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TP-Linkboxen sollen Fritzboxen Konkurrenz machen


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

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Der chinesische Hersteller TP-Link will Fritz den deutschen Router-Markt streitig machen. Daran lassen der Name und der Deutschland-exklusive Verkauf keine Zweifel: Im Juli 2026 erscheint hierzulande die erste von drei TP-Linkboxen.

Den Anfang macht das Einstiegsmodell TP-Linkbox 7. Sie beherrscht zwar Wi-Fi 7, allerdings mit eingeschränktem Funktionsumfang. Auf ein drittes Funkband im 6-GHz-Netz etwa verzichtet der Router. Das könnte die später folgenden TP-Linkbox 7 Pro und TP-Linkbox 7 Pro Fiber mitbringen.

Uns würde eine neue Bedienoberfläche in Anlehnung an FritzOS nicht überraschen, um Fritz Marktanteile abzuknöpfen. Das versuchte übrigens schon 2007 D-Link mit seinen Horstboxen, scheiterte damit jedoch.

Die initiale TP-Linkbox 7 integriert ein VDSL-Modem, das bis zu 300 Mbit/s entgegennimmt. Ein separates Modem ist an einem DSL-Anschluss nicht notwendig. Wie auch bei Fritzboxen üblich ist eine DECT-Basis für Telefone dabei.

Bis zu 2880 Mbit/s im 5-GHz-Band und 690 Mbit/s bei 2,4 GHz brutto sprechen für zwei MIMO-Streams pro Band. Es gibt laut Übersicht USB- und Ethernet-Anschlüsse, allerdings schweigt sich TP-Link zu deren Anzahl und Geschwindigkeit aus. Gigabit-Ethernet erscheint für ein Einstiegsmodell wahrscheinlich. Der Router ist am ehesten mit der noch nicht verfügbaren Fritzbox 7630 vergleichbar.

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Die TP-Linkbox 7 Pro und die Fiber-Version für Glasfaseranschlüsse sollen im Laufe des Jahres folgen, vermutlich mit Dreiband-WLAN und schnellerem Ethernet. Die Fiber-Variante dürfte entweder ein Modul fürs Gigabit Passive Optical Network (GPON) integrieren oder einen Slot für Module vom Typ Small Form-factor Pluggable (SFP oder SFP+) bereitstellen. Zu den Preisen der drei Router schweigt sich der Hersteller bislang aus.


(mma)



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LaneSaber: Radfahrender Maker baut sich LED-Lichtschwert gegen zu enge Überholer


Einem Maker aus den USA, der unter dem Pseudonym Sundance auf Bluesky aktiv ist, reichte es: Zu oft wurde er von Autos zu knapp überholt – besonders wenn er seine Kinder und seinen Hund auf dem Lastenfahrrad transportierte. Damit vorbeifahrende Autos den gesetzlich festgelegten Überholabstand einhalten, hat er den LaneSaber gebaut: eine LED-beleuchtete Sicherheitsflagge, die seitlich am Rad montiert wird und den nötigen Abstand bei Tag und Nacht sichtbar markiert.

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Der leuchtende Stab beansprucht den eigenen Raum sichtbar, bevor ein Überholvorgang beginnt – damit Autofahrer nicht erst mittendrin merken, dass der Platz nicht reicht. Sundance bezeichnet das in seiner frei verfügbaren Bauanleitung als eine Art „nonverbales Gespräch“ mit Autofahrern, ohne dass man den Blick von der Straße nehmen muss.

Der Aufbau ist bewusst einfach. Basis ist ein handelsüblicher 16-Zoll-Fahrradständer aus Stahl, dessen Feder gekürzt wird. Dann wird der Arm mit Schraubstock und Hammer umgebogen. Als Flaggenstange dient ein 6-mm-Glasfaserstab, umwickelt mit einem roten COB-LED-Streifen. Bei COB-LEDs sitzen die Leuchtdioden so dicht aneinander, dass sie eine durchgehende Leuchtlinie statt einzelner Punkte erzeugen. Wetterfest wird das Ganze durch klaren Schrumpfschlauch. E-Bike-Fahrer können die LEDs per 12-V-DC-DC-Wandler vom Bordakku speisen. Die Materialkosten belaufen sich auf 60 bis 100 US-Dollar; an Werkzeug benötigt man Metallsäge, Schraubstock, Bohrmaschine und Lötkolben.

Wem ein einfarbiges Lichtschwert zu langweilig ist, findet in der Make die passenden Anleitungen, um auf adressierbare RGB-LEDs umzusteigen – etwa mit WLED auf ESP-Basis für App-gesteuerte Lichtmuster oder dem Festival-Totem mit bunten LED-Effekten.



(Bild: Make)

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In Deutschland gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern innerorts und 2 Metern außerorts beim Überholen von Radfahrenden – Werte, die viele Autofahrer weder kennen noch einhalten, weshalb das Thema Überholabstand schon lange die Rad-Community beschäftigt. Der OpenBikeSensor etwa misst per Ultraschall den tatsächlichen Abstand vorbeifahrender Autos.

Zudem will die Bundesregierung Türwarnsysteme in Fahrzeugen verpflichtend vorschreiben, um sogenannte Dooring-Unfälle zu verhindern. Der LaneSaber verfolgt einen pragmatischeren Ansatz: nicht messen, nicht regulieren, sondern Raum beanspruchen.

Der Name kommt nicht von ungefähr – die Sci-Fi-Ikone dient Makern in diversen Kontexten als Inspiration. Die LED-Wasserwaage 2.0 aus der Make etwa besitzt ein verstecktes Lightsaber-Easter-Egg, und bei „Popular Woodworking“ entstand aus Obi-Wans Hilt-Design ein CNC-gefräster Wanderstock, und auf Etsy verkaufen Maker funktionale Gehstöcke im Lichtschwert-Look für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.


(mch)



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Kurztests: „Wo ist?“-Netzteil, iPhone-SSD, MacBook-Klappständer, Solar-Keyboard


Für Mac, iPhone, iPad und Co. gibt es zahllose Zubehörprodukte. Im Mac & i-Kurztest haben wir fünf aktuelle Hardware-Angebote auf ihre Tauglichkeit überprüft. Dieses Mal dabei: ein unverlierbares Netzteil, eine große SSD fürs iPhone, portable MacBook-Ständer-Lösung und eine Tastatur, die man nicht aufladen muss.

Allzu leicht kann man auf Reisen das Ladegerät in der Steckdose vergessen. Das PlugBug-50-Netzteil von Twelve South kann das zwar nicht verhindern, aber über seine Standortübermittlung via Apples „Wo ist?“ wissen Sie wenigstens, wo Sie suchen müssen. In der gleichnamigen App können Sie außerdem einstellen, dass Sie beim Zurücklassen benachrichtigt werden und welche Orte von diesem Alarm ausgeschlossen sind.

Das Funkmodul im Netzteil wird von einer Knopfzelle (CR2032), die man wechseln kann, mit Strom versorgt. PlugBug 50 bringt GaN-Technik und eine Ladeleistung von 50 Watt mit. An einem MacBook Pro M1 Pro konnten wir bis zu 49,0 Watt messen. Hing am zweiten Port ein iPad Pro, bekam dieses 19,3 Watt und das MacBook nur noch 28,6 Watt. Der EU-Stecker lässt sich gegen einen mit UK-Kontakten tauschen, die Eingangsspannung darf zwischen 100 und 240 Volt liegen. Bei Apple kostet das Netzteil 100 Euro, anderorts rund 70 Euro.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Kurztests: „Wo ist?“-Netzteil, iPhone-SSD, MacBook-Klappständer, Solar-Keyboard“.
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Gigabit-Absichtserklärung: Bund und Branche legen Kennzahlen zum Netzausbau fest


Das Bundesdigitalministerium steht kurz vor dem Abschluss einer weitreichenden Vereinbarung für den Glasfaser- und Mobilfunkausbau. Einem heise online vorliegenden Entwurf der Absichtserklärung ist zu entnehmen: Die Beteiligten haben sich auf ein System aus handlungsleitenden Kennzahlen verständigt, um infrastrukturelle Fortschritte künftig präzise messbar zu machen.

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Das geplante Memorandum of Understanding (MoU) mit dem Titel „Bestes Netz für Deutschland“ soll am 8. Juni veröffentlicht werden. Eigentlich war die Unterzeichnung bereits fürs erste Quartal 2026 vorgesehen, verzögerte sich aber unter anderem wegen Debatten über die Datenbereitstellung.

Aus dem Verhandlungskreis heißt es jetzt, dass in der vergangenen Woche ein Konsens habe erzielt werden können. Das Dokument bündelt die Interessen von Bund, Ländern, kommunalen Spitzenverbänden sowie den führenden Telekommunikationsunternehmen und Branchenverbänden. Besonders umkämpfte Weichenstellungen wie die Ausgestaltung der Migration von Kupfer- auf Glasfasernetze sowie die laufende Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) klammerten die Beteiligten aus, um das Ergebnis nicht zu gefährden.

Herzstück der Vereinbarung ist die Einführung sogenannter Key Performance Indicators (KPIs). Sie sollen halbjährlich aktualisiert werden und im Wesentlichen auf Daten zurückgreifen, die die Bundesnetzagentur schon erhebt. Ergänzt wird dieses Fundament durch gezielte Abfragen bei Firmen, Verbänden sowie den Ländern und Kommunen.

Erfasst werden dabei detaillierte Parameter der Infrastruktur. Dazu gehören die erbrachten Ausbaustufen im Glasfaserbereich, aufgeteilt nach dem Verlegestatus bis zum Gebäude (Homes Passed), dem tatsächlichen Anschluss (Homes Connected) und der Aktivierung durch den Kunden (Homes Activated). Die Quote für einen entsprechenden Vertragsabschluss liegt derzeit nur bei 15 Prozent.

Die Mobilfunkversorgung wird über die Zahl der Standorte, die 5G-Flächendeckung und die Ausbauplanung für die kommenden zwölf Monate abgebildet. Ferner sollen Kennzahlen zum Dienstewettbewerb, zur Nutzung digitaler Genehmigungsverfahren und zur durchschnittlichen Bearbeitungsdauer von Anträgen in den Fokus rücken.

Die Berichtspflichten waren einer der Knackpunkte. Die Telcos zeigten sich anfangs wenig begeistert, zusätzliche administrative Lasten zu tragen und weitreichende Einblicke in ihre Daten gewähren zu müssen. In dem Entwurf heißt es, dass keine neuen bürokratischen Hürden entstehen sollen und Geschäftsgeheimnisse gewahrt bleiben. Doch die Betriebe müssen der Weitergabe ihrer Daten durch die Regulierungsbehörde an das Ministerium zustimmen.

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Auf Basis dieser Datenflüsse verpflichtet sich das Ministerium im Gegenzug dazu, eine verlässliche, bundesweite Ausbauprognose zu erstellen. Diese soll den Kommunen frühzeitig Planungssicherheit geben und zeitraubende Förderanträge im besten Fall überflüssig machen.

Parallel versprechen die Länder und Kommunen eine Prozessbeschleunigung. Baugenehmigungen sollen durch den flächendeckenden Einsatz digitaler Antragsverfahren vereinheitlicht werden. Die Branche wiederum sagt erhebliche Investitionen für die kommenden drei Jahre zu. Wie hoch diese Summe ausfallen wird, ist noch offen. Die Unterzeichner bekennen sich zu einem offenen Netzzugang für Drittanbieter („Open Access“) und wollen den Dialog auf einer dauerhaften Plattform fortsetzen.


(wpl)



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