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Top 10: Die beste Powerbank im Test – Testsieger Anker für 24 Euro


Powerbanks gibt es von 10 bis 200 W und 5000 bis 27.000 mAh. Wir haben über 30 Modelle getestet und zeigen die besten Geräte aller Preisklassen.

Akkus in Handys halten, egal wie groß, nie lang genug. Eine praktische Lösung für mehr Akkulaufzeit unterwegs sind deshalb Powerbanks. Die mobilen Ladestationen, meist selbst nicht mehr als eine dicke Batterie, haben es sogar zu einer musikalischen Liebeserklärung der Band Deichkind geschafft, die im Song Powerbank „dieses Ding mehr als ihr Girlfriend“ lieben.

Im Jahr 2026 ist eine Powerbank aber nicht mehr nur der Retter eines Smartphones in der Not, sondern deutlich vielseitiger. Von günstig bis richtig stark ist alles dabei. Wir zeigen, welche Powerbanks über alle Preisbereiche hinweg die besten sind.

Welche ist die beste Powerbank?

KURZÜBERSICHT

Die Anker Zolo 20k Powerbank ist ideal für alle, die eine leistungsstarke und zuverlässige Stromversorgung für unterwegs suchen, ohne zu tief in die Tasche greifen zu müssen. Mit 20.000 mAh Kapazität und 30 W Ausgangsleistung versorgt sie problemlos auch energiehungrige Geräte wie Tablets oder Notebooks. Gleichzeitig bleibt sie angenehm kompakt und mobil. Praktische Features wie das integrierte Kabel und das Display für den Akkustand runden das Paket ab. Das Beste: Mit einem Preis von aktuell nur 24 Euro bei Amazon ist die Zolo 20k ein echtes Schnäppchen und setzt neue Maßstäbe im Budget-Segment.

VORTEILE

  • hohe Kapazität & trotzdem kompakt
  • 30 W Ausgangsleistung mit USB-PD
  • sehr hohe Effizienz von 89 Prozent
  • integriertes USB-C-Kabel

NACHTEILE

  • keine Zertifizierung für Quick Charge

Die Ugreen Nexode Powerbank mit 12.000 mAh ist eine sehr gute Wahl für alle, die eine leistungsfähige Powerbank mit 100 W zu einem attraktiven Preis suchen. Für aktuell nur 40 Euro bekommt man ein kompaktes, gut verarbeitetes Gerät mit numerischer Ladestandsanzeige und Unterstützung gängiger Schnellladestandards wie Quick Charge 3.0 und Power Delivery. Im Test überzeugt sie mit solider Leistung und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

VORTEILE

  • 100 W Leistung über USB-C
  • kompaktes Format
  • numerisches LCD-Display
  • unterstützt viele Schnellladestandards
  • hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis

NACHTEILE

  • 100 W nur über einen Port
  • Display etwas dunkel

Die Selore & S-Global 30W Powerbank richtet sich an preisbewusste Nutzer. Für 11 Euro bekommt man eine kompakte Powerbank mit 10.000 mAh, 30 W Ausgangsleistung und zwei integrierten Kabeln. Das spart den Kauf zusätzlicher Kabel und macht die Powerbank sofort einsatzbereit. Besonders praktisch: Das Lightning-Kabel bedient ältere iPhones, das USB-C-Kabel aktuelle Smartphones und Tablets. Wer eine günstige, unkomplizierte Lösung für unterwegs sucht, wird hier fündig.

VORTEILE

  • sehr günstiger Preis
  • zwei integrierte Kabel (USB-C und Lightning)
  • kompakte Abmessungen und geringes Gewicht
  • LED-Display mit Akkustandsanzeige in Prozent
  • PPS unterstützt

NACHTEILE

  • Verarbeitung teils mangelhaft
  • Gehäuse anfällig für Kratzer und Schmierer
  • drosselt Leistung im Lasttest

Ratgeber

Kapazität und Ausgangsspannung

Die wichtigste Kenngröße der Powerbank ist wahrscheinlich: „Wie groß ist sie?“ Das bezieht sich auf zwei Punkte, die Kapazität sowie die eigentliche Größe der mobilen Batterie. Beides hängt zusammen. Je mehr Kapazität, desto mehr – oder größere – Zellen gibt es, womit die Powerbank „größer“ wird. Natürlich gibt es auch kompaktere Varianten, irgendwann stößt man aber an physikalische Grenzen.

Die Kapazität geben Hersteller meistens in Milliamperestunden (mAh) an, einfach, weil 10.000 mAh deutlich eindrucksvoller aussehen als 10 Amperestunden (Ah). Bei Handy-Akkus ist es ebenso, insofern ist das kein großes Problem. Wer eine besonders handliche Powerbank haben will, dem reichen auch Kapazitäten unter 5000 mAh. Die Modelle sind deutlich kompakter und leichter als Powerbanks über 10.000 mAh. Allerdings schafft man damit je nach Akkugröße des Handys maximal einen Ladevorgang oder weniger.

Bei der Kapazität ist zudem zu beachten, dass es für die Mitnahme im Flugzeug Auflagen gibt. So dürfen Powerbanks im Handgepäck eine maximale Kapazität von 100 Wattstunden haben. Überwiegend wird die Kapazität nur plakativ in Milliamperestunden (mAh) angegeben und nicht in Wattstunden (Wh). Mehr zu der Problematik erklärt der Artikel der Kollegen von heise tipps+tricks.

Neben der Kapazität ist die Ausgangsleistung (angegeben in Watt) an den einzelnen Anschlüssen wichtig. Dabei sollte man etwas aufpassen, gerade bei günstigen Produkten schaffen die Ports die Nennleistung nicht jeweils, sondern nur gemeinsam. Je geringer die Leistung, desto länger dauert das Laden. Sind die Geräte besonders stromhungrig, kann es vorkommen, dass sie gar nicht laden. Das betrifft vorwiegend Notebooks oder Tablets, die eine höhere Ladeleistung benötigen; bei Laptops sind es meist 90 oder 100 Watt. Die Leistung in Watt ergibt sich aus der Spannung (Volt; kurz: V) multipliziert mit der Stromstärke (Ampere; kurz: A).

Unser Tipp: Für Smartphones sollte man Geräte mit mindestens 18 Watt pro Port nehmen. Wer Notebooks laden möchte, sollte prüfen, wie viel Ladeleistung der Computer benötigt.

Anschlüsse: USB-C, Micro-USB oder USB-A?

Welcher USB-Anschluss am wichtigsten ist, hängt davon ab, welche Geräte man anschließen möchte. Mittlerweile nutzen die allermeisten Geräte einen USB-C-Anschluss, es gibt aber auch für USB-A-Einsatzzwecke – je nachdem, welche Kabel man hat. Gerade wenn man neben einem Android-Handy mit USB-C auch ein iPhone mit Lightning-Anschluss verwenden will.

Anler Powercore III: USB-A- und USB-C-Anschluss sind gut zu sehen.

Der Micro-USB-Anschluss spielt inzwischen eine untergeordnete Rolle; wenn er vorhanden ist, dient er vorwiegend nur zum Laden der Powerbank. USB-C ist hier die bessere Lösung, da der Standard mittlerweile auch von der EU vorgeschrieben ist. Er ist universell und selbst Laptops nutzen immer mehr diesen Port.

Schneller Laden mit Quick Charge oder USB-PD?

Neben den kleinen und günstigen Powerbanks gibt es inzwischen auch deutlich größere, die nicht nur viel Kapazität, sondern auch viel Leistung haben. Manche Modelle geben über 100 Watt aus und eignen sich damit auch für den Betrieb von Laptops. Denn diese benötigen häufig 90 Watt oder mehr, wie unser Lenovo Yoga Pro 7 2023. Aber auch für den Einsatz von mobilen Lötkolben benötigt man einiges an Leistung, eine Steckdose aber nicht zwingend. Hier kann ebenfalls eine Powerbank mit viel Leistung zum Einsatz kommen.

Höherwertige Powerbanks unterstützen neben den normalen Ladevorgängen oft Techniken wie Qualcomm Quick Charge und USB Power Delivery (USB-PD). Beide Techniken müssen von Powerbank und Verbraucher unterstützt werden. Wenn nicht, dann fällt die Powerbank auf den normalen Lademodus per USB zurück.

Quick Charge ist eine Technik von Qualcomm, die Akkus der Smartphones und Tablets mit passendem Chipsatz schneller wieder aufladen möchte. In kurzer Zeit gelangt möglichst viel Energie in den Smartphone-Akku. Sprich, wer sein Handy 10 bis 15 Minuten anschließt, sollte danach für ein paar Stunden Saft haben. Aktuell ist die Version Quick Charge 4.0, sie stammt von 2017. Version 5 ist angekündigt, die meisten Powerbanks verwenden aber ohnehin nur Version 3.0 von 2015. In unserem Test lud eine entsprechende Powerbank mit QC 3.0 den Akku eines Smartphones in 35 Minuten von 0 auf 80 Prozent. Quick Charge 2.0 benötigte damals 70 Minuten. Die einzelnen Versionen sind abwärtskompatibel.

USB Power Delivery (USB-PD) ist besonders spannend. Das Protokoll kann die Spannung zwischen 5 Volt und bis zu 20 Volt regeln, bei bis zu 5 Ampere kommt man so auf eine Ladeleistung von strammen 100 Watt. Damit kann man nicht nur Smartphones laden, sondern auch Notebooks. USB-PD ist außerdem stark genug, um Endgeräte zu betreiben und oft Teil von USB-C-Hubs (Bestenliste). Vorsicht ist dann aber bei der Auswahl des Ladekabels geboten. Dieses benötigt einen speziellen Chip, der Powerbank und Verbraucher miteinander kommunizieren lässt. Unser Tipp: Einfach ein Thunderbolt-3-Kabel oder besser nutzen, dort gehört USB-PD fest zur Spezifikation. Mehr dazu erklären wir im Artikel 10 Ladekabel mit USB-C bis 100 Watt im Test: Gute Kabel kosten unter 10 Euro.

Empfehlung: Wer ein Smartphone mit Quick Charge hat, sollte in jedem Fall auf die passende Funktion in der Powerbank achten. Das Feature hilft meist auch beim Laden der Powerbank, sodass der externe Akku zügig wieder voll ist. USB-PD ist dann hilfreich, wenn man neben Smartphones auch Laptops laden möchte – dank USB-C ist das ja inzwischen problemlos möglich. Natürlich sollte auch das Netzteil PD wieder aufladen können. Entsprechend flotte Ladegeräte zeigen wir in der Top 10: USB-C-Ladegeräte ab 65 Watt für Tablet & Laptop.

Testverfahren: So testen wir Powerbanks

Zur Ermittlung der nutzbaren Kapazität verwenden wir das Messgerät F-nirsi FNB58, das uns Banggood zur Verfügung gestellt hat, und hängen es zwischen Powerbank und unsere elektronische Last. An dieser können wir wiederum präzise die zu entnehmende Leistung einstellen und damit etwa den Überlastschutz testen.

Für die Ermittlung der Effizienz, also der tatsächlich nutzbaren Kapazität, laden wir die Powerbank zunächst vollständig, um sie danach einmal gänzlich zu entleeren. Das Messgerät trackt dabei, wie viel Wh wir herausbekommen haben. Weiterhin können wir die Betriebsdaten über das integrierte LCD auslesen. Weiterhin sieht man, auf welche Schnellladetechnik sich die Geräte geeinigt haben – und über den integrierten PD-Listener, welche Ladestufen (5 V, 9 V etc.) und ob PPS angeboten wird.

Seinen eigenen Energiebedarf stillt das Messgerät über das angeschlossene USB-C-Kabel. Eine Dokumentation gibt es nicht.

Wireless Charging: Nützliche Spielerei

Bei Powerbanks ist der allerdings eingeschränkt. Qi ist alles andere als effizient. Die meisten Powerbanks liefern zudem nicht mehr als 5 Watt, Funktionen wie Quick Charge gibt es kabellos, aber nicht herstellerübergreifend. Dafür ist das Feature mittlerweile selbst in günstigen mobilen Akkus enthalten. Das belegt unser Artikel Induktive Energieübertragung: Qi-Powerbanks ab 10 Euro im Vergleich.

Powerbanks mit Qi-Funktion. Nett als Zusatz.

Wir finden: Für Smartphones ist Qi in der Powerbank ein nettes Feature, wenn das Handy den Standard unterstützt. Wenn möglich, sollte man aber per Kabel laden – das ist effizienter und schneller.

Kompakte Powerbanks: Klein muss nicht schlecht sein

Die meisten gezeigten Powerbanks sind ziemlich groß. Das macht sie unpraktisch für Hosen- oder Handtaschen. Kleine, mobile Geräte müssen nicht schlecht sein, man macht aber häufig Abstriche bei der Kapazität, kann also weniger aufladen.

Wir raten: Eine kleine Powerbank, die man dabei hat, ist im Zweifel hilfreicher als ein großer externer Akku, der daheim liegt. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Powerbank zwischen 3000 mAh und 5000 mAh liefert und idealerweise gleich mit USB-C kommt. Dann bekommt man bereits für unter 10 Euro kompakte Geräte, wie von Hama, Varta und Xlayer. Alle liegen zwischen 2000 und 5000 mAh und reichen aus, wenn das Handy unterwegs nicht die Grätsche machen soll.

Starthilfe: Auto starten per Powerbank

Winter, Kälte, leere Batterie – kein Problem, wenn man die passende Powerbank hat. Tatsächlich gibt es Modelle, die nicht nur das Handy laden, sondern auch als Starthilfe für das Auto dienen. Im Paket liegt nicht nur ein USB-Kabel, sondern auch spezielle Klammern für die Autobatterie.

Starthilfen von Popdeer

Der einzige Haken: Es muss genügend Saft in der Powerbank sein (was sie über eine LED-Anzeige signalisiert). Liegt die Powerbank mit Starthilfe ungenutzt im Kofferraum oder unter dem Sitz, geht der Akku mit der Zeit leider kaputt. Entsprechend sollte man das Gerät idealerweise als Powerbank nutzen und regelmäßig laden.

Unser Tipp: Ganz ehrlich, warum nicht? Die Powerbanks mit Starthilfefunktion sind zwar groß, aber sie haben genügend Kapazität, um Smartphones mehrmals komplett zu laden. Die Kosten sind erträglich.

Notstrom: Powerbanks mit USV-Funktion

USV-Powerbank Revolt ZX-3540-675

Auch die kleinen Powerbank-Akkus gibt es mit Notstromfunktion, die dank geringer Verzögerung schnell von Netzbetrieb auf Inselbetrieb umstellt. Bei Powerstations kannten wir dieses Feature schon länger, doch tatsächlich gibt es auch Powerbanks. Freilich kann man damit im Gegensatz zu den großen Akkus nicht den ganzen Hausstrom kurzzeitig übernehmen oder die Stromzufuhr am PC bei Stromausfall überbrücken. Doch kleinere Geräte, wie ein Router, lassen sich so für eine gewisse Zeit weiter betreiben.

Solarzellen für Powerbanks

Die Idee ist auf den ersten Blick genial: Einfach eine Solarzelle auf die Powerbank und man hat immer Strom. In der Praxis ist man dann aber enttäuscht. Die Solarzellen sind zu klein und nicht wirklich effizient. Gerade auch Solar-Powerbanks mit im Gehäuse integrierten Solarzellen sind reichlich sinnbefreit, hier lädt man kaum etwas nach.

Geräte dieser Art zeigt der Artikel Überall Strom mit Photovoltaik: Solar-Rucksäcke, Powerbanks & mehr. Nach knapp 50 Stunden in der Sonne (also fast einer Woche, abhängig vom Wetter) waren die Geräte zu 100 und zu 75 Prozent voll, wirklich praktikabel ist das aber nicht. Mit Solarzellen kann man das Grundrauschen abfangen und die Powerbanks zumindest etwas laden, aber wirklich voll bekommt man sie nur schwer.

Solar-Panel und Powerbank in Kombination: die beste Lösung für Unterwegs.

Fazit

Jeder sollte eine Powerbank im Rucksack oder der Tasche dabeihaben. Die Akkus bei Smartphones werden zwar größer, der Stromhunger aber auch. Die nächste Akkurevolution ist gefühlt zwar „immer nur ein paar Jahre“ entfernt, bis dahin helfen Powerbanks, die Lücke bis zur nächsten Steckdose zu überbrücken.

Am besten abgeschnitten hat in unserem Test die Anker Zolo 20k, die nicht nur günstig, sondern auch richtig gut und effizient ist. Im Jahr 2025 waren einzelne Chargen zwar von einem Rückruf betroffen, jetzt ist sie aber wieder für 24 Euro erhältlich. Sie hat nicht die denkbar höchste Kapazität, die höchste Ausgangsleistung oder andere Superlative, war aber im Praxistest herausragend gut. Ein gutes Gesamtpaket zum fairen Preis gibt es auch bei der Ugreen Nexode 12.000 mAh. Zum Preis von 40 Euro liefert sie bereits starke 100 Watt.

Wichtige Features sind die Kapazität und die Leistung pro Port. Es hilft zudem, wenn der Ausgang der Powerbank das gleiche Format hat wie der Eingang am Smartphone – ein Adapter von USB-A auf USB-C bringt unnötige Verluste oder stoppt im Zweifel Features wie Quick Charge oder USB-PD.

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Wieder verfügbar: Anker Zolo Powerbank 20k mit 30 W zum Top-Preis im Test

Die Anker Zolo 20k Powerbank mit 20.000 mAh und 30 Watt Ausgangsleistung überrascht im Test mit kompakten Maßen, hoher Effizienz und günstigem Preis. Wir zeigen, warum sie unser neuer Testsieger ist.

VORTEILE

  • hohe Kapazität & trotzdem kompakt
  • 30 W Ausgangsleistung mit USB-PD
  • sehr hohe Effizienz von 89 Prozent
  • integriertes USB-C-Kabel

NACHTEILE

  • keine Zertifizierung für Quick Charge

Die Anker Zolo 20k Powerbank mit 20.000 mAh und 30 Watt Ausgangsleistung überrascht im Test mit kompakten Maßen, hoher Effizienz und günstigem Preis. Wir zeigen, warum sie unser neuer Testsieger ist.

Anker mischt mit seiner neuen Zolo-Serie jetzt mit frischem Wind im Budget-Segment der Powerbanks mit. Die Zolo 20k ist dabei das Topmodell mit stattlichen 20.000 mAh Kapazität und 30 W Ausgangsleistung. Trotz des günstigen Preises muss sich die Powerbank aber keineswegs verstecken. Im Gegenteil: Im Test überrascht sie mit kompakten Abmessungen, hoher Effizienz und durchdachten Features wie einem integrierten Kabel und numerischer Akkustandsanzeige im Display. Grund genug für uns, die Anker Zolo 20k genauer unter die Lupe zu nehmen (Testzeitpunkt: 22. Januar 2025).

Update (16. Januar 2026): Nachdem Anker zu Beginn des Jahres 2025 mit einigen Brandvorfällen bei einzelnen Powerbank-Modellen konfrontiert war, hatte der Hersteller im vorsichtshalber auch bei anderen Modellen die Reißleine gezogen. So war auch die Anker Zolo 20k Teil eines Rückrufs neben anderen Modellen.

Anker sprach dabei von einer Vorsichtsmaßnahme, da innerhalb einer Charge bei der Qualitätskontrolle Abweichungen bei der Materialzusammensetzung aufgefallen sind, was zu einem Brandrisiko führen könnte. Von tatsächlichen Bränden, ausgelöst durch die Zolo 20k, haben wir bisher nicht gelesen. Ob das eigene Gerät aus der betroffenen Charge stammt, kann man auf einer eigens dafür eingerichteten Seite beim Hersteller prüfen. Unser Testgerät war etwa nicht betroffen.

Nachdem die Zolo 20k infolge des Rückrufs von Juni bis August 2025 ausverkauft war, ist sie über die letzten Monat wieder in die Shops zurückgekehrt. Daher ist nun davon auszugehen, dass die betroffene Charge nicht mehr im Umlauf ist. Bei Amazon bekommt man die Anker Zolo 20k nun wieder zum Preis von 24 Euro. Aktuelle Kundenbewertungen beim Online-Händler deuten auf keine Probleme hin, bei über 5000 Verkäufen im letzten Monat.

Ausstattung & Verarbeitung

Optisch zeigt sich die Anker Zolo 20k Powerbank betont schlicht und unauffällig. Das mattschwarze Kunststoffgehäuse wird an der Oberseite von einer glänzenden, texturierten Einfassung aufgelockert. Alternativ gibt es die Powerbank auch in Weiß oder Babyblau. Die Verarbeitung ist tadellos, alle Elemente sind sauber verarbeitet und fügen sich passgenau ineinander. Mit Maßen von 119,9 × 73,4 × 31,4 mm und einem Gewicht von 353 g ist die Zolo 20k für ihre Kapazitätsklasse angenehm kompakt und handlich.

Herzstück ist das integrierte USB-C-Kabel, das sich sauber in einer eigenen Vorrichtung verstauen lässt. Es ist mit 15,2 cm ausreichend lang und fühlt sich dank Stoffummantelung hochwertig an. Die mechanische Verankerung ist so stabil, dass man die Powerbank theoretisch sogar am Kabel hochheben könnte. Ergänzt wird das fest angebrachte Kabel von einem USB-C- und einem USB-A-Port an der Gehäuseseite.

Anschlüsse & Ladestandards

Das USB-C-Kabel fungiert als Eingang zum Laden der Powerbank selbst sowie als Ausgang zum Laden angeschlossener Geräte. Es unterstützt beim Eingang 20 W (5V bei 3A, 9V bei 2,22A oder 12V bei 1,66A) und beim Ausgang die volle Leistung von bis zu 30 W (5V bei 3A, 9V bei 3A, 10V bei 2,25A, 12V bei 2,5A, 15V bei 2A oder 20V bei 1,5A). Der USB-A-Port liefert bis zu 22,5 W (5V bei 3A, 9V bei 2A, 10V bei 2,25A oder 12V bei 1,5A).

Erfreulich ist die Unterstützung von USB-Power-Delivery am USB-C-Anschluss. Damit lassen sich kompatible Laptops und Smartphones zuverlässig und schnell laden. Auf der Gehäusefront befindet sich ein numerisches LED-Display, das präzise den aktuellen Ladestand in Prozent anzeigt – eine willkommene Alternative zu den sonst üblichen, eher ungenauen Balkenanzeigen mit vier LEDs.

Praxistest

Im Praxistest weiß die Anker Zolo 20k voll zu überzeugen. Sie lädt zuverlässig und mit hoher Geschwindigkeit. Vor allem die Effizienz ist beeindruckend: Mit 89 Prozent erzielt die Powerbank den bisher besten Wert in unseren Tests. Von den angegebenen 74 Wh Nennkapazität stehen in der Praxis starke 66,32 Wh zur Verfügung. Auch die Ladezeit der Powerbank selbst geht angesichts der hohen Kapazität in Ordnung. Probleme mit übermäßiger Abwärme haben wir nicht.

Preis

Aktuell bekommt man die Anker Zolo 20k bei Amazon für 24 Euro.

Fazit

Die Anker Zolo 20k Powerbank ist eine faustdicke Überraschung und stellt vieles auf den Kopf. Für aktuell günstige 24 Euro bekommt man ein hocheffizientes Kraftpaket mit 20.000 mAh und 30 W, das obendrein mit kompakten Maßen, hochwertiger Verarbeitung und durchdachten Features wie integriertem Kabel und Prozentanzeige der Restkapazität punktet. Damit stellt die Zolo 20k die Konkurrenz mühelos in den Schatten und ist völlig zu Recht unser neuer Testsieger. Wer viel Strom für unterwegs zum kleinen Preis sucht, kommt an der Anker Zolo 20k nicht vorbei.

Ugreen Nexode Powerbank 12000 mAh im Test: Kompakter Kraftprotz zum fairen Preis

Die neue Ugreen Nexode Powerbank mit 12.000 mAh Kapazität und 100 W Leistung verspricht viel Energie im kompakten Format zum fairen Preis. Wir haben den mobilen Kraftprotz getestet.

VORTEILE

  • 100 W Leistung über USB-C
  • kompaktes Format
  • numerisches LCD-Display
  • unterstützt viele Schnellladestandards
  • hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis

NACHTEILE

  • 100 W nur über einen Port
  • Display etwas dunkel

Die neue Ugreen Nexode Powerbank mit 12.000 mAh Kapazität und 100 W Leistung verspricht viel Energie im kompakten Format zum fairen Preis. Wir haben den mobilen Kraftprotz getestet.

Ugreen hat mit der Nexode 12.000 mAh eine leistungsstarke und dennoch kompakte Powerbank auf dem Markt. Mit 100 W Gesamtleistung, numerischem LCD-Display und modernem Design tritt sie gegen Platzhirsche wie Anker an. Ob sie eine empfehlenswerte Alternative ist, zeigt unser Test.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Ugreen Nexode 12.000 mAh ist mit Abmessungen von 115 x 46 x 45,5 mm und einem Gewicht von 309 g erfreulich kompakt und handlich für ihre Kapazitätsklasse. Das graue Kunststoffgehäuse erinnert optisch stark an Powerbanks von Anker (Anker Prime) und macht einen hochwertigen und stabilen Eindruck.

Auf der Vorderseite befindet sich ein gut ablesbares LCD-Display, das den aktuellen Ladestand in Prozent anzeigt. Auf der Seite sitzt der obligatorische Power-Button.

Beim Anschlussangebot gibt es einen USB-C-Port mit bis zu 100 W Leistung, der sich Input und Output teilt, sowie einen USB-A-Ausgang mit maximal 22,5 W. Der USB-C-Eingang verträgt bis zu 65 W zum schnellen Aufladen der Powerbank selbst.

Anschlüsse & Ladestandards

Über den USB-C-Port liefert die Nexode Powerbank bis zu 100 W Leistung und unterstützt dabei den Power Delivery 3.0 Standard. Das reicht locker aus, um auch leistungshungrige Laptops oder Tablets zügig zu laden.

Der zusätzliche USB-A-Ausgang ist mit 22,5 W spezifiziert und beherrscht Quick Charge 3.0 sowie Samsungs AFC-Standard. Damit lassen sich auch ältere Smartphones und Gadgets ohne USB-C schnell aufladen.

Praktisch: Der USB-C-Anschluss fungiert gleichzeitig als Eingang. Hier verträgt die Powerbank selbst bis zu 65 W, was die Ladezeiten deutlich verkürzt. Über USB-C kommuniziert sie zudem per PPS (Programmable Power Supply) und kann so die Ladespannung flexibel anpassen.

Praxistest

Im Praxistest macht die Ugreen Nexode 12.000 mAh (44 Wh) eine gute Figur. Mit rund 30 Wh an tatsächlich nutzbarer Kapazität erreicht sie ein solides Ergebnis und kann ein Smartphone mehrfach oder ein Notebook einmal voll aufladen. Die Ladegeschwindigkeit ist mit 100 W sehr hoch, sodass auch größere Geräte zügig Energie nachtanken.

Positiv: Im Gegensatz zu manch anderer Powerbank bleibt die Nexode auch unter Last angenehm kühl. Das integrierte LCD-Display informiert zuverlässig über den Ladezustand und schaltet sich nach kurzer Zeit automatisch ab, um Strom zu sparen.

Preis

Mit einem Preis von derzeit 40 Euro bei Amazon ist die Ugreen Nexode 12.000 mAh ein echtes Schnäppchen. Ähnlich leistungsfähige Powerbanks von Marken wie Anker kosten oft deutlich mehr. Hier stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach. Dafür gibt es von uns den wohlverdienten Titel als Preis-Leistungs-Sieger.

Fazit

Die Ugreen Nexode 12.000 mAh ist eine rundum gelungene Powerbank, die mit kompakten Maßen, hoher Leistung und einem sehr attraktiven Preis überzeugt. 100 W über USB-C sind ein Statement, die Verarbeitung ist tadellos und auch die Ausstattung mit LCD-Display und Schnellladestandards lässt keine Wünsche offen.

Einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass die Leistung von 100 W nur über den einen USB-C-Port bereitsteht. Dafür stimmt aber der Preis von aktuell 50 Euro. Wer ein leistungsstarkes und trotzdem kompaktes Ladegerät für unterwegs sucht und preisbewusst ist, der macht mit der Ugreen Nexode 12.000 mAh alles richtig.

Integrierte Kabel mit Lightning & USB-C: Selore & S-Global Powerbank 30W im Test

Die Selore & S-Global Powerbank bietet 10.000 mAh, 30 W und zwei integrierte Kabel für nur 11 Euro. Ob sich der Kauf lohnt, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • sehr günstiger Preis
  • zwei integrierte Kabel (USB-C und Lightning)
  • kompakte Abmessungen und geringes Gewicht
  • LED-Display mit Akkustandsanzeige in Prozent
  • PPS unterstützt

NACHTEILE

  • Verarbeitung teils mangelhaft
  • Gehäuse anfällig für Kratzer und Schmierer
  • drosselt Leistung im Lasttest

Die Selore & S-Global Powerbank bietet 10.000 mAh, 30 W und zwei integrierte Kabel für nur 11 Euro. Ob sich der Kauf lohnt, zeigt unser Test.

Selore & S-Global ist uns bislang nicht bekannt gewesen. Umso überraschender fällt der erste Eindruck der 30W-Powerbank (Modellname: SEPB0203) aus. Für gerade einmal 11 Euro bei Amazon erhält man eine kompakte Powerbank mit 10.000 mAh Kapazität, zwei Anschlüssen und zwei integrierten Kabeln.

Die maximale Ausgangsleistung liegt bei 30 W. Damit positioniert sich die Powerbank im günstigen Einstiegssegment, bietet aber dennoch ordentliche Werte. Die Kombination aus niedrigem Preis, integrierter Kabellösung und kompaktem Format macht neugierig. Wir haben die Powerbank im Praxistest genau unter die Lupe genommen.

Das Testgerät haben wir selbst erworben.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Powerbank misst kompakte 104,1 x 53,3 x 25,4 mm und wiegt nur 200 g. Die Kapazität beträgt 10.000 mAh beziehungsweise 37 Wh. Das schwarze Gehäuse ist oben und unten matt, die Seiten sind geriffelt. Auf der Vorderseite befindet sich eine dunkel-transparente Kappe über dem integrierten LED-Display. Dieses zeigt den Akkustand in Prozent an. Allerdings nimmt das Display nur einen geringen Teil der Kappe ein, der Rest ist funktionslos.

Die Verarbeitung fällt gemischt aus. Im Test war die transparente Kappe auf einer Seite lose, da sich der Kleber gelöst hatte. Sie klappert leicht und lässt sich mit dem Fingernagel auflupfen. Das ist unschön und könnte langfristig das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit begünstigen.

Das Gehäuse ist zudem anfällig für Fettflecken, Schmierer und Kratzer. Nach wenigen Tagen sieht die Oberfläche nicht mehr ganz frisch aus. Dieses Problem kennen wir aber auch von teureren Modellen anderer Hersteller. Für den aufgerufenen Preis von 11 Euro ist die Verarbeitung insgesamt passabel.

Anschlüsse & Ladestandards

Insgesamt stehen vier Ausgänge zur Verfügung: eine USB-C-Buchse, ein integriertes USB-C-Kabel, eine USB-A-Buchse sowie ein integriertes Lightning-Kabel. Die beiden Buchsen befinden sich links an der Seite. Das USB-C-Kabel ist seitlich eingearbeitet und lässt sich als Trageschlaufe nutzen. Das Lightning-Kabel für ältere Apple iPhones vor dem iPhone 15 ist auf der Rückseite eingeklemmt.

30 W 5 V, 9 V, 12 V 3 A, 2,22 A, 1,67 A 3,3 – 11 V / 3 A oder 3,3 – 16 V / 2 A
30 W 5 V, 9 V, 12 V 3 A, 2,22 A, 1,67 A 3,3 – 11 V / 3 A oder 3,3 – 16 V / 2 A
20 W 5 V, 9 V, 12 V 3 A, 2 A, 1,5 A Nicht unterstützt
22,5 W 5 V, 9 V, 10 V, 12 V 3 A, 2 A, 2,25 A, 1,5 A Nicht unterstützt

Die maximale Gesamtleistung beträgt 30 W. Die USB-C-Buchse und das integrierte USB-C-Kabel liefern jeweils maximal 30 W mit 5 V bei 3 A, 9 V bei 2,22 A oder 12 V bei 1,67 A. Der USB-A-Port erreicht maximal 22,5 W und arbeitet mit 5 V bei 3 A, 9 V bei 2 A, 12 V bei 1,5 A oder 10 V bei 2,25 A. Das integrierte Lightning-Kabel liefert maximal 20 W mit 5 V bei 3 A, 9 V bei 2 A oder 12 V bei 1,5 A.

Beim Laden der Powerbank selbst stehen 20 W über die USB-C-Buchse oder das integrierte USB-C-Kabel zur Verfügung. USB-PD wird unterstützt. Laut unserer Messung per PD-Listener deckt PPS den Bereich von 3,3 bis 11 V bei 3 A oder 3,3 bis 16 V bei 2 A ab. Selore bewirbt PPS allerdings nicht aktiv auf der Produktseite.

Sobald zwei oder mehr Ports gleichzeitig belegt sind, sinkt die Leistung pro Ausgang auf maximal 15 W. Das gilt für alle Kombinationen, egal ob USB-C mit Lightning, USB-C mit USB-A oder andere Konstellationen.

Praxistest

Im Lasttest mit durchgehender Volllast durch unseren Lastsimulator haben wir die Temperaturentwicklung per Wärmebildkamera gemessen. Am USB-A-Port erreichte die Powerbank maximal 74 Grad. Das Gehäuse blieb mit 39 Grad deutlich kühler. Der Kunststoff um die Anschlüsse herum erreichte 52 bis 62 Grad.

Beim Entladen zeigte sich ein auffälliges Verhalten: Die Powerbank stoppte in zwei Testdurchläufen bei völlig unterschiedlichen Akkuständen – einmal bei 9 Prozent, einmal bei 32 Prozent. Danach ließ sie statt 30 W nur noch 20 W zu. Da die Drosselung bei so unterschiedlichen Akkuständen auftrat, vermuten wir Überhitzung als Ursache und keine gewollte, pauschale Leistungsreduktion bei geringer Restkapazität. Die hohen gemessenen Temperaturen von bis zu 74 Grad stützen diese Annahme.

Selore & S-Global Powerbank 30W – Wärmeverteilung

Von der angegebenen Kapazität von 37 Wh konnten tatsächlich 28,36 Wh entnehmen, was etwa 77 Prozent entspricht und knapp über eine Stunde in Anspruch nahm. Die Effizienz ist damit durchschnittlich.

Die integrierten Kabel funktionieren zuverlässig. Das USB-C-Kabel lässt sich bequem als Trageschlaufe nutzen. Das Lightning-Kabel sitzt fest in der Halterung auf der Rückseite. Die Akkustandsanzeige per LED-Display ist praktisch und zeigt den genauen Prozentwert an.

Preis

Der größte Trumpf der Selore & S-Global 30W Powerbank ist ihr Preis. Für gerade einmal 11 Euro bei Amazon erhält man eine kompakte Powerbank mit 10.000 mAh, 30 W Ausgangsleistung und zwei integrierten Kabeln. Vergleichbare Modelle anderer Hersteller kosten meist das Doppelte oder mehr.

Fazit

Die Selore & S-Global 30W Powerbank überrascht mit einem attraktiven Gesamtpaket zum Kampfpreis. Für 11 Euro bekommt man 10.000 mAh Kapazität, 30 W Ausgangsleistung und zwei integrierte Kabel – USB-C und Lightning. Die kompakten Abmessungen und das geringe Gewicht machen sie reisetauglich.

Abstriche gibt es bei der Verarbeitung. Die transparente Kappe über dem Display saß im Test nicht fest, und das Gehäuse zeigt schnell Gebrauchsspuren. Im Praxistest fiel zudem auf, dass die Powerbank bei Überhitzung die Leistung drosselt und nicht die volle Kapazität abgibt.

Für preisbewusste Nutzer, die eine unkomplizierte Powerbank für unterwegs suchen, ist die Selore & S-Global 30W dennoch eine interessante Option. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist schwer zu schlagen.

Günstige und extrem effiziente Powerbank mit 65 W: Cuktech 15 SE im Test

Die Cuktech 15 SE bietet 20.000 mAh, 65 Watt Leistung und überragende 92 Prozent Effizienz. Dazu kommt ein Kampfpreis von 40 Euro.

VORTEILE

  • überragende Effizienz (92 %)
  • günstiger Preis
  • Display mit Prozentanzeige
  • transparente Angabe aller Ladespezifikationen

NACHTEILE

  • zieht Fingerabdrücke stark an
  • wird unter Dauerlast relativ warm
  • 21-V-Stufe bei PPS fehlt

Die Cuktech 15 SE bietet 20.000 mAh, 65 Watt Leistung und überragende 92 Prozent Effizienz. Dazu kommt ein Kampfpreis von 40 Euro.

Die Cuktech 15 SE gehört zu den günstigeren Powerbanks mit 20.000 mAh Kapazität und kostet nur rund 40 Euro (Coupon anwählen) im hart umkämpften Einstiegssegment. Der Hersteller mit dem ungewöhnlichen Namen Cuktech ist hierzulande noch relativ unbekannt, macht aber mit soliden Produkten und attraktiven Preisen auf sich aufmerksam.

Die graue Powerbank bietet eine Ausgangsleistung von bis zu 65 W über den primären USB-C-Port und eine Gesamtleistung von 85 W bei paralleler Nutzung aller Anschlüsse. Damit eignet sie sich nicht nur zum Laden von Smartphones und Tablets, sondern auch für kleinere Laptops. Mit drei Ausgängen – zweimal USB-C und einmal USB-A – bietet sie zudem genug Flexibilität für mehrere Geräte gleichzeitig.

Besonders gespannt waren wir auf die tatsächliche Effizienz der Powerbank. Viele günstige Modelle schwächeln hier und bieten real deutlich weniger nutzbare Kapazität als versprochen. Ob die Cuktech 15 SE hier überzeugen kann und wie sie sich im Vergleich zu etablierten Marken wie Anker, Ugreen oder Iniu schlägt, zeigt unser ausführlicher Test.

Ausstattung & Verarbeitung

Das graue Kunststoffgehäuse der Cuktech 15 SE macht einen ordentlichen Eindruck. Die Oberseite kommt in hellem Grau, während die Unterseite in Schwarz gehalten ist und eine leichte Riffelung aufweist. Die Verarbeitung ist für den Preis hochwertig – es gibt keine scharfen Kanten oder große Spaltmaße. Allerdings zieht die helle graue Oberfläche Fingerabdrücke magisch an, besonders das kleine LED-Display auf der Längsseite ist schnell voller Abdrücke. Im Lieferumfang der Powerbank finden sich zudem ein Kabel sowie eine Schutztasche aus Stoff.

Das Display zeigt den Akkustand in Prozent an und lässt sich über den danebenliegenden Knopf aktivieren. Dieser trägt die Aufschrift „85W max“ – das bezieht sich auf die maximale Gesamtleistung über alle Ports, nicht auf die Einzelleistung. Mit 20.000 mAh, genauer gesagt 72 Wh, bietet die Powerbank genug Kapazität für mehrere Ladevorgänge. Die Abmessungen und das Gewicht bewegen sich im typischen Rahmen für diese Kapazitätsklasse.

Löblich ist die transparente Kommunikation der Ladespezifikationen. Sowohl auf dem Gehäuse als auch online finden sich alle Angaben zum Ladeverhalten inklusive PPS-Unterstützung. Hier können sich etablierte Hersteller eine Scheibe abschneiden.

Anschlüsse & Ladestandards

Die Cuktech 15 SE verfügt über drei Ausgänge: zwei USB-C-Ports und einen USB-A-Anschluss. Diese Ausstattung ist für eine 40-Euro-Powerbank großzügig. Der primäre USB-C1-Port liefert die vollen 65 W und unterstützt Power Delivery 3.0 sowie PPS (Programmable Power Supply). Damit deckt er die wichtigsten modernen Ladestandards ab.

67W 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A 5-11V/6,1A
33W 5V/3A, 9V/3A 5-11V/3A
33W 5V/3A, 9V/3A 5-11V/3A

Die PPS-Unterstützung ist für eine günstige Powerbank keineswegs selbstverständlich. PPS ermöglicht eine stufenlose Spannungsanpassung, was besonders bei modernen Smartphones für höhere Ladegeschwindigkeiten erforderlich ist. Allerdings zeigt sich hier auch eine Schwäche: Der PPS-Bereich deckt nur 5 bis 11 Volt ab. Das ist zwar für die meisten aktuellen Smartphones ausreichend, aber etwas eingeschränkt. Premium-Powerbanks benötigen oft einen größeren Bereich bis 21 Volt, was für Geräte wie das Google Pixel 10 Pro XL mit seinen speziellen Ladeanforderungen wichtig wäre. Für den Preis ist die PPS-Implementierung dennoch löblich.

Der zweite USB-C-Port mit 33 W eignet sich gut für Tablets oder als Zweitanschluss für Smartphones. Auch der USB-A-Port mit ebenfalls 33 W ist keine Notlösung, sondern vollwertig ausgestattet. Das ist nicht selbstverständlich – viele Hersteller spendieren USB-A nur noch 18 oder 22,5 W. Die Powerbank selbst lädt über den USB-C1-Port mit 65 W wieder auf, was bei voller Entladung etwa 2 Stunden dauert.

65W 65W
33W 33W
33W 33W
65W 20W 85W
65W 20W 85W
20W 20W 40W
65W 10W 10W 85W*

Die intelligente Leistungsverteilung stellt sicher, dass der Hauptport C1 immer seine volle Leistung behält, wenn nicht mehr als 85 W insgesamt abgerufen werden. Das bedeutet, dass man seinen Laptop weiter mit 65 W laden kann, während parallel noch zwei Smartphones mit je 10 W versorgt werden.

Praxistest

Im Test zeigt die Cuktech 15 SE eine starke Leistung: Die nutzbare Kapazität liegt bei beeindruckenden 66,53 Wh von den beworbenen 72 Wh. Das entspricht einer Effizienz von über 92 Prozent – ein überragender Wert. Selbst 80 Prozent sind bei Powerbanks überdurchschnittlich, die meisten Modelle erreichen nur etwa 70 Prozent oder weniger. Für eine günstige Powerbank ist das herausragend.

Die Ladegeschwindigkeit überzeugt ebenfalls. Smartphones laden zuverlässig mit der maximal möglichen Geschwindigkeit, auch Tablets und kleinere Laptops werden mit ausreichend Leistung versorgt. Die PPS-Unterstützung sorgt für optimale Kompatibilität mit modernen Geräten.

Cuktech 15 SE – Bilderstrecke

Nach etwa einer Stunde Dauerlast bei 60 W messen wir Außentemperaturen zwischen 47 und 52 Grad Celsius am verwendeten USB-C-Port. Das ist noch im akzeptablen Bereich, aber schon vergleichsweise warm. Im normalen Alltag mit wechselnden Lasten dürfte die Erwärmung geringer ausfallen.

Preis

Mit einem Straßenpreis von rund 40 Euro (Coupon anwählen) positioniert sich die Cuktech 15 SE im günstigen Segment der 20.000 mAh Powerbanks. Vergleichbare Modelle von Ugreen bieten zwar teils mehr Ausgangsleistung, kosten aber auch deutlich mehr. Die beliebten Iniu-Powerbanks sind ähnlich günstig, erreichen aber nicht die hervorragende Effizienz der Cuktech.

Fazit

Die Cuktech 15 SE überrascht positiv. Für wenig Geld erhält man eine solide verarbeitete 20.000 mAh Powerbank mit beeindruckender Effizienz von über 92 Prozent. Die nutzbare Kapazität von 66,5 Wh ist ein Spitzenwert in dieser Preisklasse. Mit 65 W am Haupt-USB-C-Port lädt sie auch anspruchsvollere Geräte, während zwei weitere Anschlüsse für Flexibilität sorgen.

Besonders lobenswert sind die transparenten Angaben zu allen Ladespezifikationen. Das praktische Display und die PPS-Unterstützung runden das Paket ab. Einzig die Anfälligkeit für Fingerabdrücke und die etwas höhere Wärmeentwicklung unter Last trüben minimal das Bild.

Wer eine günstige, effiziente Powerbank mit ordentlich Leistung sucht, macht mit der Cuktech 15 SE nichts falsch. Sie zeigt, dass man auch für kleines Geld sehr gute Technik bekommen kann. In der Preis-Leistung schlägt sie sogar etablierte Marken deutlich.

Powerbank Iniu B5 im Test: Amazon-Bestseller mit 20.000 mAh für 22 Euro

Die Iniu B5 Powerbank bietet 20.000 mAh, drei Anschlüsse und eine Schnellladefunktion. Ob der ehemalige Amazon-Bestseller überzeugen kann, zeigt der Test.

VORTEILE

  • gute Effizienz (78,6 Prozent)
  • numerische Akkustandsanzeige
  • integrierte Taschenlampe
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

NACHTEILE

  • extrem anfällig für Fingerabdrücke
  • keine Angabe der PPS-Spezifikation
  • Maximale Ausgangsleistung von nur 22,5 Watt

Die Iniu B5 Powerbank bietet 20.000 mAh, drei Anschlüsse und eine Schnellladefunktion. Ob der ehemalige Amazon-Bestseller überzeugen kann, zeigt der Test.

Mit der B5 bietet der Hersteller Iniu eine kompakte Lösung mit 20.000 mAh (74 Wh) an, die durch ihr charakteristisches Design und die numerische Ladestandsanzeige auffällt. Die Powerbank verfügt über drei Anschlüsse – zwei USB-A und einen USB-C-Port – und unterstützt moderne Schnellladestandards wie Qualcomm Quick Charge 4+, USB-PD 3.0 und PPS.

Als bisheriger Amazon-Bestseller in der Kategorie „Externe Akkus“ hat die Iniu B5 augenscheinlich bereits viel Interesse geweckt. Doch wie schlägt sich die schwarze Powerbank im Praxistest? Kann sie mit ihrer maximalen Ausgangsleistung von 22,5 Watt im Alltag punkten? Und wie effizient ist die Energieumwandlung tatsächlich? Wir haben die Iniu B5 auf Herz und Nieren geprüft. Ob der ehemalige Amazon-Bestseller für aktuell 21 Euro überzeugen kann, zeigt unser Test.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Iniu B5 (auch als BI-B5 bezeichnet) präsentiert sich im typischen Iniu-Design mit schwarzem Kunststoffgehäuse und einer Soft-Touch-Beschichtung, die an eine Gummierung erinnert. Diese sorgt einerseits für eine angenehme Griffigkeit und schützt das Gehäuse vor Kratzern, ist andererseits aber extrem anfällig für Fingerabdrücke und Fettflecken – deutlich mehr als vergleichbare Modelle anderer Hersteller.

Mit Abmessungen von 134 × 71 × 25 mm und einem Gewicht von 365 Gramm ist die Powerbank nicht die kompakteste ihrer Klasse, liegt aber dennoch gut in der Hand und passt in die meisten Taschen. Im direkten Vergleich ist etwa der Testsieger Anker Zolo 20k mit 119,9 × 73,4 × 31,4 mm bei gleicher Kapazität und höherer Leistung dennoch kompakter. Auch ist die B5 etwas schwerer als ähnlich ausgestattete Konkurrenten.

Löblich ist die numerische LED-Segmentanzeige, die den Akkustand in Prozent anzeigt – ein deutlicher Vorteil gegenüber den üblichen LED-Punkten, die nur eine grobe Einschätzung erlauben. Allerdings handelt es sich nicht um ein modernes LCD, das zusätzliche Informationen wie die aktuelle Übertragungsleistung anzeigen könnte. Im Preisfeld unter 40 Euro ist das aber ohnehin nicht erwartbar.

Als praktisches Extra verfügt die Powerbank über eine integrierte Taschenlampe, die in dunklen Umgebungen hilfreich sein kann. Diese wird durch einen Doppelklick auf die integrierte Taste an der Seite eingeschaltet.

Anschlüsse & Ladestandards

Die Iniu B5 ist mit drei Ladeanschlüssen ausgestattet: zwei USB-A-Ports und einem USB-C-Port, der sowohl als Ein- als auch als Ausgang fungiert. Die maximale Ausgangsleistung beträgt 22,5 Watt, was für Smartphones und kleinere Geräte ausreicht, für leistungshungrige Laptops jedoch zu wenig ist.

In der nachfolgenden Tabelle sind die Spezifikationen der Anschlüsse zusammengefasst:

Eingang 5 3 15
9 2,22 20
Ausgang 5 3 15
9 2,22 20
12 1,5 18
Ausgang 4,5 5 22,5
5 4,5 22,5
9 2 18
12 1,5 18

Bei der Unterstützung von Schnellladestandards zeigt sich die Iniu B5 modern: Sie ist kompatibel mit Qualcomm Quick Charge 4+, USB Power Delivery 3.0 (USB-PD), Samsung AFC (Adaptive Fast Charging) und unterstützt auch PPS (Programmable Power Supply), was besonders für neuere Samsung-Geräte relevant ist. Den unterstützten PPS-Bereich gibt der Hersteller selbst leider nicht konkret an, was wir daher an dieser Stelle monieren müssen. Mit unserem PD-Listener können wir die Spezifikation aber selbst auslesen, sie liegt bei 5 bis 5,9 V und 3 A oder 5 bis 11 V bei 2 A.

Ein wichtiger Hinweis: Da die maximale Gesamtausgangsleistung bei 22,5 Watt liegt, werden bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer Anschlüsse die Ladegeschwindigkeiten entsprechend gedrosselt, um diese Grenze nicht zu überschreiten. In der Praxis bedeutet das, dass ein einzelnes Gerät mit voller Leistung geladen werden kann, während bei zwei oder drei angeschlossenen Geräten die Ladeleistung pro Port sinkt.

Praxistest

Im Praxistest mit unserem Messgerät und einem Lastsimulator konnte die Iniu B5 mit einer beachtlichen Effizienz überzeugen. Von den nominellen 74 Wh Kapazität konnten wir effektiv 58,16 Wh nutzen, was einer Effizienz von 78,6 Prozent entspricht. Das ist ein guter Wert, auch wenn der Testsieger Anker Zolo 20k mit fast 90 Prozent Effizienz und 66,32 Wh nutzbarer Kapazität noch deutlich besser abschneidet.

Die Wärmeentwicklung der Iniu B5 ist während des Ladens unauffällig – die Powerbank wird lediglich handwarm, was auf eine gute thermische Gestaltung hindeutet. Mit ihrer Gesamtleistung von 22,5 Watt bewegt sich die Iniu B5 im unteren Mittelfeld moderner Powerbanks. Im Test fiel auf, dass die Powerbank bei höherer Belastung mehrfach die Leistung drosselte. Nachdem wir zunächst die höchste Stufe (12 V bei 1,5 A) auswählten, schaltete die Powerbank die Entladung auf der höchsten Stufe bei etwa 45 Prozent Akkustand herunter und lies danach nur noch eine Leistung von 16 statt 18 Watt zu. Diese Schutzschaltung soll vermutlich die Lebensdauer des Akkus verlängern, kann aber in bestimmten Situationen frustrierend sein, wenn plötzlich weniger Ladeleistung zur Verfügung steht.

Preis

Mit einem aktuellen Preis von 21 Euro bietet die Iniu B5 ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis, der Tiefstpreis war mit 19 Euro aber niedriger. Die lange Zeit als Amazon-Bestseller geführte Powerbank positioniert sich damit im preislichen Mittelfeld und bietet für den Alltagsgebrauch ein solides Gesamtpaket.

Da Online-Preise häufig schwanken, insbesondere beim Thema Powerbanks, lohnt sich auch ein Blick auf unseren Bestpreis-Link, der immer zum aktuell günstigsten Angebot weiterleitet – so findet man auch später immer den aktuell besten Preis.

Fazit

Die Iniu B5 Powerbank ist ein solider Begleiter für den Alltag, der mit seiner Kapazität von 20.000 mAh, drei Ladeanschlüssen und Unterstützung moderner Schnellladestandards überzeugt. Die numerische Akkustandsanzeige und die integrierte Taschenlampe sind praktische Features, die im täglichen Gebrauch Mehrwert bieten.

Mit einer Effizienz von 78,6 Prozent liegt die Iniu B5 im oberen Mittelfeld, auch wenn Spitzenmodelle hier noch mehr bieten. Die maximale Ausgangsleistung von 22,5 Watt reicht für Smartphones und kleinere Geräte völlig aus, stößt bei leistungshungrigen Geräten jedoch an ihre Grenzen.

Die Verarbeitung ist grundsätzlich gut, wobei die extreme Anfälligkeit für Fingerabdrücke ein klarer Minuspunkt ist. Auch die beobachteten Leistungsdrosselungen bei höherer Belastung schmälern den positiven Gesamteindruck etwas.

Zum Preis von aktuell 21 Euro bietet die Iniu B5 dennoch ein faires Gesamtpaket und eignet sich besonders für preisbewusste Nutzer, die eine zuverlässige Powerbank für den täglichen Gebrauch suchen. Wer maximale Effizienz oder höhere Ladeleistungen benötigt, sollte allerdings zu teureren Modellen greifen.

Nobis Powerbank mit 45 W und 20.000 mAh im Test: Mit vier Ports für 33 Euro

Die Nobis Powerbank liefert 20.000 mAh, 45 W, vier Anschlüsse und ein LED-Display. Für 33 Euro ein gutes Angebot.

VORTEILE

  • vier Anschlüsse (2x USB-C, 2x USB-A)
  • LED-Display mit Prozentanzeige
  • PPS-Unterstützung für Smartphones
  • gute Verarbeitung und schickes Design

NACHTEILE

  • Ladespezifikationen fehlen auf Amazon-Produktseite
  • hohe Temperatur am Anschlussbereich bei Volllast (über 85 °C)

Die Nobis Powerbank liefert 20.000 mAh, 45 W, vier Anschlüsse und ein LED-Display. Für 33 Euro ein gutes Angebot.

Nobis? Diesen Namen haben wir im Bereich Powerbanks noch nicht gehört – der Hersteller war uns bislang unbekannt. Umso erstaunlicher die Zahlen bei Amazon: Über 2600 Bewertungen mit einem Schnitt von 4,4 Sternen und mehr als 1000 Verkäufe allein im letzten Monat. Das macht neugierig – was kann die Nobis Powerbank 45 W (Modellnummer ZWPBWWA-202C2A45W), dass sie sich trotz No-Name-Status so gut verkauft?

Ein großes Argument für die Powerbank ist die vielversprechende Ausstattung: 20.000 mAh Kapazität, 45 W Ladeleistung, vier Anschlüsse, ein LED-Display und Unterstützung für PPS. Dazu kommt ein Preis von 33 Euro bei Amazon. Auf dem Papier stimmt das Gesamtpaket also. Doch wie schlägt sich die Nobis Powerbank im Praxistest? Wir haben Kapazität, Effizienz und Temperaturentwicklung gemessen.

Das Testgerät haben wir selbst erworben.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Verarbeitung der Nobis Powerbank ist tadellos. Das Kunststoffgehäuse fühlt sich ordentlich an und ist sauber zusammengesetzt. Optisch hebt sie sich von der Masse ab: Die unteren 75 Prozent des Gehäuses sind matt gehalten, das obere Viertel glänzt. Das wirkt schick. Unser Testmodell kommt in einem grünen Gehäuse. Alternativ gibt es noch Rosa, Orange, Blau oder klassisches Schwarz.

Auf der linken Seitenkante sitzt das LED-Display. Es zeigt den aktuellen Akkustand in Prozent an. Zusätzlich signalisiert es, ob eine Schnellade-Verbindung erkannt wurde. Das ist praktisch und informativer als bei vielen Konkurrenten mit simplen LED-Punkten.

Die Powerbank bringt 392 g auf die Waage. Mit Abmessungen von 13,7 x 7 x 2,63 cm ist sie kompakt genug für Rucksack oder Handtasche. Die Kapazität der Powerbank beträgt 20.000 mAh respektive 74 Wh. Hinter dem Namen Nobis steckt laut Produktdatenblatt der Hersteller Tianjin Zowoda New Energy Technology.

Im Lieferumfang liegt ein 30 cm langes USB-C-auf-USB-C-Kabel mit 3-A-Spezifikation bei.

Anschlüsse & Ladestandards

Bei den Anschlüssen zeigt sich die Nobis Powerbank großzügig. Vier Ports stehen zur Verfügung: zwei USB-C und zwei USB-A.

45 W 5 V, 9 V, 12 V, 15 V, 20 V Jeweils 3 A, bei 20 V: 2,25 A 3,3 V – 11 V / 4,1 A
30 W 5 V, 9 V, 10 V, 12 V 3 A (bei 5/9 V), 2,5 A (bei 10/12 V) Nicht unterstützt

Die beiden USB-C-Ports liefern maximal 45 W. Die Spezifikationen lauten: 5 V/3 A, 9 V/3 A, 12 V/3 A, 15 V/3 A und 20 V/2,25 A. Dazu kommt PPS mit 3,3 bis 11 V bei 4,1 A. Die PPS-Angabe findet sich nur auf der Powerbank selbst – bei Amazon verschweigt der Hersteller dieses Detail.

Die USB-A-Ports schaffen bis zu 30 W. Hier stehen 5 V/9 V bei 3 A sowie 10 V und 12 V bei jeweils 2,5 A zur Verfügung. Unterstützt werden die Schnellladestandards AFC, FCP und SCP. Bei der Parallelnutzung mehrerer Ports sinkt die Einzelleistung. Bei zwei belegten Anschlüssen liefert jeder Port noch 15 W.

Praxistest

Im Kapazitätstest haben wir 58,84 Wh aus dem 74-Wh-Akku entnehmen können. Das entspricht knapp 80 Prozent – ein guter Wert, der das Soll erfüllt. Die Effizienz liegt damit im durchschnittlichen bis leicht überdurchschnittlichen Bereich. Dafür benötigen wir bei durchgehend 45 W Volllast etwa eineinhalb Stunden.

Der Überlastschutz greift bei 49 W. Das bietet einen kleinen Puffer über der Nennleistung von 45 W.

Im Lasttest an unserem Lastsimulator haben wir die Powerbank mit 45 W voll ausgelastet. Hier zeigt sich ein Problem: Bereits nach etwas mehr als einer halben Stunde erreichte der Bereich rund um die Anschlüsse über 85 Grad Celsius. Das betrifft sogar den nicht genutzten USB-A-Port. Die Außenseiten des Kunststoffgehäuses blieben mit 52 Grad deutlich kühler. Im Bereich der Akkuzellen messen wir 37 Grad bis 44 Grad.

Für eine 45-W-Powerbank ist diese Hitzeentwicklung an den Anschlüssen erstaunlich hoch. Bei einem 100-W-Modell wäre eine solche Temperatur nachvollziehbarer. Die hohe Wärme am Anschlussbereich bleibt der größte Kritikpunkt im Test.

Preis

Die Nobis Powerbank 45 W kostet aktuell 33 Euro bei Amazon.

Fazit

Die Nobis Powerbank 20.000 mAh 45 W bietet ein gutes Gesamtpaket zum fairen Preis. Die Verarbeitung überzeugt, das zweigeteilte Design gefällt. Vier Anschlüsse decken viele Nutzungsszenarien ab. Das LED-Display mit Prozentanzeige ist praktischer als übliche LED-Leisten. Die PPS-Unterstützung macht sie fit für moderne Smartphones.

Die Kapazitätseffizienz von 80 Prozent liegt im soliden Durchschnitt. Ein mitgeliefertes USB-C-Kabel rundet den Lieferumfang ab.

Der Wermutstropfen: Bei Volllast wird der Anschlussbereich mit über 85 Grad sehr heiß. Das ist für eine 45-W-Powerbank ungewöhnlich viel. Wer die volle Leistung dauerhaft nutzen möchte, sollte das beachten.

Für 33 Euro ist die Nobis Powerbank dennoch eine solide Wahl – vor allem für Nutzer, die mehrere Geräte gleichzeitig laden möchten.

Iniu B61 im Test: Ultrakompakte Powerbank mit 10.000 mAh für 23 Euro

Klein, aber oho: Die Iniu B61 Powerbank bietet 10.000 mAh Kapazität und 22,5 Watt Leistung in einem kompakten Gehäuse – und das zum Preis von 23 Euro. Wir haben den mobilen Energiespender auf Herz und Nieren geprüft.

VORTEILE

  • hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • kompaktes, griffiges Gehäuse
  • praktisches LED-Display & Telefonhalterung
  • 22,5 Watt Leistung mit QC 4.0+ & PD 3.0
  • zuverlässige Leistung im Praxistest

NACHTEILE

  • Oberfläche anfällig für Fingerabdrücke & Flecken
  • lange Ladezeit der Powerbank selbst

Klein, aber oho: Die Iniu B61 Powerbank bietet 10.000 mAh Kapazität und 22,5 Watt Leistung in einem kompakten Gehäuse – und das zum Preis von 23 Euro. Wir haben den mobilen Energiespender auf Herz und Nieren geprüft.

Die Iniu B61 sticht aus der Masse hervor: nicht wegen Rekordwerten bei Kapazität oder Ladeleistung, sondern dank eines unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnisses. Gerade mal knapp 20 Euro ruft der Hersteller für den mobilen Akku mit 10.000 mAh und 22,5 Watt Leistung auf. Dafür gibt es ein kompaktes, griffiges Gehäuse mit praktischem LED-Display und Telefonhalterung.

Auch bei den unterstützten Ladestandards muss sich die B61 nicht verstecken: Quick Charge 4.0 und Power Delivery 3.0 sind mit an Bord. Wir haben die Budget-Powerbank ausgiebig getestet und verraten, ob sich der Kauf lohnt.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Iniu B61 kommt in einem kompakten schwarzen Kunststoffgehäuse, das mit einer griffigen Soft-Touch-Beschichtung überzogen ist. Mit Abmessungen von 105,4 x 66 x 23,9 mm ist sie eher kurz und dick, passt dafür aber gut in Hosentaschen oder kleine Taschen. Leider zieht die Oberfläche schnell Fingerabdrücke und Fettflecken an.

Ein Highlight ist das integrierte LED-Display in der oberen Gehäusehälfte, das den aktuellen Akkustand in Prozent anzeigt. So weiß man immer genau, wie viel Saft noch übrig ist. Zum Laden stehen zwei USB-A Ports und ein USB-C Port zur Verfügung. Letzterer dient auch zum Aufladen der Powerbank selbst. Die Verarbeitung geht für den Preis absolut in Ordnung, auch wenn man hier und da kleine Spaltmaße entdeckt.

Anschlüsse & Ladestandards

An Bord der Iniu B61 sind zwei USB-A Ports mit insgesamt 22,5 Watt Leistung. Sie unterstützen den Quick Charge 4.0+ Standard für schnelles Laden kompatibler Smartphones. Der USB-C Port liefert bis zu 20 Watt nach dem Power Delivery 3.0 Standard. Er teilt sich die Leistung mit den USB-A Ports und dient auch zum Aufladen der Powerbank.

Mit den unterstützten Standards ist die B61 für die meisten aktuellen Smartphones und Tablets gerüstet. Quick Charge 4.0+ und PD 3.0 ermöglichen hohe Ladegeschwindigkeiten und intelligente Spannungs- und Stromstärkenanpassung. Ältere Geräte profitieren immerhin von den 22,5 Watt Gesamtleistung.

Praxistest

Im Praxistest machte die Iniu B61 eine gute Figur. Nach etwa 1:43 Stunden lieferte sie rund 30 Wh der angegebenen 37 Wh – ein ordentlicher Wert für eine 10.000 mAh Powerbank dieser Preisklasse. Positiv überrascht hat uns die ausziehbare Telefonhalterung auf der Rückseite. Sie hält Smartphones beim Laden erstaunlich stabil und ist deutlich mehr als nur eine Spielerei.

Die Ladegeschwindigkeit geht dank der 22,5 Watt und QC 4.0+ sowie PD 3.0 voll in Ordnung. Das LED-Display zeigte dabei stets zuverlässig den Akkustand an. Einziger Kritikpunkt ist die lange Ladezeit der Powerbank selbst. Über den USB-C-Port dauert eine Vollladung gut 6 Stunden.

Preis

Aktuell kostet die Iniu B61 etwa 23 Euro. Der Bestpreis lag bei unter 19 Euro.

Klar, es gibt Powerbanks mit mehr Kapazität, Leistung und Ports. Doch die kosten dann meist auch deutlich mehr. Wer eine günstige, kompakte und zuverlässige Powerbank für unterwegs sucht, der ist mit der Iniu B61 bestens bedient.

Fazit

Die Iniu B61 ist der Preis-Leistungs-Sieger unter den kompakten 10.000 mAh Powerbanks. Für 23 Euro liefert sie solide Technik, ordentliche Ladegeschwindigkeiten dank 22,5 Watt, QC 4.0 und PD 3.0 sowie durchdachte Details wie das LED-Display und die Telefonhalterung. Auch wenn die Soft-Touch-Oberfläche schnell Flecken anzieht und die Powerbank selbst recht lange zum Laden braucht, geht die Gesamtleistung für den Kurs voll in Ordnung.

Wer viel Leistung für wenig Geld will und auf Rekordkapazitäten oder massig Ports verzichten kann, der macht mit der Iniu B61 alles richtig. Eine klare Kaufempfehlung für preisbewusste Nutzer.

Anker Powerbank 737 im Test: Starker Akku mit 24.000 mAh & 140 Watt

Die Anker Powerbank 737 alias Powercore 24K bietet satte 24.000 mAh Kapazität und 140 W Leistung. Wir haben den Akku im Praxistest auf Herz und Nieren geprüft.

VORTEILE

  • hohe Kapazität (24.000 mAh) & viel Leistung (140 W)
  • hohe Verarbeitungsqualität
  • praktisches Display mit vielen Infos
  • USB-PD 3.1 Unterstützung

Die Anker Powerbank 737 alias Powercore 24K bietet satte 24.000 mAh Kapazität und 140 W Leistung. Wir haben den Akku im Praxistest auf Herz und Nieren geprüft.

Die Anker Powerbank 737, auch als Powercore 24K bekannt, gilt seit einiger Zeit als Goldstandard unter den Powerbanks des Herstellers. Mit einer Kapazität von 24.000 mAh, genauer gesagt 88,56 Wh, und einer maximalen Leistung von 140 W hat sie das Zeug, auch leistungshungrige Geräte zuverlässig mit Strom zu versorgen.

Das stabile Gehäuse mit seitlicher Riffelung liegt gut in der Hand. Ein Highlight ist das farbige Display, das neben dem Akkustand in Prozent auch Werte wie Spannung, Stromstärke, Temperatur, Laufzeit und Nutzungsdauer anzeigt. So hat man stets den vollen Überblick. Wir zeigen, was die Powerbank sonst so kann. Wir haben die Anker 737 einem Test unterzogen.

Ausstattung & Verarbeitung

Das Gehäuse der Anker 737 Powerbank besteht aus robustem Kunststoff mit einer griffigen Riffelung an den Seiten. Mit Abmessungen von 155,7 x 54,6 x 49,5 mm ist sie für ihre Kapazität recht kompakt, mit 630 g aber kein Leichtgewicht. Die Verarbeitung ist tadellos, alle Elemente sind sauber eingesetzt.

Das farbige Display auf der Vorderseite zeigt neben dem Akkustand in Prozent auch Spannung, Stromstärke, Temperatur, Laufzeit und Nutzungsdauer an. So hat man stets alle wichtigen Informationen im Blick. Dreht man die Powerbank ein paar Mal auf den Kopf und zurück, so zeigt das Display zwei rollende Augen an – der Powerbank ist gewissermaßen schwindelig. Ein witziges wie niedliches Gimmick. Einziger Nachteil ist die geringe Größe des Displays, das des Nachfolgers Anker Prime ist deutlich größer und damit besser ablesbar.

Anschlüsse & Ladestandards

Die Anker Powerbank 737 ist mit insgesamt drei Anschlüssen ausgestattet. Zwei davon sind USB-C-Ports, die sowohl zum Laden der Powerbank selbst als auch zum Stromliefern an angeschlossene Geräte dienen. Sie unterstützen den Power Delivery Standard mit bis zu 140 W Leistung. Der dritte Anschluss ist ein USB-A-Port, der ausschließlich zum Laden anderer Geräte gedacht ist und maximal 18 W bereitstellt.

Damit lassen sich bis zu drei Geräte gleichzeitig an die Powerbank anschließen und laden, wobei sich die Powerbank die verfügbare Leistung intelligent aufteilt. Sie unterstützt den modernen USB-PD 3.1 Standard, ist also bestens für aktuelle Smartphones, Tablets, Laptops und andere Geräte gerüstet, die auf diese Schnellladetechnologie setzen.

Damit lassen sich bis zu drei Geräte gleichzeitig laden, wobei sich die Powerbank die Leistung intelligent aufteilt. Sie unterstützt den modernen USB-PD 3.1 Standard, ist also bestens für aktuelle Geräte gerüstet.

Praxistest

Im Praxistest erreichte die Anker 737 starke 90 W Ladeleistung. Die nutzbare Kapazität lag zwischen 14.000 und 15.000 mAh. Damit lassen sich die meisten Smartphones etwa zwei bis drei Mal vollständig laden. Auch für Tablets, Laptops und andere größere Geräte bietet die Powerbank ausreichend Reserven.

Das intelligente Powermanagement teilt die Leistung effektiv auf die angeschlossenen Geräte auf. So kann man problemlos mehrere Geräte parallel laden, ohne die Maximalleistung zu überschreiten. Die Ladezeiten sind dank USB-PD und bis zu 140 W entsprechend kurz.

Preis

Mit einem Preis von zuletzt rund 150 Euro war die Anker Powerbank 737 kein Schnäppchen. Inzwischen ist sie aber deutlich günstiger geworden und kostet aktuell 80 Euro bei Amazon.

Fazit

Die Anker Powerbank 737 alias Powercore 24K ist eine ausgereifte und leistungsstarke Powerbank, die kaum Wünsche offen lässt. Die Kombination aus enormer Kapazität, hoher Leistung, elegantem Design und nützlichem Display kann voll überzeugen.

Einzig der Preis ist noch immer recht hoch. Angesichts der gebotenen Leistung und Qualität geht er aber sehr in Ordnung, zumal die Powerbank PD 3.1 unterstützt und so echte 140 Watt liefert. Wer viel Strom mobil benötigt und Wert auf ein Markenprodukt legt, findet in der Anker 737 einen zuverlässigen Begleiter. Von uns gibt es eine klare Empfehlung.

Powerbank mit OLED-Display, 130 Watt und Wecker für 66 €: Revolt PB-420 im Test

Die Revolt PB-240 Powerbank überrascht mit 130 Watt Ausgangsleistung, 20.000 mAh Kapazität und einem informativen OLED-Display. Doch wie schlägt sich der mobile Energiespender im Alltag? Unser Test zeigt Stärken und Schwächen.

VORTEILE

  • hohe Ausgangsleistung von 130 Watt
  • informatives OLED-Farbdisplay
  • überdurchschnittliche Effizienz
  • hochwertiges Aluminiumgehäuse
  • Zusatzfunktionen wie Wecker und Uhrzeitanzeige

NACHTEILE

  • Überhitzung bei Volllast mit Unterbrechungen
  • fehlende Details zu PPS-Unterstützung

Die Revolt PB-240 Powerbank überrascht mit 130 Watt Ausgangsleistung, 20.000 mAh Kapazität und einem informativen OLED-Display. Doch wie schlägt sich der mobile Energiespender im Alltag? Unser Test zeigt Stärken und Schwächen.

Die Revolt PB-240 von Pearl verspricht nicht nur eine ordentliche Kapazität von 20.000 mAh (72 Wh), sondern auch eine beeindruckende Ausgangsleistung von bis zu 130 Watt. Das ist genug, um selbst leistungshungrige Geräte wie Notebooks zuverlässig mit Strom zu versorgen.

Was die PB-240 besonders macht, ist ihr OLED-Farbdisplay, das nicht nur den Akkustand in Prozent anzeigt, sondern auch die aktuelle Ausgangsleistung pro Port in Watt. Dazu kommen ungewöhnliche Features wie eine Uhrzeitanzeige und sogar ein integrierter Wecker – Funktionen, die man bei einer Powerbank nicht unbedingt erwarten würde. Doch kann die Revolt PB-240 auch in der Praxis überzeugen? Wir haben sie getestet.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Revolt PB-240 kommt in einem hochwertigen Aluminiumgehäuse daher, das sich durch seine silberne Oberfläche und solide Verarbeitung auszeichnet. Mit Abmessungen von 153 × 67 × 31 mm ist die Powerbank für ihre Kapazitätsklasse angenehm kompakt. Das Gewicht von 492 g ist für eine 20.000-mAh-Powerbank angemessen, macht sich in der Tasche aber natürlich bemerkbar.

Das absolute Highlight der Ausstattung ist zweifellos das OLED-Farbdisplay auf der Oberseite. Es zeigt den Akkustand in Prozent, die aktuelle Ausgangsleistung pro Port in Watt, die Uhrzeit, die Temperatur der Powerbank und sogar die Anzahl der bisherigen Ladezyklen an. Diese detaillierten Informationen sind besonders für technikaffine Nutzer wertvoll und heben die Revolt PB-240 von vielen Konkurrenzprodukten ab.

Eine Besonderheit ist der integrierte Wecker, der mit über 60 dB(A) laut wird – sehr ungewöhnlich, aber praktisch. Die Bedienung des Displays sowie die Einstellung von Wecker und Uhrzeit erfolgt über den Bedienknopf neben dem Bildschirm. Durch Gedrückt-Halten oder einfachen Druck des Knopfes navigiert man durch die Menüs und wechselt die Ansichten.

Anschlüsse & Ladestandards

Die Revolt PB-240 ist mit insgesamt drei Anschlüssen ausgestattet: einem USB-A-Port und zwei USB-C-Buchsen. Diese Kombination deckt die Bedürfnisse der meisten modernen Geräte ab und ermöglicht das gleichzeitige Laden mehrerer Devices.

Der USB-A-Port liefert eine respektable Leistung von bis zu 30 Watt und unterstützt Qualcomm Quick Charge 3.0. Damit lassen sich ältere Smartphones und Tablets, die noch keinen USB-C-Anschluss haben, dennoch schnell aufladen.

Die beiden USB-C-Ports sind die eigentlichen Leistungsträger der Powerbank. Jeder Einzelne kann bis zu 100 Watt liefern, wobei die Gesamtleistung auf maximal 130 Watt begrenzt ist. Das bedeutet, dass bei gleichzeitiger Nutzung beider USB-C-Ports die Leistung entsprechend aufgeteilt wird. Diese Leistung ist beeindruckend und reicht aus, um selbst leistungshungrige Laptops wie MacBooks oder moderne Windows-Notebooks mit ausreichend Energie zu versorgen.

Nachfolgend haben wir die genauen Anschlussspezifikationen im Detail zusammengestellt:

5 3 15
9 3 27
12 3 36
15 3 45
20 3.25 65 (Max)
5 3 15
9 3 27
12 3 36
15 3 45
20 3 60 (Max)
5 3 15
9 3 27
10 2.25 22.5
12 2.5 30 (Max)
5 3 15
9 3 27
12 3 36
15 3 45
20 5 100 (Max)
5 3 15
9 3 27
12 3 36
15 3 45
20 3 60 (Max)

Die USB-C-Ports unterstützen den Standard USB Power Delivery (PD), was schnelles und effizientes Laden ermöglicht. Der Hersteller erwähnt zwar die Unterstützung von PPS (Programmable Power Supply), bleibt aber nähere Angaben dazu schuldig. PPS ist ein erweiterter Standard, der eine noch präzisere Spannungs- und Stromregulierung ermöglicht und besonders für das schnelle Laden moderner Smartphones von Samsung und anderen Herstellern wichtig ist.

Eine nützliche Funktion ist das sogenannte Pass-Through-Charging, das es ermöglicht, gleichzeitig die Powerbank aufzuladen und angeschlossene Geräte mit Strom zu versorgen. Dies ist besonders praktisch, wenn nur eine Steckdose zur Verfügung steht, aber mehrere Geräte geladen werden müssen.

Die technischen Daten auf dem Gehäuse und in der Produktbeschreibung sind erfreulich transparent und geben dem Nutzer einen guten Überblick über die Möglichkeiten der Powerbank. Allerdings wären detailliertere Angaben zum PPS-Standard wünschenswert gewesen, um die Kompatibilität mit verschiedenen Geräten besser einschätzen zu können.

Praxistest

Im praktischen Einsatz zeigt die Revolt PB-240 sowohl Stärken als auch Schwächen. Die Effizienz der Powerbank ist mit 74,28 Prozent überdurchschnittlich gut. Von den angegebenen 72 Wh können wir tatsächlich 53,48 Wh nutzen, was im Vergleich zu vielen Konkurrenzprodukten ein sehr ordentlicher Wert ist.

Allerdings offenbart sich bei hoher Belastung ein Problem: Unter Volllast wird die Powerbank mit über 40 Grad sehr warm und unterbricht mehrfach die Stromverbindung aufgrund von Überhitzung. Dies ist ein deutlicher Nachteil, besonders wenn man leistungshungrige Geräte wie Laptops längere Zeit mit Strom versorgen möchte.

Preis

Mit einem Preis von 66 Euro bei Ebay positioniert sich die Revolt PB-240 im mittleren bis gehobenen Preissegment für Powerbanks dieser Leistungsklasse. Bei Amazon kostet sie mit 67 Euro minimal mehr. Im Vergleich zu ähnlich ausgestatteten Modellen von Premium-Herstellern wie Anker ist dies ein attraktiver Preis. Allerdings bieten Hersteller wie Iniu vergleichbare Leistung zu einem günstigeren Preis an, allerdings mit schlechterer Effizienz.

Nachdem die Preise insbesondere im Themenfeld der Powerbanks häufig schwanken, kann man über unseren Bestpreis-Link immer das im Preisvergleich aktuell beste Angebot abrufen.

Fazit

Die Revolt PB-240 von Pearl ist eine Powerbank mit Licht und Schatten. Zu den klaren Stärken zählen die hohe Ausgangsleistung von 130 Watt, die überdurchschnittliche Effizienz von 74,28 Prozent und das informative OLED-Display mit seinen vielen nützlichen Funktionen. Auch die hochwertige Aluminiumverarbeitung und der faire Preis von 66 Euro sprechen für das Produkt.

Auf der anderen Seite steht das Überhitzungsproblem bei Volllast, das zu Unterbrechungen der Stromversorgung führen kann. Dies ist besonders ärgerlich, wenn man leistungshungrige Geräte wie Laptops längere Zeit mit Strom versorgen möchte.

Insgesamt ist die Revolt PB-240 eine empfehlenswerte Powerbank für alle, die eine leistungsstarke mobile Stromversorgung mit hoher Effizienz und informativen Zusatzfunktionen suchen. Wer jedoch häufig die volle Leistung ausschöpfen möchte, sollte das Überhitzungsproblem berücksichtigen. Wir vergeben im Test vier von fünf Sternen.

Anker Prime 20.000 mAh im Test: Kompakte Powerbank mit Display schafft 200 Watt

Die Anker Prime 20.000 mAh Powerbank überzeugt mit hoher Leistung, einem großen Farbdisplay und starkem Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit 200 W Gesamtleistung lädt sie Smartphones und Laptops im Eiltempo. Unser Test zeigt, ob die Powerbank hält, was sie verspricht.

VORTEILE

  • hohe Kapazität von 20.000 mAh
  • enorme Leistung mit 200 W
  • großes Farbdisplay
  • relativ kompaktes Format
  • hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis

NACHTEILE

  • magnetische Ladestation kostet extra
  • anfällige Kunststoff-Vorderseite

Die Anker Prime 20.000 mAh Powerbank überzeugt mit hoher Leistung, einem großen Farbdisplay und starkem Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit 200 W Gesamtleistung lädt sie Smartphones und Laptops im Eiltempo. Unser Test zeigt, ob die Powerbank hält, was sie verspricht.

Anker gehört zu den Platzhirschen auf dem Markt für Powerbanks und Ladegeräte. Mit der Prime-Serie schickt der Hersteller jetzt eine neue Generation ins Rennen, die mit Highend-Features aufwartet. Die Anker Prime 20.000 mAh ist das Einstiegsmodell der Reihe. An Bord sind ein großes Farbdisplay, zwei USB-C-Ports mit Power Delivery und ein USB-A-Anschluss mit Quick Charge. Die Gesamtleistung beträgt beachtliche 200 W. Damit soll die Powerbank Smartphones, Tablets und sogar Laptops in Rekordzeit aufladen. Ob die Anker Prime 20.000 mAh im Alltag überzeugt und ob sich der Kauf lohnt, zeigt unser Test.

Ausstattung & Verarbeitung

Die Anker Prime 20.000 mAh steckt in einem stabilen und hochwertigen Kunststoffgehäuse. Mit Abmessungen von 127 x 55 x 50 mm ist sie für ihre Kapazität und Leistungsfähigkeit recht kompakt und passt problemlos in Rucksack oder Handtasche. Das Gewicht beträgt moderate 480 Gramm. Die Verarbeitung ist tadellos, Spaltmaße gibt es keine.

An der Vorderseite prangt das große Farbdisplay, das Ladestand, -leistung und -dauer anzeigt. Praktisch ist der seitliche Taster, mit dem man die Anzeige aktiviert. Die ganze Fläche ist mit einer glänzenden Kunststoffschicht bedeckt. Im Test stellt sie sich als sehr anfällig für Kratzer heraus, selbst wenn man sie nur im Rucksack transportiert.

Anschlüsse & Ladestandards

Die Anker Prime 20.000 mAh bietet insgesamt drei Anschlüsse zum Laden von Geräten. Zwei davon sind USB-C-Ports, die jeweils eine Leistung von bis zu 100 W liefern. Zusammen können sie sogar bis zu 200 W bereitstellen, was besonders schnelles Laden ermöglicht. Der dritte Anschluss ist ein USB-A-Port, der mit bis zu 65 W lädt. Damit unterstützt die Powerbank die wichtigsten schnellen Ladestandards wie USB Power Delivery (PD) 3.0 inklusive PPS (Programmable Power Supply) an den USB-C-Ports und Quick Charge 3.0 am USB-A-Anschluss.

Zum Aufladen der Powerbank selbst dienen ebenfalls die beiden USB-C-Ports, die jeweils mit bis zu 100 W arbeiten. So lässt sich der große 20.000 mAh Akku in weniger als 2 Stunden wieder vollständig aufladen. Zusätzlich befinden sich an der Unterseite der Powerbank spezielle Pins, an denen sich eine magnetische Ladestation andocken lässt. Diese ist separat erhältlich und ermöglicht dann sogar eine Ladeleistung von bis zu 140 W.

Praxistest

Im Praxistest macht die Anker Prime 20.000 mAh eine gute Figur. Sie lädt zuverlässig verschiedenste Geräte und liefert die versprochene Leistung, etwa an unserem Lenovo Yoga Laptop. Die Ladegeschwindigkeit hängt dabei vom jeweiligen Gerät ab, die Powerbank schöpft die Möglichkeiten aber voll aus. Erfreulich ist die geringe Hitzeentwicklung. Selbst bei maximaler Leistung bleibt die Anker Prime 20.000 mAh recht kühl, heizt sich an den Anschlüssen maximal auf etwa 50 Grad Celsius auf.

Preis

Mit einem Preis von aktuell rund 80 Euro ist die Anker Prime 20.000 mAh inzwischen deutlich günstiger. Zum Marktstart lag der Preis noch bei über 120 Euro. Vergleichbare Powerbanks gibt es zudem kaum, Anker gehört zu den Ersten, die 200 W Gesamtleistung in eine Powerbank packen.

Für diesen Preis eine so hohe Leistung zu bekommen, ist schon richtig gut – und nahezu konkurrenzlos. Erschwinglich ist sie damit aber auch nicht mehr.

Anker bietet ein Modell neben dem hier berücksichtigten, attraktiverem Modell mit 20.000 mAh (72 Wh) und 200 W auch eine Variante mit 27650 mAh (99,54 Wh) und 250 W. Es kostet mit 150 Euro allerdings wesentlich mehr.

Fazit

Die Anker Prime 20.000 mAh ist eine rundum gelungene Powerbank, die kaum Wünsche offen lässt. Mit ihrer hohen Kapazität und Leistung lädt sie zuverlässig Smartphones, Tablets und Laptops. Das große Farbdisplay ist ein praktisches Extra. Die Verarbeitung überzeugt, die kompakten Abmessungen machen die Powerbank sehr mobil. Der Preis von 80 Euro erscheint für eine Powerbank schon recht hoch. Gemessen daran, dass die Anker Prime aber 200 W liefern kann, ist der Preis schon wieder gut. Wer eine leistungsstarke Premium-Powerbank sucht, der greift zur Anker Prime 20.000 mAh.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Logilink PA0257

Iniu B64

Iniu B41

Sharge Shargeek 170

Baseus Airpow 20.000 mAh

Iniu B63

Anker 25K Powerbank 165W

Varta Powerbank Energy 20.000

Anker Powerbank A1383011



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Künstliche Intelligenz

Hinter den Kulissen: Wie White Hats legal in fremde IT-Systeme einbrechen


Anfang Januar 2026 kam es zu einem Cyberangriff auf die IT-Systeme der Kreisklinik in Roth. Über eine Woche müssen die Systeme daraufhin vom Internet getrennt bleiben. Angreifer scannen gezielt die Infrastrukturen von Unternehmen und Behörden nach Schwachstellen. Gelingt der Zugriff, drohen Systemausfälle oder der Abfluss sensibler Informationen. Doch es gibt auch Menschen, die dasselbe tun, um Schaden zu verhindern. Sogenannte White-Hat-Hacker testen IT-Systeme gezielt auf Sicherheitslücken und wollen sie schließen, bevor Angreifer sie ausnutzen können.

Wie die Arbeit solcher White-Hat-Hacker konkret aussieht, zeigen wir im Videobeitrag. Was bedeutet es, ein System „legal anzugreifen“? Wie gehen Penetrationstester vor, welche Werkzeuge nutzen sie und wo liegen die größten Risiken moderner IT-Infrastrukturen?

Anhand des Berichts eines erfahrenen Pen-Testers zeigen wir, wie White-Hat-Hacking in der Praxis funktioniert, welche Schwachstellen besonders häufig auftreten und warum kontrollierte Angriffe heute ein zentraler Baustein der IT-Sicherheit sind.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Hinter den Kulissen: Wie White Hats legal in fremde IT-Systeme einbrechen“.
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Künstliche Intelligenz

USA: Taiwan soll 40 Prozent all seiner Chips in den USA produzieren


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Taiwanische Chiphersteller sollen Hunderte Milliarden US-Dollar in den USA investieren. Auf mögliche Rahmenbedingungen haben sich die Regierungen beider Länder jüngst geeinigt. Taiwan spielt mit, um hohe Zölle abzuwenden und die Gunst der USA zu wahren. Dabei geht es auch um die eigene Sicherheit, da sich China weiterhin Taiwan einverleiben will und die USA bisher Schutz zusagten.

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Es soll um bis zu 500 Milliarden US-Dollar gehen. 250 Milliarden sollen durch direkte Investitionen taiwanischer Firmen in die USA fließen: Laut einer Übersicht des US-Handelsministeriums geht es darum, „Produktions- und Innovationskapazitäten in den Bereichen Halbleiter, Energie und künstliche Intelligenz aufzubauen und zu erweitern.“

Die bereits investierten 100 Milliarden US-Dollar des weltweit führenden Chipauftragsfertigers TSMC zählen schon zu den 250 Milliarden. Für die Summe hat TSMC erste Halbleiterwerke in Arizona gebaut. Weitere sind bereits geplant.

Die zweite Hälfte der 500 Milliarden soll durch taiwanische Kredite an taiwanische Firmen fließen, die dafür in den USA ausbauen.

Mit dem Deal wendet Taiwan vor allem eine massive Erhöhung der Zölle ab. US-Handelsminister Howard Lutnick droht ansonsten mit 100-prozentigen Zöllen, die insbesondere US-Hersteller wie AMD, Apple, Nvidia und Qualcomm treffen würden. Sie alle lassen ihre Prozessoren, GPUs und Beschleunigerchips von TSMC herstellen. Die Zahl nannte Lutnick in einem Interview mit dem Sender CNBC.

Im Bestfall reduzieren die USA die Zölle für Taiwan. Ursprünglich verhängte die Trump-Regierung 32 Prozent auf die meisten Produkte und reduzierte sie dann auf 20 Prozent. Nun sollen die Zölle größtenteils auf 15 Prozent sinken, mit 0-Prozent-Ausnahmen auf manche Produktkategorien: „Generika, deren generische Inhaltsstoffe, Flugzeugkomponenten und nicht verfügbare natürliche Ressourcen“.

Bei Chips sollen sich Zollausnahmen an die US-Kapazität richten: TSMC und andere Chipauftragsfertiger dürfen laut den Rahmenbedingungen die 2,5-fache Menge an Chips zollfrei importieren, die sie in den USA selbst herstellen.

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Die USA zielen damit auf eine massive Erhöhung der US-Kapazität ab. Laut Lutnick soll Taiwan künftig 40 Prozent all seiner Chips in den USA herstellen und dort auch notwendige Lieferketten aufbauen. Von „gigantischen Halbleiter-Industrieparks in den USA“ spricht er.

Die Forderungen sind allerdings kaum umzusetzen: Die Halbleiterwerke und Lieferketten sollen noch während Trumps Amtszeit fertiggestellt werden. Das wären regulär etwas mehr als drei Jahre. Dafür müsste umgehend der Bau zahlreicher Halbleiterwerke beginnen, die dann auch zügig die Serienproduktion hochfahren müssten.

Aussagen von taiwanischer Seite machen allerdings auch deutlich, dass diese Ziele offenbar nicht abgesprochen sind. Wirtschaftsminister Kung Ming-hsin sagte gegenüber taiwanischen Medien, dass bis zum Jahr 2036 ein US-Anteil von 20 Prozent ausschließlich fortschrittlicher Chips realistisch seien. Damit sind Fertigungsprozesse ab der 5-Nanometer-Generation gemeint.

Schon 2025 zeigten sich die USA als wenig zuverlässiger Partner. Trump sicherte etwa wiederholt Zollausnahmen zu, wenn Firmen in den USA ausbauen. Trotz TSMCs 100 Milliarden US-Dollar kamen dann trotzdem Zölle.

Im Falle von Nvidia verwechselte Trump den Wert von neu hergestellten US-Produkten mit Investitionen in die Produktionskapazität. Nvidia kündigte an, mit Partnern KI-Server in den USA bauen zu wollen. Deren Wert sollte über vier Jahre angesammelt bei 500 Milliarden US-Dollar landen. Trump feierte das als Bereitstellung von 500 Milliarden US-Dollar.

In aktuellen Zeiten ist es daher ratsam abzuwarten, welche Summen wirklich ankommen. Umso mehr, da der Deal von taiwanischer Seite noch gar nicht durch ist. Laut der Nachrichtenagentur Reuters muss ihn das Parlament noch absegnen.

Das ist keine Selbstverständlichkeit, da die regierende Demokratische Fortschrittspartei (DPP) keine Mehrheit im Parlament hat. Teile der Opposition klagten bereits über eine Aushöhlung der heimischen Chipindustrie unter dem Handelsabkommen.


(mma)



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Künstliche Intelligenz

KI-Update: Apples KI-Bindung an Google und OpenAIs Verzicht, X will Grok sperren


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Apple bindet Siri künftig an Googles Gemini-KI. Die Entscheidung überrascht, denn Apple entwickelt normalerweise seine Technologien selbst. Trotz jahrelanger Arbeit an KI-Systemen und Siris Existenz seit 2011 schaffte es der Konzern offenbar nicht, ein konkurrenzfähiges Sprachmodell zu bauen. Apple betont, ein angepasstes, datenschutzfreundliches Gemini auf eigenen Servern laufen zu lassen.


Eigenwerbung Fachdienst heise KI PRO

Eigenwerbung Fachdienst heise KI PRO

Die Abhängigkeit von Google wirft Fragen auf. Während Apple mit Hardware und Diensten Geld verdient, verdient Google hauptsächlich mit Werbung. Viele Nutzer wählen Apple gerade deshalb, um Google-Technik zu meiden.

OpenAI verzichtete im Herbst bewusst auf eine exklusive Partnerschaft mit Apple. Das berichtete ein Insider der Financial Times. Stattdessen plant das Unternehmen, eigene KI-Geräte zu entwickeln, um große Tech-Konzerne zu überholen.

Die Entscheidung hat Folgen. Apple integriert nun Googles Gemini tief in sein Betriebssystem. ChatGPT bleibt auf dem iPhone verfügbar, dient aber nur noch als optionale Ausweichlösung für komplexere Anfragen. Laut The Information brachte der bestehende Deal mit Apple OpenAI kaum zusätzlichen Traffic. Die neue Gemini-Integration übernimmt nun die alltägliche Nutzerinteraktion mit Siri.

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Elon Musks Chatbot Grok erhält eine technische Sperre. Nutzer konnten mit Grok anzügliche Bilder beliebiger Personen erstellen lassen. X und xAI reagieren nun: Eine Sperre soll verhindern, dass Bilder realer Personen in Bikinis oder Dessous generiert werden. Außerdem steht die Bildgenerierung nur noch zahlenden Nutzern zur Verfügung.

Die Sperre funktioniert offenbar noch nicht richtig. Einen Tag nach der Ankündigung konnte ein Nutzer immer noch ein Bild des britischen Premierministers im Bikini erstellen lassen. X spricht in einer offiziellen Mitteilung von einer Null-Toleranz-Strategie gegen nicht einvernehmliche Nacktbilder. Bei sexueller Ausbeutung von Kindern sollen Strafverfolgungsbehörden eingeschaltet werden. Der Druck von außen wächst: Malaysia sperrte Grok temporär, Kalifornien ermittelt, und die EU-Kommission droht mit dem Digital Services Act.

Kalifornien hat am Mittwoch eine offizielle Untersuchung zur Verbreitung sexuell expliziten, durch Grok generierten Materials eingeleitet. Damit ist der US-Bundesstaat die erste offizielle Stelle der USA, die sich mit den sexualisierten KI-Bildern von Frauen und Kindern auf X beschäftigt.

Eine 24-stündige Analyse ergab, dass X-Nutzer jede Stunde tausende öffentlich zugängliche sexualisierte Deepfakes erstellten. Elon Musk zeigte sich überrascht und erklärte, ihm seien keine Nacktbilder von Minderjährigen bekannt, die von Grok generiert wurden. Gouverneur Gavin Newsom sieht dies anders. Er forderte den kalifornischen Generalstaatsanwalt auf, unverzüglich gegen das Unternehmen zu ermitteln und xAI zur Rechenschaft zu ziehen.


KI-Update

KI-Update

Wie intelligent ist Künstliche Intelligenz eigentlich? Welche Folgen hat generative KI für unsere Arbeit, unsere Freizeit und die Gesellschaft? Im „KI-Update“ von Heise bringen wir Euch gemeinsam mit The Decoder werktäglich Updates zu den wichtigsten KI-Entwicklungen. Freitags beleuchten wir mit Experten die unterschiedlichen Aspekte der KI-Revolution.

Der US-Investor Blackstone plant ein Rechenzentrum im westfälischen Lippetal. Das Unternehmen unterschrieb einen Kaufvertrag für ein Grundstück in einem Industriegebiet. Finanzkreisen zufolge beläuft sich die Projektgröße auf etwa vier Milliarden Euro. Mit einer Fertigstellung wird erst in den frühen 2030er Jahren gerechnet.

In trockenen Tüchern ist das Vorhaben noch nicht. Der Vertrag tritt erst in Kraft, wenn bestimmte Konditionen erfüllt sind. Das Rechenzentrum soll für Cloud-Dienste und KI-Anwendungen genutzt werden. Sollte das Projekt umgesetzt werden, wäre es eine der größten Rechenzentrum-Investitionen in Deutschland. Microsoft investiert bereits mehrere Milliarden Euro für zwei Standorte im Rheinischen Revier. Die Schwarz-Gruppe kündigte im vergangenen Jahr eine Elf-Milliarden-Euro-Investition in Lübbenau an.

China sieht sich in der KI-Entwicklung gegenüber den USA im Rückstand. Das liegt auch daran, dass die USA den Export führender Nvidia-Chips der Blackwell-Serie verbieten. Präsident Trump hat nun die Ausfuhr der Nvidia-H200-Chips unter bestimmten Bedingungen erlaubt, doch Peking hat seine Zöllner angewiesen, diese gar nicht erst ins Land zu lassen. Das berichtet Reuters.

Vor fünf Wochen kündigte Trump an, die Exportverbote im Austausch gegen eine 25-prozentige Strafsteuer fallen zu lassen, zumindest für die H200-Chips. Nvidia könnte viel Geld damit verdienen, bis zu zwei Millionen solcher Chips könnten nach China verkauft werden. Doch bisher ist die offizielle Haltung in China, dass man sich nicht mit KI-Chips zweiter Klasse abgeben möchte und stattdessen lieber eigene Produkte verwendet.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth will den KI-Chatbot Grok in die kürzlich initiierte KI-Plattform des US-Verteidigungsministeriums implementieren. Das kündigte Hegseth während einer Rede am Montag bei Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX in Texas an.

Alle geeigneten Daten aus den IT-Systemen des Militärs sollen für die KI-Nutzung verfügbar gemacht werden, auch die aus Geheimdienst-Datenbanken. Hegseth sprach von einem verantwortungsvollen Umgang mit KI. Die Modelle müssten faktisch korrekt und missionsrelevant arbeiten, dabei aber frei von ideologischen Einschränkungen sein. Man lehne KI-Modelle ab, die es nicht erlauben würden, Kriege zu führen. Die KI des Pentagon werde nicht „woke“ sein, so Hegseth.

Mehr als zwei Monate nach dem Ausschluss israelischer Gästefans bei einem Fußballspiel der Europa League in England hat der zuständige Polizeichef eingestanden, dass eine fehlerhafte Risikoanalyse auf einer KI-Halluzination beruhte. In der Analyse wurde auf ein Spiel verwiesen, das es nie gegeben hat. Der Verweis kam von Microsofts Copilot.

Das Spiel Aston Villa gegen Maccabi Tel Aviv fand Anfang November statt. Damals wurden den Gästefans aus Israel der Zutritt verweigert, mit Verweis auf Sorge vor Auseinandersetzungen und Protesten. Die Entscheidung sorgte für heftige Kritik bis zum Premierminister. Der Polizeichef aus Birmingham gestand erst nach mehrfacher Befragung im Parlament ein, dass Microsoft Copilot die fehlerhafte Information geliefert hatte.

OpenAI hat mit ChatGPT Translate einen eigenen Übersetzungsdienst für mehr als 50 Sprachen veröffentlicht. Die Übersetzungen können an unterschiedliche Zielgruppen angepasst werden. Dafür stehen vier Schaltfelder bereit: für eine flüssigere Übersetzung, für eine Formulierung in sachlichem, geschäftlichem Stil, sowie für Kinder oder für ein akademisches Publikum. Eine Eingabe führt dann zum eigentlichen KI-Chatbot, mit einem entsprechend vorformulierten Prompt.

Im Desktop-Modus auf dem PC ermöglicht der OpenAI-Übersetzer ausschließlich Übersetzungen von Texteingaben. Im Browser auf Mobilgeräten kann auch das Mikrofon für Spracheingaben genutzt werden. ChatGPT wird bereits seit der Einführung von vielen Menschen auch für Übersetzungen genutzt. Mit ChatGPT Translate unterstreicht OpenAI die Bedeutung dieser Funktion.

Google veröffentlicht mit TranslateGemma mehrere neue Übersetzungsmodelle. Diese unterstützen 55 Sprachen und sind in drei Größen verfügbar. Die Verbesserungen zeigen sich insbesondere bei ressourcenarmen Sprachen. Bei der Übersetzung von Englisch nach Isländisch sinkt der Fehlerwert um mehr als 30 Prozent, bei Englisch nach Swahili um rund 25 Prozent.

Die drei Varianten richten sich an unterschiedliche Hardware. Das kleinste Modell mit vier Milliarden Parametern ist für mobile Geräte optimiert. Das zwölf Milliarden Parameter große Modell soll auf Consumer-Laptops laufen. Das größte Modell mit 27 Milliarden Parametern ist für Cloud-Server gedacht. Die Modelle sind auf Kaggle und Hugging Face verfügbar.

Die Musik-Plattform Bandcamp hat eine klare Antwort auf den Umgang mit KI-generierten Inhalten gefunden: KI-generierte Musik wird ausgeschlossen. Auf der beliebten Plattform können Musiker ihre Musik veröffentlichen. Zum Thema KI schreibt Bandcamp nun: Musik, die vollständig oder zu einem wesentlichen Teil mit KI erzeugt worden ist, ist auf Bandcamp nicht erlaubt.

Bandcamp will, dass Musiker weiter Musik machen und Fans darauf vertrauen können, dass die Musik, die sie auf Bandcamp finden, von Menschen geschaffen wurde.


Eigenwerbung Fachdienst heise KI PRO

Eigenwerbung Fachdienst heise KI PRO

Wikipedia hat mehrere große KI-Unternehmen als zahlende Partner gewonnen. Amazon, Meta, Microsoft, Mistral AI und Perplexity sind dem Partnerprogramm Wikimedia Enterprise beigetreten. Zuvor waren bereits Google und Ecosia Partner. Die Firmen nutzen die Schnittstellen von Wikimedia Enterprise, um Wikipedia-Inhalte in ihre Produkte einzubinden.

Wikipedia gilt als einer der hochwertigsten Datensätze für das Training großer Sprachmodelle. Die Inhalte speisen auch die Antworten von Chatbots, Suchmaschinen und Sprachassistenten. Bereits Ende Oktober beklagte Wikipedia einen Besucherschwund durch KI-Systeme bei gleichzeitigem Abgreifen der Inhalte durch KI-Crawler. Die KI-Systeme spielen Wikipedia-Inhalte aus, ohne Nutzer auf die Webseite zu bringen. Die Organisation forderte daraufhin öffentlich die großen KI-Unternehmen dazu auf, die angebotene Programmierschnittstelle zu nutzen und Lizenzen zu zahlen.


(mali)



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