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Scythe Magoroku: Großer Doppelturm kühlt flach und einfach

Der Scythe Magoroku ist ein relativ flacher Kühler im Doppelturm-Aufbau. Er soll im unteren Preissegment konkurrieren. Leistungsdaten versprechen ein rundes Gesamtpaket, wenn auch erwartbar wenig visuelle Extravaganzen.
Mit einer Höhe von nur 155 Millimetern passt der Magoroku auch in etwas schmalere Midi-Tower-Gehäuse. In dieser Konfiguration lässt der Kühler Speichermodulen 35 Millimeter Platz in der Höhe. Wird der Lüfter nach oben geschoben, sind es maximal 57 Millimeter. Weil der Lüfter dann über den Kühler hinausragt, steigt die Gesamthöhe auf nicht mehr ganz so flache 177 Millimeter, sofern alle vier Slots belegt werden sollen.
Die mit sechs in einer Kupfer-Baseplate eingelassenen Heatpipes bestückten Lamellentürme belüftet Scythe mit zwei 120-mm-Lüftern, die laut Google-Übersetzung der japanischen Produktseite auf den Namen „Wonder Tornado“ hören. Sie sollen durch einen neu entwickelten Rahmen höheren statischen Druck erzeugen als vorherige Generationen und sind durch Gummiauflagen vom Kühlkörper selbst entkoppelt. Ihr Drehzahlbereich fällt Scythe-typisch breit aus, er liegt zwischen 300 und 2.000 U/Min.
Visuell bleibt der Magoroku dezent. Heatpipes und Baseplate sind vernickelt, die Lamellen bleiben unbehandeltes Aluminium. Sie werden lediglich durch zwei schwarze Blenden abgedeckt. Display oder eine Vollverkleidung hat Scythe nicht dazugenommen.
Montiert werden kann der Kühler auf aktuellen Mittelklasse-Sockeln von Intel und AMD. Zum Lieferumfang gehört außerdem ein drittes Set Halteklammern für Lüfter sowie ein Y-Kabel, um beide Ventilatoren an einem Anschluss bedienen zu können. Im Triple-Fan-Betrieb muss der dritte Lüfter aber mit einem zweiten Anschluss verbunden werden, für ihn ist kein Y-Adapter mehr vorhanden.
In Japan günstig
Laut Informationen von Ithome soll der Kühler Anfang April in den Handel kommen, was zunächst den japanischen Markt meinen wird. Dort soll er 4.980 Yen (ca. 27 Euro) kosten. In Europa fallen Preise von Scythe erfahrungsgemäß aufgrund von Steuern und Transport höher aus. Erwartbar ist, dass der Magoroku hierzulande um die 40 Euro kosten wird, also etwa das ursprüngliche Preisziel von 40 US-Dollar gehalten wird.
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Prof. Dr. Moritz Hennemann: Bundestag hat neuen Datenschutzbeauftragten gewählt

Der Deutsche Bundestag hat den Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Moritz Hennemann zum neuen Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) gewählt. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider an, die ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen Ende September niederlegen wird.
Mehrheit deutlich erreicht
Die Bundesregierung hatte Hennemann am 24. Juni 2026 offiziell für das Amt vorgeschlagen. Bei der gestrigen Wahl (PDF) entfielen 391 Ja-Stimmen auf den Rechtswissenschaftler. 122 Abgeordnete stimmten gegen seine Wahl, weitere 77 enthielten sich. Erforderlich war die Zustimmung von mindestens 316 Abgeordneten. Bevor Hennemann sein neues Amt antreten kann, muss ihn noch der Bundespräsident ernennen. Das Bundesdatenschutzgesetz schreibt hierfür umfassende Qualifikationen und praktische Erfahrung im Datenschutzrecht sowie die Befähigung zum Richteramt oder zum höheren Verwaltungsdienst vor. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre.
Hennemann wurde von der CDU/CSU vorgeschlagen und von der SPD mitgetragen. Als wesentlicher Grund für die Ablehnung mancher Abgeordneter gilt seine wissenschaftliche Haltung. So zählt Hennemann zu den schärferen Kritikern der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die er mehrfach als „Innovationshemmnis“ bezeichnet hat. Seine Ernennung wurde deshalb in datenschutzpolitischen Kreisen kontrovers diskutiert.
Professor und Richter
Für andere gilt Hennemann hingegen als ausgewiesener Experte für Informations-, Medien- und Datenschutzrecht. Nach seinem Studium in Heidelberg, Krakau und Oxford war er unter anderem als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Rechtsanwalt und Gastwissenschaftler an der Harvard Law School tätig. Nach seiner Habilitation an der Universität Freiburg leitete er den Lehrstuhl für Europäisches und Internationales Informations- und Datenrecht an der Universität Passau sowie die dortige Forschungsstelle für Rechtsfragen der Digitalisierung. Aktuell lehrt er als Professor für Zivilrecht mit den Schwerpunkten Informations-, Medien- und Internetrecht an der Universität Freiburg und leitet dort als Direktor das Institut für Medien- und Informationsrecht. Zusätzlich ist er als Richter im Nebenamt am Oberlandesgericht Karlsruhe tätig.
Der neue Datenschutzbeauftragte vertritt einen eher wirtschafts- und innovationsorientierten Datenschutz, bei dem Daten stärker als ökonomisches Gut betrachtet werden. Ebenso spricht er sich wie seine Vorgängerin für eine „Datenrealpolitik“ aus.
Vorgängerin scheidet frühzeitig aus
Die bisherige Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider hatte bereits im März 2026 aus gesundheitlichen Gründen ihren Rücktritt angekündigt. Nach eigenen Angaben wird sie ihre Aufgaben jedoch noch bis Ende September wahrnehmen, um einen geordneten Übergang zu ihrem Nachfolger sicherzustellen.
Vielfältige Aufgaben
Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit überwacht die Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes und weiterer Datenschutzvorschriften. Zu seinen Aufgaben gehören außerdem die Beratung von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung in Datenschutzfragen, die Bearbeitung von Beschwerden von Bürgern sowie die Zusammenarbeit mit Datenschutzaufsichtsbehörden in Deutschland und der Europäischen Union. Darüber hinaus informiert die Behörde die Öffentlichkeit über Datenschutzrechte und beobachtet Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnologie im Hinblick auf den Schutz personenbezogener Daten.
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Cloud Streaming: GeForce Now zum Steam Summer Sale mit Rabatt

GeForce Now kann anlässlich des aktuell laufenden Steam Summer Sale mit Rabatten auf die 12-Monat-Abos „Ultimate“ und „Performance“ erworben werden. Zudem erhält Nvidias Cloud-Streaming-Dienst Unterstützung für sechs weitere Spiele.
Der große Steam Summer Sale ist gestartet und läuft noch bis zum 9. Juli. Passend dazu bietet Nvidia Rabatte für ausgewählte Abo-Tarife des Cloud-Streaming-Dienstes GeForce Now an. Dabei gibt es im Rahmen eines Sommer-Sonderangebots jeweils 35 Prozent Rabatt auf die Stufen „Performance“ und „Ultimate“, wenn DER 12-Monats-Plan gewählt wird.
GeForce Now im Sommer-Sonderangebot
Mit dem Rabatt kostet die „Performance“-Mitgliedschaft von GeForce Now aktuell 71,49 Euro statt 109,99 Euro für 12 Monate (Preisnachlass von 38,50 Euro). In dieser Abo-Stufe enthalten ist der Cloud-Zugriff auf mehr als 4.500 Spiele, wobei in bis zu 1.440p bei maximal 60 FPS gestreamt wird und Gaming-Sessions sechs Stunden am Stück dauern können. Dieser Tarif verwendet ein nicht näher bezeichnetes GeForce-RTX-System und ist im Gegensatz zum Gratis-Tarif werbefrei.
Der 12-Monats-Plan von GeForce Now „Ultimate“ kostet demgegenüber im Rahmen des aktuellen Sales 142,99 Euro anstatt 219,99 Euro, was einem Preisnachlass von 77 Euro entspricht. Auch hier erhalten Abonnenten den Zugriff auf über 4.500 Spiele, die laut Nvidia mit bis zu 4K-Auflösung bei maximal 120 FPS gestreamt werden. Eine Cloud-Gaming-Session kann hier acht Stunden dauern und es werden Systeme genutzt, die vergleichbar mit einer GeForce RTX 5080 oder RTX 4080 sind.
Diese sechs Spiele kommen zu GeForce Now
Zudem kommen sechs weitere Spiele in den Cloud-Streaming-Dienst GeForce Now, wobei das Action-RPG „The Adventures of Elliot: The Millennium Tales“ aus der Feder der Macher von Bravely Default und Octopath Traveler das wohl größte Highlight darstellt. Darüber hinaus kann das Action-Roguelite Dark Scrolls von Devolver Digital über GeForce Now gespielt werden, das am 22. Juni 2026 auf Steam erschienen ist.
Ebenfalls seit dem 22. Juni verfügbar ist der Extraction-Shooter „Sand: Raiders of Sophie“, der an diesem Tag den Early Access auf Steam verlassen hat. Zudem können nun das cinematische Adventure Deer & Boy (seit 23. Juni), der 6v6-Movement-Shooter Empulse (seit 24. Juni) sowie das Fighting-Spiel „Fatal Fury: City of the Wolves“ erstmals über GeForce Now gestreamt werden.
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LAN-Party: Ticketverkauf zur NorthCon 2026 startet heute Abend

Der Ticketverkauf für die NorthCon 2026 beginnt heute Abend am 26. Juni um 20:00 Uhr. Die jährlich wiederkehrende LAN-Party findet vom 1. bis 4. Oktober 2026 in Neumünster in Schleswig-Holstein statt und bietet Platz für insgesamt 1.248 Teilnehmer in vier verschiedenen Sitzplatz-Kategorien.
Ticketverkauf startet heute Abend um 20 Uhr
Dabei handelt es sich um die Kategorien Parkett, Parkett Plus, Loge und VIP-Loge, auf die jeweils 1.016, 104, 118 und 10 Plätze entfallen. Um 20 Uhr startet der Ticketverkauf zunächst für die VIP-Loge, bevor gestaffelt im 5-Minuten-Rhythmus die weiteren Kategorien hinzukommen. Parkett-Tickets stehen folglich ab 20:15 Uhr zum Verkauf. Auf diesem Weg wollen es die Veranstalter interessierten Spielern und insbesondere Gruppen erleichtern, auf alternative Ticketkategorien auszuweichen, falls die bevorzugten Plätze zu schnell vergriffen waren.
Die Preise liegen bei 105 Euro für einen Parkettplatz mit 90 cm Tischbreite, 134 Euro für Parkett Plus mit 120 cm Breite und 159 Euro für einen Logenplatz. Die ausschließlich komplett buchbare VIP-Loge mit zehn Plätzen kostet zusammen 2.170 Euro. Im Ticketpreis enthalten sind neben einem Stromanschluss ein Gigabit-Netzwerkport, die Teilnahme an Turnieren sowie kostenlose Parkplätze und Zugang zu Duschcontainern. Teilnehmer müssen zum Zeitpunkt der Veranstaltung mindestens 18 Jahre alt sein.
Nach erfolgreichem Ticketkauf erfolgt zunächst nur der Erwerb des Platzes. Die Sitzplatzreservierung startet zu einem späteren Zeitpunkt und wird separat angekündigt.
LAN-Party seit 2002
Die NorthCon zählt seit Jahrzehnten zu den bekanntesten LAN-Partys Deutschlands. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Spielen, Turniere und das Treffen der Community. Neben den offiziellen Wettbewerben gibt es zahlreiche freie Spielrunden, ein Bühnenprogramm, Catering und Aussteller, die Gaming-Produkte präsentieren. Interessenten können die Veranstaltung auch ohne eigenen PC besuchen: Tagestickets kosten 10 Euro und berechtigen zum Zugang an allen Veranstaltungstagen, eine Teilnahme an den LAN-Turnieren oder das Mitbringen eines Rechners sind damit allerdings nicht möglich.
Welche Erinnerungen die Community auf ComputerBase an LAN-Partys hält und wie es um die Bereitschaft aussieht, heutzutage an einem solchen Event teilzunehmen, hat die Redaktion vor einigen Monaten mit einer Sonntagsfrage zur Diskussion gestellt.
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