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HBM4 für Vera Rubin: Zurück von 22 auf 20 TB/s für mehr passende Chips

Nvidia wollte wohl zu schnell zu viel. Die Spezifikation für HBM4 für die Mainstream-Vera-Rubin-Lösung soll nun von 22 auf 20 TB/s gesenkt werden. Darüber könnte es jedoch eine „Ultra“-Lösung geben, die den schnellsten verfügbaren HBM4 nutzt.
Bereits im Februar wurde deutlich, dass Zuverlässigkeit den Vorrang hat. Dass sich dabei auch Nvidia mal zu weit nach vorn wagt, ist keine neue Erkenntnis. Schon bei GH200 wurde nach den Ursprungsangaben nachträglich der HBM3e-Takt gesenkt, H200 wurde mit noch geringer taktenden Chips ausgeliefert. Solch eine Zweiteilung könnte es nun auch bei HBM4 geben.
Bereits vor zwei Wochen hatte ZDNet in Südkorea spekuliert, dass Nvidia die Spezifikationen für HBM4 in der Breite noch einmal absenken könnte. Exakt dies scheint nun eingetreten zu sein, statt 11 oder gar 11,7 Gbps schnellen HBM4 wird nun eher 10 Gbps anvisiert, sodass am Ende 20 TB/s Bandbreite zur Verfügung stehen werden. Dass ist immer noch viel mehr, als Nvidia für Rubin im März 2025 das erste Mal in Spiel brachte: Seinerzeit wurde die Lösung mit 13 TB/s angekündigt, im September dann wurde die Zahl deutlich auf 20 TB/s angehoben, zur CES 2026 wuchs die Zahl weiter auf 22 TB/s.
Allem Anschein nach könnte Nvidia dabei aber letztlich nicht alle Produkte über einen Kamm scheren. Während die normale Version auf HBM4-Chips mit 10 Gbps setzt, könnte das Unternehmen im Rahmen der GTC 2026 in zwei Wochen eine hochgezüchtete Version von Nvidia Rubin mit ohnehin erhöhter TDP und dann auch schnelleren Speicher ankündigen. Auch dürfte es eine Trennung in reine Rubin-Chips und Vera Rubin als Mischung aus CPU und zwei GPUs auf einem PCB geben, so wie sie dann in den NVL72-Racks verbaut werden. Hier könnten dann je nach Produkt und Einsatzgebiet die zuletzt vorgestellten 11,7 Gbps schnellen Chips ins Spiel kommen, in naher Zukunft eventuell sogar die mit 13 Gbps, wie sie Samsung bereits in Aussicht gestellt hat. Ob und inwiefern die angeblichen Probleme bei SK Hynix mit dem Base Die von TSMC in ihren HBM4-Chips der Grund sind, lässt sich eventuell am Rande der Konferenz in zwei Wochen näher in Erfahrung bringen.
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Dungeon-Crawler Cralon: Überraschendes Release trifft weniger überraschende Kritik

Cralon, das Erstlingswerk der Gothic-Veteranen Björn und Jenny Pankratz, wurde überraschend am Freitag veröffentlicht. Dabei war erst Ende Februar eine Demoversion erschienen und hatte für reichlich negative Kritik gesorgt. Dass im „fertigen“ Spiel ebenso nicht alles rund läuft, ist daher weniger überraschend.
Cralon überrascht als Shadow Drop
Am 17. April erfolgt ohne vorherige Ankündigung die Veröffentlichung von Cralon als PC-Version auf Steam sowie als Konsolenfassung im PlayStation Store und im Xbox Store. Der Kaufpreis liegt bei 19,99 Euro.
Erste Tests ernüchternd
Für Spielemagazine wie Gamestar und IGN kam der Release nicht so überraschend, denn diese konnten bereits Testartikel vorbereiten und parallel zum Start veröffentlichen. Das Fazit fällt in beiden Fällen ernüchternd aus.
So schreibt IGN zum Beispiel „Sorry, aber das geht doch besser“ und beschreibt spielerische wie auch technische Mängel. Von einem Zwei-Personen-Studio könne zwar kein Meisterwerk erwarten, doch hätten andere kleine Teams schon weitaus besseres abgeliefert. „Wer schon damals Gothic alles verziehen hat, wird vielleicht auch hier alle Augen gnädig zudrücken“, wird zumindest eine Relevanz für Hardcore-Fans bescheinigt, die Charaktere und Story „charmant“ finden könnten. Doch abschließend heißt es: „Der Grubencharme rettet nicht über jeden Abgrund hinweg“.
Bei Gamestar versteckt sich der vollständige Test hinter einer Paywall. Doch die Bewertung von lediglich 66 von 100 möglichen Punkten sowie die wesentlichen Kritikpunkte sind einsehbar. Positiv werden die „beklemmende Atmosphäre“ und die „befriedigende Suche nach Beute“ erwähnt. Bemängelt werden wiederum „Schwächen im Kampfsystem“ und die kurze Spielzeit von rund 15 Stunden. Wer ein Rollenspiel mit vielschichtigen Charakteren erwartet, solle sich besser woanders umsehen. Trotz nur „solider Qualität“ motivierte das Spiel den Autor dennoch zum Weitermachen.
Viel negative Kritik auch auf Steam
Die Rezensionen auf Steam fallen aktuell mit 63 Prozent positiven Bewertungen „Ausgeglichen“ aus. Hier wird einerseits die Atmosphäre und das Voice-Acting (bis auf den Hauptcharakter) gelobt, andererseits ist auch hier das Kampfsystem mit mangelhaftem Trefferfeedback einer der großen Kritikpunkte. Die Qualität der Spielwelt und die Menüs missfallen wiederum oft. Auch von einem ehemaligen Spieledesigner von Piranha Bytes, allerdings aus der jüngeren Vergangenheit, gibt es auf Steam keine Empfehlung. Laut Kitsunaki alias Jan Köster sei das Spiel durchaus unterhaltsam, doch Kampfsystem, User-Interface und auch die Geschichte könnten nicht überzeugen.
Zu wenig Zeit investiert?
Am Ende müssen sich die Entwickler vorwerfen lassen, nicht genügend Zeit in ihr Debüt investiert zu haben. Das Pithead Studio wurde erst im Sommer 2024 gegründet und erst seit Februar 2025 ist bekannt, dass das Ehepaar Pankratz an einem 3D-Dungeon-Crawler namens Cralon arbeitet.
Nur rund ein Jahr später war die Demo von Cralon im Februar 2026 erschienen. Da diese bereits für Enttäuschung bei den Spielern sorgte, ist es eben wenig überraschend, dass sich binnen weniger Wochen bis zum Release nicht viel geändert hat.
Die Redaktion dankt Community-Mitglied „Blackland“ für den Hinweis zu dieser News.
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Ranking der KI-Chatbots: ChatGPT büßt immer mehr Vorsprung ein
Laut den Zahlen des Web-Analysedienstes SimilarWeb bleibt ChatGPT der Spitzenreiter bei den generativen KI-Chatbots, der Vorsprung schmilzt aber. Beim Webseiten-Traffic kam ChatGPT im März auf einen Anteil von 56,72 Prozent. Zwölf Monate zuvor waren es noch 77,43 Prozent, vor drei Monaten hatte man noch 63,19 Prozent.
Auf Rang 2 liegt weiterhin Googles KI-Assistent Gemini. Dieser lag vor einem Jahr bei 6 Prozent, vor drei Monaten waren es 22,59 Prozent, nun sind es nochmals knapp drei Prozentpunkte mehr. Hype-Modelle wie die Bild-KI Nano Banana, der Erfolg von Gemini 3 sowie die Integration in zahlreiche Google-Dienste helfen dem Konzern.
- ChatGPT: 56,72 Prozent
- Gemini: 25,46 Prozent
- Claude: 6,02 Prozent
- DeepSeek: 3,74 Prozent
- Grok: 3,44 Prozent
- Copilot: 1,99 Prozent
- Perplexity: 1,64 Prozent
Anthropics Claude-Assistent konnte ebenfalls zulegen. Anfang des Jahres lag der Anteil beim Traffic noch bei 2,22 Prozent, im März waren es 6,02 Prozent. Damit ist man im Ranking von Platz 5 auf Rang 3 aufgestiegen. Doch die Ergebnisse zeigen auch: Populär ist Claude vor allem bei Enthusiasten und Unternehmen, die etwa den Agenten Claude Code einsetzen. Das Massengeschäft mit den Privatnutzern dominiert weiterhin OpenAI.
Zu den Verlierern zählt der Chatbot Grok von Elon Musks KI-Firma xAI. Der kam vor einem Jahr noch auf 7,03 Prozent, jetzt sind es nur noch 3,26 Prozent.
Der KI-Markt ist heftig umkämpft
Was bei diesen Zahlen relevant ist: Es handelt sich um relative Marktanteile. Bei den absoluten Werten wächst ChatGPT etwa weiterhin. Bei der Bekanntgabe der letzten Finanzrunde im März erklärte OpenAI, der KI-Assistent habe mittlerweile 900 Millionen wöchentlich aktive Nutzer. Damit befindet man sich weiterhin auf Wachstumskurs.
Dennoch zeigen die Ergebnisse, wie umkämpft der Markt der KI-Assistenten ist. OpenAI hat bei der letzten Finanzierungsrunde zwar rund 120 Milliarden US-Dollar eingesammelt und kommt auf eine Bewertung von 850 Milliarden US-Dollar, angesichts der Erfolge von Anthropic und dem KI-Agenten Claude Code steht der KI-Marktführer aber unter Druck. Die Konsequenz ist eine optimierte Entwicklung, die etwa zu einer Super-App führen soll, die ChatGPT mit OpenAIs Agenten Codex und Web-Browsing vereint.
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CB-Funk-Podcast #165: Quasselrunde zu aktuellen und nächsten Spiele-Highlights

In einer nachgeschobenen Folge des CB-Funk-Podcast analysieren Fabian und Max das Spielejahr 2026. Neben dem Blick in die Zukunft resümieren die beiden auch über die bisherigen Veröffentlichungen. Zum Ausklang werden dann noch die persönlichen Highlights diskutiert.
CB-Funk: Die einhundertfünfundsechzigste Episode
Nach einem Fauxpas bei der Folge #163 sendet der CB-Funk in dieser Woche zum zweiten Mal an die digitalen Empfangsgeräte und beleuchtet dabei in knapp zwei Stunden die bislang erschienen Spielekracher und blickt zudem in die nahe Zukunft, mitsamt der noch zu erwartenden Spiele-Highlights. Analytisch zerpflücken Fabian und Max dabei alle großen Namen und äußern gleichermaßen Lob wie auch harsche Kritik.
Während „Must-Play-Wertungen“ von über 90/100 Punkten via Metacritic bislang ausblieben, kamen bereits einige Titel haarscharf an diesen Wert heran. Überzeugen können aber unter anderem auch Resident Evil Requiem (Test) und Crimson Desert (Test). Ausblicke geben die beiden Podcast-Gastgeber neben dem alles überschattenden GTA 6 auch zu James Bond sowie den Remakes und Reboots zu Tomb Raider, Gothic 1 und Fable. Kurz angerissen werden am Ende auch die jeweils persönlichen Highlights.
Wir beantworten eure Fragen
Und wie üblich zur Erinnerung: Wir möchten im CB-Funk jede Woche einige Fragen beantworten, die zum Podcast, zur Redaktion oder zu unseren Themen passen. Gerne könnt ihr eure Fragen an podcast@computerbase.de richten oder aber uns hier im Forum oder auf Discord per Direktnachricht anschreiben – wir sind gespannt!
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Übersicht zu den bisherigen Episoden
Eine Übersicht zu den bisherigen Podcast-Folgen und den entsprechenden Artikeln mit Kommentarbereich ist auf der Themenseite CB-Funk zu finden.
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