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Künstliche Intelligenz

Künstlicher Lärm als Markenzeichen: Der feuchte Traum der E-Auto-Branche


Elektromobilität gilt als Hoffnungsträger für leisere und lebenswertere Städte, da ihre Motoren bauartbedingt nahezu geräuschlos surren. Doch dieser technische Vorteil steht zur Disposition. Während immer mehr Stromer auf den Straßen rollen, findet in internationalen Normungsgremien eine kontroverse Debatte statt, die erheblichen Rückschritt beim Verkehrslärm mit sich bringen könnte. Im Kern geht es um die Frage, ob die Chance vertan wird, den urbanen Lärmpegel nachhaltig zu senken. Denn es gibt eine wachsende Lobby dafür, E-Fahrzeuge künstlich so laut wie Verbrenner zu machen.

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In einer aktuellen Analyse, die heise online vorliegt, beleuchten Holger Siegel vom Bundesverband gegen Motorradlärm, Marc Millenet und Thierry Talon die Hintergründe der Verhandlungen in Genf. Dort debattiert die Wirtschaftskommission der UN für Europa (UNECE) seit 2024 über Änderungen an den zentralen Fahrzeuggeräusch-Regelungen: Nummer 51 dreht sich um zulässige Lärmemissionen, Nummer 138 um Geräusche für leise Fahrzeuge)

Bisher ist ein gewisses Maß an künstlichem Geräusch bei niedrigen Geschwindigkeiten gesetzlich vorgeschrieben, um die Sicherheit von Fußgängern und Sehbehinderten zu gewährleisten. Dieses Acoustic Vehicle Alerting System (AVAS) erzeugt in der EU Warntöne bis zu einer Geschwindigkeit von 20 km/h. Künftig dürfte das Limit auf 30 km/h angehoben werden. Sobald das Fahrzeug schneller fährt, muss der Ton aus Gründen des Lärmschutzes abgeschaltet werden.

Die Automobilbranche, die in Genf durch den Weltverband OICA vertreten ist, $(LE weit darüber hinausgehende Freiheiten an. Mit sogenannten Exterior Sound Enhancement Systems (ESES) sollen E-Autos zusätzliche Klänge nach außen abgeben können. Diese sollen gerade nicht der Sicherheit dienen, sondern rein emotional motiviert sein. Es geht um sportliches Röhren oder andere dröhnende Soundkulissen, künstlich über Lautsprecher erzeugt.

Das Narrativ der Hersteller folgt einer jahrzehntealten Marketing-Logik, die Sound mit Emotion, Dynamik und Identität gleichsetzt. Konzerne wie Porsche haben für Modelle wie den Taycan bereits spezifische Electric Sport Sounds entwickelt. BMW kooperiert sogar mit Hollywood-Größen wie Hans Zimmer, um markentypische Klangwelten zu erschaffen. Diese sollen den „Spaß am Fahren“ erhöhen.

Die Branche warnt, dass eine Verschärfung der Grenzwerte den wachsenden E-Auto-Markt gefährden könnte. Manche Kunden würden ohne den gewohnten „kraftvollen Sound” kein akkubetriebenes Fahrzeug kaufen, fürchten die OICA-Lobbyisten. E-Autos sollen ihnen zufolge keinen strengeren Lärmgrenzwerten unterworfen werden als herkömmliche Verbrenner. In der Praxis könnten E-Autos durch ESES-Systeme, insbesondere bei Beschleunigung, akustisch wieder das Niveau lärmauffälliger Performance-Verbrenner erreichen. Kritiker sehen darin den verzweifelten Versuch, ein archaisches Autogefühl in eine moderne Ära zu retten, in der echte Modernität eigentlich durch Stille definiert ist.

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Wie tief diese Skepsis gegenüber der lautlosen Technik gerade in der Oberklasse sitzt, zeigt die aktuelle Strategie Porsches. Obwohl die elektronische Technik als überlegen gilt und sich mittelfristig durchsetzen dürfte, setzt der Stuttgarter Sportwagenbauer „marktbedingt“ vorerst wieder verstärkt auf traditionelle Antriebskonzepte.

Eine bisher vollelektrisch geplante SUV-Baureihe wird zunächst ausschließlich als Verbrenner- und Plug-in-Hybridmodell erscheinen. Viele Porsche-Liebhaber bevorzugen offenbar die mechanische Präzision und den klassischen Lärm eines Verbrennungsmotors gegenüber der digitalen Stille. Das unterstreicht das Identitätsproblem der Branche: Der Abschied vom Verbrenner wäre konsequenterweise auch einer vom Lärm. Doch diesen Schritt scheuen Hersteller und Teile der Kundschaft gleichermaßen.

Während die Branche über Emotionen debattiert, warnen Gesundheits- und Umweltvertreter vor den realen Folgen. Verkehrslärm ist nach der Luftverschmutzung die zweitgrößte Umweltgefahr in Europa. Laut der Europäischen Umweltagentur (EEA) sind über 110 Millionen Menschen regelmäßig gesundheitsgefährdenden Pegeln ausgesetzt. Dauerhafte Belastung erhöht nachweislich das Risiko für Bluthochdruck, Herzinfarkte und Schlaganfälle.

Allein in Deutschland müssen circa 22 Millionen Menschen mit Tagespegeln über 55 Dezibel leben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass Verkehrslärm in Europa jährlich rund 1 bis 1,3 Millionen gesunde Lebensjahre raubt. Vor diesem Hintergrund erscheint der Versuch, E-Autos künstlich lauter zu machen, als gesundheitspolitischer Rückschritt. Frankreich, die Niederlande und die Schweiz haben sich in den UNECE-Gremien bereits deutlich gegen unnötigen Lärm ausgesprochen.

Der Verhandlungsstand vom November deutet auf einen Kompromiss hin. Die Positionen gehen zunächst weit auseinander: So sei die EU-Kommission für ein striktes Verbot nicht sicherheitsrelevanter künstlicher Geräusche. Staaten wie Deutschland oder Japan warnten dagegen vor Verboten. Daher zeichnet sich ein technischer Mittelweg ab: das „Default-Off“-Prinzip. Es besagt: Ein Fahrzeug darf zwar mit ESES ausgestattet sein. Solche Systeme sind aber beim Fahrtantritt grundsätzlich ausgeschaltet. Der Fahrer müsste die Lautsprecher jedes Mal gezielt aktivieren. Etwa die Schweiz hat diesen Ansatz in den Arbeitsgruppen vorangetrieben.

Die endgültige Entscheidung über die neuen Normen wird auf der Plenarsitzung der UNECE im Februar erwartet. Siegel, Millenet und Talon schlagen Alarm, dass die „leise Revolution“ auf der Kippe stehe. Sollte sich die Branche in diesem Kulturkampf durchsetzen und ESES ohne strenge Hürden etablieren, könnte ein Teil des technischen Fortschritts bei der E-Mobilität zunichtegemacht werden.


(ds)



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Was USB-C und Thunderbolt am Monitor können


Eine Typ-C-Buchse an aktuellen Monitoren beherrscht in der Regel USB 3.2 mit 5 oder 10 Gbit/s, nimmt DisplayPort-Signale an und liefert bis zu 65 Watt ans angeschlossene Mobilgerät. Das reicht für die meisten Mobilarbeiter, die ihr Notebook im Wechsel im Büro und im Homeoffice sowie bei Auswärtsterminen einsetzen, völlig aus.

Neuere Geräte der gehobenen Preisklasse wie die 5K- und 6K-Displays in unserem Vergleichstest verwenden USB4, Thunderbolt 4 oder Thunderbolt 5. Diese neueren Schnittstellen sind nicht nur schneller, sondern auch flexibler als ihre Vorgänger.

  • USB4 und Thunderbolt 4 und 5 sind moderne, schnelle und vor allem komfortable Schnittstellen.
  • Der Funktionsumfang ist bei Thunderbolt klarer definiert als bei USB4.
  • Nur mit den richtigen Kabeln stehen alle Funktionen einer USB-C-Buchse bereit.

Was genau über eine Typ-C-Verbindung transportiert wird, hängt von allen Elementen der Kette ab: den Fähigkeiten des Kabels, den darüber miteinander verbundenen Geräten und der Schnittstelle, über die sie kommunizieren. Dabei reicht die Spanne von lahmem USB 2.0 mit 480 Mbit/s (brutto rund 60 MByte/s) über USB 3.2 bis Thunderbolt 5 mit DisplayPort 2.1, 240 Watt und bis zu 120 Gbit/s (15 GByte/s).


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Was USB-C und Thunderbolt am Monitor können“.
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Interview zur Speicherkrise: „Solche Preissteigerungen kann niemand auffangen.“


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die Speichermarktkrise betrifft auch und gerade den deutschen Mittelstand. Die iX-Redaktion sprach mit Frank Benke, der beim Sondermaschinenbauer HAHN Automation Group für die globale IT verantwortlich ist.

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Seit drei Monaten herrscht Unruhe im Speichermarkt. Hauptspeicher ist knapp und teuer. Seit wann hat sich die Situation so dramatisch verschärft?



Frank Benke ist Leiter der operativen IT in der HAHN Automation Group und verantwortlich für den Betrieb einer globalen Infrastruktur in neun Ländern.

(Bild: Privat)

Preisschwankungen hat es beim Speicher immer schon gegeben. Auf Phasen mit Überangebot und geringen Margen folgten Knappheit und gestiegene Kosten. Aktuell ist die Situation aber extrem. Auf das Überangebot zu Zeiten der Coronakrise folgt seit Ende 2025 Mangel, der sich Anfang 2026 dramatisch verschärfte und zu extremen Preissprüngen führte. Teilweise haben sich die Preise verdoppelt und verdreifacht. Mindestens genauso dramatisch ist die Ungewissheit, überhaupt Waren zu erhalten.

Ist der Mangel auf Deutschland beschränkt?

Nein! Als international aufgestellter Mittelständler spüren wir die Beschaffungsprobleme an allen Standorten, auch in den USA. Die Lieferanten liefern nicht oder nur verzögert. Sie stehen unter dem Druck ihrer Zulieferer, die auch den Mangel und leere Lager beim Hauptspeicher verwalten, weil einfach zu wenige Systeme verfügbar sind.

Wo sehen Sie die Ursache?

Angebotsverknappungen nach 2024 treffen aktuell auf einen Bauboom bei Rechenzentren, ausgelöst durch die Hyperscaler und den KI-Hype.

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Wie wirkt sich das konkret aus?

Massive Preiserhöhungen von 200 und mehr Prozent und extrem kurzfristig terminierte Angebote. Generell sind IT-Budgets natürlich gedeckelt. Solche Preissteigerungen kann niemand auffangen. Die Hardwarebeschaffung ist zur Lotterie geworden. Die Ware scheint aktuell irgendwohin zu verschwinden, um schließlich in den zahlreichen neuen Rechenzentren aufzutauchen. Die Hyperscaler scheinen jeden Preis zahlen zu können.

Wie sieht das in der Praxis aus?

Ein Host, der vor vier Monaten rund 24.000 Euro kosten sollte, wurde uns im Januar für 37.000 Euro angeboten, konnte aber nicht bezogen werden. Aus anderer Quelle wurde er nun für 49.000 Euro offeriert. Vernünftig arbeiten und planen kann man so nicht.

Das erinnert an die Situation auf dem Großmarkt. Tagespreise je nach Angebotslage?

So ist es. Angebote sind auf drei Tage befristet. Angebote werden aber trotzdem nicht bedient, weil andere mehr zahlen.

Wie reagieren Sie und Ihre Firma auf die Situation?

Ich habe mein Team darauf eingeschworen, die nächsten zwei Jahre so wenig wie möglich auszutauschen. Wenn unbedingt nötig, schauen wir uns auf dem Gebrauchtmarkt um. Systeme aus Leasingverträgen sind oft noch gut für etliche Betriebsjahre, sie sind preislich erschwinglich und vor allem verfügbar. Wer sich mit seinen Systemen gut auskennt, über Ersatzteilnummern und Systemkomponenten Bescheid weiß, ist klar im Vorteil. Er kann sich über diverse Quellen seinen Speicher selbst zusammenstellen. Als Quelle dient inzwischen sogar Ebay.

Wie reagiert Ihre Firma auf die Situation?

Alle aufschiebbaren Projekte werden aktuell nicht umgesetzt, sondern wurden vertagt. Gekauft wird nur das Notwendigste.

Wann wird sich die Situation wieder beruhigen?

Ich sehe erst ab 2028 eine mögliche Entspannung. Dann dürfte das Produktions-Ramp-up der Komponentenhersteller greifen. Vor allem für Memory und NVMe-Module.

Herr Benke, vielen Dank für das Interview!


(axk)



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Freitag: Hondas Kurswechsel bei Elektroautos, Google Maps bald mit Gemini-KI


Honda gibt die Einstellung der Produktion von drei E-Auto-Modellen bekannt und begründet dies mit dem tiefgreifenden Wandel der Automobilindustrie, vor allem in den USA. Dort ist die Nachfrage nach Elektroautos deutlich zurückgegangen, nachdem die Trump-Regierung die staatliche Förderung von Elektrofahrzeugen gestrichen hat. Dagegen hat Google seinen Kartendienst deutlich aufgebohrt, denn künftig beantwortet Gemini komplexe Suchanfragen und erweitert die visuelle Navigation in Google Maps. Das ist laut Google das größte Update in mehr als einem Jahrzehnt. Zunächst kommt das in den USA, aber soll bald auf weitere Regionen ausgedehnt werden. Der Einsatz von KI in Unternehmen hat zumeist negative Folgen für die Mitarbeiter. Zwar sagt der Atlassian-Chef, dass KI bei dem Softwarehersteller keine Menschen ersetzen soll. Aber man müsse trotzdem 1600 Leute entlassen, um Geld für KI-Investitionen zu haben. Bei Atlassian betrifft dies vorwiegend Entwickler und andere Jobs im Softwarebereich – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Der japanische Automobilhersteller Honda wird die Entwicklung und Markteinführung von drei für Nordamerika geplanten Elektrofahrzeugmodellen einstellen. Die Produktion der drei Modelle sollte dieses Jahr im Werk im US-Bundesstaat Ohio anlaufen. Von der Entscheidung betroffen sind der Honda Zero SUV, die Honda Zero Limousine und der Acura RSX. Honda erklärt, „dass die Aufnahme der Produktion und des Verkaufs dieser drei Modelle im aktuellen Marktumfeld mit deutlich rückläufiger Nachfrage nach Elektrofahrzeugen langfristig zu weiteren Verlusten führen würde.“ Zugleich kündigte das Unternehmen an, dass die vollständige Umstrukturierung seiner Elektrofahrzeugsparte den Konzern bis zu 13,6 Milliarden Euro kosten könnte: Wegen Umstrukturierung stellt Honda die Produktion von drei Elektrofahrzeugen ein.

Umstellungen gibt es auch bei Google Maps, denn Google hat die Integration seines KI-Modells Gemini in den eigenen Kartendienst angekündigt. Künftig wird Gemini komplexe Suchanfragen in Google Maps wie bei einer normalen Unterhaltung beantworten können. Dabei wird der Chatbot nicht nur Orte, sondern auch lokale Merkmale berücksichtigen, die er aus Berichten von Maps-Nutzern lernt, etwa beliebte Restaurants. Gleichzeitig nutzt Google Gemini auch für die Erweiterung der Navigationsfunktionen von Maps. Das KI-Modell erstellt eine aktuelle 3D-Ansicht für die sogenannte „Immersive Navigation“ zur besseren Veranschaulichung der Route. Das soll den Nutzern helfen, sich besser zurechtzufinden: Google Maps bekommt Gemini-KI für komplexe Suche und „Immersive Navigation“.

Die Schattenseite von KI wird deutlich bei Atlassian. Denn der Softwarehersteller entlässt rund 10 Prozent seiner Belegschaft, um mehr Mittel für KI-Investitionen zu haben. „Wir tun dies, um weitere Investitionen in KI und Vertrieb selbst zu finanzieren und gleichzeitig unser Finanzprofil zu stärken“, erklärte CEO Mike Cannon-Brookes. Insgesamt verlieren damit rund 1600 Leute ihren Arbeitsplatz. Cannon-Brookes betonte zwar, dass Atlassian nicht der Philosophie folgt, Menschen durch KI zu ersetzen. Zugleich führte er aber auch aus: „Es wäre unaufrichtig, so zu tun, als würde KI nichts an der Zusammensetzung der benötigten Fähigkeiten oder der Anzahl der erforderlichen Stellen in bestimmten Bereichen ändern“. Das tut sie, so der Atlassian-Chef: KI ersetzt bei uns keine Menschen, aber wir feuern sie trotzdem.

Viele Entwicklerboards für Field Programmable Gate Arrays (FPGAs) sind teuer und lassen sich nur mit proprietärer, kostenpflichtiger Design-Software programmieren. Das ist anders bei den GateMate-FPGAs des deutschen Herstellers Cologne Chip, die Globalfoundries in Dresden mit 28-Nanometer-Technik fertigt. Um die Kosten für Bastler weiter zu senken, hat Cologne Chip das Modul ULX5M-GS entwickelt, das beispielsweise auf das rund 25 Euro günstige Raspberry Pi Compute Module 5 IO Board für das CM5 passt. Einen Anbieter und einen genauen Preis für das ULX5M-GS nennt Cologne Chip bisher nicht. Das Modul soll jedoch in etwa 50 Euro kosten, sagte ein Vertreter von Cologne Chip auf Nachfrage bei der der Fachmesse embedded world 2026 in Nürnberg: Günstiges FPGA-Modul mit deutschem Chip und Open-Source-Toolchain.

Eigentlich soll die europäische digitale Brieftasche ein Musterbeispiel für Datensparsamkeit werden: Wer etwa beim Weinkauf nur sein Alter nachweisen muss, gibt auch nur das Alter preis – so zumindest der Plan. Doch die EU-Kommission untergräbt in ihren aktuellen Durchführungsrechtsakten zur eIDAS-Verordnung genau dieses Prinzip. Nichtregierungsorganisationen warnen nun, dass Unternehmen weit mehr Daten abfragen könnten als nötig. Zudem wird kritisiert, dass die Kommission neben Namen, Geburtsdatum, Geburtsort und Staatsangehörigkeit auch biometrische Gesichtsdaten verpflichtend in den bewusst minimal gehaltenen Mindestdatensatz zur Personenidentifizierung aufnehmen will. Dabei fallen biometrische Daten unter DSGVO-Schutz: EU-Kommission höhlt Datenschutz der digitalen Brieftasche aus.

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Auch noch wichtig:

  • E-Autos müssen bei VW künftig eine größere Rolle spielen. Dafür schiebt der Konzern zahlreiche Neuerungen an, die unter anderem aus dem ID.3 den ID.3 Neo macht. Jetzt gibt es erste Details zum VW ID.3 Neo: Vieles wird besser – die Ladeleistung nicht.
  • Der Passwortmanager Passbolt ist Open Source und wird in Luxemburg entwickelt. Wir zeigen, wie man ihn auf eigener Hardware aus dem Heimnetz betreibt: Den europäischen Open-Source-Passwortmanager Passbolt selbst hosten.
  • Vor einigen Jahren war Moskau westlichen Metropolen bei der Internetgeschwindigkeit weit voraus. Doch nun drehen die Aufsichtsbehörden das Netz immer weiter ab. Das führt zu Internetproblemen in Russland: Moskau wird zum Funkloch.
  • Nach dem Wegfall verschiedener HDR-Formate bei Disney+ raten Verbraucherschützer dazu, Abo-Geld zurückzufordern. Es liege ein rechtlicher Mangel vor, bei keinem HDR bei Disney+: Verbraucherschützer raten, Geld zurückzufordern.
  • Supergalaxienhaufen gehören zu den größten Strukturen im Universum. Nun wurde ein besonders großer vermessen, der sich hinter der Milchstraße versteckt: Supercluster Vela deutlich größer als gedacht.
  • Apple hat in der Nacht zum Donnerstag wichtige Aktualisierungen für Nutzer von iOS und iPadOS 15 und 16 veröffentlicht. Sie sollten schnell eingespielt werden, denn ältere Versionen sind angreifbar: Wichtige Updates für iOS und iPadOS.
  • Der Cyber Resilience Act (CRA) verlangt Änderungen an Industriecomputern, Medizinelektronik, Robotern und sonstigen Embedded Systems – mit Nebenwirkungen: EU-Vorschrift für Cybersicherheit zwingt Embedded-Systems-Branche zu Änderungen.
  • Forscher der Universität Stanford haben ein Nasenspray entwickelt, das im Laborversuch monatelangen Schutz gegen Covid-19 und Krankenhauskeime bietet: Meilenstein in Stanford erreicht für Universal-Nasenspray gegen Atemwegsinfekte.
  • Zum letzten Mal legt Oliver Zipse als BMW-Chef Jahreszahlen vor. Der Gewinnrückgang ist erheblich weniger dramatisch als bei der Konkurrenz: BMW-CEO Zipse verabschiedet sich mit robusten Zahlen.
  • In alten Messdaten haben zwei US-Forscher einen Stern gefunden, der „völlig verrückt“ wirkte. Offenbar gab es in seinem Orbit eine katastrophale Kollision. Das führte zu einer „verrückten“ Lichtkurve: Wohl Kollision zweier Exoplaneten in Echtzeit beobachtet.
  • Apples Einsteiger-Notebook ist seit Mittwoch auf dem Markt. Die zweite Generation soll mit Defiziten aufräumen, meint ein Analyst. Ein Feature dürfte fehlen beim MacBook Neo 2: Zweite Generation in Planung.


(fds)



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