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Künstliche Intelligenz

Ukraine will den Verbündeten Drohnenvideos für KI-Training zur Verfügung stellen


Die Ukraine will es verbündeten Staaten ermöglichen, KI-Modelle mit den immensen Mengen an Daten zu trainieren, die unter anderem von ukrainischen Drohnen im Zuge des Verteidigungskriegs gesammelt werden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Äußerungen des neuen ukrainischen Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow. Der ist seit vergangener Woche im Amt und war vorher Digitalminister. Die Ukraine hat demnach Millionen Stunden an Videomaterial, das unter anderem die Front aus der Perspektive von Drohnen zeigt und deshalb vor dem Hintergrund des zunehmenden KI-Einsatzes bei der Kriegsführung als extrem wertvolle Ressource gilt.

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„Wenn du KI trainieren willst, dann gib ihr zwei Millionen Stunden Videomaterial und sie wird übernatürlich werden“, hat Reuters erst vor wenigen Wochen den Gründer einer ukrainischen Organisation zitiert, die die täglich zusammenkommenden fünf bis sechs Terabyte an Daten von Drohnen sammelt und analysiert. Dieses wertvolle KI-Training soll den Verbündeten nun ermöglicht werden, erklärte Fedorow. Bei der Umsetzung möchte sein Land laut der Financial Times mit dem umstrittenen US-Unternehmen Palantir zusammenarbeiten. Das soll bei der Einrichtung eines Datenzentrums helfen, in dem die KI-Modelle trainiert werden sollen. Die sollen dabei etwas über Kampftaktiken und die Zielerkennung lernen.

Gegenüber Reuters hat Fedorow zudem angekündigt, dass noch in diesem Monat eine Alternative zu den weitverbreiteten Drohnen des chinesischen Herstellers DJI getestet werden soll. Die werden demnach sowohl von ukrainischen als auch russischen Truppen eingesetzt, um die Front aus der Luft zu erkunden. Wer solche Geräte jetzt in der Ukraine herstellen soll, sagte der Minister nicht. Seine Regierung hat demnach schon vorher darauf verwiesen, dass die hohe Abhängigkeit von DJI ein Problem darstellt, weil China immer enger mit Russland kooperiert. Die Drohne aus eigener Produktion soll laut Fedorow eine genauso gute Kamera, aber eine längere Flugreichweite haben.

Seit Russland Anfang 2022 versucht hat, die ganze Ukraine zu erobern und dabei zurückgeschlagen wurde, spielen Drohnen im Verteidigungskampf eine immer zentralere Rolle. Die Ukraine hat vor allem zu Beginn erhebliche Erfolge mit der neuen Waffentechnik erzielt, danach hat Russland den Einsatz ebenfalls forciert. Entlang der Fronten wurden Drohnen anfangs effektiv eingesetzt, um dem russischen Militär schwere Verluste zuzufügen. Später führte die Ukraine auch im Schwarzen Meer erfolgreiche Angriffe auf die russische Schwarzmeerflotte durch. Russland wiederum setzt unter anderem auf Kamikaze-Drohnen aus iranischer Fertigung. Die Ankündigung zum KI-Training verweist nun darauf, dass die Automatisierung der Geräte zuletzt enorm vorangeschritten ist.


(mho)



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Künstliche Intelligenz

Live-Webinar: Effizienter am Mac mit integrierten Automatisierungs-Tools


In unserem zweistündigen Live-Webinar Das erledigt der Mac für Sie: Abläufe automatisieren mit Kurzbefehlen und Automator führt Sie unser Experte Sam Jayhooni Schritt für Schritt in die Welt von Automator und der Kurzbefehle-App ein. Sie lernen, die leistungsstarken Automatisierungs-Tools Ihres Macs optimal zu nutzen.

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Erfahren Sie, wie Sie mit Automator verschiedene Workflow-Typen erstellen und die umfangreiche Aktionsbibliothek einsetzen. Entdecken Sie außerdem das volle Potenzial der Kurzbefehle-App: Vom Anlegen einfacher Kurzbefehle über die Verwendung von Variablen und Bedingungen bis hin zu komplexen Workflows, die mehrere Apps verbinden. Realisieren Sie systemübergreifende Workflows zwischen Mac, iPhone und iPad. Programmierkenntnisse benötigen Sie für all das nicht.

Anhand praktischer Beispiele für Büro-Automatisierungen vermittelt der Referent, wie sich mit cleverer Automatisierung Zeit sparen lässt. Nach dem Webinar sind Sie in der Lage, Ihre eigenen Automatisierungen zu erstellen und Ihre Produktivität am Mac auf ein neues Level zu heben.

Das Live-Webinar findet am 3. März 26 von 10:00 bis 12:00 Uhr statt. Es richtet sich an alle, die ihre Arbeitsabläufe am Mac optimieren möchten, und ist auch für Einsteiger geeignet. Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich, grundlegende macOS-Kenntnisse werden empfohlen.

Im Anschluss erhalten Sie eine persönliche Teilnahmebescheinigung, die Vortragsfolien sowie einen Zugang zur Aufzeichnung.

Ein Ticket kostet regulär 129 Euro. Bis zum 2. Februar erhalten Sie 10% Frühbucherrabatt.

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Weitere Informationen und Anmeldung: Das erledigt der Mac für Sie: Abläufe automatisieren mit Kurzbefehlen und Automator​


(ims)



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Künstliche Intelligenz

Sexuelle Deepfakes: Erster Staat gibt Zugriff auf Grok wieder frei


Das KI-Unternehmen xAI hat die zuständige Behörde der Philippinen überzeugt, dass der KI-Chatbot Grok ausreichend geändert werden kann, um dort sexualisierte Deepfakes zu verhindern. Im Gegenzug wurde eine vor einer Woche verhängte Sperre für die KI-Software beendet, berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf das zuständige Cybercrime-Zentrum. xAI habe zugesagt, das Werkzeug dahingehend zu ändern, weswegen man den Zugriff darauf wieder freigegeben habe. Die Philippinen waren vorige Woche der dritte Staat aus Südostasien, der den Zugriff auf Grok gesperrt hat. Indonesien und Malaysia haben diese Entscheidung noch nicht rückgängig gemacht.

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Der Schritt der Behörde aus Manila zeigt, dass es xAI gelingen kann, der teils massiven Kritik an Grok den Wind aus den Segeln zu nehmen. Das scheint aber nicht überall zu klappen, hat sich in dieser Woche angedeutet. Am Montag hat das Handelsblatt berichtet, dass die EU-Kommission Maßnahmen gegen Grok ergreifen will. Sollte es nicht gelingen, die Generierung nicht genehmigter sexualisierter Deepfakes von Personen komplett zu verhindern, könnte der Dienst in Europa gesperrt werden, hat die Zeitung zitiert. Dabei hatte xAI da schon angekündigt, dass eine technologische Sperre solche KI-Bilder verhindern soll. Das hat aber anfangs nicht durchgehend funktioniert.

Hintergrund der staatlichen Reaktionen sind KI-Bilder, die Grok Anfang des Jahres teilweise zu tausenden pro Stunde generiert hat. Auf denen wurden primär reale Frauen und teilweise auch Minderjährige in Unterwäsche oder Bikinis dargestellt. Nach der ersten heftigen Kritik hat xAI die Technik dahingehend eingeschränkt, dass Bildgenerierung nur noch in direkten Chats oder gegen Bezahlung möglich war. Das wurde aber vielfach so interpretiert, dass die problematische Funktion einfach als Premiumangebot vermarktet wurde. Deshalb hat xAI vorige Woche noch einmal nachgelegt und zugesagt, diese Art der Bildgenerierung komplett zu stoppen.


(mho)



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Künstliche Intelligenz

Bixby bekommt neues Leben eingehaucht – mit KI von Perplexity


Totgeglaubte leben länger. Das neueste Beispiel für dieses Sprichwort ist die Ankündigung von Samsung, seinen Sprachassistenten Bixby mit der KI von Perplexity zu versehen. Der neue KI-Assistent soll mit dem Update auf One UI 8.5 auf Galaxy-Smartphones landen und offenbar neben Googles Gemini existieren. Entsprechende Gerüchte kursieren bereits seit Mitte 2025.

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Samsungs Voice-Assistent Bixby diente seit dem Einzug von Google Gemini in Galaxy-Smartphones in erster Linie als eine Art Schnittstelle zwischen Googles KI und Samsungs One UI, um Systemeinstellungen wie etwa die Helligkeit des Bildschirms oder ähnliche Dinge per Sprache durchzuführen. Das soll sich mit One UI 8.5 ändern, wie der südkoreanische Hersteller in einer Pressemitteilung ankündigte. Diese ist zwar schon wieder von der Webseite entfernt worden, jedoch haben sowohl Droid Life als auch Sammobile den Inhalt gesichert.

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Der neue Bixby-Assistent soll laut Samsung künftig dazu in der Lage sein, viele Abläufe auf einem Galaxy-Gerät zu steuern, indem Nutzerinnen und Nutzer in natürlicher Sprache mit ihm sprechen. So sei es möglich, bestimmte Einstellungen zu ändern, ohne dass man genau weiß, wie die entsprechende Systemeinstellung heißt oder zu finden ist. In ähnlicher Form hatte Samsung dies schon für das Galaxy S25 im Zusammenspiel mit Gemini angekündigt. Mit One UI 8.5 kooperiert der Hersteller nun aber zusätzlich mit Perplexity.

Während einfache Anfragen offenbar von Bixby selbst vorgenommen werden können, springt für komplexere Aufgaben Perplexity AI ein, um danach im Internet zu suchen: Als Beispiel nennt Samsung die Anfrage: „Finde Hotels in Seoul, die Swimmingpools für Kinder haben.“ Bixby verarbeitet die Anfrage und liefert mithilfe von Perplexity relevante Web-Suchergebnisse direkt in der Bedienoberfläche.

Die Perplexity-Integration in Bixby erinnert an die aktuelle Funktionsweise von Apples Siri. Einfache Aufgaben kann Siri direkt auf dem Gerät selbst ausführen. Bei anspruchsvolleren Dingen, die eine KI-Recherche erfordern, holt Siri Hilfe von ChatGPT.

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Samsung ist nicht das erste Unternehmen, das auf seinen Android-Geräten auf mehrere KI-Assistenten setzt. Denn in Motorolas aktuellen Modellen ist Perplexitys KI-gestützte Suche direkt in Moto AI integriert, außerdem kann auf Microsofts Copilot zugegriffen werden, wobei Gemini der Standardassistent ist. Die Partnerschaft mit dem größten Android-Smartphone-Hersteller dürfte für Perplexity jedoch einen massiven Wachstumsschub bedeuten.

Sanktionen oder Einschränkungen irgendwelcher Art durch die Integration von Perplexity in Bixby vonseiten Google dürfte Samsung nicht erfahren. Denn gemäß einer Vereinbarung mit Google dürfen Samsung und andere Hersteller alternative generative KI-Dienste neben Gemini installieren.

Was die Verfügbarkeit des neuen Bixby-Assistenten angeht, heißt es seitens Samsung lediglich, dass er in „ausgewählten Märkten“ in der stabilen Version One UI 8.5 verfügbar sein wird, eine breitere Einführung soll später folgen. Derzeit bietet Samsung die neue One-UI-Version unter anderem für das Galaxy S25 als Betaversion an. Das fertige Update auf One UI 8.5 wird mit hoher Wahrscheinlichkeit jedoch zuerst auf der Galaxy-S26-Serie verfügbar sein, die gegen Ende Februar erwartet wird. Erst danach dürfte Samsung die neue Version auf Bestandsgeräte verteilen. Diese Strategie verfolgte Samsung zumindest bei seinen bisherigen Versionen.


(afl)



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