Digital Business & Startups
5 neue Startups: unlock, Spargold, Silverjobs, Bluesphere, cashwerk
#Brandneu
Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz frische Firmen, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: unlock, Spargold, Silverjobs, Bluesphere und cashwerk

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die vor Kurzem aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.
unlock
unlock aus Düsseldorf möchte eine “Plattform für Qualitätsjournalismus” etablieren. “Bei uns stellst du dir aus einer Vielzahl von Medienmarken deinen eigenen Newsfeed zusammen – entweder mit nur einem Abo oder du kaufst jeden Text einzeln”, erläutern die Gründer:innen Swantje Dake und Peter Hornik das Konzept.
Spargold
Das FinTech Spargold aus Hamburg, von Nils Gregersen, Julien Scholz und Helge Ippensen an den Start gebracht, ermöglicht einfache und sichere Investitionen in physische Edelmetalle. “Kaufen und verwalten Sie Ihr Edelmetall-Investment direkt über das Smartphone – versichert gelagert und ohne Umwege”, ist auf der Seite zu lesen.
Silverjobs
Bei Silverjobs aus Berlin handelt es sich um ein digitales Job-Portal, das gezielt erfahrene Fachkräfte im Alter von 50+ und Firmen miteinander vernetzt. “Unsere Mission: Die Potenziale erfahrener Menschen sichtbar und nutzbar zu machen – für eine Arbeitswelt, die alle Generationen einschließt und von Erfahrung profitiert”, teilt das Team der Gründer:innen Katharina Thölén, Peter Meuer, Elias Lieberich, Maik Metzen, Dominic Raths, Laura Mauersberger und Cristian Mauersberger mit.
Bluesphere
Hinter Bluesphere aus Neuenhagen, von Arne Tiedtke und Jan Erdweg ins Leben gerufen, steckt ein “digitaler Coach für Wohlbefinden – unterstützt von echten Ärzt:innen und intelligenter Datennutzung”. “Unser Ziel ist es, durch Prävention, personalisierte Einblicke und kontinuierliche ärztliche Begleitung deine gesunden, aktiven Jahre zu verlängern”, so das Team.
cashwerk
Die Jungfirma cashwerk aus Berlin, von Martin Urbanek auf die Beine gestellt, hat eine “All-in-One Cloud-ERP-Lösung” im Angebot, “die Freelancern, Startups und KMU hilft, Projekte, CRM, Finanzen und Teams zentral zu verwalten und ihre Geschäftsprozesse zu optimieren”.
Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!
WELCOME TO STARTUPLAND

SAVE THE DATE: Bereits am 18. März findet unsere dritte STARTUPLAND statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über Startupland
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
Digital Business & Startups
Trotz Baukrise: Gropyus sammelt weitere 100 Millionen Euro ein
Das deutsch-österreichische PropTech-Unternehmen Gropyus hat eine dritte Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und 100 Millionen Euro eingesammelt. Damit beläuft sich das Eigenkapital auf 400 Millionen Euro – nach Gropyus-Angaben genug, um den Weg in Richtung Profitabilität einzuschlagen. Die neuen Mittel fließen in Ausbau der digitalen und automatisierten Prozesse und die technologische Weiterentwicklung.
Digital Business & Startups
Gropyus erhält 100 Millionen – Flink sammelt 100 Millionen ein – cargo.one bekommt 20 Millionen
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ Gropyus erhält 100 Millionen +++ Flink sammelt 100 Millionen ein +++ cargo.one bekommt 20 Millionen +++ fibionic streicht 3 Millionen ein +++ Flowpay kauft Tapline +++ DHDL: Hansegrün, Koyi Micro Spirits, SMARTWAXX +++

Im #DealMonitor für den 3. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere zweite STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: STARTUPLAND 2026 findet bereits am 18. März statt. Mehr über Startupland
INVESTMENTS
Gropyus
+++ Der Wohnungskonzern Vonovia, Semapa Next, der Pensionsfonds des US-Bundesstaats Michigan, und Co. investieren 100 Millionen Euro in Gropyus – siehe auch Handelsblatt. Hinter Gropyus, 2019 in Wien gegründet, stecken unter anderem der ehemalige Delivery-Hero-Macher Markus Fuhrmann, Bernd Oswald, ehemals Vorstandsmitglied bei der Mayr-Melnhof Holz und Philipp Erler, vormals Technikchef bei Zalando. Das Unternehmen möchte sich als „nachhaltiges Bauunternehmen für Modulbauweise“ etablieren. Dabei setzt das Team auf Mehrfamilienhäuser in Holz-Hybridbauweise. Insgesamt flossen nun schon 400 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Gropyus
Flink
+++ Btomorrow Ventures, das Investmentvehikel des Tabakkonzerns BAT, Prosus und andere Altinvestoren investieren 100 Millionen US-Dollar in Flink. „The new funding strengthens Flink’s financial position following a period of consolidation in the European online grocery sector and provides additional flexibility to pursue a targeted expansion in its core markets“, teilt das Unternehmen mit. Der Berliner Schnelllieferdienst, 2020 gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren bereits rund 1,5 Milliarden ein. Im Zuge der neuen Investmentrunde kommt Flink wieder in die „Nähe der Milliardenbewertung“ – wie das Handelsblatt schreibt. 2024 erzielte Flink nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 600 Millionen Euro. „Over the past two years, Flink has refined its operating model with a clear focus on operational excellence, unit economics and disciplined cost structures. As a result, the company confirms that it is now operating profitably at EBITDA level“, heißt es in einer Presseaussendung. Konkrete Zahlen nennt das Unternehmen nicht. Mehr über Flink
cargo.one
+++ Der amerikanische Geldgeber Bessemer Venture Partners und Co. investieren 20 Millionen US-Dollar in cargo.one. Zudem übernimmt das portugiesische Unternehmen Cargofive (Lissabon). Das Startup aus Berlin, 2017 von Moritz Claussen, Oliver T. Neumann und Mike Rötgers gegründet, positioniert sich als „AI-native operating system for logistics“. Mit der Übernahme von Cargofive drängt die Jungfirma nun auch ins Seefrachtsegment. In den vergangenen Jahren flossen bereits rund 55 Millionen Euro in cargo.one – unter anderem von Bessemer Venture Partners, Index Ventures und Point Nine Capital. Bessemer hält derzeit rund 30 % an cargo.one. Mehr über cargo.one
fibionic
+++ Der Alpine Fund, ein gemeinsames Investmentvehikel von Redstone und Euregio+, Caesar, Leap435 sowie Business Angels investieren 3 Millionen Euro in fibionic. Das DeepTech-Startup aus Götzens, 2021 von Thomas Rettenwander, Johannes Mandler und Elias Hirschbichler gegründet, entwickelt eine Technologie für die Herstellung von Leichtbauteilen. „Faserverbundbauteile werden dadurch um ein Vielfaches leichter, stabiler und nachhaltiger produziert“, teilt das Team mit. Mehr über fibionic
MERGERS & ACQUISITIONS
Flowpay – Tapline
+++ Das Prager FinTech Flowpay (Embedded Financial Services for SME Platforms) übernimmt das Berliner FinTech Tapline. „Through the acquisition, Flowpay is expanding its reach to fast-growing technology companies and presence in Germany and the United Kingdom. With Tapline’s technology, know-how, and team, Flowpay adds a new product and expertise to its offering“, teilen die Unternehmen zur Übernahme mit. Tapline, 2021 von Dean Hastie, Peter Grouev und Dmitrij Miller gegründet wurde, bietet „B2B SaaS- und Abonnement-Unternehmen eine nicht verwässernde Finanzierung durch Vorfinanzierung künftiger Forderungen“ an. Karim Beshara, General Partner bei A15 Venture Capital, Antler und Business Angels investierten zuletzt 20 Millionen Euro in das Unternehmen. Antler hielt zuletzt rund 11 % an Tapline. Mehr über Tapline
DIE HÖHLE DER LÖWEN
Hansegrün
+++ Beauty-Löwin Judith Williams und Startup-Löwe Frank Thelen investieren in der neunzehnten Staffel der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ 350.000 Euro in Hansegrün und sichern sich dabei 20 % am Unternehmen. Das Startup aus Hamburg setzt auf Superfoods im Shot-Format zum Selbstmixen. Der Deal platzte nach der Show.
Koyi Micro Spirits
+++ Venture-Capital-Löwin Janna Ensthaler investiert in der neunzehnten Staffel der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ 120.000 Euro in Koyi Micro Spirits und sichert sich dabei 30 % am Unternehmen. Das Startup aus Hamburg setzt auf sogenannte Micro Spirits – echte Gin- und Rum-Spirituosen, deren Geschmack extrem konzentriert ist.
SMARTWAXX
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert in der neunzehnten Staffel der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ 90.000 Euro in SMARTWAXX und sichert sich dabei 15 % am Unternehmen. Das Startup setzt aus auf eine Lösung zur schmerzfreien Entfernung von Nasen- und Ohrenhaaren.
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): azrael74
Digital Business & Startups
Berliner Senat will Defense-Startups in die Hauptstadt locken
Startup-Hauptstadt: 31 Prozent aller Finanzierungs-Deals gingen 2025 nach Berlin. Jetzt soll ein neues Ökosystem für Verteidigungs-Startups entstehen.
Alle 14 Stunden wird in Berlin ein Startup gegründet. Das zeigen die Bilanzzahlen 2025 des Wirtschaftsförderers Berlin Partner, die Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey und Berlin Partner-Geschäftsführer Dr. Stefan Franzke am Montagmorgen auf einer Pressekonferenz vorgestellt haben.
Die Metropole hatte 2025 die Nase sowohl hinsichtlich der Anzahl der Finanzierungsrunden als auch beim eingeworbenen Kapital vorn: Mit 218 Finanzierungsrunden liegt Berlin damit deutlich vor München (124) und Hamburg (50). Somit entfielen 31 Prozent aller deutschen Deals auf die Hauptstadt.
Berliner Startups erhielten außerdem rund 2,7 Milliarden Euro Risikokapital – ein Plus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr, heißt es bei der Präsentation der Bilanz. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 619 Neugründungen in Berlin – ein Plus von 24 Prozent gegenüber 2024 – und damit Platz 1 im Vergleich zu den restlichen Bundesländern.
Ökosystem für Verteidigungs-Startups in Planung
Berlin Partner ist nun seitens des Senats damit beauftragt worden, ein Defense-Tech-Ökosystem aufzubauen, um Forschung, Wirtschaft und Politik für Sicherheitsinnovationen zu vernetzen sowie Ansiedlungen und Firmengründungen aus diesem Wirtschaftsbereich zu fördern. Dabei soll mit weiteren Bundesländern, wie Brandenburg, zusammengearbeitet werden.
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Beschlossen wurde der Aufbau eines Berliner DefTech-Ökosystems bereits im Dezember 2025. Darüber hinaus soll in der Senatskanzlei eine Stabsstelle eingerichtet werden. Sie wird zentraler Ansprechpartner für den Bund und die Europäische Union und die ressortübergreifenden Abstimmungsprozesse koordinieren.
Warum ein DefTech-Ökosystem in Berlin?
Die Hauptstadt eigne sich für ein solches Ökosystem gleich aus mehreren Gründen, heißt es seitens Giffey und Berlin Partner. Mit behördlichen Entscheidungsstrukturen vor Ort wie zum Beispiel dem Bundesministerium für Verteidigung oder dem Cyber Innovation Hub der Bundeswehr, der Nähe zur Politik, der Forschung, den Unternehmen sowie einer wachsenden Startup-Szene biete die Hauptstadt dafür beste Voraussetzungen. Defense Technology biete damit für den Wirtschaftsstandort Berlin weiteres Wachstumspotential.
„Mit dem Ausbau von Defense Technology schaffen wir ein neues Innovationsfeld an der Schnittstelle von Sicherheit und Wirtschaft“, sagt Giffey. „Die zahlreichen Dual-Use-Innovationen aus Bereichen wie KI, Cybersecurity, Robotik oder Photonik stärken nicht nur unsere Resilienz, sondern schaffen hochwertige Arbeitsplätze und neue Wachstumsperspektiven für Berlin.“
Über 400 Unternehmen sind bereits jetzt im Bereich Dual Use in der Hauptstadtregion
tätig und entwickeln Produkte und Software für zivile und militärische Zwecke. Das wohl bekannteste: Das Kampfdrohnen-Startup Stark Defence.
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