Digital Business & Startups
Goldies plant 15 neue Läden – so will der Burger-Newcomer McDonald’s angreifen
Vladislav Gachyn arbeitete einst in einer Sterneküche. Weiße Jacke, präzise Handgriffe, Teller wie Kunstwerke. Doch dann traf er mit seinem Kollegen Kajo Hiesl eine Entscheidung gegen die Haute Cuisine – und für Burger. Aus Fine Dining wurde Fast Food. Was mit einer Doku über Pommes begann, wurde zu einer der spannendsten Burgergeschichten Deutschlands. Heute zählt deren Unternehmen „Goldies“ 15 Filialen deutschlandweit, schaffte es ins KaDeWe – und träumt von noch Größerem: eines Tages in einem Atemzug mit McDonald’s und Burger King genannt zu werden. Wir haben ihn zum Interview getroffen.
Gründerszene: Vladislav, wie sieht für dich der perfekte Burger aus?
Vladislav Gachyn: Ein relativ dünnes, krosses, auf der Grillplatte gebratenes Patty mit einem weichen Bun, was schön zäh, fast schon glitschig ist und nicht auseinanderbröckelt. Mit Ketchup, Senf, Zwiebeln und selbst eingelegten Gürkchen.
Wie kamt ihr damals auf die Idee, in das Burger-Business einzusteigen?
Ich war 26, kam aus der Sterneküche und habe dort mit meinem jetzigen Business-Partner in einem Drei-Sterne-Restaurant gekocht. Er wollte einen Laden in Berlin aufmachen, ich wollte auch einen Laden in Berlin aufmachen. Dann kam der Gedanke: Warum tun wir uns nicht zusammen?
Und warum Fast Food? Ihr kamt ja aus der Sterneküche.
Erst wollten wir ein schickes Restaurant eröffnen, weil wir das können. Aber dann dachten wir: In Berlin musst du dich immer neu erfinden, du musst immer den neuesten heißen Shit machen, immer am Zahn der Zeit bleiben. Das ist schwierig. Darum haben wir uns entschieden, Fast Food zu machen. Denn kaum jemand aus der Sterneküche macht Fast Food.
Die Ursprungsidee war gar kein Burger, sondern Pommes.
Genau. Wir haben zufällig eine Doku im Fernsehen über Pommes gesehen und dachten: Krass, Pommes sind überall nur die Beilage – zu jedem Fast-Food-Essen, zu jeder Currywurst, zu jedem Schnitzel. Wir wollten diese Pommes auf ein Podest stellen, auf dem sie noch nie waren. Wir wollten niemals Burger machen.
Der erste Laden machte sie fast pleite
Wie habt ihr die Gründung finanziert?
Wir haben uns damals noch mit jemandem zusammengetan, der ein Masterstudium in BWL hatte, weil wir beide Köche waren und keine Ahnung von Gründungen hatten. Wir haben ein Jahr lang an einem Businessplan geschrieben. Dann haben wir unsere Jobs gekündigt, den Gründerzuschuss beantragt. Wir haben versucht, einen Kredit zu bekommen – aber natürlich keinen erhalten. Also bin ich auf Akquise gegangen und habe im Bekanntenkreis jemanden gesucht, der genug Geld hatte und für uns gebürgt hat. Erst dann haben wir den Kredit bekommen.
Wie viel braucht man am Anfang?
Wir sind damals mit 120.000 Euro gestartet. Und ich würde heute sagen: Wenn du schon das Risiko eingehst, dann nimm dir das Doppelte, denn es war sehr eng kalkuliert.
Was habt ihr von dem Geld zuerst ausgegeben?
Wir haben den Umbau selber gemacht. Wir haben in den ganzen Ladenbau insgesamt 17.000 Euro gesteckt. Ohne Küche. Wir haben die Fliesen selber gefliest. Das hat eineinhalb Monate gedauert. Vollzeit, weil es gab auch nicht so lange mietfrei.
Und dann kam der erste Schlag.
Für unseren Business-Partner war das zu viel Stress. Kajo und ich sind das aus der Küche gewohnt. Wir wissen, wie es ist, 15 oder 16 Stunden ohne Pause zu arbeiten. Für ihn war das eine enorme Belastung, er hatte schnell ein Burnout. Von heute auf morgen standen wir mit einem großen Minus da. Unser Partner war weggebrochen und Kajo und ich hatten keine Ahnung von Zahlen. Wir waren fast pleite, bevor wir überhaupt richtig gestartet sind. Wir hatten keine andere Wahl, als weiter Essen zu verkaufen. Und innerhalb der nächsten zwei Jahre haben wir uns Schritt für Schritt alles selbst beigebracht.
Wie viel habt ihr in dieser Zeit gearbeitet?
Anfangs habe ich 18 Stunden am Tag gearbeitet. Sonntags habe ich den ganzen Tag geschlafen.
Was habt ihr in dieser Zeit verdient?
Wir hatten beide keine Ersparnisse, gar nichts. Unser erstes Gehalt waren 2.000 Euro brutto. Man kann sich den ganzen Tag von Pommes und ungesundem Zeug ernähren, aber das geht auch nicht ewig. Die ersten Jahre konnten wir nicht reisen, gar nichts. Wir waren an diesen Laden gekettet.
Smashburger-Hype sorgte für meterlange Schlangen
Wann kam der Burger?
Ich hab so langsam mitbekommen, dass in Amerika so eine neue Welle kam, der Smashburger-Hype. Da kamen auch die ersten Videos von George Motz. Und auf einmal war ich in so einem Rabbit Hole. Ich war monatelang im Internet gefangen und bin dann auch selber hin gereist.
Und dann?
Wir haben als erster Laden in Deutschland Martin’s Buns bekommen – für mich die besten Burger-Buns der Welt. Zunächst haben wir einen „Smashburger Friday“ eingeführt und das nur freitags angeboten. Das kam sehr gut an. Dann sind wir an einem Laden vorbeigegangen, der früher ein richtig guter Burgerladen war, aber nicht mehr gut lief und abgegeben wurde. Wir haben ihn übernommen und dort Smashburger verkauft. Das war genau die Zeit, als Food-YouTube in Deutschland groß wurde. Ein paar Food-YouTuber kamen vorbei – und das war ein Katalysator. Im Sommer standen plötzlich Schlangen bis zur U-Bahn.
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Was habt ihr beim zweiten Laden finanziell gesehen?
Ich weiß es gar nicht mehr genau, aber für uns war das damals natürlich großartig. Die Leute standen Schlange, wir haben jeden Tag unglaublich hohe Umsätze gemacht. Beim zweiten Laden haben wir außerdem viele Learnings aus dem ersten umgesetzt. Statt 20 Soßen hatten wir nur noch vier. Das hat man in den Zahlen und in der Marge sofort gemerkt. Auf einmal hat es richtig Spaß gemacht.
15 Läden, KaDeWe und internationale Pläne
Wie seid ihr heute aufgestellt?
Wir sind jetzt zu dritt Eigentümer. Wir haben eine klare Aufteilung. Wir haben eine sehr gute, eine immer bessere Struktur. Wir machen alle Läden in Eigenregie. Wir machen vor allem auch Franchise. Aber nur mit ausgewählten Partnern, das ist ein langer Prozess bei uns. Wir wachsen komplett organisch gerade.
Wie viele Mitarbeiter hat Goldies heute?
Mehr als 300.
Und wie viele Läden gibt es aktuell?
Wir stehen bei 15 Läden. Wir wollen dieses Jahr 15 neue Läden eröffnen. Einige Mietverträge sind bereits unterschrieben.
Wachstum bringt immer die Frage nach der Qualitätssicherung. Wie schützt ihr euch vor den Fallstricken, die andere Franchiseketten erlebt haben?
System ist alles. McDonald’s macht es vor. Das ist eine andere Dimension, aber die Qualität ist dort immer gleich. Wir optimieren unsere Prozesse täglich. Schulungen sind unglaublich wichtig. Und die Auswahl der Menschen, die bei uns arbeiten, ist entscheidend.
Wie sieht euer Franchise-Auswahlprozess aus?
Wir bekommen sehr viele Bewerbungen, aber nur wenige schaffen es am Ende durch den Prozess. Uns ist operative Klasse wichtig – also fundierte Gastronomie-Erfahrung. Viele klopfen an, die viel Geld, aber keine Erfahrung haben. Die lehnen wir ab.
Was ist langfristig das Ziel – in drei, fünf Jahren?
Wir wollen in Deutschland einen festen Platz neben Burger King und McDonald’s einnehmen. Wir wollen ein Teil der gastronomischen Quick-Service-Landschaft in Deutschland sein.
Wie wollt ihr das erreichen? Braucht ihr externes Kapital?
Im Moment wachsen wir aus dem Cashflow heraus. Sehr gesund und stetig – und so können wir weitermachen.
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Berliner Senat will Defense-Startups in die Hauptstadt locken
Startup-Hauptstadt: 31 Prozent aller Finanzierungs-Deals gingen 2025 nach Berlin. Jetzt soll ein neues Ökosystem für Verteidigungs-Startups entstehen.
Alle 14 Stunden wird in Berlin ein Startup gegründet. Das zeigen die Bilanzzahlen 2025 des Wirtschaftsförderers Berlin Partner, die Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey und Berlin Partner-Geschäftsführer Dr. Stefan Franzke am Montagmorgen auf einer Pressekonferenz vorgestellt haben.
Die Metropole hatte 2025 die Nase sowohl hinsichtlich der Anzahl der Finanzierungsrunden als auch beim eingeworbenen Kapital vorn: Mit 218 Finanzierungsrunden liegt Berlin damit deutlich vor München (124) und Hamburg (50). Somit entfielen 31 Prozent aller deutschen Deals auf die Hauptstadt.
Berliner Startups erhielten außerdem rund 2,7 Milliarden Euro Risikokapital – ein Plus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr, heißt es bei der Präsentation der Bilanz. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 619 Neugründungen in Berlin – ein Plus von 24 Prozent gegenüber 2024 – und damit Platz 1 im Vergleich zu den restlichen Bundesländern.
Ökosystem für Verteidigungs-Startups in Planung
Berlin Partner ist nun seitens des Senats damit beauftragt worden, ein Defense-Tech-Ökosystem aufzubauen, um Forschung, Wirtschaft und Politik für Sicherheitsinnovationen zu vernetzen sowie Ansiedlungen und Firmengründungen aus diesem Wirtschaftsbereich zu fördern. Dabei soll mit weiteren Bundesländern, wie Brandenburg, zusammengearbeitet werden.
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Beschlossen wurde der Aufbau eines Berliner DefTech-Ökosystems bereits im Dezember 2025. Darüber hinaus soll in der Senatskanzlei eine Stabsstelle eingerichtet werden. Sie wird zentraler Ansprechpartner für den Bund und die Europäische Union und die ressortübergreifenden Abstimmungsprozesse koordinieren.
Warum ein DefTech-Ökosystem in Berlin?
Die Hauptstadt eigne sich für ein solches Ökosystem gleich aus mehreren Gründen, heißt es seitens Giffey und Berlin Partner. Mit behördlichen Entscheidungsstrukturen vor Ort wie zum Beispiel dem Bundesministerium für Verteidigung oder dem Cyber Innovation Hub der Bundeswehr, der Nähe zur Politik, der Forschung, den Unternehmen sowie einer wachsenden Startup-Szene biete die Hauptstadt dafür beste Voraussetzungen. Defense Technology biete damit für den Wirtschaftsstandort Berlin weiteres Wachstumspotential.
„Mit dem Ausbau von Defense Technology schaffen wir ein neues Innovationsfeld an der Schnittstelle von Sicherheit und Wirtschaft“, sagt Giffey. „Die zahlreichen Dual-Use-Innovationen aus Bereichen wie KI, Cybersecurity, Robotik oder Photonik stärken nicht nur unsere Resilienz, sondern schaffen hochwertige Arbeitsplätze und neue Wachstumsperspektiven für Berlin.“
Über 400 Unternehmen sind bereits jetzt im Bereich Dual Use in der Hauptstadtregion
tätig und entwickeln Produkte und Software für zivile und militärische Zwecke. Das wohl bekannteste: Das Kampfdrohnen-Startup Stark Defence.
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5 neue Startups: unlock, Spargold, Silverjobs, Bluesphere, cashwerk
#Brandneu
Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz frische Firmen, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: unlock, Spargold, Silverjobs, Bluesphere und cashwerk

deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die vor Kurzem aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.
unlock
unlock aus Düsseldorf möchte eine “Plattform für Qualitätsjournalismus” etablieren. “Bei uns stellst du dir aus einer Vielzahl von Medienmarken deinen eigenen Newsfeed zusammen – entweder mit nur einem Abo oder du kaufst jeden Text einzeln”, erläutern die Gründer:innen Swantje Dake und Peter Hornik das Konzept.
Spargold
Das FinTech Spargold aus Hamburg, von Nils Gregersen, Julien Scholz und Helge Ippensen an den Start gebracht, ermöglicht einfache und sichere Investitionen in physische Edelmetalle. “Kaufen und verwalten Sie Ihr Edelmetall-Investment direkt über das Smartphone – versichert gelagert und ohne Umwege”, ist auf der Seite zu lesen.
Silverjobs
Bei Silverjobs aus Berlin handelt es sich um ein digitales Job-Portal, das gezielt erfahrene Fachkräfte im Alter von 50+ und Firmen miteinander vernetzt. “Unsere Mission: Die Potenziale erfahrener Menschen sichtbar und nutzbar zu machen – für eine Arbeitswelt, die alle Generationen einschließt und von Erfahrung profitiert”, teilt das Team der Gründer:innen Katharina Thölén, Peter Meuer, Elias Lieberich, Maik Metzen, Dominic Raths, Laura Mauersberger und Cristian Mauersberger mit.
Bluesphere
Hinter Bluesphere aus Neuenhagen, von Arne Tiedtke und Jan Erdweg ins Leben gerufen, steckt ein “digitaler Coach für Wohlbefinden – unterstützt von echten Ärzt:innen und intelligenter Datennutzung”. “Unser Ziel ist es, durch Prävention, personalisierte Einblicke und kontinuierliche ärztliche Begleitung deine gesunden, aktiven Jahre zu verlängern”, so das Team.
cashwerk
Die Jungfirma cashwerk aus Berlin, von Martin Urbanek auf die Beine gestellt, hat eine “All-in-One Cloud-ERP-Lösung” im Angebot, “die Freelancern, Startups und KMU hilft, Projekte, CRM, Finanzen und Teams zentral zu verwalten und ihre Geschäftsprozesse zu optimieren”.
Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!
WELCOME TO STARTUPLAND

SAVE THE DATE: Bereits am 18. März findet unsere dritte STARTUPLAND statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über Startupland
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
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Digital Business & Startups
+++ RISE in STARTUPLAND +++ Nordic Alpha Partners +++ Minit Games +++ rebuy +++ AVES Reality +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ RISE in STARTUPLAND: Köln wird zur Scaleup-Hauptstadt +++ Nordic Alpha Partners (NAP) setzt vermehrt auf Deutschland +++ Games-Veteranen starten Minit Games +++ rebuy wächst auf 243 Millionen Umsatz +++ So funktioniert AVES Reality +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 3. März).
#STARTUPLAND: Noch 15 Tage!

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 18. März findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND
RISE in STARTUPLAND: Köln wird zur Scaleup-Hauptstadt von NRW
Vom 16. bis 22. März 2026 verwandelt sich Köln mit der RISE in STARTUPLAND wieder zur Scaleup-Hauptstadt von NRW. Eine ganze Woche lang dreht sich alles um Startups, die bereits die anfängliche Wachstumsphase erfolgreich abgeschlossen haben und nun weiter skalieren möchten. RISE in STARTUPLAND ist eine jährlich stattfindende Veranstaltungswoche rund um unsere STARTUPLAND Conference, die gemeinschaftlich von den verschiedenen Akteur*innen des Kölner Startup-Ökosystems organisiert wird. Das Format richtet sich an Scaleups, Investor*innen, Corporates und alle, die das Wachstum innovativer Geschäftsmodelle aktiv vorantreiben. Mehr über RISE in STARTUPLAND
#STARTUPTICKER
Nordic Alpha Partners
+++ Grünes Geld aus Dänemark! Der dänische GreenTech-Geldgeber Nordic Alpha Partners (NAP), 2017 gegründet, wird immer aktiver in Deutschland. Zuletzt investierte der millionenschwere Investor (AUM: 400 Millionen Euro) gemeinsam mit Altinvestor AM Ventures eine zweistellige Millionensumme in Additive Drives aus Dresden. Das Unternehmen kümmert sich um die „Entwicklung neuer, effizienterer und leistungsfähigerer Elektromotoren“. Zudem stieg NAP in den vergangenen Jahren bei Variolytics (34 %), Stabl (29 %) und DyeMansion (20 %) ein. Variolyticcs aus Stuttgart setzt auf klimaneutrale Kläranlagen. Das Münchner Unternehmen Stabl entwickelt eine “neue Generation Wechselrichter, die die Leistung und Effizienz der Batteriespeicher auf eine höhere Stufe heben”. DyeMansion aus München kümmert sich um 3D-Druck – und zwar im industriellen Sektor. Zu den Exits von NAP hierzulande gehört das Freiburger Ladestrom-Startup Wiferion, das 2023 von Tesla übernommen wurde. Das Beuteschema von NAP ist damit auch eindeutig beschrieben! Mehr über Nordic Alpha Partners
Minit Games
+++ Neustart! Die beiden Seriengründer Mark Buchholz und Ole Schaper (unter anderem Kyna Games, Sviper Splitscreen Studios) starten mit Minit Games wieder durch. Das Startup aus Hamburg entwickelt eine „offene Plattform“ für sogenannte Minits, also „hochwertige, kurzformatige interaktive Inhalte auf HTML5-Basis, die sofort und ohne Download in einem personalisierten, KI-gesteuerten Feed geladen werden“. Noch vor dem offiziellen Start investieren der englische Supercell-Investor LVP, Sony Innovation Fund und Business Angels wie Stefan Klemm, Timo Soininen und Klaas Kersting 2 Millionen US-Dollar in die Jungfirma. „At LVP, we look for teams that are not just building games, but are fundamentally
evolving the way people interact with them. Minit Games is solving the discoverability crisis by meeting players exactly where they spend their time: in the feed“, sagt Are Mack Growen von LVP. Mehr über Minit Games
rebuy
+++ Zahlencheck! Das Berliner Re-Commerce-Unternehmen rebuy verkündet für 2023 einen Umsatz in Höhe von 243 Millionen – und damit abermals einen Rekordumsatz. Bereits seit 2019 wirtschaftet das Unternehmen, 2009 gegründet, profitabel. Derzeit beschäftigt das Unternehmen über 550 Mitarbeitende. Mehr über rebuy
AVES Reality
+++ AVES Reality erzeugt aus Weltraumaufnahmen „digitale, dreidimensionale Replikas und Straßenkarten von ganzen Städten“. Matterwave Ventures, XISTA Science Ventures und investierten zuletzt 2,7 Millionen Euro in das Startup aus Garmisch-Partenkirchen. Mehr über AVES Reality
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ ISPTech erhält 5,5 Millionen +++ Ark Climate sammelt 2,1 Millionen ein +++ Minit Games bekommt 2 Millionen +++ Finanzspritze für Noxon +++ Holidu übernimmt bestfewo.de +++ Snocks kauft Les Lunes +++ storabble übernimmt on-storage. Mehr im Deal-Monitor
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
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