Ein gutes Gaming-Headset sollte die Spielsession bereichern, egal ob bei kompetitiven Shootern oder immersiven Rollenspielen. Wir zeigen die besten Modelle.
Das richtige Headset zu finden, ist dabei nicht gerade leicht. Mittlerweile sind die meisten Gaming-Headsets kabellos und auch Surround Sound ist kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Neben einer verzögerungsfreien Funkverbindung sind natürlich die Soundqualität, die Akkuleistung und vor allem auch der Tragekomfort essenziell. Möchte man das Gaming-Headset nicht nur am Computer verwenden, ist hier auch die Kompatibilität mit anderen Systemen relevant, denn nicht jedes Headset kann automatisch am PC und an der Konsole verwendet werden.
Für unsere Bestenliste haben wir Gaming-Headsets auf ihre Soundqualität, ihren Funktionsumfang, den Tragekomfort und die Akkuleistung getestet und zeigen, welches das für uns de facto beste Modell ist. Neben dem Testsieger küren wir zudem einen Technologiesieger, der sich primär durch seine Funktionen besonders hervorgehoben hat, und einen Preis-Leistungs-Sieger.
Da Produktpreise mehrheitlich tagesformabhängig sind, können die im Text verlinkten Beträge bereits nach kurzer Zeit vom derzeitigen Preis abweichen. Wir aktualisieren unsere Bestenlisten regelmäßig mit neuen Tests und passen in diesem Zusammenhang auch die im Text verlinkten Preise händisch an. Zusätzlich verwenden wir in unseren Artikeln Bestpreis-Widgets, die immer automatisch den tagesaktuellen Preis abbilden.
Welches ist das beste Gaming-Headset?
Unser Testsieger ist das Razer Blackshark V3 Pro für 239 Euro. Mit hochwertiger Verarbeitung, astreinem Sound der Lautsprecher und des Mikrofons, super Tragekomfort sowie ANC bietet es das rundum beste Gesamtpaket für uns.
Als Technologiesieger geht das Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 für 159 Euro hervor. Es hat nicht nur eine ausgereifte, benutzerfreundliche App mit vielen Soundeinstellungen, sondern ist zudem problemlos neben dem PC auch mit vielen anderen Plattformen und Konsolen kompatibel.
Der Preis-Leistungs-Sieger ist das Asus ROG Pelta für 115 Euro. Es liefert guten Sound zu einem fairen Preis, trägt sich auch über Stunden hinweg bequem auf dem Kopf und bietet einen ausdauernden Akku.
KURZÜBERSICHT
Für 237 Euro bietet das Razer Blackshark V3 Pro absolute Premium-Qualität, sowohl beim Sound als auch bei der Verarbeitung. Ausgestattet mit ANC, bleibt man beim Zocken ungestört. Dank des hervorragenden Mikrofons wird man zudem auch problemlos im Voice-Chat verstanden.
VORTEILE
- starker Sound
- hoher Tragekomfort
- gutes Mikrofon
- ANC
- viele Soundeinstellungen
NACHTEILE
- teuer
- EQ-Presets selbst erstellen nicht möglich
Für 159 Euro bekommt man mit dem Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 ein starkes Gaming-Headset, das mit seinem Klang und einer starken App mit vielen Soundeinstellungen überzeugt. Einsetzbar am PC, Smartphone und diversen Konsolen.
VORTEILE
- ausgewogener Sound
- gelungene Software mit vielen Soundeinstellungen
- starke Kompatibilität
- Schnellladefunktion
NACHTEILE
- stellenweise unbequem bei längerem Tragen
- Surround-Sound könnte präziser sein
Das Asus ROG Pelta für 115 Euro liefert einen soliden Sound mit guten Einstellungsmöglichkeiten und zeichnet sich durch einen starken Akku sowie hervorragenden Tragekomfort aus.
VORTEILE
- ordentliche Auswahl an Soundeinstellungen für Lautsprecher & Mikro
- auch bei längeren Sessions bequem
- gute Soundqualität
NACHTEILE
- nicht sonderlich robust
- Mikrofon sehr empfindlich
- wenig Informationen zu den Soundeinstellungen
Ratgeber
Was muss man beim Tragekomfort von Gaming-Headsets beachten?
Leider nützt der beste Sound nichts, wenn das Tragen des Gaming-Headsets bereits nach kurzer Zeit unangenehm wird. Tragekomfort ist besonders bei längeren Gaming-Sessions essenziell. Schwierig ist nur, dass Köpfe und Ohren von Person zu Person unterschiedlich groß und geformt sind. Was beim einen super bequem das komplette Ohr umschmeichelt, drückt beim anderen unangenehm auf den Knorpel.
Wir können in unseren Tests nur unser persönliches Befinden so gut wie möglich abbilden, um einen Eindruck zu verschaffen. Generell gilt: Wer die Möglichkeit hat, das Headset vorher probezutragen, sollte die Gelegenheit wahrnehmen, um späteren Frust zu vermeiden.
Wichtige Elemente, die den Tragekomfort beeinflussen, sind ein größenverstellbares Kopfband, die Form, Größe und die Beschaffenheit der Ohrpolster, die Spannung des Kopfbügels und das Gewicht der Kopfhörer. Generell empfehlen wir den Griff zu Over-Ear-Kopfhörern, da diese unserer Erfahrung nach am längsten bequem zu tragen sind. Eine Bonuseigenschaft von Over-Ear-Modellen ist zudem die bessere Abschirmung nach außen. Wer sich voll auf sein Spiel konzentrieren will, sollte nicht zu viel von der Umgebung mitbekommen.
Top-Modelle wie das Razer Blackshark V3 Pro sind zusätzlich mit Active Noise Cancellation (ANC) ausgestattet, einer Technologie, die Geräusche zusätzlich unterdrückt.
Die Polsterung muss weich und ausreichend belüftet sein, um einen langen Tragekomfort zu gewährleisten. heise bestenlisten
Die Kopfbügelspannung muss ausreichend hoch sein, sodass das Headset stets sicher auf dem Kopf sitzt, ohne zu verrutschen. Wer plant, länger als eine halbe Stunde am Stück zu zocken, sollte zudem unbedingt auf die Beschaffenheit der Ohrpolster achten. Ist der Überzug aus billigem Kunststoff oder die Belüftung der Ohren nicht ausreichend, beginnt man schnell darunter zu schwitzen. Das ist unangenehm, vorwiegend im Sommer, und lenkt beim Spielen ab.
Wer von Haus aus schnell schwitzt, sollte im Vorfeld klären, ob es Ersatzohrpolster für das Headset gibt und ob man diese gegebenenfalls abnehmen und für eine Reinigung zwischendurch in der Waschmaschine waschen kann. Ersatzpolster sind vorrangig bei teuren Headsets wichtig, schließlich will man die hochpreisigen Geräte nicht nur wegen verschmutzter Polster ausmustern.
Was ist bei der Verarbeitung eines Gaming-Headsets wichtig?
Selbst günstigere Headsets sind mittlerweile ordentlich verarbeitet. Die Unterschiede liegen im Detail und betreffen in erster Linie Haptik, Optik und Beschaffenheit des verwendeten Materials. Billiger Kunststoff wirkt schnell abgenutzt und speckig. Kunststoffscharniere und Gelenke haben häufiger das Problem, dass sie nicht besonders belastbar sind.
Idealerweise bestehen die am meisten belasteten Teile aus Metall, um eine Langlebigkeit zu garantieren. Zudem sollte nichts klappern oder quietschen – insbesondere, während das Headset auf dem Kopf sitzt. Headsets mit Klapp-Funktion sind zwar praktisch, da man sie aufgrund ihrer Kompaktheit besser transportieren kann, allerdings sorgt das Einklappen der Gelenke für erhöhten Verschleiß.
Gelenke und Scharniere müssen ausreichend stabil sein. Außerdem dürfen sie nicht quietschen. heise bestenlisten
Ein hohes Gewicht spricht zwar für stabile Metall-Komponenten, es belastet aber auch die Nackenmuskulatur. Allzu schwer sollte ein Gaming-Headset daher auf keinen Fall sein. Besonders dann nicht, wenn es für mehrere Stunden auf dem Kopf sitzt. Die meisten Headsets dieser Bestenliste wiegen zwischen 300 und 350 g. Am schwersten ist aktuell das Razer Blackshark V3 Pro mit etwa 367 g Eigengewicht.
Bei kabellosen Headsets sitzen die Bedienelemente grundsätzlich am Gehäuse des Kopfhörers. Unterschiede zwischen ihnen gibt es aber trotzdem. Sind Lautstärkeregler und Tasten nicht klar unterscheidbar, kann das während des Games wichtige Sekunden kosten. Die Bedienelemente sollten mit einem Griff sofort erreichbar und identifizierbar sein. Texturierte Oberflächen, etwa beim Lautstärkeregler, bieten zudem zusätzliche Griffigkeit.
Wie wichtig ist die Soundqualität bei Gaming-Headsets?
Guter Sound ist wichtig, denn er sorgt zum einen für Immersion beim Spielen und zum anderen verschafft er im Bereich kompetitiver Spiele klare Vorteile. Bei taktischen Shootern wie Counter-Strike 2 oder Valorant erhöht etwa das schnelle und korrekte Lokalisieren von Schritten die eigenen Gewinnchancen. Sind Geräusche oder deren Richtung nicht klar zuordenbar, ist das ein signifikanter Nachteil und sorgt für Frust.
Zum Glück findet man richtig unbrauchbaren Sound selbst bei günstigen Headsets nur noch selten. Zwar sind Qualitätsunterschiede zwischen günstigen, mittelpreisigen und teuren Headsets definitiv hörbar, am Ende kommt es aber natürlich auch auf den eigenen Anspruch an.
Viele Gaming-Kopfhörer der Einsteiger-Klasse kaschieren schwachen oder unsauberen Klang durch stark angehobene Höhen und Tiefen. Das beschert zwar druckvollen Sound bei Explosionen und Ähnlichem, führt aber dazu, dass feine Klänge untergehen. Das Ergebnis ist ein matschiger und wenig differenzierter Sound.
Wer regelmäßig längere Gaming-Sessions abhält und hohe Ansprüche an eine ordentliche Dynamik hat, sollte sich trotzdem lieber für ein Modell ab 100 Euro aufwärts entscheiden. Hier sind hochwertigere Lautsprecher verbaut und der Klang ist insgesamt runder und besser abgestimmt. Zudem bieten die meisten von ihnen auch Programme an, mit denen man den Sound per Equalizer noch einmal mehr den eigenen Ansprüchen entsprechend formen kann.
Zusätzliche Soundeinstellungen wie Equalizer holen noch einmal mehr aus dem Klang der Gaming-Headsets heraus. heise bestenlisten
Neben Stereo-Sound bieten die meisten Gaming-Headsets ab Mittelklasse und aufwärts virtuellen Surround-Sound. In der Theorie sind mit Raumklang ausgestattete Modelle klar im Vorteil, die Umsetzung ist aber nicht immer gelungen. Eine Richtungsbestimmung fällt mit echtem Surround-Sound deutlich leichter als mit nur zwei Tonquellen. Durch den bei Gaming-Headsets meistens nur emulierten Raumklang steht und fällt die Präzision der Geräuschortung mit der dafür verwendeten Software.
Unserer Erfahrung nach ist selbst ein eher durchwachsener Surround-Sound bei Einzelspieler-Games häufig noch zu gebrauchen. Bei kompetitiven Online-Shootern verdirbt er aber mehr den Spaß, als dass er gewinnbringend ist. Der Taktik-Shooter Valorant hat eine Surround-Sound-Simulation ins Spiel gecodet. In so einem Fall sollte man ohnehin keinen Surround-Sound per Headset hinzuschalten und nur die Stereo-Ausgabe verwenden. Letztlich ist der virtuelle Surround-Sound aber nicht mit echtem 5.1- oder 7.1-Sound vergleichbar.
Worauf kommt es beim Mikrofon an?
Ein vernünftiges Headset-Mikrofon ist für Sprach-Chats unerlässlich. Natürlich gibt es auch hier spürbare Unterschiede in der Qualität, an ein Studiomikrofon kommen sie aber alle nicht heran. Neben der generellen Klangqualität gibt es auch enorme Unterschiede in der Empfindlichkeit. Hier ist ein Geräuschfilter und/oder ein Noise-Gate für das Mikrofon essenziell und je nach Hersteller auch Teil der Software. Selbst bei höherpreisigen Headsets kann das Mikrofon noch blechern klingen, übersteuern und von permanentem Rauschen begleitet sein.
Schließlich haben alle von uns bisher getesteten Gaming-Headsets ein Mikrofon, das vollkommen ausreichend für den Voice-Chat mit Freunden oder dem Team im Spiel ist. Zum Streamen auf Twitch würden wir aber nach wie vor zu einem eigenständigen Mikrofon raten.
Neben klanglichen Qualitätsunterschieden ist auch die Implementierung des Mikrofons von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Manche Mikrofone sind fest verbaut und lassen sich, wie beim Astro A50 Gen 5, nach oben und unten schieben. Bei einigen Gaming-Headsets lässt sich das Mikro sogar abnehmen. Das ist hauptsächlich dann praktisch, wenn man das Headset auch unterwegs zum Musikhören verwenden möchte, ohne dabei permanent ein Mikrofon vor dem Gesicht hängen zu haben.
Das Mikrofon des Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 ist in der linken Ohrmuschel verstaut und lässt sich einfach herausziehen. heise bestenlisten
Welche Verbindungsmethoden sind bei einem Gaming-Headset wichtig?
Bei kabellosen Gaming-Headsets ist die 2,4-GHz-Funkverbindung das Nonplusultra. Im Vergleich zu Bluetooth entsteht deutlich weniger Latenz und daher nicht die Gefahr, Geräusche im Spiel erst zu spät wahrzunehmen. Für eine latenzfreie Übertragung per Bluetooth sollten nämlich sowohl Sender als auch Empfänger den aptX-Low-Latency-Codec unterstützen.
Die Funkverbindung kommt mittels eines USB-Funk-Dongles zustande, der mit dem Gaming-Headset mitgeliefert wird. Diesen steckt man einfach in einen freien USB-Port am PC und kann dann das Headset meist auch direkt nutzen. Immer häufiger ist jedoch die zeitgleiche Verbindung von Bluetooth und Funk. Höherpreisige Headsets ermöglichen dann das zeitgleiche Verbinden von etwa dem Smartphone per Bluetooth und dem PC via Funk. So kann man Audio vom Smartphone parallel zum Spielgeschehen laufen lassen oder Anrufe direkt per Headset-Bedienelement annehmen.
Beim Teufel Cage Pro wechselt man per Button am Headset zwischen Bluetooth- und Funkverbindung. heise bestenlisten
Wie ist die Akkulaufzeit bei einem Gaming-Headset?
Die Akkulaufzeiten variieren von Headset zu Headset. Mindestens 24 Stunden schaffen aber die meisten. Auch wenn es keine rekordverdächtigen 100 Stunden sein müssen, sollte eine Ladung für mehrere Spielsessions ausreichen. Nichts ist nerviger, als ohne Sound auskommen zu müssen, nur weil das Headset leer ist. Wer das Aufladen gerne vergisst, muss darauf achten, ob das Headset während des Ladevorgangs genutzt werden kann.
Einige Modelle unterstützen alternativ den Anschluss per 3,5-mm-Klinkenstecker. Geladen wird in der Regel heutzutage per USB-C-Verbindung. Manche Gaming-Headsets unterstützen zudem Schnellladen, wodurch man bereits mit 15 Minuten am Strom bis zu 6 Stunden Betriebszeit bekommt. Modelle wie das Logitech G Astro A50 Gen 5 kommen sogar mit einer Basisstation, auf der man das Headset nach dem Zocken platziert, um es zu laden.
Fazit
Gaming-Headsets bereichern das Spielerlebnis ungemein, sofern man das richtige Modell für sich gefunden hat. Das ist gar nicht so einfach, da hier viele Faktoren mit hineinspielen, die sehr subjektiv sind. Etwa der Klang, bei dem jeder andere Präferenzen hat. Auch der Tragekomfort wird von Person zu Person unterschiedlich wahrgenommen.
Wir haben mit dieser Bestenliste und unseren Tests versucht, die verschiedenen Anforderungen an das ideale Gaming-Headset abzudecken. Von astreinem Sound hin zu vielen Einstellungsmöglichkeiten, enormem Tragekomfort oder praktikablen Zusatzfunktionen – in unserer Bestenliste sollte für jeden etwas dabei sein. Zudem aktualisieren wir sie stetig mit neuen Produkten aus unseren Tests, um eine noch größere Bandbreite an Modellen abzudecken.
BESTENLISTE
Razer Blackshark V3 Pro
Das Razer Blackshark V3 Pro hat allerlei spannende Funktionen parat. Ein Highlight ist ANC, was bei Gaming-Headsets selten ist.
VORTEILE
- starker Sound
- hoher Tragekomfort
- gutes Mikrofon
- ANC
- viele Soundeinstellungen
NACHTEILE
- teuer
- EQ-Presets selbst erstellen nicht möglich
Gaming-Headset mit ANC & Surround Sound: Razer Blackshark V3 Pro im Test
Das Razer Blackshark V3 Pro hat allerlei spannende Funktionen parat. Ein Highlight ist ANC, was bei Gaming-Headsets selten ist.
Mit dem Blackshark V3 Pro macht Razer eine Kampfansage im Hinblick auf Tragekomfort und Funktionsumfang unter den Gaming-Headsets. Ausgestattet mit ANC, Surround Sound und sehr gutem Mikrofon, wird es durch die Software Razer Synapse zusätzlich mit vielzähligen Funktionen bereichert. Equalizer-Presets und Sounderweiterungen für Lautsprecher und Mikrofon versprechen hier vielseitige Anpassungsmöglichkeiten. Kann das Premium-Gaming-Headset für 237 Euro beim Klang überzeugen? Wir verraten es im Test.
Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.
Design
Ganz Gaming-untypisch kommt das Razer Blackshark V3 Pro in schlichtem Schwarz (alternativ in Weiß). Einzig der Mute-Button ist an der Basis in knalligem Razer-Grün gehalten. Mit 367 g hat es ein angenehmes Gewicht – sowohl in der Hand als auch auf dem Kopf. Das Kopfband besticht optisch durch eine Lederoptik mit geprägtem Razer-Schriftzug. Generell wirkt das Gaming-Headset sehr hochwertig und die Verarbeitung tadellos. Der Großteil des Gehäuses ist aus Plastik, die Ausnahme bilden die aus Aluminium gefertigten Ohrmuschelverbindungsarme und der Lautstärkeregler. Letzterer kommt mit geriffelter Oberfläche, was für eine deutlich bessere Griffigkeit sorgt. Ohr- und Kopfbandpolster haben eine sanfte Textiloberfläche. Das abnehmbare Mikrofon kommt mit abnehmbarem Popschutz.
Das Design ist stimmig und hat fast schon einen professionellen Charakter. Auf den ersten Blick würde man definitiv nicht vermuten, dass es sich um eine Gaming-Peripherie handelt.
Razer Blackshark V3 Pro – Bilder
Razer Blackshark V3 Pro – Bilder
Razer Blackshark V3 Pro – Bilder
Razer Blackshark V3 Pro – Bilder
Razer Blackshark V3 Pro – Bilder
Razer Blackshark V3 Pro – Bilder
Razer Blackshark V3 Pro – Bilder
Razer Blackshark V3 Pro – Bilder
Razer Blackshark V3 Pro – Bilder
Razer Blackshark V3 Pro – Bilder
Razer Blackshark V3 Pro – Bilder
Razer Blackshark V3 Pro – Bilder
Ausstattung
Das Headset kommt mit abnehmbarem Mikrofon, USB-A-zu-USB-C-Verbindungskabel, 2,4-GHz-Funkreceiver und einem USB-C-zu-Aux-Kabel.
Neben der Funkverbindung unterstützt das Blackshark V3 Pro auch Bluetooth (5.3) mit AAC, analoge Signale via Aux-Kabel und die kabelgebundene Verbindung über USB-C. Es ist zudem in der Lage, Audio aus der Funkquelle und der Bluetoothquelle gleichzeitig abzuspielen. Man kann während des Spielens also problemlos Anrufe über das Headset entgegennehmen. Die Verbindung per Funk bleibt überall in der 120-m²-großen Wohnung konsistent und verzögerungsfrei.
Das ANC des Headsets aktiviert man per Button an der rechten Ohrmuschel oder über Razer Synapse. Mit der Software kann man auch die Intensität der Geräuschunterdrückung festlegen. Auf höchster Stufe blendet sie einen Großteil der Hintergrundgeräusche gut aus, komplette Stille kann sie aber nicht erzeugen. Die zusätzliche Ambient-Einstellung macht genau das Gegenteil und lässt Geräusche von außen besser ins Innere des Headsets vordringen. Wir können dem Feature nicht viel abgewinnen, da vor allem Geräusche wie die Lüfter des PCs verstärkt und mit zusätzlichem Rauschen beim Ohr ankommen.
Dank Onboard-Speicher lassen sich Einstellungen und Equalizer (EQ) auf dem Gaming-Headset abspeichern und per Knopfdruck abrufen. Praktisch: Dank Bluetooth-Verbindung kann man auch die Razer-Audio-App verwenden, um Einstellungen über das Smartphone anzupassen.
Den Sound übernimmt ein dynamischer 50-mm-Treiber mit einem Frequenzbereich von 12 bis 28.000 Hz. Dank THX Spatial Audio ist das Gaming-Headset in der Lage, 7.1.4-Surround-Sound wiederzugeben. Es arbeitet zudem mit zwei unterschiedlichen Audiokanälen – Voice und Game. Dadurch ist es möglich, am Headset den Sound der einen Quelle in den Hintergrund zu stellen und den anderen in den Vordergrund. Bestes Beispiel, wenn man bei einem Online-Spiel in einer Clutch-Situation ist und sich auf den Spielsound konzentrieren will, um die Runde zu gewinnen, kann man den Voice-Chat so in den Hintergrund stellen. Das Ganze funktioniert bequem per Drehrad am Headset.
Das abnehmbare Vollband-Mikrofon ist sehr flexibel und lässt sich problemlos in jede gewünschte Position biegen. Den Popschutz kann man bei Bedarf, etwa zum Reinigen, schnell abziehen. Das Mikro wird über die Aux-Buchse des Headsets angeschlossen. Zum Stummschalten gibt es eine einrastende Taste am linken Kopfhörer.
Software
Wer bereits Razer Synapse für andere Razer-Produkte verwendet, wird sich freuen, dass auch das Blackshark V3 Pro in die Software integriert ist. Zur Auswahl stehen einige Soundeinstellungen, darunter EQ-Presets für Kopfhörer und Mikro. Die Bedienung ist leicht verständlich und löblich ist, dass jede Einstellung einen eigenen Tooltip für eine kurze Erklärung hat. Beim ersten Starten bekommt man zudem eine Zusammenfassung der wichtigsten Features des Headsets, die man sich auch im Nachhinein jederzeit durchlesen kann.
Razer Blackshark V3 Pro – Bilder App
Razer Blackshar V3 Pro – Bilder App
Razer Blackshar V3 Pro – Bilder App
Razer Blackshar V3 Pro – Bilder App
Razer Blackshar V3 Pro – Bilder App
Als Standard-EQ-Presets stehen Default (gerade Linie), Game, Music und Movie zur Auswahl. Diese werden durch spielspezifische Presets zu den Games Valorant, Call of Duty, Apex Legends, Counter-Strike 2 und Halo Infinite erweitert. Pro Spiel gibt es mehrere Presets, die laut Razer in Zusammenarbeit mit einem Esports-Profi erstellt wurden. Enttäuschend ist jedoch, dass es generell keine Möglichkeit gibt, eigene EQ-Presets zu erstellen und zu benennen. Die vorgefertigten EQ lassen sich allerdings problemlos anpassen. Zusätzliche Soundanpassungen sind ebenfalls am Start. So kann man per Regler leise Geräusche wie Schritte anheben oder per Bass Boost den Bass verstärken. Der Funkreceiver des Blackshark V3 Pro ist zudem in der Lage, in den Low-Latency-Mode zu wechseln, wodurch zwar der Akku stärker beansprucht, dafür aber die Latenz noch einmal reduziert wird. Auch für das Mikrofon gibt es verschiedene EQ-Presets und Soundanpassungen, die man hinzuschalten kann.
Die Razer-Audio-App für das Smartphone dient derweil dazu, das Headset auch unterwegs konfigurieren zu können. Damit es sich mit der App per Bluetooth verbindet, muss jedoch die Funkverbindung zuvor gekappt sein.
Man merkt, dass Razer hier viel Wert auf Gaming-relevante Soundeinstellungen gelegt und das Ganze fast ausnahmslos gut umgesetzt hat.
Tragekomfort
Das Razer Blackshark V3 Pro trägt sich super angenehm, auch über mehrere Stunden hinweg. Die Schaumstoffpolster an den Ohren und am Kopfband sind mit weichem Textil überzogen und schmiegen sich angenehm um die Ohren. Das Kopfbandpolster zieht sich über die komplette Länge des Bandes, wodurch eine für uns perfekte Verteilung des Drucks stattfindet und auch nach längeren Sessions keinerlei Druckstellen auf dem Kopf entstehen.
Die Größe stellt man nicht, wie zuerst vermutet, am Band selbst ein, sondern an den Halterungen der Ohrmuscheln. Wir verwenden das Headset mit voll ausgefahrener Halterung. Sie lässt sich um 15 Grad in beide Richtungen drehen, wodurch man sie ideal der Kopfform anpassen kann. Durch die vollständige Polsterung des Kopfbandes tragen sie sich auch bequem um den Hals. Hier muss man dann allerdings die Ohrmuscheln anwinkeln, da sonst die Aluminiumhalterung unangenehm in das Schlüsselbein drückt.
Soundqualität
Beim Spielen überzeugt uns der Klang des Razer Blackshark V3 Pro auf ganzer Linie. Sowohl im kompetitiven Valorant als auch in Singleplayerspielen wie Persona 3 Reload oder Kingdom Come Deliverance 2 bestechen die Lautsprecher durch einen hervorragenden Klang. Gerade im zum Chaos neigenden Valorant, in welchem die Geräuschkulisse sehr bunt und überladen sein kann, gehen wichtige Details nicht unter. Schritte sind klar hörbar, während der Raumklang präzise die Position der Mitspieler und Gegner abbildet. Auch beim Musikhören sowie Video- und Filmeschauen kann das Headset mit einem gut ausbalancierten Sound überzeugen, der sich durch einen präsenten, aber nicht übermannenden Bass auszeichnet. Hier kommen Feinheiten, mit entsprechendem EQ, ebenfalls gut durch und hinterlassen einen satten, warmen Klang.
Das Mikrofon braucht sich indes nicht zu verstecken. Die Stimme wird klar, verständlich und warm wiedergegeben. Es ist zudem überraschend gut darin, keine Hintergrundgeräusche mit aufzunehmen. Während des Testzeitraums konnten wir zudem keinerlei Übersteuerungen feststellen.
Akkuleistung
Mit dem Akku des Razer Blackshark V3 Pro kommen wir problemlos auf über zwei Tage, bevor wir es wieder an das Ladekabel stecken müssen. Das ist ein grundsolider Wert. Wir verwenden das Headset ausschließlich mit aktiviertem ANC auf Stufe 4, und wechselweise im Niedriglatenzmodus.
Preis
Das Razer Blackshark V3 Pro hat eine UVP von 270 Euro. Aktuell kostet es in Schwarz 239 Euro. In Weiß bekommt es für 237 Euro.
Fazit
Das Razer Blackshark V3 Pro für 237 Euro ist ein absolutes Premium-Headset, vollgestopft mit modernster Technik, vielen Funktionen und umfangreichen Soundeinstellungen. Dank Bluetooth kann man es sowohl daheim als auch unterwegs problemlos verwenden. Es sieht dabei nicht nur edel aus, sondern trägt sich auch über Stunden hinweg sehr bequem. Sowohl der Sound der Lautsprecher als auch der des Mikrofons können sich hören lassen. Schade also, dass man aktuell keine eigenen EQ-Presets anlegen kann. Auch der Preis von 237 Euro ist recht happig. Immerhin bekommt man dafür dann ein sehr gutes Gaming-Headset.
Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2
Als Gaming-Headset bietet das Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 neben gutem Sound auch eine herausragende App für Soundeinstellungen.
VORTEILE
- ausgewogener Sound
- gelungene Software mit vielen Soundeinstellungen
- starke Kompatibilität
- Schnellladefunktion
NACHTEILE
- stellenweise unbequem bei längerem Tragen
- Surround-Sound könnte präziser sein
Richtig gutes Gaming-Headset: Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 im Test
Als Gaming-Headset bietet das Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 neben gutem Sound auch eine herausragende App für Soundeinstellungen.
Bereits out-of-the-box hat das Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 einen für Gaming-Headsets verhältnismäßig runden Sound mit ansprechendem Bass. Noch mehr holt man aus den Lautsprechern per Steelseries GG Sonar heraus. Die Software hat über 280 Equalizer-Presets im Gepäck und zeichnet sich durch ihre hervorragende Benutzerfreundlichkeit aus. Wir haben unser von Steelseries bereitgestelltes Testgerät genauer unter die Lupe genommen und berichten, an welchen Stellen das Gaming-Headset vielleicht noch Verbesserungspotenzial hat.
Design
Farblich steht das Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 sowohl in Schwarz, in Weiß als auch in Magenta zur Auswahl. Unser weißes Testgerät zeichnet sich durch eine einwandfreie Verarbeitung aus. Das Kopfband besteht aus Metall, die Ohrmuscheln aus Plastik. Insgesamt ist das Headset robust und fühlt sich wertig an, zieht aber Staub und Fingerabdrücke nur so an. Die Ohrpolster und das elastische Stirnband sind hingegen grau.
Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 – Bilder
Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 – Bilder
Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 – Bilder
Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 – Bilder
Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 – Bilder
Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 – Bilder
Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 – Bilder
Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 – Bilder
Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 – Bilder
Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 – Bilder
Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 – Bilder
An beiden Ohrmuscheln befinden sich Bedienelemente zur Steuerung des Headsets. Auf der linken Seite sind der Lautstärkeregler sowie die Mute-Taste für das Mikrofon angebracht. Letzteres ist praktischerweise in der Ohrmuschel verstaut und lässt sich dank einer Vertiefung einfach herausziehen. An der rechten Ohrmuschel hingegen liegen Power-Button, Bluetooth-Taste sowie der Balance-Regler für den Spiel-Audio- und Chat-Audio-Kanal. Beide Regler steuern sich dank gerillter Oberfläche super.
Ausstattung
Das Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 kommt mit USB-C-2,4-GHz-Funk-Dongle, einem USB-A-zu-USB-C-Verlängerungskabel und einem USB-A-zu-USB-C-Ladekabel. Hinzu kommt ein 3,5-mm-Aux-Kabel. Das Gaming-Headset wiegt 325 g.
Neben der 2,4-GHz-Funkverbindung unterstützt das Arctis Nova Bluetooth 5.0 sowie die Verbindung via Aux. Ein Betrieb über USB-C ohne angeschlossenen Funkreceiver ist aber leider nicht möglich. Per Funk erhalten wir von überall aus einer 120-m²-Wohnung ein stabiles Signal. Der Dongle ist ungewöhnlich breit, wodurch er je nach Setup durch sein Gehäuse mehrere USB-Ports blockieren dürfte. Wir verwenden ihn daher mit dem mitgelieferten USB-A-zu-USB-C-Verlängerungskabel. Die Bluetooth-Verbindung zu unserem Smartphone bleibt ebenfalls durchgehend stabil und ohne stark spürbare Verzögerungen – etwa beim Abspielen von Youtube-Videos.
Zusätzlich zum PC ist das Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 auch zu anderen Plattformen kompatibel. Darunter Mac und iPhone, Android, PS4/PS5, Switch 1/2 und Handhelds wie das Steam Deck. Super praktisch: Der Funkdongle kann per USB-C direkt mit den Geräten verbunden werden, wodurch man hier nicht nur auf Bluetooth beschränkt ist, wie es sonst gerne mal der Fall ist.
Das bidirektionale Mikrofon hat einen Frequenzbereich von 100 bis 7000 Hz via Funkverbindung und 100 bis 6500 Hz via Bluetooth. Der Mikrofonarm ist biegbar und lässt sich den eigenen Bedürfnissen nach positionieren. Drückt man die Stummschalttaste am Headset, signalisieren rote LEDs am Mikro dessen Inaktivität.
Die Kopfhörer sind mit einem 40-mm-Neodym-Magnettreiber ausgestattet. Der dynamische Treiber arbeitet in einem Frequenzbereich von 20 bis 22.000 Hz und unterstützt Surround-Sound. Wie beim Logitech G Astro A50 Gen 5 oder dem Razer Blackshark V3 Pro kann man Voice-Chat oder Spielsounds dank zwei separater Audiokanäle in den Vorder- oder Hintergrund stellen.
Software
Mit Steelseries GG Sonar kann man den Sound des Gaming-Headsets feinjustieren. Hierfür gibt es eine Bandbreite an EQ-Presets (EQ = Equalizer), 288 an der Zahl, die man separat für alle Kanäle einrichten kann. Das Gros der Presets setzt sich aus zig Spieltiteln unterschiedlicher Genres zusammen und wird durch diverse Musikrichtungen ergänzt. Praktisch ist hier nicht nur die Suchfunktion, sondern auch die Möglichkeit, EQs den Favoriten hinzuzufügen und so schneller zwischen ihnen zu wechseln. Auch eigene Presets kann man unkompliziert anlegen.
Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 – Bilder App
Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 – Bilder App
Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 – Bilder App
Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 – Bilder App
Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 – Bilder App
Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 – Bilder App
Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 – Bilder App
Sowohl selbst erstellte EQs als auch bereits vorhandene Presets lassen sich bis ins kleinste Detail anpassen. Die Bedienung ist dabei benutzerfreundlich und schnell verständlich. Praktisch: Per Dropdown-Menü wechselt man die EQ-Beschriftung. Zur Auswahl stehen eine Handvoll beliebter FPS. Wechselt man auf ein bestimmtes Spiel, zeigt die Beschriftung jetzt die Bereiche für spielrelevante Sounds (etwa Bombe und Schritte) an. So sieht man direkt, welche Parameter man verändern muss, um einen bestimmten Soundeffekt im Spiel besser hervorzuheben. Ergänzt wird das Ganze durch die Möglichkeit, die Veränderungen am EQ in Echtzeit via Testsounds nachzuvollziehen. Eine für uns rundum gelungene Umsetzung. Für das Mikrofon stehen neben dem EQ auch Geräuschreduzierung (manuell oder per KI), Noise Gate und Kompressor zur Verfügung.
Für den Raumklang gibt es ein paar Feintuning-Optionen, um den Sound für kompetitive Multiplayer-Spiele, immersive Singleplayer-Spiele oder Filme anzupassen. Auch die Sprecherposition sowie simulierte Distanz zur Geräuschquelle verändert man per Regler.
Tragekomfort
Steelseries verwendet beim Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 Schaumstoffpolster mit Textilüberzug. Sie fühlen sich gut auf der Haut an und liegen bequem um das Ohr herum. Leider lässt der Komfort in unserem Fall bei längerem Tragen etwas nach, da die Ohren irgendwann gegen die harten Lautsprecher drücken. Ein kurzes Justieren des Headsets schafft Erlösung, ideal ist das aber nicht.
Das elastische Stirnband hat zwei unterschiedliche Größeneinstellungen, was für den ein oder anderen eventuell zu restriktiv sein könnte. In unserem Fall bietet die Standardeinstellung, mit der das Headset geliefert wird, aber genügend Komfort und verteilt das Gewicht optimal.
Die Halterung der Ohrmuscheln ist größenverstellbar und erfordert etwas Kraft, um sie aus dem Kopfband zu ziehen. Hier hätten wir uns zudem ein haptisches Feedback, etwa ein Einrasten, gewünscht, um es auf beiden Seiten zuverlässig gleichmäßig einzustellen. Die Ohrmuscheln lassen sich komplett nach innen drehen, wodurch man das Headset auch bequem um den Hals tragen kann. Die Drehung nach außen bietet genug Spiel, um das Headset der Kopfform entsprechend auszurichten.
Soundqualität
Beim Sound kann das Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 mit einem relativ potenten Bass überzeugen. Generell liefert es ein relativ rundes Klangprofil ab. Beim Zocken kommen Details wie Blätterrascheln und Windböen im Hintergrund super zur Geltung, während sich Unterhaltungen, etwa zwischen NPCs, klar verständlich in die Soundkulisse einfügen. In kompetitiven Spielen wie Valorant gehen wichtige Sounds wie Schritte, Schüsse und Fähigkeiten-Sounds auch im Chaos nicht unter. Insgesamt nur mittelmäßig ist hingegen der Surround-Sound. Während er für Singleplayer-Spiele vollkommen ausreichend ist, vermissen wir in kompetitiven Spielen hier definitiv die Präzision bei der Positionsbestimmung. Der Unterschied zwischen schräg links und links, etwa, ist häufig viel zu marginal. Hier greift man besser auf die spielinterne Surround-Sound-Technologie zurück.
Beim Musikhören kann das Gaming-Headset ebenfalls überzeugen. Wir probieren uns durch diverse Genres, von Chamber-Pop über Indie bis hin zu Deathcore, und verwenden entsprechende EQs, um das meiste aus dem Sound der 40-mm-Treiber herauszuholen. Instrumente und Gesang kommen in Kishi Bashis „Atticus, in the Desert“ hervorragend und differenziert durch, während der Bass des Schlagzeugs in Set to Stuns Lied „V: Valkyrie One“ das Klangbild nicht übermannt. Für ein Gaming-Headset liefert das Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 insgesamt einen grundsoliden Sound ab.
Das Mikrofon liefert eine eher mittelmäßige Performance ab. Es klingt nicht blechern und man wird problemlos verstanden, allerdings kommt die Stimme ohne aktiven EQ etwas flach rüber. Per Software gibt es EQs für verschiedene Stimmlagen. Selbst bei aktivierter KI-Geräuschunterdrückung kommt beim Sprechen immer ein leichtes Rauschen mit, ansonsten funktioniert die Geräuschunterdrückung aber gut. Zum Zocken mit Kumpels ist das Mikrofon ausreichend, zum Streamen empfehlen wir ein anderes Mikrofon.
Akkuleistung
Etwa 54 Stunden reine Betriebsdauer spricht Steelseries dem Akku zu, bis das Headset zum Laden an den Strom gehängt werden muss. Das ist ordentlich und für die meisten Situationen mehr als ausreichend. Wir kommen bei gemischter Nutzung (gelegentliches Musikhören tagsüber, mehrstündiges Zocken abends) und variierender Lautstärke im Funkmodus problemlos auf etwas mehr als drei Tage. Praktisch: Dank Schnellladefunktion via USB-C bekommt man 6 Stunden Akkulaufzeit bereits nach 15 Minuten Laden.
Preis
Die UVP des Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 liegt bei 200 Euro. In Schwarz kostet es aktuell 159 Euro. Im knalligen Magenta schlägt es mit 188 Euro zu Buche. Die weiße Variante gibt es derzeit für 193 Euro.
Fazit
Als Gaming-Headset bietet das Steelseries Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 einen guten, runden Sound, der uns beim Spielen und Musikhören überzeugt. Zusätzlich bietet die herausragend gute Software Steelseries GG Sonar viele EQs und Soundeinstellungen, um noch mehr aus den 40-mm-Treibern herauszuholen. Lediglich der Surround-Sound enttäuscht hier durch eine relativ unpräzise Richtungswiedergabe. Das Mikrofon ist mittelmäßig, reicht zum Zocken und im Voice-Chat abhängen aber vollkommen aus.
Die Kompatibilität mit einer Vielzahl an Plattformen und Konsolen macht das Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 zu einem super flexiblen Gaming-Headset. Sowohl im Funk- als auch im Bluetooth-Modus liefert es ab und kann dank ausdauerndem Akku mehrere Tage problemlos im Einsatz sein. Lediglich der Tragekomfort büßte nach mehreren Stunden für uns etwas ein. Durch Zurechtrücken des Headsets ließ sich das aber beheben. Wer damit kein Problem hat, bekommt mit dem Arctis Nova 7 Wireless Gen 2 ein super kompetentes Gaming-Headset mit minimalem Verbesserungsbedarf.
Asus ROG Pelta
Das Asus ROG Pelta überzeugt im Test als Gaming-Headset mit starkem Sound und exzellentem Tragekomfort – ideal für lange Gaming-Sessions.
VORTEILE
- ordentliche Auswahl an Soundeinstellungen für Lautsprecher & Mikro
- auch bei längeren Sessions bequem
- gute Soundqualität
NACHTEILE
- nicht sonderlich robust
- Mikrofon sehr empfindlich
- wenig Informationen zu den Soundeinstellungen
Gaming-Headset Asus ROG Pelta im Test: bequem, starker Akku & solider Sound
Das Asus ROG Pelta überzeugt im Test als Gaming-Headset mit starkem Sound und exzellentem Tragekomfort – ideal für lange Gaming-Sessions.
Gaming-Headsets sollten nicht nur gut klingen, sondern gerade bei längeren Spielsessions auch bequem zu tragen sein. Das Asus ROG Pelta liefert hier dank dicker Ohrpolster und flexiblem Kopfband ab. Auch beim Sound kann es überzeugen.
Ob und an welchen Stellen es bei diesem Mittelklasse-Gaming-Headset potenziell Verbesserungsbedarf gibt, zeigen wir im Test. Das Testgerät hat uns hierzu der Hersteller zur Verfügung gestellt.
Design
Farblich gibt es das Asus ROG Pelta wahlweise in Schwarz oder Weiß. Unser weißes Testgerät kommt mit weißem Gehäuse, silberfarbenen Ohrmuschelhalterungen und grauem Stoff. Bei den Materialien des Gehäuses setzt Asus ROG vollends auf Plastik. Dadurch ist das Gaming-Headset mit 309 g zwar verhältnismäßig leicht, wirkt aber weniger robust als Modelle mit Metall. Gerade die Halterungen der Ohrmuscheln hätte man hier für eine bessere Stabilität und Langlebigkeit aus Aluminium fertigen können.
Das Logo außen am Gehäuse beider Ohrmuscheln ist mit LEDs ausgestattet und leuchtet bunt und mit verschiedenen Effekten. Selbstverständlich lässt sich die Beleuchtung per Software ausschalten, um Strom zu sparen.
Die Verarbeitung des Headsets kann sich sehen lassen: Nichts klappert, wackelt oder knarzt. Der Nachteil der weißen Variante ist ganz klar, dass Fingerabdrücke und Schmutz nicht lange auf der Oberfläche verborgen bleiben. Wenn einen das stört, greift man besser direkt zum schwarzen Pendant.
Ausstattung
Das Gaming-Headset kommt mit einem USB-A-zu-USB-C-Verbindungskabel, einem abnehmbaren Mikrofon, dem 2,4-GHz-Dongle (USB-C) sowie einem USB-A-Adapter für den Funkdongle.
Das ROG Pelta unterstützt drei Verbindungsmodi: kabelgebunden, 2,4-GHz-Funk und Bluetooth (5.4). Für die kabelgebundene Verbindung dient der USB-C-Port am Headset, während der 3,5-mm-Port für das abnehmbare Mikrofon bestimmt ist. Offiziell ist das Pelta neben dem PC kompatibel mit der Playstation 4, Playstation 5 und der Nintendo Switch.
Die Funkverbindung bleibt auf einer Wohnfläche von 120 m² bestehen. Auch im Bluetooth-Modus stellten wir keine wahrnehmbare Verzögerung fest, Audio und Video spielen synchron ab. Beim Spielen sollte man aber, wenn möglich, immer die Funkverbindung wählen, da diese eine geringere Latenz hat.
Zwischen den Verbindungen wechselt man per Schalter an der linken Ohrmuschel. Das ist deutlich komfortabler als durch längeres Drücken einer Taste, wie wir es bei anderen Gaming-Headsets erlebt haben. Die Lautstärke regelt man ebenfalls direkt am Gerät per Drehrad. Dieser ist texturiert und bietet dadurch eine bessere Griffigkeit.
Das 10-mm-Boom-Mikrofon (Frequenzbereich 100 bis 10.000 Hz) lässt sich ganz einfach abnehmen und anbringen. Den Pop-Schutz kann man zum Reinigen abziehen. Dank des flexiblen Mikrofonarms biegt man es sich den eigenen Bedürfnissen nach zurecht. Selbstverständlich gibt es eine dedizierte Mute-Taste an der linken Ohrmuschel. Eine Stimmansage weist darauf hin, dass das Mikrofon nun stumm ist. Rot leuchtende LEDs am Mikro – und damit jederzeit im Sichtfeld – signalisieren zusätzlich, dass es aktuell nicht aktiv ist.
Über dynamische 50-mm-Membran-Treiber gibt das ROG Pelta den Sound wieder. Der Frequenzbereich liegt hier bei 20 bis 20.000 Hz. Im Vergleich zu diversen höherpreisigen Gaming-Headsets ist es mit dem Asus ROG Pelta nicht möglich, Sprach- oder Game-Audio individuell in den Vorder- oder Hintergrund zu stellen.
Software
Mit der App Armoury Crate hat man Zugriff auf verschiedene Soundeinstellungen für Lautsprecher und Mikrofon. Insgesamt stehen acht vorkonfigurierte Equalizer-Presets (EQ) zur Verfügung, und eines für nutzerspezifische Bedürfnisse. Alle Presets sind zudem jederzeit anpassbar.
Verwirrend ist jedoch, dass die EQ-Presets sich hauptsächlich auf Musik-Genres beziehen und nicht, wie wir es bei einem Gaming-Headset erwartet hätten, auf Spielgenres. Hinzu kommt, dass es übergreifende Soundprofile gibt, die man per Dropdown-Menü ansteuert. Diese sind wiederum unterteilt in verschiedene Spielgenres wie RPG und FPS, aber auch sehr breite Bezeichnungen wie Music, Gaming, Movie oder Communication finden sich hier.
Die Soundprofile schalten dann Bass Boost, Reverb (Hall) und Surround Sound hinzu oder verbessern die Stimmklarheit. Hier wäre generell eine Erläuterung sinnvoll, wie sich die Soundprofile voneinander unterscheiden. Es ist auch nicht ersichtlich, warum alle Soundprofile außer FPS den Equalizer nicht aktivieren.
Asus ROG Pelta – Bilder App
Asus ROG Pelta – Bilder App
Asus ROG Pelta – Bilder App
Asus ROG Pelta – Bilder App
Asus ROG Pelta – Bilder App
Asus ROG Pelta – Bilder App
Asus ROG Pelta – Bilder App
Für das Mikrofon bietet die App ebenfalls ein paar Soundeinstellungen. Das Noise-Gate legt einen Schwellenwert fest, ab dem das Mikrofon die Stimme aufnimmt. Damit vermeidet man, dass das Mikrofon bereits bei den leisesten Geräuschen anschlägt. Die Funktion Perfect Voice soll hingegen die Stimmqualität verbessern. Auch die Echounterdrückung und Geräuschreduzierung lassen sich hinzuschalten.
Wer mag, kann über Armoury Crate Beleuchtungseffekte und Helligkeit der LEDs verändern. Vier verschiedene Effekte stehen zur Auswahl. Per Aura Sync synchronisiert man die Beleuchtung wahlweise mit der von anderen Asus-ROG-Produkten.
Tragekomfort
Dank äußerst dicker Ohrpolster mit Textilüberzug tragen sich die Asus ROG Pelta auch nach mehreren Stunden noch sehr bequem. Sie umschließen in unserem Fall die Ohren perfekt, wodurch diese weder eingeklemmt noch umgeknickt werden. Anstatt eines Kopfbandpolsters verwendet Asus ROG beim Pelta ein elastisches Band, das in zwei unterschiedlichen Stufen eingehängt wird. Es dient so gleichzeitig auch als Größeneinstellung und ist dadurch leider deutlich weniger anpassbar als ein größenverstellbares Kopfband. Unabhängig davon ist es durch die gleichmäßige Verteilung auf dem Kopf aber sehr bequem.
Die Ohrmuscheln lassen sich vollständig nach innen drehen und liegen so mit der Polsterseite auf dem Schlüsselbein, sollte man das Headset zwischendurch um den Hals tragen wollen. Auch nach außen kann man die Ohrmuscheln ausreichend drehen, um sie der eigenen Kopfform anzupassen.
Soundqualität
Die 50-mm-Treiber bescheren einen sauberen Sound, der in den Mitten und Höhen überzeugt. Details kommen gut zur Geltung und werden nicht verschluckt. Das Hinzuschalten von Equalizern sowie Soundoptimierungen à la Bass Boost und Reverb runden das Klangbild ab und bescheren ihm eine Tiefe. Der Bass könnte für unseren Geschmack generell etwas prägnanter sein, geht aber nicht komplett verloren und ist für ein Gaming-Headset auch vollkommen in Ordnung.
Beim Zocken überzeugen die Lautsprecher ebenfalls. In Valorant bilden sie Fähigkeiten, Stimmen der Charaktere und Schritte sauber ab, unterstützt durch einwandfreien direktionalen Sound. Dieser ist besonders bei Schüssen sowie gegnerischen Schritten essenziell und hat uns beim Pelta zuverlässig die korrekten Richtungen wiedergegeben.
Durch das Mikrofon klingt unsere Stimme klar und verständlich, allerdings ist im Hintergrund eine permanente Statik zu hören, wenn man spricht. Hier kann man mit Noise Gate und Geräuschunterdrückung per Armoury Crate entgegenwirken, büßt aber etwas an Stimmqualität ein. Etwas mit den Reglern zu experimentieren lohnt sich, bis man einen Sound gefunden hat, der gefällt. Vor allem Noise Gate und/oder Echo- und Geräuschunterdrückung sind essenziell, da das Mikrofon ansonsten jeden Mausklick, jeden Tastenschlag und jedes noch so entfernte Geräusch auffängt.
Akkuleistung
Der Akku im Asus ROG Pelta zeigt sich im Test ausdauernd. Bis zu 70 Stunden mit Funkverbindung bei ausgeschalteter Beleuchtung sollen möglich sein. Das klingt für uns plausibel. Wir verwenden das Headset hauptsächlich im Funkmodus ohne Beleuchtung und haben nach über einem Tag noch 82 Prozent Restladung. Abhängig davon, wie viel man spielt, kommt man so locker auf vier Tage mit einer Aufladung. Das Pelta hat zudem eine Schnellladefunktion, womit schon 15 Minuten Aufladen reichen, um es für drei Stunden mit Strom zu versorgen.
Preis
Das Asus ROG Pelta hat eine UVP von 150 Euro. Derzeit ist es in Schwarz schon für 115 Euro im Angebot. In Weiß kostet es weiterhin auf UVP-Niveau rund 150 Euro.
Fazit
Für 115 Euro bietet das Asus ROG Pelta als Mittelklasse-Gaming-Headset einen guten Klang, der von einigen praktischen Soundeinstellungen begleitet wird. Eine bessere Erläuterung der einzelnen Soundprofile und der Unterschiede zwischen ihnen würden wir uns hier jedoch wünschen.
Dank zusätzlicher Bluetooth-Verbindung kann man das Headset auch problemlos unterwegs nutzen. Auch längere Trips sind dank des ausdauernden Akkus, der bequemen Ohrpolster und des 309 g Eigengewichts problemlos machbar. Es büßt aufgrund des Vollplastik-Gehäuses jedoch etwas an Robustheit ein. Beim Zocken macht es eine gute Figur, wenngleich das Mikrofon eingangs etwas Feintuning bedarf.
Gerade für den Preis bekommt man hier aber ein sehr kompetentes Gaming-Headset, das viele Stunden Freude bereiten dürfte.
Logitech G Astro A50 Gen 5
Als Gaming-Headset überrascht das Logitech G Astro A50 Gen 5 mit einem hervorragenden Mikrofon. Auch der Sound überzeugt im Praxistest.
VORTEILE
- hervorragender (3D-)Sound
- starke Funkreichweite
- gutes Mikrofon
- kompatibel mit PC und Konsolen
- selbst erstellte EQ-Profile & Community-Profile
NACHTEILE
- Kopfpolster sorgt anfangs für Druckstellen
- teuer
Gaming-Headset mit überraschend gutem Mikro: Logitech G Astro A50 Gen 5 im Test
Als Gaming-Headset überrascht das Logitech G Astro A50 Gen 5 mit einem hervorragenden Mikrofon. Auch der Sound überzeugt im Praxistest.
Mit Gaming-Headsets musste man in der Vergangenheit häufig Kompromisse eingehen. Selten konnten sowohl Sound als auch Mikrofon im Paket überzeugen. Mit dem Astro A50 Gen 5 liefert Logitech hier jedoch ein Headset ab, das sich sehen und hören lassen kann. Dank der Basisstation, die Funkreceiver und Ladestation in einem ist, verbindet sich das Astro A50 Gen 5 neben dem PC wahlweise auch mit Xbox One und Series S/X, PS4 und PS5 sowie Nintendo Switch und Switch 2. Anrufe am Smartphone nimmt man dank Bluetooth-Verbindung direkt am Headset an und klingt dank des starken Mikrofons auch nicht wie aus dem Blecheimer. Wir haben das Gaming-Headset getestet und verraten, ob es sein Geld wert ist.
Das Testgerät hat uns der Hersteller zur Verfügung gestellt.
Design
Anstatt auf knallige Farben und RGB-Beleuchtung zu setzen, geht Logitech mit dem Astro A50 den Weg des schlichten Designs. Mattes Schwarz ziert den Großteil des Headsets, während rote Akzente hingegen das Mikrofon und die Verkabelung färben. Die größenverstellbaren Gleitröhren aus silbernem Aluminium fügen sich ebenfalls prima in den Gesamtlook ein. Es wirkt optisch edel und lediglich das etwas flimsige Polster am Headset-Bügel in glänzendem Schwarz wirkt hier fehl am Platz. Headset und Basisstation glänzen größtenteils mit einer sauberen Verarbeitung, am rechten Kopfhörer bemerken wir jedoch am Gehäuse eine kleine Einkerbung im Plastik. Diese fällt optisch zum Glück aber kaum auf. Die Basisstation ist farblich passend in Schwarz gehalten. Praktisch: Stört die Helligkeit der LEDs der Station, kann man sie per Software reduzieren oder sogar komplett deaktivieren. Das dürfte vor allem diejenigen freuen, bei denen der PC im Schlafzimmer steht.
Logitech G Astro A50 Gen 5 – Bilder
Logitech G Astro A50 Gen 5 – Bilder
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Logitech G Astro A50 Gen 5 – Bilder
Logitech G Astro A50 Gen 5 – Bilder
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Logitech G Astro A50 Gen 5 – Bilder
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Logitech G Astro A50 Gen 5 – Bilder
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Logitech G Astro A50 Gen 5 – Bilder
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Logitech G Astro A50 Gen 5 – Bilder
Logitech G Astro A50 Gen 5 – Bilder
Ausstattung
Das Astro A50 kommt mit der Basisstation, einem USB-A-zu-USB-C-Kabel und einem USB-C-zu-USB-C-Kabel. Für die Stromversorgung der Station ist zudem ein Netzteil mit austauschbarem Steckeraufsatz inkludiert. Das Headset wiegt etwa 363 g.
Die Basisstation erfüllt gleich zwei Zwecke: Zum einen ist sie der Funkreceiver, um das Headset mit dem PC oder einer Konsole zu verbinden, zum anderen dient sie auch gleichzeitig als Ladestation. Verwendet man das Astro A50 gerade nicht, thront es auf der Station und lädt den Akku auf. Prinzipiell soll es durch Magnete automatisch an die Konnektoren klicken. Das klappt allerdings nicht immer sofort und sorgt dafür, dass das Headset schief einrastet und etwas hin und her geschoben werden muss, bis es richtig sitzt und zu laden beginnt. Auf der Rückseite der Station befinden sich neben der Stromzufuhr drei beschriftete USB-C-Ports für die Verbindung zum PC, der Xbox oder Playstation. Unterstützt werden sowohl Xbox One als auch Series S/X, PS4 und PS5. Auch die Nintendo Switch 1 und 2 sind mit dem Headset kompatibel, haben aber keinen extra beschrifteten USB-C-Port. Hat man direkt mehrere Geräte mit der Basisstation verbunden, wechselt man per Button am Headset jederzeit zwischen ihnen.
Die Funkverbindung überzeugt uns auf ganzer Linie. Wir haben in einer 120 m² großen Wohnung überall eine einwandfreie Verbindung zur Basisstation. Auch am anderen Ende der Wohnung ist das Signal klar und ohne Einbrüche, sowohl mit geöffneter als auch geschlossener Tür zum Büro.
Neben der Funkverbindung ist das Gaming-Headset auch mit Bluetooth 5.0 LE ausgestattet. Das dient hauptsächlich für die Koppelung mit dem Smartphone, kann aber natürlich auch für andere Geräte verwendet werden. Mit dem Smartphone stellen wir keine Verzögerung zwischen Ton und Bild fest. Anrufe nimmt man problemlos über die dedizierte Bluetooth-Taste am Headset entgegen. Wichtig: Das Astro A50 kann nicht als reines Bluetooth-Headset verwendet werden, sondern muss immer zeitgleich mit der Basisstation verbunden sein.
Das Mikrofon des Astro A50 ist fest verbaut und erfasst den Sound omnidirektional. Durch Hochschieben des Arms stellt man es stumm. Das 48-kHz-Mikro arbeitet in einem Frequenzbereich von 60 bis 20.000 Hz mit einer Abtastrate von 16 Bit. Der Mikrofonarm ist super flexibel und lässt sich problemlos in die gewünschte Position biegen.
Für den Sound ist ein 40 mm großer Graphen-Treiber pro Seite zuständig, der in einem Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hz arbeitet. Das Headset unterstützt Dolby Atmos und Windows Sonic Spacial Audio. Es hat zudem zwei unterschiedliche Kanäle für die Audioausgabe: Game und Voice. Die Idee dahinter ist, dass man den Audiokanal Game in Spielen für die Audioausgabe von Spielsounds verwendet, während man Voice exklusiv für die Audioausgabe von Voice-Chats in Spielen oder Programmen wie Discord nutzt. Über zwei Buttons außen am rechten Kopfhörer stellt man dann bei Bedarf einen der beiden Kanäle lauter als den anderen.
Software
Der G Hub bietet Equalizer-Einstellungen für die Lautsprecher und das Mikrofon. Hier wählt man entweder aus bereits hinterlegten aus, erstellt eigene Presets oder verwendet welche aus der Community via des Community-Buttons. Für das Mikrofon gibt es zusätzlich noch Noise-Gate-Einstellungen. Die fallen jedoch etwas rudimentär aus und erlauben keine Feinjustierung, wie es die Equalizer tun. Man wählt zwischen den Profilen Night, Home und Tournament oder schaltet das Noise-Gate komplett aus.
Ganz simpel erklärt ist der Sinn des Noise-Gates, das Mikrofon nur dann anschlagen zu lassen, wenn auch wirklich gesprochen wird. Erreicht wird das, indem die Software eine bestimmte Lautstärke als Schwellenwert nimmt. Überschreitet man diesen Wert, nimmt das Mikrofon den Ton auf.
Das Routing-Menü ist vor allem für Livestreaming interessant. Hier regelt man, was von den Zuschauern gehört werden kann und in welcher Lautstärke. Per Regler justiert man die Lautstärke der eigenen Stimme, des Spiels, der verbundenen Bluetooth-Quelle und des Voice-Chats oder schaltet die einzelnen Kanäle direkt stumm.
Logitech Astro A50 – Bilder App
Logitech Astro A50 – Bilder App
Logitech Astro A50 – Bilder App
Logitech Astro A50 – Bilder App
Logitech Astro A50 – Bilder App
Logitech Astro A50 – Bilder App
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Tragekomfort
Logitech verwendet beim Astro A50 stoffbezogene Ohrpolster. Im Winter sind sie toll, da die Ohren so kuschelig warm bleiben, im Hochsommer kann es jedoch erfahrungsgemäß ziemlich schwitzig darunter werden. Unabhängig davon sind sie einfach bequem zu tragen. Sie umschließen das Ohr sanft und erzeugen auch nach mehreren Stunden keine unangenehmen Druckstellen.
Praktisch ist, dass die Ohrpolster magnetisch am Headset befestigt sind und sich ganz einfach abnehmen lassen. Das hat zum einen den Vorteil, dass man sie so einfacher reinigt und zum anderen, dass man auch Ohrpolster von Drittanbietern verwenden kann. Komischerweise bietet Logitech selbst keine Ersatzpolster zum Kauf an.
Die Kopfhörer lassen sich komplett nach innen drehen und liegen somit mit dem weichen Polster auf der Brust, wenn man sie sich um den Hals hängt. Das ist nicht nur super komfortabel, sondern erlaubt auch beim regulären Tragen auf dem Kopf, die Position der Hörer ein gutes Stück weit an die Kopfform anzupassen.
Während uns die Ohrpolster von vornherein überzeugen, finden wir das Kopfpolster zu Beginn leider nicht sonderlich bequem. Am Anfang erzeugt es bei uns Druckstellen auf dem Kopf, und wir müssen das Headset regelmäßig verschieben. Nach gut einer Woche im Einsatz verschwinden die Schmerzen dann. Ob wir uns schlicht an das Headset gewöhnt haben oder es durch vermehrtes Tragen „eingelaufen“ haben, können wir nicht sagen.
Soundqualität
Beim Sound kann das Astro A50 vollends überzeugen. Sowohl Mitten als auch Höhen klingen aus den 40-mm-Treibern kristallklar, und auch der Bass ist für ein Gaming-Headset ordentlich. Egal, ob beim Zocken, Videostreaming oder Musikstreaming – die Kopfhörer bilden Details hervorragend ab und vermeiden verwaschenen Sound. Wir empfehlen jedoch dringend, sofort einen der bereits hinterlegten Equalizer zu aktivieren oder selbst ein EQ-Profil anzulegen, da der Sound mit der Standardeinstellung im Vergleich sehr flach daherkommt.
Beim Zocken profitiert man zudem vom exzellenten 3D-Sound. In Valorant kommt dieser für uns besonders gut zur Geltung, da wir hier Schritte sofort präzise direktional erfassen können. Wenn Charaktere ihre Voicelines aussprechen, kommen diese wirklich genau aus der Richtung bei uns im Ohr an.
Beim Mikrofon gibt es meist starke Qualitätsunterschiede bei den Gaming-Headsets. Umso erfreulicher, dass uns die Audioqualität des 48-kHz-Mikrofons ebenfalls sehr positiv überrascht. Unsere Stimme wirkt klar und verständlich. Ein heftiges Übersteuern, wie man es gerade von günstigen Gaming-Headsets häufig kennt, gibt es hier nicht.
Akkuleistung
Was für eine Art von Akku im Astro A50 verbaut ist, wird nicht kommuniziert. Wir können allerdings die versprochene 24-Stunden-Laufzeit bestätigen. Das wirkt im Vergleich zu manch anderen Gaming-Headsets eventuell etwas kürzer.
Da man das Headset aber ohnehin auf die Basisstation stellt, wenn man es nicht benötigt, fällt die Laufzeit hier nicht sonderlich ins Gewicht. Sie reicht problemlos aus, um es über den Tag hinweg im Homeoffice zu verwenden und abends im Anschluss damit zu zocken. Wir haben es einen Arbeitstag probeweise durchgehend angehabt und hatten am Abend immer noch für mindestens 15 weitere Stunden Saft.
Preis
Das Logitech G Astro A50 Gen 5 hat eine UVP von 330 Euro. Aktuell kostet es etwa 235 Euro in Schwarz. In Weiß gibt es das Gaming-Headset momentan für knapp 252 Euro.
Fazit
Das Logitech G Astro A50 Gen 5 überzeugt uns mit tollem (3D-)Sound und einem Mikrofon, das die Stimme klar und verständlich einfängt. Die Basisstation bietet neben dem PC zusätzliche Verbindungen zu diversen Konsolen und überzeugt mit einer störungsfreien und großzügigen Funkreichweite. Dank Bluetooth koppelt man auch das Smartphone parallel problemlos mit dem Headset. Erstellbare EQ-Profile erlauben zudem, das Soundbild den eigenen Bedürfnissen anzupassen.
Während uns die Ohrpolster sofort überzeugt haben und unheimlich bequem zu tragen sind, erzeugte das Kopfpolster bei uns in den ersten Tagen unangenehme Druckstellen, die nach ein paar Tagen im täglichen Gebrauch aber verschwanden. Für 235 Euro ist das Gaming-Headset zudem alles andere als ein Schnäppchen. Wer jedoch auf der Suche nach einem hochwertigen Gesamtpaket mit genialem Sound ist, kommt um das Logitech G Astro A50 Gen 5 kaum herum.
Teufel Cage Pro
Das Teufel Cage Pro Gaming-Headset ist mit Bluetooth und Funk ausgestattet, um auch unterwegs Musik hören zu können.
VORTEILE
- hochwertige Verarbeitung
- mit Bluetooth auch unterwegs nutzbar
- guter Klang
- solide Akkulaufzeit
NACHTEILE
- Mikrofonqualität enttäuscht
- Ladekabel zu kurz, um es am PC zu verwenden
- Zwei-Kanal-Audio nur umständlich justierbar
Teufel Cage Pro im Test: Gaming-Headset mit Bluetooth & Funk gegen heiße Ohren
Das Teufel Cage Pro Gaming-Headset ist mit Bluetooth und Funk ausgestattet, um auch unterwegs Musik hören zu können.
Durch sein hochwertiges Design macht das Gaming-Headset Teufel Cage Pro direkt beim Auspacken auf sich aufmerksam. Mit Bluetooth 5.2 ausgestattet, kann man es auch problemlos als reguläres Headset für unterwegs verwenden, dem abnehmbaren Mikro sei Dank. Teufel verspricht zudem eine lange Akkulaufzeit und erstklassigen Klang. Wie es um genau den bestellt ist und ob das Headset den Gaming-Zusatz verdient, klären wir im Test.
Design
Direkt nach dem Auspacken überzeugt das Teufel Cage Pro mit einer edlen und hochwertigen Optik. Das anthrazitfarbene Gehäuse kommuniziert mehr Business-Chic als Gaming, spätestens beim Einschalten der Peripherie offenbart sich jedoch deren Einsatzgebiet: Dann fangen nämlich die LEDs hinten an beiden Kopfhörern prompt an, bunt zu leuchten. Die Kombination beißt sich stilistisch etwas, und RGB-Beleuchtung erscheint uns bei einem Headset generell wenig gewinnbringend. Schließlich sieht man selbst von den bunten Farben leider nichts, wenn man das Gaming-Headset auf dem Kopf hat. Praktischerweise lässt sich die Beleuchtung bei Bedarf aber problemlos per Software oder direkt via Button am Gerät deaktivieren.
Für die Innenseite der Ohrpolster verwendet Teufel einen Stoffbezug. Der Faux-Lederbezug außen am Polster wertet indes die Optik des Gaming-Headsets weiter auf. In der Vergangenheit haben wir mit dieser Art Faux-Lederbezug bei anderen Produkten jedoch häufig schlechte Erfahrungen gemacht, da er gerne mal nach ein paar Jahren abblättert und die schicke Optik dann dahin ist. Praktischerweise bietet Teufel Ersatz im Webshop an. Das Polster am Kopfband hat ebenfalls den Faux-Lederbezug spendiert bekommen.
Die Verarbeitung überzeugt: Weder die Gelenke des Headsets noch das größenverstellbare Kopfband knarzen oder verhaken sich bei Benutzung. Das Kopfband rastet an verschiedenen Punkten zuverlässig ein. Alles sitzt sauber und ohne Spaltmaße.
Teufel Cage Pro – Bilder
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Teufel Cage Pro – Bilder App
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Teufel Cage Pro – Bilder App
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Ausstattung
Dem Cage Pro liegt ein USB-A-zu-USB-C-Ladekabel bei, sowie ein 3,5-mm-Aux-Kabel. Für die Funkverbindung ist ein Funkreceiver (USB-A) inkludiert. Das Mikrofon ist ansteckbar und separat verpackt. Eine Kurzanleitung sowie die Sicherheitshinweise liegen ebenfalls bei. Auf die Waage bringt das Cage Pro in etwa 345 g.
Neben der 2,4-GHz-Funkverbindung hat es auch Bluetooth 5.2 (BT) mit AAC und Multipoint an Bord. Zum USB-C-Anschluss, über den das Gaming-Headset geladen wird, gibt es noch eine 3,5-mm-Buchse. Die Funkverbindung überzeugt: Wir können problemlos und ohne Einbrüche von überall in einer 120-m²-Wohnung das Funksignal aufrechterhalten, mit offener und geschlossener Tür zum Büro. Beim Zocken am PC ist die Verbindung auch stets verzögerungsfrei.
Mit dem Smartphone im Büro liegend, bleibt auch die BT-Verbindung in der ganzen Wohnung ohne Qualitäts- und Verbindungseinbrüche bestehen. Die Einrichtung ist schnell erledigt. Per Schalter am Headset wechselt man zwischen 2,4-GHz-Funk und BT. Es startet dann automatisch den Pairing-Modus, wenn es nicht bereits mit einem Gerät gekoppelt wurde.
Für den Voice-Chat dient ein gerichtetes Kondensator-Mikrofon, welches jederzeit angesteckt oder abgenommen werden kann. Es sitzt dank magnetischer Halterung auch bombenfest am Cage Pro und kann sich nicht einfach so lösen. Der flexible Mikrofonarm lässt sich gut in die gewünschte Position biegen. Am Headset selbst gibt es zudem eine dedizierte Stummschalttaste, um das Mikrofon stumm oder live zuschalten. Etwas verwirrend sind die Geräusche, mit denen das Cage Pro Informationen an den Träger übermittelt. Vor allem am Anfang ist es schwer zu entschlüsseln, welcher Ton jetzt bedeutet, dass das Mikrofon stumm oder aktiv ist. Generell wäre hier eine reguläre Stimmansage besser gewesen.
In beiden Kopfhörern steckt ein 40-mm-Treiber mit einem Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hz. Er unterstützt virtuellen 7.1-Surround-Sound via DTS Headphone:X v2, was vor allem für kompetitive Spiele wichtig ist. Das Cage Pro hat jeweils einen separaten Audiokanal für den Voice-Chat und das Spiel. Dadurch lassen sich beide Audioquellen getrennt voneinander regulieren. Leider gibt es neben dem normalen Lautstärkeregler keinen eigenen Regler dafür am Headset, wie ihn etwa das Logitech Astro A50 Gen 5 hat. Man kann zwar die Multifunktionstaste auf der rechten Seite dafür einrichten, die wechselt dann aber nur durch vordefinierte Lautstärkeverteilungen hindurch. Eine Feinjustierung ist so nicht möglich.
Software
Essenziell für den vollen Funktionsumfang der Teufel Cage Pro ist das Teufel Audio Center. Damit aktualisiert man nicht nur die Firmware des Gaming-Headsets, sondern hat unter anderem Zugriff auf die EQ-Presets (Equalizer).
Insgesamt sechs verschiedene EQ-Presets gibt es, die Filme, Spiele, Musik und mehr abdecken. Auch eigene EQ-Presets lassen sich über das Programm anlegen. Für das Mikrofon gibt es keine eigenen EQ-Presets. Die Einstellungsmöglichkeiten hier sind ernüchternd, denn man kann lediglich die Lautstärke des Mikros anpassen.
Die Farbe der LEDs, wie stark und ob sie überhaupt leuchten sollen, legt man ebenfalls im Audio Center fest. Effekte gibt es keine. Die LEDs leuchten statisch.
Über das Shortcuts-Menü legt man bei Bedarf bestimmte Headset-Funktionen und Einstellungen wie das Ein- und Ausschalten von EQs auf die Tasten der Tastatur.
Teufel Cage Pro – Bilder App
Teufel Cage Pro – Bilder App
Teufel Cage Pro – Bilder App
Teufel Cage Pro – Bilder App
Teufel Cage Pro – Bilder App
Teufel Cage Pro – Bilder App
Teufel Cage Pro – Bilder App
Teufel Cage Pro – Bilder App
Tragekomfort
Die Ohrpolster sind weich und umschließen angenehm die Ohren. Sie fühlen sich auch nach mehreren Stunden auf dem Kopf super komfortabel an. Trotz des beworbenen Belüftungssystems wird es aber nach längerem Tragen darunter dann doch etwas warm. Im Winter stört das nicht, im Sommer kann es dann doch stellenweise unangenehm werden. Das Problem haben aber die meisten Over-Ear-Headsets. Praktisch ist, dass man die Polster abnehmen und gegen neue austauschen kann. Im Teufel-Webshop gibt es die Ersatzteile für knapp 17 Euro.
Beim Kopfbandpolster mit Faux-Lederbezug entsteht bei uns gelegentlich nach kurzer Zeit eine Druckstelle, die sich in unserem Fall durch leichtes Verschieben des Kopfbands auflöst. Hier sollte man im Idealfall, wenn die Möglichkeit besteht, selbst einmal das Headset anprobieren und ein paar Minuten tragen. Wir verwenden das Cage Pro mit der maximalen Größeneinstellung. Die Kopfhörer lassen sich um ein paar Grad nach Innen und Außen drehen, komplett einklappen kann man sie aber nicht.
Soundqualität
Mit den entsprechenden Equalizern liefert das Teufel Cage Pro einen guten und runden Sound ab. Auch ohne EQ-Preset kann sich der Klang schon hören lassen, ist aber stellenweise etwas flach. Wir haben die Lautsprecher beim Zocken, Musik hören und in Voice- und Videocalls verwendet. Beim Spielen bildet der Surround-Sound zuverlässig Geräuschrichtungen ab und mit dem FPS-Preset hört man Gegnerschritte klar heraus. Auch Schüsse kommen knackig und mit Wumms bei den Ohren an. Hier enttäuscht das Headset nicht. Details gehen selbst bei chaotischeren Klangbildern nicht verloren. Beim Musikhören überzeugt uns das Cage Pro ebenfalls: Es liefert einen warmen Sound ab und kommt sowohl mit ruhigeren Liedern als auch härterer Musik gut klar. Der Gesang ist gut verständlich und Instrumente gehen nicht unter. Hier kommt auch der Bass gut zur Geltung.
Das Mikrofon ist hingegen leider eine Enttäuschung. Für eine UVP von 200 Euro erwarten wir hier dann doch etwas mehr. Beim Sprechen kommt immer mal wieder ein leises Rauschen mit durch, am Ende von Sätzen manchmal auch ein relativ lautes „Whoosh“. Da das Mikrofon sehr nahe am Mund platziert werden muss, um die Stimme einzufangen, kann es je nach Position auch sein, dass es Atemgeräusche mit aufnimmt. Die fehlenden Noise-Gate-Einstellungen der Software machen sich hier leider bemerkbar. Für Spielecomms oder Voice-Chats reicht es zwar aus, wirklich gut klingt man damit aber nicht.
Akku
Der 1000-mAh-Akku verspricht laut Teufel bis zu 68 Stunden im Funkbetrieb bei mittlerer Lautstärke (über 80, wenn man nur BT mit AAC verwendet). Bei uns hält er nicht ganz so lange: Wir kommen bei voller Lautstärke, ausgeschalteten LEDs und im Funkbetrieb aber trotzdem locker auf über zwei Tage, bevor wir das Headset laden müssen. Das ist eine solide Laufzeit.
Preis
Das Teufel Cage Pro hat eine UVP von 200 Euro. Aktuell ist es jedoch auf 130 Euro heruntergesetzt.
Fazit
Das Teufel Cage Pro für aktuell 130 Euro weiß mit einem hochwertigen Design und einwandfreier Verarbeitung zu überzeugen. Dank einer zusätzlichen Bluetooth-Verbindung und abnehmbarem Mikrofon lässt sich das kabellose Gaming-Headset auch problemlos unterwegs verwenden. Auch beim Sound macht das Teufel Cage Pro vieles richtig und liefert beim Zocken, Musikhören und im Voicecall einen klaren und runden Sound ab. Das Mikrofon ist hingegen bei einer UVP von 200 Euro einfach nicht gut. Es zeichnet sich durch ein leises, begleitendes Rauschen und eine generell niedrige Stimmqualität aus. Anpassungsmöglichkeiten per Software fehlen hier.
Wer die schwache Leistung des Mikros verzeihen kann, bekommt am Ende des Tages aber ein gut klingendes und hochwertiges Headset. Gerade die Möglichkeit, es auch unterwegs nutzen zu können, dürfte für viele sicherlich attraktiv sein.
ZUSÄTZLICH GETESTET
Asus, Logitech, Steelseries: Gaming-Headsets im Test
Asus, Logitech, Steelseries: Gaming-Headsets im Test
Kräftiger Sound, gutes Mikrofon, bequemer Sitz, Verbindung per Kabel oder Funk. Wir testen drei Headsets für PC- und Konsolenspieler und sagen, welches sein Geld wert ist.
Kräftiger Sound, gutes Mikrofon, bequemer Sitz, Verbindung per Kabel oder Funk. Wir testen drei Headsets für PC- und Konsolenspieler und sagen, welches sein Geld wert ist.
High-End-Gamer haben ähnlich hohe Anforderungen an ihre Hardware wie audiophile Musikfans. Ordentliche Headsets müssen daher einiges an Funktionen mitbringen. Wir haben folgende drei Geräte getestet und verglichen:
Die Headsets von Logitech und Steelseries lassen sich kabellos nutzen, das Asus-Headset ist fest mit einem USB-Kabel verbunden.
Design und Verarbeitung
Die Verarbeitung aller Headsets ist sehr gut. Die Hersteller setzen auf hochwertigen Kunststoff, dazu kommt Metall, etwa bei Scharnieren oder dem Bügel. Ausnahme ist das Logitech G933 Artemis Spectrum, das ist komplett aus Plastik.
Logitech G933 Artemis Spectrum – Headset
Beim Design scheiden sich die Geister. Gerade das ROG-Headset von Asus steigt voll auf den RGB-Trend ein, das Headset blinkt nicht nur, es lässt sich auch mit anderen Headsets oder Lichtern im PC synchronisieren. Das ist möglicherweise für E-Sport-Teams interessant, de facto ist es Spielerei und je nach Betrachtungswinkel sogar kitschig. Auch das Logitech-Gerät leuchtet, die Farben lassen sich in der zugehörigen App einstellen. Lediglich das Steelseries-Headset kommt ohne LEDs.
Konnektivität
Alle getesteten Headsets verbinden sich problemlos mit PCs und Playstation 4. Das Asus ROG Strix Fusion 500 setzt dabei exklusiv auf Kabel, der Anschluss erfolgt über USB.
Das Logitech-Headset funktioniert sowohl per Funk wie auch über Kabel. Dazu liegt ein 2,4-GHz-Dongle bei, dieser lässt sich am PC oder der Playstation 4 einstecken. Alternativ lassen sich die Geräte per USB und Klinkenstecker direkt mit dem Headset verbinden.
Das Steelseries-Headset ist komplett kabellos. Neben Bluetooth verbindet sich das Gerät per 2,4 GHz mit dem mitgeliefertem Transmitter. Dieser lässt sich per optischem Kabel sowie Klinkenstecker mit PC, Fernseher, Konsolen oder Stereoanlage verbinden und überträgt den Klang anschließend mit einem Lossless-Codec auf das Headset.
Audioqualität
Die Audioqualität aller drei Geräte ist sehr gut. Wer es eher basslastig mag, der sollte zum Asus ROG greifen, das Klangbild bei Logitech G933 und Steelseries Arctis ist eher ausgeglichen.
Die Geräte von Logitech und Asus erzeugen ein virtuelles 7.1 Klangbild, Logitech kann das aber nur am PC. Dafür hört es sich super an. Die Headsets von Logitech und Steelseries unterstützen Doly DTS Headphone X.
Mikrofon
Bei den Mikrofonen ist ein etwas größerer Unterschied hörbar. Mitspieler hörten uns im Test zwar immer verständlich, beim Asus ROG kommt die Sprache aber nasaler an.
Interessant ist, dass Steelseries an der Übertragungsbox die Möglichkeit bietet, den Sound aktiv zu beeinflussen. So lässt sich etwa das Verhältnis von Sprachchat zu Spiellautstärke anpassen. Die Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen hat beim Headset von Steelseries am besten funktioniert.
Tragekomfort
Alle getesteten Headsets sind Over-Ear-Geräte, bei längeren Zock-Sessions werden die Ohren entsprechend warm. Die Headsets waren auch bei längeren Spielen bequem zu tragen. Die Geräte von Steelseries und Asus halten das Headset in einer guten Position. Da der Bügel bei Logitech leicht nach hinten versetzt ist, kann das Headset vom Kopf rutschen, wenn man den Kopf in den Nacken legt. Im Test passierte das etwa beim Trinken.
Akkulaufzeit
Die Headsets von Logitech und Steelseries sind auf Akkus angewiesen. Bei Logitech lässt er sich zwar austauschen, wird aber im Headset aufgeladen. Steelseries liefert zwei Batterien mit, die sich im Betrieb austauschen lassen. Zum Laden wird ein Akku in den Transmitter gesteckt, so dass immer eine volle Batterie vorhanden ist.
|
Logitech G933 Artemis Spectrum |
Steelseries Arctis Pro Wireless |
| Laufzeit (Herstellerangabe) |
12 Stunden |
Zehn Stunden |
| Laufzeit (mit LEDs) |
Zehn Stunden |
– |
| Laufzeit (Praxis) |
Sieben Stunden |
Zehn Stunden |
Fazit
Im High-End-Bereich nehmen sich die Headsets qualitativ wenig. Unser Testsieger ist das Steelseries Arctis Pro Wireless. Bei dem Headset stimmt der Klang, dazu gibt es mit der Transmitter-Box eine Anschlussmöglichkeit für fast jedes Ausgabegerät. Ein High-End-Gerät zu einem hohen Preis.
Der Preis-Leistungs-Sieger kommt von Logitech. Das Artemis G933 kostet nicht nur am wenigsten, es lässt auch die Wahl zwischen Kabel und Funk. Schön wäre Bluetooth statt des reinen 2,4-GHz-Funks gewesen, praktisch sind aber die vielen Kabel, mit denen man das Gerät fast überall anschließen kann. Das Asus-Headset platziert sich in der Mitte. Für Gamer, die auf eine einheitliche RGB-Beleuchtung und guten Sound wertlegen, ist das Gerät aber einen Blick wert.
| Produkt |
Arctis Pro Wireless |
G933 Artemis Spectrum |
ROG Strix Fusion 500 |
| Hersteller |
Steelseries |
Logitech |
Asus |
| Sound |
Dolby DTX Headphones 2.0 |
7.1 |
7.1 |
| Kabel / Kabellos |
– / ✔ |
✔ / ✔ |
✔ / – |
| LED |
− |
✔ |
✔ |
| Bedienelemente |
Tasten |
Tasten |
Touch |
| PC / Playstation / Xbox |
✔ / ✔ /- |
✔ ✔ / – |
✔ ✔ / – |
| Akkulaufzeit |
bis 10 Stunden |
12 Stunden, 7 Stunden mit LEDs |
− |
| Tragekomfort |
++ |
+ |
++ |
| Verarbeitung |
++ |
++ |
++ |
| Klang |
Ausgeglichen |
Ausgeglichen |
Basslastig |
| Mikrofon |
Sehr gut |
Sehr gut |
Nasal |
| Note |
1 |
2 |
2 |
Logitech G933 Artemis Spectrum im Test
Logitech G933 Artemis Spectrum im Test
Modernes Design, kabellos und vielseitig einsetzbar – das ist das Gaming-Headset G933 Artemis Spectrum von Logitech. Mit seiner guten Klangqualität und angenehmem Tragekomfort überzeugt das Headset nicht nur beim Gaming, sondern eignet sich durch den 7.1. DTS Surroundsound auch für Filme.
VORTEILE
- funktioniert an PC, Konsole, Handy
-
ausgewogenes Klangbild
-
gute Akkulaufzeit
NACHTEILE
- 7.1 nur am PC
-
rutscht beim Trinken vom Kopf
-
Rauschunterdrückung des Mikrofons schwach
Modernes Design, kabellos und vielseitig einsetzbar – das ist das Gaming-Headset G933 Artemis Spectrum von Logitech. Mit seiner guten Klangqualität und angenehmem Tragekomfort überzeugt das Headset nicht nur beim Gaming, sondern eignet sich durch den 7.1. DTS Surroundsound auch für Filme.
Design
Das G933 ist mattem schwarz oder weiß erhältlich, sein Design sticht aus der Masse der Gaming-Headsets heraus: Die Ohrpolster sind nicht wie bei den meisten Herstellern rund, sondern fast rechteckig. Die kantige Form harmoniert gut mit der eingebauten RGB-Beleuchtung. Die verläuft als vertikale LED-Streifen, unterbrochen durch zum Design passende harte Querlinien an den Rückseiten der Ohrmuscheln. Auch die Logos an den Seiten strahlen in der gewünschten Farbe. Das geht zwar im kabellosen Modus auf den Akku, sieht aber sehr cool aus. Habt ihr noch weitere Geräte von Logitech wie eine Maus oder Tastatur könnt ihr die Beleuchtungseffekte synchronisieren.
Verarbeitung, Ausstattung und Tragekomfort
Gefertigt ist das G933 komplett aus Kunststoff, an der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern. Das Headset ist flexibel, sodass es gut auf verschiedene Kopfformen passt. Es liegt angenehm an, drückt nicht. Beim Tragen werden wie bei jedem geschlossenen Headset die Ohren recht heiß, aber davon abgesehen empfand ich das G933 auch nach mehreren Stunden spielen nicht als störend. Allerdings nur, wenn ich konzentriert am Zocken war. Denn das Headset hat einen großen Nachteil: Legt ihr den Kopf in den Nacken, zum Beispiel beim Trinken, rutscht das Headset jedes Mal hinten vom Kopf. Das ist dem Design geschuldet, denn die Ohrmuscheln sind nicht mittig unter dem Bügel platziert, sondern nach hinten versetzt. Sonst fühlt sich das G933 gut an. Die Ohrpolster sind sehr weich, atmungsaktiv und lassen sich abnehmen und waschen.
Logitech G933 Artemis Spectrum – Headset
An der Rückseite des Headsets drängen sich fünf Tasten (Schalter für Ein/Aus, drei programmierbare G-Tasten, Taste für das Stummschalten des Mikrofons) und ein Rädchen für die Lautstärkeeinstellung auf engem Raum. Die Tasten lassen sich durch ihre unterschiedliche Form zwar gut erfühlen, aber daran muss man sich erst gewöhnen, um tatsächlich den gewünschten Knopf zu finden.
Akkulaufzeit
Der Akku befindet sich unter der rechten Ohrmuschel und ist austauschbar. Laut Hersteller hält eine Ladung 12 Stunden – allerdings nur bei ausgeschalteter Beleuchtung. Mit Lichteffekten liegt die offizielle Laufzeit bei acht Stunden, in der Praxis kamen wir auf etwas mehr als sieben Stunden.
Zubehör
Dank der mitgelieferten Kabel lässt sich das G933 fast überall nutzen. heise bestenlisten
Im Lieferumfang des Logitech-Headsets ist einiges dabei: USB-Kabel (Type-A auf Micro-USB), Klinkenkabel (3,5 mm) mit Steuerungseinheit und Mikrofon, Adapter von 3,5-mm- auf 2,5-mm-Klinke, Klinke-zu-Cinch-Kabel und ein USB-Adapter für den kabellosen Betrieb. Letzterer befindet sich praktisch verstaut in der linken Ohrmuschel. Das Zubehör hat eine gute Qualität, Klinken- und USB-Kabel sind stoffummantelt und ausreichend lang, der Adapter hält zuverlässig.
So ausgestattet kann das Headset je nach Einsatzgebiet sofort angestöpselt und verwendet werden. Beispielsweise am PC per USB oder kabellos, am Smartphone und an der Spielkonsole per Klinkenkabel. An der Playstation 4 funktioniert auch der Wireless-USB-Adapter. An der Xbox One geht das leider nicht. Hier bleibt nur der Weg per Klinkenkabel in den Controller. Der USB-Adapter ist zudem multifunktional. ihr könnt beispielsweise mit dem beiliegenden Cinch-Kabel vom Fernseher direkt in den Adapter gehen und so das Headset „kabellos“ auch an ein Gerät anschließen, das nicht selbst über einen USB-Eingang verfügt.
Audioqualität
Das Klangbild empfanden wir in unserem Test als sehr ausgeglichen. Höhen kommen gut heraus, der Bass ist stark, die Mitten klar. Auch die Stimmen der anderen Mitspieler sind stets deutlich zu verstehen. Durch die Logitech-Software könnt ihr am PC auch noch einige Feinabstimmungen regeln. Nicht nur Spiele, auch Filme und Telefonate klingen über das Headset sehr gut.
Zusätzlich verfügt das Headset über DTS X 7.1, die notwendige Software geht aber nur am PC. An Spielkonsolen und anderen Geräten liefert das G933 Stereo. Die 7.1-Simulation der Lautsprecher im Kopfhörer funktioniert gut, die unterschiedlichen Klänge lassen sich perfekt orten. Doch in diesem Modus waren uns die Höhen in einigen Momenten zu schrill, der Bass zu dröhnend und das gesamte Klangbild etwas blechern. 7.1. macht mit einem richtigen Boxensystem einfach mehr Spaß. Die Kopfhörer sind dazu kein Vergleich, dienen aber durch die gute Surroundaufteilung der Sounds dazu, um Spiele und Filme noch intensiver zu erleben.
Gut verständliches Mikrofon
Das Mikrofon überträgt Sprache klar und verständlich. heise bestenlisten
Das Mikrofon befindet sich an der linken Ohrmuschel und lässt sich unsichtbar einklappen, wenn ihr es gerade nicht braucht. Es lässt sich 90 Grad ausklappen und herausziehen. Das letzte Stück ist flexibel, sodass ihr das Mikrofon auch näher an den Mund heran biegen könnt. Bei unserem Test haben uns Mitspieler auch in hektischen Situationen sehr gut verstanden. Die Rauschunterdrückung filtert Umgebungsgeräusche nur teilweise heraus. Die Push-To-Talk-Funktion solltet ihr unbedingt aktivieren, um eure Mitspieler nicht zu nerven.
Kabelloser Einsatz
Wollt ihr das G933 kabellos an Eurem PC verwenden, steckt ihr den USB-Dongle an und schaltet das Headset ein. Es verbindet sich ohne Probleme automatisch über einen 2,4-GHz-Funk. An der Playstation 4 müsst ihr gegebenenfalls noch die Einstellungen ändern, sodass der gesamte Spielsound und nicht nur die Chatgespräche über Artemis Spectrum laufen. Die Reichweite liegt bei knapp 15 Meter, im Test hatten wir zu keiner Zeit Verbindungsabbrüche. Interessant ist, dass ihr das Headset kabellos am PC betreiben und gleichzeitig ein Smartphone per Klinkenkabel verbinden könnt, um Anrufe anzunehmen. Für Telefonate wird dann aber nicht das Mikrofon am Headset selbst, sondern das an der Steuereinheit am Klinkenkabel verwendet.
Software für Licht, EQ und Tasten
Die Konfiguration läuft über die Logitech Gaming Software . Das Programm erkennt verbundene Geräte sowie installierte Spiele automatisch und lädt Standardprofile. Theoretisch ist es nicht notwendig, Einstellungen anzupassen. Schon mit dem Standardprogramm könnt ihr loszocken. Doch die Software ist übersichtlich gestaltet, wir fanden uns leicht zurecht.
Logitech 933 Artemis Spectrum – Software
Die Software zeigt ein großes Foto des Headsets, jede „G-Taste“ lässt sich anklicken und einer Funktion zuweisen. Über ein simples Befehlsmenü könnt ihr die drei programmierbaren Tasten mit zahlreichen Funktionen belegen. Über den Reiter in der unteren Leiste lassen sich weitere Einstellungen wie Beleuchtungseffekte, Equalizer und Surround-Effekte anpassen. Außerdem findet ihr dort eine Anzeige zum Akkuladestand.
Fazit
Wenn ihr ein Gaming-Headset sucht, dass sehr flexibel ist und nahezu an jedem Gerät funktioniert, solltet ihr das Logitech G933 Artemis Spectrum ausprobieren. Als Einschränkung müsst ihr nur im Kopf behalten, dass es nur am PC 7.1-Sound wiedergibt. Doch die allgemeine Klangqualität, Akkulaufzeit und Tragekomfort haben uns beim Test überzeugt und rechtfertigen den Preis.
Gaming Headset: Steelseries Arctis Pro Wireless im Test
Gaming Headset: Steelseries Arctis Pro Wireless im Test
Hochwertig, leicht, schick und sehr angenehm auf den Ohren sitzt das Steelseries Arctis Pro Wireless Headset. Und: Es kommt ohne Lichteffekte. Im Test punktet es vor allem bei der Klangqualität.
VORTEILE
- ausgeglichener Klang, gutes Mikrofon
-
guter Tragekomfort
-
gute Verarbeitung
NACHTEILE
- keine Transporttasche mitgeliefert
Hochwertig, leicht, schick und sehr angenehm auf den Ohren sitzt das Steelseries Arctis Pro Wireless Headset. Und: Es kommt ohne Lichteffekte. Im Test punktet es vor allem bei der Klangqualität.
Im Lieferumfang des Steelseries Arctis Pro Wireless ist allerhand enthalten: neben dem Headset sind ein Wireless-Transmitter, fünf Kabel (Audio-Kabel von Headset zu Smartphone, optisches Kabel von Transmitter zu PS4, USB-Audio von Transmitter zu PC oder PS4, Stromkabel, USB Ladekabel) und ein zweiter Akku für das Headset dabei. Die Kabel sind alle mit Kunststoff ummantelt, jedoch weich und biegsam. Sie sind kurz, der Transmitter muss also in der Nähe der Konsole oder des Computers stehen. Leider liegt dem teuren Headset weder Tasche noch Transportbox bei.
Design & Verarbeitung
Das Steelseries-Headset überzeugt im Design mit seiner Schlichtheit. Die mattschwarze und dunkelgraue Farbe sieht ansprechend aus und zieht keine Fingerabdrücke an. Wer die LED-Beleuchtungen an den meisten Gaming-Headsets nervig findet, wird sich freuen. Denn das Arctis Pro Wireless gibt es nur ohne Lichteffekte. Das an eine Skibrille erinnernde Stoffkopfband ist etwas gewöhnungsbedürftig, doch seine Funktionalität für einen optimalen Tragekomfort überzeugt. Und Design ist eben immer Geschmackssache.
Der Korpus besteht größtenteils aus Plastik, doch an den Gelenken und dem Kopfband kommt eine Aluminium-Stahlkonstruktion zum Einsatz. Dadurch bleibt das Headset sehr leicht und wirkt dennoch stabil und robust. Die Ohrmuscheln lassen sich eindrehen, sodass das Headset komfortabler um den Hals oder auf dem Tisch liegt, wenn es gerade nicht verwendet wird.
Ausstattung und Tragekomfort
Das Design ist minimalistisch heise bestenlisten
Auf dem Kopf fühlt sich das Arctis Pro Wireless sehr angenehm an. Es sitzt oberhalb recht straff, aber die Ohrpolster sind etwas lockerer, sodass kaum Druck auf die Wangenmuskeln oder Brillengestelle ausgeübt wird. Dadurch lässt es sich problemlos mehrere Stunden tragen. Die Ohrpolster sind aus Stoff und vorsichtig waschbar – praktisch, da die Ohren bei dem geschlossenen Overear-Headset bei längerem Zocken doch recht warm und schwitzig werden. Das schon erwähnte Skibrillen-Kopfband hält das Headset in einer guten Position und fühlt sich angenehm an. Per Klettverschluss kann es eingestellt oder auch zum Waschen abgenommen werden.
Besonders gefallen haben uns im Test die Qualität und Beschaffenheit der Knöpfe und Regler am Headset. Sie haben alle eine andere Form und sind dadurch gut zu erfühlen. Das Mikrofon lässt sich beispielsweise über eine lange geriffelte Taste an der Rückseite der linken Ohrmuschel ein- und ausschalten. Da sich der Knopf hebt und senkt, lässt sich auch beim Berühren sagen, ob es gerade aktiv ist oder nicht. Daneben befindet sich das Rädchen für die Lautstärke. Es ist gerastert und lässt sich so präzise in Stufen einstellen. An der linken Seite positioniert sind die Anschlüsse für das Audiokabel, das USB-Ladekabel und ein Klinkenanschluss. An der rechten Ohrmuschel befindet sich an der Unterseite ein Knopf für die Aktivierung der Bluetooth-Funktion sowie die Powertaste. Unter der rechten Abdeckung sitzt der Akku, der sich auch im laufenden Betrieb austauschen lässt.
Akkulaufzeit
Der Akku im Headset, im Paket liegt ein zweiter bei. heise bestenlisten
Der Akku hält laut Herstellerangaben etwa 10 Stunden. Das deckt sich ungefähr mit unseren Erfahrungen im Test. Besonders praktisch ist, dass wir das Headset eigentlich nie an ein Ladekabel anschließen müssen, weil der zweite mitgelieferte Akku im Betrieb vom Transmitter aufgeladen wird, sodass ein Akku nahezu immer voll ist, wenn wir das Headset hauptsächlich zu Hause benutzen.
Transmitter
Der Transmitter ist eine kleine schwarze Box, die an Konsole oder PC angeschlossen wird. Daran befinden sich ein Knopf, ein Drehregler und ein OLED-Display. Auf der Rückseite finden wir verschiedene Ports: Line In, Line Out, Stromanschluss, Mini-USB, optischer Eingang sowie optischer Ausgang. An der rechten Seite der Box sitzt ein Einschub zum Aufladen eines Headset-Akkus.
Der Transmitter bringt alle notwendigen Kabel mit. heise bestenlisten
Der Transmitter muss beim ersten Aufbauen verkabelt werden. Dadurch benötigt das Einrichten ein paar Minuten länger, als müssten wir nur einen USB-Dongle ins System stecken. Gestört hat uns das nicht, da die Einrichtung problemlos ablief. Doch wenn die Box nicht auf dem Schreibtisch am PC hängt, sondern im Wohnzimmer steht, lässt sich das kleine Display recht schwer vom Sofa aus ablesen.
Audioqualität
Insgesamt hat das Headset einen ausgeglichenen, angenehmen Klang. Sehen wir uns die Bereiche im Detail an, können Profis Unterschiede heraushören. So sind die Höhen oft eher sanft und kommen nicht perfekt durch. Dieses Absenken wird allerdings für die meisten Hörer eher angenehm sein. Der Bass trägt nicht zu dick auf, ist aber dennoch kräftig und voll. Wenn mit dem Kopfhörer unterwegs klassische Musik gehört werden soll, klingen die Stücke dadurch nicht so authentisch. Popmusik und Elektro kommen aber gut zur Geltung.
Mikrofon
Das Mikrofon verschwindet komplett im Headset. heise bestenlisten
Das Mikrofon steckt in der linken Ohrmuschel. Seine Spitze ragt etwas heraus, was designtechnisch vielleicht nicht jedem gefällt. Es ist aber durchaus praktisch, da es an dieser Stelle herausgezogen und wieder hereingedrückt wird. Der Mikrofonarm ist sehr flexibel und lässt sich bis fast vor den Mund biegen. Die Qualität hat im Test überzeugt: Wir waren beim Zocken sehr gut zu verstehen und die Geräuschunterdrückung hat in vielen Situationen funktioniert.
Am Transmitter lässt sich schnell und einfach der Chatmix einstellen. Damit ist das Verhältnis der Lautstärke von Sprachchat gegenüber den Spielsounds gemeint. Außerdem lässt sich über den Drehregler auch ein Equalizer feintunen. Neben einigen vorgefertigten Einstellungen kann jeder Frequenzbereich nach persönlichen Vorlieben angehoben oder abgesenkt werden – ganz ohne zusätzliche PC-Software.
Fazit
Das Steelseries Arctis Pro Wireless ist ein Fast-Alleskönner. Zu Hause funktioniert das Headset kabellos mit dem an PC/Konsole angeschlossenen Transmitter und unterwegs können wir es per Bluetooth oder Kabel auch am Smartphone verwenden. Die Einrichtung ist unkompliziert, die Einstellungsmöglichkeiten reichen für den Hausgebrauch und die Regler am Headset sind sehr gut designt. Das Klangbild ist angenehm und ausgeglichen und über das Mikrofon waren wir immer gut zu verstehen. Einziges Manko ist der hohe Preis.
Gaming-Headset Asus ROG Strix Fusion 500 im Test
Gaming-Headset Asus ROG Strix Fusion 500 im Test
Edel, stabil, bequem – das Asus ROG Strix Fusion 500 überzeugt im Test durch seinen 7.1-Klang und coolen Lichteffekten, die sich per mobiler App über mehrere Headsets und weitere Asus-Produkte synchronisieren lassen.
VORTEILE
- bequemer Tragekomfort
-
sehr gut verarbeitet
-
guter 7.1 Surround Klang
NACHTEILE
- kein Klinkenanschluss
-
Touchsteuerung an der Ohrmuschel unpräzise
-
Mikrofon klingt sehr nasal
Edel, stabil, bequem – das Asus ROG Strix Fusion 500 überzeugt im Test durch seinen 7.1-Klang und coolen Lichteffekten, die sich per mobiler App über mehrere Headsets und weitere Asus-Produkte synchronisieren lassen.
Design & Verarbeitung
Direkt aus der Verpackung sieht das Headset schick aus. Die glänzenden spiegelnden Außenseiten der Ohrmuscheln wirken in Kombination mit den kantigen Formen sehr edel. Dafür wurde es mit dem IF Design Award ausgezeichnet. Trotzdem ist Design nach wie vor Geschmackssache und die glänzenden Flächen sind sehr anfällig für Fingerabdrücke. Da die Seiten per Touch gesteuert werden, behält das Headset nur schwer sein perfektes Aussehen vom ersten Auspacken, schnell sammeln sich die Fingerabdrücke auf dem Plastik. Das Headset ist in schwarz erhältlich, die Ohrmuscheln schimmern bronzegold. Die RGB-Beleuchtung scheint als Symbol angelehnt an das ROG-Logo auf den hinteren Seiten der Ohrmuscheln.
Ausstattung und Tragekomfort
Das Headset ist aus Kunststoff gefertigt, wirkt aber sehr stabil und robust. Die Ohrmuscheln hängen in beweglichen Gelenken und lassen sich eindrehen.
Die Ohrmuscheln lassen sich austauschen. heise bestenlisten
Das Headset sitzt recht straff, doch auch beim Tragen einer Brille empfand ich das Strix Fusion als angenehm. Gedrückt hat nichts. Der gepolsterte Bügel ist aus weichem Schaumstoff und passt sich unterschiedlichen Kopfformen an. Große Köpfe könnten allerdings den straffen Sitz als unangenehm empfinden. Asus legt dem Headset zwei verschiedene Ohrpolster bei. Ein Paar ist aus Stoff, das andere aus Kunstleder. Handwaschbar sind beide. Nach einigen Stunden Spielzeit sind Eure Ohren wie bei allen geschlossenen Kopfhörern recht warm. Die Kunstlederpolster lassen Schweiß nahezu abperlen, fühlen sich dabei aber nicht klebrig an. Die weichen Stoffpolster lassen etwas Luft durch, sodass kein unangenehmes, schwitziges Gefühl aufkommt. Das kurze Mikrofon befindet sich an der linken Seite, lässt sich ausklappen oder unsichtbar verstecken.
Auf dem Headset gibt es nur einen Knopf. Und der ist für die Aktivierung oder Deaktivierung des 7.1 Surround Sounds. Programmierbare Bereiche oder Tasten fehlen. Beim Strix Fusion 500 wird alles per Touch auf der linken Ohrmuschel gesteuert. Das funktioniert nicht immer präzise. Vor allem das Regeln der Lautstärke (hoch- oder herunterwischen) klappt nicht bei jedem Versuch. Und wenn doch, dann lässt es sich nicht auf den Punkt präzise einstellen.
Zubehör
Der Lieferumfang des Asus ROG Strix Fusion 500 ist überschaubar: neben dem Headset liegen zwei verschiedene Ohrpolster (Stoff oder Kunstleder) und ein USB-Kabel (Typ A auf Micro-USB) bei. Das Kabel ist stoffummantelt und die goldenen Anschlüsse stabil. Zockt Ihr am Schreibtisch mit dem PC, ist das Kabel lang genug. Doch wenn Ihr es an der Playstation 4 verwendet und auf dem Sofa mit genügend Abstand zum Fernseher sitzt, könnte es etwas straff werden. An der Xbox One funktioniert das Headset nicht. Auf der Asus-Webseite steht zwar, es sei mit der Nintendo Switch kompatibel, doch in unserem Test hat das nicht funktioniert.
Audioqualität
Beim Klangbild kommt es sehr auf Euren persönlichen Geschmack an. Denn während der Bass gut durchkommt, müssen wir bei den Mitten und den Höhen Abstriche machen. Möchtet Ihr ein Headset haben, mit dem Ihr neben dem Zocken auch ab und zu Musik hören könnt, ist das Asus-Modell eventuell nicht optimal geeignet. Es sei denn Euer Musikgeschmack liegt hauptsächlich in elektronischen oder basslastigen Bereichen.
Das Mikrofon lässt sich komplett in die Ohrmuschel schieben. heise bestenlisten
Der 7.1 Surround Sound sorgt dagegen beim Zocken für ein sehr gutes Raumgefühl, Spiele wie „PUBG“ oder „Fortnite“ fühlen sich dadurch echter an. Ihr könnt Geräusche besser orten und so Gegner in manchen Situationen schneller erkennen. Schüsse oder Explosionen klingen gewaltig. Für den Preis ist die Simulation der acht Kanäle durchaus gelungen, wenn auch nicht mit einem echten Boxensetup zu vergleichen.
Nasales Mikrofon
Das Mikrofon sitzt an der linken Ohrmuschel und lässt sich unsichtbar einklappen. Es ist recht kurz, doch der Mikrofonarm ist sehr flexibel und lässt sich gut biegen. Bis vor den Mund reicht es allerdings nicht. Klappt Ihr es nach oben, wird es automatisch deaktiviert. Die Klangqualität hat uns nicht vollständig überzeugt. Man ist zwar gut zu verstehen, klingt aber auffällig nasal. Umgebungsgeräusche werden kaum herausgefiltert.
Es werde Licht!
Die Anwendung Aura Sync hilft beim anpassen der Lichteffekte. heise bestenlisten
Das Asus ROG Stirx Fusion 500 punktet bei den Lichteffekten. Für eSport-Teams auf der LAN-Party gibt es eine Smartphone-App, mit der sich mehrere Headsets via Bluetooth zusammenschließen lassen und anschließend synchron leuchten. Per Software könnt ihr am PC außerdem einstellen, wie das Headset funkeln soll, notwendig ist dazu die Anwendung „Aura Sync“. Das Headset wird beim Anstecken sofort erkannt und kann mit dem neuen Farbprofil bestückt werden. Das ist entweder eine statische oder pulsierende Farbe oder ein leuchtender Farbzyklus. Auch kann sich das Licht passend zur laufenden Musik bewegen. Habt ihr noch weitere Asus-Geräte mit LEDs in oder an Eurem PC, lassen sich die Komponenten ebenfalls synchronisieren.
Fazit
Wer ein kabelgebundenes Headset sucht, dass sowohl am PC als auch an der Playstation 4 einsetzbar ist, wird beim Asus ROG Strix Fusion 500 fündig. Im Test überzeugt haben uns der komfortable Sitz und die austauschbaren Ohrpolster. Die Touchsteuerung war dagegen zu fummelig und auch das Mikrofon hat durch seinen auffällig nasalen Klang keine Pluspunkte gesammelt. Der gute 7.1 Surround Sound gleicht diese Nachteile aber wieder aus.