Apps & Mobile Entwicklung
Passwort-Manager: Enpass verbessert Oberfläche und Sicherheit

Enpass hat ein Update für seinen gleichnamigen Passwort-Manager veröffentlicht. Version 6.11.19 bringt eine neue Oberfläche, die die Einrichtung erleichtern und mit einer überarbeiteten Startseite alle wichtigen Informationen bündeln soll. Zudem wurde die Sicherheit der Passkey-Funktion erhöht.
Verbesserte Nutzung
Zu den Informationen auf der neuen Startseite zählt unter anderem ein Sicherheitsscore, der über den Zustand des „Tresors“, wie Enpass die Sammlung der gespeicherten Daten nennt, informiert. Dieser setzt sich aus einzeln aufgeführten Aspekten wie der Stärke der verwendeten Passwörter sowie den erkannten Risiken durch kompromittierte, gehackte, schwache oder identische Einträge zusammen. Ein Klick auf einen der jeweiligen Punkte listet die betreffenden Einträge auf, sodass gezielt Änderungen vorgenommen werden können. Zudem erinnert die Startseite an die Installation der Browser-Erweiterung, die die Eingabe von Zugangsdaten vereinfacht.
Ab sofort muss bei der Eingabe neuer Einträge zudem explizit der Tresor ausgewählt werden, in dem die Daten gespeichert werden sollen. Dies soll die Übersicht über die eigenen Passwörter erhöhen und zugleich eine klare Organisation für unterschiedliche Bereiche wie beruflich und privat genutzte Zugänge ermöglichen.
Erhöhte Sicherheit
Darüber hinaus haben die Entwickler in die Sicherheit der Anwendung investiert. Dazu zählt unter anderem die Unterstützung für Pseudozufallsfunktionen (Pseudo-Random-Functions, PRF) als Bestandteil der Passkey-Erstellung und -Anmeldung. Damit soll die Kompatibilität, Zuverlässigkeit und Anpassung an moderne WebAuthn-Standards erhöht werden, während bestehende Passkeys vollständig kompatibel bleiben. Zusätzlich müssen Nutzer, die den Manager üblicherweise per Biometrie entsperren, in unregelmäßigen Abständen nun auch ihr Passwort eingeben. Laut den Entwicklern soll so sichergestellt werden, dass der Zugriff auf die gespeicherten Daten niemals verloren geht.
Kleine Fehlerbehebungen
Ebenso haben sich die Entwickler der Behebung verschiedener Fehler gewidmet. So wurden unter anderem Passwortprobleme auf mehreren unterstützten Websites wie Discord, Binance, Google-Dienste, Linear, Lululemon, SwissID und weiteren beseitigt. In einzelnen Fällen konnten Passwortoptionen nicht angezeigt, Anmeldungen nicht ausgelöst oder die Erweiterung nicht korrekt aufgerufen werden, auch diese Probleme wurden behoben.
Eine vollständige Übersicht aller Neuerungen und Änderungen geben die Release Notes.
Ab sofort verfügbar
Enpass steht ab sofort für Windows und macOS auf der Website des Herstellers zum Download bereit, ebenso sollten Anwender über die im Passwort-Manager integrierte Update-Funktion auf die neue Version hingewiesen werden. Alternativ kann die Aktualisierung auch wie gewohnt über den Link am Ende dieses Artikels aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Bei Enpass handelt es sich um einen Passwort-Manager, der seine Einträge mit AES-256 verschlüsselt. Die Nutzung ist auf dem Desktop grundsätzlich kostenlos, geht jedoch mit einer begrenzten Anzahl an Einträgen einher. Eine höhere Anzahl sowie weitere Premium-Funktionen lassen sich nach einer Registrierung beim Hersteller freischalten. Die für Android und iOS verfügbaren Applikationen sind hingegen kostenpflichtig und setzen ein Abonnement voraus.
Downloads
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4,1 Sterne
Enpass ist ein Passwortmanager mit Cloud-Sync und Multi-Plattform-Unterstützung.
- Version 6.11.19 Deutsch
- Version 6.11.12, Linux Deutsch
- Version 6.6.1 Deutsch
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Nach Disco Elysium: Zero Parades: For Dead Spies als Demo spielbar

Von den Machern von Disco Elysium stammt das Spionage-RPG Zero Parades: For Dead Spies. Das Spiel soll im Laufe des Jahres erscheinen. Einen Vorgeschmack liefert jetzt die Demo-Version, die im Rahmen des Steam Next Fest bis zum 16. März kostenlos erhältlich ist.
Mit dem vielfach ausgezeichneten Disco Elysium erlangte das unabhängige Studio ZA/UM um Hauptautor Robert Kurvitz Bekanntheit. Der Titel hat nun aber bereits gut fünf Jahre auf dem Buckel, sodass es Zeit für etwas neues wird. Kurvitz hat allerdings zwischenzeitlich ein neues Studio gegründet.
Das neue Spiel von ZA/UM ist wieder ein Rollenspiel und bleibt auch der gemalten Optik treu. In Zero Parades: For Dead Spies übernimmt der Spieler die Rolle der Spionin Hershel Wilk mit dem Codenamen CASCADE. Nachdem sie vor fünf Jahren an einer Mission gescheitert war, wird sie durch einen „mysteriösen“ Auftrag wieder ins Spiel gebracht. Nun gilt es, das zerschlagene Netzwerk wieder aufzubauen und eine „blutige Intrige“ aufzudecken – oder aber erneut zu scheitern.
Die Protagonistin wird als geniale Operantin beschrieben und soll mithilfe ihrer Fähigkeiten Geheimnisse ergründen, die sich sowohl in der Architektur der Stadt als auch in den Menschen verbergen. Die Spielwelt werde dabei selbst zu einem Charakter. Die Fähigkeiten werden im Laufe des Spiels ausgebaut, doch der inneren Stimme könne nicht immer vertraut werden. Entscheidungen beeinflussen dabei den Spielverlauf, dessen Fortschreiten aber letztlich auch durch das Würfellos bestimmt wird. Sollten die Würfel einmal ungünstig fallen (laut Entwickler werden sie das), gelte es zu improvisieren. In der taktischen Ansicht wird die Zeit angehalten, um die nächsten Schritte zu überdenken.
Screenshots zeigen, dass sich die Spielfigur individuell durch Kleidungsstücke anpassen lässt und dass eine Spezialisierung der Fähigkeiten in den drei Bereichen „Action“, „Relation“ und „Intellect“ möglich ist.
Umfang der Demo
Bis zum 16. März 2026 kann Zero Parades: For Dead Spies kostenlos als eingeschränkte Demo-Version ausprobiert werden. Diese soll einen Einblick auf Grafik und Gameplay geben, aber nicht alle Optionen des fertigen Spiels umfassen. Zudem seien auch Balancing und Dialoge für die Demo zurechtgestutzt worden. Zwei Hauptquests und einige Nebentätigkeiten werden versprochen.
Release später im Jahr
Einen festen Veröffentlichungstermin für Zero Parades: For Dead Spies hat das Studio noch nicht genannt. Es soll dieses Jahr zunächst für den PC (Epic, GOG, Steam) erscheinen und im späteren Verlauf von 2026 auf die PlayStation 5 kommen.
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Cloud AI 100 fürs Datacenter: Qualcomm feiert die Auslieferung 6 Jahre alter Hardware

Qualcomms 2019 enthüllter AI-Beschleuniger Cloud AI 100 wird in Saudi-Arabien in erste Rechenzentren gestellt. Qualcomms CEO jubelt, doch wohl eher vor dem Hintergrund, dass dort das große Geld für Folgeaufträge wartet. Denn mit Cloud AI 100 allein reißt man heute nicht mehr viel.
Bereits vor sieben Jahren anno 2019 hatte Qualcomm mit Cloud AI 100 seinen AI-Beschleuniger angekündigt und im Jahr 2020 darauf vorgestellt und erste Chips ausgeliefert. Es folgten schnell kernige Aussagen zur Leistungsfähigkeit und mehr, doch dann war es schlagartig beendet. 2022 fasste ComputerBase in einer Meldung schon einmal zusammen, dass die Lösung wohl an zu vielen Baustellen einschließlich Software gescheitert war. Meta hatte demnach wohl geplant, die Lösungen einzusetzen, Qualcomms Produkt war aber nicht reif dafür.
Es herrschte fast drei Jahre Funkstille, bis ab Mitte 2025 das Thema wieder hervorgeholt wurde. Plötzlich war Ende 2025 auch Dell mit einem Notebook am Start, welches Qualcomms Cloud AI 100 als PC-Lösung für Inference nutzt. Qualcomms passende Webseite dazu erweckt jedoch weiterhin nicht den Eindruck, als würde das Unternehmen das Thema ernsthaft voran treiben.
Nun, im Jahr 2026 ist die Lösung noch immer das einzige, was Qualcomm anbieten kann. Über die technische Leistungsfähigkeit redet dabei heute niemand mehr, vielmehr wird der Erfolg gefeiert, dass es nun ein Rechenzentrum in Saudi-Arabien gibt, in dem 1.024 dieser AI-100-Lösungen stehen werden. Und wie beschrieben, ist das wohl schon eines der größten Rechenzentren mit diesen Qualcomm-Lösungen weltweit.
HUMAIN ist dabei der Partner, den nahezu alle westlichen großen Hersteller seit dem vergangenen Jahr umschmeicheln und sich gern mit ihm ablichten. HUMAIN ist de facto direkt dem Staat respektive der Krone unterstellt, offiziell heißt es PIF-owned comany, PIF steht für Public Investment Fund des Staates Saudi-Arabien. Dem ganzen steht His Royal Highness Prince Mohammed bin Salman bin Abdulaziz Al Saud, Crown Prince, Prime Minister and Chairman of the Board of Directors of PIF vor. Wie schon in den Jahren zuvor, versuchen die Ölstaaten am Golf ihr Portfolio breiter zu streuen und investieren riesige Summen in erhoffte Wachstumsmärkte. AI ist natürlich auch dabei, mit viel Geld sollen hier riesige Rechenzentren entstehen und alle westlichen Lieferanten frohlocken.
Neue Hardware schon ab diesem Jahr geplant
Schon ab diesem Jahr will Qualcomm die AI-200-Serie folgen lassen. Da Qualcomm aber zu spät ins Rennen der Beschleuniger eingestiegen ist, war für die Karten zeitnah kein HBM mehr im Markt verfügbar. So müssen auch sie erneut mit LPDDR Vorlieb nehmen, dabei aber immerhin in großer Menge von bis zu 768 GByte.
Aber was war mit der Datacenter-CPU?
Auch CPUs von Qualcomm sollen mal bei HUMAIN zum Einsatz kommen. Doch nach großer Ankündigung im letzten Mai, auf die eigentlich schnell Details folgen sollten, ist hier komplette Stille eingekehrt. Vor zehn Jahren offenbarte Qualcomm seine letzte Datacenter-CPU und ging damit in den Jahren darauf komplett baden. Noch 2021 erklärte der damals neue und auch noch heute aktuelle CEO das Thema für endgültig beerdigt.
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Echtzeittaktik: Sudden Strike 5 Demo ist zeitlich limitiert verfügbar

Für den fünften Teil von Sudden Strike steht bis zum 2. März 2026 eine Demo-Version im Steam-Store zur Verfügung. Interessierte Spieler können das Echtzeittaktik-Spiel mit seinem historischem Setting während des 2. Weltkriegs kostenlos ausprobieren.
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