Apps & Mobile Entwicklung
Zenbook Duo und Zephyrus Duo: Bessere Dual-Screen-Notebooks jetzt auch für Gamer

Asus-Dual-Screen-Laptops gab es schon. Nach einem Redesign und viel Nutzerfeedback sollen sie in zwei Serien wieder Fuß fassen. Vor allem die neuen Displays mit geringeren Spaltmaßen und Abständen zueinander, aber auch die deutlich gesteigerte Akkulaufzeit der mit Intel Panther Lake bestückten Systeme soll punkten.
Besserer Übergang zwischen den Displays
Zwei Lumia-Pro-OLEDs mit 3K-Auflösung, 1.000 nits und 144 Hz sind die wichtigsten Bauteile im Zenbook Duo (2026). Im Zusammenspiel mit einem neuen „anti-reflection coating“ soll das Bild letztlich deutlich klarerer sein, als es das noch bei der vorangegangen Generation war. Deutlich reduziert wurde der „schwarze Balken“ beim Übergang zwischen Display 1 und Display 2, nun wirkt der Übergang zwischen beiden beinahe fließend.
Um zwei große Bildschirme mit Daten versorgen zu können, hat Asus auch das Design hinsichtlich der Leistung optimiert. Größere Lüfter und unterm Strich eine drei Mal so hohe Frischluftzufuhr sollen Intel Panther Lake auch in der größten Ausbaustufe bei 45 Watt im Zaum halten. Trotzdem soll das Zenbook Duo 18 Stunden Videowiedergabe über beide Bildschirme gewährleisten, wofür ein 99-Wh-Akku die Power liefert.
Im ROG Zephyrus Duo gibt es eine RTX 5090
Das ROG Zephyrus Duo (GX651) baut auf der Idee des neuen Zenbook Duo auf, schwenkt aber viel weiter in den Gaming-Bereich ein. Auch hier gibt es fortan zwei 3K-OLED, jedoch als vollwertige Bildschirme und nicht mehr in Form eines kleinen 1.100 Pixel hohen Zusatzdisplays oberhalb der Tastatur, wie es zuletzt im 2022er Modell umgesetzt wurde. So entsteht nun das erste Gaming-Notebook mit zwei vollwertigen 16-Zoll-Bildschirmen. Wer den zweiten gerade nicht nutzt setzt eine drahtlose Tastatur drauf.
Auch im 2026er ROG Zephyrus Duo setzt Asus auf Intel Panther Lake, paart diese Lösung aber mit einer Nvidia GeForce RTX 5090 Laptop GPU. Die TGP wird dabei auf 135 Watt begrenzt, zwei Lüfter sorgen für die Kühlung. Bis zu 64 GByte LPDDR5X sind verlötet, an die bis zu 2 TByte große PCIe-5.0-SSD kommt man laut Asus hingegen leicht für einen Wechsel heran. Im 19,5 mm dicken und 1,85 Kilogramm schweren Notebook steckt auch ein 90-Wh-Akku, der in 30 Minuten zu 50 Prozent geladen werden kann.
Das ROG Zephyrus Duo 16 wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2026 bei ausgewählten Händlern und im Asus-eShop erhältlich sein. Informationen zu Preisen und genauen Konfigurationen werden zum Verkaufsstart bekannt gegeben.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Asus vor dem eigentlichen Messestart unter NDA erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Two Dream Light & Pro: MagicX nennt Specs für seine neuen Retro-Handhelds

MagicX hatte bereits vor geraumer Zeit erste Pläne für sein neues Handheld vorgestellt, genauere Informationen blieben jedoch aus. Nun hat der chinesische Spezialist für Retro-Gaming über seinen Discord-Server einige Kernspezifikationen der neuen Konsolen enthüllt.
Ging es seinerzeit mit der Vorstellung der verschiedenen Farboptionen im wahrsten Sinne des Wortes um Oberflächliches, lässt MagicX nun Substanzielleres folgen. So wird das Two Dream wie zu einem früheren Zeitpunkt bereits angekündigt in zwei Varianten erscheinen: als Light und als Pro.
Unterschiedliche Modelle mit unterschiedlicher Leistung
Das Two Dream Light basiert auf dem Helio G99 von MediaTek, der auch in vielen anderen Handhelds zum Einsatz kommt. Dieser in 6 nm gefertigte SoC vereint zwei Cortex-A76-Kerne mit einem Maximaltakt von 2,2 GHz sowie sechs Cortex-A55-Kerne für weniger rechenintensive Aufgaben, die bis zu 2 GHz erreichen. Die Grafikausgabe übernimmt eine Mali-G57 MC2 mit 1 GHz Taktfrequenz. MagicX flankiert diesen Chip mit 3 GB RAM und 32 GB internem Speicher für eigene Inhalte.
Das Two Dream Pro hingegen bietet spürbar mehr Leistung: Hier verbaut der chinesische Hersteller einen Dimensity 7300, der zwar ebenfalls acht Kerne besitzt, diese jedoch anders aufteilt. Vier Cortex-A78-Kerne mit einem Maximaltakt von 2,5 GHz übernehmen die anspruchsvolleren Aufgaben, während vier der bereits erwähnten Cortex-A55-Kerne für mehr Effizienz sorgen. Dank der Fertigung in 4 nm verspricht dieser Chip eine deutlich höhere Performance. Neben der Rechenleistung steigt auch die Speicherausstattung: Die Pro-Variante verfügt über 4 GB RAM sowie 64 GB internen Speicher.
Bei beiden Modellen kommt das gleiche Display zum Einsatz: Es misst 4,5 Zoll in der Diagonale, löst mit 1.440 × 1.080 Pixeln auf und ist damit im klassischen 4:3-Format gehalten. Außerdem sind beide Varianten mit Hall-Effect-Controllern ausgestattet.
Preis und Veröffentlichung noch unbekannt
Preise für die beiden Handhelds hat MagicX bisher nicht genannt. Gleiches gilt für den Verkaufsstart.
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AI-NAS iDX6011 und iDX6011 Pro: Ugreen stoppt Vorbestellungen wegen aktueller Marktlage

Ugreen hat die eigentlich bis 23. März geplante Vorbestellerphase mit 40 Prozent Rabatt für die neuen NAS iDX6011 und iDX6011 Pro vorerst gestoppt. Die Kickstarter-Kampagne am 24. März soll noch starten, doch welche Preise dann aufgerufen werden, erscheint nun wieder unsicher.
RAM- und SSD-Preise explodiert
In einem Statement erklärt Ugreen, dass die Vorbestellungen für die neuen AI-NAS-Systeme die Erwartungen bei Weitem übertroffen hätten. Die jüngsten Schwankungen auf den Komponentenmärkten würden die Lieferketten jedoch erheblich unter Druck setzen. Hiermit dürften die Preise für SSD und RAM gemeint sein, denn mit bis zu 64 GB LPDDR5X in den NAS-Systemen und einer SSD für das Betriebssystem haben sich die Preise der Systeme auch in der Fertigung seit ihrer Ankündigung stark verändert. Sofern die Bestände aufgebraucht sind, dürfte eine wirtschaftliche Produktion gerade zu den Preisen im Rabattzeitraum deutlich schwieriger sein.
Our iDX Series AI NAS has received an extremely strong response since the campaign launched. Pre-order demand has far exceeded expectations, and the recent volatility in the component markets has created a highly complex upstream supply environment which has placed significant pressure on our supply chain.
Ugreen
Nachfrage könnte zu hoch werden
Ugreen wolle deshalb nicht noch mehr Nachfrage erzeugen, die man am Ende womöglich nicht bedienen könne. Die neuen NAS-Systeme werden auf der Website deshalb derzeit als „ausverkauft“ geführt, die Anzahlung und Sicherung des Rabatts sind anders als bisher kommuniziert nicht mehr und somit nicht bis zum 23. März möglich.
Höhere Preise zum Kickstarter-Launch?
Am Kickstarter-Launch am 24. März scheint Ugreen festhalten zu wollen, allerdings werden auf der Website nun auch keine Preise für die NAS-Systeme zum Start auf Kickstarter mehr genannt. Bisher war ein Start auf Kickstarter mit 30 Prozent Rabatt vorgesehen. Zu welchen Preisen das iDX6011 und iDX6011 Pro nun am 24. März auf Kickstarter starten werden, scheint derzeit jedoch ungewiss. ComputerBase hofft hierzu so schnell wie möglich weitere Informationen liefern zu können. Die nachfolgende Tabelle zeigt noch einmal den alten Stand.
ComputerBase wird in Kürze einen Testbericht zum Ugreen iDX6011 Pro veröffentlichen.
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Anker Solix: Power Dock Pro macht X1 Heimspeicher zur Notstromversorgung

Mit dem Anker Solix Power Dock Pro bringt Anker Solix eine neue Energiezentrale für das Anker Solix X1 Heimspeichersystem auf den Markt. Dieses erweitert den modularen X1 zur ganzheitlichen Lösung mit unterbrechungsfreier Notstromversorgung und Einbindung bestehender Solaranlagen.
Ein- oder dreiphasige Installation mit 63 A
Das System besteht aus zwei Komponenten: Das Anker Solix Power Dock Pro ist ein automatischer Netzumschalter mit Backup-Controller. Es verfügt über eine maximale Stromstärke von 63 Ampere sowie über zwei Wechselrichter-Schnittstellen mit bis zu 45 A / 10 kW pro Phase. Hinzu kommen ein 45-A-Smart-Port, eine integrierte Leistungsmessung sowie Unterstützung für einphasige und dreiphasige Installationen. Erst gestern hatte EcoFlow mit dem Ocean 2 einen neuen Heimspeicher mit integrierter Notstromversorgung vorgestellt, der nun in direkter Konkurrenz zur Solix-Kombination aus Power Dock Pro und X1 steht.
In Verbindung mit dem Power Dock Pro arbeitet das Anker Solix X1 als modulares Batteriesystem mit einer skalierbaren Kapazität von 5 bis 180 kWh. Es unterstützt bis zu sechs parallel geschaltete Systeme und erreicht eine Ausgangsleistung von bis zu 12 kW. Es ist für Betriebstemperaturen von -20 °C bis +55 °C ausgelegt und verfügt über eine C5-M-Antikorrosionsbewertung sowie eine IP66-Zertifizierung, um auch im Freien aufgestellt werden zu können. Die Umschaltzeit im UPS-Betrieb beträgt laut Anker Solix 10 ms.
Im Netzbetrieb steuert das Power Dock Pro die Energieflüsse zwischen PV-Anlage, X1-Speicher, Haushaltsverbrauchern und Netzanschluss. Wie bei allen aktuellen Systemen soll so der Eigenverbrauch von Solarstrom erhöht werden, um möglichst wenig Energie aus dem Stromnetz beziehen zu müssen.
Beim Stromausfall wird umgeschaltet
Bei einem Stromausfall schaltet das System automatisch innerhalb kurzer Zeit in den Off-Grid-Betrieb. Dabei erfolgt eine 0-ms-Load-Side-Switching-Umschaltung, sodass theoretisch die Stromversorgung im gesamten Haus aufrechterhalten werden kann und nicht nur einzelne Verbraucher versorgt werden. Für längere Backup-Szenarien lassen sich im Inselbetrieb bis zu zwei X1-Einheiten parallel betreiben.
Darüber hinaus können mit dem Power Dock Pro auch bestehende PV-Anlagen von Drittanbietern bei Stromausfall weiter zur Energieversorgung beitragen und muss nicht zwingend vollständig abschalten, sobald das Netz ausfällt.
Auch für Fachpartner soll die Installation mit dem neuen System einfacher werden. Die integrierte Messtechnik und das Konzept ohne separate Critical-Load-Verkabelung reduzieren laut Anker Solix den Installationsaufwand deutlich.
Preis und Verfügbarkeit
Das Anker Solix Power Dock Pro wird über zertifizierte Fachinstallationsbetriebe erhältlich sein. Einen Preis nennt Anker Solix selbst deshalb nicht. Auf der Website* wird das Power Dock Pro derzeit noch nicht gelistet.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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