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„Der nächste große Schritt“: GOG Galaxy soll offenbar auf Linux portiert werden


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„Linux ist der nächste große Schritt“: Per Stellenausschreibung sucht GOG aktuell nach einem neuen Entwickler, der den Client GOG Galaxy auf Linux bringen soll. Bislang gibt es den Client des DRM-freien Spielestores nämlich nur unter Windows und macOS – um GOG auf Linux zu nutzen, sind noch unabhängige Clients notwendig.

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Das soll sich offenbar bald ändern. GOG wird in der Stellenausschreibung sehr konkret: „Wir suchen einen Senior Engineer, der dabei hilft, die Architektur, Tooling-Landschaft und Entwicklungsstandards von GOG Galaxy mit Linux von Anfang an fest im Blick zu gestalten“, heißt es darin. Die Aufgabe des Entwicklers wäre es, die Linux-Version von GOG Galaxy zu bauen und zu pflegen, heißt es weiterhin. Bislang hat GOG den offensichtlich geplanten Linux-Port von GOG Galaxy nicht offiziell angekündigt. Es ist unklar, wann er fertig sein soll. Zuerst hat GamingOnLinux über die Stellenausschreibung berichtet.

Bislang kann man GOG Galaxy nicht direkt unter Linux-Systemen wie zum Beispiel auf Valves SteamOS nutzen. Stattdessen muss man andere Clients installieren, die die GOG-Bibliothek einbinden können. Dazu gehören MiniGalaxy, Lutris oder der Heroic Games Launcher.

GOG ist ein Store für DRM-freie Spiele, die über den Client GOG Galaxy verwaltet werden. Während bisherige Tools oft mit Funktionseinschränkungen einhergingen, dürfte ein Linux-Port von GOG Galaxy das komplette Feature-Set inklusive Achievements, Overlay und Store-Funktionalität bieten. Für das Installieren von Spielen ist der Client aber nicht notwendig: Weil GOG-Titel keinen Kopierschutz haben, kann man sie schlicht über einen Browser herunterladen und auf jedem beliebigen System installieren.

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Jüngst hat GOG den Besitzer gewechselt: Michał Kiciński hat der polnischen Spielefirma CD Projekt die Spieleplattform zu einem Preis von 90,7 Millionen Złoty abgekauft, was etwa 20,5 Millionen Euro entspricht. Kiciński hat sowohl GOG als auch CD Projekt mitgegründet. Er steigt durch den Deal zum alleinigen Besitzer von GOG auf. Spiele von CD Projekt sollen aber weiterhin bei GOG verfügbar bleiben. Auch künftige Titel sollen bei GOG erscheinen.

GOG wurde 2008 als „Good Old Games“ gegründet, um vor allem klassische Videospiele zu verkaufen. Ein Teil dieser Aufgabe bestand auch darin, diese Spiele auf dem Stand zu halten und für Kompatibilität mit modernen Systemen zu sorgen. Neben älteren Spielen führt GOG aber auch einige Neuerscheinungen – allen voran die Titel von CD Projekt. Aber auch einige Indie-Studios veröffentlichen ihre Titel direkt zum Release auf GOG. Insgesamt umfasst das Portfolio von GOG 11.000 Spiele.


(dahe)



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Elektromagnetische Railgun: U.S. Navy erprobt Hyperschallwaffe erneut


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Die U.S. Navy hat Tests mit einem Prototyp einer elektromagnetischen Railgun (Schienenkanone) auf dem militärischen Testgelände White Sands Missile Range (WSMR) in New Mexico durchgeführt. Das geht aus dem Jahresbericht des Naval Surface Warfare Center, Port Hueneme Division (NSWC PHD) für 2025 hervor. Frühere Versuche mit dieser Art von Hochgeschwindigkeitswaffen waren 2021 wegen technischer Probleme bei der Entwicklung offiziell eingestellt worden. Nun wurde die Waffe wohl wieder reaktiviert. Ob zwischenzeitlich schon Erprobungen stattgefunden haben, ist unklar. Die neue dreitägige Testreihe wurde an Land durchgeführt. Eingesetzt werden soll die Waffe aber perspektivisch auf See.

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Bei einer elektromagnetischen Railgun handelt es sich um eine Waffe, die leitfähige Projektile entlang von parallel verlaufenden Schienen mittels starker elektrischer Ströme beschleunigt. Die Projektile können dabei Hyperschallgeschwindigkeiten zwischen Mach 6 und bis über Mach 7 erreichen. Dazu benötigen sie allerdings viel elektrische Energie und hocheffektive Kühlsysteme, um mehrere Schüsse hintereinander in schneller Folge abfeuern zu können. Zudem verschleißen die projektilführenden Teile aufgrund der erreichten hohen Projektilgeschwindigkeiten sehr schnell, was zu Schussungenauigkeiten führen kann.

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Das Video zeigt einen frühen Prototyp der elektromagnetischen Railgun von BAE Systems.

Die nun auf dem WSMR durchgeführten Tests sollten dazu dienen, „wichtige Informationen über Hochgeschwindigkeitsfeuer zu sammeln“, heißt es sehr kurz in dem Jahresbericht. Genauere Angaben zur durchgeführten Testkampagne und den Ergebnissen macht das Naval Surface Warfare Center nicht. Es gibt lediglich preis, dass es sich um eine gemeinsame Aktion mit dem White Sands Detachment und der NSWC Dahlgren Division in Virginia gehandelt habe. Der Auftrag für die Schießtests seien vom Joint Hypersonics Transition Office des Naval Sea Systems Command (NAVSEA) erteilt worden.

Der ursprünglich entwickelte Prototyp der elektromagnetischen Railgun von BAE Systems war zunächst auf einem landgestützten Testgelände des Naval Surface Warfare Center Dahlgren Division in Virginia installiert worden. 2019 wurde die Waffe zur WSMR verlegt. Technische Probleme brachten das Programm jedoch zum Erliegen. Die U.S. Navy kündigte daraufhin 2021 an, das Projekt einzustellen. Der Prototyp sollte eingelagert werden.

Ob die Tests zu einer Neuaufnahme des Programms und einer Weiter- oder Neuentwicklung elektromagnetischer Railguns führen sollen, darüber schweigen sich die beteiligten Institutionen aus. Bisher hat neben BAE Systems auch General Atomics für das US-Militär Railgun-Entwicklungsarbeit geleistet. Der US-Militär-Newsletter TWZ spekuliert darüber, dass eine solche elektromagnetische Railgun in BBG(X)-Schlachtschiffen eingesetzt werden könnte. Dabei handelt es sich um Kriegsschiffe, die rund 35.000 Tonnen verdrängen und mit einem Mix aus konventionellen Geschützen, Hyperschallraketen und lasergestützten Energiewaffen ausgestattet werden sollen, darunter auch elektromagnetische Railguns. Der Baubeginn eines ersten solchen Schiffes, der USS Defiant, ist für den Beginn der 2030er-Jahre geplant.

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(olb)



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Prime Video Ultra: Amazon packt 4K hinter zusätzliche Bezahlschranke


Nutzer von Prime Video in den USA können bald nur noch 4K-Inhalte sehen, wenn sie für ein neues Premium-Abonnement zahlen. Prime Video Ultra bündelt Werbefreiheit und 4K-Auflösung für zusätzlich 5 US-Dollar im Monat auf den Abopreis von Prime. Normale Prime-Nutzer sehen Serien und Filme bei Prime Video künftig nur noch in Full HD (1080p, nur ein Viertel der 4K-Pixel).

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Amazon Prime kostet in den USA 15 US-Dollar pro Monat. Bislang zahlten US-User 3 US-Dollar im Monat zusätzlich, wenn sie Prime werbefrei sehen wollten. 4K-Auflösung war auch ohne Zusatzoption im normalen Prime-Abo enthalten. Grundlegend verschlechtern sich also beide Optionen: Prime Video mit Prime-Abo verliert Zugriff auf 4K-Inhalte, während die Option zur Werbefreiheit teurer wird.

Allerdings bietet Prime Video Ultra einige Verbesserungen, die es bislang nicht gab: So kann man künftig statt drei bis zu fünf Streams gleichzeitig schauen, wenn man für die Ultra-Variante des Streaming-Diensts zahlt. Zudem sind bis zu 100 Downloads statt der bisher möglichen 25 erlaubt.

Dolby Vision und Dolby Atmos werden exklusive „Ultra“-Features, während Nutzer des normalen Prime-Abos immerhin noch das Standardformat von HDR sehen können. Diese User will Amazon mit einigen kleinen Aufwertungen trösten: Künftig sind im normalen Abo 4 statt 3 Parallel-Streams möglich, zudem 50 Downloads statt wie bisher 25. Die meisten Nutzer dürfte das aber nicht für den Wegfall von 4K-Auflösungen kompensieren.

Das neue Abo-Angebot will Amazon am 10. April in den USA anbieten. Bislang gibt es keine Informationen darüber, ob und wann Prime Video Ultra mitsamt Abo-Verschlechterungen auch nach Deutschland kommt. Allerdings ist es üblich, dass Amazon Abo-Änderungen zuerst auf dem Heimatmarkt testet, bevor sie breiter umgesetzt werden.

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In Deutschland bekommt Amazon wegen Prime Video aktuell Druck von Verbraucherschützern: Für eine Sammelklage der Verbraucherzentrale Sachsen gegen Amazons Streaming-Dienst Prime Video haben sich laut den Verbraucherschützern nun über 200.000 Menschen angemeldet. Die Verbraucherzentrale klagt gegen die Einführung von Werbung in Prime Video, die sie als versteckte Preiserhöhung wertet.


(dahe)



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MedConf 2026: Medizintechnik-Konferenz mit Frühbucherrabatt buchen


Die MedConf ist der Branchentreff für Software- und Geräteentwicklung in der Medizintechnik. Rund 250 Fachexperten aus Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement, Produktentwicklung und Regulatory Affairs nutzen die Konferenz jedes Jahr, um sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen und praxisnahe Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu finden. Das Themenspektrum der Konferenz umfasst heute neben klassischen Themen wie Safety, Security, Usability, regulatorische Anforderungen und Entwicklungsmethoden auch KI in der Medizintechnik, Gerätevernetzung und Medical Apps. Die medconf findet dieses Jahr vom 19. bis 21. Mai 2026 in München-Unterhaching statt. Bis Anfang April sind noch Tickets zum vergünstigten Frühbuchertarif erhältlich.

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Das Programm der MedConf 2026 adressiert zentrale Herausforderungen der Branche. In über 75 Vorträgen und Keynotes an drei Tagen geht es um Usability in der Medizintechnik, Geräte-Entwicklung, Software-Engineering, KI in der Medizintechnik. Safety und Security, Normen und Richtlinien sowie Agilität. Eine Besonderheit der MedConf sind die 100-minütigen Intensiv-Coachings in kleinen Gruppen mit ausgesuchten Experten. Teilnehmer erhalten Zertifikate für die absolvierten Coachings. Neben den Vorträgen, Keynotes und Coachings bietet die MedConf eine Partnerausstellung mit Branchenunternehmen.


(odi)



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