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Microsoft beendet die Feature-Lotterie im Insider-Programm


Microsoft baut das Windows-Insider-Programm grundlegend um. Statt der bisherigen vier Kanäle gibt es künftig nur noch zwei zentrale Tracks: Experimental und Beta. Gleichzeitig verspricht das Unternehmen mehr Transparenz bei neuen Funktionen und einfachere Wechsel zwischen den Kanälen.

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Hintergrund der Änderungen ist anhaltende Kritik aus der Insider-Community. Nutzer bemängelten vor allem die schwer durchschaubare Aufteilung in die Kanäle Developer, Canary und Beta. Besonders frustrierend: Microsoft kündigte neue Funktionen in Blog-Posts an, doch nur ein Teil der Tester erhielt sie tatsächlich – eine Folge gestaffelter Verteilungen. Im März 2026 hatte Pavan Davuluri, Chef der Windows-Sparte, bereits Verbesserungen bei Qualität und Programmstruktur in Aussicht gestellt.

Der neue Experimental-Kanal ersetzt die bisherigen Dev- und Canary-Zweige. Er richtet sich an Tester, die möglichst früh Zugriff auf neue Funktionen wollen und dafür Instabilitäten in Kauf nehmen. Features können sich hier noch stark verändern, verzögern oder ganz entfallen. Der Beta-Kanal bleibt bestehen, zeigt aber künftig nur noch Funktionen, die Microsoft in den darauffolgenden Wochen ausliefern will.

Die wichtigste inhaltliche Änderung betrifft den Beta-Kanal: Microsoft streicht dort die gestaffelten Feature-Rollouts (Controlled Feature Rollout, CFR). Wenn das Unternehmen eine Funktion in einem Beta-Build ankündigt, steht sie nach dem Update auf allen Geräten bereit. Kleine Testvarianten innerhalb eines Features bleiben möglich, das Feature selbst ist aber immer aktiv.

Im Experimental-Kanal geht Microsoft einen anderen Weg. Dort können Tester über eine neue Feature-Flags-Seite in den Insider-Einstellungen einzelne Funktionen gezielt ein- oder ausschalten – ähnlich wie bei Feature Flags in Chrome oder Edge. Zum Start beschränkt Microsoft das auf sichtbare Neuerungen aus den Build-Ankündigungen; Bugfixes und Hintergrundänderungen tauchen dort zunächst nicht auf.

Für fortgeschrittene Nutzer kommt eine weitere Option hinzu: Sie können unter „Erweiterte Optionen“ gezielt eine Windows-Version wählen, etwa 25H2 oder 26H1. Im Experimental-Kanal gibt es zusätzlich die Auswahl „Future Platforms“ – sehr frühe Plattform-Builds, die an keine konkrete Windows-Version gebunden sind.

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Deutlich vereinfacht hat Microsoft auch den Wechsel zwischen Kanälen. Insider können künftig in den meisten Fällen per In-Place Upgrade zwischen Experimental und Beta wechseln, ohne ihr System neu aufsetzen zu müssen. Apps, Einstellungen und Daten bleiben erhalten. Einzige Ausnahme: Wer „Future Platforms“ verlässt, muss weiterhin Windows neu installieren.

Zusätzlich bleiben in den erweiterten Optionen die Release Previews erhalten, die sich primär an kommerzielle Kunden richten und eine Art Early Access ermöglichen sollen. Inhaltlich ändert sich dort nichts. Außerdem hat Microsoft die Einstellungsseite des Insider-Programms überarbeitet: Sie soll schneller laden, übersichtlicher aufgebaut sein und weniger Neustarts erfordern.

Die Umstellung beginnt in den kommenden Wochen. Bestehende Teilnehmer ordnet Microsoft automatisch den neuen Kanälen zu – die installierte Windows-Version bleibt dabei unverändert. Dev-Nutzer landen im Experimental-Kanal, Beta-Nutzer bleiben im Beta-Kanal.

Canary-Tester wechseln ebenfalls zu Experimental und erhalten je nach bisheriger Build-Reihe die Zuordnung „Future Platforms“ (29500er-Builds) oder „26H1“ (28000er-Builds). Alle Informationen zur Umstellung finden sich in der Ankündigung von Microsoft.


(fo)



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c’t-Konferenz Public IT: Wie Behörden ihre digitale Souveränität stärken


Am 28. und 29. Oktober 2026 findet in Hannover erstmals die Public IT statt. Die neue c’t-Konferenz richtet sich an Verantwortliche für IT und Digitalisierung im öffentlichen Sektor. Die Schwerpunkte liegen in diesem Jahr in den Themenbereichen Cloud und Souveränität sowie Automatisierung und KI. Das Konferenzprogramm bietet an zwei Tagen in zwei Tracks über 20 praxisnahe Vorträge, die von der c’t-Redaktion aus über 90 Einreichungen ausgewählt wurden.

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In mehreren Vorträgen berichten Verantwortliche aus dem öffentlichen Sektor von konkreten Projekten im Bereich Digitale Souveränität. So schildern Marcel Severin von der Staatskanzlei Schleswig-Holstein und Volker Everts von Dataport Herausforderungen und gelöste Anforderungen bei der Einführung eines neuen Verzeichnisdienstes in Schleswig-Holstein. Das Land stellt seinen Verzeichnisdienst von Microsoft Active Directory auf eine Open-Source-Lösung um.

Mario Schmid, Regierungsschuldirektor im Kultusministerium Baden-Württemberg, stellt unter dem Titel „Digitale Souveränität im Produktivbetrieb“ die Bildungsplattform SCHULE@BW vor. Zu dieser gehören ein digitaler Arbeitsplatz für Lehrkräfte auf Basis von openDesk sowie die KI-Assistenz F13.

Pamela Krosta-Hartl, Geschäftsführerin des Zentrums für Digitale Souveränität (ZenDiS), stellt in ihrem Vortrag Kriterien vor, mit denen sich kritische Abhängigkeiten der Öffentlichen Verwaltung bewerten und Lösungen für mehr Handlungsfähigkeit identifizieren lassen. In einem weiteren Vortrag berichten Simone Conrad von Govdigital und Frank Beutell von der FITKO vom Aufbau DVC-konformer Cloud-Betriebsplattformen und der Integration von Stackit und Ionos als Infrastrukturlieferanten.

Im Track zu den Themen Automatisierung und KI erklärt Dr. Lina Harispuru, Programmmanagerin Prozessautomatisierung bei der Stadt Nürnberg, „warum Automatisierung technologieoffen sein muss“ und beleuchtet anhand konkreter Beispiele, wie unterschiedliche Technologien – insbesondere RPA, Job-Batch-Verarbeitung und KI – miteinander kombiniert werden können. In weiteren Vorträgen geht es um die konkreten Erfahrungen größerer und kleinerer Behörden etwa mit generativer KI und Low-Code-Tools.

Die Keynote am ersten Konferenztag hält Stefan Latuski, CIO der Bundesagentur für Arbeit. Er zeigt, wie Cloud, Automatisierung und KI in der konkreten Umsetzung bei Deutschlands größter ziviler Behörde zusammenwirken. Am zweiten Tag gibt Dr. Alexander Georgiadis, CIO des Landes Niedersachsen, einen Einblick, wie Niedersachsen den Spagat zwischen steigendem Digitalisierungsdruck und höheren Anforderungen an Souveränität und Cybersicherheit meistern will.

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Tickets für die Public IT sind ab sofort über die Webseite der Konferenz erhältlich. Beschäftigte aus Behörden, öffentlichen Einrichtungen und öffentlichen Unternehmen zahlen bei der Buchung bis Ende August 249 Euro (zzgl. 19% MwSt.). Der Frühbucher-Preis für Teilnehmer aus der Wirtschaft liegt bei 749 Euro (zzgl. 19% MwSt.). Das Programm ist ebenfalls auf der Webseite der Public IT veröffentlicht.


(cwo)



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Games Done Quick: Speedrunning-Marathon spendet 2,4 Millionen US-Dollar


Fast 2,5 Millionen für den guten Zweck: Der Speedrunning-Marathon Summer Games Done Quick (SGDQ) hat 2.408.701 US-Dollar für die Organisation Ärzte ohne Grenzen eingespielt, teilten die Veranstalter mit. Das einwöchige Charity-Event fand vom 5. bis 12. Juli im Hilton Minneapolis Downtown statt.

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Vor Ort verfolgten rund 2500 Menschen die Speedruns. Zehntausende weitere Zuschauer schalteten sich über die Streaming-Kanäle von Games Done Quick auf Twitch und YouTube zu. Den Endstand vermeldete Games Done Quick am Sonntag in einer Ankündigung auf X, nachdem in der Schlussphase der Marathon-Woche noch einmal mehrere große Spendenanreize eingelöst worden waren. Der offizielle Spendenzähler von Games Done Quick zeigt inzwischen einen leicht höheren Stand. Auch nach der Schlussansage gehen dort weiterhin Spenden ein.

Games Done Quick, kurz GDQ, veranstaltet solche Spendenmarathons seit 2010 und hat nach eigenen Angaben inzwischen über 60 Millionen US-Dollar für wohltätige Zwecke gesammelt. Im Zentrum steht das Speedrunning, bei dem Teilnehmer Videospiele unter teils selbst auferlegten Regeln so schnell wie möglich durchspielen. Spieler, die daran teilnehmen, kennen jedes Detail eines Spiels, nutzen Exploits und Glitches, müssen sich teils stundenlang auf präzise Eingaben konzentrieren. Bei den Games-Done-Quick-Veranstaltungen steht außerdem der Austausch innerhalb der Community im Mittelpunkt.

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Erst im Januar hatte die Schwesterveranstaltung Awesome Games Done Quick (AGDQ) mit 2.443.414 US-Dollar für die Prevent Cancer Foundation einen ähnlich hohen Betrag erzielt. SGDQ 2026 liegt damit in etwa auf dem Niveau der beiden vorangegangenen Marathons.

Nach der Sommerausgabe steht für Games Done Quick der nächste große Auftritt bereits fest: Erstmals kommt das Event zur Gamescom 2026, wo die Speedruns vom 28. bis 30. August live auf dem Kölner Messegelände zu sehen sein sollen. Die dort gesammelten Spenden gehen an die Initiative „Gaming for Democracy“.

Das komplette Programm von Summer Games Done Quick 2026 lässt sich im Archiv der Games-Done-Quick-Kanal auf YouTube nachschauen.

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(dahe)



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iX-Workshop: BCM und IT-Notfallplanung – vorbereitet für den Ernstfall


Nur wer gut vorbereitet ist, kann auf plötzlich auftretende Störungen, Notfälle oder Cyber-Angriffe schnell und angemessen reagieren und so Schäden begrenzen und Ausfälle minimieren. Dies gilt sowohl für die Absicherung der Geschäftsprozesse als auch der IT. Eine Notfallplanung hilft, im Ernstfall schnell das Richtige zu tun und Schlimmeres zu verhindern.

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Wie geeignet und wirksam Notfallpläne sind, überprüfen Sie am zuverlässigsten in gezielten Notfallübungen. Diese helfen, Ihre Pläne bei Bedarf anzupassen und kontinuierlich zu verbessern. Im dreitägigen Online-Workshop BCM – Notfallplanung und Notfallübungen lernen Sie, wie Sie eine professionelle IT-Notfallplanung systematisch aufbauen und weiterentwickeln.

Sie erhalten einen praxisnahen Überblick über zentrale Methoden des Business Continuity Managements (BCM) und des IT-Notfallmanagements. Dazu gehören die Identifikation und Bewertung von Risiken, der Aufbau einer Notfallorganisation sowie die Erstellung einer strukturierten Notfalldokumentation inklusive Wiederanlaufplanung.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Konzeption und Durchführung von Notfallübungen. Sie lernen, wie Sie Notfallpläne realistisch testen, Schwachstellen erkennen und Maßnahmen gezielt verbessern. Auf dieser Basis erarbeiten Sie einen eigenen Leitfaden für eine wirksame Notfallvorsorge.

August
03.08. – 05.08.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 06. Jul. 2026
Oktober
05.10. – 07.10.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 07. Sep. 2026
November
09.11. – 11.11.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 12. Okt. 2026

Ihr Trainer Jakob Winter, Senior Consultant bei der HiSolutions AG, unterstützt Unternehmen bei Notfallplanung, Risikosteuerung und der Durchführung von Krisenübungen. Im Workshop vermittelt er praxisnahe Ansätze, wie sich Notfallmanagement im Unternehmen effizient und nachhaltig etablieren lässt.

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Besonders wertvoll ist der persönliche Austausch: Statt einer reinen Wissensvermittlung profitieren die Teilnehmenden von einer intensiven Betreuung, individuellen Antworten auf ihre Fragen und dem Erfahrungsaustausch in einer kleinen Gruppe. Dadurch lassen sich die vermittelten Methoden direkt auf die eigene Organisation übertragen.

Der Workshop richtet sich an IT-Notfallmanager, Führungskräfte, Sicherheitsverantwortliche, CISOs sowie BCM- und Risikomanager, die einen strukturierten Einstieg und praxisnahe Methoden für die Notfallplanung suchen.


Upgrade für Ihre IT-Skills - Von Experte zu Experte

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(ilk)



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