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Nissan Juke EV: Elektro-Crossover auf Leaf-Basis mit „Charakter und Emotion“


Der kommende Nissan Juke wird ein Elektroauto. Von Nissans Elektroautos Micra, Ariya, Leaf und Townstar soll es sich wohl vor allem durch „Charakter und Emotion“ unterscheiden, technisch bleiben die Modelle aber eng verwandt.

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Opel Corsa-e

Opel Corsa-e

(Bild: 

Martin Franz / heise Medien

)

Charakter und Emotion haben schon die herkömmlich motorisierten Generationen des 2010 vorgestellten Nissan Juke ausgezeichnet: Die für ein Kompakt-Crossover inspirierende Fahrdynamik machte ihn trotz seines, nun, unverwechselbaren Äußeren zu einem dauerhaften Erfolg. Wenn der Hersteller heute „agil, kompakt und unverkennbar Nissan“ schreibt, meint er die vergangene und die kommende Generation: Das Erfolgsmodell soll ins Zeitalter der E-Mobilität übertragen werden. Gleichzeitig soll der Juke EV augenscheinlich Kunden ansprechen, denen Ariya und Leaf zu bürgerlich erscheinen: „Der Juke stand schon immer für ein gewagtes Design, das sich über Konventionen hinwegsetzt“, sagt Nissan.

Das gilt auch für das Elektroauto, bei dem die Gestalter auf Kanten und Falten an unerwarteten Stellen zu setzen scheinen, während der Juke bisher eher durch schwungvolle Rundungen auffiel. Verwechslungsgefahr besteht jedenfalls keine. Nissan bleibt mit dem Juke EV aber einem gewissen Hang zur Kompaktheit bei seinen elektrischen Pkw treu. Er soll das Elektroauto-Programm aus dem neuen Kleinwagen Nissan Micra auf gemeinsamer Basis mit dem Renault 5 (Test), dem Kompaktauto Leaf in dritter Generation, dem ebenfalls nicht ausufernden Crossover Nissan Ariya (Test), dem Hochdachkombi Nissan Townstar und einem „weiteren Modell für das A-Segment“ ergänzen.


Nissans CEO Ivan Espinosa stellt den Nissan Juke EV vor (Bild:

Nissan

)

Nissan hat noch keine Daten oder Abmessungen verraten, wegen der engen Verwandtschaft zum braven Leaf darf man beim Juke EV aber von den gleichen oder sehr ähnlichen technischen Eckdaten beim Antrieb ausgehen. Er dürfte also als Basismodell mit 130 kW und 345 Nm und einer Batteriekapazität von 52 kWh ausgestattet werden. Dann sind maximal 105 kW Ladeleistung möglich. Die gehobene Ausführung bietet mit 160 kW etwas mehr Leistung, der Akku mit 75 kWh und mit bis zu 150 kW etwas mehr Fassungsvermögen und Ladeleistung. Die Reichweite im WLTP gibt Nissan für den Leaf mit 436 und 604 km an, beim Juke könnten sich wegen der Karosseriegestaltung möglicherweise etwas geringere Werte ergeben.

Laut Hersteller soll der Leaf (und damit wahrscheinlich auch der Juke) an Gleichstrom mit beiden Akkus 250 km Reichweite in 14 Minuten nachfassen und in rund 30 Minuten 20 und 80 Prozent SoC kommen. Bei der kleinen Batterie wären das 31,2, bei der großen 45 kWh und rechnet sich in eine durchschnittliche Nettoladeleistung von etwa 62 oder 90 kW um. An Wechselstrom kann, wie bei den meisten E-Autos, dreiphasig mit 11 kW geladen werden.

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Was für den Nissan Leaf schon seit der ersten Generation möglich war, soll nun beim Juke neu belebt werden: die in Japan längst etablierte und staatlich geförderte, bei uns aber bislang stiefmütterlich behandelte Vehicle-to-Grid-Technologie („V2G“). Sie weist in Europa noch in die Zukunft, obwohl eine großflächige Integration von Elektroautos schon längst die bei uns nötigen Abschaltungen regenerativer Energieerzeugung bei Überschüssen und das Hochfahren von Kraftwerken in Mangelphasen vermindern und damit mehr regenerativen Strom nutzen helfen könnte. Allein schon durch die bessere Netzstabilisierung würde sich nicht nur die Abhängigkeit von teuren und klimaschädlichen fossilen Energieimporten vermindern. V2G bietet darüber hinaus auch die lukrativen Möglichkeiten, Eigenstrom zu nutzen und am Stromhandel mitzuverdienen.

Der Nissan Juke Hybrid soll weiterhin im Programm bleiben. Der neue Nissan Juke wird konsequenterweise im britischen Nissan-Werk Sunderland gebaut, das bereits den Nissan Leaf produziert. Beide sind sich technisch so ähnlich, dass dabei bedeutende Skaleneffekte entstehen dürften. Nissan will seinen neuen Elektro-Crossover im Frühjahr 2027 ausliefern. Die Ähnlichkeit mit dem Nissan Leaf dürfte den Einstiegspreis unter 40.000 Euro halten lassen.

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(fpi)



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Ultimatum an Meta: Philippinen verlangen Maßnahmen gegen Fake News


Die philippinische Regierung verlangt vom Facebook-Mutterkonzern Meta schärfere Maßnahmen gegen Falschnachrichten auf seinen Plattformen. Das Präsidialbüro und das Digitalministeriums drohen in einem Schreiben vom 10. April rechtliche Schritte an, sollte das Unternehmen nicht binnen einer Woche einen Umsetzungsplan vorlegen. Die Regierungsvertreter sprechen von einer Gefahr für die nationale Sicherheit und werfen dem Konzern Verstöße gegen geltende Gesetze vor.

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Hintergrund der Forderung sind laut den philippinischen Behörden kursierende Falschmeldungen, die angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage im Land zu Panik und Instabilität führen könnten. Die Regierung nennt als Beispiele erfundene Berichte über Krankheiten oder den Tod von Regierungsmitgliedern sowie irreführende Warnungen vor Energieengpässen, Preissteigerungen und Krisen im Finanzsektor. Dies stelle Risiken für die öffentliche Ordnung, wirtschaftliche Stabilität und nationale Sicherheit dar, so die Mitteilung.

In dem Schreiben an Meta-CEO Mark Zuckerberg verlangen die Behörden, Hochrisiko-Desinformation proaktiv zu erkennen. Zudem solle es etwa ein beschleunigtes Löschverfahren für Posts geben, die von staatlichen Stellen gemeldet werden, sowie einen rund um die Uhr erreichbaren Ansprechpartner auf Führungsebene. Meta solle strengere Abläufe bei der Bekämpfung von Falschnachrichten einführen und regelmäßige Transparenzberichte anfertigen.

Lässt Meta das siebentägige Ultimatum ohne Umsetzungsplan für die geforderten Maßnahmen verstreichen, droht die philippinische Regierung dem US-Konzern mit juristischen Konsequenzen. Die Regierung behalte sich Maßnahmen vor, die von strafrechtlichen Ermittlungsverfahren bis hin zu Einschränkungen des Plattformbetriebs auf den Philippinen reichen können.

Als rechtlicher Hebel sollen Verstöße gegen das nationale Strafgesetzbuch sowie das Cybercrime-Gesetz und Beihilfe zu Straftaten im digitalen Raum dienen. Da Falschmeldungen laut den Behörden auch Panikkäufe und künstliche Preisverzerrungen auslösen können, wird Meta zudem für Verstöße gegen das nationale Preisgesetz mitverantwortlich gemacht. Hier drohen strafrechtliche Konsequenzen wegen Marktmanipulation, Wucher und dem illegalen Horten von Gütern. Eine Stellungnahme von Meta zu den philippinischen Forderungen liegt bisher nicht vor.

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Die Philippinen sind nicht das einzige Land, das von Meta mehr Maßnahmen gegen Falschnachrichten einfordert. In der EU wird das Vorhaben im seit 2022 geltenden Digital Services Act adressiert. Nach dessen Inkrafttreten hatte auch EU-Kommissar Thierry Breton einen mahnenden Brief an Mark Zuckerberg gerichtet. Die EU-Kommission begann danach eine Prüfung auf Gesetzesverstöße, wozu auch unzureichende Maßnahmen gegen Desinformationskampagnen zählen.

Insgesamt drohen dem Konzern hierbei Strafen in Höhe von bis zu 6 Prozent seines weltweiten Jahresumsatzes. Während der Abschluss des Verfahrens noch aussteht, zeigt eine Bertelsmann-Studie, dass sich die Mehrheit der EU-Bürger einen verstärkten Einsatz gegen Desinformation im Netz wünscht.

Meta-Chef Mark Zuckerberg hatte sich über den DSA in der Vergangenheit kritisch geäußert und ihn zu einer „ständig wachsenden Anzahl von Gesetzen, die Zensur institutionalisieren“ gezählt. Als Zukunftsmodell sieht er daher, dass Nutzer stattdessen Inhalte selbst kontextualisieren können sollen, wie es etwa auf der Plattform X möglich ist. Dort wird ein von der Community bestbewerteter Hinweis dauerhaft unter einem Post angezeigt. Bisher beauftragte Faktenchecker seien politisch voreingenommen gewesen und hätten „zumindest in den USA mehr Vertrauen zerstört als geschaffen“, so Zuckerberg.


(hag)



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Digitale Souveränität: Wildberger will weniger Microsoft und Palantir


Im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) weht ein frischer Wind: Ressortchef Karsten Wildberger (CDU) hat der technologischen Abhängigkeit von den USA den Kampf angesagt. Er konkretisiert, wie die Bundesverwaltung und die Sicherheitsbehörden mittelfristig ohne die Dominanz von Branchengrößen wie Microsoft und der umstrittenen Big-Data-Firma Palantir auskommen sollen. Für den Minister ist es dabei nicht nur eine Frage der IT-Infrastruktur, sondern auch eine der nationalen Souveränität.

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Dass die Dringlichkeit hoch ist, belegen Zahlen aus der Haushaltsrechnung. Demzufolge sind allein die Ausgaben des Bundes für Microsoft-Produkte im Jahr 2025 auf 481,4 Millionen Euro angewachsen.

In einem Gespräch mit dem Online-Nachrichtenangebot Politico verdeutlicht der Minister, dass Microsoft jahrzehntelang ein vertrauensvoller Partner gewesen sei. Das Ziel der Unangreifbarkeit wiege aber schwerer als gewachsene Geschäftsbeziehungen. Der Weg in die Unabhängigkeit soll ihm zufolge über Open-Source-Lösungen führen, die derzeit im eigenen Ministerium bereits auf den Arbeitsplätzen ausgerollt werden.

Das Kalkül hinter dem verstärkten Interesse an quelloffener Software: Durch die freie Veränderbarkeit und die Option, Schwachstellen öffentlich zu dokumentieren, entzieht sich der Staat der proprietären Kontrolle einzelner Konzerne. Wildberger strebt daher eine umfassende, frei verfügbare Verwaltungssoftware an, die über den Eigenbedarf hinaus Relevanz für den Markt entfalten könnte.

Umstritten ist aktuell vor allem Palantir. Die Analyse-Software für Sicherheitsbehörden gilt hier international als feste Größe. Hierzulande liebäugelt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) mit dem Einsatz der US-Software, um die polizeiliche Handlungsfähigkeit kurzfristig sicherzustellen. Länder wie Bayern und Hessen haben hier schon vorgelegt. Doch die Bundesregierung bremste vor Kurzem.

Sicherheitsinteressen haben Vorrang, solange keine europäische Lösung existiere, räumt Wildberger ein. Zugleich kündigte er aber an, gezielt europäische Unternehmen auf diesem Feld zu unterstützen, die das Potenzial zur Marktreife haben. Der Staat müsse als Geburtshelfer fungieren und an kleinere, aufstrebende Firmen das Signal senden, dass der Staat ihnen solche komplexen Aufgaben zutraue.

Der Minister rechnet mit einem Zeitraum von zwei bis drei Jahren, bis eine konkurrenzfähige europäische Alternative zu Palantir fertig sein könne. Um den Umbau voranzutreiben, will er zu einem neuen Schwert gegen Bürokratie greifen: dem IT-Planungsvorbehalt.

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Ihm schwebt vor, diesen erstmals in der kommenden Haushaltsaufstellung konsequent einzusetzen. Damit bekommt das BMDS faktisch ein Vetorecht über IT-Projekte anderer Häuser. Wildberger vergleicht seine Rolle dabei mit der eines Videoschiedsrichters im Fußball, der eingreife, wenn gemeinsame Standards missachtet werden.

Die wirtschaftliche Logik hinter dem angekündigten Durchgreifen: Wenn jedes Ministerium eigene KI-Plattformen oder isolierte Softwarelösungen entwickelt, kostet das Steuergelder und führt zu Zersplitterung. Stattdessen soll die bundeseigene KI-Plattform Kipitz verbindlich werden. Durch das Bündeln von Ressourcen und das Stoppen von Doppelstrukturen verspricht sich Wildberger Entlastungen für den strapazierten Haushalt. Das Eingriffsrecht gilt dabei für Projekte ab einem Volumen von 500.000 Euro pro Jahr oder drei Millionen Euro Gesamtkosten. Diese Schwelle soll sicherstellen, dass das BMDS bei allen relevanten Digitalisierungsvorhaben mitreden kann.

Bei kommerzieller KI-Software wie ChatGPT mahnt der Minister zur Vorsicht. Er warnt vor einem leichtfertigen Einsatz in sensiblen Bereichen, den er als sehr gefährlich einstuft.

Die Marschrichtung ist so gesetzt: Mehr Kontrolle, mehr Transparenz durch Open Source und eine gezielte Förderung heimischer Tech-Talente sollen das Ende der Ära markieren, in der Deutschland bloß als Lizenznehmer in Redmond und im Silicon Valley agierte. Die voraussichtlich Ende April anstehende Entscheidung im Kabinett über Big-Data-Software für die Sicherheitsbehörden wird zeigen, wie schnell die Regierung in Richtung Eigenständigkeit voranschreitet.


(wpl)



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Event-Plattform Eventbrite entlässt einen großen Teil ihrer Mitarbeiter


Wochen nachdem das italienische Unternehmen Bending Spoons die Event-Plattform Eventbrite übernommen hat, kündigte es einen Großteil des Teams. Die betroffenen Mitarbeiter seien nach eigenen Angaben umfassend entschädigt worden. Versprochen wurden gleichzeitig einige Verbesserungen am Produkt.

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Ende 2025 beschäftigte Eventbrite laut eigener Börsenmeldung 636 Mitarbeiter. Ende 2023 waren es noch 866. Wie viele jetzt noch beim Unternehmen bleiben, verrät der neue Inhaber nicht. Die vielen Entlassungen begründet der neue Eventbrite-Leiter Andrea Parodi damit, das „volle Potenzial“ der Firma als Event-Plattform auszuschöpfen, indem ein kleineres Team effizienter Änderungen umsetzen könne.

Für den April sind bereits Verbesserungen am Produkt geplant. So soll beispielsweise laut Parodi die Plattform zuverlässiger und schneller durch geringere Ladezeiten werden. Event-Besucher sollen außerdem leichter Zugang zu ihren Tickets bekommen, indem sie diese in der Apple- oder Google-Wallet oder auch offline speichern können. Eine eigene Seite listet alle Neuerungen von Eventbrite auf.

Bending Spoons erwarb Eventbrite bereits Anfang Dezember vergangenen Jahres für 500 Millionen US-Dollar. Die Übernahme ist seit Anfang März 2026 abgeschlossen. Seitdem ist das jetzt privatisierte Unternehmen auch nicht mehr an der Börse.

Eventbrite ist laut eigenen Angaben eine globale Selfservice-Ticketing-Plattform, auf der Nutzer verschiedenste Events entdecken, erstellen und teilen können. Im Jahr 2024 zählte Eventbrite rund 89 Millionen Nutzer (Unique Visits) im Monat und 83 Millionen verkaufte Tickets.

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Bending Spoons ist bekannt dafür, etablierte digitale Produkte zu kaufen und kurz danach viele Mitarbeiter zu entlassen – meist unter dem Vorwand, die Produkte in kleineren Teams zu verbessern. So hat sich das Unternehmen zuletzt nach der Übernahme von Vimeo im vergangenen Herbst in zwei Entlassungswellen von vielen Mitarbeitern getrennt. Auch die Übernahme der Wander-App „Komoot“ sorgte für Aufsehen. Weitere betroffene Produkte sind der Mail-Provider AOL, der Datei-Austausch-Service WeTransfer und der Notizbuch-Onlinedienst Evernote.


(mho)



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