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Künstliche Intelligenz

Warum Firmen AI Coding Tools noch nicht einführen


KI-Tools wie ChatGPT, GitHub Copilot oder Claude Code sind in vielen Entwicklerteams bereits Alltag; die Softwareentwicklung zählt zu den Bereichen mit der höchsten KI-Adaption. Gleichzeitig haben zahlreiche Unternehmen den Einsatz solcher Werkzeuge noch nicht offiziell freigegeben – meist aus nachvollziehbaren Gründen rund um Vertraulichkeit, Datenschutz, Security und Compliance. Dieser Artikel ordnet die typischen Bedenken, bewertet sie nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung und zeigt einen pragmatischen Umgang samt Gegenmaßnahmen. Die Grundidee: Eine kontrollierte Einführung mit klaren Leitplanken schafft Sicherheit. Zum Schluss folgen konkrete Empfehlungen für drei Rollen: KI-Enthusiasten, Gatekeeper und Entscheider.



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KBA-Halbjahresbilanz: Jeder vierte Neuwagen fährt batterieelektrisch


Fast jeder vierte im ersten Halbjahr 2026 in Deutschland neu zugelassene Pkw fährt mittlerweile batterieelektrisch. In diesem Zeitraum wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 368.006 batterieelektrische Autos (BEV) neu zugelassen. Das ist ein Plus von 48 Prozent gegenüber den ersten beiden Quartalen des Vorjahres. Ihr Anteil am Gesamtmarkt wuchs damit von 17,7 auf 24,8 Prozent.

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Die Zulassungsstellen meldeten 1.484.393 neue Pkw im ersten Halbjahr, 5,8 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2025. Davon entfielen laut KBA 966.085 Fahrzeuge auf alternative Antriebe, entsprechend einem Anteil von 65,1 Prozent. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert noch bei 56,6 Prozent. Zu solchen Fahrzeugen zählt das KBA neben BEV auch Hybride, Plug-in-Hybride, Brennstoffzellen- und solche mit Gasantrieb.

Spiegelbildlich verlieren Pkw mit Motoren für die konventionellen flüssigen Kraftstoffe weiter an Boden: Benziner verzeichneten im Halbjahr ein Minus von 18,2 Prozent, Diesel gingen um 8,6 Prozent zurück. Auch im Juni setzte sich der Trend fort, Autos mit Ottomotor verkauften sich um 16,8 Prozent schlechter, solche mit Dieselmotor verloren 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Bei BEV bleibt VW mit 49.495 Neuzulassungen zwar die stärkste Marke, verzeichnete aber als eine von wenigen ein leichtes Minus von 5,6 Prozent. Dahinter die Volkswagen-Marke Skoda mit 36.654 BEV und einem Plus von 63,9 Prozent, BMW mit 30.943 Stück, entsprechend einem Zuwachs von 37 Prozent, sowie Tesla mit einem 224,6-prozentigen Anstieg auf 28.857 BEV. Mercedes legte um 81 Prozent auf 26.133 Elektroautos zu.

Besonders dynamisch wuchsen einige kleinere Marken: Peugeot steigerte seine BEV-Zulassungen um 279,7 Prozent auf 6675 Fahrzeuge, BYD nahm um 128,5 Prozent auf 10.381 BEV zu, Renault um 95,3 Prozent auf 10.933 Einheiten. Die Elektroautomarke Smart konnte ihre Zulassungen mit einem Zuwachs um 116,3 Prozent mehr als verdoppeln. Auf der Verliererseite führen zwei chinesische Nischenanbieter mit heftigen Verlusten: NIO brach um 87,6 Prozent ein, GWM um 98,7 Prozent.

Bei den Plug-in-Hybriden ging es im Halbjahr um 17,9 Prozent nach oben. Im Juni war der BYD Seal U mit 1782 Neuzulassungen das meistzugelassene Plug-in-Hybridmodell.

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Der wachsende Elektroanteil drückt den durchschnittlichen CO₂-Ausstoß der Neuwagenflotte. Im Halbjahr lag der Wert bei 98,4 g/km, ein Rückgang um 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Juni sank er sogar auf 92,6 g/km. Knapp ein Drittel aller Neuwagen (30,5 Prozent) stieß im Halbjahr weniger als 50 g/km aus. Der EU-Flottengrenzwert für 2025 liegt bei 93,6 g/km; das KBA stellt in seinen Mitteilungen aber keinen direkten Vergleich mit der Vorgabe her.

Das seit einem Vierteljahrhundert stetig wachsende SUV-Segment dominierte im Halbjahr mit 35,5 Prozent Marktanteil weiterhin deutlich vor der Kompaktklasse (13,6 Prozent) und den Kleinwagen (12,9 Prozent). Die Elektrifizierung zieht sich offenbar quer durch alle Fahrzeugklassen, vom MINI im Kleinwagensegment bis zum Mercedes EQS in der Oberklasse. Eine Trendwende zu kleineren Elektrofahrzeugen lässt die aktuelle Statistik nicht erkennen.

Innerhalb der eigenen Flotten erreichten die Premiumhersteller die höchsten Anteile alternativ angetriebener Fahrzeuge: BMW kam auf 84,5 Prozent, Mercedes auf 81,3 Prozent und Porsche auf 71,1 Prozent. Bei elektrischen oder elektrifizierten Antrieben mit der Möglichkeit batterieelektrischen Fahrens (BEV plus Plug-in plus Brennstoffzelle) führt Porsche mit 52,2 Prozent, gefolgt von Audi mit 43,3 Prozent. Den stärksten Zuwachs bei alternativen Antrieben verbucht Opel mit einem Plus von 100,3 Prozent.

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(fpi)



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Samsung Health: Entwarnung bei KI-Datennutzung


Seit Anfang der Woche kursierte ein Bericht, wonach Samsung Nutzern der neuen Health-App die Datensynchronisation verwehren würde, sollten sie der Nutzung ihrer Gesundheitsdaten für das Training von KI-Modellen widersprechen. Zudem hieß es, dass bei einem Widerruf sämtliche in der App gespeicherten Daten gelöscht würden. Dies führte zu erheblicher Verunsicherung und Ärger unter den Nutzern.

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In der Health-App wird Nutzerinnen und Nutzern von Samsung Health seit Anfang Juli ein Pop-up-Fenster angezeigt, in dem sie um ihre Einwilligung zur Verwendung ihrer Daten für KI-Zwecke gebeten werden. How-To Geek hatte darüber zuerst berichtet. Nun hat Samsung reagiert (via SamMobile) und in einem Beitrag mit dem Titel „Wichtiger Hinweis: Hinweis zur Einwilligung in die Nutzung von Gesundheitsdaten für das Training und die Modellierung von KI“ Entwarnung gegeben.

Das ursprüngliche Pop-up enthielt eine Meldung, die beim Deaktivieren der Option suggerierte, dass durch den Widerruf die auf den Samsung-Servern gespeicherten Gesundheitsdaten gelöscht und die Synchronisierung mit der Samsung Cloud deaktiviert würden. Samsung erläutert nun, dass für die Sammlung der Gesundheitsdaten zum KI-Training ein separates Einwilligungsverfahren verwendet wird. Diese Einwilligung sei freiwillig und könne jederzeit widerrufen werden.

Sollten Nutzer ihre Einwilligung widerrufen, würden lediglich die Daten gelöscht, die gesondert für die KI-Entwicklung erhoben wurden. Die in der Health-App gespeicherten Gesundheitsdaten, die für die reguläre Nutzung der Samsung-Health-Dienste bestimmt sind, seien von diesem Vorgang nicht betroffen und würden nicht gelöscht.

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Samsung räumte ein, dass die Formulierung der Pop-up-Hinweise missverständlich war. Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben bereits daran, die Texte zu verbessern, damit Kunden die Informationen klarer und genauer verstehen können.


(afl)



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Schwerelose Teenager: Bär wirbt um Astronautennachwuchs


Einmal echte Schwerelosigkeit wie im Weltall erleben – für 30 Jugendliche in Deutschland soll das im kommenden Jahr Wirklichkeit werden. Forschungs- und Raumfahrtministerin Dorothee Bär warb bei einem Besuch von Airbus in Bremen im Rahmen ihrer Sommerreise für ein noch wenig bekanntes Programm, für das sich 15- bis 18-Jährige demnächst bewerben können: „Astronaut for a day“ (Astronaut für einen Tag) umfasst einen sogenannten Parabelflug.

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Bei einem solchen Flug steigt ein Flugzeug steil nach oben und geht anschließend in einen steilen Sinkflug über. Während des Flugmanövers herrscht im Inneren für rund 20 Sekunden Schwerelosigkeit. Nach Angaben des früheren Astronauten und heutigen Abteilungsleiters für Raumfahrt im Bundesforschungsministerium, Thomas Reiter, entspricht das Gefühl der Schwerelosigkeit auf so einem Flug dem in einer Raumstation wie der ISS.

Zum Auswahlprogramm sagte Bär der Deutschen Presse-Agentur: „Die Voraussetzungen sind genau die gleichen, die auch die echten Astronauten durchlaufen. Das heißt, es wird ein Gesundheitstest stattfinden, ein Fitnesstest, es werden Interviews geführt, wie bei dem Astronautenkorps auch. Ja, und dann Allgemeinwissen, also alles, was dazugehört.“

Jugendliche, die sich dafür interessieren, können nach ihren Angaben ab Herbst ein Bewerbungsvideo im Internet hochladen. Das genaue Datum und die Details stehen noch nicht fest. 30 werden schließlich für den Parabelflug ausgewählt. Organisiert wird das Programm von der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Es soll Teil des Wissenschaftsjahres 2027 zum Thema Raumfahrt sein.

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Bär wird nach eigenen Angaben neben den beiden deutschen Esa-Astronauten Matthias Maurer und Alexander Gerst auch selbst an dem Parabelflug teilnehmen. Auf die Frage, ob ihr davor nicht ein bisschen bange sei, antwortete sie lachend: „Nee, Leben am Limit.“

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Sie glaube, die Teilnehmer des Programms seien hinterher die besten Botschafter für die Raumfahrt und kämen von der Faszination davon nie mehr los. „Die haben die Astronauten zum Anfassen. Die können berichten, wie es ist, in der Schwerelosigkeit zu sein.“ Hintergrund für den Vorstoß ist auch ein Nachwuchsmangel in naturwissenschaftlichen Fächern – den sogenannten MINT-Fächern. Bär betonte die Bedeutung von Ingenieuren für die Raumfahrt.

„Astronaut for a Day“ gibt es bereits in anderen europäischen Ländern, etwa Österreich oder Luxemburg. Teilnehmer dort hatten hinterher begeistert von ihren Erlebnissen berichtet.


(afl)



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