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IT-Sicherheitstag Mainz: Risiken in digitalen Lieferketten im Blick


Unternehmen sind heute stärker denn je in digitale Lieferketten eingebunden. Software, Cloud-Dienste, externe Dienstleister oder Logistikpartner greifen ineinander und eröffnen damit auch neue Angriffsflächen. Genau hier setzt der IT-Sicherheitstag Mainz am 6. Mai an. Die Konferenz wird gemeinsam von heise und der Hochschule Mainz ausgerichtet und widmet sich in diesem Jahr dem Leitthema „Supply Chain Security – Sicherheit in vernetzten Wertschöpfungsketten“.

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Angriffe auf Lieferketten gehören seit einigen Jahren zu den besonders kritischen Bedrohungsszenarien in der IT-Sicherheit. Kompromittierte Software-Updates, manipulierte Komponenten oder unzureichend gesicherte Dienstleister können weitreichende Auswirkungen haben – oft über viele Organisationen hinweg. Entsprechend rücken auch regulatorische Anforderungen und neue Sicherheitsstrategien stärker in den Fokus.

Der IT-Sicherheitstag Mainz greift diese Entwicklungen auf und bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Expertinnen und Experten diskutieren, wie Unternehmen Risiken entlang der Lieferkette besser erkennen, bewerten und kontrollieren können. Das detaillierte Programm der eintägigen Konferenz wird derzeit vorbereitet und soll in Kürze veröffentlicht werden.

Tickets für den IT-Sicherheitstag sind bereits erhältlich. Aktuell gibt es ein vergünstigtes Blind-Bird-Ticket für 180 Euro (inkl. 19 % MwSt.), der reguläre Preis beträgt 279 Euro. Eine Tagesverpflegung ist im Ticketpreis enthalten.

Die Veranstaltung findet am 6. Mai 2026 auf dem Campus der Hochschule Mainz statt und bietet neben dem Fachprogramm Gelegenheit zum Austausch mit Referierenden, Partnern und anderen IT-Sicherheitsverantwortlichen.


(kaku)



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AMDs neues AM5-Topmodell kostet 910 Euro


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

AMD stellt sein neues Prozessortopmodell für die Plattform AM5 vor. Am morgigen 22. April 2026 erscheint der bereits angekündigte Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition um voraussichtlich 15:00 Uhr im Handel. Bis dahin kommt auch ein Test zur CPU online.

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Alle verbliebenen Informationen gibt es jetzt einen Tag vorher. Damit nennt AMD jetzt auch die offizielle Preisempfehlung für Europa: 910 Euro kostet der 16-Kern-Prozessor.

Der bisherige Ryzen 9 9950X3D hat eine Preisempfehlung von 769 Euro, ist im Handel aber bereits deutlich günstiger erhältlich (ab 643 €). Zum Start müssen Interessierte für den Ryzen 9 9950X3D2 folglich gut 40 Prozent Aufpreis zahlen.

Dafür bekommen Käufer 64 MByte zusätzlichen Level-3-Cache: AMD stattet beim Ryzen 9 9950X3D2 beide Compute-Chiplets mit einem gestapelten Cache-Die aus. So kommt der Prozessor auf 192 MByte Level-3-Cache. Beim bisherigen Ryzen 9 9950X3D hatte nur eins der zwei Compute-Chiplets ein solches Cache-Die für insgesamt 128 MByte Level-3-Cache. Beim Ryzen 9 9950X3D2 muss der Windows-Scheduler nicht mehr entscheiden, ob eine Anwendung oder ein Spiel auf dem Chiplet mit Extra-Cache oder auf dem mit höheren Taktfrequenzen läuft.

Seit der Vorstellung früherer X3D-Prozessoren hat AMD die Hitzeentwicklung und damit die Taktfrequenzen der gestapelten Dies in den Griff bekommen. Der Ryzen 9 9950X3D2 büßt lediglich 100 MHz Turbo-Takt ein, kommt also auf 5,6 statt 5,7 GHz wie die CPU-Kerne ohne Extra-Cache im Ryzen 9 9950X3D. Allerdings steigt auch die elektrische Leistungsaufnahme: AMD erhöht die Thermal Design Power (TDP) von 170 auf 200 Watt. Das reale Limit (Package Power Tracking, PPT) liegt noch etwas darüber.

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Die angehobenen Preise des neuen Ryzen 9 9950X3D2 und auch schon beim zuvor vorgestellte Ryzen 7 9850X3D untermauern, wo die Reise preislich bei Prozessoren hingeht. Gerüchte über Preissteigerungen bei bereits erhältlichen CPUs gibt es seit Monaten.

Die Preissteigerungen sind auch eine Folge des KI-Booms: Sowohl AMD als auch Intel konzentrieren sich auf margenträchtige Serverprozessoren für KI-Rechenzentren. Dadurch bleibt weniger Kapazität für Desktop-PCs und Notebooks übrig.


(mma)



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DMEA: Wie digitale Kommunikation Patienten stärken soll


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Gleich zu Beginn der Medizin-IT-Messe DMEA in Berlin wurde ein Thema gesetzt, das die digitale Transformation im Gesundheitswesen grundlegend prägt: Kommunikation mit Patienten kommt oft zu kurz, weil das Gesundheitssystem historisch auf Behandlung ausgerichtet ist – nicht auf Beziehung: Termine sind zu kurz, Prozesse zu starr, digitale Tools zu selten in den Alltag integriert und die Rolle der Patienten als aktive Mitentscheider kulturell noch längst nicht selbstverständlich.

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Darum machte Moderatorin Andrea Galle, Vorständin der mkk – meine krankenkasse, gleich zu Beginn klar: „Eigentlich werden wir nicht über Digitalisierung reden. Wir werden über Beziehung reden.“ Und weiter: „Am Ende geht es genau darum, wie wir miteinander unsere Beziehung gestalten.“

Unter dem Titel „Mitreden, mitentscheiden, mitgestalten“ zeigten vier Projekte, wie sie die Rolle der Patienten stärken wollen – weg vom reinen Informationsempfänger hin zu einem aktiven Teil des Versorgungsgeschehens.

Den Auftakt machten Gudrun Liß und Andreas Hempel von der Asklepios Service IT mit ihrem Patientenportal. Ihr Ausgangspunkt: Patienten haben heute oft mangelnde Transparenz über die Behandlungsschritte, die mit ihnen geplant sind. Termine, Dokumente, Aufgaben und Nachrichten sollen künftig an einem Ort zusammenlaufen – und Patienten so aktiv in den Behandlungsprozess einbinden.

Dabei betonten beide, dass technische Lösungen allein nicht ausreichen. „Eine gute Versorgung entsteht nicht mehr nur durch eine gute Behandlung. Sondern auch durch eine kontinuierliche Information, gute Kommunikation“, so Hempel. Und Liß betonte klar: „Ein Portal ist kein IT-Projekt.“ Entscheidend seien die Integration in klinische Abläufe, das Einbeziehen der Mitarbeitenden und ein konsequentes Change-Management. Ohne diesen organisatorischen Unterbau, so die Erfahrung aus den Pilotprojekten, entstünden schnell doppelte Dokumentation und mangelnde Akzeptanz.

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Wie digitale Werkzeuge die Interaktion im Arztgespräch verändern können, zeigte Martin Huber mit seinem kostenlosen, KI-gestützten „ClinicCoach“ für Android und iOS. Er schilderte, was passiert, wenn Patienten zwar informiert, aber nicht vorbereitet in ein Gespräch gehen: Frustration, Missverständnisse, das Gefühl, nicht gehört zu werden. „Medizin ist einfach kein Online-Shopping“, sagte Huber – und spielte damit sowohl auf die Grenzen unkritischer Internetrecherche als auch auf die Komplexität medizinischer Entscheidungen an.

Sein ClinicCoach setzt früher an: In einem dialogbasierten Prozess hilft die Anwendung, Symptome, Sorgen und Fragen zu strukturieren. Dabei gehe es nicht in erster Linie um Daten, sondern laut Huber um „Zuversicht, Lösungen, Werte und dass der Patient seinen eigenen Weg findet“. Das Ergebnis: Patienten seien besser vorbereitet und könnten auf Augenhöhe in das Gespräch gehen.

Was Huber besonders antreibt, machte er am Ende seines Vortrags deutlich. Die Geschichte, die er zuvor als Patientenbeispiel präsentiert hatte, war seine eigene: 2018 erhielt er die Diagnose Kopftumor. „Ich habe mich damals wirklich alleine gefühlt“, sagte er. „Das war das, was mich am meisten bewegt hat – dieses Gefühl, dass Patienten nicht alleine sein sollten.“

Caroline Ringauf von Fresenius Medical Care zeigte am Beispiel der Heimdialyse, wie entscheidend die ersten Wochen nach dem Wechsel in das häusliche Umfeld sind. Bis zu 20 Prozent der Patienten brechen die Therapie in den ersten 90 Tagen ab – trotz intensiver Vorbereitung. Der Auslöser für einen Wandel war eine simple, aber entscheidende Rückmeldung aus einer Pilotphase: „Es ist gut, dass meine Pflegekraft meine Behandlungsdaten sehen kann – ich möchte sie auch sehen.“

Für Ringauf war das ein Schlüsselmoment: „Offensichtlich ist es kein reines Monitoring-Problem, sondern ein Empowerment-Problem.“ Digitale Anwendungen, die Patienten Einblick in ihre eigenen Daten geben, schaffen Sicherheit – besonders dann, wenn Unsicherheiten im Alltag auftauchen. Die Pilotprojekte zeigten: Transparenz führt zu weniger Therapieabbrüchen. Ergänzt durch KI-gestützte Risikoanalysen lassen sich zudem gefährdete Patienten frühzeitig identifizieren, sodass Pflegepersonal gezielt eingreifen kann.

Einen systemischen Ansatz präsentierten Birthe Boeckel und Dr. Fabian Feutlinske von MenoLife am Beispiel der Frauengesundheit. „Frauengesundheit gehört zu einem der komplexesten medizinischen Bereiche“, sagte Boeckel – und beschrieb damit zugleich das Grundproblem: Symptome, Zyklus, Laborwerte, Medikation und Lebensumstände hängen eng zusammen, lassen sich aber in einem siebenminütigen Arzttermin kaum erfassen.

Ihre Plattform von MenoLife besteht aus zwei eng verzahnten Komponenten: der Mena-App für Patientinnen und dem MenoLife-Dashboard für Therapeuten und Ärzte. Während Patientinnen über die App Symptome, Zyklus, Medikation und Laborwerte strukturiert erfassen und dokumentieren, sollen Behandelnde über das MenoLife-Dashboard eine verdichtete Übersicht erhalten – aufbereitet durch KI, noch bevor die Patientin den Behandlungsraum betritt.

„Unser momentanes Gesundheitssystem kann dieses Problem gar nicht aufgreifen, wenn es sich nur um den Arzttermin herumdreht“, so Boeckel. Die Lösung: eine Plattform, die App und Dashboard kombiniert, Daten strukturiert erfasst und aufbereitet – bereits vor dem eigentlichen Termin. „KI kann uns helfen, diese Komplexität herunterzubrechen“, ergänzte Feutlinske. Ziel ist kein weiteres Einzeltool, sondern eine gemeinsame Infrastruktur für Patienten, Ärzte und Therapeuten: „Wir brauchen ein integriertes System.“
Langfristig soll die Plattform über die Frauengesundheit hinaus auf weitere komplexe medizinische Bereiche wie Schilddrüsenerkrankungen, Insulinregulation oder Palliativversorgung ausgeweitet werden.

In der abschließenden Diskussion wurde deutlich, dass Empowerment kein Selbstläufer ist. Nicht alle Patienten wollen aktiv Verantwortung übernehmen – und das ist legitim. „Man darf niemanden zu Glück zwingen“, sagte Huber. Der Schlüssel liegt in der Wahlfreiheit: Digitale Anwendungen sollten denjenigen, die mitentscheiden wollen, die Werkzeuge dafür geben – ohne diejenigen zu überfordern, die das nicht möchten. Vertrauen entsteht dabei nicht durch einzelne Kontakte, sondern durch kontinuierliche Begleitung und viele kleine Rückmeldungen im Alltag.

Alle waren sich einig: Es geht nicht um Digitalisierung. Es geht um Beziehung.

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(vza)



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Neuer Apple-CEO, alte Probleme: Jetzt muss Ternus liefern | Mac & i-Podcast


Lange erwartet, jetzt offiziell: Anfang September übernimmt Apples bisheriger Hardware-Chef John Ternus die CEO-Rolle von Tim Cook – pünktlich zur Einführung neuer iPhone-Modelle. Damit leitet künftig ein auf iPhones, Macs und iPads fokussierter Ingenieur das Unternehmen. Der Umbau an der Konzernspitze geht darüber hinaus: Als „Executive Chairman“ bleibt Tim Cook an Bord und wohl weiter involviert in das Tagesgeschäft. Chip-Experte Johnny Srouji wird Apples neuer Hardware-Guru, der die Entwicklung von Produkten wie Technik vorantreibt.

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In Episode 120 ordnen Malte Kirchner und Leo Becker Apples nächtliche Ankündigung der CEO-Nachfolge ein. Wir sprechen über Cooks Vermächtnis und über die erstaunlich wenigen Dinge, die bislang über Ternus bekannt sind. Uns beschäftigen primär die großen Herausforderungen, vor denen der langjährige Hardware-Chef nun steht – KI-Rückstand, Softwarequalität, China-Abhängigkeit und immer komplexere Regulierung sind nur einige der Minenfelder. Und Ternus wird Antworten auf den Ruf nach Produktinnovationen – dem „one more thing“ – finden müssen.

Der Apple-Podcast von Mac & i erscheint mit dem Moderatoren-Duo Malte Kirchner und Leo Becker im Zweiwochenrhythmus und lässt sich per RSS-Feed (Audio) mit jeder Podcast-App der Wahl abonnieren – von Apple Podcasts über Overcast bis Pocket Casts.

Zum Anhören findet man ihn auch in Apples Podcast-Verzeichnis (Audio) und bei Spotify. Wir freuen uns über Feedback, Kritik und Fragen an podcast@mac-and-i.de.


(lbe)



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