Künstliche Intelligenz
IT-Sicherheitstag Mainz: Risiken in digitalen Lieferketten im Blick
Unternehmen sind heute stärker denn je in digitale Lieferketten eingebunden. Software, Cloud-Dienste, externe Dienstleister oder Logistikpartner greifen ineinander und eröffnen damit auch neue Angriffsflächen. Genau hier setzt der IT-Sicherheitstag Mainz am 6. Mai an. Die Konferenz wird gemeinsam von heise und der Hochschule Mainz ausgerichtet und widmet sich in diesem Jahr dem Leitthema „Supply Chain Security – Sicherheit in vernetzten Wertschöpfungsketten“.
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Angriffe auf Lieferketten gehören seit einigen Jahren zu den besonders kritischen Bedrohungsszenarien in der IT-Sicherheit. Kompromittierte Software-Updates, manipulierte Komponenten oder unzureichend gesicherte Dienstleister können weitreichende Auswirkungen haben – oft über viele Organisationen hinweg. Entsprechend rücken auch regulatorische Anforderungen und neue Sicherheitsstrategien stärker in den Fokus.
Der IT-Sicherheitstag Mainz greift diese Entwicklungen auf und bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Expertinnen und Experten diskutieren, wie Unternehmen Risiken entlang der Lieferkette besser erkennen, bewerten und kontrollieren können. Das detaillierte Programm der eintägigen Konferenz wird derzeit vorbereitet und soll in Kürze veröffentlicht werden.
Blind-Bird-Ticket ab sofort hier verfügbar.
Tickets für den IT-Sicherheitstag sind bereits erhältlich. Aktuell gibt es ein vergünstigtes Blind-Bird-Ticket für 180 Euro (inkl. 19 % MwSt.), der reguläre Preis beträgt 279 Euro. Eine Tagesverpflegung ist im Ticketpreis enthalten.
Die Veranstaltung findet am 6. Mai 2026 auf dem Campus der Hochschule Mainz statt und bietet neben dem Fachprogramm Gelegenheit zum Austausch mit Referierenden, Partnern und anderen IT-Sicherheitsverantwortlichen.
(kaku)
Künstliche Intelligenz
Social Media: Länder fordern strikten Jugendschutz und IP-Speicherung
Die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) hat auf ihrer jüngsten Sitzung am Donnerstag in Berlin einen Kurswechsel in der digitalen Ordnungspolitik signalisiert. Im Zentrum der Beratungen stand die psychische Gesundheit der jüngsten Nutzergeneration, die nach Ansicht der Länderchefs im digitalen Raum systemischen Risiken ausgesetzt ist. Suchtmechanismen, Desinformation sowie Hass und Hetze nennen sie als zentrale Gefahren, vor denen Kinder und Jugendliche ein Recht auf Schutz haben. Die Politik will dabei vor allem die Betreiber von Social-Media-Plattformen in die Pflicht nehmen, deren wirtschaftliche Interessen künftig hinter dem Kindeswohl zurückstehen müssten.
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Ein Pfeiler der Strategie ist die Einführung „altersgestufter Regelungen für den Zugang zu und die Ausgestaltung von“ Social-Media-Angeboten. Die Regierungschefs unterstreichen dabei aber, dass technische Vorgaben allein nicht ausreichen: Sie müssten zwingend von einer systematischen und flächendeckenden Förderung der Medienkompetenz an Schulen begleitet werden. Ziel ist es, Schüler frühzeitig darauf vorzubereiten, verantwortungsvoll und reflektiert mit digitalen Angeboten umzugehen.
Zwischen Verbot und Verantwortung
Lohnend ist der Vergleich des finalen Beschlusses mit einem weitergehenden Entwurf aus Mecklenburg-Vorpommern, der sich für ein partielles Social-Media-Verbot starkmachte. Diese Initiative, die unter anderem am Widerstand von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) scheiterte, wird in einer Protokollerklärung von elf Bundesländern gestützt. Darunter sind Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen.
Dieses Lager plädiert für ein Konzept des „verantwortungsvollen digitalen Erwachsenwerdens“. Es verlangt auf Basis einer verpflichtenden Altersverifikation eine konkrete Altersuntergrenze von 14 Jahren für den Zugang zu Social-Media-Plattformen.
Zudem sieht dieser restriktivere Kurs einer Ländermehrheit vor, dass Plattformen für Jugendliche bis 16 Jahre verpflichtend altersgerecht ausgestaltet sein müssen, um deren besonderem Schutzbedürfnis Rechnung zu tragen. Weiterer, in der Protokollerklärung nicht aufgegriffener Punkt des Entwurfs aus Schwerin war die Regulierung algorithmischer Empfehlungssysteme: Diese sollten für Nutzer ab 16 Jahren nur noch nach einer bewussten Entscheidung im Sinne eines Opt-in-Modells zulässig sein. Die Länder streben hier nun vorrangig eine Lösung auf EU-Ebene an, um einheitliche Bedingungen im gesamten Binnenmarkt zu schaffen.
Die grundsätzliche Linie der Länder findet auch in der Bundespolitik Widerhall. Auf ihrem Bundesparteitag in Stuttgart beschloss die CDU, dass die Bundesregierung eine gesetzliche Altersgrenze von 14 Jahren für die Nutzung sozialer Netzwerke einführen soll. Für 14- bis 16-Jährige müssten spezielle, eingeschränkte Jugendversionen der Dienste bereitgestellt werden. Ein Impulspapier der SPD sieht nahezu identische Altersabstufungen vor. Zur technischen Umsetzung der notwendigen Identitätsprüfung hoffen die Sozialdemokraten auf die EUDI-Wallet, was besonders problematisch wäre.
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Vorratsdatenspeicherung soll rasch kommen
Gegen die Pläne regt sich Widerstand: Tech-Verbände, Kinder- und Bürgerrechtler bezweifeln die Wirksamkeit eines pauschalen Banns. Sie warnen vor einer digitalen Ausgrenzung und der Entstehung unkontrollierter Schattenräume. Die Verfasser einer Studie für das EU-Parlament gossen Wasser in den Wein der Regulierer: Sie kamen zum Schluss, dass eine flächendeckende Altersverifikation in einer liberalen Demokratie kaum rechtssicher und praktisch umsetzbar sei. Der Schutz der Privatsphäre kollidiere dabei mit der notwendigen Identifizierung der Nutzer.
Trotz dieser Bedenken fordern die Länder parallel eine Stärkung des strafrechtlichen Kinderschutzes im Netz. Ein heftig umstrittener Punkt ist dabei der Ruf nach einer IP-Adressdatenspeicherung. Die Länderchefs verweisen auf alarmierende Zahlen aus dem Jahr 2025, wonach über 17.000 Hinweise auf Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs im Sande verlaufen seien, weil die Tatverdächtigen angeblich mangels gespeicherter Daten nicht identifiziert werden konnten. Vor diesem Hintergrund begrüßt die MPK den Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums vom Dezember, der eine dreimonatige Speicherpflicht vorsieht. Sie drängt auf eine zügige Verabschiedung des Gesetzes.
International bauen die Regierungschefs auf die Einrichtung eines EU-Zentrums zur Prävention und Bekämpfung sexuellen Missbrauchs. Dieses soll effektive Vorschriften zur Durchsetzung von Schutzmaßnahmen gegenüber Online-Unternehmen aufstellen und koordinieren.
(mki)
Künstliche Intelligenz
Raumluftsensor Air-Q Radon im Test: Radon, VOC und Raumklima im Griff
Der Air-Q Radon misst radioaktives Gas und weitere Luftdaten wie VOC, Temperatur und Luftfeuchte. Wie gut das Gerät im Alltag funktioniert, zeigt der Test.
In Deutschland fordert Radon jährlich mehr Todesopfer als der Straßenverkehr, wobei die Radon-Belastung unterschiedlich verteilt ist. Das unsichtbare, radioaktive Gas entweicht aus dem Boden oder Baumaterialien und kann sich in Innenräumen anreichern, was langfristig das Lungenkrebsrisiko erhöht. Das Bundesamt für Strahlenschutz führt über sechs Prozent der Lungenkrebstodesfälle auf zu hohe Radon-Belastung zurück – etwa 2.800 Tote pro Jahr.
Regelmäßiges Lüften hilft, die Belastung zu reduzieren, ebenso wie Luftreiniger. Doch um die tatsächliche Konzentration zu kennen, sind spezielle Messgeräte wie der FT Lab Radon Eye RD200 (Testbericht). Der Radon-Messer überzeugt zwar durch eine zuverlässige und zügige Messung, bietet aber keine Integration in Smart-Home-Systeme, und aus der Ferne kann man die Daten auch nicht abrufen. Letztere Möglichkeiten bieten etwa der Airthings View Plus (Testbericht) oder der Air-Q Radon. Anders als beim Airthings erfolgt die Radon-Messung beim Air-Q aber deutlich zügiger. Während der Airthings pro Stunde einen Radon-Durchschschnittswert ermittelt, liefert der Air-Q Daten innerhalb weniger Sekunden.
Im Test zeigt sich, was der Air-Q Radon neben der reinen Radon-Messung noch leisten kann und wie er sich im Praxiseinsatz schlägt.
Bilder: Air-Q Radon
Air-Q Radon: Der Luftgütesensor misst in der Standardausstattung Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck. Der Air-Q Radon Science kann hingegen mit bis zu 11 Sensoren ausgestattet werden (Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, CO₂, Feinstaub PM1, PM2.5, PM4, PM10, Partikelgröße).
Air-Q Radon: Der Luftgütesensor misst in der Standardausstattung Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck. Der Air-Q Radon Science kann hingegen mit bis zu 11 Sensoren ausgestattet werden (Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, CO₂, Feinstaub PM1, PM2.5, PM4, PM10, Partikelgröße).
Air-Q Radon: Der Luftgütesensor misst in der Standardausstattung Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck. Der Air-Q Radon Science kann hingegen mit bis zu 11 Sensoren ausgestattet werden (Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, CO₂, Feinstaub PM1, PM2.5, PM4, PM10, Partikelgröße).
Air-Q Radon: Der Luftgütesensor misst in der Standardausstattung Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck. Der Air-Q Radon Science kann hingegen mit bis zu 11 Sensoren ausgestattet werden (Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, CO₂, Feinstaub PM1, PM2.5, PM4, PM10, Partikelgröße).
Air-Q Radon: Der Luftgütesensor misst in der Standardausstattung Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck. Der Air-Q Radon Science kann hingegen mit bis zu 11 Sensoren ausgestattet werden (Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, CO₂, Feinstaub PM1, PM2.5, PM4, PM10, Partikelgröße).
Air-Q Radon: Der Luftgütesensor misst in der Standardausstattung Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck. Der Air-Q Radon Science kann hingegen mit bis zu 11 Sensoren ausgestattet werden (Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, CO₂, Feinstaub PM1, PM2.5, PM4, PM10, Partikelgröße).
Air-Q Radon: Der Luftgütesensor misst in der Standardausstattung Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck. Der Air-Q Radon Science kann hingegen mit bis zu 11 Sensoren ausgestattet werden (Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, CO₂, Feinstaub PM1, PM2.5, PM4, PM10, Partikelgröße).
Air-Q Radon: Der Luftgütesensor misst in der Standardausstattung Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck. Der Air-Q Radon Science kann hingegen mit bis zu 11 Sensoren ausgestattet werden (Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, CO₂, Feinstaub PM1, PM2.5, PM4, PM10, Partikelgröße).
Air-Q Radon: Der Luftgütesensor misst in der Standardausstattung Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck. Der Air-Q Radon Science kann hingegen mit bis zu 11 Sensoren ausgestattet werden (Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, CO₂, Feinstaub PM1, PM2.5, PM4, PM10, Partikelgröße).
Air-Q Radon: Der Luftgütesensor misst in der Standardausstattung Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck. Der Air-Q Radon Science kann hingegen mit bis zu 11 Sensoren ausgestattet werden (Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, CO₂, Feinstaub PM1, PM2.5, PM4, PM10, Partikelgröße).
Die Air-Q-App überzeugt nicht nur mit einer übersichtlichen Darstellung der gemessenen Sensorwerte, sondern auch mit detaillierten Erläuterungen.
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Dank einer Integration für Home Assistant steht der Air-Q Radon auch unter dem beliebten Smart-Home-System für Automatisierungen zur Verfügung. Mittels Dashboards lassen sich Daten bequem auswerten.
Dank einer Integration für Home Assistant steht der Air-Q Radon auch unter dem beliebten Smart-Home-System für Automatisierungen zur Verfügung. Mittels Dashboards lassen sich Daten bequem auswerten.
Dank einer Integration für Home Assistant steht der Air-Q Radon auch unter dem beliebten Smart-Home-System für Automatisierungen zur Verfügung. Mittels Dashboards lassen sich Daten bequem auswerten.
Dank einer Integration für Home Assistant steht der Air-Q Radon auch unter dem beliebten Smart-Home-System für Automatisierungen zur Verfügung. Mittels Dashboards lassen sich Daten bequem auswerten.
Dank einer Integration für Home Assistant steht der Air-Q Radon auch unter dem beliebten Smart-Home-System für Automatisierungen zur Verfügung. Mittels Dashboards lassen sich Daten bequem auswerten.
Design und App
Aufgrund der für die Radon-Messung erforderlichen Messkammer fällt der Air-Q Radon mit den Abmessungen 10,50 × 10,50 × 14,50 cm gegenüber dem Air-Q Pro mit 13,50 × 4,90 × 11,80 cm relativ voluminös aus. Mit Strom wird das Gerät über ein drei Meter langes USB-A-auf-USB-C-Kabel versorgt, wobei der USB-A-Anschluss an das mitgelieferte USB-Netzteil und der USB-C-Stecker mit dem Anschluss an der Unterseite des Geräts verbunden wird.
Wie der Air-Q signalisiert auch der Radon die Luftqualität über zwei LED-Anzeigen an der Vorderseite des Gehäuses. Sie verlaufen senkrecht und erreichen mit neun einzelnen LEDs eine Länge von etwa 6 cm. Was dort signalisiert wird, können Anwender in der Air-Q-App, die auch für Tablets optimiert ist, einstellen. Dabei stehen die errechneten Indexe für Gesundheit, Schimmelfrei und Leistung wie auch Einzelwerte wie Radon oder Feuchtigkeit zur Auswahl. Die Air-Q-App erläutert, was das Leuchten der einzelnen LEDs bedeutet. Hat man Radon eingestellt, leuchten sämtliche LEDs in hellgrün, wenn die Radonkonzentration weniger als 30 Bq/m³ beträgt. Sind alle LEDs rot, entspricht dies einer Radonkonzentration von 560 Bq/m³. Die Zwischenabstufung in Orange zeigt 30 BQ/m³ je LED an. Man sieht also auf den ersten Blick, ohne die App bemühen zu müssen, wie gut die aktuelle Raumluftqualität ist.
Die Air-Q-App zeigt die Werte der einzelnen Sensoren in übersichtlichen Grafiken an. Wer eine Auswertung am Desktop wünscht, kann dies über die Registrierung des Geräts in der Air-Q-Cloud, die man in den Cloud-Einstellungen der App aktiviert, realisieren. Damit gelingt auch eine Fernabfrage des Geräts. Unter my.air-q.com kann man nach der Registrierung die Werte des Air-Q Radon auch am Desktop abrufen.
Der Air-Q Radon bietet auch eine Push-Funktion, die man in der App aktivieren kann. Dann erhält man entsprechende Warnmeldungen, wenn Grenzwerte überschritten werden.
Wie genau sind die Messwerte?
Die vom Air-Q ermittelten Werte haben wir mit anderen Raumluftsensoren wie dem FT Lab Radon Eye RD200 (Testbericht), Airthings View Plus (Testbericht) verglichen. Dabei zeigt sich, dass Radon Eye RD200 und Air-Q-Radon eine ähnlich hohe Radonkonzentration erfassen, der Air-Q-Radon aber bereits nach knapp zwei Sekunden auf veränderte Werte reagiert, während der Radon Eye RD200 diese erst nach 10 Minuten liefert. Am langsamsten geht der Airthings View Plus zu Werke, der nur stündlich Durchschnittswerte anzeigt. Zudem liegen diese etwas unterhalb der von Radon Eye RD200 und Air-Q Radon ermittelten Radonkonzentration.
Die Werte der anderen Sensoren wie Temperatur, Luftfeuchte und Luftdruck entsprechen in etwa denen, die wir auch beim Airthings View Plus oder anderen Raumluftsensoren wie Awair Element (Testbericht) erhalten. Außerdem lassen sich die Sensoren auch kalibrieren, sodass man diese mit anderen Messgeräten abgleichen kann.
Wie gut ist die Smart-Home-Integration?
Unter Home Assistant steht eine Integration für den Air-Q Radon zur Verfügung, sodass man die Werte des Geräts auch für Automatisierungen nutzen kann. Auch lassen sich damit Benachrichtigungen auch in Form von E-Mails versenden und nicht nur Push-Nachrichten, wie sie die Air-Q-App bereitstellt.
Eine Auswertung der Daten kann standardmäßig mit der in Home Assistant integrierten Historien-Funktion erfolgen. Alternativ bieten sich auch interaktive Dashboards, etwa auf Basis von Plotly Graph Card.
Neben Home Assistant unterstützt der Air-Q Radon auch eine einfache Einbindung in Homey Pro und Iobroker. Etwas schwieriger ist der Anschluss an Homematic. Eine Unterstützung für Matter ist angekündigt, steht aber noch nicht zur Verfügung.
Preis
Der Air-Q Radon kostet in der Standardausführung mit fünf Sensoren für Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck 369 Euro. Dieses Modell kann nicht mit zusätzlichen Sensoren erweitert werden. Wer mehr Sensoren benötigt, greift zum Air-Q Radon Science, der in der Grundausstattung 500 Euro kostet und mit bis zu elf Sensoren (Radon, VOC, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, CO₂, Feinstaub PM1, PM2.5, PM4, PM10, Partikelgröße) für 659 Euro angeboten wird. Die Science-Varianten richten sich an Wissenschaftler und Entwickler, die über die lokale API das Gerät für ihre Bedürfnisse konfigurieren können. Eine entsprechende Dokumentation steht auf parat.
Die folgende Tabelle zeigt alle Air-Q-Varianten.
Fazit
Ein Radon-Messgerät ist angesichts der großen Gesundheitsgefahren eine sinnvolle Investition. Allerdings kommt es darauf an, wo man wohnt. Die Karte des Bundesamtes für Strahlenschutz bietet einen detaillierten Überblick. Wohnt man in einem der stark belasteten Gebiete, ist der Air-Q Radon ein nützlicher Begleiter. Gegenüber dem Mitbewerb zeichnet sich das von der Corant GmbH aus Leipzig entwickelte Gerät durch eine Radon-Messung innerhalb von wenigen Sekunden aus, während andere Geräte dafür 10 Minuten oder eine Stunde benötigen. So kann man auf einen Anstieg der Radonkonzentration schneller reagieren. Zudem bietet es eine offene Architektur und unterstützt zahlreiche Smart-Home-Plattformen wie Home Assistant, sodass man den Air-Q Radon, der in der Standardausführung für 369 Euro Euro erhältlich ist, auch für Automatisierungen und zur bequemen Datenauswertung ganz ohne Cloud am Desktop nutzen kann.
Künstliche Intelligenz
„Spaßig und freundlich“: Warum das MacBook Neo so heißt wie es heißt
Apples erster neuer Mac seit dem Mac Studio führt ein neues Namensschema ein: Nach MacBook Pro, MacBook Air und dem MacBook ohne Bezeichnung (eingestellt 2019) kommt nun das MacBook Neo. Doch was hat sich Apple bei dem ungewöhnlichen Namen gedacht? Einen kleinen Einblick in die Denkweise gab jetzt eine Marketingdirektorin des Konzerns. Im Rahmen der Londoner „Special Apple Experience“ teilte Colleen Novielli, Director Mac Product Marketing, mit, es sei dem Konzern darum gegangen, etwas zu schaffen, das sich „spaßig und freundlich und frisch“ anfühlt. Dies passe genau zum Geist dieses Produkts, sagte Novielli gegenüber Techradar.
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iPhone Neo, iPad Neo
Neo kommt vom griechischen Wort „Neos“ und heißt so viel wie „neu, jung“ oder „kürzlich“. Es wird seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vor allem als Wortanhang verwendet, wobei der Begriff neutral besetzt ist – er kann eine gute wie schlechte Neuentwicklung beschreiben. Mit der „The Matrix“-Figur hat das MacBook Neo jedenfalls nichts zu tun. Der Konzern wollte erwartungsgemäß nicht verraten, ob Neo noch für weitere Produkte kommt – etwa beim iPad oder beim iPhone. Das könne sie nicht beantworten, so Novielli lächelnd.
Das MacBook Neo ist mit einem Preis ab 699 Euro das bislang günstigste Mac-Notebook – und mischt damit im günstigeren Windows-Segment mit. „Wenn Sie an viele vergleichbare PCs denken, die Sie in dieser Preisklasse bekommen können, werden Sie feststellen, dass es sehr einfach ist, einen Computer mit Funktionen und einer Nutzererfahrung zu bauen, die gerade noch so in Ordnung sind.“
Das erste Air kostete 1300 US-Dollar
Das MacBook Neo solle so aber nicht sein, man habe es durch Detailliebe perfektionieren wollen. Apple geht davon aus, die Maschine zu neuen Zielgruppen bringen zu können, eine Art Demokratisierung des Macs steht also an. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir dieses tolle neue Produkt weltweit vielen weiteren Kunden anbieten können.“
Apple wisse, was derzeit in der Welt passiere und versuche sicherzustellen, die richtigen Produkte an die richtigen Kunden zur richtigen Zeit zu liefern. Novielli erinnerte daran, dass das erste MacBook Air nur über eine einzige USB-C-Schnittstelle verfügt habe. Das Neo hat nun immerhin zwei. Für das allererste MacBook Air wurden einst 1699 Euro fällig.
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(bsc)
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