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Weltraumteleskop James Webb: Neuer Rekord bei am weitesten entfernten Galaxien


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Das Weltraumteleskop James Webb hat erneut einen Rekord gebrochen: Es hat die am weitesten entfernte Galaxie entdeckt und jetzt bestätigt. Die Galaxie mit der Bezeichnung MoM-z14 weist eine Rotverschiebung von 14,44 auf, haben die Verantwortlichen der Weltraumagenturen ESA, NASA und CSA jetzt bekannt gegeben. Das heißt, wir sehen sie so, wie sie gerade einmal 280 Millionen Jahre nach dem Urknall ausgesehen hat. Die Entfernung der bereits im Frühjahr 2025 entdeckten Galaxie ist spektroskopisch bestätigt worden, schreiben die Betreiber des Weltraumteleskops. Mit dem Fund hat das hochmoderne Instrument die Grenzen des für uns beobachtbaren Universums noch einmal weiter in Richtung des Urknalls verschoben.

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MoM-z14 gehört zu einer größer werdenden Gruppe von überraschend hellen Galaxien im frühen Universum, rufen die Forscher und Forscherinnen in Erinnerung. Davon gebe es 100-mal mehr, als laut den bisherigen Modellen möglich sein sollten. Wie bei MoM-z1 wurde bei einigen davon unerwartet viel Stickstoff nachgewiesen. Vorstellbar sei, dass in der viel dichteren Umgebung vergleichsweise kurz nach dem Urknall supermassereiche Sterne entstanden sind, die den Stickstoff produziert haben könnten, schreibt das Team. Das wären Sterne der allerersten Population, nach denen aktuell intensiv gesucht wird. Noch gibt es diesbezüglich aber nur verschiedene Hypothesen. Jeder neue Fund des Weltraumteleskops macht deutlich, wie dringend sie nötig sind.

Bei MoM-z14 gibt es demnach auch Hinweise darauf, dass sie inmitten eines dichten Nebels aus Wasserstoff liegt, den die frühesten Galaxien erst einmal wegräumen mussten, um das Universum transparent zu machen. Erst während dieser Reionisierung ist mehrere hundert Millionen Jahre nach dem Urknall der lichtdurchlässige Kosmos entstanden, den wir heute kennen. Während dieser „kosmischen Morgendämmerung“ haben die ersten Sterne und Galaxien die Elektronen von den Wasserstoffkernen (den Protonen) getrennt. Die konnten dann keine Photonen (also Licht) mehr absorbieren, das Universum wurde transparent. Das Weltraumteleskop James Webb wurde mit dem erklärten Ziel konstruiert, diesen Prozess zu beobachten.

Das Weltraumteleskop James Webb wurde am 25. Dezember 2021 gestartet, und zwar auf so ideale Weise, dass der eingesparte Treibstoff eine Verdoppelung der Missionsdauer auf 20 Jahre ermöglicht hat. Anfang Juli 2022 hat das Instrument dann die Forschungsarbeit aufgenommen und sorgt seitdem mit großer Regelmäßigkeit für wichtige und teils bahnbrechende Entdeckungen. Eine Reihe seiner Beobachtungen stellt unsere Annahmen zur Frühgeschichte auf die Probe. So wurden mit dem Gerät winzige, extrem helle und auffallend rote Lichtpunkte entdeckt, bei denen es sich womöglich nicht um überraschend reife Galaxien, sondern aktive Schwarze Löcher handelt. Vor zwei Jahren wurde außerdem eine unerwartet frühe Kollision zweier außergewöhnlich massereicher Galaxien gefunden.


(mho)



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Rechtswidrige Inhalte im Internet: Rekordzahl bei berechtigten Beschwerden


Die Zahl der Beschwerden über Inhalte bei jeder Form von Hostern im Netz ist weiter hoch: 51.358 Mal wurden 2025 Hinweise an die Beschwerdestelle des Internetwirtschaftsverbands eco gegeben. 30 Jahre nach dem Start der ersten Meldestelle für rechtswidrige Internetinhalte ist die Zahl der berechtigten Meldungen in einem besonders problematischen Bereich auf Rekordniveau. Die Änderungen durch den Digital Services Act spielen dabei kaum eine Rolle.

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Die berechtigten Meldungen von Darstellungen sexuellen Missbrauchs und anderer Inhalte aus dem Bereich der Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen haben gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2023 noch einmal um fast 50 Prozent zugenommen. Von den für rechtswidrig befundenen 30.035 Inhalten im Jahr 2025 wurden alle in Deutschland gehosteten entfernt – und immerhin 98,58 Prozent aller dieser Inhalte weltweit, berichtet die Eco-Beschwerdestelle. „Selbstregulierung funktioniert“, und das auch international, betont Alexandra Koch-Skiba, die die Internet-Beschwerdestelle seit Jahren leitet. Einen Grund dafür sieht sie in der internationalen Zusammenarbeit der Anbieter im „Inhope“-Netzwerk, das seit vielen Jahren den länderübergreifenden Austausch koordiniert. Doch die Zahlen sind nicht nur gestiegen, der Zeitraum bis zur Löschung hat sich auch deutlich verlängert.

Die Verbreiter würden sich verschiedener Verschleierungstaktiken bedienen, um eine Auffindbarkeit der beanstandeten Inhalte für Dritte zu erschweren, erklärt Alexandra Koch-Skiba, von notwendigen Referrern über zulässige oder verbotene IP-Adressräume bis hin zu technisch ausgereifteren Verfahren. Im Regelfall würde ihr Team zwar Mittel und Wege finden, die jedoch den zeitlichen Aufwand pro Fall erhöhen würden. Auch Massenmeldungen vieler Inhalte auf einmal würden zeitliche Auswirkungen haben. Sprich: Die Fallbearbeitung dauert länger.

Die von der Beschwerdestelle veröffentlichten Daten zeigen, dass bis zur Löschung von Inhalten erstmals bei weniger als 70 Prozent der für rechtswidrig erachteten Inhalte binnen einer Woche die Löschung stattfand. „Löschen statt sperren“ und die Straftaten auch zur Anzeige zu bringen sei auch 2026 die richtige Strategie, meint der Geschäftsführer des Eco-Internetwirtschaftsverbands Alexander Rabe. Und sagt: „Keine Internetsperre wird Menschen aufhalten, die diesen menschlichen Abgründen folgen wollen.“ Nach vier Wochen sind laut den Zahlen eben doch fast alle Inhalte, die rechtswidrig waren, entfernt.

Dabei gibt es vor allem vier Hauptquellen für die Meldungen an die Eco-Internetbeschwerdestelle: Fast die Hälfte aller Hinweise kam von anderen Beschwerdestellen, die im Inhope-Netzwerk agieren. Die zweithäufigste Quelle ist mit über 15.000 Fällen die eigene Recherche – also weitere Inhalte, die meist beim Nachspüren nach ersten Hinweisen mitentdeckt wurden, heißt es in dem Jahresbericht der Beschwerdestelle. Über 4.000 Mal kamen Hinweise von Bürgerinnen und Bürgern mit Namensnennung, 5.000 Mal wurde von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, anonyme Hinweise zu geben.

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Angriff auf Amazon: JD.com bringt Onlineshop Joybuy nach Deutschland


Chinas umsatzstärkster Einzelhändler JD.com hat die Eröffnung seines Onlineshops Joybuy in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Luxemburg angekündigt. Der Händler bietet auf seiner Plattform Produkte aus den Bereichen Technik, Haushaltsgeräte, Beauty, Wohnen, Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs „zu wettbewerbsfähigen Preisen“ an. Ähnlich wie Amazon verspricht der Händler in bestimmten Regionen eine zeitnahe Lieferung.

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JD.com dürfte einigen spätestens seit dem Einstieg bei Europas größtem Elektronik-Fachhändler MediamarktSaturn (Ceconomy) ein Begriff sein. Nun erweitert der chinesische E-Händler seinen Fußabdruck in Europa mit Joybuy, der mit seinem umfangreichen Sortiment Amazon Paroli bieten möchte.

Neben Produkten aus genannten Bereichen verfügt Joybuy auch über Markenshops der Unternehmen L’Oréal, Logitech, Braun, De’Longhi, Brita, Bodum, Playstation und weiteren. Auch Amazon hat ähnliche Partnershops mit diversen Händlern.

Joybuy bietet zudem ähnlich wie Amazon eine eigene Logistik: „Indem wir den gesamten Prozess vom Lager bis zur Haustür selbst steuern, wollen wir taggleiche Lieferungen perspektivisch zum neuen Standard machen“, sagt das Unternehmen.

Das Unternehmen ermöglicht Kundinnen und Kunden mit der „Double 11“-Expresslieferung, ihre Bestellung noch am selben Tag zu erhalten, wenn sie bis 11 Uhr bestellen, heißt es. Dieses Angebot greife jedoch zunächst nur in ausgewählten Städten Nordrhein-Westfalens, darunter Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen und Köln. Es gilt ab einem Bestellwert von 29 Euro „ohne zusätzlichen Aufpreis“.

Damit sollten zu Beginn „mehr als 5 Millionen Menschen in über 2 Millionen Haushalten von der Same-Day-Lieferung“ profitieren. Hierfür verfügt das Unternehmen über ein 90.000 Quadratmeter großes Logistikzentrum und den eigenen Zustelldienst JoyExpress. Außerhalb der „Double 11“-Regionen ist eine Lieferung am nächsten Tag oder Standardversand deutschlandweit möglich, erklärt Joybuy.

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Überdies bietet das Unternehmen ein Mitgliedschaftsprogramm namens JoyPlus an: Für 3,99 Euro im Monat entfallen die Versandkosten ohne Mindestbestellwert. Außerdem erhalten Nutzer Zugang zu exklusiven Angeboten und sammeln Punkte. Auch für Studentinnen und Studenten gibt es Vergünstigungen: Sie zahlen einen reduzierten Preis von 2,99 Euro im Monat. Neukunden können das Plus-Abo 30 Tage kostenfrei testen.

JD.com war bislang in einigen europäischen Ländern als Ochama unterwegs. Diesen Namen legt das Unternehmen mit dem Start von Joybuy nun ab.

Laut JD.com erfolgt der Wechsel von bisherigen Ochama-Kunden zu Joybuy automatisch. Ochama-Daten und Bestellungen würden automatisch auf Joybuy transferiert, schrieb der E-Händler auf seiner Webseite schon im August 2025.

Ebenfalls seit August ist Joybuy.com in Deutschland mit seinem Onlineshop aktiv. Die Ankündigung am 16. März stellt offenbar letztlich den offiziellen Startschuss mitsamt der Same-Day-Delivery-Option dar.

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(afl)



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Elektromagnetische Railgun: U.S. Navy erprobt Hyperschallwaffe erneut


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Die U.S. Navy hat Tests mit einem Prototyp einer elektromagnetischen Railgun (Schienenkanone) auf dem militärischen Testgelände White Sands Missile Range (WSMR) in New Mexico durchgeführt. Das geht aus dem Jahresbericht des Naval Surface Warfare Center, Port Hueneme Division (NSWC PHD) für 2025 hervor. Frühere Versuche mit dieser Art von Hochgeschwindigkeitswaffen waren 2021 wegen technischer Probleme bei der Entwicklung offiziell eingestellt worden. Nun wurde die Waffe wohl wieder reaktiviert. Ob zwischenzeitlich schon Erprobungen stattgefunden haben, ist unklar. Die neue dreitägige Testreihe wurde an Land durchgeführt. Eingesetzt werden soll die Waffe aber perspektivisch auf See.

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Bei einer elektromagnetischen Railgun handelt es sich um eine Waffe, die leitfähige Projektile entlang von parallel verlaufenden Schienen mittels starker elektrischer Ströme beschleunigt. Die Projektile können dabei Hyperschallgeschwindigkeiten zwischen Mach 6 und bis über Mach 7 erreichen. Dazu benötigen sie allerdings viel elektrische Energie und hocheffektive Kühlsysteme, um mehrere Schüsse hintereinander in schneller Folge abfeuern zu können. Zudem verschleißen die projektilführenden Teile aufgrund der erreichten hohen Projektilgeschwindigkeiten sehr schnell, was zu Schussungenauigkeiten führen kann.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes YouTube-Video (Google Ireland Limited) geladen.

Das Video zeigt einen frühen Prototyp der elektromagnetischen Railgun von BAE Systems.

Die nun auf dem WSMR durchgeführten Tests sollten dazu dienen, „wichtige Informationen über Hochgeschwindigkeitsfeuer zu sammeln“, heißt es sehr kurz in dem Jahresbericht. Genauere Angaben zur durchgeführten Testkampagne und den Ergebnissen macht das Naval Surface Warfare Center nicht. Es gibt lediglich preis, dass es sich um eine gemeinsame Aktion mit dem White Sands Detachment und der NSWC Dahlgren Division in Virginia gehandelt habe. Der Auftrag für die Schießtests seien vom Joint Hypersonics Transition Office des Naval Sea Systems Command (NAVSEA) erteilt worden.

Der ursprünglich entwickelte Prototyp der elektromagnetischen Railgun von BAE Systems war zunächst auf einem landgestützten Testgelände des Naval Surface Warfare Center Dahlgren Division in Virginia installiert worden. 2019 wurde die Waffe zur WSMR verlegt. Technische Probleme brachten das Programm jedoch zum Erliegen. Die U.S. Navy kündigte daraufhin 2021 an, das Projekt einzustellen. Der Prototyp sollte eingelagert werden.

Ob die Tests zu einer Neuaufnahme des Programms und einer Weiter- oder Neuentwicklung elektromagnetischer Railguns führen sollen, darüber schweigen sich die beteiligten Institutionen aus. Bisher hat neben BAE Systems auch General Atomics für das US-Militär Railgun-Entwicklungsarbeit geleistet. Der US-Militär-Newsletter TWZ spekuliert darüber, dass eine solche elektromagnetische Railgun in BBG(X)-Schlachtschiffen eingesetzt werden könnte. Dabei handelt es sich um Kriegsschiffe, die rund 35.000 Tonnen verdrängen und mit einem Mix aus konventionellen Geschützen, Hyperschallraketen und lasergestützten Energiewaffen ausgestattet werden sollen, darunter auch elektromagnetische Railguns. Der Baubeginn eines ersten solchen Schiffes, der USS Defiant, ist für den Beginn der 2030er-Jahre geplant.

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(olb)



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