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Vom Handy-Foto zum Studio-Asset: Update für Googles Pomelli


Mit Pomelli Photoshoot können KMU auch aus schlechten Fotos qualitativ hochwertige Visuals und Assets generieren – for free. Es ist ein Paukenschlag für Produktfotograf:innen und ein Fingerzeig für die KI-Entwicklung im Marketing.

Mit Pomelli stellt Google ein neues Super-Marketing-Tool insbesondere für KMU bereit. Es bietet die schnelle Erstellung von Werbematerial ohne großen Aufwand. Das hilft auch kleinen Teams und Unternehmen mit geringen finanziellen Ressourcen. Die Eingabe einer Unternehmens-URL reicht dabei schon aus, um eine Business-DNA ermitteln und basierend darauf Creatives für eine Kampagne erstellen zu lassen. Der Dreischritt lautet: Business-DNA, Kampagnenvorschläge, Bearbeitung. Das funktioniert neuerdings sogar für Video-Ad-Assets. Und Pomelli unterstützt mit der brandneuen Option Photoshoot jetzt auch noch all jene, die nicht die Ressourcen für gute Bilder haben oder schlichtweg auf das gute alte Smartphone-Foto zurückgreifen wollen. Denn Pomelli Photoshoot verwandelt diese in marktreife Assets und bringt damit Fotograf:innen ins Schwitzen.


Pomelli ist Googles neues AI Marketing Tool für KMU

grüner Farbverlauf im Hintergrund, Interface mit Brand-Details, bunt vor Schwarz
© Google via Canva

Pomelli Photoshoot: KI-Bildoptimierung in Studioqualität spart Unternehmen viel Geld

Was Pomelli Photoshoot leisten kann, erklärt Jaclyn Konzelmann, Director of Product Management für Google Labs, in einem Satz:

[…] Take any cell phone photo of your product – kitchen table, bad lighting, whatever – and Photoshoot transforms it into studio-quality
product shots that look like you dropped $$$ on a professional photographer. 

Die Idee ist simpel: Du nimmst einfach ein x-beliebiges Bild, lädst es bei Pomelli hoch und beauftragst das KI-Tool, mit dem Photoshoot-Modus Visuals in der Qualität eines Fotostudios zu machen. Ob diese Visuals tatsächlich mit den Kreationen von Fotograf:innen mithalten können, lässt sich kaum objektiv bewerten. Allerdings dürften Fotograf:innen, vor allem für die Produktfotografie, solche Entwicklungen fürchten.

Immerhin können die Pomelli User die neue Option kostenfrei einsetzen und somit in kurzer Zeit aus mal eben aufgenommenen Bildern hochwertige Assets machen, die für Kampagnen verwendet werden können. Dabei ist das Herzstück Pomellis die Erkennung und Nutzung der Business-DNA. Diese ist Schritt eins eines Prozesses, an dessen Ende die Unternehmen komplette und editierbare Kampagnenvorschläge haben. Daher können die Photoshoot-Produkte auch unmittelbar in die eigene Kampagnenstrategie integriert oder noch bearbeitet und dann verwendet werden.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings. Pomelli Photoshoot ist, wie das Pomelli Tool selbst, als öffentliche Betaversion nur in englischer Sprache in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland verfügbar. Daher dürften User in Europa und Deutschland enttäuscht sein, noch nicht auf diese neue Lösung zugreifen zu können. Möglicherweise kommt sie aber bald auch zu uns und nimmt KMU Arbeit im Marketing ab. Dabei ist Photoshoot nur ein Aspekt, der offenbart, welche manuellen Arbeitsschritte im Marketing künftig von KI ersetzt werden könnten. Schneller und günstiger ist nicht immer besser, für viele Unternehmen aber ein Incentive zur Nutzung.


Googles AI Marketing Tool Pomelli erhält Video-Ads

Smartphone Mockups mit Visuals, Button zum Animieren mit Videosymbol, schwarzer Hintergrund
© Google via Canva





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BearingPoint-Umfrage: Einige nutzen Wero – doch Paypal bleibt bekanntester Bezahldienst


Das europäische Bezahlangebot Wero gewinnt an Bekanntheit.

Europa will sich beim Bezahlen unabhängiger von großen US-Anbietern wie Paypal machen. Wero wird als Alternative allmählich bekannt. Es gibt aber auch reichlich nationale Konkurrenz.

Das europäische Bezahlangebot Wero gewinnt an Bekanntheit, tut sich gegen nationale Platzhirsche oder US-Riesen wie Paypal aber noch schwer. Anhand einer YouGov-Umfrage in neun europäischen Ländern stellte das Beratungsunternehmen BearingPoint fest: Wero werde europaweit wahrgenommen.

In Frankreich, wo Wero wie in Deutschland schon umfangreicher ausgerollt ist, antworteten demnach 19 Prozent der dort 1.052 Befragten, dass sie für einen Geldtransfer zwischen Privatpersonen hauptsächlich Wero nutzten. Als Antwortmöglichkeit konnten die Befragten etwa auch Bargeld oder Überweisung auswählen. Deutschland kam mit 4 Prozent Wero-Nutzern unter den hierzulande 2.026 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Erhebung aus dem Dezember auf Platz 2.

Nationale Bezahlverfahren am beliebtesten

Nationale mobile Bezahldienste dominieren der Erhebung zufolge bei Zahlungen zwischen Privatpersonen, z. B. Twint in der Schweiz (66 Prozent), MobilePay in Dänemark (92 Prozent) und Finnland (61 Prozent), Swish in Schweden (86 Prozent), Tikkie in den Niederlanden (71 Prozent). In Deutschland ist Paypal (56 Prozent) demnach der bevorzugte Dienstleister.

Europäer wollen unabhängiger von US-Anbietern werden

Die European Payments Initiative (EPI), ein Zusammenschluss von Banken und Zahlungsdienstleistern, will Wero zur europäischen Paypal-Alternative ausbauen. Seit Anfang Juli 2024 ist Wero am Start und bietet nach dem Muster des US-Konkurrenten Paypal vor allem direkte mobile Geldzahlungen von Mensch zu Mensch an. Inzwischen kann der Dienst auch bei etlichen Händlern beim Einkaufen im Netz genutzt werden, ähnlich wie Kreditkarten oder Apple Pay, Google Pay, Paypal, Klarna oder andere vergleichbare Dienste.

BearingPoint-Partner Robert Bosch sagt zu den Umfrageergebnissen: „Die aktuelle Entwicklung zeigt deutlich, dass moderne digitale Zahlungssysteme in ganz Europa an Bedeutung gewinnen. Ein zentraler Treiber ist der Wunsch nach einer eigenständigen europäischen Alternative zu bisher dominierenden, nicht-europäischen Lösungen – ein wichtiger Schritt hin zu mehr digitaler Souveränität.“



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Nachfolger von Christian Ach: Tim Beltermann führt BMW Deutschland


Tim Beltermann nimmt bei BMW die nächste Karrierestufe. Der Manager führt seit dem 1. April den deutschen Markt

BMW Deutschland hat einen neuen Chef. Tim Beltermann führt seit Anfang des Monats den wichtigen Heimatmarkt. Der Manager hat viel Vertriebserfahrung, aber auch eine kurze Marketingvergangenheit.

Tim Beltermann arbeitet für BMW seit über 20 Jahren auf verschiedenen Positionen. Jetzt steht er an der Spitze des Schlüsselmarkts Deut

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Mega-Deal im E-Commerce: Euronics sieht Chancen bei Media-Markt-Saturn-Übernahme durch JD.com


MediaMarktSaturn wurde von dem chinesischen Handelsriesen JD.com übernommen

Wie verändert sich der Elektrofachhandel, wenn JD.com aus China Media-Markt Saturn übernimmt? Euronics etwa sieht dadurch durchaus Chancen. So will der Euronics-Chef daraus Kapital schlagen.

Euronics-Chef Benedict Kober sieht durch die geplante Übernahme von Europas größtem Elektronikfachhändler Media-Markt Saturn durch den chinesischen E-Commerce-Riesen JD.com neue Perspektiven für das eigene Geschäft. Die geplante Übernahme bedeute Chance und Risiko. „Mit einem spürbaren Übergewicht auf Chance“, sagte Kober der Deutschen Presse-Agentur am Sitz der Genossenschaft im schwäbischen Ditzingen bei Stuttgart.

Da die Ladenflächen vermutlich nicht ausgebaut würden, müssten bisherige Produkte entsprechend substituiert werden. Euronics stehe im engen Austausch mit den Herstellern. Umsätze, die sie dann womöglich nicht mehr bei Media-Markt Saturn erzielen, könnten sie bei Euronics machen.

Im Fall der Übernahme rechnete Kober im Sortiment des Konkurrenten Media-Markt Saturn künftig mit einem höheren Anteil chinesischer Produkte. Es sei eine fundierte Mutmaßung, dass chinesische Fabrikate einen deutlich stärkeren Fokus bekommen werden.

Euronics setzt auf Premium

Im TV-Markt sei der Durchschnittspreis durch chinesische Fabrikate bereits erheblich unter Druck gekommen. Das könne natürlich auch an anderer Stelle passieren. Davon könne am Ende aber keiner ein sehr profitables Geschäft gestalten. Entsprechend müsse Euronics den Premiumanteil im Sortiment hochhalten, um entsprechende Erträge erwirtschaften zu können, die es für solche Ladenflächen brauche. Kober sehe die Chance, Kundinnen und Kunden im wertigeren Bereich ein Angebot formulieren zu können, damit diese künftig bei Euronics einkaufen.

Interview mit E-Commerce-Experte John Lin

JD.com-Einstieg bei Ceconomy: „Strategische Veränderung größer als bei Markteintritt von Amazon“

John Lin, Experte für den chinesischen Online-Handel, sieht diesen auf dem Vormarsch und ordnet die Beteiligung von JD.com an Ceconomy ein. In den Niederlanden war er für das Amazon-Pendant bol.com tätig.

JD.com sei stark auf die Logistik und Lieferketten ausgerichtet. Sollten sie diesen Ansatz auch in Deutschland verfolgen, würden beispielsweise Themen wie Lieferungen am selben Tag im Vordergrund stehen. Kundinnen und Kunden in Deutschland seien es gewohnt, in einen Laden zu gehen und dort die Ware direkt auf der Ladenfläche oder an der Warenausgabe mitzunehmen. Ob sie es annehmen würden, ein Produkt zum Beispiel in sechs Stunden nach Hause geliefert zu bekommen, werde man sehen. Für Euronics spreche zudem die Fachberatung und persönliche Nähe zu den Kunden, sagte Kober.

Experte: „über Beratung und Servicekompetenz profilieren“

Auch Handelsexperte Kai Hudetz sieht durch die geplante Übernahme von Media-Markt Saturn Chancen für Ketten wie Euronics oder Electronic Partner. Er erwartet, dass diese sich künftig „noch klarer über persönliche Beratung, Servicekompetenz und Kundennähe profilieren können“. Und damit über jene Faktoren, die digitale Plattformen deutlich schwieriger abbilden könnten. Studien zeigten, dass zwei Drittel der Konsumenten starke Vorbehalte gegenüber Plattformen aus Fernost haben.

Ceconomy-Beteiligung

Was der Einstieg von JD.com für den Elektronikhandel bedeutet

JD.com kontrolliert künftig nicht nur die Geschicke von Mediamarkt und Saturn, auch der Einstieg der eigenen Online-Handelsplattform Joybuy steht kurz bevor. Für Elektronikhändler dürfte der neue Wettbewerb zur Herausforderung werden.

„Stationäre Wettbewerber von Media-Markt Saturn könnten ihre Verankerung in Deutschland und der jeweiligen Region noch stärker als Verkaufsargument nutzen“, sagte der Geschäftsführer des Handelsforschungsinstituts IFH Köln. Vieles spreche dafür, dass JD.com die Übernahme nach außen möglichst unauffällig gestalten werde, um die Markenwahrnehmung weitgehend zu bewahren.
JD.com hatte im vergangenen Sommer ein Übernahmeangebot für den Media-Markt Saturn-Mutterkonzern Ceconomy abgegeben und sich wenige Monate später die Mehrheit der Aktien gesichert. In mehreren Ländern steht die finale Freigabe jedoch noch aus.



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