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Apps & Mobile Entwicklung

Intel Core Ultra 300: Panther Lake startet mit 14 Modellen und sehr hoher Leistung


Intel Core Ultra 300: Panther Lake startet mit 14 Modellen und sehr hoher Leistung

Lange wurde darauf hingearbeitet, nun ist es im Rahmen der CES 2026 endlich soweit: Intel Panther Lake startet durch. Das mobile Gesamtpaket könnte dabei überzeugen, viele Neuheiten und sinnvolle Verbesserungen sind eingeflossen. Ab Ende Januar gibt es die ersten Notebooks und auch unabhängige Tests.

Intel Panther Lake in Kurzform

Was sich hinter dem Codenamen Intel Panther Lake verbirgt, ist nun klar: die Intel Core Ultra 3 Series, oder auch Core Ultra 300 genannt. Die technischen Details hatte Intel bereits im zurückliegenden Herbst beleuchtet, ComputerBase hatte diese mit einem umfassenden Bericht begleitet:

  • Intel Panther Lake im Detail: Das ist „Core Ultra 300“ mit Intel 18A, neuen Kernen und Xe3

Zur schnellen Einordnung dennoch eine kurze Zusammenfassung:

Intel Panther Lake in 10 Stichpunkten

  1. Klassisches System on a Chip (SoC), kein DRAM auf dem Package mehr (wie Intel Lunar Lake)
  2. Baukastensystem aus zwei CPU-Tiles, zwei GPU-Tiles und einem (anpassbaren) I/O-Tile
  3. LPE-Cores, Speichercontroller und NPU liegen wieder im CPU-Tile
  4. Fertigung der zwei CPU-Tiles in Intel 18A, TSMC liefert eine von zwei GPU-Tiles und den I/O-Tile
  5. 16 Kerne: 4 Performance- (P-Cores), 8 Efficiency Kerne (E-Cores) und 4 Low Power Island Cores (LPE)
  6. P-Cores: Cougar Cove, ungenannter IPC-Zuwachs vs. Lion Cove (Core Ultra 200)
  7. E-Cores: Darkmont, ungenannter IPC-Zuwachs, im Low-Power-Bereich stärker als Raptor Cove (Core i-13000/14000)
  8. Die E-Kerne wird auch Intel Clearwater Forest im Server nutzen, dort +17% IPC vs. Crestmont in Intel Sierra Forest
  9. iGPU: Premiere für Xe3 (kommt auch in Celestial zum Einsatz)
  10. NPU mit 50 TOPS für Windows Copilot+

Überraschungsgast Intel-CEO Lip-Bu Tan übernahm letztlich heute den Auftakt der Neuvorstellung. Er betonte, dass alle Varianten von Panther Lake in Serienproduktion seien und weiter „geramped“ werden. Jim Johnson als Chef der Consumer-Produktsparte übernahm im Anschluss und stellte die Neulinge im Detail vor.

Ibntel-Chef Lip-Bu Tan eröffnet die Keynote
Ibntel-Chef Lip-Bu Tan eröffnet die Keynote
Ibntel-Chef Lip-Bu Tan eröffnet die Keynote
Ibntel-Chef Lip-Bu Tan eröffnet die Keynote
Jim Johnson ist Chef der Consumer-Sparte
Jim Johnson ist Chef der Consumer-Sparte

Sehr hohe Leistung bei sehr guter Batterielaufzeit versprochen

Johnson zeigte dabei erstmals die zur Verfügung stehende Leistung der CPU-Kerne, die auch einen AMD Ryzen 9 AI HX 370 schlagen sollen. Viel wichtiger ist aber die Grafikeinheit Arc B390 mit 12 Xe-Cores. Hier ist der größte Leistungssprung zu erwarten. Gegenüber AMDs Strix Point liefert die Lösung bei gleichem TDP-Umfeld über 70 Prozent mehr Leistung. Dabei kommt jedoch Upscaling zum Einsatz, Intel wirbt heute auch mit Multi Frame Generation – das kann schnell einen Unterschied machen.

Da die Leistung auch bei geringem Verbrauch sehr hoch ist, wird Intel Panther Lake auch in Gaming-Handhelds bringen. Später im Jahresverlauf soll es hierzu Ankündigungen durch die Partner geben – die Computex 2026 dürfte ein favorisierter Punkt für erste Lösungen sein.

Handhelds kommen auch
Handhelds kommen auch

14 Panther-Lake-Modelle zum Start

Insgesamt 14 Prozessoren wird Intel mit Panther Lake an den Start bringen. Sie unterscheiden sich wie erwartet hinsichtlich Prozessorkernen und Grafik, dazu Takt und anderen Parametern wie Speicherunterstützung und mehr. Die Liste der Möglichkeiten ist ziemlich umfassend, 14 Modelle kommen so entsprechend schnell zusammen.

Modellpalette der Panther Lake (Teil 1)
Modellpalette der Panther Lake (Teil 1) (Bild: Intel)
Modellpalette der Panther Lake (Teil 2)
Modellpalette der Panther Lake (Teil 2) (Bild: Intel)

Auch Edge-Modelle sollen nun direkt folgen, der Industrie-Markt ist ein stetig wachsender – Stichwort Robotics. Gegenüber Jetson Orin punkte Intels Flaggschiff deutlich, erklärt das Unternehmen.

Auch im Edge-Segment direkt
Auch im Edge-Segment direkt
Jetson Orion hat hier keine chance, sagt Intel
Jetson Orion hat hier keine chance, sagt Intel

Über 200 Design sollen direkt in diesem Jahr verfügbar werden, Vorbestellungen starten sogar bereits am 6. Januar. Ausgeliefert wird ab Ende Januar, der Messe-Chor spricht vom 27./28. Januar. Dann wird sich zeigen, was an den Behauptungen von Intel dran ist, insbesondere beim Gaming wird dies hochspannend.

200+ Designs
200+ Designs
Intel Core Ultra series 3
Intel Core Ultra series 3
Vorbestellungen starten am 6. Januar
Vorbestellungen starten am 6. Januar

ComputerBase wurde von Intel zur CES 2026 eingeladen. Die Kosten für An-, Abreise und vier Hotelübernachtungen wurden von dem Unternehmen getragen. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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AI Storage Core: Lexar erklärt Designansatz für Speicherprodukte der Zukunft


Ziemlich geheimnisvoll gab sich Lexar bisher zu seinem Konzept des AI Storage Core. Daher hatte ComputerBase um Datenblätter gebeten. Doch diese gibt es nicht, denn wie der Hersteller erklärt, handelt es sich nicht um ein einzelnes Produkt, sondern vielmehr um einen Designansatz für kommende Produkte.

Der AI Storage Core ist ein Designansatz

Den ersten Bericht über den AI Storage Core betitelte die Redaktion mit den Worten „Lexars KI-Speicherkern ist eine Micro-SSD mit Gehäuse“. Das ist einerseits nicht ganz falsch, denn dieses Format ist durchaus vorgesehen, andererseits aber auch nicht ganz richtig, geht das Konzept doch weit darüber hinaus.

AI Storage Core ist kein einzelnes Produkt. Es handelt sich um einen Designansatz, der definiert, wie Speicher für den Betrieb unter KI-Workloads ausgelegt ist“, erklärte Lexar auf Nachfrage von ComputerBase. Diese kontinuierlichen und datenintensiven KI-Workloads werden zunehmend lokal statt in der Cloud verarbeitet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Speichern, die „für kurze Bursts optimiert sind“, konzentriere sich AI Storage Core „auf nachhaltigen Durchsatz, vorhersehbare Latenz, Effizienz bei lang laufenden Workloads und Flexibilität über verschiedene KI-fähige Geräte hinweg“.

AI Storage Core
AI Storage Core (Bild: Lexar)

Der KI-Speicherkern, wenn man den Namen direkt übersetzt, diene dabei „als Grundlage für mehrere Formfaktoren, und die Spezifikationen variieren je nach Produkttyp, Anwendungsfall und Veröffentlichungszeitpunkt“. Daher gebe es auch kein Datenblatt.

Im Rahmen der CES 2026 wird der Ansatz nun deutlicher als noch im Dezember, denn Lexar beschreibt nun die ersten konkreten Produktrichtungen, die auf AI Storage Core basieren. Darunter ist nicht nur das bereits gezeigte kompakte M.2-2230-Modul mit Gehäuse, sondern auch eine längere Version für den M.2-2280-Slot als „AI-Grade SSD“. Zudem wird jetzt ein „AI-Grade Stick“ beschrieben, der an eine SIM-Karten-Schublade erinnert. Außerdem sei auch eine Speicherkarte, die „AI-Grade Card“ angedacht.

AI Storage Core
AI Storage Core (Bild: Lexar)
AI-Grade SSD
AI-Grade SSD (Bild: Lexar)

AI-Grade Storage Stick

Laut Lexar werden schon heute „viele PCs aufgrund steigender NAND-Kosten mit reduziertem internem Speicher ausgeliefert“. Gleichzeitig würden neue Anforderungen wie lokale KI-Modelle und On-Device-Inferenz „deutlich mehr Hochgeschwindigkeitskapazität erfordern“. Mit dem AI-Grade Storage Stick wolle man einen standardisierten und leistungsstarken externen Erweiterungspfad speziell für KI-Workloads anbieten. Die externe Speichererweiterung, in der Abbildung von Lexar für ein Notebook symbolisiert, sei hot-plug-fähig und könne das System entsprechend einfach aufrüsten, wenn die Anforderungen durch KI-Workloads dies erforderlich machen. Lexar will damit „eine neue Erweiterungsoption“ ermöglichen, „die es heute noch nicht gibt“.

AI Grade stick
AI Grade stick (Bild: Lexar)

AI-Grade Card

Noch nicht grafisch gezeigt, aber beschrieben wird derweil die sogenannte AI-Grade Card. Hier untersuche Lexar derzeit „wie dieselbe Grundlage auf Kartenformate der nächsten Generation ausgeweitet werden kann“. Dabei würden Durchsatzraten angestrebt, die „weit über die heutigen CFexpress-Karten hinaus“ gehen sollen, „um 8K-Videoaufnahmen und Echtzeit-KI-Bildgebungs-Pipelines zu unterstützen“. CDexpress 4.0 Typ B erreicht immerhin schon 3.700 MB/s beim Lesen und bis zu 3.500 MB/s beim Schreiben. Allerdings nicht dauerhaft. Eine garantierte Dauerschreibrate von 800 MB/s ist da schon viel.

Noch ist viel zu tun

Alle genannten Produkte oder vielmehr Konzepte befinden sich aber laut Lexar noch in der Entwicklung. Daher sollen die endgültigen Spezifikationen und die Verfügbarkeit erst kurz vor der Markteinführung bekannt gegeben werden. Wann das soweit ist, bleibt aber zunächst offen. Der Zeitpunkt könne „je nach Formfaktor und Region variieren“, wird abschließend noch angemerkt.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Lexar unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Smartphone-Überraschung über 300 Euro billiger


Ein Smartphone-Tipp, der besonders mit seinem Design prahlen kann, ist bei Amazon gerade für einen echt guten Preis zu haben. Wenn Ihr also ein starkes Gesamtpaket sucht, und ein Faible für ungewohnte Tech-Ästhetik habt, dann solltet Ihr unbedingt weiterlesen.

Welches Handy bei Amazon für Aufsehen sorgt, fragt Ihr euch? Die Antwort lautet: das Nothing Phone (3) mit 512 GB Speicherplatz. Dafür, dass das Handy noch nicht allzu lange auf dem Markt ist, wird es dort deutlich günstiger angeboten als erwartet. Es setzt auf ein auffälliges Design, moderne Hardware und ein bewusst reduziertes Software-Erlebnis. Warum der Preissturz so spannend ist, und für wen sich das Angebot lohnt, schauen wir uns genauer an.

Futuristische Optik und starke Technik: Nothing Phone (3)

Das Nothing Phone (3) setzt auf ein 6,67 Zoll großes AMOLED-Display mit 120-Hz-Adaptive-Refresh-Rate und einer beeindruckenden Spitzenhelligkeit von bis zu 4.500 Nits. So läuft alles flüssig, und Ihr könnt auch bei grellstem Sonnenschein alles lesen.

Für die nötige Leistung sorgen der Snapdragon 8s Gen 4, kombiniert mit 512 GB internem Speicher und 16 GB RAM. Vor allem der extragroße Speicher ist mit Blick auf den aktuellen Amazon-Preis echt beachtlich und ein klarer Pluspunkt. Auf der Rückseite befindet sich währenddessen ein Triple-Kamerasystem aus drei 50-Megapixel-Sensoren: eine lichtstarke Hauptkamera mit OIS, ein Teleobjektiv mit 3-fach optischem Zoom, sowie eine Weitwinkelkamera. Auch die Frontkamera bietet 50 Megapixel, eine ungewöhnlich hohe Auflösung für Selfie-Kameras. Ein echter Hingucker wird das Nothing Phone durch das markentypische, transparente Design der Rückseite, mit integrierter Benachrichtigungs-LED.

Der 5.150-mAh-Akku unterstützt Schnelladen, kabelloses Laden sowie Reverse Charging. Moderne Standards wie Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0, NFC und ein Fingerabdrucksensor im Display sind ebenfalls an Bord. Das Handy ist nach IP69 zertifiziert und verfügt über Stereo-Lautsprecher. Softwareseitig läuft das Nothing Phone mit Android 15 samt Nothing OS und erhält fünf Jahre Betriebssystem-Updates sowie sieben Jahre Sicherheitsupdates, ein starkes Versprechen.

Tiefstpreis geknackt, also jetzt zuschlagen?

Wie schon gesagt: Das Nothing Phone (3) ist aktuell bei Amazon stark reduziert. Normalerweise kostet das Handy mit 512 GB Speicher fast 900 Euro, was im oberen Preisbereich liegt. Nun sorgt Amazon aber für einen Preissturz und verkauft den Smartphone-Tipp dank 34 Prozent Rabatt für nur noch 596 Euro. Dadurch wird sogar der Tiefstpreis geknackt – günstiger als jetzt, war das Handy also noch nie.

Wenn Ihr also ein ausgefallenes Smartphone mit besonderem Design, schlichter Software, aber trotzdem starker Leistung sowie einem extragroßen Speicher sucht, könnte das Nothing Phone (3) bei Amazon genau richtig für euch sein. Aber Achtung: Das Angebot ist nur noch bis zum 11. Januar verfügbar.

Wie findet Ihr dieses Angebot? Würdet ihr bei diesem Preis zuschlagen? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!





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Intel im Interview: Linux-Gaming nicht im Fokus


Intel im Interview: Linux-Gaming nicht im Fokus

Im Rahmen der CES von Digital Foundry interviewt, antwortete Intels Tom Petersen auf das Verhältnis von Arc und Linux. Petersen sieht Linux aktuell als System für Compute-Aufgaben und nicht im Gaming, entsprechend liegt der Fokus seitens Intel. Dennoch äußerte er den Wunsch, dass Linux zukünftig eine größere Rolle spielt.

Digital Foundry im Gespräch mit Tom Petersen

Im Rahmen der CES 2026 hat Digital Foundry ein längeres Interview mit Tom Petersen von Intel geführt. Neben verschiedenen, Intels Techniken wie XeSS 3 betreffenden Themen, befragte Alex Battaglia den Intel-Repräsentanten auch zum Thema Linux.

Wie steht es um Linux?

Ab Minute 27:47 kommt die Frage auf, wer eigentlich den Support für Linux-Gaming bereitstellen soll – Intel oder Valve. Petersens Antwort darauf lautet, dass sich Intel in einer guten Lage befindet. Die Grafik-Implementierung unter Linux sei gut.

Doch daraufhin merkt er an, dass Linux-Gaming nicht der primäre Fokus von Intel ist. Linux ist aus Intels Sicht das Compute-Betriebssystem. Produkte von Intel adressieren entsprechend speziell Szenarien mit GPU-Compute unter Linux. Doch für Gaming ist Linux aktuell nicht das Wichtigste.
Der Marktanteil ist schlichtweg zu gering zum jetzigen Zeitpunkt.

Eine größere Verbreitung wäre großartig

Abschließend merkt Petersen an, dass eine größere Verbreitung von Linux im Gaming gut wäre.
Anschließend widmet sich das Interview dem nächsten Thema.

Aktuell lässt sich der Zustand von Intels Arc-Grafikkarten als durchaus nutzbar im Linux-Gaming zusammenfassen. In der Regel laufen viele Spiele, auch wenn manchmal Leistung im Vergleich zu Windows eingebüßt wird. Auch Hardware-Features wie das Encoding lassen sich vernünftig nutzen und kleinere Arc-Karten können beispielsweise als Encoder für OBS verwendet werden.

Bei den getätigten Aussagen handelt es sich um freie Übersetzungen aus dem Englischen durch den Autor.



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