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»Infografiken sind heute überall.« › PAGE online


Wie werden aus komplexen Daten klare Argumente für dein Business? Alberto Gobber und Anton Delchmann erklären was gute Infografiken heute leisten müssen und warum strategisch eingesetztes Informationsdesign weit mehr ist als die Visualisierung von Zahlen.

Verschiedene Infografiken als BeispieleWir leben im Daten-Dauerfeuer. Zahlen, Studien, Reports, KPIs – alles will gesehen und verstanden werden. Viele Infografiken sehen gut aus. Aber wirken sie auch? Transportieren sie eine klare Botschaft, führen sie durch komplexe Inhalte oder bleiben sie dekoratives Beiwerk? Warum gutes Visual Storytelling strategisches Handwerk ist, erklären unsere PAGE Academy Experten im Gespräch.

Ihr beide seid absolute Profis, wenn es um Infografiken geht. Aber: Warum sind Infografiken eigentlich so ein wichtiges
Thema in der Medien- und Kommunikationswelt?

Alberto Gobber: Infografiken sind heute überall – auf Websites, in Social Media, in internen Dashboards oder in Präsentationen. Was sie können? Komplexe Inhalte auf einen Blick verständlich machen. Sie schaffen Ordnung im Datenchaos und erzählen eine Geschichte, die Menschen wirklich erfassen ohne endlosen Text. Und das ist gerade in unserer schnelllebigen Zeit goldwert.

Anton Delchmann: Genau. Informationen allein reichen nicht mehr. Du musst sie visualisieren, damit sie verstanden, erinnert und geteilt werden. Und zwar so, dass sie wirken und nicht nur hübsch aussehen. Das ist eine Kombination aus Recherche, Konzept und Design. Infografiken sind damit ein echtes Business-Tool.

Ihr seid als Referenten für genau dieses Thema aktiv, seit Jahren auch für die PAGE Academy. Für wen ist unser Webinar »Infografik digital« genau gemacht?

Anton: Für alle, die Infografiken nicht nur basteln wollen, sondern strategisch einsetzen – Designer:innen, Content-Heads, Kommunikationsprofis, aber auch Freelancer:innen, die ihren Kunden echten Mehrwert bieten wollen. Wir geben euch das Rüstzeug fürs digitale Visual Storytelling, von der Idee bis zur Umsetzung.

Alberto: Und das Schöne: Es ist keine Einbahnstraße! Wir haben kleine Gruppen, viele Breakouts, viel Interaktion und ihr könnt Fragen und eigene Erfahrungen einbringen. Das unterscheidet uns von klassischen Vorträgen.

–> Alle Infos zum Seminar mit den beiden Infografik-Profis. PAGE+ Abonennt:innen erhalten 30% Rabatt. 

Skizzen im Entwicklungsprozess von Infografiken

Am 16. und 17. April findet das nächste Webinar statt. Wie ist es aufgebaut und womit können Teilnehmende inhaltlich rechnen?

Anton: Die ersten Sessions legen die Grundlagen: Was macht eine gute Infografik aus? Wie finde ich die Story in meinen Daten? Wie denkt ein Team gemeinsam darüber? Danach geht’s in Workshops: Unsere Teilnehmenden wenden das Gelernte sofort an – mit Feedback, mit echten Beispielen, mit Tools, die auch im Job funktionieren.

Alberto: Und wir zeigen auch, wie sich Infografiken digital weiterentwickeln – etwa interaktiv oder animiert. Das eröffnet echt neue Wege für Kunden- und Markenkommunikation.

Ihr betont oft den Begriff »Visual Storytelling«. Was macht das so besonders?

Alberto: Geschichten bleiben hängen. Daten allein nicht. Wenn ich sie so aufbereite, dass sie einen roten Faden, eine klare Struktur und visuelle Logik haben, dann erreicht meine Botschaft Menschen gezielt und nachhaltig. Das ist im Business der Schlüssel – intern wie extern.

Anton: Infografiken sind also mehr als hübsche Diagramme. Sie sind Kommunikationsinstrumente, die Vertrauen schaffen und Entscheidungen erleichtern. Und das lohnt sich für jedes Business.

Infografik-Workshop mit Alberto Gobber und Anton Delchmann

Das PAGE Webinar »Infografik digital« richtet sich an alle Gestalter:innen, die einen umfassenden Einstieg in zeitgemäßes digitales Visual Storytelling benötigen. Es vermittelt das grundsätzliche Ver­ständnis dafür, was eine gute Infografik ausmacht und wie man Schritt für Schritt in interdisziplinären Teams zu einem überzeugenden Ergebnis kommt. Die Teilnehmer:innen erhalten konkrete Empfehlungen und Anregun­gen für die Konzeption und Umsetzung digitaler Infografiken und Datenvisualisierungen. In zwei Workshop-Sessions könnt ihr das vermittelte Wissen direkt anwenden.

Infografiken erstellen: Unser Webinar in der PAGE Academy
2 exklusive Workshop-Tage rund um Infografiken



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Die neue Bundeswehr Kampagne › PAGE online


Die ersten jungen Erwachsenen haben im Zuge der Wehrdienstreform gerade Post von der Bundeswehr bekommen. Das wird begleitet von einer neuen Kampagne, die im lockeren und jugendlichem Ton von den Beweggründen junger Rekrut:innen erzählt.

Die neue Bundeswehr Kampagne › PAGE online

Seit 2015 bereits gestaltet die Düsseldorfer Employer Branding Agentur Castenow Kampagnen für die Bundeswehr.

Die sorgen immer wieder für Diskussionen. Genau wie die Bundeswehr selbst – und jüngst auch die vom Bundestag beschlossene Wehrdienstreform, die zum Ziel hat, die Bundeswehr aufzustocken.

Und das auf rund 260.000 Soldat:innen. Alle, die jetzt volljährig geworden sind, erhalten einen Brief, in dem die Bereitschaft zum Wehrdienst abgefragt wird.

»Weil Demokratie Streitkräfte braucht« heißt es darin. Und die Antwort, ob sie bereits seien Teil der Streitkräfte zu werden, ist für junge Männer verpflichtend, für junge Frauen freiwillig.

Das Einstiegsgehalt wurde auf 2.600 Euro brutto angehoben und für manche Jugendliche ist die Attraktivität der Bundeswehr gestiegen. Gleichzeitig aber herrschen Angriffskriege.

Und so wurde jetzt eine Kampagne gelauncht, die junge Rekrut:innen von ihren Gründen erzählen lässt, warum sie sich für die Bundeswehr entschieden haben. Und sie ist betont locker und nah dran.

Aufbruch statt Militäralltag

»Ich mach’s für mich. Und meine Familie« heißt es dann, »Und meine Leute«, »Und mein Viertel«, »…  alle Frauen« oder » … meine Freunde«.

Die Kampagne zeige, »was sie antreibt, welche Werte sie bewegen und warum sie bereit sind, Verantwortung zu
übernehmen«, heißt es etwas eindringlich von den Kreativen.

Gleichzeitig sind die jungen Soldat:innen dabei nicht bei der Bundeswehr selbst, sondern zu Hause, mit Hund oder auf dem Bahnsteig zu sehen, an der Haustür oder wie sie ihr Gepäck ins Auto laden. Im Aufbruch sozusagen und nicht in dem militärischen Umfeld, in dem sie sich schließlich bewegen.

Erst in der letzten Szene geht es dann in den Spots, die nach und nach ausgespielt werden, zum Militär.

Die deutschlandweite Kampagne samt Website ist jetzt angelaufen, wird vier Wochen lang zu sehen sein und durch Video-Ads auf Social Media und einem TV-Spot erweitert.

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Wer keine Haltung hat, hat nichts zu erzählen! › PAGE online


Stefan Lara Torres, Chefredakteur. 40 Jahre PAGE – und die Kreativen feiern. Das ist kein Zufall. Das ist ein Statement. Herzlichen Glückwunsch, PAGE. Du hast es mehr als verdient.

 

Wer keine Haltung hat, hat nichts zu erzählen! › PAGE onlineBild: Anne Kaiser

Ich gratuliere der PAGE, weil …

Es war ein gewöhnlicher Samstag. Ich räumte meinen Keller auf – und hielt sie plötzlich wieder in den Händen. Alte PAGE-Ausgaben aus den Neunzigern. Verstaubt, ein wenig vergilbt, aber seltsam unversehrt. Warum hatte ich sie nie weggeworfen?

Als Student der Kommunikationsgestaltung war PAGE für mich keine Fachzeitschrift – sie war mein Maßstab. Sie begleitete mich durch Agenturen und Unternehmen, durch viele Jahre als Grafiker, und sie begegnete mir überall dort, wo Menschen mit ernsthafter Haltung arbeiteten. Irgendwann verlor ich sie aus den Augen. Das Leben hatte andere Pläne.

Doch wegschmeißen? Das kam nie infrage.

Als ich diese Hefte jetzt wieder in den Händen hielt, verstand ich, warum. Es war nicht die technische Innovation, die mich damals fesselte. Es war das Design, es waren die Menschen, die die Welt gestalten – das Beeindruckende, das einen berührt, ohne dass man sofort erklären könnte, weshalb. Solche Dinge hebt man auf. Nicht aus Nostalgie. Sondern weil sie etwas Bleibendes haben.

Ich stehe für …

Ich habe großen Respekt vor Leistung. Vor Wissen. Vor Menschen, die eine Haltung entwickeln und sie auch vertreten, wenn es unbequem wird. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist erschreckend selten.

Wer keine Haltung hat, hat auch nichts zu erzählen. Kreative wissen das. Sie leben es – oft ohne viel Aufhebens darum zu machen. Genau diese Menschen bereichern mich. Genau deshalb bin ich bei PAGE. Weil dieses Magazin seit 40 Jahren von solchen Charakteren erzählt. Und von ebensolchen gemacht wird.

Das gibt mir 2026 Zuversicht für die Designbranche …

Kreative brauchen keine Aufgabenstellung. Maschinen schon. Das ist der Unterschied – und er ist größer, als viele gerade wahrhaben wollen.

Kreative entwickeln eine Vorstellung, bevor der erste Strich gesetzt ist. Sie führen. Maschinen folgen. Sie sind mächtig, effizient, beeindruckend – aber sie warten auf eine Ansage. Kreative nicht. Sie haben eine innere Richtung. Eine Haltung. Und die lässt sich nicht prompten.

Solange das so ist, bin ich zuversichtlich.

Was ich mir in Zukunft von der PAGE wünsche …

Leser:innen, die neugierig sind. Die unbequeme Fragen stellen. Die kritisch denken und trotzdem – oder gerade deshalb – mutig bleiben. Keine Mitläufer:innen. Mitdenker:innen.

Und natürlich wünsche ich mir in meiner Funktion als Director Brand Partnerships Partnerschaften, die verstehen, dass wahre Geschichten Investitionen sind – keine Kostenpunkte.

Seid neugierig. Seid unbequem. Jetzt oder nie.

Ein Visual mit zwei Verläufen, die sich in der Mitte begegnen. Die Headline: »40 years of celebrating design«

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Zum Geburtstag viele gute Ideen oder eine Dinnerparty? › PAGE online


PAGE Grafikerin Sibel wünscht der PAGE alles Gute und verschenkt zu dem Anlass ihr Dreambirthday Vision Board.

Collage im Stil eines digitalen Moodboards mit dem Titel »dreambirthday vision board«; kombiniert Fotografien von verspiegeltem Schachbretttisch mit Birnen und Kuchenstücken, silbernem Tafelsilber, rosafarben gedecktem Bodentisch, Dessert mit Brombeeren und Blüten, plüschigem Objekt mit geschlossenen Augen, Glas-Pferdefigur sowie Detailaufnahme von goldenen Schuhen mit Glitzerstrümpfen und Getränk; Hintergrund in Weiß, Rosa und Rot mit transparenten Rasterflächen.

Sibel Biçer, Grafikerin: Page und ich kennen uns noch nicht lange beruflich, da können Geschenke eine heikle Sache sein. Würde ich dann mit der klugen Formel rechnen, dass man immer schenken soll, was man sich selbst wünscht, würde die PAGE vielleicht Folgendes bekommen …

… eine Dinnerparty mit langer Tafel und Kissen auf dem Boden, eine Torte, deren Frosting aussieht wie ein Malteser Hündchen oder vielleicht einen netten Streifzug mit Freund*innen durch nahegelegene Secondhandläden. Ich vermute aber, dass das der PAGE mit ihren 40 Jahren wenig imponieren würde. Denn: was diese Dame schon alles gesehen hat!

Beim Streifzug durch unser Archiv aller PAGE-Ausgaben finde ich Erstaunliches: Die gelochten Hefte aus ihren Anfängen als Desktoppublishing Magazin, ein Logo, das einfach nur 80’s schreit (you go girl!), Cover, die mich in ihrer konstruktivistischen Sprache inspirieren diese Ära genauer zu studieren, kultige Werbeanzeigen & schon immer all ihre wunderbaren Artikel – oft über Themen, die uns heute noch und immer wieder beschäftigen werden.

Worüber sich die PAGE zum Geburtstag wohl am meisten freut, bleibt also zeitlos: die Menschen, die in ihr Inspiration finden, die ihre Inhalte in Diskussionen einbringen, die sich ihrer erfreuen. Also liebes PAGE-Magazin und damit liebe Macher*innen, herzlichen Glückwunsch zu 40 Jahren PAGE, danke dass du so bist, wie du bist!

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