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Aller guten Dinge sind drei – TypeMates veröffentlicht Gregory Text › PAGE online


Bodenständig und herzlich, markant im Detail, mit charmanten Eigenheiten und pragmatisch im Ganzen: Die Buchschrift Gregory Text ist ein toller Buddy, nicht nur für Lesetexte.

Aller guten Dinge sind drei – TypeMates veröffentlicht Gregory Text › PAGE online

Verbunden im Herzen, aber unabhängig im Detail. Die Schriftfamilie Gregory vereint Fonts, die sich im Ausdruck ähneln, in ihrer Gestaltung aber unabhängig sind. Gregory Poster, Gregory Grotesk und die jetzt erschienene Gregory Text verbinden eine warme Ausstrahlung mit Lebendigkeit und setzen auf Individualität und Eigenwilligkeit.

Mit moderatem Strichkontrast und ungewöhnlichen Formen interpretiert Gregory Text die Ästhetik historischer Slab-Serifs aus dem Bleisatz neu und passt sie an heutige Proportionen an. Das Ergebnis ist eine zeitgenössische Schrift, die warme Akzente, handgemachte Details und auffällige Ink-Traps einer nüchternen Geometrie vorzieht.

Klobige, minimal gekehlte Serifen und eckig-ovale Punzen betonen ihren liebenswürdigen Charakter. Filigrane, leichte Schriftgewichte gleichen das robuste Genre der Familie aus.

Damit ihre Formen im Micro-Text klar erkennbar sind, nutzt Gregory Text die M-Formula von US-Designer W. A. Dwiggins mit betonten Kanten, verstärkten Details und überzeichneten Binnenformen. 

M steht für Marionette und ist ein von W.A. Dwiggins entwickeltes Designprinzip, bei dem Schriftzeichen durch bewusste eckige Brüche in Kurven so gestaltet werden, dass sie in kleinen Größen aus der Ferne weich und rund erscheinen. Die M-Formula optimiert die Lesbarkeit, indem sie Illusionen von Rundungen erzeugt.

Daraus ergibt sich die besondere Optik und ausgezeichnete Lesbarkeit der Gregory Text. Für kleine Schriftgrößen entwickelt, entfaltet sie ihre Wirkung auch in großen Größen, in denen ihre kräftigen Details wirksam hervor stechen.

Die passende Kursive ist geprägt von beherzt kantig geschwungenen Formen, die ein lebendiges Schriftbild erzeugen. Gregorys solide Konstruktion, ihre großzügige x-Höhe und markanten Kursiven kreieren eine funktionale Schrift mit einladendem Charakter – eine gute Wahl sowohl für seriöse, als auch für informelle Typografie. Anders ausgedrückt: Egal was man schreibt, Gregory verleiht den Worten Charme.

Designt hat Gregory Text TypeMates-Gründer Jakob Runge, die kyrillische Variante stammt von Seryozha Rasskazov, die griechische von George Triantafyllakos. Sie liegt in sieben Strichstärken von Thin bis xBold vor, zwei Variable Fonts sind ebenfalls erhältlich.

Insgesamt unterstützt Gregory Text mehr als 270 Sprachen, einschließlich Vietnamesisch. Sie ist sorgfältig produziert und mit einer Reihe von OpenType-Features für anspruchsvolle Typografie ausgestattet – einschließlich einer Auswahl an Ziffernsätzen, zurückhaltend rhythmischen Mediävalziffern, sprachspezifischen Varianten und feinen Symbolen und Emojis.

Einzelschnitte kosten etwa 50 Euro, die ganze Familie mit 14 Schnitten rund 380 Euro. Lizensieren kann man sie über TypeMates.

           

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Geheimcodes für die Kreativwirtschaft: Templo branded CASI › PAGE online


Spannend und visionär: Das Londoner Kreativstudio Templo hat CASI, eine Initiative, die sich für Nachhaltigkeit in der Kultur- und Kreativszene einsetzt, gebranded – und setzt dabei auf ganz besondere Codes und auf kunstvolle Visuals.

Geheimcodes für die Kreativwirtschaft: Templo branded CASI › PAGE online

2020 entstand in London die Gallery Climate Coalition (GCC), die bis 2030 in der Kunstwelt eine Reduzierung der CO2-Emissionen um mindestens 50 Prozent anstrebt und dazu abfallärmere Betriebsabläufe.

Jetzt hat die Initiative die Schwesterorganisation CASI (Climate Action Service International) gegründet, mit der sie ihre Expertise auf die Kreativwirtschaft ausweitet.

Und das mit einem Branding und einem Markensystem des Londoner Kreativstudios Templo, bekannt für seine Brandings und Kampagnen im kulturellen, sozialen, ökologischen und politischen Bereich.

Die Arbeiten der Kreativen sind immer eindrücklich, hier aber sind sie noch mal einen ganz besonderen Weg gegangen.

Nachhaltigkeit archaisch

Templo hat sich mit den Hobo-Hieroglyphen beschäftigt, einem Geheimcode, der während der Weltwirtschaftskrise weit verbreitet war, als Millionen Menschen in den USA auf der Suche nach Arbeit illegal auf Güterzügen durchs Land reisten.

Hobos, wie Obdachlose genannt wurden, und Wanderarbeiter haben mit diesen Zeichen wichtige – und manchmal auch überlebenswichtige – Informationen über die jeweiligen Orte, über Arbeitsmöglichkeiten, Nahrung, freundliche und unfreundliche Menschen, über bissige Hunde, verschmutztes Wasser und andere Gefahren hinterlassen.

Von diesen archaischen Zeichen hat Templo sich zu einem Logo und ein Markensystem inspirieren lassen, das kunstvoll ist und gleichzeitig die Dringlichkeit der Situation widerspiegelt und dabei eine ganz eigene Sprache für Nachhaltigkeit findet.

Bold und zutiefst menschlich

Das Logo für CASI zeigt eine stehende Figur, die ihre Arme über dem Kopf verschränkt und so gleichzeitig ein Auge entsteht. Und die in ihrer Form, ihren groben Kanten und kräftigen Proportionen weit in der Menschheitsgeschichte zurückgeht.

Es erinnert an früheste bildliche Darstellungen, ist eng mit der Menschheitsgeschichte verbunden und hat etwas zutiefst Humanistisches.

In verschiedenen animierten Versionen verschränkt es die Arme über dem Kopf, läuft oder verwandelt sich in ein Auge auf Beinen.

Templo Co-Founder Pali Palavathanan sagt, dass es gleichzeitig davon inspiriert ist, wie seine Tochter in der Sonne mit ihrem Schatten spielt.

Wie klug, spannungsreich und schön!

Im Gegensatz zu den archaischen Formen der Bildmarke ist das Wortlogo in einer klaren, modernen und serifenlosen Schrift gehalten, schlägt den Bogen zwischen den Zeiten und erzeugt eine mitreißende visuelle Spannung.

Gleichzeitig hat Templo ein Brandsystem entwickelt, das in ausdrucksstarken Icons, schwarz und plan und in den groben Konturen an die Bildmarke angelehnt ist, von Klimagerechtigkeit, von Energie und Müll erzählt, vom Digitalen oder von Transport.

Bildgewaltig ziehen sich diese Icons durch das Erscheinungsbild, treffen auf die leuchtenden Brandfarben, die von Violett zu Orange, einem lichten Grün und zu Erdtönen reichen.

Man kann sich gar nicht sattsehen an diesem hoch aufgeladenen und prägnanten Zusammenspiel von Historie und Gegenwart, Formen, Farben und Typografie, von dem Stilgefühl, das in der Identity steckt – und dem Anspruch einer nachhaltigeren Zukunft.

Wie passend, dass die Identity von CASI am Earth Day offiziell gelauncht wird.



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Zackig wie eine Handsäge: Die Serrucho bringt jeden Brand auf Trab! › PAGE online


Die Schriften des Kreativstudios In-House Int’l aus Austin, Texas, sind immer sehr plakativ, lebendig und bildhaft. Und die Serrucho stemmt sich dazu gleichzeitig gegen das Generische der Zeit. Sie ist roh und punkig, zeigt Zähne – und Gefühl.

Zackig wie eine Handsäge: Die Serrucho bringt jeden Brand auf Trab! › PAGE online

Serrucho heißt im Spanischen die Handsäge. Und so taufte das Kreativstudio In-House Int’l aus Austin, Texas, seine neueste Schrift, die einmal mehr ganze Geschichten erzählt.

Und dabei wirkt sie in permanenter Bewegung, aufs Beste eigenwillig, verspielt und ist zugleich immer auch Bild.

Vor allem aber will sie auch rebellisch sein. In einer Zeit, in der Ästhetik immer öfter generisch, glattgebügelt und furchtbar langweilig ist, fungiert sie als ein Gegenentwurf.

Und das mit einer Rohheit und mit Ecken und Kanten, die an Underground-Grafik erinnern, an Punk, und selbstgebastelte Flyer und an Protestplakate. Eher dringlich als perfekt, etwas chaotisch, aber genauso flächig.

Sie ist so gezeichnet, dass sie handgeschnitten und ein wenig unbeholfen wirkt, wie es von In-House Intl heißt – und das mit kreisrunden Punzen, die von den Kreativen als Bohrlöcher bezeichnet werden.

Zähne zeigen

Alles ist in Bewegung, nichts lässt sich in seiner Gänze auf den ersten Blick erfassen und alles wirkt aufregend und wie ein Bild.

Die Serrucho zeige Zähne, wie es von den Texaner:innen heißt. Aber vor allem auch ist sie herrlich unique und emotional, und das in ihrem ganz eigenen Rhythmus.

Sie kommt in acht Strichstärken, die von bold und sehr solide hin zu flirrend und spitz reichen.

Mit ihr wird jede Marke und jedes Event mit einer Menge vibrierendem Selbstbewusstsein versehen. Und mit der Kraft, ganz sie selbst zu sein.

Das passt für In-House Intl vor allem zu Brands, die alles andere als generisch sind, es passt in das Musikbusiness, zu energiegeladenen Events oder zu starkem Packaging.

Die Serrucho umfasst Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern, Satzzeichen und erweiterte lateinische Diakritika. Sie ist als variable Schriftart und in zwei einzelnen OTF-Strichstärken erhältlich.

 

 

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Weit weg vom Ökotouch: häppy für Fairtrade – und gegen KI-Fakes › PAGE online


Fairness? Die gibt es nur im Real Life mit Engagement und Ideen und auf keinen Fall mit KI. Davon erzählt die neue Kampagne für GEPA, seit 1975 Importeur für fair gehandelte Lebensmittel – und das mit Humor und ohne gängige Öko-Klischees.

Weit weg vom Ökotouch: häppy für Fairtrade – und gegen KI-Fakes › PAGE online

GEPA, 1975 in Wuppertal als Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH gegründet, ist heute der größte europäische Importeur für fair gehandelte Lebensmittel und Handwerksprodukte.

GEPA kämpft für Klimaschutz und gegen Kinderarbeit – und in der neuesten Kampagne auch gegen KI.

Denn mit ihren perfekten, generierten Fakes ist sie der größte Feind der Transparenz, die zentral für Fairness und fairen Handel ist.

Und das macht die Kampagne, die von der Hamburger Agentur häppy entwickelt wurde, klar.

Aber keineswegs schlecht gelaunt noch belehrend, sondern mit Humor und mit ausgelassenem KI-Bashing und Szenen, die generierte »Wahrheiten« dem Absurden preisgeben.

Mit schwangeren Männern, fehlerhaften Details und falschen Versprechungen.

Vertrauen auf Fakten – und Veränderung

Diese Fakes prallen auf die Realität, in der GEPA seit über 50 Jahren zeigt, wie man mit Engagement, mit Transparenz, Bewusstsein und mit dem richtigen Kaufverhalten die Welt etwas fairer machen kann.

Wenn Menschen die perfekt generierten Fakes für die Wirklichkeit halten, dann hat die Wahrheit ein Problem. Aber auch, wenn immer mehr Menschen das meiste, was ihnen präsentiert wird, für Fake halten.

Denn auch dann dringt die Wahrheit nicht mehr durch. Und auch nicht mehr das Vertrauen auf Alternativen. Dann wirkt auch Fairness und Fair-Trade nicht mehr real.

Um davon zu erzählen, nutzte häppy für die Kampagne selbst KI und überdrehte die Geschichten, um so den Blick für die Realität zu schärfen. Und um das Bewusstsein mit Humor zu schärfen. Denn das der, genauso wie Fair-Trade, besonders nachhaltig ist, das ist bekannt.

Ab dem 22. April wird die Kampagne zu sehen sein.

 

 

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