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Fotos sind TikToks neuer lukrativer Commerce-Hebel



Aktuell ist die Funktion allerdings noch nicht für alle verfügbar: Der Zugriff auf Shoppable Photos ist derzeit auf ausgewählte Seller beschränkt. TikTok testet das Format damit zunächst kontrolliert, bevor ein breiterer Roll-out erfolgt.

TikTok Shop führt Gift Cards ein und fordert Amazon und Co. heraus

Screenshot einer TikTok Shop-Geschenkkarte mit zwei animierten Figuren, die anstoßen, dargestellt in der Benutzer:innenoberfläche der TikTok App.
© TikTok Shop via Canva

Social Commerce ohne Videostress

Mit Shoppable Photos lassen sich fotobasierte Karussell-Posts direkt mit Produkten verknüpfen. Zwei oder mehr Bilder reichen aus, um Artikel im For You Feed, in der Suche oder im Shop Tab kaufbar zu machen. Nutzer:innen sehen Preise und Produktdetails und schließen den Kauf direkt im TikTok-Warenkorb ab – ohne Medienbruch.

Mehrere Screenshots aus der TikTok-App zeigen Schritt für Schritt, wie Nutzer:innen einen Foto-Post erstellen, einen Produkt-Link hinzufügen und den Beitrag als Shoppable Photo im TikTok Shop veröffentlichen.
Shoppable Photos im TikTok Shop: Produkte direkt im Foto verlinken, © TikTok Shop Academy

Der strategische Hebel liegt im Aufwand. Fotos sind schneller produziert, leichter zu skalieren und flexibler in bestehende Content Workflows integrierbar als Videos. Gleichzeitig lassen sich mehrere Produkte in einem Beitrag präsentieren. Besonders für Kategorien wie Mode, Beauty, Lifestyle oder Home ist das ein entscheidender Vorteil.

Wer dennoch auf Videos setzen will, bekommt seit Ende 2025 immerhin mehr Planungsspielraum. Mit der eingeführten Möglichkeit, Shopping-Videos bis zu 30 Tage im Voraus zu terminieren, vereinfacht TikTok zumindest die zeitliche Organisation von Kampagnen. Das reduziert Last-Minute-Produktion und macht Video-Content planbarer – auch wenn der Aufwand in der Erstellung weiterhin höher bleibt als bei Fotobeiträgen.

Warum TikTok jetzt auf Shopping-Fotos setzt

Erste Zahlen zeigen, warum TikTok dieses Format gezielt vorantreibt. Shopping-Fotos erzielen laut TikTok im Schnitt 172 Prozent mehr Aufrufe als klassische Shopping-Videos. Gleichzeitig senken sie die Einstiegshürde in den Kaufprozess deutlich: Über 70 Prozent der Verkäufe der erfolgreichsten Beiträge stammen von Nutzer:innen, die dem jeweiligen Account zuvor nicht folgten. Der Feed wird damit stärker zum Entdeckungsraum, in dem Kaufentscheidungen beiläufig entstehen. Im offiziellen Dokument von TikTok findest du konkrete Best Practices, die zeigen, wie Shoppable Photos aufgebaut sein sollten, wie Produkte sinnvoll platziert werden und welche Bildformate besonders gut performen.

Parallel dazu treibt TikTok den Ausbau des nativen Shop-Systems voran. Hintergrund ist auch, dass sich die regulatorische Lage in den USA nach Monaten der Unsicherheit beruhigt hat. Der Verkauf des US-Geschäfts verschafft der Plattform wieder mehr Planungsspielraum. Zu den Neuerungen im TikTok Shop gehören neben planbaren Shopping-Videos beispielsweise Gift Cards und das erweiterte Sortiment rund um Luxusgüter. Mit den wachsenden Shopping-Ambitionen dürfte TikTok näher an Marktplätze wie Amazon oder eBay heranrücken. Der entscheidende Unterschied: Der Kaufimpuls entsteht beiläufig im Feed, nicht über aktive Produktsuche.


Der Deal steht:
TikTok verkauft US-Geschäft


Brands sollen mit weniger Aufwand mehr verkaufen

TikTok senkt die Einstiegshürden für Social Commerce weiter. Wer bislang davon ausging, dass Verkäufe auf der Plattform nur mit aufwendig produzierten Videos möglich sind, bekommt nun eine lukrative Alternative. Fotobasierte Beiträge lassen sich schneller umsetzen, einfacher skalieren und erzielen in vielen Fällen sogar bessere Ergebnisse bei der Überführung von Reichweite in Umsatz.

Wer TikTok weiterhin nur für Reichweite und Sichtbarkeit nutzt, übersieht, dass sich die Plattform inzwischen auch als direkter Verkaufskanal eignet – und das einfacher und vielseitiger als noch vor Kurzem.





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YouTube DMs kommen in Deutschland zurück


Erst ausgerollt, dann eingestellt, jetzt zurückgebracht: YouTube liefert Direct Messages jetzt auch wieder in Deutschland und weiteren Regionen. Außerdem wird die KI-Konversation auf der Plattform gefördert.

2017 führte YouTube Direktnachrichten in der App ein, damit User über Videos chatten und diese teilen können. Schon 2019 wurden sie aber wieder entfernt. Die Plattform wollte öffentliche Konversationen stärker in den Fokus rücken. Direct Messages gelten allerdings als wichtiger Kommunikations- und Distributionskanal für soziale Medien. Sie sind ein Bestandteil zahlreicher Plattformen, von Instagram bis zu TikTok. Um zahlreichen Usern auch im YouTube-Kosmos wieder ein Nachrichten-Feature für den persönlichen Austausch zu bieten, führte die Google-Tochter im Herbst 2025 einen Test ein. Dieser war zunächst stark beschränkt, erfährt jetzt aber ein Update, nach dem auch User in Deutschland wieder YouTube DMs erhalten.


Lange gewünscht, endlich im Test:

YouTube holt private Chats zurück

YouTube-Logos vor blauem Hintergrund, Textbaustein auf grünem Hintergrund
© Muhammad Asyfaul – Unsplash

YouTube DMs als Experiment: Nicht alle dabei, nicht alles erlaubt

Im offiziellen Thread zu Experimenten auf dem Help Blog von YouTube kündigt das Unternehmen ein Update des Tests in der App an. Bei diesem konnten zunächst nur User über 18 Jahren mit Log-in in Irland und Polen Inhalte von YouTube privat teilen und darüber chatten. Dabei lassen sich im DM-Experiment sowohl Longform-Videos als auch Shorts und Live-Inhalte teilen. Wenn User andere zum Chat einladen möchten, können sie ihnen einen Link schicken. Akzeptieren User diese Einladung, gelangen sie in den privaten Chat. YouTube betont allerdings, dass die Nutzer:innen YouTube Content weiterhin über verschiedene andere Dienste teilen können; alles andere wäre kontraproduktiv für die Plattform und ihre Creator. Und YouTube überwacht die Nachrichten gegebenenfalls, um sie auf die Einhaltung der Community-Richtlinien hin zu überprüfen. Im Post heißt es:

[…] Our systems may scan for content that is against these policies, such as content that could cause real-world harm, and we may review flagged content[.]

Die Nachrichten sind also nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt, was als Sicherheitsfaktor für YouTube gelten soll. Auch TikTok wehrt sich aktuell gegen eine entsprechende Verschlüsselung der DMs. Die YouTube DMs können indes nun aber von mehr Usern genutzt werden. Denn der Test wurde auf diverse europäische Länder ausgeweitet, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Trotzdem können vorerst noch nicht alle darauf zugreifen; in unserem Test sehen wir die DMs noch nicht. Nur User der Testgruppe mit Log-in erhalten die Funktion. Das ist bei Tests auf der Plattform nicht ungewöhnlich. Aktuell liefert YouTube beispielsweise in den USA ersten Usern die Option, mit dem schon in der App getesteten Conversational AI Feature in der TV App direkt Fragen zu Inhalten zu stellen und mit Support von Gemini Antworten zu erhalten. Wann diese Funktionen für alle User verfügbar sind, ist unklar. Möglich ist ebenso, dass sie nicht umfassend ausgerollt werden.

Damit User überhaupt erst über Videos sprechen und chatten möchten, müssen die Creator um die Aufmerksamkeit von Milliarden Nutzer:innen buhlen. Dabei unterstützt sie neuerdings das Videoelement namens Quiz. PPC News Feed berichtet, dass die ersten Creator beim Upload von Videos neben einem End Screen oder Untertiteln jetzt als Element ein Quiz integrieren können, um ihren Content interaktiver zu gestalten – und damit womöglich auch mehr Konversationen anzustoßen.

Quiz lassen sich jetzt als interaktives Element bei YouTube Uploads hinzufügen, © YouTube via PPC News Feed
Quiz lassen sich jetzt als interaktives Element bei YouTube Uploads hinzufügen, © YouTube via PPC News Feed

Smart TV wird zum Chat Screen:

YouTube bringt Frage-KI direkt ins TV-Erlebnis

YouTube Shorts nun auch mit Shop-Funktion
© Javier Miranda – Unsplash





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Chris Kempczinski: Burger King macht McDonald’s-Chef zum Clown


Burger King zieht McDonald’s auf

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Das alte Sprichwort dürfte die Gemütslage von Chris Kempczinski derzeit genau auf den Punkt bringen. Nach Tom Curtis, US-Chef von Burger-King, hat nun auch Burger King Deutschland auf das verunglückte Social-Media-Video des McDonald’s-CEO reagiert.

Es ist derzeit DAS Gesprächsthema im Social Web. Das Video, in dem McDonald’s-CEO Chris Kempczinski den neuen Big Arch-Burger testet un

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X: Mit exklusiven Threads direkt in der Timeline monetarisieren


Mit exklusiven Threads können X Creator ihre Inhalte nativ monetarisieren. Außerdem kommen teilbare Subscription Cards, Paywall-USP-Anzeigen und exklusive Inhalte direkt in den Profil-Feed.

Die Timeline des einstigen Kurznachrichtendienstes Twitter, jetzt als X auf dem Weg zur Everything App, hat noch immer eine enorme Relevanz. Zwar zeigen Daten, die die Plattform im Rahmen des Digital Services Act für die EU teilen muss, einen immensen User-Rückgang von elf Millionen für das zweite Halbjahr 2025. Allerdings hat die Plattform zuletzt mehrfach von internen Bestwerten bei der Plattformaktivität berichtet und kann nach Schätzungen auf über 500 Millionen monatlich aktive User setzen. Auf der Liste der meistbesuchten Websites der Welt rangiert x.com auf Rang sechs, direkt hinter ChatGPT und vor Reddit. Gerade bei Groß-Events oder Geschehnissen, bei denen User am Puls der Zeit Inhalte rezipieren möchten, wird X als Alternative zu Threads oder TikTok vielfach herangezogen. Und damit die User auf der Plattform ihren Content noch besser zu Geld machen können und X erhalten bleiben, erhalten sie jetzt brandneue Monetarisierungs-Features.


Integrität retten?

X führt Paid Label ein

X-Logo
© Viralyft – Unsplash (Änderungen wurden vorgenommen via Canva)

Diese Funktionen sind neu für Creator Subscriptions auf X: Exklusive Threads im Fokus

Kürzlich führte X bereits ein Label für Paid Posts ein, um diese besser von organischen Inhalten im Feed differenzieren zu können. Creator sind angehalten, es einzusetzen, um bezahlte Inhalte im Feed prominent zu markieren. Im Feed werden User künftig aber auch Inhalte sehen, für die sie ab einem bestimmten Punkt selbst zahlen sollen. Das ist das Prinzip der Exklusive Threads. Creator mit einem Subscription-Modell können Posts für alle Teilen und dann nur ein Follow-up-Element im Thread hinter die Paywall für zahlende Subscriber ziehen. So sollen die Creator Non-Subscriber direkt in der Timeline auf ihre exklusiven Inhalte hinweisen und potentiell zu Abonnent:innen machen können. Das kann beispielsweise für weiterführende Inhalte wie Dokumente und Tipps, exklusive Drop-Hinweise zu Produkten oder Detailinformationen zu Berichten eingesetzt werden – ähnlich wie bei Abonnementmodellen von Medienhäusern auch. Der Head of Product von X, Nikita Bier, zeigt in einem Post, wie das aussehen kann.

Noch mehr Funktionen, um mit Abos Geld auf X zu verdienen

Diese Posts werden künftig zudem prominenter angezeigt. Denn zum Creator Subscription Update gehört ebenfalls, dass Subscriber-Only-Inhalte jetzt nicht mehr nur im dedizierten Tab, sondern genauso in der Profil-Timeline der Creator angezeigt werden. Außerdem gibt es diese neuen Features:

  • Refreshed Subscriptions Paywall: Mit dieser aussagekräftigen Anzeige können Creator in einem Visual die Besonderheiten ihres Angebots zur Schau stellen. Im Visual werden Kosten und schon aktive Abonnent:innen auf einen Blick angezeigt.
  • Teilbare Subscriptions Cards: Creator können diese Karte in Posts auf X teilen, um ihre Angebote organisch im Feed vorzustellen.
  • Neues Onboarding: Qualifizierte Creator sollen Subscriptions jetzt in nur zwei Schritten einstellen und dabei auf schnellere Reviews und Bewerbungsannahmen durch X bauen können. Damit möchte X noch mehr Creator zur Teilnahme am Programm bewegen.
  • Neues Subscriptions Dashboard: In diesem Dashboard werden Einkünfte übersichtlicher dargestellt, die Subscriber Insights stehen dort ebenso gebündelt zur Verfügung wie Wachstums-Tools für die Plattform.

Nach dem Updaten der App sollen die neuen Funktionen für Creator verfügbar sein.





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