Künstliche Intelligenz
CachyOS 2026.01: Performantes Arch Linux für PCs und Gaming im Test
Flexibel und sehr aktuell: CachyOS ist ein einfach einzurichtendes Linux-System für PCs und Gaming-Handhelds, das Performance-Optimierungen und leichte Bedienbarkeit in den Vordergrund stellt. Die Kombination kommt an: Insbesondere im vergangenen Jahr hat CachyOS viel Aufmerksamkeit in Fachpresse, Blogs und auf YouTube erhalten. Die Community ist deutlich gewachsen: über 120.000 sind dem Subreddit /r/cachyos beigetreten, auf dem Discord der Distribution tummeln sich über 26.000 Menschen und auf Distrowatch ist die CachyOS-Seite die bei weitem meistaufgerufene. Auch Google-Trends verzeichnet seit Mitte 2025 ein stark gestiegenes Interesse an der Linux-Distribution.
Die Linux-Distribution basiert auf der Rolling-Release-Distribution Arch Linux, deren Installation und Konfiguration noch immer eine Herausforderung ist. Im Juli 2021 wurde mit CachyOS eine weitere Distribution ins Leben gerufen, die Arch Linux leichter zugänglich macht. Neben PCs läuft sie auch auf Gaming-Handhelds wie Steam Deck, Asus ROG Ally, Lenovo Legion Go und Legion Go S. Dank aktueller Software unterstützt sie auch neuere Hardwarekomponenten. Die wichtigsten Gaming-Tools lassen sich sowohl auf Handhelds als auch am Desktop mithilfe eines Metapakets in einem Rutsch installieren. Außerdem enthält die Distribution eine angepasste Proton-Version für Windows-Spiele. Das macht CachyOS für die Gaming-Community interessant.
(Bild: KI / heise medien )
Ein grafischer Installer vereinfacht die Installation des Systems und bietet dabei viele Desktopumgebungen und Window-Manager mit passenden Anwendungen an. Auf die SSD gelangt dann ein fertig konfiguriertes Linux-System. Das unterscheidet sich nach gewählter Oberfläche, bleibt aber minimalistisch. Kernel, Bootloader und Dateisystem lassen sich ebenfalls anpassen.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „CachyOS 2026.01: Performantes Arch Linux für PCs und Gaming im Test“.
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Künstliche Intelligenz
Samsung profitiert am stärksten von der Speicherkrise
Samsung knöpft SK Hynix wieder den Titel des weltweit größten DRAM-Herstellers ab. Lag Samsung im Sommer 2025 beim Umsatz noch knapp hinter der Konkurrenz, konnte sich die Firma im vierten Quartal mit gut zwei Milliarden US-Dollar Vorsprung zurück an die Spitze setzen. Die Umsatzsteigerungen aller Hersteller kamen fast ausschließlich durch Preiserhöhungen.
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Der Marktbeobachter Trendforce schätzt den reinen DRAM-Umsatz von Samsung im vierten Quartal 2025 auf 19,3 Milliarden US-Dollar, 43 Prozent mehr als im dritten Quartal. Die Schätzung beinhaltet alle DRAM-Produkte, von DDR5-Arbeitsspeicher für PCs und Server über LPDDR5X für Notebooks bis hin zu High-Bandwidth Memory (HBM) für KI-Beschleuniger. Samsung selbst gibt in seinen Geschäftsberichten nur den gesamten Speicherumsatz inklusive NAND-Flash-Bausteinen für SSDs an.

Umsatz mit DRAM im vierten Quartal 2025 nach Hersteller aufgeschlüsselt.
SK Hynix legte ebenfalls erheblich zu, aber langsamer als Samsung. Der DRAM-Umsatz wuchs um 25 Prozent auf 17,2 Milliarden US-Dollar.
Micron profitierte von den drei Weltmarktführern zumindest Ende 2025 am wenigsten: Der Umsatz stieg um gut 12 Prozent auf knapp 12 Milliarden US-Dollar. Angeblich hat Micron früher Lieferverträge abgeschlossen als die Konkurrenz und konnte somit erst später von den Preissteigerungen profitieren.
Anfang 2026 sind die Preise weiter erheblich gestiegen; die Verteilung könnte sich inzwischen wieder geändert haben.
Kapazität stagniert
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Laut Trendforce haben Samsung und SK Hynix ihre Produktionskapazität Ende 2025 immerhin um wenige Prozent ausgebaut. Das ist über eine höhere Auslastung bestehender Halbleiterwerke möglich. Überraschender ist dagegen Microns Vorgehen: Die verkaufte Speichermenge (in GByte) sank dem Marktbeobachter zufolge um vier Prozent im vierten Quartal.
Relativ betrachtet wuchs der taiwanische Hersteller Nanya mit einem Plus von fast 55 Prozent am stärksten. Allerdings ist die Firma trotz ihres vierten Platzes erheblich abgeschlagen: Mit 970 Millionen US-Dollar hat sie einen Marktanteil von gerade einmal 1,8 Prozent. Samsung, SK Hynix und Micron kommen gemeinsam auf mehr als 90 Prozent. Nanya stellt vor allem Speicher für Nischenprodukte her, darunter DRAM vom Typ DDR4 und DDR3.
(mma)
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„Infrastruktur-Zukunftsgesetz“ soll Verkehrsprojekte beschleunigen | heise autos
Die Sanierung maroder Brücken, der Neubau von Bahnstrecken oder Straßen dauert oft viele Jahre in Deutschland. Ziel einer Gesetzesreform der Bundesregierung ist deutlich mehr Tempo. „Deutschland kann schneller“, sagte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) im Bundestag. Mit dem „Infrastruktur-Zukunftsgesetz“ mache die Bundesregierung den Weg frei: „Deutschland wird schneller werden.“ Schnieder brachte den Entwurf eines umfassenden Reformpakets ins Parlament ein. Er sprach von einem „Gamechanger“.
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Bundestag und Bundesrat haben ein Milliarden-Sondervermögen zur Modernisierung der Infrastruktur beschlossen. Ziel ist es dabei, dass Projekte schneller umgesetzt werden. „Damit die Bagger auch wirklich schnell rollen können, müssen wir dringend noch einen weiteren Schritt gehen“, sagte Schnieder.
Digital schneller planen und genehmigen
Die geplante Gesetzesreform sieht schnellere Planung und Genehmigung unter anderem durch mehr digitale Prozesse vor. Ein zentraler Hebel soll zudem das „überragende öffentliche Interesse“ sein. Für wichtige Projekte zur Modernisierung des Schienennetzes sowie für ausgewählte Autobahnprojekte gilt dies bereits, wie auch für den Ausbau erneuerbarer Energien. Das hatte die frühere Ampel-Regierung beschlossen. Geplant ist nun, dass weitere zentrale Verkehrsprojekte der Straße, Schiene und Wasserstraße gesetzlich als Vorhaben des überragenden öffentlichen Interesses eingestuft werden. Das soll dafür sorgen, dass den Projekten in gerichtlichen und behördlichen Abwägungsentscheidungen ein höheres Gewicht beigemessen wird und sie so schneller genehmigt werden können.
Umweltstandards sollen bleiben
Schnieder sagte, Schutzstandards des Umweltrechts sollten nicht angerührt werden. Es gehe um eine verantwortungsvolle Balance zwischen Umweltschutz und Infrastruktur. Umweltexperten dagegen kritisieren, die Beschleunigung gehe auf Kosten von Umwelt- und Naturschutz. Das Klagerecht solle beschnitten werden, sagte der Linke-Abgeordnete Jorrit Bosch. Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Katrin Eder (Grüne) sagte im Bundestag: „Dieser Gesetzentwurf setzt einseitig auf Tempo vor Sorgfalt und setzt demokratische Beteiligung und Natur aufs Spiel.“ Es fehle zudem eine Priorisierung. „Wer alles beschleunigt, beschleunigt am Ende nichts.“ Der Gesetzentwurf wird nun im parlamentarischen Verfahren beraten. Neben dem Bundestag muss auch der Bundesrat dem Gesetz zustimmen.
Mehr über Verkehrspolitik
(fpi)
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Bundesmarine bekommt Unterwasserdrohne Blue Whale
Die Bundesmarine hat eine neue Unterwasserdrohne bekommen. Der in Israel entwickelte Blue Whale ist das derzeit größte unbemannte Unterwasserfahrzeug der Marine. Damit beginne der Aufbau einer hybriden Flotte, sagt der Inspekteur der Marine.
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Als Large Unmanned Underwater Vehicle (Large UUV) bezeichnet die Bundesmarine den Blue Whale. Der ist knapp 11 Meter lang, hat einen Durchmesser von gut einem Meter und bringt 5,5 Tonnen auf die Waage. Das elektrisch angetriebene Unterwasserfahrzeug bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 13 km/h und soll zwei- bis vierwöchige Missionen unternehmen.
Entwickelt hat es der israelische Luft- und Raumfahrtkonzern Israel Aerospace Industries (IAI). Einen Teil der technischen Ausstattung hat Atlas Elektronik, eine Tochter des Kieler Rüstungsunternehmen ThyssenKrupp Marine System (TKMS), beigesteuert, darunter ein spezielles Sonarsystem.
Suche nach U-Booten und Drohnen
Blue Whale ist für Aufklärungseinsätze gedacht: Das UUV soll Unterwasserziele, also U-Boote oder andere Unterwasserdrohnen, aufspüren und verfolgen. Dafür ist es unter anderem mit einem „Towed Array Sonar“ ausgestattet. Das ist ein Schleppsonar, das Blue Whale hinter sich herzieht und das Unterwasserobjekte über und unter sogenannten Sprungschichten erfasst und klassifiziert. Es ist passiv, das heißt, es sendet keine Schallimpulse aus, sondern empfängt nur.
Daneben kann Blue Whale auch Überwasserschiffe verfolgen. Dafür ist das unbemannte U-Boot wie ein konventionelles mit einem ausfahrbaren Seerohr ausgestattet, an dem verschiedene Kameras angebracht sind.
Die Beschaffung der Drohne dauerte nach Aussage von Vizeadmiral Jan Christian Kaack nur wenige Monate, was im Bereich des Militärs enorm schnell ist. „Mit der Übernahme des ersten Blue Whale setzen wir den Kurs Marine in Sachen Einführung unbemannter Systeme unter Wasser konsequent um“, sagte der Inspekteur der Marine. „Der Aufbau einer hybriden Flotte startet genau jetzt.“
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Diese wird aus konventionellen, bemannten Schiffen bestehen, die zusammen mit unbemannten operieren. Letztere können beispielsweise näher an Gefahrenstellen eingesetzt werden als bemannte und damit das Leben der Besatzungen schützen.
Einsatz in der Ostsee
Die Bundesmarine hat das Large UUV Ende 2024 vor Eckernförde getestet. In der dortigen Marinebasis wird es auch stationiert, das Einsatzgebiet wird die Ostsee.
Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine vor vier Jahren ist die Ostsee zu einem Krisengebiet geworden. Mehrfach wurden in den vergangenen Jahren Unterseekabel in der Ostsee zerstört. Im Verdacht stand jeweils die russische Schattenflotte.
Der spektakulärste Zwischenfall war die Sprengung der Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 im September 2022. Hier gehen Ermittler inzwischen davon aus, dass die Tat von Ukrainern verübt wurde. Systeme wie Blue Whale können auch eingesetzt werden, um solche kritischen Infrastrukturen unter Wasser zu überwachen.
(wpl)
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