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GameSir Tarantula 8K: 8.000 Hz kosten das orange Gamepad zwei Dinge


GameSir Tarantula 8K: 8.000 Hz kosten das orange Gamepad zwei Dinge

Bild: GameSir

Das nächste Gamepad von GameSir setzt auf besonders kurze Abfragerate: Das in knalligem Orange gefärbte Tarantula bietet typische Eigenschaften eines „Gaming“-Gamepads der Oberklasse und erreicht 8.000 Hz. Die kurze Abfragerate von 125 ms kostet jedoch zwei Dinge.

Anders als das G7 Pro (Test) im Xbox-Layout nutzt das Tarantula eine PlayStation-Form mit nebeneinander gelegten Thumbsticks. Diese nutzen TMR-Technik zur Signalerfassung, die gegen Stick-Drift immunisieren soll. Die Trigger nutzen hingegen Hall-Effekt-Technik mit gleichem Ergebnis. Die Griffe sind mit einer strukturierten Oberfläche versehen, die lasergeätzt sein soll, also auf Gummi verzichtet.

Die weitere Ausstattung umfasst Triggerstopps und Mikroschalter unter Triggern sowie den ABXY-Buttons auf der Oberseite. Sie versprechen klare, knackige Rückmeldungen. Darüber hinaus verfügt das Tarantula über insgesamt neun Zusatztasten, die mit bis zu 32 Befehlen langen Makros belegt werden können. Zwei zusätzliche Schultertasten sind an der Front, zwei auf der Unterseite und fünf der Extratasten auf der Oberseite das Pads zu finden. Eingaben können außerdem über ein Gyroskop mit sechs Achsen erfolgen.

GameSir Tarantula 8K (Bild: GameSir)

8.000 Hz anstatt…

Daten werden mit 8.000 Hz Abfragerate übertragen. Das allerdings geht zu Lasten von zwei anderen Dingen: Als Plattform steht ausschließlich der PC zur Wahl. Das ist konsequent, denn an Konsolen liegt die Polling-Frequenz deutlich niedriger, sie wird vom Plattformhersteller begrenzt. Außerdem muss das Modell per Kabel betrieben werden, Funkbetrieb ist nicht vorgesehen. Wer schneller eingeben will, kann für maximal acht Tasten einen Turbo-Modus aktivieren, der Eingaben zügig wiederholt.

Im Gegenzug wird das Tarantula mit einem Gewicht von nur 180 Gramm, rund 100 Gramm unter normalen Xbox-Pads mit Batterien, vergleichsweise leicht und kann sich eine RGB-Beleuchtung, die hier den GameSir-Schriftzug rahmt, leisten ohne auf Laufzeit verzichten zu müssen. Auf Rumble-Motoren verzichtet das Pad zudem ebenfalls.

Preis und Verfügbarkeit

Das Tarantula kann aktuell nur in einer Farbe, Orange, und nur über die GameSir-Webseite zum empfohlenen Verkaufspreis von rund 100 Euro vorbestellt werden. Versendet werden soll das Gamepad voraussichtlich im Juni.



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Intel Diamond Rapids: 2027 erscheint Intels bester Xeon in Intel-18A-P-Fertigung


Zur Computex 2026 hat Intel den ersten öffentlichen Teaser für Diamond Rapids mit dabei. Intels kommender Xeon wird daheim gefertigt, Intel Foundry übernimmt auch hier den Großteil der Arbeiten, wie zuletzt bereits bei Intel Granite Rapids und seit heute auch Intel Clearwater Forest. Der Aufbau überrascht.

Intels Teaser zur Messe in Taiwan soll natürlich auch die Partner auf großer Bühne beruhigen. Zuletzt klang das schließlich mitunter weniger rosig, denn so richtig konkurrenzfähig sieht Intels eigener CEO Lip-Bu Tan die Sparte in der Serie schließlich auch nicht, was er vor allem auf das Fehlen von SMT schiebt. Dieses wird erst in der Generation nach Intel Diamond Rapids, Codename Intel Coral Rapids wieder Einzug halten. Und genau dort versucht Intel derzeit alles, dies auch nur irgendwie zu beschleunigen.

Ein oder gar eineinhalb Jahre abzukürzen ist dabei aber nicht möglich, das weiß auch Intel. Also muss auch Diamond Rapids in den Markt, schließlich ist die Nachfrage nach Prozessoren explodiert – und soll sie nach letzten Schätzungen auch in den kommenden Jahren bleiben. Für Diamond Rapids ist das gut: Er wird viel Kundschaft ansprechen können, auch wenn es mitunter vielleicht im absolut gesehenen Bereich ein besseres Produkt gibt. Mit gänzlich stumpfen Waffen tritt aber auch Intels neuer Xeon nicht an.

Teaser für Intel Diamond Rapids
Teaser für Intel Diamond Rapids (Bild: Intel)

Vier große CPU-Dies (+Stacked-Cache?) und innenliegende IO-Tiles

Dabei überrascht bereits das Erscheinungsbild von Intel Diamond Rapids. Die I/O-Tiles wandern nun nämlich auch hier von außen nach innen, die CPU-Tiles sind außen gelagert – das erinnert an AMDs Ansatz. Der Vorteil dabei ist nämlich nun, dass alle CPU-Tiles den gleichen kurzen Weg zum I/O-Die haben. Bei den aktuellen Xeon 6 muss der mittlere Die nämlich noch einen längeren Weg zurücklegen, auch sind die I/O-Dies untereinander so maximal weit entfernt.

Intel Diamond Rapids
Intel Diamond Rapids (Bild: Intel)

Vier der CPU-Kacheln sollen insgesamt 50 Prozent mehr Kerne bieten als bisherige Xeon 6 – die Zahl 192 kommt dabei heraus und wurde so auch schon oft benannt. Da die vier (blauen) CPU-Kacheln nun pro Chip wieder viel mehr Kerne bieten (und die Animation es andeutet), könnte der L3-Cache und eventuell noch mehr auf einen darunterliegenden Chip ausgelagert sein – also exakt so, wie es Intel bei Clearwater Forest macht. Dort sitzen reine CPU-Kerne auf einem „Cache-Tile“.

Und diese CPU-Kerne werden in Intel 18A-P gefertigt, der Performance-Ausbaustufe des aktuellen Prozesses Intel 18A, der bisher das mobile Umfeld adressierte.

Intel 18A-P als Performance-optimierte Version
Intel 18A-P als Performance-optimierte Version (Bild: Intel)

Die I/O-Chips dürfte Intel erneut in einem etwas älteren Prozess auflegen, genau benennt das Intel heute noch nicht. Bei den aktuellen Xeon 6(+) Granite Rapids und Clearwater Forest basierten sie noch auf Intels 10-nm-Prozess ohne EUV, Intel 7 genannt. Da I/O-Elemente oft kaum oder nur wenig skalieren, reicht hier in der Regel ein etwas älterer Prozess, der zudem noch deutlich günstiger ist und eine sehr hohe Ausbeute bietet.

Mit dabei ist bei Diamond Rapids eine deutlich gesteigerte Speicherbandbreite um den Faktor 2x – dank Zusammenspiel aus 16 statt bisher 12 Kanälen und MRDIMM-12800 statt 8000 MT/s – sowie Unterstützung für PCI Express 6.0.

Mehr Details zu Hot Chips 2026 erwartet

Nachfragen von ComputerBase wollte Intel zu dem Zeitpunkt nicht beantworten und verwies auf den Spätsommer, Stichwort Hot Chips 2026. Hier dürfte es eine ziemlich detaillierte Vorstellung des Produkts geben, letztes Jahr hat Intel an gleicher Stelle Clearwater Forest (CWF) enthüllt. Immerhin hat Intel schon einmal klargestellt, dass AET hier auch dabei ist – in einem ganz anderen Markt als CWF doch vertreten ist.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Intel vor dem eigentlichen Messestart unter NDA erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Intel Xeon 6+ Clearwater Forest: Die 288-Kerner in Intel-18-A-Fertigung sind los


Intel Xeon 6+ Clearwater Forest: Die 288-Kerner in Intel-18-A-Fertigung sind los

Bild: Intel

Intels 288-Kerner ist endlich hier. Als erster bietet der Xeon 6+ alias Intel Clearwater Forest dazu auch Support für klassischen DDR5-8000 als RDIMM und nicht MRDIMM über zwölf Kanäle – das hat bisher noch keine Server-CPU. Zusammen mit den bis zu 576 MByte L3-Cache kann das Produkt so in gewissen Anwendungen massiv punkten.

Endlich startet der neue Xeon 6+

Über Intel Clearwater Forest wurde bereits viel gesagt, auch durch den Hersteller selbst. Nicht nur in Form kleiner Teaser, sondern schon beinahe dem kompletten Bild inklusive vieler technischer Details. Was gefehlt hat, war jedoch der Startschuss, der nun endlich erfolgt.

Intel Xeon 6+ alias Clearwater Forest
Intel Xeon 6+ alias Clearwater Forest (Bild: Intel)
Intel Xeon 6+ alias Clearwater Forest (Bild: Intel)

Was Intel Clearwater Forest dabei ist, zeigt ein Bild von Intel aus dem letzten Jahr sehr gut: Auf dem gleichen Package wie bisherige Intel Xeon 6900P und somit voll kompatibel zu bestehenden Boards und der gesamten Plattform, verbaut Intel 12 CPU-Kacheln mit jeweils 24 E-Cores. Jeweils vier dieser CPU-Kacheln sitzen auf einem aktiven Base-Tile, der den L3-Cache und das Speicherinterface sowie einige I/O-Funktionen enthält. Außen sitzen zwei I/O-Tiles, diese sind identisch zu den Xeons, die bisher in der Familie erschienen sind und sorgen so für volle Kompatibilität. Zwölf kleine EMIB-Chips übernehmen die Kommunikation zwischen all diesen Bauteilen.

Intel Clearwater Forest: Chiplet-Design
Intel Clearwater Forest: Chiplet-Design (Bild: Intel)

Wenige SKUs reichen

Intel streut die Xeon 6+ nicht in einer übermäßigen Anzahl an Varianten in den Markt, denn wenn ihm Dinge genommen werden, würde der Prozessor ohnehin viele seiner Vorteile verlieren und kaum Sinn ergeben. Also sind es letztlich sogar nur vier Stück, die beiden großen gibt es in zwei TDP-Ausführungen.

Intel Xeon 6+ alias Clearwater Forest
Intel Xeon 6+ alias Clearwater Forest (Bild: Intel)

Intel Application Energy Telemetry

Die Intel Application Energy Telemetry (AET) ist ein neues Feature, welches auf den Energieverbrauch abzielt. Telemetriedaten direkt aus der Hardware werden genutzt, um hier in erster Linie eine Reduzierung anzustreben. Das funktioniert zuerst nur bei den Xeon 6+ unter Linux, für Intel Diamond Rapids ist das Feature aber auch bereits gesetzt. Dies soll der Kundschaft Vertrauen zeigen, dass diese Technologie bestehen wird, sowohl bei E-Cores als auch P-Cores.

Intel Xeon 6+ alias Clearwater Forest
Intel Xeon 6+ alias Clearwater Forest (Bild: Intel)

Herstellerbenchmarks zeigen nur Gutes

Zum Start hat Intel auch einige Benchmarks dabei, die wie üblich natürlich mit großer Vorsicht zu betrachten sind. Denn in der Regel zeigt ein Hersteller selbst nur die Rosinen, nicht aber die Problemstellen. Die Einordnung gegenüber dem Vorgänger ist so noch am gebräuchlichsten, gegenüber AMDs 192-Kerner wird es dann schon komplizierter. Es dürfte hier nämlich genau so gut Einsatzgebiete geben, in denen dieser Chip deutlich davonzieht, beispielsweise wenn AVX-512 unterstützt wird; Intel Xeon 6+ steckt schließlich bei AVX2 fest.

Intel Xeon 6+ alias Clearwater Forest (Bild: Intel)

Da die neuen Xeon 6+ das bereits bekannte Ökosystem nutzen, sollen die ersten Systeme zeitnah verfügbar sein. Bestellungen nehmen erste OEMs bereits entgegen und liefern direkt zum Launchzeitraum noch unter NDA aus, in Kürze sollen Systeme dann aber auch breit und an vielen anderen Stellen verfügbar werden.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Intel vor dem eigentlichen Messestart unter NDA erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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30 Jahre Alienware: Erster 39″-Monitor mit 5K OLED und RGB Stripe


30 Jahre Alienware: Erster 39"-Monitor mit 5K OLED und RGB Stripe

Bild: Dell

Dell feiert zur Computex 2026 30 Jahre Alienware. Unter der Gaming-Marke erscheinen neue Monitore mit Größen von 32 Zoll bis 39 Zoll. Angeführt wird das neue Portfolio vom AW3926QW, der angeblich „ambitionierteste Monitor, den Alienware je entwickelt hat“. Er besitzt ein 5K-OLED-Panel mit RGB-Stripe-Pixel-Layout.

Alienware AW3926QW mit RGB Stripe

Nach ersten Vorzeichen erfolgt jetzt die offizielle Vorstellung des Alienware AW3926QW. Genau wie der LG 39GX950B besitzt er ein gebogenes OLED-Panel mit 5.120 × 2.160 Pixeln auf 39 Zoll. Allerdings kommt beim AW3926QW nun erstmals in diesem Format das neue RGB-Stripe-Pixel-Layout zum Einsatz. Daher wirbt Dell nun mit dem „weltweit ersten 39″ 5K OLED Monitor mit RGB Stripe Technologie“.

Dabei kommen anders als bei früheren WOLED-Panels von LG Display nur noch drei Subpixel (RGB) anstelle von vier (RGBW) zum Einsatz; der zusätzliche weiße Subpixel entfällt. Da die Subpixel in einer Reihe angeordnet sind, spricht man von einem RGB-Stripe-Layout, das Text ohne unschöne Farbsäume und somit schärfer darstellt. Den gleichen Weg geht inzwischen auch Samsung Display bei seiner 5. Generation QD-OLED.

Alienware 39 5K OLED Gaming Monitor (AW3926QW)

Alienware 39 5K OLED Gaming Monitor (AW3926QW) (Bild: Dell)

Die native Auflösung wird mit bis zu 165 Hz dargestellt. Auf Wunsch kann im Dual Mode auf 2.560 × 1.080 mit 330 Hz umgeschaltet werden. Die Frage, ob es sich um ein mattes oder glänzendes (glossy) Display handelt, wurde vom Alienware-Vertreter so beantwortet: Generell handele es sich um ein Glossy-Panel, doch sei dieses mit einem Anti-Reflective-Coating versehen. Moderne Anschlüsse wie DisplayPort 2.1 (UHBR20) und HDMI 2.1 sowie USB-C mit 90 Watt sind vertreten. Ein KVM-Switch in Verbindung mit zwei USB-A-Buchsen ist integriert.

Dell hat noch keinen Preis für den Alienware AW3926QW genannt, der Ende Juni zunächst in Asien erscheint. Der Marktstart in Europa und Nordamerika folge erst im Herbst.

Alienware AW3426DW mit 5. Gen QD-OLED

Die jüngste Panel-Generation gibt es auch beim Alienware AW3426DW, allerdings in Form der 5. Generation QD-OLED von Samsung Display. Das bedeutet für den 34″-Monitor mit 3.440 × 1.440 Pixeln ebenfalls ein RGB-Stripe-Layout. Die Helligkeit soll ganzflächig 300 cd/m² und punktuell bis zu 1.300 cd/m² erreichen. DisplayHDR True Black 500 wird auch hier geboten. Gegenüber dem Vorgänger (AW3425DW) steigt die Bildwiederholrate von 240 Hz auf 280 Hz und ein „Anti-Reflectice Coating“ kommt zum Einsatz.

Auch bei diesem Modell nennt Dell noch keinen Preis. Der Marktstart ist weltweit für Juli vorgesehen.

Alienware 34 280 Hz QD-OLED Gaming Monitor (AW3426DW)

Alienware 34 280 Hz QD-OLED Gaming Monitor (AW3426DW) (Bild: Dell)

AW3426DWM & AW3226DM nutzen LCD-Technik

Zwei neue Monitore mit Flüssigkristallanzeige (LCD) statt OLED hat Dell außerdem im Gepäck. Der AW3426DWM besitzt ein gebogenes VA-Panel mit 3.440 × 1.440 Pixeln auf 34 Zoll. Auch beim AW3226DM kommt ein Curved-VA-Panel zum Einsatz, das allerdings 2.560 × 1.440 Pixel auf 31,5 Zoll liefert.

Die beiden Neulinge sollen im Juli weltweit verfügbar sein. Die US-Preise (MSRP vor Steuern) liegen bei 399,99 Dollar und 299,99 Dollar.

Dell Alienware AW3426DWM und AW3226DM

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Dell unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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