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Künstliche Intelligenz

Wettlauf um Superrechner: Deutschland startet Quantencomputer-Wettbewerb


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Die technologische Souveränität Deutschlands soll künftig auch auf atomarer Ebene gesichert werden. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat dazu die offizielle Förderrichtlinie für die „Quantum Computing Competition“ (QCC) veröffentlicht. Der Wettbewerb ist Teil der Hightech-Agenda der Bundesregierung. Sein Ziel: Bis 2030 sollen mindestens zwei neue Quantencomputer zur Verfügung stehen, die sich auf europäischem Spitzenniveau bewegen. Im Fokus steht die industriegeführte Spitzenforschung. Adressiert werden vor allem Start-ups und etablierte Firmen, um die Lücke zwischen theoretischer Exzellenz und praktischer Anwendung zu schließen.

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Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) begründet die Auslobung der QCC mit der Tragweite der Technologie, die weit über reine Rechenleistung hinausgehe. Quantencomputer gelten als Schlüsseltechnologie und versprechen Durchbrüche in Feldern, die für herkömmliche Supercomputer bislang kaum erreichbar sind. So könnten solche Systeme laut Bär die Entwicklung von Medikamenten beschleunigen oder komplexe Verkehrsströme in Echtzeit steuern. Vielversprechend für die Tech-Branche sei der erwartete Synergieeffekt mit Künstlicher Intelligenz: Neue Ansätze beim maschinellen Lernen könnten durch die Quantentechnologie einen erheblichen Leistungsschub für KI-Modelle erfahren.

„Für unsere Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität müssen wir international vorne dabei sein“, erläutert Bär. Sie ist überzeugt: Mit der QCC „sind wir auf dem Weg zum Top-Quantentechnologieland“. Gemeinsam mit deutschen Quanten-Unternehmen werde der Bund den entscheidenden Schritt machen. Der Fokus liegt dabei nicht mehr nur auf der Grundlagenforschung, sondern auf dem Etablieren messbarer Erfolgsparameter für technologisch exzellente Hardware made in Germany.

Der Wettbewerb ist technologieoffen gestaltet und setzt auf Vielfalt statt auf eine frühzeitige Festlegung. Gefördert werden Projekte in den drei derzeit am weitesten fortgeschrittenen Technologieplattformen: Supraleiter, neutrale Atome sowie Ionenfallen. Damit deckt das Ministerium ein breites Spektrum ab, um die jeweils spezifischen Vorteile der unterschiedlichen physikalischen Ansätze zu nutzen. Ein Schwerpunkt der Förderung liegt auf dem Überwinden der größten Hürde der aktuellen Hardware-Generation: der Fehleranfälligkeit. Geschaffen werden sollen die technischen Voraussetzungen für fehlerkorrigiertes Quantencomputing und gleichzeitig Pilotlinien für die Produktion.

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt und wird über einen Projektträger abgewickelt. Interessenten müssen zunächst Projektskizzen bis zum 11. Mai einreichen, bevor in einer zweiten Phase die förmlichen Förderanträge folgen. Die Fördersummen liegen zwischen 20 und 55 Millionen pro Firma beziehungsweise Verbundprojekt. Mit diesem Vorgehen will das BMFTR sicherstellen, dass Deutschland den Anschluss an die Weltspitze hält und seine Position als Standort für Quantentechnologien festigt.

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Bugfix-Update für Tahoe bringt macOS auf Stand 26.4.1


Nach iOS 26.4.1 und iPadOS 26.4.1 geht es mit dem Mac weiter: Apple hat am Donnerstagabend nun auch macOS 26.4.1 veröffentlicht. Auch bei diesem Update handelt es sich um eine reine Bugfix-Aktualisierung, wobei sich die Verbesserungen in Grenzen halten. Sicherheitsrelevante Fehlerbehebungen sind wie schon bei iOS 26.4.1 und iPadOS 26.4.1 nicht mit an Bord. Es gebe keine veröffentlichten CVEs, so Apple knapp. Aktualisierungen für ältere macOS-Versionen gibt es nicht.

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Im Beipackzettel von macOS 26.4.1 schreibt Apple nur, dass die Aktualisierung Bugfixes enthält. Ein Blick in die macOS-Infos für Enterprise-Kunden zeigt aber, dass es mindestens eine Neuerung gibt: „Es wurde ein Problem behoben, bei dem sich das MacBook Air mit M5 und das MacBook Pro mit M5 Pro oder M5 Max bei Verwendung von Erweiterungen für Inhaltsfilter nicht mit 802.1X-WLAN-Netzwerken verbinden konnten.” Solche Content-Filter werden zumeist nur in Unternehmen eingesetzt und arbeiten auf Systemebene. Wie es zu dem Fehler kam, teilte Apple nicht mit.

Schwerwiegende Probleme im Zusammenhang mit iCloud, bei denen sich iPhones und iPads ab iOS 26.4 und iPad 26.4 nicht mehr korrekt mit Apples Servern synchronisierten, was sowohl Drittanbieter-Apps als auch Apple-Programme betraf, traten unter macOS 26.4 nicht auf. Hier musste Apple also nicht ran. iOS 26.4.1 und iPadOS 26.4.1 hatten außerdem den sogenannten Stolen Device Mode auch für Unternehmenskunden mit MDM-Verwaltung automatisch aktiviert, der die Geräte vor Dieben besser schützen soll, die die Geräte-PIN besitzen. Für Privatkunden hatte Apple den Schutz schon mit iOS 26.4 und iPadOS 26.4 defaultmäßig erzwungen.

Die drei kleinen Updates kommen zu einer Zeit, in der Apple bereits an macOS 26.5, iPadOS 26.5 und iOS 26.5 arbeitet. Sowohl Entwickler- als auch Public-Betas sind bereits verfügbar. Auch hier geht es vor allem um technische Aufräumarbeiten.

Die lange erwartete kontextsensitive Siri, von Apple im Sommer vor zwei Jahren angekündigt, machte bislang keine Anstalten, in der Vorabversion zu erscheinen. Beobachter glauben nun, dass Apple seine verbesserte KI-Assistenz nicht vor iOS 27 & Co. im Herbst herausbringt.

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(bsc)



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Happy Horse: Alibabas geheimes KI-Videomodell stürmt die Benchmarks


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Im Wettlauf um die beste Video-KI macht ein neuer Name von sich reden: Happy Horse ist aus dem Stand an die Spitze verschiedener Benchmarks gesprungen. Dabei hat es auch Seedance 2.0 überholt, das Modell von TikTok-Herausgeber ByteDance. In einem Medienbericht wird jetzt behauptet, wer tatsächlich dahintersteckt: der chinesische Internetkonzern Alibaba.

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Auf der Internetseite von Happy Horse, auf der Interessierte das Modell ausprobieren können, gibt es keinen Aufschluss darüber, von wem das Open-Source-KI-Modell ausgeht. Mit Happy Horse 1.0 können Videos mit 1080p-Auflösung und synchronem Audio erzeugt werden. Es gilt als eines der ersten Open-Weight-Modelle, das nativ Dialog, Umgebungsgeräusche und Effekte in einem Video generiert. Wie sich andere KI-Videogeneratoren mit und ohne Tonspur schlagen, zeigt ein aktueller Vergleich. Happy Horse vermeidet dabei den bei anderen Modellen mehrstufigen Prozess, in dem erst das stille Video, dann die Vertonung und anschließend die Lippensynchronisation erzeugt wird. Neben Englisch, Mandarin, Kantonesisch, Japanisch und Koreanisch werden auch Deutsch und Französisch als Sprachen unterstützt.

Das US-Technikmagazin The Information will jetzt die Alibaba Group als Urheber ermittelt haben und stützt sich dabei auf namentlich nicht genannte Quellen. Die Cloud-Computing-Abteilung des Internetkonzerns bereite aktuell die Veröffentlichung für Unternehmenskunden vor, heißt es in dem Bericht weiter.

Die Veröffentlichung als Happy Horse folge einem in KI-Kreisen inzwischen üblichen Muster der Bekanntmachung. Modelle werden dabei zunächst als „Mystery Model“ mit unbekannter Herkunft veröffentlicht. Erst kürzlich nutzte auch der Hersteller Xiaomi dieses Vorgehen, als dessen KI-Modell MiMo-V2 unter dem Pseudonym Hunter Alpha für Aufsehen sorgte. Im besten Falle erzeugen sie wegen ihrer Leistungsfähigkeit große Aufmerksamkeit, wie es auch bei Happy Horse der Fall ist. Ab einem bestimmten Zeitpunkt wird dann offenbart, wer wirklich dahintersteckt. Gerade chinesische KI-Modelle erhoffen sich davon offenbar einen größeren PR-Effekt, als wenn sie die Modelle selbst zunächst vorstellen.

Nachdem OpenAI vor kurzem bekanntgegeben hat, dass es seine Video-KI Sora völlig überraschend einstellt, preschen die chinesischen Anbieter mit ihren Modellen immer weiter vor. Der KI-Videogenerator Seedance 2.0 von ByteDance, der im Februar veröffentlicht wurde, galt bereits als herausragend, weil er hyperrealistische Videos generiert, die allerdings auch rasch Hollywood-Studios wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverstöße auf den Plan riefen.

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Inzwischen hat ByteDance seinem Modell Seedance 2.0 Grenzen gesetzt, um geschützte Charaktere zu blockieren. Das, was von Happy Horse bislang zu sehen war, ist ähnlich, wenn nicht sogar noch bemerkenswerter. Verglichen mit den Ergebnissen der ersten Sora-Version von Februar 2024, die damals viel Aufmerksamkeit erregte, sind die Erzeugnisse für den Laien vielfach nicht mehr als KI-Videos zu identifizieren – ein Problem, das Nutzer von sozialen Medien zunehmend im Alltag erleben.

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(mki)



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Artemis-2 ist auf dem Kurs zur Erde


Nach der erfolgreichen Mondumrundung geht es langsam wieder nach Hause: Die Artemis-2-Besatzung bereitet sich auf die letzte Etappe der Mission vor.

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In der Nacht zum Mittwoch um 2:03 Uhr unserer Zeit habe die Orion-Kapsel ihre Triebwerke gezündet, teilte die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (NASA) mit. Die Triebwerke seien 15 Sekunden lang aktiv gewesen, was eine Geschwindigkeitsänderung von etwa 1,7 Kilometern pro Stunde verursacht habe. Damit sei „die Artemis-II-Besatzung in Richtung Erde gelenkt“ worden.

Am Mittwoch, dem achten Flugtag, wurden Christina Koch, Victor Glover, Reid Wiseman und Jeremy Hansen laut NASA mit Musik geweckt, mit dem Song „Under Pressure“ von Queen und David Bowie – vielleicht nicht so ganz passend: In dem Video explodiert unter anderem eine Rakete.

Zu den Aufgaben der Crew gehörte unter anderem, die Ausrüstung an Bord zu verstauen. Daneben arbeitet sie weiter das wissenschaftliche Programm ab: So testeten die vier Kleidungsstücke gegen orthostatische Intoleranz. Diese sollen beim Übergang zurück in die Erdanziehungskraft helfen, Blutdruck und Kreislauf aufrechtzuerhalten.

Zudem war geplant, dass die Crew am späten Mittwochabend unserer Zeit ein Manöver der Orion manuell steuert. Dabei sollte sie das Raumfahrzeug auf Sicht auf ein vorgegebenes Ziel ausrichten.

Anschließend sollte die Orion in eine „Tail-to-Sun“-Position gebracht werden. So könne die Crew die thermischen Bedingungen an Bord sowie die Stromerzeugung beeinflussen, teilte die NASA mit. Der Test soll „weitere Daten zu den Flugeigenschaften und zu den Leit-, Navigations- und Steuerungssystemen“ liefern. Darüber, ob das Manöver erfolgreich war, gab es zum Zeitpunkt der Entstehung dieses Texts noch keine Information der NASA.

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Es ist nicht das erste Manöver, das die Crew manuell gesteuert hat: Kurz nach dem Start gab es eine Annäherung der Orion an die abgetrennte zweite Stufe. Damit wurde die Vorbereitung für das Docking an die Mondfähre bei den künftigen Artemis-Missionen simuliert. Zudem gab es ein manuell gesteuertes Manöver am vierten Flugtag.

Auch auf der Erde laufen die Vorbereitungen: Die USS John P. Murtha ist in Richtung der Stelle ausgelaufen und auf dem Weg zu der Stelle im Pazifik, wo die Orion-Kapsel voraussichtlich wassern wird. Die USS John P. Murtha ist ein Schiff der San-Antonio-Klasse, ein sogenanntes Amphibisches Transportdock (Amphibious Transport Dock). Es soll die Orion nach der Wasserung aufnehmen, die für den 10. April gegen 17.20 Uhr Westküstenzeit (11. April, 2:20 Uhr unserer Zeit) geplant ist.

Die Artemis-2 ist am 2. April gegen 0:20 Uhr unserer Zeit gestartet. Es ist die erste bemannte Mondmission seit dem Ende des Apollo-Programms im Jahr 1972. Die vierköpfige Besatzung hat sich bei der Mondumrundung weiter als je ein Mensch zuvor von der Erde entfernt.

Ein Rekord aus der Apollo-Ära wird aber voraussichtlich bestehen bleiben: der höchsten Geschwindigkeit: Apollo 10 erreichte 11.094 Meter pro Sekunde (39.938 Kilometer pro Stunde). Die Vorhersage der NASA für Artemis-2 ist 10.657 Meter pro Sekunde (38.365 Kilometer pro Stunde).

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(wpl)



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