Apps & Mobile Entwicklung
Vivo X300 Ultra mit 400-mm-Teleobjektiv im Test
Vivo rundet die X300-Serie nach oben hin mit dem X300 Ultra für 1.999 Euro ab. Das High-End-Smartphone zeichnet sich durch ein leistungsfähiges Kamerasystem aus, das in Kooperation mit Zeiss entwickelt wurde – optional sogar mit 400-mm-Teleobjektiv. Das sorgte im Test für noch nie dagewesene Möglichkeiten beim Fotografieren.
Vivo X300 Ultra startet heute für 1.999 Euro
Die X300-Serie markierte im Herbst letzten Jahres die Rückkehr von Vivo auf den deutschen Markt. Jetzt legt das Unternehmen mit dem absoluten Flaggschiff X300 Ultra nach, das – je nach Zubehör – mehr Kamera als Smartphone ist. Dass es sich um das neue Topmodell handelt, zeigt der Preis: 1.999 Euro ruft Vivo auf – aber gleich mit 16 GB RAM und 1 TB Speicher. Zahlreiches Zubehör für Vorbesteller soll Preisschock lindern.
Zubehör, Garantien und Rabatte für Vorbesteller
Das X300 Ultra lässt ab heute ab 21 Uhr direkt beim Hersteller vorbestellen. Im Rahmen einer bis zum 23. April laufenden Aktion wirbt Vivo mit einem Preisvorteil von 1.309 Euro für Vorbesteller. Dieser ergibt sich aus einer Zusammenstellung von kostenlosem Zubehör, Garantien und Rabatten – ob benötigt oder nicht.
- Kostenloses Pro Video Rig Kit (UVP: 499 Euro)
- Kostenlos 1 Jahr Displayschutz (UVP: 169 Euro)
- Kostenlos 3 Jahre Garantie (UVP: 129 Euro)
- Kostenlos 5 Jahre Batteriegarantie (UVP: 129 Euro)
- 50 Prozent Rabatt auf Fotografie-Set (UVP: 599 Euro)
- 50 Prozent Rabatt auf Tragetasche (UVP: 99 Euro)
- 50 Prozent Rabatt auf 100-W-Schnellladegerät (UVP: 69 Euro)
Technische Daten des Vivo X300 Ultra
Triple-Kamera aus Zeiss-Kooperation
Das X300 Ultra zeichnet vor allem das in Kooperation mit Zeiss entwickelte Kamerasystem aus, das mit drei Kameras native Brennweiten von 14 mm, 35 mm und 85 mm Kleinbildäquivalent abdeckt. Über den optional erhältlichen „Telephoto Extender Gen 2“ oder „Telephoto Extender Gen 2 Ultra“ kommen die Brennweiten 200 mm und 400 mm hinzu. Letztere Ausführung ist für den europäischen Markt vorgesehen. Die zusätzlichen Objektive lassen sich über einen Adapter auf die 85-mm-Linse schrauben. Der Redaktion lag für den Test das 400-mm-Objektiv vor.
Erweiterbarer Kamerakäfig für den Videodreh
Als Zubehör speziell für semiprofessionelle Videoaufnahmen bietet das Unternehmen das „Pro Video Rig Kit“ an, einen erweiterbaren Kamerakäfig mit Blitzschuhhalterungen und Schnellwechselanschlüssen für Zubehör. Zwei Handgriffe dienen der Stabilität während des Drehs. Für eine präzisere Kontrolle bietet der Käfig physische Auslöser- und Zoomregler sowie einen mehrstufigen Lüfter für Aufnahmen mit hoher Intensität. Dieses Zubehör konnte sich ComputerBase nicht näher anschauen.
Fotografie-Set kommt mit Kameragriff
Das Fotografie-Set besteht neben dem Telephoto Extender unter anderem aus einer angepassten Schutzhülle, an der sich ein ringförmiger Adapter befestigen lässt, an dem wiederum der Telephoto Extender befestigt wird – beides rastet per Bajonettverschluss ein. An der Unterseite respektive am USB-C-Anschluss lässt sich zudem ein Kameragriff mit eigenem Akku (2.300 mAh, 8,4 Wh), Zusatztasten und Stativgewinde befestigen. Auch am Telephoto Extender lässt sich ein Ring befestigen, der Stativgewinde in Ein-Viertel-Zoll und Drei-Achtel-Zoll bietet.
So baut man das X300 Ultra zusammen
Während des Zusammenbaus aller Komponenten fühlt man sich ein wenig so, als würde man ein Scharfschützengewehr mit Zielfernrohr und Dreibein ausrüsten. An allen Ecken und Enden des Smartphones wird etwas angesteckt, eingerastet, gedreht und geschraubt, bis das Vivo X300 Ultra schließlich irgendwann „fertig“ ist. Mit etwas Übung lässt sich das in unter 10 Sekunden erledigen. Um im Alltag nur noch den Telephoto Extender anbringen zu müssen, lässt man das Smartphone am besten gleich in der Schutzhülle und den Objektiv-Adapter montiert. Der Kameragriff ist eher optional, die konfigurierbaren Zusatztasten für unter anderem Zoom, Blende und Auslöser sind alle auch in Software in der Kamera-App verfügbar. Für einen besseren Halt sorgt der Griff aber in jedem Fall. Er macht das Smartphone aber auch noch größer und kaum mehr in der Hosentasche zu verstauen.
Das Zubehör von Vivo hinterließ im Test einen weitgehend positiven Eindruck, was vor allem der Materialwahl Aluminium für Adapter und Telephoto Extender zu verdanken ist. Schutzhülle und Kameragriff fertigt Vivo hingegen aus günstigerem Kunststoff. Die Passgenauigkeit könnte aber etwas besser ausfallen, Adapter und Telephoto Extender weisen jeweils etwas Spielraum auf, wenn man daran nach dem Einrasten dreht. Für den aufgerufenen Preis hätte Vivo hier etwas mehr Präzision abliefern müssen.
Die drei Kameras im Überblick
Bei der primären Kamera des X300 Ultra hat sich Vivo für eine interessante Brennweite von 35 mm entschieden, da diese dem Seheindruck des menschlichen Auges nahekomme. Zum Vergleich: Häufig setzen Smartphones für die Hauptkamera auf 23 mm. An diesen Unterschied muss man sich beim Fotografieren kurz gewöhnen, denn die omnipräsenten 23 mm waren beim Tester derart „eingebrannt“, dass der Abstand beim Fotografieren quasi neu gelernt werden musste. Hinter dem 35-mm-Objektiv sitzt als Sensor der Sony LYTIA 901, der eine Größe von 1/1,12 Zoll aufweist und eine native Bildausgabe ohne Pixel-Binning in bis zu 200 MP unterstützt. Optional werden mit reduzierter Pixel-Zusammenfassung auch 50 MP und 25 MP angeboten, die Standard-Bildausgabe erfolgt aber in 12,5 MP (16:1 Binning).
Großer Sensor auch für die Ultraweitwinkelkamera
Für Ultraweitwinkelfotos ist eine Kombination aus Objektiv mit 14 mm und Sony-LYTIA-818-Sensor mit 50 MP auf 1/1,28 Zoll zuständig. Vivo erklärt, dass dem Unternehmen mit dem Ultraweitwinkelobjektiv ein „technologischer Durchbruch“ gelungen sei, da es in puncto Bildqualität mit der Hauptkamera mithalten könne und aufgrund der hohen Lichtempfindlichkeit und großen Blende (f/2.0) keine Kompromisse mehr erfordere.
Zeiss-Teleobjektiv mit 85 mm
Besonders hervor hob der Hersteller zur Ankündigung das Teleobjektiv mit 85 mm. Hier kommt mit dem HP0 ein 200-MP-Bildsensor von Samsung zum Einsatz, der eine Größe von 1/1,4 Zoll aufweist. Das Teleobjektiv wird mit Erfüllung des Zeiss-APO-Standards beworben, was bedeutet, dass es chromatische Aberration besonders gut korrigieren soll. Statt nur zwei (wie bei „achromatischen“ Linsen) werden drei Wellenlängen des Lichts (typisch Rot, Grün, Blau) exakt auf denselben Fokuspunkt gebracht. Das soll zu schärferen Bildern, weniger Farbsäumen vor allem an Kontrastkanten und einer besseren Farbtreue führen. Geworben wird auch mit der „Zeiss-T*-Vergütung“, also einer hochwertigen Anti-Reflex-Beschichtung für weniger Reflexionen, höhere Lichtdurchlässigkeit, verbesserten Kontrast und Farbwiedergabe sowie verringerte Lens Flares und Geisterbilder.
Die dritte Kamera verfügt über einen 3-Grad-Gimbal-OIS, der Erschütterungen ausgleichen und für scharfe Bilder bei Aufnahmen sorgen soll. Im Schnappschussmodus unterstützt das Objektiv eine AF-Verfolgung mit 60 FPS, was bei der Aufnahme schnell bewegter Motive in der Sport- und Tierfotografie oder bei Konzerten von Vorteil sei.
Multispektralsensor scannt das Umgebungslicht
Auf der Rückseite des X300 Ultra befindet sich genau genommen eine vierte Kamera. Vivo schreibt sich ein „Farbsystem auf Profi-Niveau“ auf die Brust und will damit eine exakte Farbdarstellung sowie harmonische Tonwerte garantieren. Im Zentrum steht dabei ein 5-MP-Multispektralsensor, der laut Vivo über 12 Farbkanäle und eine verbesserte Flicker-Erkennung verfügt. Durch die Kombination mit Vivos selbst entwickelter Multispektral-Farbalgorithmus-Engine könne das System das Umgebungslicht auf Pixelebene scannen und unterschiedliche Lichtquellen präzise trennen und eine authentische Farbwiedergabe garantieren.
Videoaufnahmen in 4K 10 Bit Log und Dolby Vision
Das Thema Video sei an dieser Stelle zwar erwähnt, im Test wurde sich aber auf die Fotografie fokussiert. Unterstützt werden 4K-10-Bit-Log- und Dolby-Vision-Videos mit bis zu 120 FPS. Im Pro-Videomodus orientiere sich die Benutzeroberfläche an den Optionen professioneller Kinokameras, um anspruchsvolle Produktionen auch auf dem Smartphone zu erreichen. Eine verbesserte Monitoring-Funktion erlaubt benutzerdefinierte 3D-LUTs für eine Echtzeit-Vorschau während der Log-Aufnahme. Durch die Kompatibilität von Vivo Log zum ACES-Workflow (Academy Color Encoding System) lasse sich das aufgenommene Material in standardisierte Farbräume integrieren.
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13-Punkte-Schutzkonzept vorgelegt: Deutscher Ethikrat spricht sich gegen Social-Media-Verbot aus
Der Deutsche Ethikrat spricht sich in einer Ad-hoc-Stellungnahme gegen ein pauschales Verbot sozialer Netzwerke für Kinder und Jugendliche aus. Stattdessen setzt das Gremium auf die drei gleichrangigen Säulen Schutz, Teilhabe und Befähigung und fordert, das Kindeswohl in seiner gesamten Breite zu berücksichtigen.
Pauschale Verbote keine Lösung
Maßnahmen zum Jugendschutz dürfen nach Auffassung des Deutschen Ethikrats nicht allein auf die Vermeidung von Risiken abzielen. Ebenso wichtig seien die gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen und der Erwerb digitaler Kompetenzen. Zu diesem Schluss kommt die heute vorgestellte Stellungnahme „Schutz, Teilhabe und Befähigung von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt“ (PDF). In dem von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner im Oktober 2025 angeregten Papier formuliert der Rat 13 Empfehlungen, mit denen sich die drei Leitprinzipien des digitalen Kinder- und Jugendschutzes miteinander vereinbaren lassen sollen.
Verbote würden Erwartungen nicht erfüllen
Die Experten warnen in der Stellungnahme davor, die Lösung in technischen Zugangsbeschränkungen oder starren Altersgrenzen zu suchen. Solche Maßnahmen könnten nicht nur hinter den von der Politik geweckten Erwartungen zurückbleiben, sondern zugleich erhebliche Nebenwirkungen nach sich ziehen. Genannt werden unter anderem Einschränkungen von Teilhaberechten, Datenschutzprobleme und eine mögliche Schwächung der Medienkompetenz.
Stattdessen plädiert der Ethikrat für das Prinzip der Multiakteursverantwortung. Die Verantwortung soll demnach auf Eltern, Staat, Schulen, Plattformbetreiber und weitere Akteure verteilt werden. Nur ein solcher Ansatz könne den Experten nach den vielfältigen Risiken begegnen, denen Kinder und Jugendliche im digitalen Raum ausgesetzt sind. Dazu zählen problematische Inhalte, Cyber-Mobbing, Grooming, manipulative Geschäftsmodelle, Datenschutzverletzungen, extremistische Inhalte, problematische KI-Anwendungen sowie die Folgen einer exzessiven Nutzung sozialer Medien. Gleichzeitig dürften die Chancen digitaler Angebote für Bildung, Information, Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftliche Teilhabe nicht aus dem Blick geraten.
Ähnliche Forderungen hatte der Deutsche Kinderschutzbund bereits Anfang des vergangenen Jahres erhoben. Erst kürzlich kam zudem eine Studie aus Australien zu dem Ergebnis, dass das dort Ende vergangenen Jahres eingeführte Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren nur eingeschränkt wirkt. Mehr als die Hälfte der betroffenen Jugendlichen nutzt soziale Plattformen demnach weiterhin. Darüber hinaus stellten die Forscher fest, dass Jugendliche, die sich konsequent an das Verbot halten, innerhalb ihrer Altersgruppe häufig als weniger beliebt wahrgenommen werden. Sie fühlen sich dadurch eher ausgeschlossen und haben größere Schwierigkeiten, mit ihrem Freundeskreis in Kontakt zu bleiben.
Eltern und Schulen sollen mit einbezogen werden, Kinder mehr Mitsprache erhalten
Um Jugendliche besser auf die digitale Welt vorzubereiten, schlägt der Ethikrat ein dreistufiges, risikobasiertes Schutzsystem als Leitmodell vor. Die erste Schutzebene sollen Eltern über Geräte- und Nutzungseinstellungen bilden. Ergänzt werden soll diese durch technische Schutzmaßnahmen und regulatorische Vorgaben. Ziel sei ein System, das wirksam schützt, ohne unnötig in Freiheitsrechte oder Teilhabemöglichkeiten einzugreifen. Gleichzeitig fordert der Rat, Plattformen – möglichst auf europäischer Ebene – stärker in die Verantwortung zu nehmen und den Kinder- und Jugendschutz auf digitale Dienste auszuweiten.
Zugleich müssten Kinder und Jugendliche stärker in Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Kinderrechte beschränkten sich nicht auf Schutzansprüche, sondern umfassten ausdrücklich auch Mitsprache. Darüber hinaus gelte es, digitale Grundrechte zu wahren. Schutzmaßnahmen dürften nicht dazu führen, dass Privatsphäre, Anonymität oder die informationelle Selbstbestimmung ausgehöhlt werden. Zudem sollen digitale Plattformen stärker verpflichtet werden, gegen Desinformation und Manipulation vorzugehen. Nach Ansicht des Ethikrats müsse außerdem die Medienbildung als zentrale Schutzmaßnahme deutlich ausgebaut werden. Dies betreffe gleichermaßen Eltern, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte.
Alterskontrollen können ein Teil der Lösung sein
Grundsätzlich lehnt der Ethikrat Alterskontrollen nicht ab. Für sensible Bereiche fordert das Gremium jedoch sowohl die Mitwirkung der Eltern als auch den Einsatz der europäischen digitalen Identitätswallet (EUDI-Wallet). Gleichzeitig spricht sich der Rat für weitergehende Einschränkungen von Smartphones an Schulen aus. Solche Maßnahmen wurden im vergangenen Jahr ohnehin bereits an den meisten Schulen in Deutschland eingeführt. Ein pauschales Smartphone-Verbot an Schulen fordert der Ethikrat hingegen nicht.
Analoge Freiräume sind wichtig
Abschließend wirbt der Ethikrat für mehr analoge Freiräume. Sport, Naturerfahrungen, kulturelle Angebote, Vereinsleben und persönliche Begegnungen sollen wieder einen größeren Stellenwert erhalten. Kommunen, Schulen, Vereine und Familien seien daher gefordert, analoge Alternativen aktiv zu fördern.
All diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche einen kontrollierten Umgang mit sozialen Medien erlernen. Dadurch sollen sie Risiken besser einschätzen, Gefahren wirksamer begegnen und eigenständig handeln können.
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Neu- und Bestandskunden: YouTube Premium kostet jetzt mehr in Deutschland

Google nimmt bei YouTube Premium die erste Preiserhöhung seit der Anpassung im November 2023 vor. Ein Einzelnutzer muss künftig 14,99 Euro statt 12,99 Euro pro Monat für werbefreies YouTube inklusive YouTube Music zahlen. Die Preissteigerungen betreffen mit dem Jahrestarif, Familien und Studenten aber alle Varianten des Abos.
Rund zweieinhalb Jahre nach der letzten Preiserhöhung in Deutschland nimmt YouTube jetzt wieder Veränderungen vor. Die neuen Preise sind auf der YouTube-Website zu finden und gelten somit zum einen für Neukunden. Aber auch Bestandskunden werden bereits von YouTube kontaktiert, wie eine entsprechende E-Mail an einen Nutzer im Forum von ComputerBase zeigt, in der YouTube die Preissteigerung rechtfertigt.
Um dir auch in Zukunft erstklassige Services und Funktionen anbieten zu können, erhöhen wir den Preis von 12,99 € auf 14,99 € monatlich. Die Entscheidung über diese Preisänderung haben wir nach gründlicher Überlegung getroffen. Wir können dadurch auch weiterhin die Premium-Mitgliedschaft verbessern und die Creatorinnen und Creator sowie Artists, deren Inhalte du auf YouTube findest, angemessen unterstützen.
Google Play meldet sich demnächst per E-Mail bei dir mit der Bitte, der Preisänderung zuzustimmen. Achte auf diese Benachrichtigung, damit deine Mitgliedschaft nicht gekündigt wird. Sobald du dem neuen Preis zugestimmt hast, wird die Änderung bei der Rechnungsstellung am 16. Juli 2026 berücksichtigt.
E-Mail von YouTube von CB-Mitglied Proxy One
So viel kostet YouTube Premium ab sofort
Im Detail sind folgende Veränderungen von YouTube an den fünf verschiedenen Streaming-Dienst-Abos vorgenommen worden:
- YouTube Premium Einzelnutzer: 12,99 Euro -> 14,99 Euro
- YouTube Premium Lite Einzelnutzer: 5,99 Euro -> 7,99 Euro
- YouTube Premium Familie: 23,99 Euro -> 27,99 Euro
- YouTube Premium Student: 7,49 Euro -> 8,99 Euro
- YouTube Premium Jahrestarif: 129,99 Euro -> 149,99 Euro
Die Preissteigerungen belaufen sich somit auf 15 Prozent, 33 Prozent, 17 Prozent, 20 Prozent und 15 Prozent gegenüber den zuletzt Ende 2023 angepassten Tarifen.
Auch YouTube Music Premium wird teurer
YouTube Premium beinhaltet mit Ausnahme des Premium-Lite-Tarifs immer auch das werbefreie YouTube Music Premium. Dennoch bietet YouTube weiterhin YouTube Music Premium getrennt von YouTube Premium an. Für das reine Musik-Abonnement fallen die Preise ebenfalls höher aus. Einen Lite-Tarif gibt es bei Music Premium nicht.
- YouTube Music Premium Einzelnutzer: 10,99 Euro -> 11,99 Euro
- YouTube Music Premium Familie: 16,99 Euro -> 18,99 Euro
- YouTube Music Premium Student: 5,49 Euro -> 5,99 Euro
- YouTube Music Premium Jahrestarif: 99,99 Euro -> 119,99 Euro
Für YouTube Music Premium fallen die Preissteigerungen etwas geringer aus. In der genannten Reihenfolge sind es 9 Prozent, 12 Prozent, 9 Prozent und 20 Prozent gegenüber Ende 2023.
Update
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Im Keller gefunden: AMD-PC mit Unterschriften von Lisa Su und Mark Papermaster

Ein Heizungsinstallateur hat in einem Keller eine überraschende Entdeckung gemacht: einen alten Desktop-PC, der mit Unterschriften von hochrangigen AMD-Mitarbeitern übersät ist. Dabei richten unter anderem Lisa Su und Mark Papermaster Grüße an „Rory“ aus. Damit dürfte der ehemalige CEO Rory Read gemeint sein.
AMD-PC mit Widmung für Rory Read gefunden
Über den Fund berichtet gazicoldfur im Subreddit r/Amd. Seinem Bericht zufolge war er mit der Installation eines Heizkessels beschäftigt und fand den PC im Keller von einem Kunden, der früher einmal einen Computerladen besaß. Dieser lagerte dort jede Menge alte Hardware und wollte diese loswerden. Darunter war auch ein ungeöffneter Karton mit AMD-Logo. Darauf angesprochen erklärte der Kunde, dass es sich um einen Fertig-PC von einer Auktion handele und er diesen gerne mitnehmen könne.
Das tat gazicoldfur und förderte beim Auspacken einen Desktop-PC zu Tage, dessen Gehäuse mit zahlreichen Unterschriften sowie der Anschrift „Für Rory – alles Gute von Team AMD“ versehen ist. Damit kann eigentlich nur der ehemalige CEO Rory Read gemeint sein, der im August 2011 in die Fußstapfen von Dirk Meyer getreten war. Im Oktober 2014 wurde Read durch Lisa Su abgelöst, die bis heute als CEO von AMD arbeitet.
Neben Lisa Su hat auch Mark Papermaster unterschrieben, der seit Ende Oktober 2011 als Chief Technology Officer (CTO) bei AMD beschäftigt ist. Außerdem sind die Signaturen vom ehemaligen Finanzchef Devindar Kumar sowie John Byrne, der seinerzeit den globalen Vertrieb leitete, auszumachen.
Die Hardware des prominenten AMD-PCs
Das Gehäuse lässt sich als Xigmatek Nebula identifizieren, ein nahezu würfelförmiges Mini-ITX-Gehäuse, das im Jahr 2013 auf den deutschen Markt kam. Im Inneren befindet sich nach Angaben des Entdeckers ein Prozessor des Typs AMD A10-7800, diese CPU kam allerdings erst im Sommer 2014 auf den Markt. Gepaart mit 16 GB „Radeon Memory“ der DDR3-Generation stecken noch eine kompakte Radeon R9 285 von Sapphire sowie eine Radeon R7 SSD mit 512 GB in dem somit fast ausschließlich mit AMD-Komponenten bestückten PC.
Ein Abschiedsgeschenk für Rory Read?
Grafikkarte und SSD stammen ebenfalls aus dem Sommer 2014. Damit deutet sich an, dass dieser PC kurz vor dem Abtritt von Rory Read übergeben wurde. Am 8. Oktober 2014 übernahm nämlich Lisa Su das Ruder. Vielleicht handelte es sich um ein Abschiedsgeschenk?
Ein AMD-Museum will ihn haben
In den Kommentaren auf Reddit meldete sich ein User zu Wort, der angeblich ein Museum am AMD-Standort in Markham, Kanada leitet. Nachdem dieser die Eckdaten zum PC erfuhr, antwortete er, dass er den PC kaufen wolle.
Sofern das stimmt und es zu dieser Transaktion kommt, könnte der PC also künftig in Kanada ausgestellt werden.
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