Digital Business & Startups
+++ Big-Tech +++ Martin Andree +++ VoxDesk.ai +++ Marvel Fusion +++ Q-Summit +++ amberra +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ STARTUPLAND: Das Internet der Monopole – wie wir uns das Netz zurückholen +++ Startup der Woche: VoxDesk.ai +++ Auf dem Weg zum Unicorn: Marvel Fusion +++ Eventtipp: Q-Summit +++ So tickt der junge Berliner Investor amberra +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 2. März).
#STARTUPLAND: Noch 16 Tage!

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 18. März findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
Live im STARTUPLAND: Big-Tech-Kritiker Martin Andree
Deutschland und Europa haben die Kontrolle im Digitalen verloren. US-Plattformen bestimmen, was wir sehen, worüber wir diskutieren – und auf welchen Infrastrukturen Innovation überhaupt entsteht. Eine Entwicklung, die nicht nur Demokratien, sondern auch die Spielräume von Startups massiv beeinflusst. Im STARTUPLAND spricht Martin Andree, Medienwissenschaftler an der Universität zu Köln, Autor des Bestsellers Big Tech muss weg! und Gründer der AMP Digital Ventures GmbH, über die strukturelle Abhängigkeit Europas von US-Digitalinfrastrukturen – und darüber, wie sich diese Entwicklung noch aufhalten lässt. Ein analytischer, klarer Blick auf die Machtstrukturen hinter Big Tech – und eine Diskussion darüber, was digitale Souveränität konkret bedeutet: für Politik, Wirtschaft und die nächste Generation von Gründer:innen. Für alle, die verstehen wollen, wie tiefgreifend sich das digitale Spielfeld verändert hat – und welche Rolle Europa künftig noch spielen kann. Sein Thema im STARTUPLAND: Das Internet der Monopole – wie wir uns das Netz zurückholen.
#STARTUPTICKER
VoxDesk.ai
+++ Die Jungfirma VoxDesk.ai ist unser Startup der Woche! Die noch junge Wiener Firma, die von Christian Baliko und Alexander Clems gegründet wurde, entwickelt „Voice-basierte KI-Agenten, die reale Aufgaben in Unternehmen übernehmen, etwa im Customer Support, in der Lead-Qualifizierung, im Recruiting oder in administrativen Backoffice-Prozessen“. Mehr neue Startup gibt’s in unserem Startup-Radar
Soonicorn: Marvel Fusion
+++ Soonicorn: Zu den deutschen Startups, die bald zum Unicorn aufsteigen könnten (Bewertung: 1 Milliarde), gehört insbesondere Marvel Fusion. Das DeepTech-Unternehmen aus München, 2019 von Moritz von der Linden, Karl-Georg Schlesinger, Georg Korn und Pasha Shabalin gegründet, „arbeitet an einer neuartigen Fusionstechnologie, welche die Kommerzialisierung von Fusion als Energiequelle erheblich beschleunigen könnte“. EQT Ventures, Siemens Energy Ventures und European Innovation Council (EIC) Fund sowie die Altinvestoren Tengelmann Ventures und Bayern Kapital investieren zuletzt 50 Millionen Euro in Marvel Fusion. Insgesamt sammelte das Marvel-Fusion-Team bisher 170 Millionen Venture Capital in Marvel Fusion. Mehr über Marvel Fusion
Q-Summit 2026
+++ Eventtipp: Am 9. und 10. April 2026 verwandelt sich die Universität Mannheim wieder in den Place-to-be für Gründer, Investoren und ambitionierte Studierende. Der Q-Summit ist Deutschlands größte studentisch organisierte Entrepreneurship- & Innovation-Konferenz und bringt führende Köpfe aus Startups, Venture Capital und etablierten Unternehmen zusammen. Auf der Bühne: 30+ Top-Speaker, darunter Benjamin Kremer (yfood) und Daniel Jung. Im Publikum: 1.500+ Teilnehmende und 80+ starke Partner wie McKinsey & Co, Lovable und Picus Capital. Dazu kommen Hands-on-Workshops, Speeddatings & Side Events mit echtem Career-Impact, free Food & Drinks, Goodiebags – und eine legendäre Afterparty mit über 1.500 Gästen. Tickets sind jetzt live: jetzt 30 % Rabatt (streng limitiert) mit dem Code „Earlybird“ sichern.
amberra
+++ „Gründerinnen und Gründern würde ich aktuell drei Dinge raten: Klarheit, Fokus und Kapitaldisziplin“, sagt Moritz Otterbach, Head of Investments bei amberra. In den vergangenen Jahren investierte der Geldgeber in Unternehmen wie LillianCare, ubiMaster und nuuEnergy. Mehr über amberra
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ SAP investiert in HealthTech Avelios Medical +++ HealthTech Oska sammelt 11 Millionen ein +++ KI-Startup foodforecast bekommt 8 Millionen +++ HealthTech YOU(th) erhält 4,5 Millionen +++ Finanzspritze für MedTech Clee Medical. Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
Digital Business & Startups
RISE in STARTUPLAND: Smart Funding trifft auf entspanntes Networking
#Eventtipp
Mit der RISE in STARTUPLAND wird Köln wieder zur Scaleup-Hauptstadt von NRW. Vom 16. bis 22. März finden – rund um unsere dritte STARTUPLAND (18. März) – wieder dutzende Startup-, VC- und Entrepreneurship-Events statt.

Vom 16. bis 22. März 2026 verwandelt sich Köln mit der RISE in STARTUPLAND wieder zur Scaleup-Hauptstadt von NRW. Eine ganze Woche lang dreht sich alles um Startups, die bereits die anfängliche Wachstumsphase erfolgreich abgeschlossen haben und nun weiter skalieren möchten.
RISE in STARTUPLAND ist eine jährlich stattfindende Veranstaltungswoche rund um unsere STARTUPLAND Conference (18. März), die gemeinschaftlich von den verschiedenen Akteur:innen des Kölner Startup-Ökosystems organisiert wird. Das Format richtet sich an Scaleups, Investor:innen, Corporates und alle, die das Wachstum innovativer Geschäftsmodelle aktiv vorantreiben.
RISE in STARTUPLAND: Diese Events bringen euer Funding voran
Gründer:innen, die Kapital suchen, treffen auf angehende Investorinnen – für Vernetzen, Austausch und Community-Building in entspannter Atmosphäre.
Förder-Crashkurs für Profis: Smart Funding @ RISE (16. März, 16:00 – 17:30 Uhr)
Bei KölnBusiness am Börsenplatz erhalten Startups kompaktes Förderwissen zu zwei zentralen Förderinstrumenten: dem „Kölner Rahmen“ und der steuerlichen Forschungszulage. KölnBusiness in Kooperation mit Clever Funding erklärt, „welche Projekte und Tätigkeiten förderfähig sind und wie sich Förderinstrumente sinnvoll kombinieren lassen“.
Angel Investing ohne Millionen: Community statt Solo (17. März, 16:00 – 18:30 Uhr)
„Du bist noch im Job oder hast vor Kurzem deine Firma verkauft und spielst mit dem Gedanken, in Startups zu investieren?“, fragt das Organisationsteam von Investor Klaaf & KölnBusiness. Der Workshop zeigt, „wie Community Investing funktioniert – nicht allein, sondern gemeinsam, ohne Buzzwords und ohne Millionen, dafür mit Struktur und echtem Zugang zur Community“.
Kaltgetränke und warme Kontakte: Cash & Kölsch (16. März, 17:00 – 22:00 Uhr)
Die Volksbank Köln Bonn lädt ins Gaffel am Dom zu einem „entspannten Networking-Abend“ mit „kurzweiligem Programm zum Thema Startup-Finanzierung“. In lockerer Atmosphäre kommen Gründer:innen, Partner und relevante Akteur:innen zusammen – alle Events sind kostenlos.
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STARTUPLAND: one day, unlimited opportunities

+++ Am 18. März findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): STARTUPLAND
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100 Millionen für Gropyus: Lieferheld-Gründer baut Wohnungen aus der Fabrik
Das deutsch-österreichische PropTech-Unternehmen Gropyus hat eine dritte Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und 100 Millionen Euro eingesammelt. Damit beläuft sich das Eigenkapital auf 400 Millionen Euro – nach Gropyus-Angaben genug, um den Weg in Richtung Profitabilität einzuschlagen. Die neuen Mittel fließen in Ausbau der digitalen und automatisierten Prozesse und die technologische Weiterentwicklung.
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Die größte Bremse der Mobilitätsrevolution ist nicht Technologie
Wer die Zukunft der Mobilität in Europa etablieren will, muss auf andere Finanzierungsmechanismen setzen. Und diese vor allem vereinfachen, damit Geld schneller fließen kann.
Europa würde gerne Spitzenreiter bei der Zukunft der Mobilität sein. Aber es ist eine dieser Wahrheiten, die in jeder Mobility-Keynote freundlich übergangen werden: Die Innovation ist da, die Finanzierung nicht. Zumindest nicht in der Form, die diese Branche benötigt. Denn „Future of Mobility“ ist selten Software. Es ist fast immer Infrastruktur. Und Infrastruktur stirbt nicht an fehlenden Ideen, sondern an Behörden und zögerlichen und nervösen Investoren.
Wer heute ein Mobilitäts-Startup baut, baut in der Regel an mindestens einem dieser drei Kostentreiber: Hardware, Betrieb, Regulierung. Und jeder dieser Treiber ist ein VC-Problem – weil Venture Capital auf schnelle Skalierung, hohe Bruttomargen und planbare Exits getrimmt ist. Mobilität liefert stattdessen: hohe Vorlaufkosten, lange Amortisation, politisch-regulatorische Abhängigkeiten.
Es fehlt an Geduld
Nehmen wir Trojan Energy aus Aberdeen. Das Unternehmen wollte ein praktisches Problem lösen: Laden am Straßenrand, integriert in den Gehweg. Trojan war nach acht Jahren nicht mehr in der Lage, die erforderliche Finanzierung sicherzustellen, um seine langfristigen Wachstumspläne voranzutreiben. Das Unternehmen musste schließlich Insolvenz anmelden, die Technologie wurde immerhin aufgekauft. Das Problem des schottischen Unternehmens lag vor allem am schleppenden Rollout, weil behördliche Genehmigungen zu viel Zeit wegnahmen.
Oder schauen wir nach Deutschland: HeyCharge aus München erhält gerade eine EIC-Accelerator-Förderung (2,5 Mio. Euro), um offlinefähiges Laden in Tiefgaragen zu skalieren. Bemerkenswert ist weniger die Technik, als das Signal: Selbst für ein vergleichsweise „kleines“ Charging-Setup braucht es öffentliche Risikopuffer, weil die Kosten in der Fläche an Installationskosten, Zertifizierung, Piloten und langen Sales-Cycles hängen.
In der Mikromobilität sieht man denselben Mechanismus. Dott meldet gerade erstmals Profitabilität auf Adjusted-EBITDA-Basis, aber der Weg dahin liest sich wie ein Lehrbuch über Kapitalstruktur: Markt-Exits, harte Kostenschnitte, Restrukturierung und eine Finanzierung, die längst nicht mehr „nur VC“ ist. Dott arbeitet sichtbar mit Schuldenkomponenten und Refinanzierung, weil Flottenaufbau und City-Deals eben kapitalintensiv sind. Auch wenn das Modell funktioniert, frisst das Kapital die Romantik.
Und dann gibt es die Kategorie, in der Europa am lautesten von Zukunft spricht und am brutalsten von Kapitalkosten eingeholt wird: Urban Air Mobility. Volocopter landete im Insolvenzverfahren; bei Lilium war das Grundproblem schon 2024 offen benannt: hoher Kapitalbedarf bis Zertifizierung, kaum Umsatz, politisch umkämpfte Förderlogik. Das sind keine „bad founders“. Das sind Industrialisierungsprojekte mit Startup-Label aber finanziert mit Instrumenten, die für Apps und E-Commerce gebaut wurden.
Finanzierungen mit dem falschen Gedanken
Der Punkt ist: Wir werfen zu viele Mobility-Startups in denselben Finanzierungs-Trichter, obwohl sie unterschiedliche Kapitalanforderungen haben. Wer Ladeinfrastruktur, Flotten, Sharing-Netze oder Zukunftstechnologien baut, braucht nicht nur Eigenkapital, sondern Mischformen: Projektfinanzierung, abgesicherte Kredite, Leasing-Strukturen, öffentliche Gelder, Corporate-CVC als Anker und vor allem Investoren, die Infrastruktur-Renditen akzeptieren und nicht auf einen Gewinn nach drei Jahren setzen.
Die unbequeme Wahrheit ist im Moment: Die Mobilitätsrevolution wird nicht daran scheitern, dass Europa keine Ideen hat. Sie scheitert daran, dass Europa zu oft versucht, Infrastruktur mit dem Kapitalmodell von Social Media zu finanzieren. Und solange wir das nicht ändern, werden wir weiterhin dieselbe Schlagzeile lesen – nur mit wechselnden Namen: „vielversprechendes Startup“, „Pilot erfolgreich“, „Anschlussfinanzierung fehlt“. In dieser Reihenfolge.
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