Dieses Startup will menschliche Organe im 3D-Drucker züchten
Alexander Leutner, Co-CEO von Cellbricks, einem Berliner Startup, das – irgendwann – Organe drucken will. Nina Anika Klotz
Cellbricks Therapautics ist angetreten mit dem Versprechen, menschliche Organe mit dem 3D-Drucker herzustellen. Neue Lebern, Ersatz-Nieren – statt Organspende, gedruckt aus den eigenen Zellen des Patienten. Wild, Sci-Fi, ein medizinischer Meilenstein im Kampf gegen den Tod. Jetzt hat das Startup 10 Millionen Euro eingesammelt.
+++ #DealMonitor +++ Anti-Fraud-Startup Taktile erhält 110 Millionen +++ Drohnen-Startup Maple Aviation sammelt 4 Millionen ein +++ FinTech Talentir bekommt 4 Millionen +++ IndustialTech mkind streicht 3 Millionen ein +++ LegalTech beglaubigt.de kauft firma.de +++
Im #DealMonitor für den 25. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE
The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND +++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland
INVESTMENTS
Taktile +++ Goldman Sachs, Balderton, Index Ventures, DIG Ventures, Tiger Global, Visionaries, and Y Combinator investieren 110 Millionen US-Dollar (Series C) in Taktile. Das Startup, das 2020 von Maximilian Eber und Maik Taro Wehmeyer in Berlin gegründet wurde, kümmert sich um „KI-gestütztes, automatisiertes Risikomanagement für den Finanzsektor“. „The successful fundraise opens Taktile’s next chapter, which centers on enabling financial institutions to transform themselves for the AI age“, teilt das Team zum Investment mit. Balderton Capital, Index Ventures, Tiger Global, Y Combinator, Prosus Ventures, Visionaries Club und Larry Summers investierten zuletzt 54 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Insgesamt sammelte das Team nun bereits rund 190 Millionen ein. FinTechs wie Mercury, Kueski und Zilch sowie Finanzinstitute wie Allianz und Rakuten Bank, nutzen Taktile bereits. Mehr über Taktile
Maple Aviation +++ ES Kapital, Bayern Kapital, superangels sowie Business Angels wie Rüdiger Schmidt, Stefan Eishold, Martin Giese und Bernd Baezner investieren 4 Millionen Euro in Maple Aviation. Das Startup aus Ottobrunn, 2022 gegründet, entwickelt ein autonomes Drohnensystem für den Transport medizinischer Güter. Die Lösung der Jungfirma ermöglicht den emissionsfreien Transport von Laborproben, Medikamenten und anderem medizinischen Material direkt zwischen Gesundheitseinrichtungen – auch über dicht besiedelten Gebieten. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen „seine Drohnentechnologie weiterentwickeln und die Ladeinfrastruktur sowie sein Team für den Start des operativen Betriebs weiter ausbauen“. Mehr über Maple Aviation
Talentir +++ Der Berliner Investor Redstone, Inovia Capital (Patrick Pichette), Shapers, Tenity, NewSchool, Noia Capital, BFC, Cambrena Capital und Mark Ransford investieren 4 Millionen Euro in Talentir. Das Unternehmen mit Sitz in Wien und Zürich, 2022 von Lukas Sticksel-Steiner und Johannes Kares gegründet, wandelte sich zuletzt von einem Stock Market für YouTube-Videos zu einem Payment Services für die Kreativbranche. Blockchain Founders Capital, CV VC und Noia Capital investierten zuletzt eine siebenstellige Summe in die Jungfirma. Mehr über Talentir
mkind +++ Berliner Investor Lucid Capital, Possible Ventures aus München, Kvanted, Fortino Capital sowie Business Angels wie Thomas Wolf investieren 3 Millionen Euro in mkind. Das Startup aus München, 2026 von Michael Sauer, Christoph Willibald, Gabriele Tiboni und Paul Kröger, gegründet, entwickelt intelligente Robotersysteme für industrielle Fertigungsprozesse. Die flexiblen Roboterzellen automatisieren anspruchsvolle Aufgaben wie Schweißen, Oberflächenbearbeitung und Beschichtung, um Unternehmen in der Produktion zu entlasten. Mehr über mkind
MERGERS & ACQUISITIONS
beglaubigt.de – firma.de +++ Das junge Münchner LegalTech beglaubigt.de übernimmt das insolvente Unternehmen firma.de, dass sich seit 2012 um digitale Unternehmensgründungen kümmert. „Mit nun über 30.000 Kundinnen und Kunden und mehr als 1.000 angebundenen Notaren wird beglaubigt.de damit zum Marktführer für vollständig digitale Unternehmensgründung in Deutschland“, heißt es in einer Presseaussendung. Für die bestehenden Kundinnen und Kunden von firma.de geht es „ohne Unterbrechung“ weiter. Auch ein Großteil des Teams wird übernommen. beglaubigt.de, 2024 von Alexander Sporenberg und Felix Gerlach gegründet, positioniert sich als „europäische Plattform für digitale Rechts- und Notarinfrastruktur“. YouTube-Mitgründer Jawed Karim (Y Ventures), Moonfire Ventures (Mattias Ljungman), Zeno Ventures, Combination VC, Orange Collective und zahlreiche Business Angels investierten kürzlich 3,3 Millionen US-Dollar in das junge Unternehmen. Mehr über beglaubigt.de
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
15 Projekte, 150.000 Euro Förderung: KölnBusiness unterstützt auch in diesem Jahr innovative Unternehmen aus Köln. Zu den ausgewählten Vorhaben gehören mehrere Startups aus den Bereichen KI, HealthTech, ClimateTech und Energiewende.
Die Gewinner des Kölner Rahmens stehen fest: KölnBusiness fördert in diesem Jahr 15 Innovationsprojekte mit insgesamt 150.000 Euro. Die ausgewählten Vorhaben (unter denen einige Jungfirmen sind, die wir bereits ausführlich vorgestellt haben) beschäftigen sich unter anderem mit Künstlicher Intelligenz, Digital Health, Kreislaufwirtschaft, Energiewende und nachhaltiger Produktion.
Unter den ausgewählten Unternehmen sind Onqo Health (KI-Unterstützung für Tumorboards), Zentras Systems (Sprach-KI für die OP-Dokumentation), Sacred Valley Tech (digitale Produktpässe für die Kreislaufwirtschaft), Carbon Minds (digitale Lernplattform für Ökobilanzen), Wavelr (KI für Energieprojekte), Gridty (digitaler Zwilling für Kälteanlagen), Luure (KI-gestützte Baustellendokumentation), Drought Analytics (intelligente Bewässerung), H2ALL (Software für Wasserstoffprojekte), LeadRealizer (KI-Lead-Scoring) und Venue Flow (Software für das Veranstaltungsmanagement).
Darüber hinaus erhalten auch die Praxis Knoop, der Umweltdienstleister Interzero, der Sortiertechnikspezialist Steinert sowie der Leuchtenhersteller less’n’more eine Förderung.
Mit dem Kölner Rahmen unterstützt KölnBusiness jährlich innovative digitale und nachhaltige Vorhaben von Unternehmen aus Köln. Pro Projekt sind Zuschüsse von bis zu 10.000 Euro möglich.
Zu den früheren Förderprojekten des Kölner Rahmens zählen unter anderem Holy Shit, Hydrofarms und Hey Grün. Die Unternehmen stehen exemplarisch für den Fokus des Programms auf digitale und nachhaltige Innovationen – von ressourcenschonender Sanitärtechnik über Vertical Farming bis hin zur Digitalisierung von Dachbegrünungen.
Duchstarten in Köln – #Koelnbusiness
In unserem Themenschwerpunkt Köln beleuchten wir das dynamische Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind die Bedingungen für Gründer:innen, welche Investitionen fließen in innovative Ideen und welche Startups setzen neue Impulse? Rund 800 Startups haben Köln bereits als ihren Standort gewählt – unterstützt von einer lebendigen Gründerszene, einer starken Investor:innen-Landschaft sowie zahlreichen Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents. Als zentrale Anlaufstelle für die Startup- und Innovationsszene stärkt die KölnBusiness Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen für Gründer:innen, vernetzt sie mit Investor:innen und bietet gezielte Unterstützung. Diese Rubrik wird unterstützt von KölnBusiness. #Koelnbusiness auf LinkedIn, Facebook und Instagram.
Pitchdeck: vGreens holt 2 Mio. Euro für KI im Gewächshaus
Ein Hightech-Gewächshaus mit der Technologie von vGreens. Das Besondere: Erdbeeren können hier sogar vertikal angebaut werden. Die Sensoren und KI des Startups sollen dabei den Anbauprozess transparenter und noch besser planbar machen.vGreens
Erdbeeren herangezogen mithilfe von KI? Zumindest soll künstliche Intelligenz künftig mitentscheiden, wann bewässert wird, wie Ernten ausfallen und ob Pflanzen optimal wachsen. Das Essener Startup vGreens entwickelt dafür Sensoren und Software. Diese wird nicht nur in Hightech-Gewächshäusern, sondern auch auf dem Feld genutzt.