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Apps & Mobile Entwicklung

UniGetUI 2026.1.0: Zahlreiche Neuerungen nach Besitzerwechsel


UniGetUI 2026.1.0: Zahlreiche Neuerungen nach Besitzerwechsel

Bild: Martí Climent

UniGetUI hat nicht nur eine neue Versionsbezeichnung erhalten, sondern auch einen neuen Besitzer: Künftig wird sich das Unternehmen Devolutions um die Entwicklung und alle Belange der grafischen Oberfläche kümmern, die zahlreiche Windows-Paketmanager unter sich vereint. Mit der neuen Version halten zudem Neuerungen Einzug.

Bei UniGetUI handelt es sich um eine grafische Oberfläche für die Windows-Paketmanager Winget, Chocolatey und Scoop, welche die Kommandozeilen-Tools auch weniger tippfreudigen Nutzern zugänglich macht. Mit wenigen Klicks lassen sich in der übersichtlichen Oberfläche Programme suchen, installieren, aktualisieren und bei Bedarf auch wieder entfernen. Darüber hinaus unterstützt UniGetUI auch pip, npm, .NET Tool, PowerShellGet und vcpkg.

Neuer Besitzer, ansonsten bleibt alles gleich

Seit 2022 wurde das Projekt, damals noch als WinGetUI bekannt, von Martí Climent geleitet, der auch der eigentliche Entwickler von UniGetUI ist. Nun wurde bekannt, dass die Software vom IT-Dienstleister Devolutions übernommen wurde, was mit einer neuen Versionsbezeichnung einhergeht. Die Software soll jedoch quelloffen sowie kostenlos bleiben und weiterhin unter der MIT-Lizenz veröffentlicht werden.

Änderungen durch Übernahme

Die nun veröffentlichte Version trägt mit 2026.1.0 ein neues Namensschema und bringt aufgrund der Übernahme zahlreiche Neuerungen mit sich. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Umstellung auf die Vertriebs- und Update-Infrastruktur von Devolutions bei gleichzeitiger Verbesserung der Zuverlässigkeit des Update-Programms, der Paketmanager-Bündelung und der Release-Integrität. UniGetUI sucht nun neue Pakete und Updates über den Devolutions-Produktinfo-Feed und greift bei Bedarf auf die bisherigen GitHub-Update-Quellen zurück. Die Sicherheit wurde ebenfalls verbessert, da die Update-Validierung durch SHA256-Integritätsprüfungen und die Validierung des Installationsprogramms verschärft wurde.

Ebenso wurde die WinGet-Bündelung überarbeitet und umfasst nun eine architekturabhängige Auswahl der gebündelten CLI sowie eine verbesserte Fallback-Behandlung. Weiterhin wurden ältere gepackte Binärdateien im Rahmen des neuen Verpackungsablaufs bereinigt. Für einen reibungslosen Übergang wurden zudem Projektlinks, Publisher-Metadaten und Update-Endpunkte auf Devolutions aktualisiert.

Auch ansonsten zahlreiche Neuerungen

Auch außerhalb der für den Besitzerwechsel nötigen Anpassungen wurden Neuerungen in die Software eingeführt. So hat UniGetUI unter anderem eine neue PowerShell-basierte Pipeline für Build, Signierung und Release erhalten. Ebenso wurden eine Unterstützung für Release-Entwürfe und Verbesserungen bei der Dry-Run-Signierung im Release-Workflow hinzugefügt. Gleichzeitig wurde die Kompatibilität des Release-Workflows für Repositorys verbessert, die entweder main oder master als Hauptzweig verwenden.

Eine Übersicht aller Änderungen und Neuerungen bieten wie immer die ausführlichen Release Notes.

Ab sofort verfügbar

Das Update auf UniGetUI 2026.1.0 kann wahlweise über die integrierte Aktualisierungsfunktion des Paketmanagers angestoßen oder als vollständige Datei auf der Projektseite bei GitHub heruntergeladen werden. Alternativ lässt sich die neue Version auch bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase beziehen.

Downloads

  • UniGetUI

    4,6 Sterne

    UniGetUI ist eine grafische Oberfläche für die Windows-Paketmanager Winget, Chocolatey und Scoop.



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Mehr Kontrolle für Nutzer: Windows Updates lassen sich künftig bis zu 35 Tage hinauszögern


Mehr Kontrolle für Nutzer: Windows Updates lassen sich künftig bis zu 35 Tage hinauszögern

Bild: Microsoft

Microsofts überarbeitetes Windows-Update-System erreicht das Insider Program. Tester im neuen Experimental-Kanal können mit einer Kalenderfunktion auswählen, wann ein Update installiert werden soll. Je nach Bedarf lässt sich die Installation künftig bis zu 35 Tage hinauszögern.

Dass Nutzer mehr Kontrolle erhalten sollen, ist bereits Mitte April durchgesickert. Nun nennt Microsoft die Details.

Update beliebig oft für 35 Tage aussetzen

Die 35 Tage sind demnach keine absolute Grenze. Bei Bedarf lässt sich die Update-Pause nochmals wiederholen, eine Grenze existiert nicht. Theoretisch lassen sich Windows Updates damit sogar unendlich hinauszögern.

Künftig sollen Nutzer zudem auch bei einem Neustart gezielt auswählen können, ob Windows 11 beim Neustart oder dem Herunterfahren ein Update einspielen soll. Wenn die Installation gewählt wurde, soll Windows 11 nach dem Neustart zudem schneller zu den zuvor geöffneten Apps zurückkehren.

Wie angekündigt lässt sich zudem das Nachladen von Updates im Installationsprozess überspringen. Ebenso bessert Microsoft nochmals bei den Update-Namen nach, damit sich etwa Treiber-Updates besser zuordnen lassen. Zudem soll der Update-Prozess im Hintergrund generell optimiert werden, sodass Nutzer möglichst wenig davon mitbekommen.

Update-Unterbrechungen als „major pain points“

Weniger Ablenkung im Windows-Alltag ist das Leitthema, unter das Microsoft diese Änderungen bei den Updates stellt. Erstaunlich ist der Schritt ohnehin. Es wirkte in den letzten Jahren nicht so, als wollte Microsoft nochmals bei den Pflicht-Updates ansetzen.

Nun aber der Wandel – zumindest ein Stück weit. Denn Microsoft empfiehlt nach wie vor dringend, Updates möglichst schnell einzuspielen. Dass Nutzer bis dato zu oft von Update-Installationen unterbrochen werden, bezeichnet der Konzern als eines der zentralen Ärgernisse – im englischen Blog-Beitrag spricht man konkret von „major pain points“. Diese will Microsoft mit der Runderneuerung von Windows 11 aber generell ausmerzen.

Hintergründe zur Runderneuerung von Windows 11



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Anthropic Claude Code: Bugcrawl-Funktion soll Fehler im Coding-Assis­tenten erken­nen


Anthropic testet offenbar eine neue Funktion namens „Bugcrawl“ für Claude Code, die Entwickler dabei unterstützen soll, ihren Quellcode gezielt auf Fehler zu analysieren und passende Korrekturvorschläge zu erhalten. Wann das Werkzeug offiziell verfügbar sein wird, ist derzeit noch unklar.

Funktionsumfang sinnvoll erweitert

Wie das üblicherweise gut informierte Portal TestingCatalog berichtet, lässt sich das neue Tool über einen Eintrag in der linken Navigationsleiste aufrufen. Nach der Auswahl erscheint innerhalb der Anwendung eine eigene Oberfläche zur Wahl des gewünschten Repositorys, ergänzt durch den Hinweis, dass die Analyse eine hohe Anzahl an Tokens verbraucht. Anthropic empfiehlt daher, zunächst mit kleineren Projekten zu beginnen und die Nutzung schrittweise auf größere Code-Basen auszuweiten. Der deutliche Warnhinweis deutet darauf hin, dass der Agent umfangreiche Prozesse im Hintergrund ausführt.

Die Funktion fügt sich dabei nahtlos in die in den vergangenen Monaten eingeführten Erweiterungen wie Claude Code Security vom Februar und Claude Code Review aus dem März ein, wobei beide bereits auf Multi-Agenten-Analysen von Code setzen. Bugcrawl würde diese Entwicklung konsequent fortsetzen, indem der Fokus stärker auf allgemeiner Code-Qualität und Korrektheit gelegt wird und damit eine Lücke zwischen Sicherheitsprüfungen und klassischen Review-Prozessen auf Pull-Request-Ebene schließt.

„Bugcrawl“ für Claude Code soll Entwickler bei der Fehlersuche unterstützen
„Bugcrawl“ für Claude Code soll Entwickler bei der Fehlersuche unterstützen (Bild: TestingCatalog)

Allgemeine Fehler sollen im Vordergrund stehen

Den Einschätzungen von TestingCatalog zufolge dürfte Bugcrawl in erster Linie darauf ausgelegt sein, generische Fehler im Code zu identifizieren und konkrete Verbesserungsvorschläge zu liefern. Der in Claude Code for Enterprises integrierte Bereich „Sicherheit“ konzentriert sich hingegen gezielt auf das Aufspüren von Schwachstellen im Quellcode. Sollte Anthropic diesen Ansatz weiter ausbauen, ließe sich das Konzept perspektivisch auch auf umfassende End-to-End-Tests übertragen: Dabei könnte Claude eine lokale Instanz der Anwendung starten, typische Nutzerabläufe durchspielen und mögliche Regressionen automatisch melden.

Als primäre Zielgruppe dürften Entwicklerteams im Team- und Enterprise-Umfeld gelten. Bis zu einer breiten Veröffentlichung könnte jedoch noch einige Zeit vergehen, da die Funktion bislang nicht in produktiven Builds enthalten ist.



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Tödlicher Amoklauf in Tumbler Ridge: OpenAI-CEO räumt Fehler bei Umgang mit ChatGPT-Konto ein


Tödlicher Amoklauf in Tumbler Ridge: OpenAI-CEO räumt Fehler bei Umgang mit ChatGPT-Konto ein

Bild: OpenAI

Zwei Monate nach dem tödlichen Amoklauf in Tumbler Ridge, einer Kleinstadt in der kanadischen Provinz British Columbia, bei dem acht Menschen ums Leben kamen, hat OpenAI-CEO Sam Altman die Gemeinde in einem offenen Brief um Verzeihung gebeten und Fehler im Umgang mit dem ChatGPT-Konto der mutmaßlichen Täterin eingeräumt.

Gefahr erkannt, aber nicht gebannt

In dem Schreiben an die Bürger der Stadt bezeichnet Altman es als schweren Fehler, die Polizei nicht über die auffälligen ChatGPT-Unterhaltungen informiert zu haben. Darin sei das Potenzial für reale Gewalt bereits früh erkennbar gewesen, weshalb das Konto der mutmaßlichen Täterin auch gesperrt wurde. OpenAI versäumte es jedoch, die zuständigen Behörden zu informieren, um den Anschlag möglicherweise noch verhindern zu können. Bei diesem soll die 18-jährige Jesse Van Rootselaar in ihrem Elternhaus sowie in einer nahegelegenen Schule insgesamt acht Menschen erschossen haben, darunter vier Schüler.

Auffälligkeiten bereits Mitte des letzten Jahres entdeckt

OpenAI hatte das betreffende Konto bereits im Juni 2025 gesperrt, nachdem in den Gesprächen mit dem Chatbot Szenarien mit Waffengewalt geschildert worden waren. Intern wurde zwar darüber diskutiert, die Polizei zu benachrichtigen, letztlich entschieden sich die Verantwortlichen jedoch dagegen. Erst nach der Tat wurden die vorhandenen Erkenntnisse an die kanadischen Behörden weitergegeben. „Es tut mir zutiefst leid, dass wir die Strafverfolgungsbehörden nicht auf das im Juni gesperrte Konto aufmerksam gemacht haben“, schreibt Altman in dem offenen Brief, der zunächst in der Tumbler RidgeLines veröffentlicht wurde. Darin führt er weiter aus, bereits im Vorfeld mit Bürgermeister Darryl Krakowa sowie mit David Eby, dem Premierminister von British Columbia, gesprochen zu haben. Einigkeit habe darin bestanden, dass eine öffentliche Entschuldigung notwendig sei, zugleich aber der Gemeinde Zeit zur Trauer eingeräumt werden müsse. Aus diesem Grund habe sich OpenAI erst jetzt an die Öffentlichkeit gewandt.

Neue Richtlinien erlassen

Premierminister Eby stimmte Altman in einem Beitrag auf dem Kurznachrichtendienst X zwar zu, dass eine Entschuldigung erforderlich sei, bezeichnete diese jedoch „angesichts des Leids, das den Familien von Tumbler Ridge zugefügt wurde, bei weitem nicht ausreichend“. Kurz nach der Tat kündigte OpenAI bereits an, seine Sicherheitsprotokolle zu überarbeiten. Künftig sollen unter anderem flexiblere Kriterien gelten, wann und unter welchen Umständen Konten an Ermittlungsbehörden gemeldet werden. Zudem wurden direkte Kontaktstellen zu kanadischen Strafverfolgungsbehörden eingerichtet. Vertreter der Behörden prüfen darüber hinaus die Einführung neuer Vorschriften für künstliche Intelligenz, konkrete Entscheidungen stehen jedoch noch aus.

OpenAI werde weiterhin den Fokus „darauf legen, mit allen Regierungsebenen zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass so etwas nie wieder passiert“, schließt Altman sein Schreiben.

OpenAI unter Druck

Der Amoklauf von Tumbler Ridge ist nicht der einzige Fall in dieser Hinsicht, mit dem sich OpenAI derzeit konfrontiert sieht. Nach einem Vorfall auf dem Gelände der Florida State University vor rund einem Jahr, bei dem zwei Menschen getötet und sechs weitere verletzt wurden, prüfen Ermittler nun ebenfalls, in welchem Umfang ChatGPT den mutmaßlichen Täter bei der Planung unterstützt haben könnte.

Zudem sieht sich das Unternehmen bereits seit Längerem mit Vorwürfen konfrontiert, seine Systeme könnten zu Selbstverletzungen, Suizid oder suizidalen Gedanken bei Jugendlichen beigetragen haben. Ende August 2025 reichten die Eltern des 16-jährigen Adam Raine Klage gegen OpenAI ein und warfen dem Unternehmen vor, ChatGPT habe ihren Sohn bei seinem Suizid unterstützt. In der Folge führte das Unternehmen neue Schutzmechanismen für Kinder und Jugendliche ein. Bereits im Jahr zuvor hatte eine Mutter aus Florida die Plattform Character.AI wegen einer mutmaßlichen Mitverantwortung am Suizid ihres 14-jährigen Sohnes verklagt.





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