Apps & Mobile Entwicklung
Turtle Beach KB7 & KP7 im Test
Jetzt aber back to the future: Die Turtle Beach KB7 ersetzt Funktionstasten mit einem 4,3″ großen Touchscreen und macht den Nummernblock als KP7 zu einem unabhängig aufstellbaren Extra. Ist das die Next-Gen-Tastatur? Der Test liefert Antworten und erklärt, warum der Bildschirm zurück in die Zukunft gehört.
Kleine Displays auf Tastaturen haben begrenzten Wert, das lässt sich nach ersten Versuchen in der Richtung sicher sagen. Die logische Konsequenz daraus ist, es einfach wachsen zu lassen. Leise Zweifel an dem Konzept weckt die jüngst getestete KB5, bei der es an zu vielen Ecken hakt. Die KB7 wirkt dagegen strukturell runder, bleibt aber ein „Looksmaxxer“ – es geht um Optik.
- Bequeme Handballenauflage
- Flache einstellbare Taster
- Prinzipiell solides Konzept
- Abstürze, unausgereifte Software
- Teils hakelige Touch-Bedienung
- Akustisch mäßig
- Touchscreen hat noch wenig Nutzen
Die KB7 und das KP7 im Überblick
Die volle Tastatur besteht hier aus zwei Teilen. Basis ist die 210 Euro teure KB7, eine Tenkeyless-Tastatur mit einstellbaren Tastern, einem Drehregler, ein paar Zusatztasten und vor allem der Idee, den Funktionsblock vollständig durch einen großen Touchscreen zu ersetzen.
Dazu verkauft Turtle Beach ein separates Nummernblock-Modul. Das 110 Euro teure KP7 ist ebenfalls mit analoger Tastentechnik ausgestattet und kann links und rechts an der Tastatur angedockt werden. Eine separate Nutzung ist ebenfalls möglich. Auch das KP7 wird mit einem Drehregler, der etwas ausgezogen werden kann, einer Daumentaste darunter und einer Reihe Makrotasten erweitert.
Angebunden sind die Eingabegeräte per Kabel, die Polling-Rate liegt bei festen 8.000 Hz. Auch die beleuchtete Silikon-Handballenauflage teilen sich beide. Die Befestigung erfolgt ungewöhnlich: Sie wird eingeklemmt. Klingt kritisch, funktioniert aber super.
Taster: Gewusst wie
Analoge Tastentechnik hält auch bei Turtle Beach Einzug. Die Titan-Hall-Effekt-Taster erfassen über Magneten und Sensoren wie tief ein Taster eingedrückt wird. Das ist mittlerweile Standard. Sie so flach zu bauen ist die Ausnahme.
So tippen die Titan-Hall-Effekt-Taster
Durch die flache Bauweise verkürzt sich der Hub auf 3,2 Millimeter. Zum Widerstand der Feder beim Eindrücken macht Turtle Beach keine Angaben. Die HE-Taster vermitteln aber den Eindruck linearer Switches mit einem Auslösewiderstand von weniger als 40 Gramm. Diese federleichte Abstimmung legt den Fokus auf maximale „Schnelligkeit“, zu Lasten einer gewissen Gefühllosigkeit. Zum Spielen eignet sich diese Abstimmung ebenso wie zum entspannten Schreiben, auch werksseitig mit dem voreingestellten Signalpunkt von 1,2 Millimetern.
Softwareseitig ermöglichen die Taster die Einstellung des Auslösepunktes zwischen 0,1 und 3,2 Millimetern, Reac Tap priorisiert die zuletzt gedrückte Taste eines festgelegten Paares. Reactive Trigger ermöglicht dynamische Schnellauslösungen durch mitwandernde Signalpunkte, Mehrfachbelegungen von Tasten und ein Joystick-Modus decken den üblichen Gaming-Standard ab.
Technisch hinterlassen die Taster einen ähnlichen Eindruck. Einerseits sind sie ein klares Upgrade gegenüber den Titan-Tastern der KB5, andererseits fällt anfangs ein leichtes Verkanten der Stempel auf, wenn Tasten auf der Ecke gedrückt werden. Das kann bei größeren Tasten wie Strg leichter passieren und führt zum spontanen Entstehen eines Druckpunktes. Das Problem verschwand nach kurzer Zeit allerdings, alles andere wäre inakzeptabel. Trotzdem: Logitech zeigt in der G515 (Test), dass HE-Taster flach und vom Start weg geschmeidig sein können.
Beleuchtung
Die Ausleuchtung gelingt perfekt, nur die Handballenauflage fällt ab. Auslaufende Lichthöfe zieren sie, weil sie nicht komplett erleuchtet werden kann. Mit Effekten sieht das trotzdem ordentlich aus. Möchte man meckern, dann darüber, dass die Schrift insgesamt recht dunkel bleibt und Zusatztasten ein wenig heller als die mechanischen Tasten leuchten. Das hätte adaptiert werden können, fällt aber auch nur auf, wenn darauf geachtet wird. Anders die Status-LED des Nummernblocks, die ablenkend grell leuchtet. Der Workaround: Die Tasten per Software mit Zahlen neu belegen, um die „Num“-Taste zu umgehen.
Alltag & Akustik
Die KB7 funktioniert besser als das günstigere Geschwistermodell. Eine bessere technische Basis macht ihr das Leben leicht. Den Anschluss zu halten fällt ihr trotzdem bisweilen schwer, denn die Ansprüche steigen mit der Preisklasse – und der Fokus bleibt weiterhin der Touchscreen.
Akustik: Hölzern
Akustisch unterscheiden sich KB7 und KB5 nur in Nuancen. Ein wenig satter tippt die KB7, eine Spur unaufdringlicher, aber immer noch akustisch hölzern. Das wird mit einem hart klickenden, günstig klingenden Drehregler kombiniert. So entsteht kein (Preis-)Klassenunterschied, sondern mehr eine wohl durch die Materialwahl und den Aufbau der Taster zu erklärende Differenz. Das lässt die KB7 in diesem Punkt in einer schwierigen Lage. Zum Kostenpunkt passt das hier nicht mehr so richtig. Es braucht nur einen halb so teuren Griff zur G515, um ein nochmal besser klingendes Produkt zu erhalten.
Alltag: Es sieht gut aus
Um Akustik geht es dem Produkt nicht in erster Linie. Entscheidend sind Touchscreen und das Zusammenspiel mit dem Nummernblock-Modul. Funktional präsentiert die KB7 einen Fortschritt, der nicht nur durch die bequeme Handballenauflage und das sinnige Layout entsteht. Tritt man unter dem Eindruck der KB5 (Test) an das Spitzenmodell heran, möchte man glauben, vom Schlag getroffen zu werden. Einiges, was dort das Nutzungserlebnis trübt, löst sich in Wohlgefallen auf. Eine Animation beim Swipen, die flüssigeres, wenn auch nicht Smartphone-feines Bedienen ermöglicht, ein zügiger reagierender Touchscreen, weitergehende Konfigurationsoptionen und mehr Platz für Bedienelemente erleichtern die Bedienung auf ganz rudimentärer Ebene. So könnte die Idee aufgehen.
Touchscreen im Einsatz
Bis das Dropdown-Menü von der oberen Bildschirmseite gezogen wird. Mangels Animation ist erst ersichtlich, ob das Menü aufgerufen wird, wenn es plötzlich erscheint. Immerhin finden sich dort Schnelleinstellungen. Beim Zurückwechseln stürzte das System und mit ihm die gesamte Tastatur inklusive aller Tasten ab, wenn auch nicht reproduzierbar.
Viele Kleinigkeiten summieren sich am Ende. Funktional hat das größere Display gar nicht viel mehr zu bieten. Natürlich kann es den Funktions- oder Nummernblock ersetzen, abzüglich des haptischen Feedbacks beim Eindrücken. Für einen Ersatz-Block reicht es, regelmäßiger Nutzung fehlt eine Ebene, der harte Anschlag der Finger auf dem Display will erlernt werden. Ein wenig sanftere und langsamere Antipper vorausgesetzt, funktioniert das Touch-Tippen vor dem Hintergrund einer „Ab-und-zu-mal-Lösung“ erstaunlich gut, begünstigt durch das imitierte Layout, das Tasten genau dort einblendet, wo sie auch sonst liegen.
Die 12 „Tasten“-Felder können frei aus dem Funktionssatz belegt werden. Die Mediensteuerung muss allerdings als einziges Widget umständlich auf die App programmiert werden, sonst funktioniert sie nicht. Swarm muss dabei im Hintergrund laufen. Ansonsten dient der Platz für Verknüpfungen zu Ordnern, Programmen oder Webseiten, alternativ für Makros oder Tastenfunktionen, deren Symbole und Beschriftungen aber nicht frei gewählt werden können. Insofern bleiben nur ein paar Anzeigen und eine Handvoll App-Integrationen mit geringem Mehrwert. Was Turtle Beach sonst vorsieht, gibt ein durchwachsenes Bild ab; die Schrift der Discord-Funktionen etwa bricht hässlich um. Nicht einmal das mit dem guten Aussehen klappt so ganz, vom Mehrwert einmal ganz zu schweigen.
Nummernblock-Modul: Funktioniert
Das KP7-Modul erweist sich als ganz patent. Hier klappen Standby und Belegung, das Layout ergibt Sinn, inklusive des standardmäßig als Leertaste konfigurierten Ausziehbuttons. Beim Eingeben von Zahlen kann der Sinn ergeben. Auch die Makrotasten liegen gut und mit ausreichendem Abstand zum Zahlenfeld, sollte das KP7 direkt an die Tastatur andocken. Die Idee des Kombo-Pakets also ist durchdacht. Bis zur Software: Beide LED-Effekte zu synchronisieren, das gelang im Test nicht.
Software: Eine Schwachstelle
Damit das Konzept funktioniert, braucht es Software. Sie entpuppt sich als größte Schwachstelle des gesamten Systems. Von langen Bootzeiten der Tastatur in Höhe von 12 Sekunden und 15 Sekunden langer Initialisierung beim Start der Software einmal abgesehen, funktionieren Updates der App und der Firmware nur bedingt. Sowohl hier als auch bei der KB5 kam es zu Abstürzen und Fehlern. Das erste Firmware-Update musste im Prinzip zweimal gemacht werden: Einmal um es aufzuspielen, ein zweites Mal, um die Tastatur wieder funktionsfähig zu machen, auch wenn im Falle der KB5 nur das Display zu flackern begann.
Mit dem jüngsten Update reagiert Swarm nun immerhin flüssiger. Baustellen bleiben. Im Standby schaltet die Tastatur nicht ab, sie kann den Rechner aber auch nicht aufwecken. Das Aufwachen ließ die Software halluzinieren, es gebe ein verpflichtendes Firmware-Update, sie blockierte daher das Konfigurationsmenü. Ein Neustart behob das Problem.
Das KP7 schaltete sich hingegen korrekt ab, und zwar auch dann, wenn es an die Tastatur gedockt wurde. Unrund läuft es eigentlich überall. Neu belegte Tasten werden nicht gekennzeichnet, man muss sich deshalb vorgenommene Änderungen merken. Das Timer-Widget erlaubt nur Angaben in Sekunden, hat eine deutliche Verzögerung beim Antippen und gibt dadurch keine zeitnahe Rückmeldung, ob es nun aktiv ist oder nicht. Mediensteuerungselemente existieren nur als festes Element, nicht in Form einzelner Tasten. Wer eigene Symbole für Makros oder Funktionen festlegen will, kann das ebenfalls nicht. Es fehlt an allen Ecken und Enden, so, als wüsste der Hersteller selbst nicht so ganz, was der Bildschirm eigentlich soll.
Fazit
Kleine Displays auf Tastaturen haben begrenzten Wert, das lässt sich nach ersten Versuchen in der Richtung sicher sagen. Die logische Konsequenz daraus ist, es einfach größer werden zu lassen. Leise Zweifel an dem Konzept weckt die jüngst getestete KB5 (Test), bei der es an zu vielen Ecken hakt. Die KB7 wirkt dagegen strukturell runder, bleibt aber ein „Looksmaxxer“ – es geht um Optik.
Man kann es hier kurz machen: Es gibt mittelprächtige Taster bei mäßiger Akustik mit coolem Touchscreen. Daraus könnte man wirklich viel machen. Ärgerlich also, dass der Ansatz von der Software regelrecht massakriert wird. So macht die KB7 schlicht keinen Spaß, akustisch nicht und funktional ebenso wenig. Sowohl bezüglich der zahlreichen Fehler als auch des Funktionsumfangs braucht es viel mehr, um die 210 Euro rechtfertigen zu können. So hat sie zu sehr den Charakter von Spielzeug, das nur im Prospekt verführerisch aussieht.
Bessere Alternativen gibt es in zweierlei Form. Die be quiet! Dark Mount (Test) tippt leiser und besser, wenngleich nicht einstellbar, hat aber Display-Tasten und weit bessere Software. Den modularen Nummernblock gibt es zum gleichen Kurs und um den Preis des freien Aufstellens mit dazu. Möchte man funktionales Looksmaxing, hat Corsair mit der Galleon 100 SD (Test) das richtige Produkt im Programm. Die Kombination von Tastatur und Elgato-Produkt hat eine riesige Software-Bibliothek und mehr Funktionalität in der Hinterhand. It just works, so geht es also auch. Das ist den Gesamtpreis von 350 Euro im Verhältnis wert. Wer hingegen nur flache Hall-Effekt-Taster möchte, greift zur Logitech G515 (Test) für 100 Euro: Bessere Taster, bessere Software, halber Preis.
- Bequeme Handballenauflage
- Flache einstellbare Taster
- Prinzipiell solides Konzept
- Abstürze, unausgereifte Software
- Teils hakelige Touch-Bedienung
- Akustisch mäßig
- Touchscreen hat noch wenig Nutzen
ComputerBase hat die KB7 und KP7 von Turtle Beach leihweise zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.
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Xbox Game Pass & Spiele: Einzelspieler-Titel müssen auf der Xbox gekauft werden

Mehr Details rund um die Microsoft-Neuausrichtung enthüllen, warum der Game Pass gescheitert ist und wie es mit Exklusivspielen weitergeht. Falsche Annahmen führten das Abo in eine Sackgasse. Auch zu Spielen gibt es neue Infos. Einzelspieler-Titel müssen künftig wieder auf der Xbox gekauft werden.
Ein Bericht von Bloomberg skizziert, wie stark der Game Pass an seinen Zielen vorbeigerauscht ist. 2026 sollte das Angebot 77 Millionen Kunden haben, tatsächlich waren es 30 Millionen – und damit vier Millionen weniger als noch 2024, als das Unternehmen das letzte Mal Zahlen bekannt gegeben hatte. Problematisch war laut Angaben von Mitarbeitern die Annahme, dass Kunden wie für Netflix bezahlen würden.
Deshalb hat der Game Pass nicht funktioniert
Spiele haben jedoch, anders als eine Serie oder ein Film, mitunter erheblichen Wieder- und Weiterspielwert und sind wie Live-Service-Titel gezielt darauf hin ausgerichtet. Spieler würden sich jedoch für eine Handvoll Titel entscheiden, bei denen sie lange blieben. In den USA erwerbe die Mehrheit der Spieler nur ein bis zwei Titel pro Jahr, ein Drittel nicht einmal ein einziges. Für ein solches Kaufverhalten rechnet sich der Game Pass tendenziell nicht.
Tatsächlich sei der Game Pass mit einem völlig anderen Ziel gestartet. Er habe alte Bestandsspiele vermarkten sollen, die keine klar umrissene Zielgruppe mehr ansprechen können. Stattdessen habe er Spielern Megahits zu einem Bruchteil ihres Neupreises angeboten. Call of Duty: Black Ops 6 war über den Game Pass weit günstiger zu spielen als im Einzelkauf. Microsoft hat dafür mit 300 Millionen US-Dollar an entgangenem Umsatz kalkuliert. 82 Prozent aller Black-Ops-6-Verkäufe habe so die PlayStation generiert. Nutzer durch den Game Pass im Ökosystem zu halten und weitere Verkäufe zu generieren, wie ursprünglich geplant, konnte auf diese Weise nicht aufgehen.
Back to Basic (und Exklusivspielen)
Dem Bericht zufolge ist die Umbenennung von Xbox in XBOX tatsächlich mehr als nur Symbolpolitik. Auf gewisse Weise geht es tatsächlich zurück zu den Ursprüngen. Die neue Führungsetage will sich wieder verstärkt auf die Konsole konzentrieren, obwohl das Angebot an Spielen durch die begonnene Entlassungswelle erheblich reduziert wird.
Dafür sollen Einzelspieler-Titel wieder exklusiv auf der Xbox erscheinen, schreibt Bloomberg. Offen bleibt, ob damit die Konsole oder lediglich das Ökosystem gemeint ist, das auch den PC umfasst. Gerüchten zufolge soll die nächste Microsoft-Konsole ohnehin ein Windows-PC werden. Lediglich Multiplayer-Titel werden weiterhin auf allen Plattformen erscheinen. Microsoft folgt damit der gleichen Strategie wie Sony.
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Doom The Dark Ages: Revelations-DLC steuert Serie in Richtung Höhepunkt

Der große DLC für das jüngste Doom kommt hervorragend an, weil er das Beste der Reboot-Serie verbindet – und das Potential von The Dark Ages ausschöpft. Trotzdem friert die Hölle nicht nur im Spiel zu: Die Kunstfertigkeit der Spieleentwicklung hat das Studio aber auch nicht vor dem Xbox-Kahlschlag retten können.
In der Wertungsschau zeigt sich, dass The Dark Ages (Test) das Doom-Reboot nicht zu einem neuen Höhepunkt führen konnte. Es ist schnell, es erzeugt einen tollen „Flow“, verlangsamt mit dem Schild aber das Gameplay und gibt der als überflüssig empfundenen Story mehr Raum. Deshalb gilt der Vorgänger Eternal weiterhin als das bessere Neu-Doom.
Besser als das Hauptspiel
Um den Story-Pfad kommt auch der Revelations-DLC nicht herum. Mit seiner eigenen Psyche muss sich der „Doom-Slayer“ dort auseinandersetzen, kündigte id Software an. Ob es das braucht, um Dämonen in kleine Teile zu zerlegen? Fraglich. Der DLC liefert aber mehr. Erste Eindrücke auf Reddit sind fast schon überschwänglich.
Man müsse sich an den neuen Speer gewöhnen, dann zünde das Gameplay, heißt es dort wie auch bei IGN. An anderer Stelle wird befunden, dass Revelations den Schild aus The Dark Ages mit der Mobilität und Geschwindigkeit aus Doom Eternal kombiniere – das Beste beider Welten finde im DLC zusammen. Diese Einschätzung teilen erste Rezensionen großer Medien, aber auch Spieler auf Steam, wo bislang „sehr positive“ Wertungen im System stehen. Zumindest dicht an Eternal heranzukommen, das gelingt dem DLC also auf jeden Fall.
id wird trotzdem halbiert
Obwohl id Software das Ruder damit herumreißt, ändert das nichts am Schicksal des Studios. Im Rahmen der großen Xbox-Neuausrichtung büßt der Entwickler laut ehemaligen Angestellten die Hälfte seiner Mitarbeiter ein. Wie es mit der Serie künftig weitergeht, erscheint daher offen. Klar ist zumindest, dass sich Microsoft auf große Marken konzentrieren will, zu denen Doom eigentlich gehört. Ob es auch gewinnträchtig genug ist, steht auf einem anderen Blatt, denn auch das wurde bei der Neuausrichtung unterstrichen: Xbox wirft zu wenig Geld ab.
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Cooler Master V8 ACE 3DHP: Motorblock-Design verdeckt 3D-Heatpipes

Kein RGB, kein flacher (Display-)Deckel auf dem Kühler, stattdessen imitiert der Cooler Master V8 ACE 3DHP einen Motorblock mit 8 Zylindern – da ist der Name völlig transparent. Darüber hinaus verspricht Cooler Master das Leistungsniveau eines Doppelturmkühlers in viel kleinerer Verpackung.
Die Abdeckung auf der Oberseite hat nur die Rolle einer Blende, bei den sichtbaren Rohren handelt es sich um Kunststoff-Design, nicht Heatpipes. RGB-Elemente spart sich der Hersteller und begründet dies mit einem „kultivierten Premium-Look“, der Content-Creator und Enthusiasten ansprechen soll. Das heißt in der Konsequenz wohl zu Ende gedacht auch: RG-LEDs sind für Kinder und Krawallige.
Drei Besonderheiten des V8
Von den Wärmeröhren kommen insgesamt sechs zum Einsatz: Vier in normaler U-Form und zwei, die senkrecht in der Mitte des Kühlers nach oben geführt werden. Diese „3D-Heatpipes“ sollen in hohen TDP-Bereichen Vorteile bringen, indem sie auch die Mitte des Lamellenkörpers auslasten.
Dickere Lüfter sollen weitere Vorteile bringen. Die beiden Modelle am V8 ACE besitzen identische Abmessungen von 120 × 120 × 30 mm, aber nicht die gleichen Leistungsdaten. Der vordere, blasende Lüfter arbeitet mit maximal 2.500 U/Min deutlich schneller als das saugende Modell mit 2.050 U/Min. Luftdurchsatz und statischer Druck fallen beim hinteren Lüfter ebenfalls deutlich ab. Der hohe Drehzahlbereich legt allerdings nahe, dass auch die Gesamtlautstärke bei Ausschöpfen dieser Leistungsreserven erheblich sein wird. Beide Lüfter können jedoch auch bis zum Stillstand heruntergeregelt werden.
High-End-Sockel bedient der V8 ACE allerdings nicht. Die Montage ist auf AMDs AM4 und AM5 sowie den Intel-LGA 1851, 1700, 1200 und 115x vorgesehen. Anders als sonst müssen sich Käufer jedoch für eine Plattform entscheiden. Das hängt mit der Kupferbasis zusammen. Sie wird auf den Heatspreader des CPU-Herstellers angepasst. Bei AMD kommt ein ebenes Modell, bei Intel eine leicht nach außen gewölbte Variante zum Einsatz. So soll die Kontaktfläche jeweils optimal auf die Oberfläche angepasst sein.
Preis und Verfügbarkeit
Im Handel wird aktuell nur die AMD-Variante des V8 ACE geführt. Sie liegt mit Preisen von rund 90 Euro unterhalb der Preisempfehlung des Herstellers, die 110 Euro beträgt.
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