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US-Sammelklage: G.Skill zahlt 2,4 Mio. US-Dollar, weil XMP nicht ab Werk läuft


US-Sammelklage: G.Skill zahlt 2,4 Mio. US-Dollar, weil XMP nicht ab Werk läuft

Bild: G.Skill

Der Speicherhersteller G.Skill hat eine Sammelklage in den USA zu DRAM-Taktraten mit einem Vergleich über 2,4 Millionen US-Dollar beigelegt. Das zuständige Gericht hat bislang nicht darüber entschieden, ob die Vorwürfe zutreffen; G.Skill bestreitet ein Fehlverhalten. Mit dem Vergleich wird das Verfahren ohne Urteil beendet.

Beworbene Taktraten erst mit XMP oder EXPO

Gegenstand der Klage waren die auf der Packung beworbenen Taktraten von Desktop-Arbeitsspeicher der Standards DDR4 und DDR5, die über den jeweiligen JEDEC-Standards von DDR4-2133 beziehungsweise DDR5-4800 liegen. Versierten Anwendern und PC-Bastlern ist in der Regel bewusst, dass höhere Taktraten, wie beispielsweise DDR5-6000, manuell im BIOS des Mainboards eingestellt oder via Intel-XMP- respektive AMD-EXPO-Profil geladen werden müssen.

Die Kläger argumentieren jedoch, Verbraucher könnten diese Angaben auch so verstehen, dass die Module mit der beworbenen Geschwindigkeit ab Werk und ohne weitere Einstellungen lauffähig sind. Das sei von G.Skill aber nicht ausreichend deutlich kommuniziert worden, so der Vorwurf – und außerdem sei gar nicht per se jedes System in der Lage, die höheren Taktraten auch tatsächlich zu fahren.

A settlement has been reached in a class action lawsuit against G.Skill […], alleging they violated the law in connection with advertised speeds of some of its DDR-4 and DDR-5 DRAM (non-laptop) memory products. The plaintiffs allege they were led to believe that the advertised speeds were „out of the box“ speeds requiring no adjustments to their PCs. The Court has not decided which side is right. G.Skill denies all claims of wrongdoing and denies that it violated any law. The Settlement is not an admission of wrongdoing or liability. The Parties have agreed to the Settlement to avoid the uncertainties, burdens, and expenses associated with continuing the case.

G.Skill wollte weitere Verfahrenskosten oder gar ein endgültiges Urteil zur Sammelklage augenscheinlich vermeiden, denn der Hersteller hat sich jetzt auf einen Vergleich eingelassen. Davon profitieren können aber ausschließlich Personen in den USA, die zwischen dem 31. Januar 2018 und dem 7. Januar 2026 ein oder mehrere nicht für Laptops bestimmte DDR4- oder DDR5-Speicherprodukte von G.Skill mit beworbenen Taktraten über 2.133 MHz (DDR4) beziehungsweise 4.800 MHz (DDR5) gekauft haben.

Ansprüche können bis zum 7. April 2026 online oder per Post eingereicht werden. Die finale Anhörung zur gerichtlichen Genehmigung des Vergleichs ist für den 5. Juni 2026 angesetzt.

Verteilung der angestrebten Vergleichssumme von 2,4 Millionen USD
  • Verwaltungskosten: 295.000 USD
  • Anwaltsgebühren: Bis zu 800.000 USD
  • Zusätzliche Anwaltskosten: Noch offen
  • Aufwands­entschädigungen für die Hauptkläger: Bis zu 10.000 USD
  • Der Restbetrag wird anteilig an berechtigte Anspruchsteller verteilt

Wer die Aufteilung der im Raum stehenden Summe von 2,4 Millionen US-Dollar ansieht – gegenwärtig entspricht das rund 2 Millionen Euro –, stellt schnell fest, dass maßgeblich auch die Anwälte profitieren, die das Verfahren auf den Weg gebracht und begleitet haben.

Einer vergleichbaren Sammelklage sah sich in den USA auch Corsair ausgesetzt, hier kam es bereits im September 2025 zu einem Vergleich in Höhe von 5,5 Millionen US-Dollar.

Änderungen bei Kennzeichnung und Marketing

Neben den Geldzahlungen enthält der Vergleich weitere Auflagen. Künftig sollen beworbene Taktraten als „bis zu“-Werte dargestellt werden. Außerdem soll auf der Verpackung oder in der Produkt­beschreibung ein Hinweis ergänzt werden, dass die maximale Geschwindigkeit eine manuelle Übertaktung oder zumindest BIOS-Anpassungen erfordert und von CPU sowie Mainboard abhängt. Für bestehende Lagerbestände gelten Übergangsregelungen.



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Datenschutz bei KI-Chatbots: Welche Datentypen ChatGPT und Co. erfassen


Wie viele Daten die generativen KI-Chatbots erfassen, hat der VPN-Anbieter Surfshark anhand der Datenschutzbestimmungen analysiert. Meta behält sich demnach das Recht vor, die meisten Nutzerdaten zu erfassen. Immer mehr KI-Chatbots, darunter auch ChatGPT, erfassen nun Standortdaten.

Für die Analyse hat Surfshark die Datentypen ausgewertet, die die zehn beliebtesten Chatbot-Apps in Apples App Store angeben. Man richtet sich also nach den Kategorien von Apple.

Wichtig ist aber anzumerken: Von den 35 Datentypen sind diverse für Funktionalitäten der Apps nötig – also etwa für die Nutzer-Authentifizierung, die Bereitstellung von Funktionen, Betrugsprävention, Sicherheitsmaßnahmen, Systemstabilität sowie für den Kundensupport. Sämtliche Ergebnisse präsentiert Surfshark in einer Übersicht.

ChatGPT erfasst 70 Prozent mehr Datentypen

Interessant ist also vor allem der Blick auf die Datentypen, die für die Privatsphäre der Nutzer besonders relevant sind. Dazu zählen etwa die Standortdaten, die nun 70 Prozent der untersuchten KI-Apps erfassen. Laut Surfshark ist das ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr.

Dasselbe gilt auch für einzelne Apps. Bei ChatGPT hat sich die Anzahl der Kategorien im Vergleich zum Vorjahr um 70 Prozent erhöht, nun sind es 17 statt 10. Zu den erfassten Daten zählen nun grobe Standortdaten, Gesundheits- und Fitnessdaten, Suchverläufe sowie Audiodaten und Werbedaten. OpenAIs Fokus auf Gesundheitsthemen, die Browser-Entwicklung sowie die Werbepläne zeigen sich auch in den Datenschutzerklärungen.

Meta AI führt die Rangliste vor Google Gemini

Unter den analysierten Chatbots erfasst Meta AI die meisten Nutzerdaten, es werden Daten aus 33 von 35 Datenschutz-Kategorien gesammelt. Meta AI ist dabei auch die einzige App, die sich das Recht einräumt, Finanzinformationen auszuwerten. Gemeinsam mit Gemini hat Meta AI zudem Zugang zu besonders sensiblen Informationen wie der ethnischen Herkunft, sexuellen Orientierung und politischen Ansichten.

Bei Gemini umfasst die Liste insgesamt 23 von 35 Datentypen. Neben Kontaktdaten sind dabei Such- und Browserverläufe sowie präzise Standortdaten bemerkenswert. Die Nähe zur Suchmaschine und dem Browser ist sichtbar.

Platz 4 belegt Anthropics KI-Assistent Claude. Die analysierte App sammelt 13 von 35 Datentypen, die vor allem für die Funktionalität nötig sind. Allerdings können laut Surfshark auch Teile der funktionalen Datentypen für Marketing oder Werbung verwendet werden. Auffällig ist zudem noch DeepSeek, das zwar nur 13 Datentypen erfasst, als in China ansässiges Unternehmen aber keinem Datenschutzrecht wie der DSGVO unterliegt. So werden die Daten auch auf Servern in China gespeichert.

Risiken für die Privatsphäre

Was angesichts der eingeräumten Datenerfassung erkennbar ist: Die KI-Chatbots dringen immer tiefer in den Alltag der Nutzer ein und die Anbieter nehmen gezielt bestimmte Bereiche wie Gesundheit ins Visier. Das spiegelt sich dann auch in der Datenschutzerklärung wider.

Anfragen zu sensiblen Themen wie Krankheiten stellten Nutzer schon früher. Neu ist bei den Chatbots im Vergleich zu herkömmlichen Suchmaschinen, dass auch Dokumente mit hochsensiblen Inhalten hochgeladen werden können. Surfshark warnt daher vor den Privatsphäre-Risiken, die bei den KI-Diensten bestehen.



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Update-Verteilung gestoppt: Installationsfehler beim optionalen März-Update für Windows 11


Update-Verteilung gestoppt: Installationsfehler beim optionalen März-Update für Windows 11

Bild: Microsoft

Auch das optionale März-Update (KB5079391) für Windows 11 25H2 und 24H2 bereitet Microsoft Ärger. Bei einigen Systemen kann es zu Problemen bei der Installation kommen, sodass diese verweigert wird. Um weitere Konsequenzen zu vermeiden, wurde die Verteilung des Updates pausiert.

Betroffene Nutzer erhielten die folgende Fehlermeldung: „Einige Updatedateien fehlen oder haben Probleme. Wir werden versuchen, das Update später erneut herunterzuladen. Fehlercode: (0x80073712)“. Weitere Informationen nennt Microsoft noch nicht. Wie viele Systeme bisher betroffen sind, lässt sich anhand der Meldung nicht abschätzen.

Noch untersucht man den Vorfall. Solange die Analyse läuft, hat Microsoft die Verteilung über Windows Update vorübergehend eingestellt.

Optionales März-Update geht nicht an alle Systeme

Mit dem optionalen März-Update hat Microsoft die Sprachsteuerung von Windows 11 in einigen Bereichen verbessert und das Betriebssystem unterstützt nun auch Bildwiederholraten von 1.000 Hz und mehr. Erste Monitore, die solche Bildwiederholraten bieten, wurden auf der CES 2026 vorgestellt.

Weil es sich um ein optionales Update handelt, wird es nicht automatisch an alle Systeme ausgespielt. Nutzer müssen die Installation von selbst anstoßen.

Die Windows-11-Bugwelle

Für Microsoft geht die Windows-11-Bugwelle im März dennoch weiter. Das reguläre Sicherheitsupdate vom 10. März erforderte einen Notfall-Patch, weil es bei einigen Systemen zu Anmeldefehlern bei Microsoft-Apps kam. Nutzer bekamen bei Teams, OneDrive und den Office-Apps die Fehlermeldung, der Login wäre nicht möglich, weil angeblich keine Internetverbindung bestehen würde.

Zuvor gab es schon im Januar einige Probleme, Microsoft musste daher zwei Out-of-Band-Updates herausgeben. Zu den Fehlern zählten etwa Startprobleme von Apps, wenn diese auf Dateien zugriffen, die in Cloud-Speichern wie OneDrive oder Dropbox lagen.

Mehr Stabilität ist eines der Versprechen für die Runderneuerung von Windows 11. Die Liste umfasst zudem noch eine verbesserte Benutzerführung, mehr Kontrolle für die Nutzer, optimierte KI-Assistenten und ein schnelleres Betriebssystem.



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Römischer City Builder: Nova Roma bringt Götter, Farmen, Thermen und Insulae


Römischer City Builder: Nova Roma bringt Götter, Farmen, Thermen und Insulae

Bild: Hooded Horse

Nova Roma verbindet klassische Aufbaustrategie mit römischen Szenenelementen und überschneidet sich damit zwar teils mit Anno 117, setzt durch Optik und Gameplay dennoch starke eigene Akzente. Der Indie-Titel ist jetzt im Early Access verfügbar.

Nachfolger von Kingdoms and Castles

Das Spiel baut auf dem Spielprinzip von Kingdoms and Castles auf: Der Citybuilder aus dem Mittelalter überzeugte mit einer Low-Poly-Grafik, dem Sammeln von Ressourcen, dem Aufbau von kleinen Siedlungen und der Versorgung derselben mit Nahrung und Annehmlichkeiten. Der neue Ableger Nova Roma baut auf diesem Prinzip auf, verfrachtet das Gameplay aber ein paar Hundert Jahre zurück in das römische Reich und verbindet daher neue Elemente mit der Erfolgsformel des Indie-Entwicklers.

Fürchtet euch nicht

Neben dem Aufbau von Insulae – mehrstöckige Mietshäuser im antiken Rom –, ersten Weizenfeldern, Feldwegen und Brunnen für die Trinkwasserversorgung halten bei Nova Roma auch Götter und deren Gotteshäuser Einzug. Diese haben einen gewissen Radius und sorgen dort für Boni. Jeder Gott hat unterschiedliche Boni: für die Felder, die Wohngebäude oder auch die Industrie. Diese passiven Boni gibt es zwar nur durch das Gebäude, doch die Götter verlangen durch die Erfüllung von Fortschrittszielen und Opfergaben dauerhafte Aufmerksamkeit – ansonsten werden diese wütend und stellen sich dem Spieler entgegen; zünden etwa Häuser und Felder an.

Nova Roma: Götter (Bild: Hooded Horse)

Wer die Götter jedoch zufriedenstellt, bekommt Punkte, die er in Forschung stecken kann und so neue Gebäude und Möglichkeiten im Spiel freischaltet. Die Götter unzufrieden zurückzulassen, wird damit zu einem doppelten Verlustgeschäft, könnte man meinen, doch ab einer gewissen Anzahl an Göttern kann es schon mal sein, dass der Wunsch eines Gottes zu lange ignoriert wird.

Thermen und Armeen

Nova Roma verbindet zudem ab einer gewissen Stadtgröße noch die Elemente einer Verteidigungsarmee mit dem Aufbau von Thermen und deren Versorgung mit Frischwasser vom nächstgelegenen Fluss. In dieser Phase kann die Produktion von Bauressourcen auch weitestgehend automatisiert werden, wenn die Gebäude dafür gebaut wurden.

Kein Anno 117, trotz gleichem Setting

Mit Anno 117 hat Nova Roma daher insgesamt ebenfalls einige Überschneidungen, doch der Indie-Titel ist kleiner und legt den Fokus auf entspanntes Bauen und kann daher viele eigene Akzente setzen. Was beide Titel gemein haben: Durch einen Weltgenerator bietet auch Nova Roma einen hohen Wiederspielwert, das konnte ComputerBase bereits in der Demo (Steam) ausprobieren, und durch die unterschiedliche Positionierung von Ressourcen wie Stein, Eisen und Holz wie auch Flüssen für Frischwasser muss bei jedem Spieldurchlauf die Anordnung der Stadt angepasst werden.

Nova Roma
Nova Roma

Preis & Verfügbarkeit

Roma Nova ist jetzt im Early Access verfügbar. Der Titel wird also noch weiter entwickelt. Auf Steam kostet das Spiel zum Release durch einen Rabatt aktuell 23,99 Euro. Der Rabatt wird am 9. April auslaufen und der Preis dann auf 29,99 Euro steigen.



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