasse sich kontrollieren, dass der Gewichtsverlust vor allem Fett betrifft und zugleich Muskelmasse erhalten bleibt.

Die bioelektrische Impedanzspektroskopie (BIS) der Withings BodyFit arbeitet mit 13 Frequenzen bis zu 800 kHz und wurde laut Hersteller gegen DEXA validiert, woraus sich die oben genannten Werte für die Korrelation ergeben. Die ITO-Glaswaage mit Farbdisplay bildet die Muskel-Fett-Verteilung in einer 12-Zonen-Matrix ab. Nutzer werden daraufhin in Kategorien wie „Athletic”, „Strong” oder „Powerhouse” eingeordnet.

Withings BodyFit (Bild: Withings)

Für alle Funktionen braucht es das Abo Withings+

Über die App der Withings BodyFit erhalten Nutzer automatisch eine Kalorienbilanz und gewohnheitsbasierte Empfehlungen zwischen den Messungen, um die Körperzusammensetzung langfristig zu verbessern. Die Withings-App erstellt eine kontinuierliche, personalisierte Ausgangsbasis, sodass sichtbar werden soll, wenn Muskelmasse unbemerkt abnimmt, sich die Fettverteilung verschiebt oder ein Trainingsplan Wirkung zeigt. Dazu erhalten Nutzer einen kostenlosen einmonatigen Testzugang zu Withings+, inklusive des KI-Assistenten, der die Messwerte einordnet und Hinweise gibt.

Withings-App: Körperzusammensetzung
Withings-App: Körperzusammensetzung (Bild: Withings)

Datenschutz: Keine Weitergabe der Daten an Dritte

Laut Withings sind alle Messdaten Ende-zu-Ende verschlüsselt. Zudem gibt Withings Gesundheitsdaten weder an Dritte noch an Werbetreibende oder Versicherungen weiter. Nutzer behalten laut Hersteller die vollständige Kontrolle über ihre Daten und können diese jederzeit in der App löschen. Withings ist nach ISO 27001, ISO 27701 und HDS zertifiziert.

Günstiger als die letzten Messstationen von Withings

Nach dem Gesundheitsspiegel Withings Omnia und der Longevity-Station Withings Body Scan 2, die erst später in diesem Jahr für 500 Euro in den Handel kommen wird, bringt Withings mit BodyFit vor allem auch wieder eine günstigere Waage auf den Markt, die deshalb potenziell für mehr Kunden von Interesse sein könnte. Denn die Withings BodyFit ist ab dem 1. Juli 2026 zum Preis von 249,95 Euro (UVP) bei Withings erhältlich.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Withings unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Mini-PCs zur Computex: MSI mit Wildcat Lake, Panther Lake und Strix Halo


Mini-PCs zur Computex: MSI mit Wildcat Lake, Panther Lake und Strix Halo

MSI rüstet seine Mini-PC-Familie mit neuen Produkten und aktuellsten CPUs auf. Mit dabei ist nun Wildcat Lake, Panther Lake und auch Strix Halo. Während letzteres für die deutlich höhere AI-Leistung in einem auch größeren Gehäuse auftritt, sind die beiden Intel-Produkte klassische NUC-Gegenspieler.

Cubi heißt bei MSI die Mini-PC-Familie im klassischen Sinn. Hier setzt der Hersteller entsprechend auch an und nutzt Intels aktuelle Prozessorfamilie Core Ultra 300 alias Intel Panther Lake und Core 3, bekannt auch durch seinen Codenamen Intel Wildcat Lake.

Der Cubi NUC WCG ist einer dieser kompakten Mini-PCs für moderne Arbeitsumgebungen mit einem Gehäuse von 0,55 Litern und 40,1 mm Höhe. Er nutzt einen Intel Core 7 300 Wildcat Lake, unterstützt die Ausgabe auf drei Displays und bietet auch Dual-LAN. Leicht zugänglich ist die Unterseite, über die der eine SO-DIMM-Slot und der M.2-Steckplatz bestückt werden kann.

GIF MSI Cubi NUC WCG

Neben Dual-LAN gibt es auch Thunderbolt und diverse USB-Ports, in der Front allerdings nur mit einem alten A-Stecker. Auch ein Kopfhöreranschluss ist dort zu finden.

MSI Cubi NUC WCG

Eine Nummer größer und schneller wird es mit der Version Cubi NUC AI+ 3MG mit Intel Core Ultra 300 Panther Lake. Die Ausstattung fällt noch etwas moderner aus, doppelter Thunderbolt ist dabei, doppeltes LAN bleibt aber auch erhalten. Hier gibt es nun auch einen klassischen USB-C-Port in der Front. MSI nutzt aber auch für die schnellsten Panther-Lake-Lösungen im Mini-PC-Segment hier SO-DIMM als wechselbaren Speicher in doppelter Form. Das drückt die Kosten ein wenig respektive schiebt sie zum Kunden, der das System vermutlich auch als blanken Barebone ohne RAM und SSD kaufen kann.

MSI Cubi NUC AI+ 3MG

Mit dem vermutlich bereits durch eine AI generierten Namen PRO MAX EDGE AI+ hat MSI nun ebenfalls eine Mini-PC-Lösung mit AMD Ryzen AI Max+ 395 im Portfolio. AMD Strix Halo nutzt auch hier 128 GByte Arbeitsspeicher für die CPU und GPU kombiniert, damit lassen sich bekanntlich auch große AI-Modelle bearbeiten. Die Ausstattung entspricht bei MSI letztlich den Mini-PCs-Lösungen, die mit Strix Halo bereits im Markt sind. Einen Preis hat das Unternehmen heute noch nicht dabei.

MSI Pro Max Edge AI+ 11M



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MSI: Zukünftiger Gaming-Grafikkarten-Kühler wird ausgestellt


MSI: Zukünftiger Gaming-Grafikkarten-Kühler wird ausgestellt

Wer Grafikkarten im eigenen Portfolio hat, kann dieses Jahr nur wenige Neuigkeiten verbreitet – das Problem zeigt sich auch auf der gerade stattfindenden Computex. Da müssen die Partner dann eigene Wege finden, um in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. MSI zeigt zum Beispiel schon einmal das Kühlsystem der Gaming-Reihe.

Nicht vor RTX 5000 Super oder RTX 6000

Wann dieses genau zum Einsatz kommen wird, weiß aktuell MSI selbst noch nicht. Derzeit ist es nicht geplant, dieses zum Beispiel nur mit einem einzigen Produkt einzuführen. Stattdessen soll es sich schon um eine ganze Grafikkartenserie handeln. Wird es eine GeForce-RTX-5000-Super-Reihe geben, wird dies der Augenblick sein. Sonst eventuell sogar erst mit GeForce RTX 6000 – die frühestens 2027, vielleicht aber sogar erst 2028 erscheinen wird.

Das Kühlsystem besteht aus einem neuen Kühlkörper und aus neuen Lüftern. Mit einer neuen Diamond-Copper-Baseplate will MSI den Wärmetransfer von der GPU zum eigentlichen Kühlkörper verbessert haben. Ein neues Diamond-Composite-Thermal-Pad soll dagegen den Wärmetransfer vom GDDR7-Speicher zum Speicherkühler effektiver gestalten. Die neu geformten Heatpipes sollen die Kontaktfläche der Heatpipes zum Kühler vergrößern, um so die Kühlleistung zu verbessern.

Bei den Lüftern will MSI bei dem neuen Kühlsystem auf Metall- anstatt Kunststoff-Lüfterblätter setzen, die eine Dicke von 0,8 mm haben. Dadurch sollen die Blätter eine höhere Steifigkeit aufweisen, sodass sich diese bei hohen Drehzahlen weniger verbiegen. Das wiederum soll den Luftfluss und damit die Kühlleistung erhöhen.

Next-Gen-Kühler für MSI Gaming

Wie viel besser der neue Kühler wirklich ist, bleibt noch offen

MSI wollte sich aber auch auf Nachfrage nicht darauf festlegen, wie viel besser der neue Gaming-Kühler schlussendlich in Zahlen ist. Das sei eben auch vom Modell abhängig und hier ist ja noch völlig unklar, bei welchem der neue Kühler erstmals eingesetzt wird. „Deutlich“ war die einzige Angabe, die sich entlocken ließ – auch wenn dies eine typische PR-Angabe ist.



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