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Tomb Raider: Legacy of Atlantis: Lara Croft schwingt sich erst 2027 wieder durch die Luft


In einem neuen Trailer zu Tomb Raider: Legacy of Atlantis, das ursprünglich noch in diesem Jahr erscheinen sollte, wird nun ein Release des Remakes am 12. Februar 2027 genannt. Das Remake des ersten Tomb Raider aus dem Jahr 1996 kommt somit nicht mehr dieses Jahr auf den PC, die PlayStation 5 und die Xbox Series X|S.

Auch wenn es sich um ein Remake handelt, soll es einige Änderungen am Spieldesign geben. Beispielsweise werden die Rätsel in Perus Lost Valley nicht mehr in komplett abgeschlossenen Räumen gelöst werden müssen, sondern es handelt sich nun um einen miteinander verbundenen Bereich, so dass sich vom Spieler auch bekannte Orte neu entdecken lassen sollen.

Vorbestellung gestartet

Mit der Ankündigung des Release-Termins ist auch die Vorbestellung des Spiels gestartet. Auf der offiziellen Website werden drei Versionen genannt: die Standard-Edition, die Deluxe-Edition und die Collector’s Edition. Letztere steht derzeit aber noch nicht zur Vorbestellung zur Verfügung, sie soll erst in Kürze erhältlich sein. Wer jetzt vorbestellt, erhält in der Standard-Edition für 59,99 Euro (PC) ein Survival-Outfit für Lara Croft als Bonus. Mit der Deluxe-Edition für 69,99 Euro (PC) erhält man zusätzlich 48 Stunden früher Zugang zum Spiel und das Outfit „Parisian Fugitive“ für Lara Croft. Die Collector’s Edition im Stahlgehäuse enthält zudem folgende Gegenstände: Statue „Lara Croft gegen T-Rex“, Mini-Bilderbuch, Schlüsselanhänger „Triumvirat-Taslisman“ und Anstecknadel mit Croft-Siegel. Für dieses Paket ruft der Publisher 199,99 Euro auf.

Survival-Outfit von Lara Croft
Survival-Outfit von Lara Croft (Bild: Crystal Dynamics)
Outfit „Parisian Fugitive“ für Lara Croft
Outfit „Parisian Fugitive“ für Lara Croft (Bild: Crystal Dynamics)

Angepasste Unreal Engine 5

Für 2027 ist auch Tomb Raider: Catalyst, ein gänzlich neuer Teil der Serie, angekündigt. Inwiefern sich die Verschiebung auch auf dieses Spiel auswirken wirkt, bleibt abzuwarten. Tomb Raider: Catalyst und Legacy of Atlantis nutzen dieselbe Technik, nämlich die Unreal Engine 5, nachdem in den drei letzten Tomb-Raider-Spielen von 2013 bis 2018 Crystal Dynamics noch die hauseigenen Engine genutzt hatte. Die Entwickler wollen die Engine aber den eigenen Ansprüchen angepasst haben und nicht einfach die Standard-Unreal-Engine-5 einsetzen.

Tomb Raider: Legacy of Atlantis
Tomb Raider: Legacy of Atlantis (Bild: Crystal Dynamics)

Bei Lara Croft in Tomb Raider: Legacy of Atlantis sowie Tomb Raider: Catalyst handelt es sich so auch um dieselbe Lara Croft. Catalyst ist schlicht ihr letztes, aktuelles Abenteuer, Legacy of Atlantis spielt einige Zeit davor. Neue Spieler sollen aber kein Vorwissen der älteren Teile benötigen.

Neun Jahre Pause

Das letzte vollwertige Tomb Raider erschien mit Shadow of the Tomb Raider (Test) im Herbst 2018 und liegt damit bereits sieben Jahre in der Vergangenheit. Davor kamen im Rahmen einer Trilogie im Jahr 2015 Rise of the Tomb Raider (Test) und im Jahr 2013 das Reboot Tomb Raider (Test). In den Jahren 2023 bis 2025 gab es lediglich Remaster-Fassungen älterer Titel, darunter auch bereits zum ersten Serienteil.

Tomb Raider: Legacy of Atlantis (Bild: Crystal Dynamics)

Die Marke Tomb Raider wurde im Frühjahr 2022 überraschend von Square Enix an das schwedische Publisher-Konglomerat Embracer Group verkauft. Der einstige Publisher wollte vom Verkaufserlös die eigenen Investitionen im Bereich Blockchain und NFTs vorantreiben, was sich jedoch als Fehlschlag entpuppte. Embracer hingegen kündigte schon im Mai 2022 an, Remakes, Remaster und Fortsetzungen entwickeln zu wollen. Amazon Games fungiert als Publisher der neuen Spiele rund um Lara Croft.

Die Redaktion dankt Community-Mitglied DrakeHamString für den Hinweis zu dieser Meldung.



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All-In RTX Spark: Microsoft bringt Surface Ultra und Dev Box mit Nvidia-Chip


All-In RTX Spark: Microsoft bringt Surface Ultra und Dev Box mit Nvidia-Chip

Bild: Microsoft

Microsoft macht ernst mit Nvidias neuem RTX Spark: Neben dem Surface Ultra erscheint auch eine RTX Spark Dev Box im Herbst dieses Jahres. Das Ziel ist klar: Windows 11 und die passenden Anwendungen sollen auf Arm-Kernen noch weiter entwickelt und entsprechend breiter aufgestellt werden.

Dafür ist in erster Linie die in dieser Nacht enthüllte Surface RTX Spark Dev Box gedacht. Diese ist im Grunde genommen ein schon bekannter DGX Spark (Test), wie er in vielen Ausführungen bereits vorliegt, in einem Microsoft-Design mit einem schwarzen Aluminium-Gehäuse. Dafür wird der Vollausbau des neuen RTX Spark bei 100 Watt genutzt und von 128 GByte RAM flankiert, sodass mit dem Entwicklerkit Neuheiten probiert werden können. Später im Jahresverlauf soll das Dev-Kit zu noch unbekanntem Preis verfügbar werden.

Surface Laptop Ultra wird ein (teures) High-End-Notebook

Nvidias RTX Spark hält aber auch im gehobenen Consumer-Umfeld Einzug. Nachdem Microsoft die echten Surface-Notebooks in den vergangenen Jahren ziemlich vernachlässigte und auch bei Tablets eher auf Altbackenes setzte, kommt nach den Business-Geräten mit Intel Panther Lake Mitte Mai nun mit dem Surface Laptop Ultra ein vermutlich absolutes High-End-Gerät.

Das 15 Zoll große Surface Ultra ist weniger als 18 mm dick und unter zwei Kilogramm schwer und bietet einen Mini-LED-Touch-Screen mit bis zu 2.000 nits im 3:2-Verhältnis bei 262 ppi. Im Inneren werkelt natürlich der RTX Spark im Vollausbau mit bis zu 128 GByte RAM und einer austauschbaren SSD, ein viel größeres Touchpad steht für Eingaben bereit. Ausgabestellen gibt es in Form diverse moderner Anschlüsse wie HDMI, dreimal USB-C, USB-A und vollwertigem Kartenleser. Und der verbaute Akku soll laut Microsoft den ganzen Tag durchhalten – genaue Angaben dazu gibt es aber noch nicht.

Auch beim neuen Notebook schweigt sich das Unternehmen beim Preis noch aus. Im Herbst soll es verfügbar werden. Da die Ausstattung durchaus im High-End-Bereich anzusiedeln ist, dürfte das Modell letztlich vermutlich ein ziemlich teures werden.



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God of War Laufey: Freya lebt & tritt im Götter-Jenseits auf die Bühne


God of War Laufey: Freya lebt & tritt im Götter-Jenseits auf die Bühne

Bild: Sony

Dass God of War mit neuem Protagonisten fortgesetzt wird, war klar. Nun ist auch klar, wie und mit wem: In God of War Laufey bekommt Faye den Platz im Rampenlicht. Damit bleibt das Geschehen aber quasi in der Familie.

Faye, eigentlich als Freya bekannt, tritt in der Reboot-Trilogie nur kurz in Erscheinung. Sie ist die Frau von Serienheld Kratos und wird zu Beginn der Serie beerdigt, was den Auftakt für die epische Heldenreise liefert. Schließlich geht es ein ganzes Spiel nur darum, ihre Asche auf dem höchsten Berg des Fantasy-Reiches zu verteilen.

Laufey wirft darauf eine neue Perspektive: Faye, erneut gespielt von Deborah Ann Woll, wacht dort nach ihrer Beerdigung im Jenseits der Götter, dem Allwann, auf, wo Gottheiten verschiedener Mythologien um Macht und Einfluss ringen. Faye taucht damit in dem Land auf, das Antworten auf Odins Fragen liefern könnte, die ihn in der letzten Trilogie obsessive Ränke haben schmieden lassen.

Altes neues Gameplay

Am Gameplay ändert sich im Kern nichts. Auch Faye wird als Kriegerin vorgestellt, sie soll sich aber „frisch“ anfühlen. Dazu werden zwei Phasen der Serie miteinander kombiniert. Bewegung und die fließenden Attacken stammen aus den allerersten Teile als Prise „Oldschool-DNA“. Faye kann sich dadurch deutlich mobiler und übergangslos zwischen Boden und Luft bewegen, um möglichst viel Schwung zu sammeln. Im Kampf kann Faye zudem Seelen aus Feinden lösen und direkt angreifen. Davon versprechen sich die Entwickler neue Kombos und Techniken im Kampf.

Dazu kommen der Weltenbau und die Charakterbindungen der „nordischen Ära“, die den großen Reiz des Reboots ausmachen. Begleitet wird Faye von Phranque, einem „kosmischen Würfel“ und Rue, einer „verzauberten Bandwächterin“, mit magischem Schwert, das auch Faye zur Verfügung stehen soll. Das klingt in der Beschreibung nach einem Element, das Kombo- und Unterstützungsmöglichkeiten in die Kämpfe einbindet. Das große Ziel des neuen Abenteuers: Aus der Götterwelt zu entkommen und dafür zu sorgen, dass Atreus und Kratos nichts zustößt.

Wilder Götter-Mix

Ein Sammelbecken verschiedener Mythologien zu schaffen klingt in der Vorschau extrem vielversprechend, denn die Entwickler gehen weit über griechische und nordische Pantheons hinaus. Faye soll etwa auf Sekhmet, dem ägypischen Kriegsgott, und Begtse, das buddhistische Gegenstück, treffen. Wann es soweit ist, steht aber noch in den Sternen. Bis mindestens 2027 muss man sich also noch gedulden.



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Master AI Gen6: Team Group stellt PCIe-6.0-SSD mit 28 GB/s zur Schau


Master AI Gen6: Team Group stellt PCIe-6.0-SSD mit 28 GB/s zur Schau

Bild: Team Group

Allmählich beginnt die Ära von PCIe-6.0-SSDs, allerdings nur für Rechenzentren der jüngsten Generation. Für solche hatte Micron im Februar die erste PCIe-6.0-SSD in Serie eingeführt. Zur Computex zeigt auch Team Group ein erstes Modell.

Die erste PCIe-6.0-SSD von Team Group

Am Messestand auf der diesjährigen Computex zeigt Team Group die „Master AI Gen6 SSD“, deren voller Name „T-CREATE MASTER Ai I6E E1.S PCIe 6.0 SSD“ weitaus holpriger klingt. Im E1.S-Format soll der Datenträger in der Spitze 28 GB/s beim sequenziellen Lesen erreichen. Das ist genauso viel wie die in der Einleitung angesprochene Micron 9650 schafft. Das Duell bei den Random-Write-IOPS kann die SSD von Team Group mit angeblich 1,4 Millionen IOPS für sich entscheiden, allerdings liegt noch kein ausführliches Datenblatt mit weiteren Leistungswerten vor.

T-CREATE Ai Workstation Area mit extrem schneller PCIe-6.0-SSD
T-CREATE Ai Workstation Area mit extrem schneller PCIe-6.0-SSD (Bild: Team Group)

Der Hersteller erklärt, dass die I6E „speziell für das KI-Training, für Inferenzen in großem Umfang und für Hochleistungs-Computinglasten entwickelt“ worden sei. Versprochen werden zudem sehr niedrige Latenzen und eine hohe Energieeffizienz, ohne dies jedoch mit genauen Daten zu untermauern.

Das Produkt zeigt auch die wachsenden Ambitionen von Team Group im Enterprise-Segment. In den Tagen des KI-Booms ist dieses besonders lukrativ geworden, während das klassische Consumer-Geschäft unter den extrem hohen Speicherpreisen leidet.

PCIe 5.0 für den Industrieeinsatz

Team Group zeigt außerdem eine ganze Reihe von PCIe-5.0-SSDs für den Industrial-Zweig. Dabei werden die Formfaktoren E3.S, E1.S und U.2 bedient. Der maximale Durchsatz liegt bei 14 GB/s über PCIe 5.0 x4, die Speicherkapazitäten reichen von 3,2 TB bis 12,8 TB. Das spricht für einen hohen Anteil an Reservespeicher, womit die 3 Drive Writes Per Day möglich werden.

Team Group Industrial SSD Produkte
Team Group Industrial SSD Produkte (Bild: Team Group)

SSDs mit Selbstzerstörung

Ein Hingucker ist auch in diesem Jahr die P250Q SSD. Diese bietet eine Funktion zur physischen Datenlöschung. Dabei werden die Speicherchips auf Knopfdruck praktisch „gegrillt“, was eine Datenwiederherstellung unmöglich machen dürfte.

Team Group Industrial P250Q-M80 + T-CREATE P35S
Team Group Industrial P250Q-M80 + T-CREATE P35S (Bild: Team Group)

Als externe Version bietet die Team Group Expert P35S die gleiche Funktion.



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