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Zahlen für Instagram? Meta will Premium-Abos starten


Meta plant neue Premiumabos für Instagram, Facebook und WhatsApp. Die Apps bleiben kostenlos, doch zusätzliche KI-Funktionen, mehr Kontrolle über Interaktionen und exklusive Extras könnten ins Bezahlpaket rutschen. Besonders auf Instagram dürften die Neuerungen viele Nutzer:innen aufhorchen lassen.

War’s das mit komplett kostenlosem Social Media? Meta will neue Premiumabos für Instagram, Facebook und WhatsApp testen. Wie TechCrunch berichtet, sollen Nutzer:innen künftig für bestimmte Funktionen zahlen – darunter zusätzliche KI-Tools, mehr Kontrolle über Interaktionen und weitere exklusive Features. Die Basisversionen bleiben kostenlos, doch einige der spannendsten Optionen, vor allem für Instagram User, könnten hinter einer Paywall landen.

Die neuen Abos laufen getrennt von Meta Verified. Während sich Verified vor allem an Creator und Unternehmen richtet, sollen die neuen Angebote deutlich breiter ansetzen – also genau bei den Alltagsfunktionen, die viele User regelmäßig nutzen.


Meta launcht Threads Ads weltweit

© Meta

Nicht nur Ads – jetzt kostet auch die Nutzung

Meta setzt künftig auf zwei Geldströme zugleich. Während Werbung weiter ausgebaut wird, etwa mit dem weltweiten Threads Ads Roll-out, soll nun auch die Nutzung selbst stärker monetarisiert werden. Geplant sind Bezahlfunktionen genau in den Bereichen, die Social Media für viele besonders relevant machen: KI-gestützte Tools, mehr Kontrolle über die eigene Sichtbarkeit und Funktionen rund um alltägliche Interaktionen auf den Plattformen.

Obwohl die derzeitige Abomüdigkeit allgegenwärtig ist – Nutzer:innen jonglieren bereits mit Streaming-, Cloud- und App-Abos – könnte ein Meta-Premiumabo funktionieren, das zeigt Snapchat+. Der Dienst kostet ab 3,99 US-Dollar im Monat, zählt inzwischen über 16 Millionen Abonnent:innen und hat sich für Snap zu einem wichtigen Umsatztreiber entwickelt. Exklusive Social Features können also durchaus Zahlungsbereitschaft auslösen.

Für Meta ist der Schritt strategisch nachvollziehbar. KI-Entwicklung verschlingt Ressourcen, Werbemärkte sind umkämpft und Nutzer:innenbindung wird schwieriger. Abos versprechen planbarere Einnahmen und eine stärkere Verankerung im Ökosystem. Wer für Funktionen zahlt, nutzt Plattformen in der Regel intensiver – und verlässt sie weniger schnell.

KI und Kontrolle werden zu Bezahl-Features

Es geht nicht um Nischenfunktionen für Creator, sondern um genau die Tools, die den täglichen Social-Media-Alltag prägen. Meta stellt mehr Produktivität, kreativere Möglichkeiten und stärkere KI-Unterstützung in Aussicht – und vor allem mehr Kontrolle darüber, wer Inhalte sieht, wie Interaktionen ablaufen und welche Einblicke ins eigene Netzwerk möglich sind.

Ein zentraler Baustein ist KI. Funktionen wie Vibes, Metas KI-gestütztes Video-Tool, könnten künftig teilweise hinter einer Paywall landen. Wer mehr Optionen bei der Videoerstellung nutzen will, soll zahlen. Damit wird KI vom Zusatz-Feature zum Aboargument. Vibes war bislang kostenlos nutzbar, doch Meta plant ein Freemium-Modell, bei dem zusätzliche Videofunktionen über ein monatliches Abo freigeschaltet werden.

Gleichzeitig baut Meta die Technologie von Manus aus, einem KI-Agent-System, das Aufgaben selbstständig ausführen kann. Anfang des Jahres übernahm Meta das Unternehmen Berichten zufolge für etwa zwei Milliarden US-Dollar. Hinweise aus der Entwicklung, unter anderem von Reverse Engineer Alessandro Paluzzi, zeigen, dass Meta bereits an einer Integration von Manus AI auf Instagram arbeitet.

Noch ist nicht klar, welche Features bei WhatsApp und Facebook kostenpflichtig werden. Auf Instagram zeigt sich dagegen schon, wie sich das tägliche Scrollen verändern könnte. Und das betrifft direkt, wie User Storie schauen, Follower checken und mit anderen interagieren.


Meta übernimmt Manus:
KI-Agents der nächsten Generation

Logos von Manus und Meta vor blauem Hintergrund
© Manus via Canva

Kostenpflichtige Instagram Features treffen den sozialen Nerv

Hinweise aus der Entwicklung, unter anderem von dem App-Forscher Alessandro Paluzzi, deuten darauf hin, dass Nutzer:innen künftig Stories ansehen könnten, ohne als Viewer sichtbar zu sein, detailliert erkennen, welche Follower ihnen nicht zurückfolgen, und Zielgruppen granularer steuern können. Auch unbegrenzte Zielgruppenlisten stehen im Raum.

Diese Funktionen betreffen weniger Inhalte als zwischenmenschliche Dynamiken. Fragen wie „Wer folgt zurück?“ sind für viele Nutzer:innen emotional aufgeladen, weil sie Aufschluss über Nähe, Reichweite und gegenseitige Aufmerksamkeit geben. Genau solche Einblicke könnten für viele ein starker Anreiz sein, ein Bezahlabo abzuschließen.

Meta testet hier nicht nur neue Features, sondern eine neue Grundordnung. Funktionen rund um Sichtbarkeit, Interaktion und KI-Unterstützung könnten künftig vom Abo abhängen. Wer zahlt, bekommt mehr Kontrolle und mehr Einblick. Wer nicht zahlt, bleibt im werbefinanzierten Basisraum. Eine weitere vor Kurzem angekündigte Neuerung, die für Aufmerksamkeit im der Instagram Community sorgte, ist der Friends Count im Profil. Dieser ersetzt dort die Follows-Angabe und setzt sich auch anders zusammen.


Instagram ersetzt Follows mit Friends
– und definiert Friends neu

Instagram Links in Captions sind da
© Instagram via Canva





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LinkedIn bremst Engagement-Tricks mit neuem Ranking-System


Das Business-Netzwerk mit über einer Milliarde Nutzer:innen will Inhalte künftig stärker nach Relevanz statt nach Popularität ausspielen. Kommentar-Tricks auf LinkedIn verlieren dank eines neuen Ranking-Systems an Wirkung. Nutzer:innen sollen dafür häufiger Beiträge sehen, die wirklich zu ihren Interessen passen. Zusätzlich können neue Accounts ihre Themen künftig schon beim Sign-up auswählen.

Generische Thought Leadership Posts, Engagement Bait mit Aufforderungen wie „Comment Yes“ oder immer wieder recycelte Karrieretipps dominieren die Timeline vieler User auf LinkedIn. Damit soll jetzt Schluss sein. LinkedIn reagiert darauf mit mehreren Änderungen am Algorithmus. Die Business-Plattform will mit einem neuen Ranking-System gegen Posts, die Interaktionen künstlich erzwingen zu versuchen, vorgehen. Gleichzeitig testet LinkedIn eine neue Funktion für den Einstieg: Neue Nutzer:innen sollen ihre Interessen künftig schon beim Sign-up auswählen können, damit ihnen von Anfang an passendere Inhalte im Feed angezeigt werden.


Highlights für Sie:
Neues LinkedIn Widget für Power User

Smartphone-Bildschirm mit Highlights für Sie Feature von LinkedIn, Wolken im Hintergrund
© LinkedIn, eigener Screenshot via Canva

LinkedIn setzt stärker auf Relevanz statt Viral-Tricks

LinkedIn erreicht nach eigenen Angaben weltweit über 1,3 Milliarden Mitglieder und gehört damit zu den größten Empfehlungssystemen der Branche. Für viele User ist die Plattform zentraler Ort für Networking, Job-Suche, Branchen-News und Personal Branding. Entsprechend wichtig ist es für LinkedIn, Nutzer:innen relevante Beiträge zu zeigen. Deshalb will die Business-Plattform Inhalte künftig stärker nach Relevanz statt nach reiner Popularität ausspielen. Posts, die viele schnelle Kommentare oder Reaktionen auslösen, sollen nicht automatisch mehr Reichweite erhalten.

Zu den Formaten, die künftig seltener auftauchen könnten, gehören typische Engagement Bait Posts mit Aufforderungen wie „Comment Yes if you agree“. Auch repetitive Thought Leadership Posts oder wiederverwertete Inhalte sollen laut LinkedIn im Ranking künftig niedriger bewertet werden. Darüber berichtete auch der Social-Media-Experte Matt Navarra nach einem Journalist:innen-Briefing mit LinkedIn.

Hinter der Änderung steht ein neues Ranking-System. Im LinkedIn Engineering Blog erklärt Entwickler Hristo Danchev, dass LinkedIn inzwischen ein LLM-basiertes Empfehlungssystem einsetzt.

Das System, das auf LinkedIn-Algorithmen und GPUs basiert, analysiert nicht nur Interaktionen, sondern auch Profilinformationen, Interessen und das Nutzungsverhalten über längere Zeiträume. Dazu gehören etwa gelesene Beiträge, Likes, Kommentare oder Inhalte, an denen Nutzer:innen ohne Interaktion vorbeiscrollen. Dabei erkennt das System auch thematische Zusammenhänge zwischen Inhalten und bewertet nicht nur einzelne Keywords. Wer sich beispielsweise häufig mit erneuerbaren Energien beschäftigt, könnte auch Beiträge über Stromnetze oder Energieinfrastruktur sehen.

Im Hintergrund bewertet das Empfehlungssystem Millionen Beiträge gleichzeitig und kombiniert die oben genannten Signale. Dadurch könnten künftig häufiger Inhalte von Expert:innen außerhalb des eigenen Netzwerks erscheinen, wenn sie thematisch relevant sind. Eine vereinfachte Darstellung des Systems aus dem LinkedIn Engineering Blog zeigt, wie Interaktionsdaten, Embeddings und ein zweistufiges Ranking zusammenarbeiten, um passende Inhalte für Nutzer:innen auszuwählen.

Diagramm des LinkedIn-Empfehlungssystems mit Member Embeddings, Item Embeddings, Prompt Stores und einem zweistufigen Ranking für personalisierte Inhalte.
Schematische Darstellung des LinkedIn-Empfehlungssystems mit Embeddings, Interaktionsdaten und zweistufigem Ranking, © LinkedIn Engineering Blog

Neues Feature soll Content Discovery für LinkedIn Newbies verbessern

Zudem möchte LinkedIn Interessen neuer Nutzer:innen schon bei der Anmeldung besser einschätzen können. Dafür testet die Plattform einen Interest Picker im Registrierungsprozess, worauf erneut Matt Navarra in einem weiteren Post auf Threads hinweist.

Mit diesem Picker wählen Nutzer:innen Themen aus, die sie interessieren, etwa Künstliche Intelligenz, Cybersecurity, Leadership oder Startups. LinkedIn nutzt diese Angaben, um den Algorithmus bereits früh zu personalisieren – noch bevor genügend Interaktionsdaten vorhanden sind.

Gerade bei einem Cold Start ist LinkedIns neues Vorgehen wertvoll.  Zu Beginn fehlen Likes, Kommentare oder Follows, aus denen sich Interessen ableiten lassen. Der Interest Picker soll diese Lücke schließen und schneller relevante Inhalte liefern. Neue Mitglieder könnten dadurch früher Beiträge sehen, die zu ihren beruflichen Interessen passen, und sich schneller an relevanten Diskussionen beteiligen.


LinkedIn:
Bezahlter Beitrags-Boost für Creator in Deutschland sorgt für Diskussion

Hände an Smartphone mit LinkedIn Post, heller Hintergrund
© LinkedIn via Canva





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Social-Media-Kampagne: Lidl holt sich mit Bülent Ceylan Comedy in die Filiale


Die Preisentwicklung im Lebensmittelhandel finden viele Kunden nicht mehr zum Lachen. Lidl veranstaltete trotzdem mit Bülent Ceylan in einer Filiale die Lidl Comedy Night. Der Auftritt soll zur Preiskampagne im Gag-Format werden. Damit springt der Discounter auf einen Content-Trend auf, der im aktuellen Krisenklima Konjunktur hat.

Das Social-Media-Team von Lidl gehört zu den experimentierfreudigeren Markenteams in Deutschland, aber die aktuelle Aktion war auch für den Discounter eine absolute Premiere. Erstmals veranstaltete Lidl eine Comedy Night in einer Lidl-Filiale. Star des Abends war Komiker Bülent Ceylan, der nicht nur zu den bekanntesten Comedy-Stars Deutschlands gehört, sondern aktuell mit einem neuen Programm auf Tour ist.

Im Rahmen des Social-Media-Formats „Lidl Comedy Night“ übersetzt Ceylan die Botschaften der Preiskampagne in kurze Videoclips. In alltagsnahen Situationen rund um den Einkauf soll das Format über konkrete Beispiele vermitteln, warum der Discounter seinen Kunden ein dauerhaft günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten kann.
Die Inhalte sind ab sofort auf den Social-Media-Kanälen Instagram, Tiktok und Facebook zu sehen. Lidl bedient damit den aktuellen Trend zu Comedy-Formaten und seriellen Formaten in Social Media. Comedy bedient das Bedürfnis der Online-Nutzer nach Eskapismus. Serielle Formate erfreuen sich im Social-Media-Marketing zunehmender Beliebtheit, da die übergreifende Thematik der einzelnen Beiträge die Nutzerbindung und die Wiedererkennbarkeit der Kampagne erhöhen.



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Claude erstellt jetzt interaktive Diagramme – auch im Free Plan


Du kannst Claude einfach bitten, eine Visualisierung zu erstellen, manchmal schlägt die KI aber auch eine passende grafische Darstellung vor. So lassen sich etwa interaktive Zinseszinskurven, Marketing Funnel, klickbare Produktvergleiche oder wissenschaftliche Diagramme erstellen. Die Funktion geht auf Imagine with Claude zurück, eine experimentelle Visualisierungsfunktion, die Anthropic im Herbst 2025 erstmals vorgestellt hatte. Neu ist die Integration direkt im Chat statt in einem separaten Artifact Panel.

Das Feature erscheint wenige Wochen nach dem Modell-Update Claude Sonnet 4.6, das Anthropic im Februar vorgestellt hat. Das Modell bringt laut Unternehmen ein Kontextfenster von bis zu einer Million Tokens, stärkere Agent-Funktionen und verbesserte Coding Skills.


1 Million Tokens und stärkere Agents:
Anthropic stellt Claude Sonnet 4.6 vor

Claude Sonnet 4.6-Illustration.
© Anthropic via Canva

So nutzt du Claude für Charts und Datenanalysen

Statt eines statischen Diagramms erstellt Claude jetzt eine kleine Anwendung. Nutzer:innen können Elemente anklicken, Daten verändern und Zusammenhänge direkt im Chart erkunden. Im Hintergrund entstehen vollständige Interfaces mit Interaktionslogik und Visualisierungskomponenten. Die Anwendungen erscheinen direkt im Chat und lassen sich anschließend iterativ weiterentwickeln.

Anthropic demonstriert die Funktion anhand eines Anatomie-Explorers. Nutzer:innen können zwischen Ganzkörper- und Gehirnansichten wechseln, einzelne Strukturen anklicken und zusätzliche Informationen abrufen. Im Explorer lassen sich rund 40 anatomische Strukturen mit Lerninhalten erkunden, ergänzt durch Filter für Körpersysteme wie Skelett, Muskeln oder Nervensystem.

Screenshot eines interaktiven Anatomie-Explorers in Claude, der den menschlichen Körper mit anklickbaren Organen und Filtern für verschiedene Körpersysteme zeigt.
Interaktiver Anatomie-Explorer in Claude, © Anthropic

Das Prinzip lässt sich auch auf andere Anwendungen übertragen. Wer beispielsweise eine Lernanwendung erstellt, kann außerdem zusätzliche Funktionen wie Quiz-Modi, weitere Datensätze oder neue Visualisierungsebenen integrieren. Aus denselben Daten können zudem weitere Materialien entstehen, etwa ein PDF-Lernskript oder Anki-kompatible Flashcards, also digitale Lernkarten für die populäre Spaced Repetition App.

Wir haben die neue Funktion in Claude getestet und eine interaktive Weltkarte über die durchschnittlichen Internet-Download-Geschwindigkeiten weltweit erstellt; direkt im Chat, ohne eine einzige Zeile Code selbst schreiben zu müssen. Das Ergebnis lässt sich per Klick zwischen Festnetz- und Mobilfunkdaten umschalten und zeigt per Hover die Geschwindigkeit des jeweiligen Landes an.

Durchschnittliche Internet-Downloadgeschwindigkeit nach Land

Breitband-Festnetz & Mobil · Daten: Speedtest Global Index, Q4 2025 (illustrativ)

Ansicht:

Langsam

Schnell
Grau = keine Daten

Gerade für datengetriebene Arbeitsfelder könnte Claudes Update relevant werden. Marketer könnten Kampagnen-Performance oder Funnel-Daten direkt im Chat visualisieren, Forschende komplexe Datensätze oder Modelle interaktiv erkunden. Publisher wiederum könnten Entwicklungen in Traffic, Reichweite oder Audience-Daten als Diagramme aufbereiten und analysieren.

Die Visualisierungsfunktion steht laut Anthropic ab sofort als Beta bereit und ist bei allen Claude-Abonnements verfügbar, auch für Free User. Damit wandern Datenanalyse und Visualisierung dorthin, wo viele Arbeitsprozesse ohnehin schon stattfinden – direkt in den Chat.


Claude lässt dich ChatGPT Memory jetzt for free importieren
– Wechsel wird einfacher

Textfeld zum Import von Memory bei Claude, schwarzweiß auf beigefarbenem Hintergrund
© Anthropic via Canva





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