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Tayron Kampagne: Warum sich Maulhelden vor der VW-Assistentin Ida in Acht nehmen sollten


Volkswagen bewirbt seinen Tayron mit einem sprechenden Hecht

Seit Mitte 2024 stattet Volkswagen ausgewählte Fahrzeuge mit IDA aus. Die Online-Sprachassistentin, mit der Fahrerinnen und Fahrer auf ChatGPT zugreifen können, steht im Mittelpunkt der neuen Werbekampagne für den Tayron. Ob der Hauptdarsteller in dem Werbefilm von IDA wirklich angetan ist, darf angesichts der Lektion, die sie ihm erteilt, allerdings bezweifelt werden.

Humorvolle Werbekampagnen mit tierischen Testimonials haben bei Volkswagen Tradition – man denke nur an den urkomischen TV-Spot „Lachende Pferde“ für den VW Tiguan aus dem Jahr 2017. Jetzt möchte der Wolfsburger Autobauer offenbar an diese Tradition anknüpfen. In der neuen Kampagne für das mit reichlich Pferdestärken ausgestattete SUV-Modell Tayron sucht man Pferde zwar vergeblich. Dafür gibt es aber gleich zwei tolle Hechte – einen echten und einen, bei dem eher der Wunsch Vater des Gedankens ist.
Es ist schon ein monströser Fisch, den die Jungs da aus dem Teich gezogen haben. Voller Stolz lässt sich der Nachwuchsangler von seinem Bruder mit dem Riesen-Hecht ablichten. Schon da versucht sich der dreiste Vater ins Bild zu drängen und seinem Sprössling die Show zu stehlen. Das Ganze setzt sich dann während der Heimfahrt im neuen VW Tayron fort. 
„Ich hab mal einen Hecht gefangen, der war doppelt so groß wie eurer heute – zwei Meter lang“, erzählt der Vater seiner KI-Sprachassistentin, die ihn sogleich korrigiert. „Hechte sind zwischen 60 und 100 Zentimetern lang“, hilft sie ihm mit Verweis auf ChatGPT auf die Sprünge. Doch der Prahlhans will nicht aufgeben, legt mit immer weiteren Details zu seinem vermeintlichen Riesenfang nach und macht damit alles nur noch schlimmer.  Am Ende schrumpft der angeblich 2 Meter große Hecht auf eine 100 Gramm leichte Zwergforelle zusammen. „Ist ok, Papa“, versuchen die offenbar gut erzogenen Kids ihren inzwischen völlig konsternierten Vater zu besänftigen. Am Ende spendet ihm sogar der Fisch Trost. 

Lutz Kothe, Leiter Marketing Deutschland bei Volkswagen

Mit der Kampagne ‚IDA‘ für das Volkswagen-Modell Tayron stellen wir bewusst einen innovativen Produktvorteil für die Kunden in den Mittelpunkt und machen diesen mithilfe eines intelligenten, verständlichen Storytellings erlebbar.

Lutz Kothe

Lutz Kothe hat mit dem Auftritt viel vor. „Mit der Kampagne ‚IDA‘ für das Volkswagen-Modell Tayron stellen wir bewusst einen innovativen Produktvorteil für die Kunden in den Mittelpunkt und machen diesen mithilfe eines intelligenten, verständlichen Storytellings erlebbar“, erklärt der Leiter Marketing bei Volkswagen Deutschland gegenüber HORIZONT. Auch von dem Umstand, dass Volkswagen am Ende des Commercials auf die attraktiven Konditionen zu sprechen kommt, verspricht er sich einiges. „So gelingt es uns, den Tayron als innovatives Fahrzeug authentisch zu präsentieren und Interessenten gezielt anzusprechen“, sagt Kothe. 

Ausgestrahlt wird der von BBDO gemeinsam mit der Produktionsfirma Anorak und Regisseur Niklas Weise entwickelte Werbefilm unter anderem auf reichweitenstarken Privatsendern wie Pro Sieben sowie Spartenkanälen wie N24 Doku und Streamingdiensten wie DAZN. Die für Mediaplanung und Einkauf zuständige Omnicom-Agentur PHD hat Werbezeiten in den kommenden fünf Wochen gebucht. Neben TV-Spots, für die Volkswagen gut die Hälfte des Kampagnenbudgets einplant, ist eine Digital- und Social-Media-Kampagne geplant, für die rund 35 Prozent des Budgets vorgesehen sind. Jeweils 5 Prozent fließen in DOOH-Maßnahmen und Funkspots.



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Social First ist gescheitert. Zeit für Earned First: Warum Marken heute unsichtbar sind – trotz maximaler Reichweite


Für optimierte Werbewirkung spielt KI eine immer größere Rolle

Der Fokus auf den Konsumenten gilt schon länger als Goldstandard im Marketing – doch genau darin könnte das Problem liegen. Warum ausgerechnet Personalisierung Marken leiser macht und „Earned-First“ zur entscheidenden Disziplin wird, erörtert Talking Head Kim Notz in ihrem Gastbeitrag.

Vor fast zwanzig Jahren haben Digitalagenturen eine Grundsatzdebatte gewonnen. Die Frage war: Was kommt zuerst – die Idee oder der Konsument? Di

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Adobe automatisiert Kreativarbeit mit neuem Firefly AI Assistant


Von der Idee zum fertigen Asset in Minuten: Der neue Firefly AI Assistant erstellt Social Content, Mockups und Designs per Prompt. Mit über 60 Funktionen, Creative Skills und integrierten Top-KI-Modellen baut Adobe die Zukunft kreativer Arbeit.

Im März hat der Software-Konzern diverse KI-Tools in Firefly gelauncht. Jetzt folgt „one of the most exciting betas we’ve ever shipped“, so Adobe in der Ankündigung. Denn Firefly wird agentisch. Statt einzelne Funktionen in Adobe Photoshop, Adobe Premiere Pro oder Adobe Lightroom anzusteuern, beschreiben User einfach das gewünschte Ergebnis. Der Assistant übernimmt die Umsetzung im Hintergrund.


Photoshop ohne Profi-Skills:
Adobe bringt AI Assistant für Photoshop und neue KI in Firefly

Visualisierung des neuen Photoshop AI Assistant, der Bildbearbeitung per Prompt oder Sprache ermöglicht.
© Adobe

So funktioniert der neue Firefly AI Assistant

Im Kern läuft alles über eine zentrale Chat-Oberfläche. Statt Tools anzusteuern, beschreiben User einfach, was sie erstellen wollen, und der Firefly AI Assistant setzt es um. Ein Prompt reicht, um aus einem Produktbild Social Assets zu generieren, ein Moodboard zu erstellen oder Bilder zu optimieren. Der Assistant koordiniert dabei mehrstufige Workflows über die Creative Cloud hinweg und übernimmt die Umsetzung im Hintergrund. Wie der Firefly AI Assistant in der Praxis arbeitet, zeigt Adobe an mehreren Beispielen: User können etwa ein Event-Foto hochladen, den gewünschten Output formulieren, und der Assistant übernimmt. Er erstellt Zuschnitte, passt Formate an und optimiert Inhalte direkt für mehrere Plattformen.

Zum Start greift der Assistant auf über 60 Funktionen aus Tools wie Adobe Photoshop, Adobe Lightroom oder Adobe Premiere Pro zu. Dazu gehören Features wie Generative Fill, Remove Background oder Auto Tone. Ergänzt werden diese neuen Funktionen durch sogenannte Creative Skills. Das sind vorgefertigte Abläufe für typische Aufgaben wie mehrere Bilder auf einmal bearbeiten, Mockups erstellen oder Inhalte für Social Media anpassen. Inhalte lassen sich dabei medienübergreifend erstellen, von der ersten Idee bis zum finalen Output.

Kachelübersicht im Firefly AI Assistant mit verschiedenen Creative Skills wie Batch-Bildbearbeitung, Moodboard-Erstellung, Vektorisierung, Mockups, Social Varianten, Produktfotos, Objektbearbeitung und Porträtretusche.
Übersicht der Creative Skills im Firefly AI Assistant, © Adobe

Trotz der Automatisierung behalten User die Kontrolle. Jeder Schritt lässt sich einsehen, der Prozess kann jederzeit angepasst werden. Die Ergebnisse landen direkt in der Creative Cloud und sind in allen Apps verfügbar.

Firefly holt Top KI-Modelle an Bord

Mit dem Firefly AI Assistant verfolgt Adobe die Anfang April vorgestellte Vision von „agentic creativity“. Kreative Arbeit soll immer weniger aus Tool-Bedienung bestehen und mehr Raum für Ideenfindung und Konzeptarbeit schaffen. Die Public-Beta startet weltweit für Nutzer:innen mit Creative Cloud Pro oder kostenpflichtigen Firefly-Abonnements wie Pro, Pro Plus und Premium und wird schrittweise ausgerollt.

Parallel erweitert Adobe das Modellökosystem in Firefly. Neben eigenen Funktionen integriert die Plattform inzwischen auch externe KI-Modelle wie GPT Image 2 von OpenAI sowie Lösungen von Google, Runway und ElevenLabs. Ergänzt wird das durch neue Features wie Precision Flow und AI Markup, die mehr Kontrolle im kreativen Prozess ermöglichen. Perspektivisch sollen die eigenen Tools zudem auch in Drittumgebungen verfügbar gemacht werden, etwa in Kombination mit Claude von Anthropic.


„Du orchestrierst Agents wie ein Teamchef Aufgaben verteilt“:
Der Sprung von Gen AI zu Agentic AI

Julian A. Kramer hält einen Vortrag auf einer Bühne beim Adobe AI Forum 2026. Im Hintergrund ist ein großes, farbiges „A“-Visual zu sehen, daneben ein Rednerpult mit Adobe-AI-Forum-Logo. Publikum sitzt im Vordergrund.
© eigene Aufnahme





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Agent Mode für Outlook: Copilot organisiert Inbox


Niklas Lewanczik
| 28.04.26

Der Copilot agiert jetzt agentisch in Outlook, sodass User ihre Mails sortieren und zusammenfassen lassen können, einfach per Prompt. Die KI ermöglicht sogar die eigenständige Umsetzung von Handlungsplänen.

Millionen Menschen arbeiten in Microsoft Outlook. Künftig soll dort die AI-Assistenz Copilot für sie arbeiten. Dafür sorgt der neue Agent Mode, den CEO Satya Nadella selbst auf Threads vorstellt.

Mit dem Agent Mode können User über das Frontier-Programm im Early Access ihre Inbox-Verwaltung an die KI auslagern. Diese kann Mails sortieren, nach Relevanz ordnen, Meetings verschieben, um Terminkonflikte zu vermeiden und dergleichen mehr. Zur Optimierung dienen einfache Prompts in natürlicher Sprache. So können User beispielsweise folgende Aufgabe weitergeben:

Identifiziere Personen, die binnen 24 Stunden nicht auf meine Mails antworteten, priorisiere die wichtigsten Kontakte und erstelle Drafts für höfliche Follow-up Mails.

Solche Aufgaben können gerade Vielschreiber:innen helfen. Der Copilot übernimmt die vorgegebenen Arbeitsschritte, wobei User immer einsehen können, was die KI macht. Das erlaubt Anpassungen und Vetos. Überdies kann der Copilot auf Wunsch aktiv den Kalender der User verwalten und zum Beispiel eine Agenda kreieren. Ein Beispiel-Prompt von Microsoft lautet:

Erstelle eine Agenda für das morgige Standup Meeting zum Produkt-Launch. Konzentriere dich dabei auf Blocker, die Owner-Zuweisungen und die Entscheidungen, ob Personen teilnehmen oder nicht.

Im neuen Post des Outlook Blogs kannst du noch mehr Möglichkeiten und Beispiel-Prompts finden. Der Copilot für Outlook kommt mit dem Agent Mode und macht die Arbeit im Microsoft-Kosmos agentischer denn je. Dabei unterstützt seit kurzem auch Copilot Cowork Claude-Vorbild.


Copilot Cowork:

Diese Microsoft 365 Tasks kannst du jetzt an die KI delegieren

Interface von Copilot Cowork in Microsoft 365 mit automatisch generiertem Arbeitsplan, Fortschrittsanzeige und verbundenen Projektdateien.
© Microsoft via Canva





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