Künstliche Intelligenz
Visual Studio Code 1.117: Unternehmenskunden können eigene LLM-Keys nutzen
Visual Studio Code 1.117 steht zum Download bereit. Das neue Release von Microsofts Sourcecode-Editor erweitert die KI-Fähigkeiten des Chats, bringt ein experimentelles neues Chat-Rendering und aktualisiert die App „Visual Studio Code Agents“, die derzeit nur Teilnehmende des Insider-Programms verwenden können.
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Flexiblere LLM-Anbindung für Business- und Enterprise-Kunden
Nutzerinnen und Nutzer von GitHub Copilot in einer Business- oder Enterprise-Edition können nun ihre eigenen API-Keys für Sprachmodelle einsetzen, bekannt als „Bring your own language model key (BYOK)“. Somit lassen sich Anbieter wie OpenRouter, Ollama, Google oder OpenAI einbinden, um deren Large Language Models im VS-Code-Chat zu nutzen.
Standardmäßig deaktiviert, können Admins BYOK mit der „Bring Your Own Language Model Key“-Richtlinie in den Copilot-Richtlinieneinstellungen aktivieren. Dabei können sie festlegen, welche Modellanbieter in ihrem Unternehmen zulässig sind. Anschließend können Organisationsmitglieder Modelle von integrierten Anbietern direkt in VS Code auswählen oder Extensions von Anbietern aus dem Visual Studio Code Marketplace installieren.
Die Vorteile liegen nicht nur in der größeren Modellauswahl, die über die integrierten Modelle hinausgeht, sondern auch darin, dass die integrierten Modelle dann nicht den Standard-Rate-Limits unterliegen. Dabei ist zu beachten, dass sich die „mitgebrachten“ Modelle lediglich auf den Chat auswirken, nicht auf Inline-Vorschläge oder andere KI-gestützte Features in VS Code.
Experimentelle und Insider-Features
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Als ein experimentelles Feature kann der VS-Code-Chat nun inkrementell rendern. Dadurch sollen die Chat-Antworten flüssiger und natürlicher wirken. Die Inhalte erscheinen blockweise mit optionalen Animationen, etwa fade, blur oder slide.
Darüber hinaus hat die App „Visual Studio Code Agents“ ein Update erhalten. Diese befindet sich noch im Preview-Status und ist VS-Code-Insidern vorbehalten. Die App bietet eine Agent-native Umgebung, in der sich parallele Sessions über Repos hinweg ausführen, Diffs inline betrachten und mehrschrittige Coding-Aufgaben durchführen lassen. Im neuen Release können Entwicklerinnen und Entwickler Sub-Sessions aus aktuellen Sessions erstellen. Neben weiteren Updates wurde auch die User Experience in der App überarbeitet.
Die offizielle Ankündigung informiert über diese und weitere neue Features in Visual Studio Code 1.117.
(mai)
Künstliche Intelligenz
Überblick über die Architekturen von Web-Apps
Anno 1989, zur Geburtsstunde des World Wide Web, war die Welt noch übersichtlich: Ein Browser stellt eine HTTP-Anfrage, ein Server liefert ein statisches Dokument. Dieses schlichte Request-Response-Modell hat die Webentwicklung über Jahrzehnte geprägt – und kommt auch heute noch zum Einsatz.
Frontend-Entwickler haben über die Jahre viele neue Konzepte darauf aufgesetzt, um Webanwendungen immer individueller, dynamischer und schicker zu machen. Jede Generation von Entwicklern erbte die Entscheidungen der vorherigen, auch die fragwürdigen. So wurde zum Beispiel ausgerechnet die in zehn Tagen zusammengehackte Programmiersprache JavaScript zu einem Kernelement des gesamten Web-Stacks.
- Jede Web-App existiert gleichzeitig auf dem Server und im Browser – die jeweils grundlegend verschiedene Möglichkeiten bieten.
- Von der statischen HTML-Seite bis zu modernem Server-Side Rendering hat die Entwicklergemeinde verschiedene Architekturen hervorgebracht, um dieses Problem in den Griff zu bekommen.
- In vielen Anwendungsfällen fährt man mit althergebrachter Technik einfacher, wartbarer und ökonomischer als mit modernen Full-Stack-Frameworks.
Wer heute eine neue Webanwendung konzipiert, solle die Vorteile und die Probleme kennen, die die entstandenen Bauformen mit sich bringen. Denn keine der Architekturen wurde von den ihr nachfolgenden komplett verdrängt oder vollständig ersetzt, im Gegenteil: Entwicklern steht heute das gesamte Repertoire an Architekturen aus knapp 40 Jahren Web-Geschichte zur Auswahl.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Überblick über die Architekturen von Web-Apps“.
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Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: PowerShell für effiziente Systemadministration
Die Verwaltung und Automatisierung von Windows-Umgebungen sind wichtige Aspekte in der Arbeit eines Systemadministrators. PowerShell ist dabei das bevorzugte Werkzeug, um Effizienz, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.
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In unserem dreitägigen Praxis-Workshop PowerShell für Systemadministratoren erwerben Sie das notwendige Wissen, um sowohl grundlegende als auch fortgeschrittene Aufgaben in der Windows-Administration zu beschleunigen. Sie lernen, PowerShell-Skripte zu schreiben, um wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren, Daten zu verwalten, Berichte zu erstellen und Systeme effizient zu konfigurieren. Der Kurs bietet Ihnen eine Mischung aus Theorie und praxisnahen Übungen, die Sie sofort in Ihrem Arbeitsalltag anwenden können.
Interaktives Lernen durch praxisorientierte Übungen
Während des gesamten Workshops haben Sie Zugriff auf eine eingerichtete Laborumgebung. In diesem sicheren Umfeld können Sie die erlernten Inhalte direkt anwenden und vertiefen, um Ihre PowerShell-Kenntnisse zu festigen.
Der Workshop richtet sich an Systemadministratoren, die in Windows-Umgebungen arbeiten und ihre Kenntnisse im Bereich der Automatisierung mit PowerShell erweitern möchten. Er ist sowohl für Administratoren ohne PowerShell-Erfahrung als auch für diejenigen gedacht, die bereits über grundlegende PowerShell-Kenntnisse verfügen, aber noch unsicher im Umgang mit eigenen Skripten sind.
Ihr Trainer Philip Lorenz verfügt über mehrjährige Erfahrung in den Bereichen Windows Server, VMware und Azure. Seine Kernkompetenz liegt vor allem in der Prozessautomatisierung. Als erfahrener PowerShell-Trainer und DevOps-Experte unterstützt er Administratoren dabei, ihre täglichen Aufgaben effizient zu automatisieren.

(ilk)
Künstliche Intelligenz
Wegen KI-Kosten: Microsoft will mit Abfindungen rund 9000 Stellen abbauen
Microsoft will die Zahl der Angestellten in den USA mit einem freiwilligen Abfindungsprogramm um bis zu sieben Prozent verringern, das wären fast 9000 Stellen. Die Personalchefin habe erklärt, dass Abfindungsangebote an fast alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gehen würden, deren Alter plus ihre Jahre bei Microsoft die Summe 70 erreicht oder übersteigt, berichtet unter anderem die New York Times. „Wir hoffen, dass das Programm den Berechtigten die Gelegenheit eröffnet, diesen nächsten Schritt nach ihren eigenen Vorstellungen und mit großzügiger Unterstützung des Unternehmens zu gehen“, zitiert die Zeitung aus dem Rundschreiben. Der geplante Stellenabbau fällt in eine Zeit wachsender Kosten für den Auf- und Ausbau von Rechenkapazität für KI-Technik.
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Immer neue Entlassungswellen
Für Microsoft ist das Abfindungsprogramm nicht die erste Maßnahme zur Senkung der Personalkosten, für die Betroffenen dürfte sie aber merklich angenehmer sein als die bisherigen Stellenstreichungen. In mehreren Wellen hat der Konzern allein 2025 Tausende Jobs gestrichen, betroffen waren alle Unternehmensbereiche. Zuletzt hatte der Konzern laut CNBC etwa 228.000 Beschäftigte weltweit, 125.000 davon in den USA. Nur an letztere richtet sich jetzt das Angebot, ausgenommen sind den Berichten zufolge bestimmte Führungspositionen sowie Angestellte mit Arbeitsverträgen, die Prämien für einen erreichten Umsatz enthalten. Wie viele der etwa 8750 Berechtigten das Abfindungsangebot angesichts des schwierigen Arbeitsmarkts annehmen, ist noch unklar.
Ungefähr zeitgleich zu Microsoft hat Meta sogar angekündigt, etwa zehn Prozent der Angestellten entlassen zu wollen. Betroffen sind bei dem Facebook- und Instagram-Konzern knapp 8000 Menschen. Zudem sollen 6000 Stellenausschreibungen zurückgezogen werden. Die Kündigungen werden ausdrücklich auch Mitarbeiter betreffen, die „wertvolle Beiträge“ geleistet haben, hat die Personalabteilungsleiterin in einem internen Rundschreiben erklärt. Begründet wurde der Schritt mit den hohen Investitionskosten in KI-Infrastruktur, derselbe Grund, der auch hinter dem Abfindungsprogramm von Microsoft stecken dürfte. Die großen Tech-Konzerne stecken weiterhin Milliardensummen in den Aufbau von Rechenzentren, und die Investitionssumme soll noch weiter steigen.
(mho)
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