Online Marketing & SEO
Proof-of-Human: Warum E-Commerce und Marketing neue Nachweise brauchen

Immer mehr Traffic und Transaktionen im Internet sind auf Bots zurückzuführen – nicht nur im Bereich der Onlinewerbung, sondern auch im digitalen Handel. Adrian Ludwig, Chief Architect und CTO des Müncher Technologie-Start-ups Tools for Humanity erklärt in seinem Gastbeitrag, wie künftig sichergestellt werden kann, dass echte Menschen hinter Klicks und Interaktionen stehen.
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GEO, SEO, DEO? Google rollt Core Update für Discover aus
Google erklärt, dass der Roll-out zunächst für englischsprachige Ergebnisse in den USA erfolgt. Doch in den kommenden Monaten wird das Core Update ebenfalls in weiteren Ländern, dann auch in Deutschland, ausgerollt. Im Google Search Status Dashboard können User wie gewohnt den Verlauf verfolgen. Der aktuelle Roll-out soll rund zwei Wochen andauern. In diesen Zwei Wochen werden Seitenbetreiber:innen in den USA deutliche Schwankungen im Discover Traffic erleben – genauso wie bei Core Update Ranking-Schwankungen in der Suche auftreten. Google gibt an, dass im Rahmen dieser Algorithmusanpassung vor allem drei Kernpunkte behandelt werden:
- Clickbait-Artikel sollen stark minimiert werden. Das gilt auch für „sensational“ Content, also Inhalte, die bewusst einen Fokus auf übertriebene Sensationstitel setzen.
- Lokale Nachrichten sollen den Nutzer:innen vermehrt ausgespielt werden. Sie sollen vor allem mehr Inhalte von Neuigkeiten aus ihren Ländern sehen.
- User sollen mehr Beiträge mit tiefgreifenden, aktuellen und von jahrelanger Expertise geprägten Inhalten finden. Dabei sollen Seiten mit ausgewiesener Expertise und einem Renommee in Fachbereichen mehr in den Mittelpunkt gerückt werden.
Discover Engine Optimization (DEO) notwendig?
Das klingt grundsätzlich positiv für Publisher. Gelingt es Google, diese Vorgaben mit dem Core Update umfassend umzusetzen, könnten viele Seiten mit qualitativen und aktuellen Inhalten, aber auch Lokal-Publisher auf mehr Sichtbarkeit und Traffic hoffen, gerade im Wettbewerb mit den von Google oft bevorzugt angezeigten großen Medienhäusern. Wie gut Google das Content-Gleichgewicht in Discover jedoch optimieren kann, wird das neue Discover Core Update erst zeigen müssen. Passend dazu liefert Google auf dem Blog der Google Search Central ein Beispiel für Content, der im Laufe des Updates mehr Sichtbarkeit erlangen kann:
Since many sites demonstrate deep knowledge across a wide range of subjects, our systems are designed to identify expertise on a topic-by-topic basis. So whether a site has expertise in multiple areas or has a deep focus on a single topic, there’s equal opportunity to show up in Discover. For example, a local news site with a dedicated gardening section could have established expertise in gardening, even though it covers other topics. In contrast, a movie review site that wrote a single article about gardening would likely not.
Allerdings sehen sich die Publisher und Seitenbetreiber:innen zugleich mit einigen Problemen konfrontiert. So stellen sich erste User, etwa unter Googles Ankündigungs-Post auf LinkedIn, die Frage, ob sie sich neben der SEO und GEO jetzt auch mit der DEO beschäftigen müssten. Doch zur Anzeige in Discover können die Seitenbetreiber:innen selbst nur bedingt beitragen. Grundsätzlich gelten die Tipps und Hinweise für alle Core Updates im Rahmen auch dieser Algorithmusanpassung, so Google. Informationen und Hilfestellung im Kontext großer Updates wiederum liefert Google im Rahmen einer neuen Dokumentation mit mehr Details. Im ausführlichen Guide von OnlineMarketing.de kannst du nachlesen, was Webmaster grundsätzlich im Vorwege von Core Updates beachten können. Solange Creator und Medien jedoch Inhalte erstellen, die hilfreich, einzigartig und für Menschen gemacht sind, müssen sie sich nicht unbedingt zum Handeln bewegt sehen. Noch mehr Informationen finden Seitenbetreiber:innen und SEOs in der Google Search Central, die Basics zu Core Updates teilt.
KI-Zusammenfassungen als Traffic-Hemmnis
Des Weiteren dürften Publisher trotz Googles positiv dargestelltem Update Befürchtungen bezüglich des Traffics aus dem Bereich Discover haben. Denn dort hat Google seit Monaten ebenfalls KI-Zusammenfassungen für Beiträge integriert, die die Klickrate und den Traffic verringern könnten. Demnach könnten einige Publisher und andere Seiten durch das Core Update zwar langfristig mehr Impressions generieren, müssen sich aber womöglich so oder so auf weniger Traffic aus dem Bereich einstellen. Im Leistungsbericht für Discover können User diesen in der Google Search Console analysieren.
Welche Inhalte User letztendlich in ihrem eigenen Discover Feed sehen, hängt aber ebenfalls stark von persönlichen Einstellungen ab. Denn die Nutzer:innen können Präferenzen zu Quellen und Marken angeben. Neuerdings können erste User sogar mithilfe von AI Prompts ihren Discover Feed nach den eigenen Vorstellungen anpassen.
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Anthropic: Was macht Claude Opus 4.6 besser als andere KIs?
Apples Integration von Claude Agent in Xcode heizt die Spekulationen um Claude 5 weiter an

Ein Modell-Upgrade mit Fokus auf alltägliche Arbeitsprozesse
Mit Claude Opus 4.6 rüstet Anthropic das unternehmenseigene leistungsstärkste Modell für langlaufende, autonome Aufgaben auf. In mehreren Evaluierungen liegt Opus 4.6 an der Spitze, etwa bei agentischer Programmierung und wirtschaftlich relevanter Wissensarbeit. Auch in Benchmarks setzt sich das Modell deutlich von früheren Claude-Versionen sowie von Spitzenmodellen wie GPT-5.2 von OpenAI ab.

Opus 4.6 plant sorgfältiger, hält agentische Workflows stabil über längere Zeiträume und arbeitet zuverlässiger in sehr großen Code-Basiselementen. Besonders relevant für Wissensarbeit ist dabei, dass das Modell eigene Fehler besser erkennt, Lösungswege gründlicher prüft und auch bei komplexen, mehrdeutigen Aufgaben konsistent bleibt.
Die verbesserten Fähigkeiten zielen dabei nicht nur auf abstrakte Modellleistung, sondern auf konkrete Anwendungsfälle. Anthropic positioniert Opus 4.6 explizit für alltägliche Arbeitsprozesse wie Finanzanalysen, Recherche sowie die Erstellung und Bearbeitung von Dokumenten, Tabellen und Präsentationen. Innerhalb von Cowork, der Umgebung für autonomes Multitasking, kann Claude diese Aufgaben parallel übernehmen und selbstständig koordiniere
1 Million Token Kontext – erstmals in der Claude Opus-Klasse
Eine zentrale Neuerung ist das neue Kontextfenster mit bis zu einer Million Token, das erstmals für ein Claude Opus-Modell verfügbar ist. Damit reagiert Anthropic auf ein Kernproblem agentischer KI: Bei langen Aufgaben verlieren Modelle häufig den Überblick über frühere Informationen. Ergänzend führt das Unternehmen neue Steuerungsmöglichkeiten in der API ein. Entwickler:innen können festlegen, wie intensiv das Modell reasoning-basiert arbeiten soll und so zwischen Genauigkeit, Rechenzeit und Kosten abwägen.
Eine automatische Kontextzusammenfassung sorgt zudem dafür, dass langlaufende Agents nicht abbrechen, nur weil technische Grenzen erreicht werden. Gerade für komplexe Projekte mit vielen Zwischenschritten wird Claude damit deutlich belastbarer.
Benchmarks, Sicherheit und neue Arbeitsweisen in Office Tools
Anthropic sieht Opus 4.6 in mehreren Tests an der Spitze, unter anderem bei agentischer Programmierung und bei anspruchsvoller Wissensarbeit. Gleichzeitig betont das Unternehmen, dass die Leistungsgewinne nicht zulasten der Sicherheit gehen.
Für den Arbeitsalltag besonders relevant sind die begleitenden Produkt-Updates: In Claude Code lassen sich nun Agent Teams aufsetzen, die parallel arbeiten und sich autonom abstimmen. Claude in Excel kommt mit komplexen, mehrstufigen und langlaufenden Aufgaben stabiler zurecht. Claude in PowerPoint, aktuell als Forschungsvorschau verfügbar, erstellt, bearbeitet und iteriert Präsentationen in Echtzeit – und hält dabei Layouts, Designvorgaben und Vorlagen konsistent ein.
Nutzung zieht an: Claude startet stark ins Jahr 2026
Dass dieser Kurs aufgeht, zeigen auch aktuelle Nutzungsdaten für den KI-Bot Claude. Laut Similarweb stieg die Zahl der monatlich aktiven Nutzer:innen der Claude App im Januar 2026 weltweit auf rund 21,6 Millionen – ein Plus von 15,35 Prozent gegenüber dem Vormonat. Gleichzeitig legten die App Downloads um 31,2 Prozent zu. Damit verzeichnet Claude das stärkste monatliche Wachstum bei MAUs und Downloads seit März 2025 und wächst bereits den neunten Monat in Folge.
Claude concludes the first month of 2026 with:
– the largest MoM growth in app downloads and MAUs since March 2025
– the ninth consecutive month of MAU growth pic.twitter.com/VrEAKhN2oJ— Similarweb (@Similarweb) February 5, 2026
Zusammen mit der klaren Absage an Werbung und der stärkeren Integration in Entwickler:innen-Workflows positioniert Anthropic Claude zunehmend als ernstzunehmende Alternative zu anderen großen KI-Angeboten wie ChatGPT von OpenAI oder Gemini von Google.
Claude Opus 4.6 ist ab sofort auf claude.ai, über die API und auf allen gängigen Cloud-Plattformen verfügbar. Die Preise bleiben unverändert.
Im Browser, mit Ordnern, im Arbeitsalltag:
Claude Cowork übernimmt deine Aufgaben

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Budweiser, Hellmann’s, Pepsi und Co.: Super Bowl LX: Diese 15 Spots sollten Sie gesehen haben
Popstar Sabrina Carpenter datet im diesjährigen Super-Bowl-Spot von Pringles ihren Chips-Traummann
Montagfrüh steigt der 60. Super Bowl zwischen den New England Patriots und den Seattle Seahawks im kalifornischen Santa Clara. Schon im Vorfeld haben sich zahlreiche große Marken warmgelaufen und ihre Werbespots zum Big Game präsentiert. HORIZONT zeigt 15 der wichtigsten Super-Bowl-Spots des Jahres.
Vergleichende Werbung
Pepsi vergreift sich zum Super Bowl am Eisbären von Coca-Cola
Seit über hundert Jahren setzt Coca-Cola den Eisbären als Werbemaskottchen ein. Jetzt scheint das tierische Testimonial gewissermaßen aufs Glatteis zu geraten. Das suggeriert jedenfalls Pepsi. Im Super-Bowl-Spot des Erzrivalen fährt der Polar Bear plötzlich auf Pepsi ab. Die Reaktionen sind amüsant – nicht zuletzt dank KI. …
Eines der größten Werbehighlights beim diesjährigen Super Bowl liefert die Comcast-Marke Xfinity, die zusammen mit Goodby, Silverstein & Partners die Story des ersten „Jurassic-Park“-Films von 1993 in die Gegenwart holt und mit einem simplen Twist um eine stabile WLAN-Verbindung neu erzählt. Der von Oscar-Preisträger Taika Waititi (der auch bei dem Coca-Cola-Spot zum Super Bowl Regie führte) gedrehte Film beeindruckt vor allem durch das digitale De-Aging-Verfahren, mit dem die Schauspieler Sam Neill, Laura Dern und Jeff Goldblum in ihrem Aussehen so verjüngt wurden, dass sie nahezu so aussehen wie in dem Blockbuster von vor über 30 Jahren.
1.
Xfinity – Jurassic Park… Works (Agentur: Goodby, Silverstein & Partners)
2.
Instacart – For Papa! (Agenturen: Local Produce / BBDO / McCann)
3.
Pepsi – The Choice (Agentur: BBDO)
4.
Jeep – Billy Bass Goes To The River (Agentur: Highdive)
5.
Squarespace – Unavailable (Agentur: inhouse)
6.
Novartis – Relax Your Tight End (Agentur: Fallon)
7.
Budweiser – American Icons (Agentur: BBDO)
8.
Bud Light – Keg (Agentur: Anomaly)
9.
Pringles – Pringleleo (Agentur: BBDO New York)
10.
Hellmann’s – Sweet Sandwich Time (Agentur: VML)
11.
Kellogg’s Raisin Bran – Will Shat (Agentur: VaynerMedia)
12.
Anthropic & Claude – Can I Get A Six Pack Quickly? (Agentur: Mother)
13.
E.L.F. Cosmetics – Melisa (Agentur: 72AndSunny)
14.
Kinder Bueno – Yes Bueno (Agentur: Anomaly)
15.
Grubhub – The Feest (Agentur: Anomaly)
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