Digital Business & Startups
#Gastbeitrag – Diese Marketing-Tools sollten Gründer:innen kennen

2026 ist das Jahr, in dem Marketing-Stacks erwachsen werden. KI beschleunigt Kampagnen, gleichzeitig macht sie Austauschbarkeit wahrscheinlicher. Deshalb verschiebt sich der Schwerpunkt: weg von „mehr Output“ hin zu besseren Systemen, saubereren Daten und klaren Workflows.
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Friederike Hoffmann wird Partnerin bei B2venture, dem VC hinter DeepL
Hoffmann ist als neue Partnerin bei B2venture für die Zusammenarbeit von Startups und Business Angels sowie für Direkt-Investments zuständig – und erklärt ihren Wechsel und den Weg zum Angel-Investment.
Mit einem Volumen von 150 Millionen Euro hat der VC B2venture seinen bislang größten Fund der Geschichte geclosed. Neben Funds setzt die Firma aber auch auf eine weitere Strategie: Direkt-Investments, unter anderem durch die eigene Angel-Community. Hier können sich Business Angels an Startups beteiligen, die für sie spannend sind, wo sie Branchenexpertise oder Netzwerk einbringen können. Für diesen Bereich hat B2venture jetzt eine neue Partnerin reingeholt: Friederike Hoffmann.
Über Friederike Hoffmann
Vor ihrem Wechsel war Hoffmann 13 Jahre lang beim Telekommunikationsunternehmen Swisscom, zuletzt als Executive Vice President und Leiterin des B2B-Telekommunikationsgeschäfts. Außerdem war sie dort Mitglied des Enterprise Board. Zudem ist sie Mitglied des Verwaltungsrats von Ivoclar sowie von Localsearch.
Jetzt bei einem VC anzuheuern, ist für Hoffmann ein nächster logischer Schritt: „Ich habe in meiner Corporate-Karriere alles erreicht, was ich erreichen konnte“, sagt Hoffmann zu Gründerszene. „Man muss auch immer wieder was Neues machen, sonst wird man betriebsblind. Ich wäre irgendwann keine gute Managerin mehr, wenn ich nur noch das manage, was ich selbst aufgebaut habe.“ Von einer großen Organisation wie der Swisscom in eine kleinere zu wechseln und diese voranzubringen, sei nun die Challenge.
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Die neue Rolle als VC-Partnerin ist für Hoffmann aber auch ein Schritt „back to the roots“, wie sie sagt. „Ich habe am Anfang meiner Karriere schon mit Startups zusammengearbeitet und den ersten Biotech- und Medtech-Fonds an der Charité mit aufgebaut.“
Außerdem ist Hoffmann selbst als Business Angel aktiv, hat die Angel-Academy von B2venture durchlaufen und ist in Startups aus den Bereichen Life-Science, Med-Tech und Telco investiert.
Das macht Friederike Hoffmann bei B2venture
Zu der Position als Partnerin kam Hoffmann über eine Empfehlung. Die Stelle wurde extra für sie geschaffen: Hoffmann wollte ihre eigenen Investments bei B2venture ausbauen. Ein befreundeter Business Angel stellte den Kontakt her. Nach mehreren Gesprächen mit dem VC bekam sie jedoch die Stelle als Partnerin angeboten und entschied sich dafür.
Eine Aufgabe von Hoffmann als Partnerin wird sein, für Startups die relevantesten Business Angels und Unternehmen zu finden, die sich dann via B2venture beteiligen – in welchem Bereich braucht ein Startup Expertise, wer kann helfen? „Die Angels unterstützen bei Fragen wie: Wie hired man die richtigen Leute? Wie wächst man schneller? Auf welchen Tech-Stack geht man wirklich?“, sagt Hoffmann. „Aber sie öffnen auch Türen zu Kundennetzwerken und ersten Industriepartnern.“
Aber nicht nur: Hoffmann soll sowohl das Direct-Investement-Team als auch die Business Angels über den gesamten Investmentprozess hinweg begleiten und das Netzwerk weiter ausbauen.
Aus diesen Bereichen sind Startups interessant
Fokus der Direct-Investments sind Deep-Tech und Life-Science. Hoffmann setzt selbst auf Defense, Med-Tech und europäische Technologieentwicklungen. „Ich komme aus der Telco-Industrie“, sagt Hoffmann. „Ich kenne die Technologien der Branche gut, wie zum Beispiel Satelliten und Sicherheitsnetzwerke, die aktuell in vielen Startups im Bereich Defense und Space-Tech weiterentwickelt werden. Genau hier entscheidet sich, ob Europa künftig auf eigene Technologien setzen kann – oder abhängig bleibt.“
So verläuft der Direct-Investment-Prozess
Für die Direkt-Investments sourcen die Business Angels die Startups selbst. Möglich sind sowohl Early-Stage-Investments als auch Series A und später – sogar vorzugsweise. „Later-Stage ist für Direkt-Investments interessant, weil die Angels schneller einen Return haben“, sagt Hoffmann. „Die Technologie ist more proven. Die Gründer sind schon weiter und die Angels haben oft noch einen größeren Hebel in die Industrie.“
Wer ein Angel-Investment möchte, könne sich über ein Warm-Intro an B2venture melden, am besten direkt mit Pitchdeck.
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Zunächst screent das Team von B2venture das Startup. Dafür fordert es die notwendigen Daten an und macht eine Due-Diligence, analog zum üblichen VC-Prozess. Passen Momentum und Branche, schlägt das Team von B2venture das Startup ausgewählten Angels vor und sammelt erste, unverbindliche Commitments ein. „Wenn wir eine Runde zusammen haben, in der viele Angels ein Startup spannend finden, gibt es einen Termin mit dem Gründerteam“, sagt Hoffmann. Die führen dann nochmals durch das Pitchdeck und den Data-Room. Anschließend können die Angels Fragen stellen und das Team holt verbindliche Commitments ein.
Was ist Angels aus dem B2venture-Netzwerk wichtig?
„Die Angel-Community macht ein fantastisches Risk-Assessment und hat eine starke Begeisterung für europäische Technologie“, sagt Hoffmann. „Unsere Angels bringen enorm viel Wissen mit und können sehr informierte Entscheidungen treffen. Dadurch, dass unsere Direct-Investments nicht an eine Fonds-Investment-Strategie gebunden sind, gibt es mehr Freiheiten.“
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Daher wollen sie laut Hoffmann oft ihr Wissen und ihre eigenen Erfahrungen einbringen – bei manchen Investments einhergehend mit einem Platz im Beirat oder Verwaltungsrat. „Die wollen natürlich aber auch einen tollen Dealflow sehen und mit den spannendsten neuen Startups zusammenarbeiten“, sagt Hoffmann. „Performance ist ihnen genauso wichtig wie klassischen LPs.“
B2venture wurde im Jahr 2000 gegründet. Mit Hinblick auf die Community zählen mehr als 350 Business Angels zu dem Netzwerk. Zum Portfolio von B2venture gehören beispielsweise Deepl, 1Komma5° und Neura Robotics.
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11 Millionen: Mit diesem Pitchdeck überzeugt Oska Health die Investoren
Zwischen Arztterminen entscheidet sich, ob eine chronische Krankheit stabil bleibt – oder sich Symptome verschlimmern. Medikamente werden unregelmäßig genommen, Ernährungsvorgaben versanden im Alltag. Genau diese Lücke will das Frankfurter Healthtech-Startup Oska Health schließen – und sammelt dafür nun 11 Millionen Euro Seed-Kapital ein, wie das Startup mitteilt.
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„Wort für Wort kopiert“: Ein Startup erhebt Vorwürfe gegen Karriere-Influencer Tobias Jost – das sagt er dazu
„Wir wurden kopiert“. Das meinen die drei Gründer des Schweizer Startups Jobstep.io. Einen Screenshot dazu teilen sie auf Linkedin. Darauf zu sehen: Eine Gegenüberstellung ihrer App und der vermeintliche „Copycat“ des Karriere-Influencers Tobias Jost, auch besser bekannt als „Karriereguru“– gleicher Slogan, gleiche Symbole und eine sehr ähnliche Farbgebung. Was ist da dran? Hat der Influencer mit zusammen mehr als 1 Millionen Follower auf Social Media wirklich die Copy-Paste-Taste bedient?
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