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Budweiser, Hellmann’s, Pepsi und Co.: Super Bowl LX: Diese 15 Spots sollten Sie gesehen haben


Popstar Sabrina Carpenter datet im diesjährigen Super-Bowl-Spot von Pringles ihren Chips-Traummann

Montagfrüh steigt der 60. Super Bowl zwischen den New England Patriots und den Seattle Seahawks im kalifornischen Santa Clara. Schon im Vorfeld haben sich zahlreiche große Marken warmgelaufen und ihre Werbespots zum Big Game präsentiert. HORIZONT zeigt 15 der wichtigsten Super-Bowl-Spots des Jahres.

Der Super Bowl gilt alljährlich als die größte Werbebühne der Welt. Rund 130 Millionen Menschen aus aller Welt werden zuschauen, wenn die beiden besten NFL-Teams um den Titel spielen. Die Kosten für einen 30-Sekünder in den Pausen des Big Game erreichen in diesem Jahr teilweise über 10 Millionen US-Dollar – und damit einen neuen Rekord. Im Durchschnitt zahlen die Werbungtreibenden für einen Spot beim Super Bowl etwa 8 Millionen Dollar.
Wie in den Vorjahren geben sich in den Werbeblöcken in den Pausen des NFL-Finals zahlreiche international bekannte wie auch rein amerikanische Marken die Klinke in die Hand. Die bekanntesten unter ihnen setzen wie gewohnt auf große Promi-Power aus Hollywood, Musik und Sport. So sind 2026 in einigen der wichtigsten und lustigsten Spots Stars wie George Clooney (Grubhub), Emma Stone (Squarespace), William Shatner (Kellogg’s Raisin Bran), Sabrina Carpenter (Pringles), Post Malone, Payton Manning (beide Bud Light) oder Ben Stiller (Instacart) zu sehen.

Vergleichende Werbung

Pepsi vergreift sich zum Super Bowl am Eisbären von Coca-Cola

Seit über hundert Jahren setzt Coca-Cola den Eisbären als Werbemaskottchen ein. Jetzt scheint das tierische Testimonial gewissermaßen aufs Glatteis zu geraten. Das suggeriert jedenfalls Pepsi. Im Super-Bowl-Spot des Erzrivalen fährt der Polar Bear plötzlich auf Pepsi ab. Die Reaktionen sind amüsant – nicht zuletzt dank KI.

Andere Marken wiederum vertrauen auf bekannte tierische Werbefiguren. So darf im Budweiser-Spot zum Super Bowl auch in diesem Jahr ein Clydesdale nicht fehlen. Und Pepsi bedient sich in seinem bereits viel diskutierten Commercial zum Big Game einfach des ikonischen Eisbären von Erzrivale Coca-Cola – und nutzt ihn für vergleichende Werbung der besonders aufmerksamkeitsstarken und cleveren Sorte.

Eines der größten Werbehighlights beim diesjährigen Super Bowl liefert die Comcast-Marke Xfinity, die zusammen mit Goodby, Silverstein & Partners die Story des ersten „Jurassic-Park“-Films von 1993 in die Gegenwart holt und mit einem simplen Twist um eine stabile WLAN-Verbindung neu erzählt. Der von Oscar-Preisträger Taika Waititi (der auch bei dem Coca-Cola-Spot zum Super Bowl Regie führte) gedrehte Film beeindruckt vor allem durch das digitale De-Aging-Verfahren, mit dem die Schauspieler Sam Neill, Laura Dern und Jeff Goldblum in ihrem Aussehen so verjüngt wurden, dass sie nahezu so aussehen wie in dem Blockbuster von vor über 30 Jahren.

HORIZONT zeigt 15 der bedeutendsten Spots, die während des Big Game am Sonntag (Montagmorgen unserer Zeit) ausgestrahlt werden:

1.

Xfinity – Jurassic Park… Works (Agentur: Goodby, Silverstein & Partners)

2.

Instacart – For Papa! (Agenturen: Local Produce / BBDO / McCann)

3.

Pepsi – The Choice (Agentur: BBDO)

4.

Jeep – Billy Bass Goes To The River (Agentur: Highdive)

5.

Squarespace – Unavailable (Agentur: inhouse)

6.

Novartis – Relax Your Tight End (Agentur: Fallon)

7.

Budweiser – American Icons (Agentur: BBDO)

8.

Bud Light – Keg (Agentur: Anomaly)

9.

Pringles – Pringleleo (Agentur: BBDO New York)

10.

Hellmann’s – Sweet Sandwich Time (Agentur: VML)

11.

Kellogg’s Raisin Bran – Will Shat (Agentur: VaynerMedia)

12.

Anthropic & Claude – Can I Get A Six Pack Quickly? (Agentur: Mother)

13.

E.L.F. Cosmetics – Melisa (Agentur: 72AndSunny)

14.

Kinder Bueno – Yes Bueno (Agentur: Anomaly)

15.

Grubhub – The Feest (Agentur: Anomaly)



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Neue Plattform „Football Nation“: Pepsi stellt Fußballfans in den Mittelpunkt


Mehr Cola für die Fans: Mit Pepsi Football Nation“ will der Getränkeriese seine Fußballaktivitäten stärken

Pepsi startet „Football Nation“ – eine Plattform, die laut Konzern die Fußballkultur „von Rio bis London“ in den Alltag bringen soll. Nicht, dass Fans dafür ausgerechnet eine Limonade bräuchten. Vielleicht geht es also doch eher um etwas anderes.

Um die Markenaktivierung abseits des Spielfelds, wie der Hersteller verlauten lässt. Anders ausgedrückt bedeutet das, dass Pepsi sein internationales Fußballengagement neu aufstellt und sämtliche Aktivitäten unter einer globalen Plattform zusammenführt. „Pepsi Football Nation“ heißt das Konzept, das der Konzern gestern in London vorgestellt hat. Er will sein Verständnis dafür zeigen, dass er weiß, wie sich Fußball jenseits der 90 Minuten anfühlt – im Alltag, in Ritualen, in Gesprächen und in der Fankultur. In dem Ökosystem aus Inhalten, Partnerschaften und Markenpräsenz möchte Pepsi seinen Stellenwert untermauern.

Der Konzern verweist darum auf seine mehr als 50-jährige Geschichte im Fußballmarketing – von großen Turnieren bis zu lokal verankerten Wettbewerben. Die neue Plattform soll diese Aktivitäten bündeln und Fans über Länder- und Vereinsgrenzen hinweg ansprechen.
Die sogenannte Plattform soll dabei als Spiegel der globalen Fangemeinde fungieren. Im Zentrum stehen laut Mitteilung die Spielerinnen und Spieler, die den heutigen Fußball prägen und sowohl sportlich als auch kulturell Einfluss ausüben. Der Konzern arbeitet mit einem internationalen Kader zusammen, der diese Verbindung aus Leistung und Lifestyle repräsentieren soll. Auch hier rückt Pepsi stärker die gesellschaftliche Wirkung des Fußballs in den Fokus, weniger den reinen Wettbewerb.
Eugene Willemsen, CEO International Beverages bei Pepsico, beschreibt die Bündelung als Schritt, um „die emotionale Energie“ des Sports stärker zu nutzen. Fußball ziehe ein immer breiteres Publikum an, sagt er. Entscheidend sei daher nicht nur Präsenz im Sportumfeld, sondern die Fähigkeit, kulturelle Relevanz zu erzeugen und langfristige Fanbeziehungen aufzubauen. Damit ordnet Pepsi die Plattform in eine Markenstrategie ein, die stärker auf Alltagsmomente und Popkultur setzt.

Konkret will der Konzern mit digitalen Formaten, Social-Media-Serien und Creators arbeiten, die auf Fan-Humor, Alltagsrituale und Vereinskultur setzen. Hinzu kommen Inhalte, die von Stadiongesängen inspiriert sind, sowie Kooperationen mit Influencern, die „echte Fan-Stimmen“ transportieren sollen. Auch im Handel soll die Plattform sichtbar werden – über Verpackungen und Instore-Aktivierungen, die den Spieltag in alltägliche Konsummomente verlängern.



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Redesign: So fresh ist der neue Markenauftritt von Sprite – und so scharf


Das neue Sprite-Design

Bei Sprite war zuletzt etwas die Luft raus. Die Zeiten, in denen die Marke bei jungen Leuten als cool galt, sind längst vorbei. Doch jetzt geht Sprite weltweit in die Offensive – mit überarbeitetem Logo, frischem Sound und einer ordentlichen Prise Schärfe.

Es soll ein richtig großer Aufschlag werden: Auf einem globalen Launch-Event präsentierte Coca-Cola vor wenigen Tagen in London den neuen M

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Formel-1-Pilot von Audi Revolut: Nico Hülkenberg wird Markenbotschafter für Aral


Der Fahrer für das Formel-1-Team Audi Revolut, Nico Hülkenberg, wird Aral-Markenbotschafter

Der Formel-1-Start 2026 verlief für Nico Hülkenberg bislang enttäuschend – mehr Freude soll der Audi-Fahrer nun Aral bringen: Als neues Gesicht für die Ultimate-Kraftstoffe bindet ihn die Marke in ihre Content-Strategie „Aral bewegt“ ein.

Hintergrund ist die Technologiepartnerschaft zwischen bp und dem Audi Revolut F1 Team: Aral, die Tankstellenmarke von bp in Deutschland, erweitert damit seine Markenkommunikation. Als Fahrer des Audi Revolut F1 Teams soll Nico Hülkenberg den größten deutschen Tankstellenanbieter und speziell dessen Hochleistungskraftstoffe der Linie Aral Ultimate in Szene setzen. Für Aral bedeutet die Kooperation auch eine Verstärkung des Markenauftritts im Umfeld einer Sportart, die seit Jahren als Testfeld für Antriebstechnologien gilt. Hülkenberg soll als Kampagnengesicht die Aufmerksamkeit für das Premium-Kraftstoffsegment erhöhen.

Rund um die Veröffentlichung der Zusammenarbeit lässt Hülkenberg verlauten, dass Aral seine „Stamm-Tankstelle“ sei und betont, dass er im Alltag Vorteile durch die Ultimate-Produkte wahrnehme. 

Achim Bothe, Vorstandsvorsitzender von Aral, ordnet die Zusammenarbeit weniger persönlich, sondern in die bestehende Technologiekooperation mit bp ein. Er spricht von einem Zusammenspiel aus Rennsport-Know-how, Ingenieurstechnik und Kraftstoffexpertise – eine Positionierung, die Aral in seiner Produktkommunikation bereits länger verfolgt.

Name und Logo enthüllt

Unter diesem Namen tritt Audi in der Formel 1 an

In drei Monaten startet Audi erstmals in der Formel 1. Jetzt hat der Ingolstädter Premiumautohersteller den Namen und das Logo für das Team vorgestellt.

Die Leistungsmerkmale der Ultimate-Kraftstoffe sind es, die mit dem Gesicht Hülkenberg in den kommunikativen Vordergrund rücken sollen: Bessere Beschleunigung, höhrere Reichweite, eine höhere Motoreffizienz.
Hülkenberg soll zudem eine Rolle in der neuen Content-Strategie „Aral bewegt“ übernehmen. Die Linie zielt darauf ab, reale Mobilitätserfahrungen stärker ins Zentrum der Kommunikation zu rücken. Mit der Leitfrage „Was bewegt dich?“ versucht Aral, Geschichten aus vielfältigen Nutzungskontexten zu erzählen – ein Ansatz, der sich vom klassischen Produktmarketing hin zu erzählorientierten Formaten verschiebt.

Mit Hülkenberg setzt Aral also auf eine Verbindung aus Motorsportimage, technologischer Partnerschaft und inhaltlich breiterer Mobilitätskommunikation. Die Zusammenarbeit dürfte vor allem darauf abzielen, den Premium-Kraftstoffsektor emotional aufzuladen – in einem Markt, der zunehmend zwischen E‑Mobilität und klassischem Verbrennerverkehr fragmentiert. Für den Erfolg könnte langfristig auch wichtig sein, wenn Hülkenberg dann auch auf der Rennstrecke Punkte einfährt.



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