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Neue LG-Fernseher: Neben OLEDs nun auch TVs mit Micro-RGB-LEDs


LG ist vor allem für OLED-TVs bekannt. Die organischen Displays aus den Serien B5, C5 und G5 bekommen ein Update auf B6, C6 und G6, der Hersteller hat sie weiter optimiert, die unverbindlichen Preisempfehlungen bleiben auf dem Niveau vom Vorjahr.

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Neu hinzugekommen ist das Wallpaper-TV W6, ein gerade mal neun Millimeter dünnes Display, das mit einer speziellen Halterung an die Wand gehängt wird. Das ist eine Art Revival zum Wallpaper aus 2017, diesmal hat LG das Panel aber mit einem schmalen Metallrahmen stabilisiert und es wird drahtlos angesteuert.

Unter den neuen Highend-Modellen findet sich in diesem Jahr auch ein LCD-TV mit winzigen RGB-LEDs im Backlight. Damit holt LG nach, was Samsung und Hisense vorgemacht haben; beide bieten derartige Boliden bereits an.

Bei der Nomenklatur der mit winzigen LEDs ausgestatteten LCD-TVs macht es LG den Verbrauchern nicht leicht. So sind einzig die MRGB96-Modelle mit farbigen Mini-LEDs im lokal gedimmtem Backlight ausgestattet. Es deckt den Farbraum DCI-P3 laut LG vollständig ab, unterstützt VRR bis 165 Hertz und schafft bei Reduzierung der Bildauflösung auf Full HD per Motion Booster Frameraten bis zu 330 Hertz. Für die Bildoptimierung sorgt der gleiche Chipsatz wie in LGs OLED-Topmodellen.



Mit den TVs aus der Micro RGB96-Serie will nun auch LG LCD-TVs mit farbigen RGB-Mini-LEDs im lokal dimmbaren Backlight anbieten.

(Bild: Ulrike Kuhlmann / heise medien)

Der Hersteller preist die „Micro RGB evo TV“ als Flaggschiff an, das Modell MRGB96 gibt es in 75, 85 und 100 Zoll, also nur mit großen Diagonalen von 1,90 Meter, 2,16 Meter und 2,54 Meter. Auch die Preise sind entsprechend groß, als unverbindliche Preisempfehlung (UVP) nennt LG 6300 Euro und 9000 Euro respektive 10.000 Euro; erfahrungsgemäß fällt der tatsächliche Verkaufspreis aber recht sehr schnell unter die UVP.

Bei den MRGB8-Modellen mit Mini-LEDs handelt es sich dagegen um LCD-TVs mit Edge-Backlight aus weißen LEDs, die über keine oder allenfalls eine Handvoll dimmbarer Zonen verfügen. Spätestens der Preis spiegelt das auch wider: Die Geräte aus der MRGB88-Serie kosten maximal 2000 Euro (UVP) für einen 86-Zöller. Dafür bekommt man kein FALD-Backlight mit mehreren Hundert Dimming-Zonen.

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Unter den neuen QNED-TVs mit farbverstärkenden Quantenpunkten und Edge-LED-Backlight aus herkömmlichen weißen LEDs finden sich einige größere Modelle, etwa den 115QNED93B6 mit 115 Zoll Diagonale (2,90 m) und 2,55 Meter Bildbreite für 6000 Euro, auch dies ein UVP, der voraussichtlich unterboten wird. Wie sehr die TV-Preise im Keller sind, zeigt sich am nächstkleineren QNED93 evo mit 85 Zoll respektive 2,16 Meter Diagonale: Der gut ausgestattete 85QNED93B6A soll gerade mal 1900 Euro kosten. Wer hier bei der Ausstattung ein wenig abspeckt, bekommt einen 85-zölligen QNED81 evo für gerade mal 1650 Euro, UVP versteht sich. Man kann erahnen, wohin sich die Preise für große Fernseher zur Fußball-WM bewegen werden.

Den zur CES angekündigten Bilderrahmenfernseher Gallery TV LX7 wird es ab Juli in 55 und 65 Zoll mit 1,40 Meter und 1,65 Meter Diagonale geben. Als magnetisch haftende Rahmen wird LG weiße Metallleisten sowie Holzleisten anbieten. Der 65-zöllige Gallery TV 65LX7B6LA soll 2000 Euro kosten, der 55-Zöller 55LX7B6LA 1750 Euro, jeweils UVP.

Alle genannten TVs haben 4K-Auflösung mit 3840 × 2160 Pixeln, mindestens einen TV-Tuner, mindestens drei HDMI-Eingänge und die besseren ein 120-Hertz-Panel, wovon insbesondere die Bewegtbildwiedergabe profitiert.


(uk)



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c’t-Webinar: Photovoltaik für Einsteiger | heise online


Selbst auf teilweise verschatteten Dächern oder als platzsparende Balkonkraftwerke für Mieter lohnt sich eine Photovoltaikanlage. Alle, die mehr Platz und eine gute Lage haben, freuen sich über höhere Erträge. Doch wer sich erstmals mit dem Thema auseinandersetzt, sieht sich schnell mit Fachbegriffen, widersprüchlichen Informationen und offenen Fragen konfrontiert. Dabei gestaltet sich der Einstieg einfacher als gedacht, sofern man die Grundlagen kennt.

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Hier setzt das c’t-Webinar „Photovoltaik für Einsteiger“ an: In einem zweistündigen Vortrag vermittelt Referent Georg Schnurer fundiertes und vor allem herstellerneutrales Basiswissen zur eigenen Solaranlage. Eine 45-minütige Fragerunde bietet Gelegenheit, offene Punkte zu klären.

Der Referent erklärt die unterschiedlichen Varianten von PV-Modulen und beleuchtet die Unterschiede zwischen Mikro- und Hybrid-Wechselrichtern. Sie erfahren, welche Technik sich für welches Einsatzszenario eignet und wie Sie die passende Speichergröße für Ihr Projekt ermitteln. Auch die wichtige Frage, ob sich die Anschaffung eines Speichers finanziell lohnt, wird beantwortet.

Das Webinar behandelt zudem die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen und geht auf die sich ständig ändernden rechtlichen Rahmenbedingungen für privat betriebene PV-Anlagen ein. So erhalten Sie einen umfassenden Überblick über alle relevanten Aspekte.

Das Webinar richtet sich gezielt an Personen, die sich bisher nicht mit einer eigenen Photovoltaikanlage beschäftigt haben. Eine individuelle Beratung durch einen Energieberater ersetzt es zwar nicht, es schafft jedoch eine solide Wissensbasis für alle weiteren Schritte.

  • Datum: 12. März 2026
  • Uhrzeit: 17:00 bis 20:00 Uhr
  • Kosten: 69,00 Euro

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Für die Teilnahme am Livestream genügt ein aktueller Browser. Teilnehmer haben die Möglichkeit, Fragen über einen Chat zu stellen. Diese werden im Laufe des Webinars aufgegriffen und beantwortet. Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie Details zur Anmeldung finden Sie auf der Seite zum c’t-Webinar.


(abr)



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Deutsche Bahn liegt weiter hinter Pünktlichkeitszielen


Die Deutsche Bahn fährt ihrem selbstgesetzten Pünktlichkeitsziel weiter hinterher. Wie der Konzern auf seiner Webseite mitteilte, wurden im Februar 59,4 Prozent aller Fernverkehrshalte pünktlich erreicht. Das waren 7,3 Prozentpunkte mehr als im Januar. Für das gesamte Jahr 2026 hat Bahnchefin Evelyn Palla eine Pünktlichkeitsquote von mindestens 60 Prozent ausgegeben. Laut Bahn-Angaben sind die Februar-Zahlen vorläufige Werte.

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Als verspätet gilt ein Zug nach Bahn-Definition ab einer Verzögerung von sechs Minuten. Als Gründe für die vielen Verspätungen nennt die Bahn zumeist die vielen Baustellen im maroden Schienennetz sowie die überlasteten Fernverkehrsknoten, vor denen sich Züge immer wieder stauen.

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(nen)



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Schnellladesäulen an Autobahnen: Ausschreibung notwendig


Der Bau von Schnellladesäulen an Autobahnen darf nicht ohne Ausschreibung und Vergabeverfahren erfolgen. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf rechtskräftig entschieden (Az.: VII Verg 29/22).

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Nach Angaben des Gerichts hatte die Autobahn GmbH des Bundes im April 2022 die bestehenden Konzessionsverträge mit der Tank & Rast GmbH sowie der Ostdeutsche Autobahntankstellen GmbH erweitert. Die Ergänzungsvereinbarung sah vor, dass die Betreiber zusätzlich Schnellladeinfrastruktur für E-Autos an Raststätten bereitstellen dürfen. Ein Vergabeverfahren hatte es dafür nicht gegeben.

Dagegen waren der Ladeinfrastruktur-Betreiber Fastned sowie zunächst auch Tesla vorgegangen. Der Vergabesenat des OLG hatte den Fall dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt. Dieser hatte entschieden, dass eine wesentliche Änderung des Konzessionsvertrags vorliege und damit ein Vergabeverfahren erforderlich sei.

Daraufhin kam das OLG Düsseldorf nun zu dem Schluss, dass das Recht, Tankstellen für Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselantrieb zu betreiben, nicht automatisch den Betrieb von Schnellladesäulen für Elektrofahrzeuge umfasst.

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