Künstliche Intelligenz
Xiaomi Pad 8 im Test: Wer benötigt noch ein teures Tablet?
Erstaunlich flott, 3K-Display mit 144 Hz und günstig: Das Xiaomi Pad 8 hinkt im Test dem Pro-Modell kaum hinterher. Ist es sogar die bessere Wahl?
Mit dem Pad 8 schickt Xiaomi erneut ein kompaktes Tablet ins Rennen, das auf dem Papier nach Preis-Leistungs-Kracher aussieht: starke Performance, ein scharfes LCD mit hoher Bildwiederholrate, solide Verarbeitung und ordentlicher Sound – und das schon ab knapp 360 Euro.
Dass Xiaomi gute Tablets für wenig Geld bauen kann, hat der Hersteller seit dem Pad 5 immer wieder bewiesen. Der Vorgänger Xiaomi Pad 7 gehörte im vergangenen Jahr zu den gefragtesten günstigen Tablets in unseren Tests. Ob das Pad 8 diese Tradition fortsetzen kann, zeigt unser Test.
Design & Verarbeitung des Xiaomi Pad 8
Beim Design wagt Xiaomi keine Experimente: Das Pad 8 teilt sich das Aussehen samt Abmessungen nahezu vollständig mit dem teureren Xiaomi Pad 8 Pro und erinnert stark an den Vorgänger Pad 7. Das Aluminium-Gehäuse ist sauber verarbeitet, liegt angenehm in der Hand und wirkt verwindungssteif. Auf der Rückseite sitzt das Kameramodul in einem leicht hervorstehenden, quadratischen Element mit abgerundeten Ecken und glänzend schwarzer Oberfläche.
Mit 251 × 174 × 5,75 mm fällt das 11-Zoll-Tablet erfreulich flach aus. Die 485 g auf der Waage sind für diese Größenklasse moderat – vergleichbar etwa mit dem iPad Air (heise+) mit 11 Zoll. Praktisch: Xiaomi spendiert dem Pad 8 eine IP54-Zertifizierung, die zumindest vor Spritzwasser schützt.
Gut gelöst ist die Tastenanordnung: Der Power-Button sitzt an der kurzen, die Lautstärkewippe an der langen Gehäuseseite. So greift man im Alltag nicht versehentlich daneben – ein Detail, an dem andere Hersteller gerne mal scheitern.
Display: 144-Hz-LCD mit 3K im 3:2-Format
Das Display des Pad 8 ist identisch mit dem des teureren Pro-Modells: 11,2 Zoll, IPS-Panel, scharfe 3200 × 2136 Pixel – wie auch schon beim Vorgänger. Das 3:2-Format bewährt sich im Alltag als vielseitig. Es eignet sich gut für produktives Arbeiten und Browsing und lässt sich im Hochformat deutlich angenehmer nutzen als typische 16:10-Tablets. Bei Filmen muss man dafür mit kleinen schwarzen Balken leben.
Auch die Bildqualität überzeugt: Kontraste, Farbdarstellung und Blickwinkelstabilität fallen für ein LCD überdurchschnittlich gut aus. An OLED-Panels reicht der Schwarzwert natürlich nicht heran – in dunklen Filmszenen macht sich das am stärksten bemerkbar. Hinzu kommt eine recht stark spiegelnde Displayoberfläche.
Mit einer Spitzenhelligkeit von bis zu 830 cd/m² (Nits) ist das Tablet auch im Freien noch ablesbar – ein guter Wert für die Preisklasse. Die Bildwiederholrate von bis zu 144 Hertz sorgt für eine flüssige Darstellung beim Scrollen und Spielen – zum Vergleich: Ein iPad Air arbeitet noch immer mit antiquierten 60 Hz.
Xiaomi Pad 8 – Bilder
Kamera: genug für Videocalls
Die Kameraausstattung fällt eher schlicht aus – hier zeigt sich neben dem Chipsatz der deutlichste Unterschied zum Pro-Modell. Vorne sitzt eine 8-Megapixel-Optik (f/2.3), hinten eine 13-Megapixel-Kamera (f/2.2). Die Bildqualität ist typisch für diese Preisklasse: Detailschärfe und Dynamikumfang fallen mäßig aus. Für gelegentliche Schnappschüsse oder das schnelle Abfotografieren von Dokumenten reicht das aber. Bei Videocalls verrichtet die Frontkamera zuverlässig ihren Dienst.
Hardware: starke Snapdragon-Performance
Unter der Haube arbeitet ein Snapdragon 8s Gen 4 – eine leicht abgespeckte Version von Qualcomms letztjährigem Flaggschiff-Chipsatz. Zwar zieht das Pro-Modell mit seinem Snapdragon 8 Elite im direkten Vergleich spürbar davon, doch auch das Pad 8 liefert ordentlich ab – erst recht mit Blick auf den Preis.
Starke 15.000 Punkte im PCMark und 4500 Punkte im 3DMark Wild Life Extreme untermauern das: Das Tablet hat hinreichend Leistungsreserven für anspruchsvolle Spiele. Im Alltagsbetrieb ruckelt ohnehin nichts, das System reagiert stets flüssig.
Beim Speicher haben Käufer die Wahl zwischen 128 und 256 GB, jeweils flankiert von 8 GB RAM. Aufgepasst beim Kauf: Nur das größere Modell nutzt den flotten UFS-4.1-Standard, die Basisversion muss sich mit UFS 3.1 begnügen, was sich beim Kopieren großer Dateien oder Laden aufwendiger Spiele bemerkbar machen könnte. Eine Speichererweiterung per microSD-Karte ist nicht vorgesehen.
Die restliche Ausstattung ist dafür aber zeitgemäß: Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, USB-C 3.2 Gen 1 inklusive Displayport. Wer unterwegs abseits von WLAN-Hotspots surfen will, schaut allerdings in die Röhre – eine Mobilfunk-Option bietet Xiaomi nicht an.
Auf einen Fingerabdrucksensor muss man beim Pad 8 leider verzichten. Für die akustische Untermalung beim Zocken oder Binge-Watching sorgen vier Lautsprecher mit Dolby Atmos, die einen erstaunlich kräftigen und klaren Klang liefern.
Optional lässt sich das Pad 8 mit einem Stylus bedienen. Eine Besonderheit: Statt auf einen klassischen Button zu drücken, kneift man die Stiftspitze zusammen, um das Schnellstart-Menü aufzurufen. Das erfordert anfangs etwas Eingewöhnung, funktioniert im Alltag aber tadellos. Der druckempfindliche Stift eignet sich gut für Skizzen und lädt bequem magnetisch an der oberen Gehäusekante.
Wer viel tippt, greift zum Focus Keyboard. Die Tastaturhülle haftet magnetisch und bietet einen ordentlichen Schreibkomfort mit knackigem Druckpunkt. Eine vollwertige Laptop-Tastatur ersetzt sie zwar nicht, für E-Mails oder längere Notizen unterwegs ist sie aber eine solide Ergänzung.
Software: 6 Jahre Sicherheitsupdates
Als Betriebssystem kommt Android 16 zum Einsatz, darüber legt Xiaomi seine hauseigene Oberfläche HyperOS. Erfreulich: Xiaomi hält sich hier im Gegensatz zu den günstigeren Redmi-Tablets mit vorinstallierten Anwendungen spürbar zurück.
Weniger erfreulich: Zum Testzeitpunkt im März 2026 stammte der Sicherheitspatch noch aus dem Oktober 2025 – fünf Monate Rückstand sind kein Ruhmesblatt. Bei Tablets liefert Xiaomi die Patches nur quartalsweise aus. Immerhin: Vier Jahre Android-Upgrades und sechs Jahre Sicherheitsupdates versprechen eine ordentliche Lebensdauer, das ist für ein Tablet dieser Preisklasse ziemlich gut.
Spannend wird es beim Arbeitsstation-Modus im Kontrollzentrum. Das Pad 8 wechselt dann in eine Desktop-Oberfläche mit frei skalierbaren Fenstern statt starrer Vollbild-Apps. Mit Stift und Tastatur wird das Tablet zum mobilen PC-Ersatz – und das funktioniert erstaunlich gut. Wer schon mal versucht hat, auf einem Android-Tablet ernsthaft zu arbeiten, weiß: Das ist keine Selbstverständlichkeit. Primär bleibt das Pad 8 aber ein Unterhaltungsgerät – da sollte man sich nichts vormachen.
Akku: 9,5 Stunden Laufzeit & 45-W-Schnellladen
Die Akkukapazität beträgt wie beim Pro-Modell 9200 mAh. Allerdings fällt die Laufzeit trotz schwächerem Chipsatz etwas kürzer aus – hier zeigt sich vermutlich, dass der Snapdragon 8s Gen 4 weniger effizient aufgestellt ist als das Elite-Modell.
Im Battery Test von PCMark erreicht das Pad 8 im simulierten Dauerbetrieb bei 200 cd/m² Helligkeit rund 9,5 Stunden – eine Stunde weniger als das Pro-Modell. Das ist verglichen mit der Konkurrenz dennoch ein guter Wert, der für einen ganztägigen Einsatz ausreichen sollte. Bei reiner Videowiedergabe hält das Tablet entsprechend länger durch – abhängig von der Display-Helligkeit.
Geladen wird nicht ganz so schnell wie beim Pro-Modell, aber deutlich flotter als bei der Konkurrenz: Bis zu 45 Watt sind möglich, womit das leere Tablet in unter zwei Stunden wieder vollgeladen ist. Kabelloses Laden gibt es nicht – wenig überraschend in dieser Preisklasse.
Preis & Varianten: schon ab 360 Euro
Die UVP für das Pad 8 mit 128 GB startet bei 450 Euro, mit 256 GB liegt sie bei 500 Euro. Die Straßenpreise sind aber bereits deutlich gesunken: Das kleinere Modell ist schon für rund 360 Euro zu haben, die größere Variante gibt es für knapp über 400 Euro. Langfristig kann der Preis für das Basismodell an der 300-Euro-Grenze kratzen.
Farblich haben Käufer die Wahl zwischen Grau, Blau und Grün. Wer das Zubehör-Paket komplett haben möchte, muss allerdings tiefer in die Tasche greifen: Das Focus Keyboard kostet 116 Euro, der Focus Pen Pro schlägt mit weiteren 66 Euro zu Buche.
Fazit: Ein echter Preis-Leistungs-Tipp
Das Xiaomi Pad 8 entpuppt sich erneut als Geheimtipp unter den Android-Tablets: hochwertiges Aluminium-Gehäuse, eine für den Preis enorme Leistung und ein gestochen scharfes 3K-LCD mit flüssigen 144 Hz. An OLED-Panels reicht es bei Schwarzwerten und Kontrasten zwar nicht heran, muss es für den Preis aber auch nicht.
Die stark spiegelnde Oberfläche stört in Kombination mit den LCD-typischen Schwarzwerten vor allem bei dunklen Filmszenen. Gegenüber dem Pro-Modell fällt die Leistung etwas geringer aus, was im Alltag kaum auffällt. Eine Mobilfunk-Option fehlt ebenfalls. Stärker vermisst haben wir dagegen den Fingerabdrucksensor, den es beim Pad 8 Pro gibt. Auch die Kamera ist deutlich abgespeckt.
Wer ein kompaktes Unterhaltungs-Tablet sucht, findet im Pad 8 eine hervorragende Wahl mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis – für viele sogar die klügere Option als das teurere Pro-Modell, sofern man mit einer schlechteren Kamera und ohne Fingerabdrucksensor auskommen kann.
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PV-Vorhersage für Home Assistant: E-Auto und smarte Geräte effizient laden
„Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug“, soll Albert Einstein gesagt haben. Und er lag natürlich falsch. Denn wer über die Zukunft seiner PV-Erträge nachdenkt, kann seine smarten Geräte besser steuern. So läuft die Waschmaschine erst, wenn genug Sonnenstrom vorhanden ist und das E-Auto pausiert das Laden, wenn die Prognose schlecht aussieht.
- Mit dem Dienst Forecast.Solar lassen sich PV-Ertragsprognosen direkt in die Smart-Home-Zentrale Home Assistant einbinden.
- Für eine präzise Berechnung müssen spezifische Anlagendaten wie Standort, Neigungswinkel, Ausrichtung und Gesamtspitzenleistung hinterlegt werden.
- Um Fehler und Systemausfälle zu vermeiden, sollte man mit einfachen Automationslogiken starten, anstatt das System direkt zu überfremden.
Dafür benötigt man präzise Ertragsprognosen. Diese liefert der Dienst Forecast.Solar: Er sagt vorher, wie viel Strom die eigene PV-Anlage in den nächsten Stunden oder Tagen produzieren könnte. Bindet man diese Daten in die kostenlose Smart-Home-Zentrale Home Assistant ein, lassen sich große Verbraucher wie E-Autos, Waschmaschinen oder Wärmepumpen besser steuern.
Wir zeigen, wie man Forecast.Solar einrichtet, die passende Integration in Home Assistant hinzufügt und im Energie-Dashboard verwendet. Als Beispiel erstellen wir eine simple Automation, wie Home Assistant eine Push-Nachricht aufs Handy schickt und den Nutzer über die aktuelle Prognose für morgen informiert. Schließlich gehen wir noch darauf ein, wie man anhand der Prognose sein E-Auto effizient laden kann.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „PV-Vorhersage für Home Assistant: E-Auto und smarte Geräte effizient laden“.
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Crowdfunding: Eine Milliarde US-Dollar für „Star Citizen“ und „Squadron 42“
Für die Multiplayer-Weltraumsimulation „Star Citizen“ und den Solospiel-Ableger „Squadron 42“ hat die Spielefirma von Chris Roberts jetzt mehr als eine Milliarde US-Dollar von den Fans eingesammelt. Das geht aus einer Übersichtsseite zum Crowdfunding von Cloud Imperium Games hervor, laut der die Marke am Sonntag überschritten wurde. Es handelt sich um eine enorme Summe, die sogar die Entwicklungskosten einiger der teuersten Titel überhaupt übertrifft, so hat etwa „Call of Duty: Black Ops Cold War“ gerade einmal rund 700 Millionen US-Dollar gekostet. „Star Citizen“ hat aber weiterhin kein Veröffentlichungsdatum und auch ob „Squadron 42“, wie angekündigt, in diesem Jahr erscheinen wird, ist noch unklar.
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Über ein Jahrzehnt in der Entwicklung, über ein Jahrzehnt Kritik
„Star Citizen“ wird seit über 14 Jahren entwickelt, seit Oktober 2012 läuft das Crowdfunding für das Spiel. Versprochen wurde schon damals ein gigantisches Weltraumspiel, nicht weniger als das „Wing Commander“ der Neuzeit, wollte Roberts erschaffen. Mit der Spieleserie war der Entwickler berühmt geworden. Sein Team arbeitet inzwischen auch schon mehr als zehn Jahre an einem Solo-Ableger von „Star Citizen“, der Titel mit dem Namen „Squadron 42“ sollte ursprünglich 2016 erscheinen. Während „Star Citizen“ aber schon lange zumindest im Early Access gespielt werden kann, ist das bei dem Ableger nicht der Fall. Gegenüber Variety hat Roberts aber nun einmal mehr versichert, dass dessen Veröffentlichung tatsächlich „kurz“ bevorstehe.
Fast so alt wie „Star Citizen“ ist längst auch die Kritik an dem Projekt und dem Geschäftsmodell von Cloud Imperium Games. So wurde die Entwicklung von „Squadron 42“ ursprünglich nur begonnen, um schneller einen fertigen Titel präsentieren zu können. Ein Jahr bevor im Dezember 2024 die Marke von 750 Millionen eingesammelten US-Dollar überschritten wurde, hieß es dann, dass das Spiel inhaltlich vollständig („feature complete“) sei. Seitdem sollte eigentlich nur noch an der Behebung von Fehlern und Optimierungen gearbeitet werden. Trotz dieser fast endlosen Aneinanderreihung von gerissenen Terminen bleibt die Fangemeinde dem Projekt aber treu und steckt weiterhin enorme Geldsummen in die Titel. Es sieht nicht so aus, als wäre die erste Milliarde dabei der letzte Meilenstein.
(mho)
Künstliche Intelligenz
Dienstag: Papst thematisiert KI, Trump stoppt wichtige KI-Verordnung
Am verlängerten Pfingstwochenende dreht sich vieles um Künstliche Intelligenz (KI). Den Papst treibt das Thema schon länger um. In seiner ersten Enzyklika, eine Art päpstlicher Regierungserklärung, fordert Leo XIV. nun strenge internationale Richtlinien für den Umgang mit KI. US-Präsident Donald Trump dagegen vertagt bis auf Weiteres eine neue Verordnung, die der US-Regierung die Prüfung neuer KI-Modelle vor deren Veröffentlichung ermöglicht hätte. Trump begründete seinen Schritt mit einem Verweis auf China. Und die Kryptowährungsplattform Tether wird in Georgien zusammen mit der dortigen Regierung einen offiziellen Stablecoin einführen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
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Die erste Enzyklika des vor gut einem Jahr ins Amt gekommenen Papstes Leo XIV. ist mit Spannung erwartet worden. Das jetzt erschienene 100 Seiten lange „Rundschreiben“ – so die wörtliche Bedeutung – mit dem Titel „Magnifica Humanitas“ (Großartige Menschheit) gilt vielen Gläubigen als eine Art Regierungserklärung für Leos Pontifikat. In der Enzyklika, die den Untertitel „Über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ trägt, betont der Papst, dass KI vielfach eine „wertvolle Hilfe“ sein könne, warnt jedoch zugleich vor deren Risiken und fordert strenge internationale Richtlinien für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI). Erste Enzyklika von Papst Leo XIV. thematisiert Künstliche Intelligenz
In die entgegengesetzte Richtung bewegt sich allerdings US-Präsident Donald Trump. Nachdem das US-amerikanische KI-Unternehmen Anthropic von einer Veröffentlichung seines KI-Modell Claude Mythos Abstand genommen hatte, weil es dieses als zu gefährlich einstufte, um es der Allgemeinheit zugänglich zu machen, kamen in der US-Regierung Überlegungen auf, eine KI-Verordnung zu erlassen. Diese sollte es US-Bundesbehörden ermöglichen, neue KI-Modelle vor ihrer Veröffentlichung auf mögliche Cybersicherheitsrisiken unter die Lupe zu nehmen. Doch nun legte Trump die Unterzeichnung der neuen Verordnung vorerst auf Eis. Er glaube, die neue Verordnung könne der weltweiten Spitzenposition der USA in der KI-Entwicklung in die Quere kommen, begründete Trump den plötzlichen Kursschwenk in letzter Minute und verwies auf den Vorsprung vor China auf dem Gebiet. Trump stoppt wichtige Verordnung für KI-Modelle
Die US-Kryptowährungsplattform Tether emittiert mit dem USD₮ den weltweit größten Stablecoin. Nach eigenen Angaben hat dieser an den US-Dollar gekoppelte Kryptotoken heute eine Marktkapitalisierung von fast 190 Milliarden US-Dollar und sein tägliches Handelsvolumen übertrifft regelmäßig Zahlungsnetzwerke wie Visa und Mastercard. Gesichert ist der USD₮ durch Bargeld, Schuldverschreibungen, Unternehmensanleihen und andere Vermögenswerte in US-Dollar. Zuletzt war Tether auf großer Gold-Einkaufstour und sorgte damit für einiges Aufsehen. Nun wartet das Unternehmen mit einem ungewöhnlichen Projekt auf: Zusammen mit der Regierung Georgiens wird Tether einen offiziellen, an die Landeswährung Lari gekoppelten Stablecoin lancieren. Tether: Offizieller Stablecoin in Georgien vor der Einführung
Bereits im Jahr 2014 startete Facebook eine eigenständige Gruppen-App, stellte diese aber nur drei Jahre wieder ein. Jetzt unternimmt der Facebook-Mutterkonzern Meta einen zweiten Anlauf – dieses Mal mit deutlich mehr KI. Ohne großes Aufsehen wurde eine neue App für iOS veröffentlicht, die Facebook-Gruppen in den Mittelpunkt stellt. Die Anwendung namens „Forum“ richtet sich an Nutzer, die tiefere Diskussionen und Frage-Antwort-Formate suchen. Das Konzept erinnert stark an Reddit – inklusive KI und Pseudonymen. Meta testet Reddit-Konkurrenz: Neue App „Forum“ für Facebook-Gruppen
Der Sportwagenhersteller Porsche steckt in der Krise. Der Stuttgarter Autobauer kämpft mit rückläufigen Geschäften in China und Nordamerika, schwachen Verkäufen von Elektroautos sowie hohen Produktionskosten. Die Gewinnmarge des Konzerns schrumpfte im vergangenen Jahr auf einen mageren Prozentpunkt – verglichen mit 18 Prozent vor drei Jahren. Auch im ersten Quartal des laufenden Jahres verzeichnete Porsche deutliche Rückgänge bei Umsatz, Absatz und Gewinn. Werke wie Zuffenhausen oder Leipzig haben Überkapazitäten. Die Gemengelage zwingt zum Kurswechsel. Management, Strategie und Belegschaft – alles steht zur Disposition. Porsche-Chef Leiters plant umfassenden Konzernumbau
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