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Mova traut sich was, andere Hersteller nicht wagen
Saugroboter? Die gibt’s wie Sand am Meer. Aber einen, der flach genug ist, um unter fast jedes Möbelstück zu passen und dabei hartnäckige Flecken mit echtem Wasserdruck bekämpft, statt sie nur zu verschmieren? Das ist eine andere Geschichte. Genau das will Mova mit dem neuen S70 Roller liefern.
90 mm Bauhöhe klingt erstmal unspektakulär, oder? Aber wer seinen Saugroboter schon mal ratlos vor dem Sofa hat kreisen sehen, weil der einfach nicht drunterpasst, weiß genau, worum es geht. Der Mova S70 Roller gehört mit dieser Bauhöhe zu den flachsten Saugrobotern überhaupt. Nur wenige Modelle wie der Roborock Saros 20 (Test) toppen das noch mit unter 80 mm.
Das Wischsystem ist der eigentliche Star
Viele günstige Saugroboter verteilen beim Wischen den Schmutz mit rotierenden Pads auf dem Boden, anstatt ihn wirklich aufzunehmen. Der S70 Roller macht das anders: Er setzt auf das sogenannte HydroForce™-System, bei dem zwölf kleine Düsen ständig frisches Wasser auf eine 27 cm breite Walze sprühen. Die dreht sich aktiv und drückt dabei mit rund 4.700 Pascal auf den Untergrund. Das entspricht ungefähr 1,7 Kilogramm Gewichtskraft. Also in etwa so viel, wie Ihr selbst beim Wischen aufwendet. Hartnäckige Flecken sollen so wirklich gelöst und aufgenommen werden, statt bloß verschmiert zu werden. Eine eingebaute Abstreifleiste befreit die Walze nach jedem Durchgang vom Schmutzwasser, damit der Roboter keinen Dreck auf dem frisch gewischten Boden hinterlässt.
Beim Saugen stehen 28.000 Pascal zur Verfügung, was auch für Teppiche reichen sollte. Eine Gummibürste sorgt für zuverlässigen Schmutzabtrag, und für Haushalte mit Haustieren oder langen Haaren gibt es optional die CleanChop™-Bürste. Die hat eine Schneidefunktion eingebaut, die Haare direkt beim Ansaugen zerkleinert, bevor sie sich in der Walze verheddern können.

Zur Navigation kommt ein LiDAR-Sensor namens CovertSense™ zum Einsatz, der trotz der flachen Bauweise platzsparend integriert wurde und präzise Wohnungskarten erstellt. Praktisch ist außerdem die MaxiReach™-Technologie: Dabei fahren Walze und Seitenbürste beim Annähern an Wände um bis zu 4,4 Zentimeter aus, damit auch Kanten und Ecken ordentlich erwischt werden.
Kaum Aufwand, große Tanks
Die Ladestation kommt mit einem 5-Liter-Frischwassertank und einem 4,5-Liter-Schmutzwassertank. Das soll laut Hersteller für rund 1.200 Quadratmeter Reinigungsfläche reichen, ohne dass Ihr eingreifen müsst. Zusätzlich trägt der Roboter selbst einen 150-Milliliter-Tank mit sich, damit er zwischen den Stationsbesuchen wischen kann.

Nach dem Einsatz reinigt sich die Wischerwalze automatisch mit 80 Grad heißem Wasser und trocknet anschließend bei 70 Grad Heißluft. Der Staubbeutel umfasst schließlich 3,2 Liter. Noch bis zum 23. März gibt es einen Einführungsrabatt von 120 Euro. Somit ist der Einstieg schon ab 579 Euro möglich.
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In neuer Vorabversion: LibreOffice überrascht mit farbigem Ribbon-Design

Eine neue Nightly-Version von LibreOffice bietet eine Neuerung für das Ribbon-Design: Anwender können nun eine Hintergrundfarbe für die Oberfläche wählen, was an aktuelle Ausgaben von Microsoft Office erinnert. Die finale Version von LibreOffice 26.8 soll im August dieses Jahres erscheinen.
Standardmäßig nutzt LibreOffice für die Benutzeroberfläche eine klassische Icon-Ansicht, aber im Menü unter „Ansicht -> Benutzeroberfläche“ lässt sich auch ein Design mit Registerkarten aktivieren. Das Registerkarten-Design (Tabbed UI) funktioniert ähnlich wie das Ribbon-Design von Microsoft Office, bislang jedoch ohne anpassbare Hintergrundfarbe.
Farbiges Ribbon-Design für LibreOffice
Doch eine kürzlich veröffentlichte Nightly-Version von LibreOffice 26.8 ergänzt das Ribbon-Design erstmals um eine Farbauswahl, wie aus einem Screenshot des Mastodon-Accounts LibreOffice Design hervorgeht. Damit nähert sich die quelloffene Office-Suite in diesem Punkt Konkurrenzprodukten wie Microsoft Office oder OnlyOffice an, die seit längerem passende farbige Hintergründe je nach Anwendung nutzen.
Dabei ist standardmäßig ein blauer Hintergrund für das Ribbon-Design ausgewählt, wie OMG! Ubuntu berichtet. Doch ein neuer Dialog ermöglicht es, individuelle Farbgebungen zu wählen. So lässt sich die Hintergrundfarbe beispielsweise an die Icon-Farben von Writer (blau), Calc (grün), Impress (rot) und Draw (gelb) anpassen.
Aktuell ist die Farbauswahl der Ribbon-Oberfläche nur für die Nightly-Versionen von LibreOffice 26.8 für Windows und Linux verfügbar, während diese Funktion für die macOS-Variante aus Kompatibilitätsgründen noch deaktiviert ist. Ein Download wird hierbei über den Build-Server von LibreOffice angeboten, wo jeweils Versionen für x86- und ARM-Chips zur Verfügung stehen.
Auch interessant: Auf Nachfrage eines Mastodon-Nutzers erklärt LibreOffice Design auf Mastodon, dass für künftige Versionen zudem eine „nicht-native Benutzeroberfläche in Erwägung gezogen“ werde.
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4,5 Sterne
LibreOffice ist ein freies Office-Paket für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen und mehr.
- Version 26.2.4 Deutsch
- Version 25.8.7 Community RC3 Deutsch
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Keine GPUs, aber CPUs?: Nvidia gibt bei Vera für China Gas, solange es noch geht

Nvidia gibt China als stets potenziell riesigen Absatzmarkt nicht auf. Mit voller Kraft wird nun die Vera-CPU beworben, Kunden im Reich der Mitte können dafür bereits Aufträge platzieren. Schon im August könnten laut Medienbericht die ersten davon umgesetzt werden – überraschend flott.
Der Verkauf von GPUs lag bei „Null“
Offiziell erklärte Nvidia zuletzt, der Verkauf nach China sei bei Null angelangt. Über den grauen und schwarzen Markt gelangen jedoch weiterhin Produkte ins Land. Doch grundsätzlich greifen die US-Handelsrestriktionen bei Nvidia in voller Härte, mit AI-Beschleunigern aus dem GPU-Bereich hat das Unternehmen auch absehbar wohl eher keine Chance mehr, obwohl theoretisch eine Exportlizenz für ältere Chips vorhanden ist. Die praktische Umsetzung scheitert neben den US-Bestimmungen auf der einen Seite jedoch auch an der Politik Chinas auf der anderen Seite.
Bei CPUs sind die Restriktionen schwächer
Anders sieht es jedoch bei Prozessoren aus. Auch hier gibt es Einschränkungen, diese sind aber bei langem nicht so restriktiv wie bei GPU – bisher zumindest noch nicht. Das nun zügige Voranschreiten von Nvidia in dem Bereich für den chinesischen Markt lässt erahnen, dass sich auch Nvidia in vielleicht gar nicht so ferner Zukunft auch in diesem Segment auf Anpassungen einstellt. Noch gibt es die aber nicht, deshalb können chinesische Kunden bereits jetzt ihre Bestellungen für Vera-Prozessoren aufgeben, die bereits im August geliefert werden könnten, heißt es seitens Reuters.
CPUs werden auch bei AI wieder gefragt
Prozessoren erleben einen lange nicht dagewesenen Boom in diesem Jahr. Die großen Hersteller wie AMD und Intel können die Nachfrage nicht stillen, Eigenkreationen auf Arm-Technologie florieren. Denn Prozessoren sind in gewissen Einsatzfällen auch im AI-Umfeld von sehr großem Nutzen – Stichwort Inferencing mit Reasoning-Modellen.
Nvidia hatte diese Anzeichen ebenfalls früh erkannt und stellte dafür die Vera-CPU in Dienst, kurz vor der Computex 2026 Mitte Mai kam dann bereits die Meldung, dass die Auslieferung gestartet sei.
Nvidias Vera-CPU kann viel mehr als Vorgänger Grace
Nvidia hat die Vera-CPU auch deshalb breiter aufgestellt als den Vorgänger Grace. Grace war zuletzt „nur“ der GPU-Zuspieler auf der Platine Grace Blackwell alias GB200 (GB300 mit Blackwell Ultra). Die Vera-CPU kann diese Aufgabe für das Produkt Vera Rubin genau so übernehmen, bietet aber viel mehr Möglichkeiten, sodass die Prozessoren auch allein und zusammengeschaltet mit vielen weiteren Prozessoren sinnvoll eingesetzt werden können.
Vera bietet dafür 88 Custom-Arm-Kerne und erstmals auch SMT für insgesamt 176 Threads. Mit Partnern wie HPE wird dann die Skalierung realisiert: Für kommende Supercomputer wird HPE 16 CPUs pro GX240 Compute Blade und bis zu 40 dieser Blades in einem riesigen Rack bereitstellen. Oder anders ausgedrückt: Insgesamt 640 Prozessoren bieten in einem Serverschrank 56.320 Olympus-Arm-Kerne von Nvidia, die mit SMT 112.640 Threads bereitstellen.
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Dorfromantik: Legespiel erscheint am 25. Juni für macOS

Dorfromantik wurde Ende April fünf Jahre alt. Auf ein Jubiläums-Update mitsamt Medieval Biome Pack soll in knapp zwei Wochen die Veröffentlichung für macOS folgen. Bislang ist das virtuelle Puzzle- und Legespiel für den PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch erschienen.
Dorfromantik für Apple Silicon
Nach dem jüngst eingeführten Nachtmodus und Ranglisten handele es sich bei einer Mac-Version um einen weiteren häufig geäußerten Wunsch der Community, so Entwickler Toukana Interactive. Am 25. Juni 2026 soll es jetzt soweit sein, dann wird Dorfromantik via Steam auch auf macOS spielbar. Die Portierung sei in den vergangenen Monaten entstanden und benötige jetzt nur noch einige interne Tests und Feinschliff.
Konkrete Hardware-Voraussetzungen gibt es noch nicht, allerdings wird das Spiel zwingend Apple Silicon voraussetzen. Interessierte Spieler benötigen also einen Mac mit mindestens dem M1-Chip aus dem Jahr 2020. Mac-Modelle auf Intel-Basis werden nicht unterstützt.
Überraschungshit in der Pandemie
Mit Dorfromantik gelang Toukana im März 2021 ein Überraschungshit. Das digitale Puzzle- und Legespiel mit Carcassonne-Spielprinzip wurde von vier Studenten des Studiengangs Game Design an der HTW Berlin entwickelt und vom Land Brandenburg mit einer Förderung in Höhe von 110.000 Euro unterstützt. Nach dem Ende der Early-Access-Phase im April 2022 folgten im September 2022 eine Umsetzung für die Nintendo Switch sowie 2025 auch Fassungen für PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Aktuell laufen beim inzwischen neunköpfigen Team neben der macOS-Portierung außerdem die Arbeiten an einer Mobile-Version.
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Ja, ich spiele es auch immer noch ab und an.
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Ja, vor einiger Zeit.
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Nein, ich kannte das Spiel aber.
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Nein, Dorfromantik war mir bis heute auch gar kein Begriff.
Nach Dorfromantik haben die Entwickler in Zusammenarbeit mit Kurzgesagt ein weiteres Strategiespiel veröffentlicht. Star Birds ist im September 2025 erschienen.
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