Connect with us

Künstliche Intelligenz

Top 10: Die beste Überwachungskamera für innen im Test – Eufy S350 Testsieger


Überwachungskamera Instar IN-8415 im Test

Die IN-8415 2K+ bietet ein schwenk- und neigbares Objektiv, hohe Auflösung, Onvif-Support, Dual-WLAN, Personen- und Geräuscherkennung sowie eine Ethernet-Schnittstelle mit PoE. Wie gut die PTZ-Überwachungskamera des deutschen Herstellers Instar in der Praxis funktioniert, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • Personen-, Fahrzeug-, Geräusch- und Tiererkennung
  • Hervorragende Bildqualität (WDR) und hohe Auflösung
  • Kompatibel mit Homekit, Synology Surveillance Station und Smart-Home-Zentralen wie Home Assistant (Onvif, MQTT)

NACHTEILE

  • Hoher Preis
  • Vollständige Integration über MQTT aufwendig
  • Keine automatische Bewegungsverfolgung

Die IN-8415 2K+ bietet ein schwenk- und neigbares Objektiv, hohe Auflösung, Onvif-Support, Dual-WLAN, Personen- und Geräuscherkennung sowie eine Ethernet-Schnittstelle mit PoE. Wie gut die PTZ-Überwachungskamera des deutschen Herstellers Instar in der Praxis funktioniert, zeigt unser Test.

Instar bietet mit der ab 150 Euro erhältlichen IN-8415 2K+ eine PTZ-Überwachungskamera für den Innenbereich, die über einen 1⁄2.8 Zoll großen Sony-Starlight-Sensor verfügt und Videos mit bis zu 2560 × 1440 Pixel sowie einer Bildrate von maximal 30 fps aufzeichnet. Das Objektiv bietet eine Brennweite von 4,3 mm und ein diagonales Sichtfeld von etwa 90°. Damit ist es für die Erkennung von Gesichtern im Nahbereich besonders geeignet. Alternativ können Anwender das Objektiv auch gegen eine Weitwinkel-Variante mit 2,8 mm (Preisvergleich) oder gegen ein Tele mit 16 mm (Preisvergleich) austauschen. Sie sind jeweils ab etwa 30 Euro erhältlich. Mit dem schwenk- und neigbaren Objektiv erfasst die Überwachungskamera einen Bereich von 350° horizontal und 100° vertikal.

Als Videocodec unterstützt die IN-8415 2K+ unter anderem die besonders effiziente Variante H.265 alias HEVC. Farbige Nachtaufnahmen bietet sie mangels LED-Zusatzbeleuchtung nicht. Und anders als bei der Instar IN-8401 2K+ (Testbericht) stehen der PTZ-Variante nur 850-Nm-Infrarot-LEDs für Schwarz-Weiß-Aufnahmen bei Dunkelheit zur Verfügung, die nachts rot aufleuchten. Auf die unsichtbaren Varianten mit 940 nm muss sie leider verzichten. An Bord ist auch eine Bewegungserkennung, die Objekte nach Personen, Tieren und Fahrzeugen differenziert. Dank Geräuscherkennung und Gegensprechfunktion ist die IN-8415 2K+ auch als Babyphone geeignet. Zudem können Anwender einen externen Lautsprecher an die Kamera anschließen. Als zusätzliche Schnittstelle bietet sie außerdem einen Ausgang für Alarmanlagen.

Neben der für Smartphones und Tablets optimierten App, mit der Anwender die Kamera bedienen, können sie auch per Browser auf die Überwachungskamera zugreifen. Und das ist klar der beste Weg, um sie zu konfigurieren, da nur unter der modernen und übersichtlichen Web-UI sämtliche Konfigurationsparameter zur Verfügung stehen.

In puncto Netzwerkschnittstellen gibt sich Instar bei der IN-8415 keine Blöße: Die Überwachungskamera kann per 2,4- oder 5-GHz-WLAN inklusive der besonders sicheren WPA3-Verschlüsselung oder über ein Ethernetkabel Kontakt zum Router aufnehmen. Letzteres funktioniert auch dann noch, wenn etwa Einbrecher mit einem WLAN-Störsender den überwachten Bereich betreten und damit sämtliche WLAN-Geräte wie Überwachungskameras vom Netz trennen. Der bis zu 100 MBit/s schnelle RJ45-Port unterstützt zudem PoE, sodass eine besonders einfache Verkabelung ohne störendes Netzteil möglich ist.

Anwender, denen Datenschutz und Privatsphäre wichtig sind, dürfen sich bei der Inbetriebnahme der Instar-Kamera darüber freuen, dass sie sich weder für die Nutzung der App noch für ein Cloud-Konto registrieren müssen. Letzteres ist allerdings nötig, wenn man die Überwachungskamera mit den Diensten Amazon Alexa, Google Assistant oder IFTTT koppeln möchte. Dann muss man sich beim kostenlosen Cloud-Dienst des Herstellers anmelden.

Diesen kann man um ein kostenpflichtiges Abo erweitern, sodass man ab einer Jahresgebühr von 30 Euro auch einen 10 GByte großen Online-Speicher erhält. Doch der ist grundsätzlich nicht nötig, da die IN-8415 2K+ über einen microSD-Card-Slot verfügt, der bereits mit einer 32 GByte großen Speicherkarte standardmäßig ausgestattet ist.

Wie gut die Instar in der Praxis funktioniert, zeigt unser Test.

Highlights aus dem Test der Instar IN-8415

  • Schwenk- und neigbares Objektiv
  • Maximale Auflösung 2560 × 1440 mit 30 fps
  • Geräuscherkennung & Gegensprechfunktion (Babyphone)
  • Erkennung von Personen, Fahrzeugen und Tieren
  • lokale Speicherung auf microSD-Karte mit bis zu 256 GByte Kapazität
  • übersichtliche und einfach zu bedienende App sowie Browser-Zugriff mit moderner Web-UI
  • kompatibel zu Dritthersteller-Lösungen wie Synology Surveillance Station und zu Smart-Home-Zentralen wie Home Assistant, Homey Pro und Homekit
  • FTP-Upload auch per ftps
  • Alarme per Push & E-Mail

Wie erfolgt die Inbetriebnahme und Montage?

Im Lieferumfang der 355 Gramm schweren Instar IN-8415 2K+ sind Netzteil, Handbuch, Halterung samt Schrauben und Dübeln enthalten. Mit ihrem großen Standfuß mit einer Tiefe von 11,5 cm und einer Breite von 10,2 cm steht die Kamera, die eine Höhe von 12,2 cm erreicht, stabil auf ebenen Flächen. Nur wer sie an Wand oder Decke montieren möchte, muss die Halterung dafür verschrauben. Insgesamt fällt die gut verarbeitete Kamera größer als vergleichbare PTZ-Kameras für Innenräume aus. Kleinere Modelle ohne PTZ zeigen wir in unserer Bestenliste Top 8: Die besten kleinen Überwachungskameras im Test – Babyphone inklusive.

Standardmäßig ist die Schärfe des Objektivs mit einer Brennweite von 4,3 mm auf eine Entfernung von 5 bis 8 Metern eingestellt. Es lässt sich mit dem mitgelieferten Justage-Ring bei Bedarf für eine andere Entfernung optimieren.

Am einfachsten gelingt die Inbetriebnahme der Instar-Überwachungskamera, wenn sie über das mitgelieferte, drei Meter lange Ethernetkabel mit einem Router oder einem Switch verbunden wird. Dann kann man sie bequem per Browser einrichten. Das geht zwar prinzipiell auch mit der App Instar Vision, doch bietet diese nicht sämtliche Konfigurationseinstellungen.

Die IP der Überwachungskamera verrät das Instar Kamera Tool, das für Linux, macOS und Windows vorliegt. Alternativ ist auch die Inbetriebnahme über WLAN und WPS möglich. Auch dann ist die Einrichtung per Browser machbar. Doch nicht jeder Router bietet WPS. Weitere Details zur Einrichtung zeigt die Bildergalerie. Hilfestellungen bei der Installation bietet Instar auch online über die Adresse

Wie einfach sind Bedienung und Konfiguration?

Anwender können die mobile Anwendung Instar Vision, die für Mobiltelefone und Tablets für Android und iOS vorliegt, zur Konfiguration der grundlegenden Funktionen der Kamera verwenden. Weitergehende Einstellungen wie Onvif und MQTT stehen aber nur über die moderne Web-UI parat. Generell bieten sowohl die App als auch die Web-UI für die zahlreichen Konfigurationsoptionen detaillierte Erklärungen, sodass das Set-up der Kamera auch für wenig erfahrene Anwender kein Problem sein sollte.

Instar IN-8415 2K+: Die verschiedenen Bedienoptionen erklärt die App Instar Vision sehr ausführlich.

Wie funktionieren Bewegungserkennung, Benachrichtigungen, Datenschutzmaske und Gegensprechfunktion?

Die Bewegungserkennung kann zwischen Personen, Tieren und Fahrzeugen unterscheiden. Dementsprechend lassen sich auch Alarme einstellen. Damit werden Fehlalarme durch andere, sich bewegende Objekte reduziert. Sollte es trotz aktivierter Personenerkennung zu Fehlalarmen kommen, können Anwender unter Alarmbereiche die Empfindlichkeit der Bewegungserkennung für vier Zonen justieren. Für einen DSGVO-konformen Betrieb kann man mithilfe der Web-UI unter Einstellungen – Multimedia – Privatsphäre bis zu acht Bildbereiche konfigurieren, die bei der Aufnahme automatisch geschwärzt werden. Das ist etwa erforderlich, wenn die Überwachungskamera auf ein fremdes Grundstück oder einen öffentlichen Bereich ausgerichtet ist.

Benachrichtigungen erfolgen zeitnah per Push auf Smartphone oder Tablet. Außerdem ist es möglich, Alarmmeldungen per E-Mail inklusive Bilder zu erhalten und einen FTP-Upload, der auch eine verschlüsselte Übertragung über ftps oder sftp ermöglicht, von Bildern oder Videos zu konfigurieren.

Die Gegensprechfunktion hat im Test, wie auch die Geräuscherkennung, einwandfrei funktioniert. Somit kann man die Instar IN-8415 2K+ auch als Babyphone verwenden. Die Sprache ist auf beiden Seiten gut verständlich.

Ansonsten ist die Bedienung der Instar IN-8415 2K+ mit der App und der Web-UI dank übersichtlicher Menüs einfach. Verbesserungspotenzial bietet allerdings die Alarmierung in Kombination mit der Wiedergabefunktion. Erhält man etwa eine Push-Nachricht, öffnet sich nach einem Klick darauf die Live-Ansicht der Kamera. Sinnvoller wäre es aber, wenn man direkt zum aufgenommenen Video im Wiedergabemenü gelangen würde. Zudem wäre es wünschenswert, wenn man aufgenommene Videos nach Alarmart (Person, Fahrzeug, Tier, Geräusch) filtern könnte. An einer entsprechenden Funktionserweiterung arbeitet Instar bereits. Sie soll noch in diesem Sommer ausgerollt werden.

Instar IN-8415 2K+: Auf Basis abgespeicherter Kamera-Positionen kann man in der Web-UI eine PTZ-Tour konfigurieren. Dann überwacht die IN-8415 2K+ diese automatisch.

Wie gut lässt sich das schwenk- und neigbare Objektiv steuern?

Die Steuerung der Schwenk- und Neigefunktion ist äußerst vielfältig. Instar informiert darüber ausführlich in seinem Online-Wiki. Insgesamt können Anwender bis zu acht Positionen speichern, die per Klick oder automatisch angefahren werden. Für ein automatisches Anfahren von Positionen müssen diese natürlich definiert sein. Dann kann man in der Web-UI eine Zeit für die jeweilige Position einstellen, wie lange die Kamera auf dieser verweilen soll, möglich sind Werte zwischen 1 Minute bis zu 12 Stunden. Anschließend stellt man noch die Anzahl der Wiederholungsfahrten ein, hier sind maximal bis zu 50 möglich. Nun fährt die Kamera automatisch die zuvor gespeicherten Positionen ab.

Ansonsten gelingt das Schwenken und Neigen der Kamera in der App sehr intuitiv. Einfache Touch-Gesten reichen hierfür aus. Zudem gibt es noch die klassische PTZ-Steuerung mit Pfeil-Tasten und P für das Anfahren respektive Speichern von Positionen (siehe auch Bildergalerie).

Eine automatische Bewegungsverfolgung hat die Instar IN-8415 2K+ allerdings nicht zu bieten.

Wie gut ist die Bildqualität der Instar IN-8415 2K+?

Dank der Unterstützung von Wide Dynamic Range (WDR) und der Möglichkeit, diese Funktion an die jeweilige Umgebung anpassen zu können, gibt es an der Bildqualität bei schwierigen Lichtverhältnissen, etwa Gegenlicht, nichts auszusetzen. Im Gegenteil: Die Aufnahmen bei Tag sind wie schon bei der IN-8401 2K+ (Testbericht) sehr detailreich. Bei Dunkelheit überzeugen auch die Schwarz-Weiß-Aufnahmen auf Basis der Infrarot-LEDs mit einer hervorragenden Bildqualität (siehe auch Bildergalerie).

Die Aufnahmen der Instar IN-8415 2K+ sind sehr gut. Sowohl bei Tag als auch bei Nacht bieten sie viele Details. Nachts ist das Bild perfekt ausgeleuchtet. Gesichter lassen sich gut erkennen. Bei der Tagesaufnahme sind dank WDR-Support auch die Balkone des Nachbargebäudes noch gut zu erkennen.

Welche Smart-Home-Plattformen unterstützt die Instar IN-8415 2K+?

Wie andere Instar-Kameras, etwa die IN-8401 2K+ (Testbericht) unterstützt auch die Instar IN-8415 2K+ jede Menge andere Plattformen. So lässt sich die Kamera unter Apple Homekit, Amazon Alexa und Google Assistant einbinden. Und auch die Ausgabe des Livestreams auf ein smartes Display (Ratgeber), wie Echo Show funktioniert. Allerdings vergehen wie bei der IN-8401 2K+ einige Sekunden, bis der Livestream erscheint. Außerdem hat er einen Versatz von bis zu 10 Sekunden. Das schaffen andere Modelle wie die Foscam CM5 (Testbericht) deutlich besser.

Instar IN-8415 2K+: Integration in Home Assistant

Die Integration unter Home Assistant bietet auch Zugriff auf den Livestream und den Bewegungssensor der Kamera. Damit können Anwender die Instar IN-8415 2K+ auch für Automatisierungen, etwa zum Aufbau einer umfassenden Alarmanlage, verwenden. Mit Homey Pro müssen Anwender auf den Livestream verzichten und erhalten stattdessen nur ein Standbild des letzten Ereignisses.

Über MQTT können Anwender auf nahezu sämtliche Funktionen der Kamera zugreifen. Allerdings erfordert die Umsetzung einigen Aufwand. Begrüßenswert wäre eine Integration, wie sie etwa für Reolink-Kameras vorliegt und die sämtliche Funktionen integriert, ohne dass man dafür mühevoll Yaml-Dateien editieren muss.

Instar IN-8415 2K+: Integration in Homekit

Was kostet die Instar IN-8415 2K+? Gibt es Alternativen?

Instar verkauft die IN-8415 2K+, die es in Schwarz und in Weiß gibt, regulär für 175 Euro. Im Handel ist sie ab 150 Euro (Gutschein: N-TOP-12) erhältlich. Das ist vergleichsweise viel Geld für eine PTZ-Kamera mit Onvif-Support. Betrachtet man nur die Kameratechnik, wäre die TP-Link Tapo C225, die ebenfalls mit einem Sony-Starlight-Sensor ausgestattet ist, die gleiche Auflösung und auch Onvif-Support bietet, mit einem Preis von knapp 50 Euro auf den ersten Blick eine attraktive Alternative.

Doch die Instar hat abseits der reinen Hardware noch deutlich mehr zu bieten: Dazu zählt die Unterstützung von Sicherheitsstandards wie WPA3 inklusive der Enterprise-Variante und die verschlüsselte Übertragung auf einen FTP-Server, die die Tapo genauso wenig wie WDR unterstützt. Und auch die Möglichkeit, die Konfiguration der Kamera abzuspeichern und gegebenenfalls wiederherzustellen, sind Funktionen, die sie für den professionellen Einsatz qualifizieren. Dazu zählen auch austauschbare Objektive, die Instar für die IN-8415 2K+ anbietet. Zur Auswahl stehen ein Weitwinkel- und ein Tele-Objektiv, die für jeweils 30 Euro erhältlich sind. Bei Bedarf lässt sich das Modell also für bestimmte Anwendungen noch optimieren. Professionelle Anwender werden auch das Benutzer- und Rechtemanagement zu schätzen wissen, mit denen man den Zugriff auf die Kamera einschränken kann.

Außerdem bietet Instar nicht nur ein sehr detailliertes Handbuch, sondern auch ein Forum sowie viele Online-Wikis, die Anwendern hilfreich zur Seite stehen, sollte es mal zu Problemen kommen, respektive sämtliche Funktionen der Kamera ausführlich dokumentieren.

Fazit

Wie schon das mit einem starren Objektiv ausgestattete Schwestermodell IN-8401 2K+ (Testbericht) hinterlässt auch die PTZ-Variante Instar IN-8415 2K+ im Test einen hervorragenden Eindruck. Sie bietet mit 2560 × 1440 Pixel zwar nicht die höchste Auflösung, überzeugt dafür aber mit einer exzellenten Bildqualität in schwierigen Situationen wie Gegenlicht oder bei Nacht. Über Alarme informiert sie den Nutzer nicht nur per Push, sondern optional auch per E-Mail, inklusive Bilder oder Videos.

Ein Upload der letzten Aufnahme auf einen FTP-Server ist ebenfalls möglich, wobei die Instar auch eine verschlüsselte Übermittlung unterstützt. Der Livestream steht in der App zügig parat, wenn die Kamera per Ethernet mit dem Router verbunden ist. Über WLAN muss man unter Android einige Sekunden warten, bis der Livestream, der nahezu keine Verzögerung aufweist, zur Verfügung steht. Mit der iOS-App erscheint der Livestream hingegen sofort. Die Ausgabe auf einem smarten Display wie Amazon Echo Show funktioniert zwar, doch der zeitliche Versatz ist mit bis zu zehn Sekunden relativ groß.

Fehlalarme sind dank Personen-, Fahrzeug- und Tiererkennung praktisch ausgeschlossen. Im Test haben wir jedenfalls keine registriert. Und dank Gegensprechfunktion und Geräuscherkennung eignet sich die Instar IN-8415 2K+ auch als Babyphone.

Positiv ist auch, dass Anwender die Instar IN-8415 2K+ dank Onvif-Support mit Dritthersteller-Lösungen wie Synology Surveillance Station lokal ansteuern und in Smart-Home-Zentralen wie Home Assistant einbinden können. Auch zu Homekit ist die Kamera kompatibel. Insgesamt sind die Integrationsmöglichkeiten hervorragend. Auf der Habenseite stehen auch die flexiblen Montageoptionen, mit denen man die Instar IN-8415 2K+ an Wand oder Decke montieren kann oder einfach auf eine ebene Fläche positioniert.

Insgesamt ist die Instar IN-8415 2K+ nicht nur für Privatanwender, sondern dank ihrer vielen Sicherheitsfunktionen und dem exzellenten Online-Support auch für Unternehmen sehr empfehlenswert. Vor allem dann, wenn Anwender Wert auf Datenschutz und Privatsphäre legen. Denn anders als viele Überwachungskameras lässt sich die Instar komplett ohne Hersteller-App und Cloudanbindung lokal steuern.

Wie schon bei der IN-8401 2K+ gibt es aber auch Verbesserungspotenzial. Ein Klick auf eine Push-Nachricht sollte zum aufgenommenen Ereignis führen und nicht zum Livestream. Außerdem wäre es wünschenswert, wenn es für Home Assistant und andere Smart-Home-Zentralen eine Integration wie für Reolink-Kameras geben würde, die Zugriff auf sämtliche Funktionen der Instar ermöglicht, ohne dass man dafür mühevoll Yaml-Dateien konfigurieren muss.



Source link

Künstliche Intelligenz

KI-Urheberrechtsstreit: New York Times beantragt Sanktionen gegen OpenAI


Die New York Times und weitere Verlage haben im laufenden Urheberrechtsstreit gegen OpenAI bei einem US-Gericht Sanktionen gegen das Unternehmen beantragt. Sie werfen OpenAI vor, für die Beweisaufnahme relevante Informationen zurückgehalten und das Gericht über seine technischen Möglichkeiten zur Durchsuchung eigener Systeme in die Irre geführt zu haben, berichtet Reuters.

Weiterlesen nach der Anzeige

Im Zentrum des seit 2023 laufenden Streits steht die Frage, ob OpenAI urheberrechtlich geschützte Zeitungsartikel ohne Erlaubnis zum Training seiner KI-Modelle verwendet hat und ob sich dies anhand interner Datensätze und ChatGPT-Protokolle belegen lässt. Die Verlage wollten deshalb untersuchen, ob und in welchem Umfang ihre Inhalte in den Systemen des Unternehmens auftauchen.

In der Begründung ihres Sanktionsantrags werfen die Verlage OpenAI vor, das Gericht über die Möglichkeiten zur Durchsuchung von Trainingsdaten und ChatGPT-Protokollen getäuscht zu haben. Das Unternehmen habe solche Suchen bereits durchgeführt, dies aber verschwiegen. Zudem soll OpenAI Milliarden potenziell relevanter ChatGPT-Unterhaltungen gelöscht oder komprimiert und damit für die Beweisaufnahme unauffindbar gemacht haben.

Die Kläger verlangen unter anderem die Erstattung von Anwaltskosten. Die New York Times hat laut Associated Press bislang mehr als 28 Millionen US-Dollar für Rechtsstreitigkeiten mit KI-Unternehmen ausgegeben, darunter die Verfahren gegen OpenAI und Perplexity.

OpenAI weist die Vorwürfe zurück und argumentiert, dass die Herausgabe von ChatGPT-Protokollen den Datenschutz verletzen würde. „Wir werden auch weiterhin die Privatsphäre unserer Nutzer und die seit Langem anerkannten Grundsätze des Fair Use verteidigen“, sagte ein Sprecher des Unternehmens.

Mit Fair Use verweist OpenAI auf eine Ausnahmeregelung im US-Urheberrecht, die die Nutzung geschützter Werke unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne Zustimmung erlaubt. KI-Anbieter argumentieren, ihre Modelle kopierten Inhalte nicht einfach, sondern analysierten sie, um sprachliche Muster zu erlernen. Ob diese Begründung trägt, wird derzeit in zahlreichen Verfahren geklärt.

Weiterlesen nach der Anzeige

Das Verfahren reiht sich in eine wachsende Zahl von Urheberrechtsklagen gegen OpenAI und andere KI-Anbieter ein. Erst im Juni reichten die Verlage von fast 400 Nachrichtenportalen aus 33 US-Bundesstaaten Klage gegen OpenAI und Microsoft ein. In der Klageschrift ist von einem „systematischen und vorsätzlichen Diebstahl hunderttausender urheberrechtlich geschützter Artikel“ die Rede.

Dass der juristische Druck Wirkung entfalten kann, zeigt die wachsende Zahl von Lizenzvereinbarungen zwischen KI-Unternehmen und Medienhäusern. Die New York Times schloss 2025 ihren ersten KI-Lizenzvertrag mit Amazon, während OpenAI schon 2023 unter anderem mit Axel Springer Vereinbarungen zur Nutzung ihrer Inhalte getroffen hat.


(tobe)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

EU: Instagram und Facebook bergen zu große Suchtrisiken


Instagram und Facebook bergen nach vorläufigen Ergebnissen einer EU-Untersuchung zu große Suchtgefahren für Kinder und Jugendliche. Die Europäische Kommission sieht Risiken unter anderem durch stark personalisierte Empfehlungen sowie das automatische Abspielen immer neuer Videos und treibt ein Verfahren gegen den Mutterkonzern Meta voran.

Weiterlesen nach der Anzeige

Der US-Konzern muss darauf nun reagieren. Wenn er die Vorwürfe nicht entkräften kann oder keine Änderungen vornimmt, könnte die EU-Kommission eine Milliardenstrafe in Höhe von bis zu sechs Prozent des Jahresumsatzes verhängen. Bei Meta könnten das mehr als 12 Milliarden Euro sein.

Inmitten der Debatte um ein Mindestalter für Social Media veröffentlicht die Brüsseler Behörde damit erneut Ermittlungsergebnisse, die den Druck auf die Online-Plattformen erhöhen und der EU Argumente für strengere Regeln geben. Auch gegen TikTok läuft ein Verfahren wegen der Suchtgefahr der App – seit Februar gibt es dazu ähnliche vorläufige Ermittlungsergebnisse. Eine von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eingesetzte Expertenkommission gibt am Montag ihre Empfehlungen dazu ab, wie es beim Thema Social-Media-Verbot weitergehen sollte.

Bei Instagram und Facebook kritisiert die EU-Kommission etwa die Funktion des automatischen Abspielens und des endlosen Scrollens. Mit dem endlosen Scrollen ist gemeint, dass beim Weiterwischen auf einer Plattform ständig neue Inhalte geladen werden, ohne dass der Nutzer zu Pausen gezwungen ist.

Zudem kritisiert die EU-Kommission, wie Inhalte per personalisiertem Algorithmus ausgewählt werden. Auch Benachrichtigungen, die Nutzerinnen und Nutzer immer wieder zurück auf die Plattformen holen, werden moniert.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Versuche des Meta-Konzerns unter Leitung von Mark Zuckerberg, die Suchtgefahr für Minderjährige, aber auch vulnerable Erwachsene zu minimieren, sieht die EU-Kommission als nicht ausreichend an. Zeitmanagement-Tools für Kinder, wie etwa Tageslimits oder Pausenzeiten, lassen sich laut Brüsseler Behörde leicht ausschalten. Andere Funktionen der Kindersicherung von Instagram und Facebook sind demnach nur dann wirksam, wenn Eltern ausreichend technische Kenntnisse und sich die Mühe machen, sie wirklich zu verstehen.

Lesen Sie auch

Nach Ansicht der Brüsseler Behörde müssen Instagram und Facebook die Funktionsweisen ihrer Plattformen nun ändern. Beispielhaft schlägt die EU-Kommission etwa vor:

  • Standardmäßige Deaktivierung des endlosen Weiterwischens und des automatischen Abspielens von Videos
  • Einführung wirksamer Bildschirmpausen
  • Anpassung der Empfehlungen, um sie weniger auf Nutzerinteraktion auszurichten

Gegen Meta läuft parallel ein weiteres EU-Verfahren. Die Brüsseler Internetwächter verlangen von Instagram und Facebook auch, das in den Nutzungsbedingungen festgelegte Mindestalter von 13 Jahren durchzusetzen – ansonsten droht dem Mutterkonzern auch hier eine Strafe.

Zuletzt kündigte Meta an, seinen Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) auszuweiten, um das Alter von Kindern und Jugendlichen auf Instagram, Facebook und Threads strenger zu kontrollieren.

Beide EU-Verfahren sind auch für die Empfehlungen der von Ursula von der Leyen eingesetzten Experten wichtig, da die Wissenschaftler auch die im Rahmen der Ermittlungen gefundenen Beweise berücksichtigen dürften.

Mehrere Mitgliedsländer, darunter Frankreich, Spanien, Griechenland und Österreich, wollen ein Social-Media-Verbot für Minderjährige bis zu einem bestimmten Alter gesetzlich festlegen. Auch Bundesfamilienministerin Karin Prien kündigte an, ein solches Verbot in Deutschland einführen zu wollen.

Allerdings dürfte das ohne Rückendeckung aus Brüssel schwerer umsetzbar sein, wie das Beispiel Frankreich zeigt. Die EU-Kommission beanstandete den französischen Gesetzesvorschlag für ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren, weil er nicht mit EU-Regeln kompatibel sei. Da die Brüsseler Behörde in Teilen der Digitalpolitik ein Vorrecht hat und nur sie den großen Plattformen Vorschriften machen darf, muss Frankreich den Text nun ändern.

Für die Reaktion auf die Vorwürfe der EU gibt es für den Meta-Konzern keine Frist. Kritiker werfen der Europäischen Kommission immer wieder vor, die EU-Regeln für digitale Plattformen nicht konsequent genug durchzusetzen, zu lange für die Verfahren gegen die Online-Riesen zu brauchen und zu wenige Strafen auszusprechen. Das Verfahren gegen Meta wegen mangelnden Jugendschutzes dauert bereits über zwei Jahre.

In den USA verlor der Facebook-Konzern zusammen mit der Google-Videoplattform YouTube bereits einen viel beachteten Gerichtsprozess wegen des Suchtpotenzials seiner Angebote. Geschworene in Los Angeles sprachen der 20-jährigen Klägerin als Wiedergutmachung einen Betrag von drei Millionen Dollar zu, der zu 70 Prozent von Meta bezahlt werden solle.


(dahe)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Acht schnelle USB-SSDs mit 1 und 2 TByte Speicherplatz im Test


Die gute Nachricht: Die SSD-Preise sind in den vergangenen Monaten weniger stark gestiegen als die für DRAM. Die nicht ganz so gute: Wer heute kauft, muss trotzdem mit etwa dem doppelten Preis vom vergangenen Jahr rechnen. Das führt zu Kaufzurückhaltung – und das wiederum dazu, dass einige Hersteller sich still und heimlich aus dem Markt zurückziehen oder zumindest deutlich weniger neue Modelle auf den Markt bringen als früher.

Doch einige neue Modelle haben wir gefunden. Unsere Auswahl besteht aus maximal sechs Monate alten Flash-Speichern, die pro TByte maximal 200 Euro kosten. Damit fiel etwa die Emtec X210 Elite Pro zunächst heraus: Diese 1-TByte-SSD war bei nur einem Händler verfügbar und sollte dort wahnsinnige 500 Euro kosten. Doch im Lauf von nur zwei Wochen fiel der Preis der SSD erst auf 350 Euro, bis sie dann zum Redaktionsschluss bei 209 Euro lag – sie ist also im Test mit dabei. Fraglich ist, ob sich jemand die SSD zum ehemaligen Preis gekauft hat – und wenn ja, in welchen Händen dann der übermäßige Gewinn gelandet ist.




Doch einige neue Modelle haben wir gefunden. Unsere Auswahl besteht aus maximal sechs Monate alten Flash-Speichern, die pro TByte maximal 200 Euro kosten. Damit fiel etwa die Emtec X210 Elite Pro zunächst heraus: Diese 1-TByte-SSD war bei nur einem Händler verfügbar und sollte dort wahnsinnige 500 Euro kosten. Doch im Lauf von nur zwei Wochen fiel der Preis der SSD, erst auf 350, dann auf 209 Euro – sie ist also im Test mit dabei. Fraglich ist, ob sich jemand die SSD zum ehemaligen Preis gekauft hat – und wenn ja, in welchen Händen dann der übermäßige Gewinn gelandet ist.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Acht schnelle USB-SSDs mit 1 und 2 TByte Speicherplatz im Test“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



Source link

Weiterlesen

Beliebt