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Untersuchungen gegen Meta: Dürfen Clickworker Sexvideos sehen?


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Sowohl in Großbritannien als auch den USA gibt es Untersuchungen, ob Meta mit der Weitergabe von Videos aus smarten Brillen gegen Verbraucherschutzgesetze verstoßen hat. Das schwedische Dagebladet hatte mit Clickworkern in Kenia gesprochen, die von intimen Aufnahmen berichteten, die sie zu sehen bekommen. Meta beruft sich auf seine Nutzungsbedingungen, in denen steht, dass Aufnahmen weitergereicht werden können.

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Der britischen Datenschutzbehörde, dem Information Commissioner’s Office (ICO), reicht diese Erklärung nicht. Sie kritisieren, dass Meta damit wirbt, die smarten Brillen würden „Nutzern die Kontrolle über ihre Daten geben“. Das sei offenbar nicht der Fall. Es mangele an angemessener Transparenz. Anbieter müssten sehr klar kommunizieren, welche Daten gesammelt und wie ausgewertet und genutzt werden, zitiert die BBC ein Statement des ICO. Demnach soll Meta zunächst Fragen zu den Vorwürfen aus dem Artikel beantworten.

In den USA haben zwei Vertreter einer Bürgerrechts-orientierten Anwaltskanzlei sogar eine Klage eingereicht. Sie werfen Meta vor, Datenschutzrichtlinien gebrochen und falsche Werbeversprechen gemacht zu haben. Denn Meta schreibt, die Brillen seien „gebaut für deine Privatsphäre“ sowie „kontrolliert von dir selbst“. Das führe Verbraucher in die Irre, da man daraus nicht schließen könne, dass Daten, konkret Videos, an menschliche Daten-Annotatoren in Kenia geschickt würden. Die Vorwürfe richten sich auch gegen EssilorLuxottica, den Hersteller der Ray-Ban- und Oakley-Brillen.

Daten-Annotatoren bearbeiten Daten wie am Fließband. Sie sortieren und beschriften Inhalte so, dass diese für das Training von KI-Modellen nutzbar sind. In Metas Nutzungsrichtlinien und der Datenschutzerklärung steht, dass Videos, die mit den Brillen aufgenommen werden, an Subunternehmen und menschliche Begutachter geschickt werden können. Um das zu wissen, muss man aber beides aber sehr genau lesen. Beide Untersuchungen zielen auf die Frage nach der Kommunikation von Meta ab. Es geht nicht darum, dass Meta die Weitergabe verboten werden könnte.

Grundsätzlich werden Videos an Metas Server geschickt, sobald Meta AI involviert ist. Die meisten KI-Funktionen sind nur so nutzbar. Ausnahme ist beispielsweise die Übersetzungsfunktion, die kann für einzelne Sprachen heruntergeladen werden, sodass lokal auf dem Gerät übersetzt wird. Das geht aber beispielsweise nicht, wenn man Fragen zu den Inhalten stellt, die eine smarte Brille sieht – etwa zu einem Gebäude oder anderen Dingen.

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Nicht jedes Video, das über Metas Server geht, landet auch automatisch bei den Clickworkern. Welche Inhalte weitergeleitet werden, ist jedoch unklar.


(emw)



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Linux From Scratch 13.0 mit systemd erschienen


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Das Linux-From-Scratch-Projekt hat Version 13.0 veröffentlicht. Die neue Ausgabe des Build-Systems zum Linux-Selbstbau bringt 36 aktualisierte Pakete mit und setzt künftig ausschließlich auf systemd als Init-System. Die traditionelle System-V-Variante wird nicht mehr weiterentwickelt und bleibt bei Version 12.4 stehen.

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Zu den wichtigsten Neuerungen gehört ein Toolchain-Update: LFS 13.0 nutzt binutils 2.46 (zuvor 2.45), glibc blieb bei Version 2.42 (bereits in 12.4 enthalten). Bei binutils wurden Fehlerkorrekturen für das Strip-Tool integriert und die Unterstützung für die LoongArch-Architektur verbessert.

Der mitgelieferte Linux-Kernel wurde auf Version 6.18.10 aktualisiert. Die Hauptversion 6.18 brachte erweiterte Hardware-Unterstützung für x86_64, ARM, RISC-V und MIPS-Systeme. Neu hinzugekommen sind unter anderem Treiber für MediaTek-SoCs wie den Dimensity 9400 und Kompanio Ultra. Zudem enthält der Kernel experimentelle Rust-Treiber für ARM-Mali-GPUs.

Die Version 13.0 schließt mehrere Sicherheitslücken in den enthaltenen Komponenten. Expat erhielt Korrekturen für Heap-Buffer-Overflows, OpenSSL für einen Timing-Seitenkanalangriff auf ECDSA-Signaturen, der private Schlüssel gefährden könnte. Bei Python wurden Schwachstellen behoben, die unbefugte Codeausführung im venv-Modul ermöglichten. Die LFS-Entwickler empfehlen Nutzern älterer Versionen, die Security Advisories auf der Projektwebsite zu beachten.

Seit der letzten stabilen Version 12.4 vom September 2025 sind 100 Commits in das Projekt eingeflossen. Die Entwicklung durchlief zunächst eine Release-Candidate-Phase, bevor Bruce Dubbs die finale Version am 5. März 2026 freigab.

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Mit der Fokussierung auf systemd vollzieht das Projekt eine bedeutende Richtungsänderung. Schon länger bot LFS parallel eine systemd-Variante an, die nun zum alleinigen Standard wird. Die Entscheidung dürfte die Wartung vereinfachen, bricht aber mit der Tradition des Projekts, verschiedene Init-Systeme zu unterstützen. Die LFS-Community plant, systemd auch für künftige Versionen als Standard beizubehalten.

Linux From Scratch 13.0 kann von der Projektwebsite heruntergeladen werden: Dort steht das vollständige Handbuch als PDF bereit.

Siehe auch:


(fo)



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Fast 60 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen


Windkraft, Sonne, Biogas: Der in Deutschland erzeugte Strom stammte 2025 wie in den beiden Jahren zuvor überwiegend aus erneuerbaren Quellen. 58,6 Prozent der ins Netz eingespeisten Strommenge waren es im vergangenen Jahr, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Dabei gab es bei Solarstrom einen Rekordwert.

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Insgesamt blieb die Strommenge aus erneuerbaren Quellen mit 256,9 Milliarden Kilowattstunden im Jahresvergleich nahezu unverändert und ihr Anteil an der Gesamtmenge sank um knapp einen Prozentpunkt.

Dagegen legten konventionelle Energieträger zu, vor allem Kohle und Erdgas: Sie lieferten 181,3 Milliarden Kilowattstunden (plus 3,6 Prozent) und kamen auf einen Anteil von 41,4 Prozent.

Wichtigster Energieträger war trotz einer abnehmenden Menge erneut Windkraft, die 30 Prozent zur gesamten Stromproduktion beitrug. Unterdessen nahm die Stromeinspeisung aus Photovoltaik 2025 im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 17,4 Prozent auf 70,1 Milliarden Kilowattstunden zu.

Somit waren im vergangenen Jahr 16 Prozent der gesamten inländischen Produktion Solarstrom. Sowohl die produzierte Menge als auch der Anteil an Strom aus Photovoltaik erreichten nach Angaben der Wiesbadener Statistiker Höchstwerte für ein Gesamtjahr seit Beginn der Erhebung im Jahr 2018.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will neue, kleine Solaranlagen künftig nicht mehr staatlich fördern, weil sie sich für die Verbraucher auch ohne Unterstützung rechneten. Beschlossen ist das aber in der Koalition noch nicht.

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Rekordwerte gab es auch bei Erdgas: Aus dieser Quelle kamen im vergangenen Jahr 70,6 Milliarden Kilowattstunden Strom und damit 10,2 Prozent mehr als 2024. Mit 16,1 Prozent an der Gesamtmenge lag Erdgas als Energieträger knapp vor Photovoltaik.

Kohle war 2025 der zweitwichtigste Energieträger der deutschen Stromproduktion. Der in Kohlekraftwerken erzeugte Strom machte mit 96,8 Milliarden Kilowattstunden gut ein Fünftel (22,1 Prozent) der Gesamtmenge aus. 2024 lag der Anteil noch etwas höher bei 22,5 Prozent.

Aus der Kohleverstromung will Deutschland schrittweise bis 2038 aussteigen, damit geht sogenannte gesicherte Leistung verloren. Die Bundesregierung hat den Neubau von Gaskraftwerken beschlossen, die die Stromversorgung sichern sollen, wenn Sonne und Wind zu wenig liefern.

Einer Analyse der staatlichen Förderbank KfW zufolge liefern Wind und Sonne nur an 15 Tagen im Jahr keinen Strom. Im Schnitt der vergangenen drei Jahre seien in Deutschland nur an vier Prozent aller Tage im Jahr ungünstige Bedingungen für die beiden Energiequellen zusammengefallen.

Lesen Sie auch


(afl)



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ScanSnap-Scanner erhalten erstmals native Apple-Silicon-App


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Nicht mehr lange, dann wird man ein aktuelles macOS nicht mehr auf Intel-Maschinen installieren können: Mit macOS 27, das im Herbst erscheinen dürfte, streicht Apple offiziell den x86-Support. Danach besteht zwar noch die Möglichkeit, Intel-Code über die Übersetzungsschicht Rosetta 2 auszuführen, doch auch das endet dann ein Jahr darauf. Entsprechend verwunderlich ist es, dass es auch jetzt noch teils große Hersteller gibt, die ihre Apps nicht nativ für Apple-Silicon-Maschinen (also die einzige auf dem Markt befindliche Apple-Architektur) angepasst haben. Dazu gehörte etwa bis vor kurzem die Steam-App von Valve und – bis diese Woche – die offizielle Begleitanwendung für Besitzer der populären ScanSnap-Scanner von Ricoh, vormals Fujitsu.

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Dies ändert sich nun: Wie der Website des Anbieters zu entnehmen ist, kommt ScanSnap Home für macOS in Version 3.6.0 nun endlich ohne Notwendigkeit, Rosetta 2 anzuwerfen. „Der native Betrieb auf Mac-Computern mit Apple Silicon wurde ermöglicht“, heißt es von der japanischen Firma lapidar. Der Support für Intel-Maschinen scheint jedoch weiterhin zu bestehen, er wurde laut Release Notes nicht gestrichen.

Die App, die sowieso als etwas schwerfällig gilt, dürfte durch den Umstieg etwas flotter werden, etwa beim Start. Ohne sie sind ScanSnap-Scanner, von denen es mittlerweile eine große Auswahl gibt, nicht korrekt zu verwenden – außer mit Spezial-Apps wie Vuescan. ScanSnap Home umfasst den gesamten Betrieb des Scanners, vom eigentlichen Scan-Vorgang über die Schnittstelle zum OCR bis hin zur Konvertierung in andere Formate wie Word oder Excel. Auch Geräteeinstellungen und Firmware-Updates führt man über die Anwendung durch.

Neben der Apple-Silicon-Anpassung liefert ScanSnap Home für Mac auch noch weitere Verbesserungen. Beim iX2500 kann man via Scan in Netzwerkordner automatisch Bilder in durchsuchbare PDFs konvertieren und mit diesem Modell und dem iX2400 auch lange Seiten in einem Rutsch (durch eine eigene Einstellung) erfassen.

Verbesserungen gab es auch bei Kurzscans mit automatischer Farberkennung, der Office-Konvertierungsfunktion, die nun auch nicht mehr grundsätzlich Abbyy Finereader benötigt und beim iX2500 lassen sich Textkontrast erhöhen und ein Durchscheinen reduzieren, wenn Dokumente in der Cloud landen sollen. Schließlich will Ricoh auch die Texterkennung genauer gemacht haben. ScanSnap Home ist Teil des Kaufs eines ScanSnap-Scanners.

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(bsc)



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