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Die inszenierte Anwesenheit: Büropräsenz wichtiger als die Leistung?


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Büroangestellte setzen laut einer Umfrage mehrheitlich darauf, produktiver und engagierter zu wirken, als sie tatsächlich sind. Rund zwei Drittel gaben laut der Befragung des Jobportals Indeed und des Marktforschungsinstituts Appinio an, zu entsprechenden Maßnahmen zu greifen. Dazu gehören ein künstlich auf anwesend gehaltener Online-Status im Homeoffice (27 Prozent), längeres Verbleiben im Büro, weil die Führungskraft noch anwesend ist (25 Prozent), bewusst zu ungewöhnlichen Zeiten versendete E-Mails (23 Prozent) oder Wortmeldungen in Meetings ohne inhaltlichen Mehrwert, um Präsenz zu zeigen (22 Prozent).

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Das Verhalten ist laut Indeed einerseits der Unternehmenskultur, andererseits der wirtschaftlichen Lage geschuldet. 32,5 Prozent sehen demnach ihr Unternehmen durch Präsenzkontrolle geprägt. 31,6 Prozent begründeten ihr Verhalten mit Sorgen um den eigenen Arbeitsplatz. Rund ein Fünftel führte auch Druck oder Mikromanagement durch Vorgesetzte als Auslöser an.

Lediglich 33,3 Prozent der Befragten haben angegeben, dass sie ausschließlich ihre Arbeitsergebnisse für sich sprechen lassen. Generell zeigte sich auch die Mehrheit (55,9 Prozent) überzeugt, dass ihr Arbeitgeber Anwesenheit höher bewertet als messbare Ergebnisse. 66,2 Prozent würden sogar auf fünf Prozent oder mehr ihres Gehalts verzichten, wenn ihre Leistung ausschließlich an Ergebnissen gemessen würde. Befragt wurden den Angaben nach 1.000 hybrid arbeitende Büroangestellte.

Insgesamt verliert das Büro aus Sicht der Befragten seine Rolle als produktiver Ort. Etwas über 50 Prozent berichten, dass sie zwar ins Büro fahren, dort dann aber häufig in Videocalls mit Kollegen sitzen. Fast 70 Prozent beklagten, im Büro regelmäßig durch Lärm, Smalltalk oder spontane Unterbrechungen aus der Konzentration gerissen zu werden. 56,6 Prozent sprachen davon, vor allem ins Büro zu kommen, um „Gesicht zu zeigen“, obwohl sie im Homeoffice effizienter arbeiten könnten. Rund 70 Prozent würden für dauerhaftes Homeoffice finanzielle Einbußen in Kauf nehmen.

„Die Debatte um Büropräsenz hat in vielen Unternehmen ein problematisches Signal hinterlassen: Nicht die Qualität der Arbeit entscheidet, sondern ihre Sichtbarkeit“, kommentiert Indeeds Managing Director DACH Frank Hensgens die Ergebnisse. Inszenierte Anwesenheit statt Konzentration auf Ergebnisse sei aber weder für Unternehmen noch Angestellte nachhaltig.

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(axk)



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Teureres Fliegen: Preis für Kerosin stark angestiegen


Der Iran-Krieg hat den internationalen Luftverkehr bereits nach einem Monat deutlich in Mitleidenschaft gezogen. Verdoppelte Kerosinpreise, kaum noch nutzbare Drehkreuze am Arabischen Golf und ein deutlich verringertes Flugangebot in Richtung Asien sind die unmittelbaren Folgen. Wegen des gestörten Öl-Transports durch die Straße von Hormus verknappt und verteuert sich das verfügbare Kerosin, sodass sich die Passagiere auf weiter steigende Ticketpreise einstellen müssen.

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Zur ersten großen Reisewelle zu Ostern haben die meisten Airlines in Europa noch auf ihre Terminkontrakte verwiesen, mit denen sie sich auf längere Sicht günstigere Treibstoffpreise gesichert haben. Der Branchenriese Ryanair beispielsweise teilte auf Anfrage mit: „Wir sind für die nächsten 12 Monate bei einem Preis von 67 Dollar pro Barrel gut abgesichert, sodass sich dies weder auf unsere Kosten noch auf unsere günstigen Flugpreise auswirken wird.“

Die britische Easyjet bestätigt zumindest eine „vorübergehend gedämpfte Nachfrage“, die einige Wochen anhalten werde. Betroffen seien vor allem Ziele im östlichen Mittelmeerraum, während Spanien von einer höheren Nachfrage profitiere. Ähnliches ist vom Reiseveranstalter TUI oder der Lufthansa-Tochter Eurowings zu hören, die zu Ostern von einem überraschenden Mallorca-Boom nach einem verhaltenen Buchungsstart berichtet. Die Kunden greifen in der Krise zu bewährten Zielen in West- und Südeuropa, zusätzliche Flüge sind schnell ausgebucht.

Dass sich längst nicht jede Gesellschaft so gut geschützt hat, zeigt die Ankündigung der skandinavischen SAS, allein im April wegen des teuren Kerosins mindestens 1000 weniger lukrative Strecken zu streichen. Auch die lettische Air Baltic hat mit kaum gedämpften Kerosin-Preisen zu kämpfen.

Am schärfsten sind die Konsequenzen bislang aber auf der Fernstrecke zu spüren. Die Raketenangriffe und Bombardierungen in der Nahost-Region haben dazu geführt, dass globale Drehkreuze wie Doha, Abu Dhabi und Dubai auf unabsehbare Zeit ausfallen. Golf-Carrier wie Qatar Airways oder Gulf Air parken ihre Flugzeuge auf dem spanischen Wüsten-Flughafen Teruel, der zuletzt in der Corona-Krise eine Blütezeit erlebt hat.

„Die Gesellschaften am Golf haben rund die Hälfte des Gesamtverkehrs zwischen Europa und Asien abgezogen“, beschreibt der Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt die Situation vor dem Krieg. Diese Kapazitäten fehlen nun am Markt, wer dennoch beispielsweise nach Thailand oder Australien will, muss tief in die Tasche greifen.

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Eigentlich eine lohnende Sonderkonjunktur für Europas größten Luftverkehrskonzern Lufthansa, der prompt Sonder-Direktflüge angekündigt hat. In die Kriegsregion Nahost will man den Sommer über nicht mehr fliegen, aus operativen Gründen, wie es heißt. Die nicht benötigten Flugzeuge sollen auf anderen Routen Geld verdienen, etwa in Europa und in Richtung Indien, ein Markt, der bislang stark über die Emirate bedient wurde.

Doch der Lufthansa-Konzern, der seinen Treibstoffbedarf nach eigenen Angaben bis zu 80 Prozent abgesichert hat, stellt sich auch auf Szenarien weiter steigender Ticketpreise ein. Diese könnten dafür sorgen, dass dauerhaft weniger Menschen in ein Flugzeug steigen – die nächste Krise.

Nach Informationen des „Handelsblatts“ lässt Lufthansa-Chef Carsten Spohr intern prüfen, ob man vorerst 20 oder gar 40 Flugzeuge am Boden stehen lassen könne. Erste Wahl wären spritfressende Jets, die ohnehin kurz vor der Ausmusterung stehen. Auf der Streichliste stünden dann nicht die neuen Angebote, sondern Europastrecken, auf denen derzeit kaum noch Geld verdient werde. Die eigene Belegschaft bereitet Spohr schon einmal vorsorglich auf mögliche Kurzarbeit vor.

Die Tickets werden aber nicht nur wegen der kaum zu befriedigenden Nachfrage teurer. Die Gesellschaften nutzen auch das altbekannte Instrument von Kerosinzuschlägen. Diese verstecken sich bei den Airlines der Lufthansa Group und anderen in dem Posten „International Surcharge“, der je nach Ziel stark variieren kann.

Insbesondere in den höheren Buchungsklassen kommen auf Langstrecken schnell mehrere hundert Euro zusammen, die pauschal auf die variablen Buchungstarife aufgeschlagen werden. In der Holzklasse kostet daher ein Return-Ticket nach New York mit einem Zuschlag von 258 Euro rund 50 Euro mehr als vor der Krise, wie das Portal Meilenoptimieren.com berechnet hat.


(olb)



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Delta setzt auf Amazon Leo statt Starlink für Satelliten-Internet in Flugzeugen


Amazon hat einen mehrjährigen Vertrag mit Delta Air Lines über die Internetversorgung von 500 Flugzeugen über den Satellitendienst Leo geschlossen. Das Satelliten-Internet Leo befindet sich weiterhin im Aufbau und ist bislang nur eingeschränkt und für einzelne Organisationen verfügbar. Allerdings sieht sich Amazon für dieses Jahr mit weiteren Raketenstarts im Plan. Es gibt zwar noch offene Fragen zur offiziellen Genehmigung des Satellitennetzwerks, aber offenbar ist Delta zuversichtlich genug, Amazon Leo Elon Musks Marktführer Starlink vorzuziehen.

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Denn eigentlich hätte Amazon laut 2020 erteilter Genehmigung der US-Telekommunikationsbehörde FCC bis Ende Juli dieses Jahres 1618 Satelliten in den Orbit bringen sollen, rund die Hälfte der für das komplette Netz vorgesehenen Satelliten. Das wird der Konzern nicht schaffen, bislang sind es erst etwas mehr als 200. Deshalb wurde kürzlich ein Aufschub von 24 Monaten beantragt, denn Amazon benötigt mehr Zeit für den Aufbau seines Satellitennetzwerks. Das Unternehmen versprach deshalb erst letzte Woche, Satellitenproduktion und Startkadenz für Leo zu steigern. Dieses Jahr sind elf Starts geplant, in Zukunft soll die Zahl auf 20 Starts pro Jahr steigen. Jede Rakete bringt etwa 20 bis 30 Satelliten ins Weltall.

Das hat Delta offenbar überzeugt, dass Amazons Satelliten-Internet ab 2028 großflächig verfügbar sein wird. Denn ab dem Jahr sollen 500 Flugzeuge damit ausgestattet werden, um den Passagieren WLAN per Satellitenzugang zu bieten. Nutzer werden mit Leo Download-Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbps und Uploads von maximal 400 Mbps bekommen, heißt es in der Amazon-Mitteilung. Die beiden Unternehmen verweisen aber auch auf die bisher gute Zusammenarbeit von Delta und Amazon Web Services (AWS), den Cloud-Diensten des Konzerns, die Delta auf Amazon vertrauen lassen.

Mit den bislang rund 200 Leo-Satelliten hinkt Amazon beim Ausbau des Satellitennetzwerks nicht nur den eigenen Plänen und den Vorgaben der US-Behörden massiv hinterher, sondern auch der Konkurrenz. Das zu Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX gehörende Starlink zählt bereits etwas mehr als 10.000 Satelliten im Orbit und ist damit der mit Abstand größte Satellitenbetreiber weltweit. Der Marktführer bei Satelliten-Internet profitiert dabei nicht nur von einem früheren Beginn der Aussetzung der Satelliten (seit 2019), sondern auch von der Wiederverwendbarkeit der unternehmenseigenen Falcon-9-Raketen. Amazon muss dagegen externe Partner mit Raketenstarts beauftragen, wobei dazu neben Blue Origin und der United Launch Alliance (ULA) auch SpaceX gehört.

Die Vereinbarung mit Delta ist Amazons zweiter Auftrag einer Fluglinie für das Satelliten-Internet Leo, denn im Herbst 2025 konnte der Konzern bereits die US-Fluggesellschaft JetBlue dafür gewinnen. Ab 2027 soll ein Viertel der JetBlue-Flotte mit Internetzugängen per Satellit ausgestattet werden. Starlink zählt hingegen schon mehrere Fluglinien zu seinen Partnern. Der Dienst von SpaceX hat letzten Monat erst Southwest Airlines dafür gewinnen können, nachdem zuvor bereits Starlink-Verträge mit United Airlines, Alaska Airlines und Hawaiian Airlines abgeschlossen wurden, berichtet Reuters.

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Bedingungen und finanzielle Einzelheiten des Vertrags zwischen Amazon und Delta Air Lines wurden nicht veröffentlicht, aber die Fluglinie verspricht, dass Amazons Satelliten-Internet Mitgliedern des Delta-Vielfliegerprogramms SkyMiles während der Flüge kostenlos zur Verfügung stehen wird.


(fds)



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Geld durch Spaziergänge – Bonusprogramme von Krankenkassen


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Bis zu 60 Euro können Versicherte bei der AOK jährlich durch regelmäßige Spaziergänge bekommen – mehr ist durch andere gesundheitsfördernde Maßnahmen möglich. Das geht aus einem Vergleich der Bonusprogramme der fünf mitgliederstärksten Krankenkassen durch die IFA hervor, der heise online vorliegt. Als gesundheitsfördernde Aktivitäten zählen etwa Schutzimpfungen, besuchte Vorsorgeuntersuchungen, Mitgliedschaften in Sportvereinen oder Fitnessstudios und erreichte Schrittziele.

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Mit etwa 27 Millionen Versicherten in allen Bundesländern gilt die AOK als größte Krankenkasse in Deutschland, wie das Informationsportal krankenkassen.de belegt. Bis zu 225 Euro könnten sich Versicherte laut der IFA jährlich für gesundheitsfördernde Aktivitäten von der AOK sichern, davon 60 Euro durch das Erreichen von Schrittzielen. Für jeden Tag, an dem Versicherte die 10.000 Schritte erreichen, bekämen sie 25 Cent – bis zu 240 Mal im Jahr.

Das niedrigste Schrittziel hätte hingegen die BARMER. Dort bekämen Versicherte 15 Euro, wenn sie einmal im Jahr in vier konsekutiven Wochen jeweils mindestens 50.000 Schritte machen. Die DAK-Gesundheit zahle Versicherten bis zu zweimal im Jahr 15 Euro aus, wenn sie an sieben aufeinanderfolgenden Tagen 10.000 Schritte gemacht haben. Die Techniker Krankenkasse (TK) zahle Versicherten zweimal im Jahr zehn Euro, wenn diese in einem zwölfwöchigen Zeitraum in mindestens zehn Wochen 60.000 Schritte laufen. Die IKK classic biete laut der IFA keine Bonuszahlungen für Schritte an.

Das Geld verdienen die Versicherten in den Bonusprogrammen nicht direkt, sondern meist in Form von Prämienpunkten. Diese lassen sich nicht nur für direkte Geldauszahlungen verwenden, sondern auch zur Bezuschussung der Anschaffungskosten für Fitnesstracker, Smartwatches oder Sport-Apps.

Oftmals sind Bonuspunkte mehr Geld wert, wenn sie für die Finanzierung von Gesundheitsmaßnahmen genutzt werden, wie die Untersuchung der IFA zeigt. Während sich Versicherte bei der TK zum Beispiel bis zu 200 Euro jährlich direkt auszahlen lassen können, erstattet die Krankenkasse bis zu 400 Euro für Fitnesstracker und andere Gesundheitsausgaben.

Die Bonusprogramme lassen sich in vielen Fällen in den Apps der Krankenkassen abrufen. Auch die Elektronische Patientenakte (ePA) und elektronische Rezepte sind oft in den Krankenkassen-Apps verfügbar.

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(mho)



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