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iPad Air M4: Neuer Chip, mehr RAM, besserer Funk


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Zum iPhone 17e gesellt sich ein aktualisiertes iPad: Apple hat am Montag die iPad-Air-Reihe mit dem M4-Chip auf einen neueren Stand gebracht. Bis zu 30 Prozent mehr Leistung soll das im Vergleich zum Vorgängermodell mit M3-Prozessor liefern, so das Unternehmen. Äußerlich ändert sich nichts: Das iPad Air wird weiterhin in einer 11-Zoll- sowie einer 13-Zoll-Ausführung mit einem IPS-LCD ohne Support für HDR-Inhalte angeboten.

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Zu den zentralen Neuerungen zählt neben dem M4 der von 8 auf 12 GByte erweiterte Arbeitsspeicher mit einer leicht erhöhten Speicherbandbreite von nun 120 GByte/s. Außerdem zieht Apples hauseigener WLAN- und Bluetooth-Chip N1 ins iPad Air ein und reicht damit – ein Novum bei dieser Modellreihe – Support für WLAN 7 nach.

Die Mobilfunkversion des Tablets stattet Apple mit dem C1X aus, der bereits im iPad Pro M5 und iPhone Air die Verbindung zum Mobilfunknetz herstellt. Laut Apple arbeitet der C1X außerdem sparsamer als das Modem im M3-iPad-Air verbraucht so mobil weniger Strom. Wie schon der Vorgänger und andere aktuelle iPads ist das iPad Air M4 „eSIM-only“ – eine klassische SIM-Karte lässt sich also nicht einstecken.

Das 11“ und 13“ iPad Air M4 gibt es erneut in den Farbvarianten Blau, Violett, Polarstern und Space Grau. Das Basismodell rüstet Apple unverändert nur mit 128 GByte Speicherplatz aus. Der Preis eines derart konfigurierten 11-Zoll-Modells beginnt beim Hersteller bei 650 Euro, das Mobilfunkmodem katapultiert diesen auf 820 Euro. Das 13“ iPad Air kommt mit 128 GByte Speicherplatz ab 850 Euro in den Handel. Verkaufsstart ist der 11. März. Zubehör wie Apple Pencil und Magic Keyboard kosten extra, dort gibt es keine Produktneuerungen zu verzeichnen.


(lbe)



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Sony World Photography Awards 2026: Mexikanerin gewinnt Hauptpreis


Die Sony World Photography Awards 2026 haben ihre Gewinner bekannt gegeben. Den Titel „Photographer of the Year 2026“ erhält die mexikanische Fotografin Citlali Fabián. Sie überzeugte die Jury mit ihrer Serie „Bilha, Stories of my Sisters“ und gewann damit in der Kategorie „Creative“.

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Fabián gehört einer indigenen Gemeinschaft aus dem Süden Mexikos an und lebt heute in Großbritannien. In ihrer Arbeit setzt sie sich mit Fragen von Identität, Herkunft und Gemeinschaft auseinander. Ihre Bildserie zeigt Aktivistinnen und Künstlerinnen aus indigenen Regionen Mexikos.

Die Jury hebt hervor, dass die porträtierten Frauen aktiv an der Darstellung ihrer Geschichten mitwirken. Die Fotografin arbeitet eng mit ihnen zusammen. So entstehen Bilder, die nicht nur dokumentieren, sondern gemeinsam entwickelt werden. Das Ziel besteht darin, Frauen sichtbar zu machen, die oft wenig Beachtung finden.

Fabián erhält ein Preisgeld von 25.000 US-Dollar sowie eine Kameraausrüstung. Zudem wird ihre Arbeit im kommenden Jahr in einer Einzelausstellung präsentiert.


Fotografin des Jahres – Citlali Fabián gewinnt für ihr Projekt „Bilha, Stories of my Sisters“, das sorgfältig gestaltete fotografische Porträts mit digitalen Illustrationen verbindet. (Bild:

Citlali Fabián

)

Die Sony World Photography Awards zählen zu den weltweit wichtigsten Fotowettbewerben. In diesem Jahr reichten die Teilnehmer mehr als 430.000 Bilder ein. Die Beiträge kamen aus über 200 Ländern und Regionen.

Neben dem Hauptpreis vergab die Jury Auszeichnungen in mehreren Kategorien. Dazu zählen die Kategorien Architektur, Dokumentation, Umwelt, Sport und Porträt. Zu den Gewinnern gehören unter anderem Joy Saha im Bereich Architektur, Santiago Mesa für Dokumentarprojekte und Isadora Romero in der Kategorie Umwelt.

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Auch Nachwuchsfotografen wurden ausgezeichnet. Den Titel „Jugendfotograf des Jahres“ sicherte sich der 16-jährige Philip Kangas aus Schweden. Auf seinem Bild sind Feuerwehrleute zu sehen, die Kunstwerke aus einem brennenden Gebäude retten.

Jubair Ahmed Arnob wurde als „Studentenfotograf des Jahres“ ausgezeichnet. In seiner Serie dokumentiert er den Wandel einer Wohngegend in Bangladesch.

In der offenen Kategorie für Einzelbilder gewann die Australierin Elle Leontiev. Ihr Foto zeigt einen Vulkanforscher vor einer aktiven Vulkanlandschaft.

Die prämierten Arbeiten sind ab dem 17. April 2026 im Somerset House in London zu sehen. Die bis zum 4. Mai laufende Ausstellung zeigt mehrere Hundert Fotografien.

Zusätzlich würdigt der Wettbewerb den Fotografen Joel Meyerowitz für sein Lebenswerk. Auch seine Arbeiten sind Teil der Ausstellung.


(vat)



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Vorfall bei Vision-Pro-Filmproduktion: Tödlicher Crash in Jordanien


Apples sogenannte Immersive-Videos sind bekannt für spektakuläre Aufnahmen: Da geht es dann beispielsweise aufs Hochseil, in den Dschungel zu wilden Tieren, über die Dächer von Paris oder zu Events des Funsport- und Brausekonzerns Red Bull. Beim Versuch, eines dieser mit Spezialkameras gefilmten Videos aufzuzeichnen, kam es nun allerdings zu einem tragischen Unglück: In der jordanischen Wüste stürzte die Pilotin in einem Kleinflugzeug ab.

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Der Vorfall mit dem Microlight, an dem eine 3D-Kamera montiert war, ereignete sich bereits im Sommer 2024, also zu einem Zeitpunkt, als die Vision Pro nur wenige Monate auf dem Markt war. Die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg konnte jetzt im Rahmen einer Untersuchung durch britische Regierungsstellen erste Informationen zu dem Unglück veröffentlichen.

Opfer war Claire Lomas, eine britische Frau mit Querschnittslähmung, die mit Hilfe eines Exoskeletts den Londoner Marathon absolviert hatte. Sie war auch professionell ausgebildete Pilotin. Das Video war Teil einer Apple-Immersive-Video-Serie namens „Adventure“. Die Idee war dabei, mit dem Kleinflugzeug über die Wüste Jordaniens zu fliegen und dabei 3D-Naturaufnahmen zu filmen. Lomas hatte ihre Fluglizenz seit zwei Jahren und war schon vorher mit den Microlights unterwegs gewesen. Die 44-jährige war bei dem Absturz zwar nicht sofort tot, starb aber mehrere Wochen später an den Verletzungen, so die britischen Behörden. Laut Bloomberg hatte Apple für „Adventure“ die britische Produktionsfirma Atlantic Studios engagiert. Angeblich war Apple bereit, pro Folge Millionen US-Dollar auszugeben, obwohl die Immersive-Videos nicht abendfüllend sind, oft sind sie 10 bis 20 Minuten lang.

Weder Apple noch Atlantic Studios wollten sich zu Lomas‘ Unfall äußern. Apple kommentierte gegenüber Bloomberg gar nicht, Atlantic Studios teilte mit, aufgrund des aktuell laufenden Verfahrens könne man nicht antworten. Auch die Familienanwälte von Lomas gaben keine Informationen heraus. In den kommenden Wochen soll es aber ein Hearing des UK Coroner’s Office (Amt für Gerichtsmedizin) geben. Warum dies so lange dauerte, ist unklar. Laut Bloomberg gab es Kritik an der Durchführung der „Adventure“-Serie.

Mitarbeiter klagten über lange Arbeitszeiten, die sie als unsicher empfanden. Apple soll nach Beschwerden Beauftragte für Gesundheit und Sicherheit geschickt haben. Bis auf das Unglück mit Lomas soll es keine weiteren bekanntgewordenen Vorfälle gegeben haben. Das Video aus Jordanien sollte verschiedene bekannte Orte in dem Land zeigen. Bislang erschienen fünf Folgen der „Adventure“-Serie.

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(bsc)



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Bitwig Studio 6 im Test: Wenn Kurven elektronische Musik steuern


Automationsdaten steuern im Verlauf eines Stücks verschiedene Parameter: Sie können die Lautstärke bestimmter Klänge verändern, die Grenzfrequenz eines Filters öffnen oder Instrumente im Stereopanorama verschieben. Dazu zeichnet man sie gewöhnlich als Kurven zu den einzelnen Audio- und MIDI-Spuren einer Musikproduktion ein. In vielen Digital Audio Workstations (DAW) sind diese Automationskurven aber nur ein Anhängsel: Sie lassen sich nur mühsam editieren und bremsen oft den kreativen Fluss. Die Software Bitwig Studio 6 macht aus ihnen ein Gestaltungsmittel und behandelt Automationskurven erstmals als eigenständige musikalische Bausteine, die sich frei mit Audio- und MIDI-Spuren kombinieren lassen.

  • Bitwig Studio 6 stellt das klassische DAW-Prinzip infrage und behandelt Automation als eigenständiges musikalisches Material.
  • Der Test untersucht, wie sich Automation-Clips, Modulation und Workflow-Änderungen im Studio- und Live-Einsatz bewähren.
  • Wir klären, ob der Fokus auf Verbesserungen am Workflow und der Bedienstruktur ohne weitere Instrumente und Effekte den großen Versionssprung rechtfertigt.

Mit seinen Automation-Clips bearbeitet Bitwig Steuerdaten wie Audio- oder MIDI-Clips. Anwender organisieren sie unabhängig von ihrer ursprünglichen Spur, loopen, kombinieren und setzen sie sogar als Modulatoren ein. Das eröffnet neue Möglichkeiten für Variationen und Live-Performances, bei denen schnelle Eingriffe und flexible Strukturen entscheidend sind. Im Test klären wir, ob das den Workflow der DAW tatsächlich beschleunigt oder nur die Komplexität erhöht.

Bitwig Studio 6 verzichtet auf neue Instrumente oder Effekte und konzentriert sich stattdessen auf den Workflow. Entscheidend ist, wie weit Automation-Clips im Alltag tragen – im Arrangement, im Live-Set und im Zusammenspiel mit Hardware. Da Bitwig Studio noch nicht jedem geläufig ist, gehen wir zunächst auf die Eigenheiten dieser DAW ein, bevor wir die Neuerungen der Version 6 genauer beleuchten.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Bitwig Studio 6 im Test: Wenn Kurven elektronische Musik steuern“.
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