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Thermal Master P4 im Test: Hervorragende Wärmebildkamera für Android-Handys


Isolierung prüfen, Lecks finden: Der Thermal Master P4 macht das Android-Handy zur Wärmebildkamera. Im Test überzeugt der Adapter mit Dual-Objektiv.

Eine Wärmebildkamera ist längst nicht mehr nur Profis und Handwerkern vorbehalten. Schwachstellen in der Isolierung aufspüren, Warmwasser- oder Stromleitungen lokalisieren – das geht auch ohne unhandliches Spezialgerät. Ein kompakter Smartphone-Adapter rüstet die Funktion nach, das Handy dient dabei als Display.

Mit dem P4 bringt Thermal Master einen neuen Wärmebildadapter fürs Smartphone auf den Markt – bereits das vierte Gerät des Herstellers, das wir getestet haben. Dank der Software-Skalierung wirkt das Wärmebild feiner aufgelöst, hinzu kommt ein Dual-Objektiv. Eine Einschränkung vorweg: Der P4 funktioniert ausschließlich mit Android. Ob er sich dennoch lohnt, zeigt dieser Test.

Design & Lieferumfang

Der Thermal Master P4 fällt auf – und das ist bei einem Infrarot-Adapter dieser Größe nicht selbstverständlich. Das Gehäuse aus Metall erinnert mit seinen abgerundeten Seiten und der quadratischen Grundform an eine miniaturisierte Retro-Kamera.

Die Farbgebung in Schwarz mit goldenen Akzenten wirkt edel: Die Infrarotlinse und die zusätzliche optische Linse sind von einem goldfarbenen Ring eingefasst. Mit Abmessungen von 53 × 29 × 11 mm ist der Adapter ziemlich kompakt – es gibt zwar noch kleinere Varianten, die optisch aber nicht mithalten können.

Im Karton liegen neben dem Adapter ein Hardcase mit Reißverschluss. Dieses misst etwa 100 × 80 mm und passt so noch gut in eine Hosentasche. Dazu kommt eine Schnellstartanleitung auch auf Deutsch sowie ein Verlängerungskabel mit USB-C- und USB-A-Anschluss. Damit kann man den P4 direkt mit einem Windows-Laptop verbinden.

App & Funktionen

Die zugehörige App „Thermal Master“ steht im Google Play Store zum Download bereit. Beim erstmaligen Einstecken ins Android-Handy fordert sie die Berechtigung zur Nutzung von USB-Geräten sowie den Kamerazugriff an. Die App ist übersichtlich aufgebaut. Am unteren Rand findet sich eine Navigationsleiste mit fünf zentralen Funktionen:

Das Thermometer-Icon steuert die Temperaturanzeige. Standardmäßig markiert die App den wärmsten und kühlsten Bereich im Wärmebild. Wer gezielter messen will, kann einzelne Bereiche per Kreis oder Rechteck auswählen – innerhalb der Markierung wird dann die jeweilige Temperatur eingeblendet.

Über das Kreis-Icon lässt sich die Farbpalette wechseln. Voreingestellt ist „Ion“ mit Lila- und Orangetönen, zur Auswahl stehen aber auch Regenbogenfarben oder Schwarzweiß mit Rotakzenten.

Das mittlere Kamera-Icon öffnet den Aufnahmemodus. Dort tippt man auf den zentralen Auslöser für ein Foto oder nutzt die rote Aufnahmetaste rechts für ein Video. Links gelangt man zur Galerie mit den bisherigen Aufnahmen.

Oberhalb des Wärmebilds lässt sich der Temperaturbereich festlegen – standardmäßig von −20 bis 150 °C oder von 100 bis 600 °C. Eine automatische Erkennung der Temperaturbereiche ist zuschaltbar. Diese erkennt, welcher Modus gerade passender ist, für den Alltag dürfte aber der erste Bereich die gebräuchlichste Wahl sein. Weitere Einstellungen sind über das Zahnrad-Icon erreichbar.

Bildqualität

Auf dem Smartphone-Display liefert der Thermal Master P4 ein erstaunlich scharfes Wärmebild. Das Datenblatt nennt 512 × 384 Pixel, tatsächlich skaliert die Software aber hoch – nativ löst der Infrarotsensor mit 256 × 192 Pixeln auf. Für einen Smartphone-Adapter ist das dennoch ein guter Wert, viele günstige Einsteiger-Dongles liefern nur 80 × 60 oder 160 × 120 Pixel.

Die Messgenauigkeit liegt bei ±2 °C und fällt damit eher großzügig aus. Die thermische Empfindlichkeit (NETD) von ≤35 mK kann sich hingegen sehen lassen und übertrifft sogar die Konkurrenz von Topdon, Hikmicro sowie Flir in dieser Preisklasse. Eine Kalibrierung mit einem externen Gerät ist allerdings nicht vorgesehen, der P4 ist werksseitig vorkalibriert. Damit eignet er sich eher für den Hobby- als für den professionellen Bereich.

In der Praxis trennt der P4 benachbarte Wärmequellen sauberer als einfache IR-Kameras mit geringerer Auflösung. Sichtbar werden so etwa Wärmebrücken in der Gebäudehülle, der Verlauf einer Fußbodenheizung oder lokal überhitzte Bauteile auf Leiterplatten. Im Außenbereich lassen sich auf mittlere Distanz auch Tiere oder die Restwärme eines kurz zuvor betriebenen Motorblocks erkennen.

Auf hochauflösenden Smartphone-Displays wirkt das per Software interpolierte Wärmebild deutlich homogener als bei vielen günstigen IR-Adaptern. Die native Sensorauflösung steigt dadurch zwar nicht, die Darstellung erscheint aber sichtbar feiner und übersichtlicher. Mit 25 Hz liefert der P4 zudem ein flüssiges Livebild, das auch bei Bewegungen gut ablesbar bleibt.

Einen echten Mehrwert bietet das Dual-Objektiv: Eine zusätzliche optische Linse erfasst ein normales Kamerabild, das die App mit dem Wärmebild überlagert. So werden Konturen sichtbar und Fensterrahmen, Leitungen oder Bauteile lassen sich leichter zuordnen.

Standardmäßig kommt ein Hybridmodus zum Einsatz, bei dem das Wärmebild durch Konturen der optischen Linse ergänzt wird – das hilft bei der Orientierung. Alternativ lässt sich auf ein reines Infrarot- oder Kamerabild umschalten oder auf einen Mischmodus, der die Wärmebereiche nur als dezente Farbschicht über das Realbild legt.

Wie gut sich die Daten interpretieren lassen, hängt auch von der Farbpalette ab. Bunte „Rainbow“-Darstellungen machen selbst marginale Temperaturunterschiede sofort sichtbar. Für die professionelle Fehlersuche eignen sich monochrome Modi wie „White Hot“ besser – sie lenken weniger vom Wesentlichen ab.

Technische Daten

IR-Auflösung 512 × 384 Pixel (hochskaliert) / 256 × 192 Pixel (Sensor)
Messgenauigkeit (PCB) ±2°C
Bildwiederholrate 25 Hz
FOV 40° x 30.2°
NETD ≤35mK
Messbereich -20 ℃ bis 600 ℃
Produktgröße 53 × 29 × 11 mm
Wasserdichtigkeit keine

Preis

Der Wärmebildadapter kostet direkt beim Hersteller derzeit 345 Euro – mit dem Code THERMALBF10 sinkt der Preis auf knapp 311 Euro. Bei Amazon kostet der Thermal Master P4 ebenfalls mit dem gleichen Rabatt-Code THERMALBF10 rund 359 Euro.

Anmerkung: Der Anbieter sitzt außerhalb der EU, europäische Verbraucherrechte lassen sich daher schwer durchsetzen. Thermal Master gewährt allerdings freiwillig zwei Jahre Garantie und ein 30-tägiges Rückgaberecht, bei Retouren können jedoch hohe Versandkosten anfallen. Bei Amazon greift der Käuferschutz und es gelten die Rückgaberegeln der Plattform.

Fazit

Der Thermal Master P4 zeigt eindrucksvoll, was Smartphone-Wärmebildadapter im Hobbybereich mittlerweile leisten. Der Sensor liefert eine solide Grundauflösung, die per Software sinnvoll hochskaliert wird. So lassen sich feinere Details erkennen als bei vielen günstigen Konkurrenten.

Ein Highlight ist das Dual-Objektiv: Die eingeblendeten Konturen oder das Kamerabild mit dezentem Wärme-Overlay erleichtern spürbar die Orientierung in der Praxis. Auch optisch und haptisch hinterlässt das Modul einen wertigen Eindruck. Praktische Extras sind zudem das mitgelieferte Hardcase und das Verlängerungskabel für den Einsatz am Windows-Laptop.

Leider fehlt dem schicken Gehäuse ein Wasser- und Staubschutz für den rauen Baustellen-Alltag. Zudem schränkt Thermal Master die Zielgruppe ein: Während der Vorgänger P3 noch iOS unterstützte, bleibt der P4 Android-Nutzern vorbehalten. Angesichts des vergleichsweise hohen Preises sind das Punkte, die man vor dem Kauf abwägen sollte. Mangels zusätzlicher Kalibrierung bleibt das Gerät primär etwas für Privatanwender.



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Microsoft übernimmt Rechenzentrum von OpenAI in Norwegen


Microsoft statt OpenAI. Der Windows-Konzern hat die Anmietung von Rechenzentrumskapazität im norwegischen Narvik, nördlich des Polarkreises, vereinbart. Das Rechenzentrum war ursprünglich für OpenAI als Teil von dessen Stargate-Projekt geplant. Das berichtete am Dienstag die Nachrichtenagentur Bloomberg.

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Dem Bericht zufolge wird Microsoft 30.000 zusätzliche Nvidia-Vera-Rubin-Chips von dem britischen KI-Infrastrukturanbieter Nscale auf einem Campus in der Ortschaft Narvik anmieten. Ursprünglich hatte OpenAI mit Nscale über Kapazitäten für seine KI-Workloads auf dem Campus verhandelt, konnte aber laut Insidern keine Einigung erzielen, so Bloomberg. Der ChatGPT-Entwickler hatte das Projekt als sein erstes europäisches Riesenrechenzentrum unter dem Label „Stargate Norway“ vermarktet. Im Rahmen seines KI-Infrastrukturprojekts „Stargate Project“ will OpenAI mit Partnern in den kommenden Jahren mindestens 500 Milliarden US-Dollar in neue KI-Rechenzentren stecken.

Die Aufgabe der Rechenzentrumspläne in Norwegen ist der zweite Dämpfer für OpenAI innerhalb kurzer Zeit. In der vergangenen Woche legte OpenAI sein vergleichbares Rechenzentrumsprojekt Stargate UK in Großbritannien vorerst auf Eis, da die Rahmenbedingungen für die Realisierung nicht gegeben seien. Als Gründe für den überraschenden Schritt nannte das Unternehmen regulatorische Hürden und hohe Energiekosten. Dabei handelte es sich ebenfalls um einen von Nscale entwickelten Standort.

Bloomberg berichtet nun, dass Nscale mit Google einen weiteren Kunden für ein separates, mit Nvidias Grace-Blackwell-Chips ausgestattetes Rechenzentrum in West-London gefunden hat. Dies habe eine mit dem Deal vertraute Person mitgeteilt, die anonym bleiben wollte, da die Vereinbarung noch nicht öffentlich ist.

OpenAI scheint angesichts der steigenden Kosten für seine Serverfarmen entgegen vollmundigen Ankündigungen in der Vergangenheit nun vorsichtiger vorzugehen, vermutet Bloomberg. Ein Sprecher von OpenAI erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur, das Unternehmen prüfe weiterhin eine Vereinbarung über Kapazitäten in Norwegen und arbeite mit verschiedenen Partnern am Ausbau seiner Infrastruktur.

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Microsoft wiederum hat seinerseits mehrere Verträge mit Rechenzentrumsbetreibern wie Nscale abgeschlossen, um die steigende Nachfrage nach eigenen Rechenzentren zu decken. Im vergangenen Monat kündigte Microsoft zudem die Übernahme eines Datacenter-Projekts im US-Bundesstaat Texas an, das ursprünglich für OpenAI und Oracle entwickelt worden war. In Deutschland hat Microsoft im vergangenen Monat den ersten Spatenstich für ein Rechenzentrum im rheinischen Braunkohlerevier gesetzt, das im Endausbau rund 520 Megawatt (MW) leisten soll.


(akn)



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Geheimdienstliche Überwachung: Geplante Superbehörde schürt Spionageängste


Geheimdienste arbeiten am liebsten im Verborgenen. Über praktische Grenzen ihrer Befugnisse entscheidet hierzulande ein Gremium, das selbst ebenfalls kaum im Licht der Öffentlichkeit steht: In einem abhörsicheren Raum im Bundestag kommt einmal im Monat die G10-Kommission zusammen. Ihre fünf Mitglieder entscheiden über sensibelste Eingriffe in die Privatsphäre – sie genehmigen, ob das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), der Bundesnachrichtendienst (BND) oder der Militärische Abschirmdienst (MAD) Telefone abhören, E-Mails mitlesen oder Briefe öffnen dürfen. Damit setzen sie das grundgesetzlich geschützte Post- und Fernmeldegeheimnis außer Kraft.

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Dieses angestammte Kontrollmodell befindet sich Recherchen von WDR und NDR zufolge vor dem Aus. Die Bundesregierung plant im Rahmen einer umfassenden Neuordnung der Kompetenzen der Agenten demnach, auch das bisherige Gefüge der Geheimdienstüberwachung grundlegend zu überarbeiten.

Im Zentrum des Reformvorhabens steht laut dem Bericht die Übertragung der Aufgaben an den Unabhängigen Kontrollrat (UKRat). Diese Bundesbehörde nahm erst Anfang 2022 ihre Arbeit auf und besteht aus früheren Richtern, die sich bisher vor allem der „strategischen“ Auslandsaufklärung widmen. Streng gehen sie dabei offenbar bislang nicht vor.

Das Kanzleramt forciert nun eine Ausweitung ihrer Kompetenzen. Ab 2027 soll der Rat nach seinem Willen auch für die Einzelüberwachung von Zielpersonen im In- und Ausland zuständig sein. Damit reagiert die Politik auf Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts. Karlsruhe hatte 2024 eine Professionalisierung der Vorabkontrolle angemahnt, um den immer komplexer werdenden technischen Überwachungsmöglichkeiten gerecht zu werden.

Befürworter versprechen sich von der Konzentration beim UKRat einen besseren Überblick über die Aktivitäten der Dienste. Die G10-Kommission ist derzeit ehrenamtlich besetzt. Der Kontrollrat agiert dagegen als hauptamtliche Behörde. Eine stärkere Rolle für ihn soll auch die internationale Kooperationsfähigkeit der deutschen Dienste verbessern.

Bisher wurde der G10-Kommission, die oft mit ehemaligen Politikern besetzt ist, vielfach mangelnde Distanz zur Exekutive vorgeworfen. Beobachter sprachen von einem Gremium, das Anträge einfach durchwinke. Auch die Besetzungspraxis, die Juristen aus dem Umfeld der Parteien bevorzugte, stand wiederholt in der Kritik.

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Doch die geplante Reform ruft auch Skeptiker auf den Plan, die vor einer Zentralisierung warnen. Wenn künftig nicht nur technische Überwachung, sondern auch der Einsatz von V-Leuten durch eine einzige Behörde vorab kontrolliert werde, entstünden neue Risiken. In Sicherheitskreisen wächst die Sorge, dass beim UKRat ein Wissenspool über die sensibelsten Operationen der Republik entsteht, der ein attraktives Ziel für gegnerische Geheimdienste darstellen könnte.

Auch innerhalb der Politik herrscht Uneinigkeit. Eine engere Anbindung an die fachliche Expertise des Rates gilt grundsätzlich als konsensfähig. Doch Stimmen aus der Opposition wie der Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz warnen, dass die Rückbindung an die Abgeordneten nicht verloren gehen dürfe. Die Kontrolle müsse zwar fachlich breiter aufgestellt werden, dürfe aber den direkten Austausch mit dem Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) nicht vernachlässigen.


(vbr)



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Top 10: Die beste Akku-Luftpumpe im Test – Testsieger Bosch kostet nur 50 Euro


Akku-Luftpumpen kosten ab 21 Euro und pumpen elektrisch die Reifen von Fahrrad, Auto und Motorrad auf. Wir zeigen die 10 besten Modelle aus 30 Tests – darunter Testsieger, Bestseller und Preis-Leistungs-Tipps.

Die Verwendung erfordert keine körperliche Anstrengung – die Akku-Luftpumpe erledigt das Aufpumpen automatisch. Das macht sie auch für Rollstuhlfahrer praktisch, die sitzend einen platten Reifen auffüllen können.

Wir haben uns in den letzten Jahren insgesamt 30 Modelle besorgt und in unserem Akku-Luftpumpen-Test miteinander verglichen. Einige der Akku-Luftpumpen sind mittlerweile nicht mehr verfügbar. Bei der Auswahl beschränken wir uns auf Luftpumpen mit Akku. Diese Variante ist mobil, einfach zu handhaben und damit praktisch, wenn weder Steckdose noch Powerstation (Bestenliste) in der Nähe sind.

Die beste Akku-Luftpumpe – Testsieger und Empfehlungen

Die Bosch Easypump für 51 Euro (Alternate) ist unser Testsieger. Sie ist ausreichend kompakt, hochwertig verarbeitet, hat einen großen Akku, verstaut alle Ventile im Gerät und ist mit einer Luftleistung von 10 l/min und einem maximalen Druck von 10 bar für die meisten Anwendungen bestens gerüstet.

Die Cycplus AS2 Pro Max für 99 Euro (Amazon) ist unser Technologiesieger. Sie wiegt nur 205 g und ist trotzdem stark, schnell und ausdauernd. Perfekt für unterwegs!

Wer sparen will, greift zu unserem Preis-Leistungs-Tipp ATJ-8466 für 20 Euro (Amazon). Die elektrische Luftpumpe im handlichen Format meistert mit bis zu 10 bar und 32 l/min Luftstrom jede Befüllaufgabe in kurzer Zeit. Der üppige Akku sorgt für ausreichend lange Laufzeit.

KURZÜBERSICHT

Insgesamt setzt sich die Bosch Easypump souverän an die Spitze der besten mobilen Luftpumpen mit Akku. Sie besticht durch ihre kompakte Bauweise, das geringe Gewicht und das durchdachte Design mit integrierten Adaptern für alle gängigen Ventile.

Für einen Preis von 51 Euro (Alternate) bekommen Käufer ein hochwertiges Markenprodukt mit guter Leistung und durchdachter Ausstattung.

VORTEILE

  • kompakt, leicht, durchdachtes Design mit integrierten Adaptern
  • hohe Verarbeitungsqualität, einfache Bedienung
  • gute Luftleistung und hoher Maximaldruck

NACHTEILE

  • recht hoher Preis
  • keine Schnellladefunktion
  • kein Klemmventil

Die Cycplus AS2 Pro Max überzeugt mit Alu-Gehäuse, Display, langer Akkulaufzeit und hoher Pumpgeschwindigkeit. Sie wird im Betrieb sehr heiß und kostet 99 Euro – bietet dafür aber Premium-Qualität im Mini-Format.

VORTEILE

  • robust und langlebig
  • Display
  • schnelle Pumpgeschwindigkeit
  • großer Akku
  • Silikonhülle

NACHTEILE

  • hoher Preis
  • Hitzeentwicklung
  • keine Schlaufenbefestigung
  • für enge Trikottaschen etwas zu groß

Mit der ATJ-8466 bekommt man eine leistungsstarke elektrische Luftpumpe im handlichen Mini-Format, die sich dank umfangreicher Ausstattung und Zusatzfunktionen für viele Anwendungen eignet. Besonders bezüglich ihres sehr günstigen Preises setzt sie sich von den meisten anderen Akku-Luftpumpen ab.

Die ATJ-8466 kommt in verschiedenen Varianten, die sich in der Akkukapazität unterscheiden. Die Variante mit 4000 mAh kostet aktuell auf Amazon 20 Euro.

VORTEILE

  • sehr günstig
  • Akku bis zu 6000 mAh groß
  • integrierte Powerbank 
  • Taschenlampe

NACHTEILE

  • etwas lauter als andere Mini-Pumpen
  • kein Transportbeutel im Lieferumfang

Ratgeber

Warum eine Akku-Luftpumpe? Vorteile gegenüber manuellen Pumpen

Akku-Luftpumpen bieten gegenüber einer klassischen Fahrradpumpe drei entscheidende Vorteile: Komfort und Präzision. Statt selbst zu pumpen, stellt man den gewünschten Druck ein und lässt das Gerät arbeiten. Die meisten Modelle schalten sich automatisch ab, wenn der Zieldruck erreicht ist. Das verhindert Überfüllung und erleichtert die Bedienung erheblich.

Die meisten Akku-Luftpumpen sind handlich genug, um in Rucksäcke oder Fahrradtaschen zu passen. Mini-Pumpen wie die Cycplus AS2 Pro Max wiegen nur 200 g, andere gar utner 100 g. Im Alltag eignen sich Akku-Luftpumpen für alle, die regelmäßig den Reifendruck an Fahrrad, E-Bikes oder Auto prüfen und korrigieren wollen.

Airbank Pocket SE: Diese kompakte Akku-Luftpumpe passt in jede Fahrradtasche.

Welche Produkte eignen sich zum Aufpumpen mit einer Akku-Luftpumpe?

Akku-Luftpumpen sind vielseitig einsetzbar. Die gängigsten Anwendungen:

  • Fahrradreifen: Trekkingräder, Mountainbikes, Rennräder und E-Bikes
  • Autoreifen und Motorrad: Reifendruck prüfen und nachfüllen
  • Bälle: Fußbälle, Basketbälle, Volleybälle
  • Luftmatratzen und Luftbetten: Für Camping oder zu Hause – entweder Niederdruckpumpe oder luftstarke Hochdruckpumpe
  • Schlauchboote: Hier sind Modelle mit hoher Luftleistung und hohem Luftdurchfluss empfehlenswert – etwa Niederdruckpumpen

Für großvolumige Produkte wie Schlauchboote oder SUPs reichen Standard-Akku-Luftpumpen nicht aus. Dafür gibt es spezielle Niederdruckpumpen mit hohem Luftvolumen. Mehr dazu in unserer Bestenliste Die beste elektrische SUP-Pumpe.

Darauf gilt es beim Kauf zu achten

Beim Kauf einer Akku-Luftpumpe sollte man auf mehrere Faktoren achten. Der wichtigste: die Pumpleistung. Die Pumpe muss genügend Druck aufbauen. Bei einem Trekking-Rad sollten im Reifen zwischen 2,5 bar und 4,5 bar herrschen – das schaffen alle elektrischen Pumpen im Test. Bei einem Rennrad können es bis zu 10 bar sein, das können nicht alle Modelle. Eine richtig gute Akku-Luftpumpe sollte mindestens einen Druck von 10 bar erzeugen, um das Aufpumpen von Rennradreifen zu bewältigen.

Die Litheli U20 Akku-Luftpumpe schafft über 10 bar.

Maximaler Betriebsdruck und Pumpleistung

Die meisten Akku-Luftpumpen im Test erreichen einen maximalen Betriebsdruck von 6 bis 10 bar. Das reicht für Hochdruckreifen bei Rennrädern. Für Autoreifen, Motorrad und E-Bikes genügen bereits 6 bis 8 bar. Die Pumpleistung variiert stark: Günstige Modelle liefern 10 l/min, leistungsstarke Modelle wie die Litheli U20 Akku-Luftpumpe schaffen deutlich mehr.

Die meisten Modelle verfügen über ein digitales Manometer und eine Vorwahlfunktion für den gewünschten Druck. Jemand stellt einfach den Zieldruck ein, und die Akku-Luftpumpe schaltet sich automatisch ab, wenn dieser erreicht ist. Das sorgt für präzise Druckeinstellungen beim Aufpumpen. Nur einige sehr kompakte Modelle wie die Laoti Z1 Mini verzichten auf ein Display.

Laotie Z1 Mini: Akku-Luftpumpe ohne digitaler Druckvorwahl.

Akkulaufzeit und Ladezeit

Die Akkulaufzeit entscheidet darüber, wie viele Reifen jemand mit einer Ladung aufpumpen kann. Eine hohe Akkukapazität von 2.000 bis 6.000 mAh ist ideal, um mehrere Reifen mit einer Ladung zu befüllen. Die Ladezeit variiert je nach Modell und Akkukapazität zwischen 2 und 5 Stunden. Viele Akku-Luftpumpen laden per USB-C – ein USB-C-Ladekabel liegt den meisten Modellen bei. Einige Modelle wie die Einhell-Geräte nutzen Wechselakkus aus dem hauseigenen Akku-System (Akku und Ladegerät separat erhältlich). Manche Akku-Luftpumpen lassen sich sogar als Powerbank nutzen, um unterwegs das Smartphone zu laden.

Einhell Akku-Kompressor

Ventiladapter und Kompatibilität

Die meisten Akku-Luftpumpen sind mit einem Schrader-Anschluss ausgestattet. Das macht sie direkt kompatibel zu Autoreifen und Mountainbike-Reifen. Für Rennräder mit Presta-Ventil (Sclaverand) und für viele City-Bikes mit Dunlop-Ventil liegen passende Ventiladapter bei. Zusätzlich enthalten die meisten Sets Nadeladapter für Bälle und Düsen für Luftmatratzen oder Luftbetten. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass alle benötigten Ventiladapter im Lieferumfang enthalten sind. Einige elektrische Luftpumpen wie die Bosch Easypump verstauen die Ventile am Gerät selbst.

Bosch Easypump: Ventiladapter sicher im Gerätegriff verstaut.

Lautstärke beim Aufpumpen

Eines sollten Käufer wissen: Die elektrischen Akku-Luftpumpen sind ohne Ausnahme laut – vergleichbar mit einem Rasenmäher. Das macht sie für den Einsatz in ruhigen Umgebungen ungeeignet. Die Lautstärke variiert je nach Modell: Mini-Pumpen sind tendenziell hochfrequenter und lauter als größere Geräte.

Auch sind Akku-Luftpumpen verglichen mit einer manuellen Standpumpe langsam. Selbst die schnellsten Modelle benötigen knapp eine Minute, um einen komplett leeren Fahrradreifen auf 3,5 bar aufzupumpen.

LED-Leuchte und Zusatzfunktionen

In der Nacht oder bei schlechten Lichtverhältnissen ist eine LED-Leuchte an der Akku-Luftpumpe hilfreich. Viele Modelle im Test haben eine integrierte LED-Leuchte, die den Ventilbereich ausleuchtet. Auch die Bosch Easypump und mehrere Einhell-Modelle bieten diese Funktion. Beim Aufpumpen am Straßenrand sorgt die LED-Leuchte zusätzlich für Sichtbarkeit.

Bosch Easypump: Akku-Luftpumpe mit LED-Leuchte für den Einsatz bei Dunkelheit

Wie viel Druck braucht man wirklich?

Der benötigte Luftdruck hängt vom Einsatzzweck ab:

  • Autoreifen: 2,0 bis 2,5 bar – jede Akku-Luftpumpe im Test schafft das
  • Motorrad: 2,0 bis 2,9 bar
  • Fahrradreifen (Trekking/City): 2,5 bis 4,5 bar
  • E-Bikes: 2,5 bis 5,0 bar
  • Rennrad-Fahrradreifen: 6 bis 10 bar – hier trennt sich die Spreu vom Weizen
  • Bälle: 0,6 bis 1,1 bar

Wer nur Autoreifen und Fahrradreifen pumpen will, kommt mit einem Modell mit maximal 8 bar Betriebsdruck aus. Für Rennräder empfehlen wir Modelle mit mindestens 10,3 bar. Die Bosch Easypump, die Litheli-Modelle und mehrere Einhell-Pumpen erreichen diesen Wert.

Geschwindigkeit im Test: Wie schnell pumpen die Modelle?

Die Fanttik X8 Apex überzeugte mit einer hohen Geschwindigkeit und befüllt einen Reifen der Größe 27,6 × 1,57 Zoll in nur einer Minute von null auf 4,5 Bar – schneller als viele Konkurrenten, die für vergleichbare Aufgaben 1:30 bis 2 Minuten benötigen. Die preisgünstige ATJ-8466 erreichte eine Förderleistung von 32 Litern pro Minute und pumpt einen Fahrradreifen in knapp 90 Sekunden.

Der Testsieger Bosch Easypump benötigt für einen leeren 27,5-Zoll-Fahrradreifen etwa zwei Minuten, um einen Druck von 2,5 Bar zu erreichen. Vergleichbare Zeiten erzielte die Anoutway AT1 Pro, die einen 26-Zoll-Trekkingreifen in zwei Minuten von leer auf 3,5 Bar bringt. Der Einhell CE-CC Akku-Kompressor füllt einen Gravelbike-Reifen von 2,5 auf 8 Bar in 1:30 Minuten. Damit liegen die Befüllzeiten für Fahrradreifen bei den meisten getesteten Modellen zwischen einer und zwei Minuten.

Für den Alltag reicht die Geschwindigkeit aller getesteten Akku-Luftpumpen aus. Wer regelmäßig Autoreifen oder E-Bikes pumpen muss, sollte auf Modelle mit hoher Luftleistung achten.

Fanttik X8 Apex

Bestseller: Die beliebtesten Akku-Luftpumpen

Neben unseren Testempfehlungen lohnt ein Blick auf die aktuellen Bestseller. Die Bestseller-Listen zeigen, welche Akku-Luftpumpen Käufer am häufigsten in den Einkaufswagen legen. Oft finden sich dort Modelle von Einhell, Bosch und Ryobi. Die Bestseller decken sich nicht immer mit unseren Testempfehlungen – manche Bestseller bieten weniger Pumpleistung, überzeugen aber durch niedrigen Preis. Unsere Empfehlungen basieren auf eigenen Tests, nicht auf Verkaufszahlen.

Akku-Luftpumpe für Auto, Motorrad und Fahrrad – welches Modell passt?

Nicht jede Akku-Luftpumpe eignet sich gleich gut für alle Einsatzzwecke. Wer hauptsächlich Autoreifen pumpen will, braucht ein Modell mit guter Luftleistung. Für Fahrradreifen an Trekking- und City-Bikes reichen auch einfache Modelle. Wer Auto, Motorrad und Fahrrad mit einem Gerät abdecken will, greift zu einem Allrounder wie der Bosch Easypump.

Für E-Bikes gelten ähnliche Anforderungen wie für normale Fahrräder. Der Reifendruck liegt meist zwischen 2,5 und 5 bar. Alle Modelle im Test schaffen diesen Druck problemlos. Wer auch Bälle und Luftmatratzen aufpumpen will, achtet auf die mitgelieferten Ventiladapter und Düsen.

Alternative CO₂-Luftpumpe

Nicht elektrisch, dafür unschlagbar leicht, kompakt und günstig sind CO₂-Luftpumpen (Amazon Kaufseite). Ihr Funktionsprinzip ist einfach: Eine CO₂-Kartusche mit Gewinde, auf die ein Adapter für das Fahrradventil geschraubt wird. Darin befindet sich ein Dorn, den der Nutzer zum Befüllen des Reifens in die Versiegelung der Kartusche schraubt.

Die Kosten liegen zwischen 5 und 20 Euro pro Pumpe. Pro Kartusche zahlt man 1 bis 4 Euro. Funktionell unterscheiden sich die Modelle kaum. Allerdings passen häufig nur Kartuschen mit Gewinde.

CO₂-Pumpen mit Griffstück

Für die optisch ähnlichen Patronen ohne Gewinde, die üblicherweise genutzt werden, um Schlagsahne aufzuschäumen, benötigt jemand spezielle CO₂-Pumpen mit Griffstück. Vorteil: Der Nutzer ist vor der plötzlich auftretenden Kälte an der Kartusche geschützt. Einige Hersteller liefern einen Schaumstoff- oder Neoprenüberzug für die CO₂-Patrone mit. Die Kartuschen lassen sich nicht wiederbefüllen und landen nach Nutzung im Hausmüll. Auf Flügen sind sie nicht erlaubt.

CO₂-Pumpen im Kurztest

Neben den oben erwähnten Modellen gibt es Versionen, die eine CO₂-Pumpe mit einer klassischen Handpumpe kombinieren. Für diesen Kurztest haben wir zwei minimalistische Modelle zum Aufschrauben auf die CO₂-Patrone genauer angeschaut: die Barbieri Mikrobo (etwa 5 Euro) und den CO₂-Inflator von Pro Bike Tool (etwa 15 Euro).

Beim Ausprobieren erweisen sich beide Varianten als eher umständlich in der Bedienung. Zunächst schraubt mam die Patrone bis zum Anschlag in den Kopf und bringt die CO₂-Pumpe am Ventil an. Beide funktionieren an Sclaverand- und Schraderventilen. Dann dreht man die Stellschraube mit dem Dorn in die Patrone und öffnet die Versiegelung. Der Reifen eines City-Bikes füllt sich innerhalb etwa fünf Sekunden auf nachgemessene 5 bar. Bei beiden kann die Patrone wieder geschlossen (aber nicht versiegelt) werden, um sie später für einen weiteren Aufpumpvorgang zu nutzen. Wir schaffen es so, einen zweiten, komplett geleerten Reifen auf 2 bar zu bringen. Einen Fatbike-Reifen aufzupumpen klappt nicht – hier bräuchte man wohl drei Patronen für das benötigte Luftvolumen.

Risiken bei CO₂-Pumpen

Die Nutzung der CO₂-Pumpe ist schwierig. Hat man sie nicht korrekt am Ventil befestigt und öffnet die Versiegelung, entleert sich die Patrone innerhalb weniger Sekunden. Auch sollte man beim Aufpumpen keinesfalls die Patrone selbst oder andere Metall-Elemente berühren. Diese kühlen extrem ab und können zu Verletzungen führen. Beim günstigen Barbieri Mikrobo ist das kritisch, da kein Patronenschutz vorhanden ist. Besonders problematisch: Im Zweifelsfall gibt es keinen zweiten Versuch. Entleert sich die Patrone versehentlich, gibt es keinen Weg zurück. Auf Touren oder Wettrennen sollte man mindestens eine Ersatzpatrone mitnehmen.

CO₂-Pumpen sind brauchbar und wegen ihres geringen Gewichts und des günstigen Preises verlockend. Man sollte aber zu Hause dringend probehalber ein paar Reifen aufpumpen, denn die Nutzung erfordert Übung.

Wie lädt man eine Akku-Luftpumpe auf?

Die meisten Akku-Luftpumpen im Test laden per USB C. Ein USB-C-Ladekabel liegt meist bei. Die Ladezeit beträgt je nach Akkukapazität zwischen 2 und 5 Stunden. Modelle von Einhell und Litheli nutzen Wechselakkus – hier kauft man Akku und Ladegerät separat und nutzt das Akku-System für weitere Geräte der Marke. Das spart im besten Fall Geld.

Einige Akku-Luftpumpen bieten zusätzlich eine Powerbank-Funktion. Über den USB-C-Anschluss lässt sich dann unterwegs ein Smartphone laden. Die Batterie der Akku-Luftpumpe fungiert so als mobile Stromquelle – praktisch auf Radtouren und beim Camping.

Akku-Luftpumpen für Camping und unterwegs

Beim Camping sind Akku-Luftpumpen besonders nützlich. Für Luftmatratzen und kleine Luftbetten reicht eine lesitungsstarke Standard-Akku-Luftpumpe. Für Schlauchboote empfehlen wir eine Niederdruckpumpe mit hoher Luftleistung – etwa den Einhell Pressito 18/25 Hybrid.

Auf Radtouren mit E-Bikes oder Fahrrädern gehört eine kompakte Akku-Luftpumpe ins Gepäck. Mini-Pumpen wie die Cycplus AS2 Pro Max oder die Laotie Z1 Mini wiegen unter 250 g und passen in jede Fahrradtasche. So hat man unterwegs immer eine elektrische Fahrradpumpe dabei.

SUP-Pumpe Gicle AP-881-L - Bilder

Preisvergleich: Was kosten Akku-Luftpumpen?

Der Preis für Akku-Luftpumpen variiert stark. Günstige Modelle gibt es ab 20 Euro – etwa die ATJ-8466. Im mittleren Preissegment zwischen 30 und 60 Euro finden sich die meisten Bestseller, darunter die Bosch Easypump. Premium-Modelle wie die Cycplus AS2 Pro Max kosten bis zu 100 Euro. Die Einhell- und Litheli-Modelle liegen preislich dazwischen, benötigen aber teilweise separate Akkus.

Unser Tipp: Der Preis allein sagt wenig über die Qualität aus. Günstige Modelle pumpen oft genauso zuverlässig wie teure. Unterschiede zeigen sich bei Verarbeitung, Bedienung, Lautstärke und Akkulaufzeit. Wer nur gelegentlich Fahrradreifen pumpen will, fährt mit einem günstigen Modell gut. Für den regelmäßigen Einsatz an Auto, Motorrad und Fahrrad lohnt sich die Investition in den Testsieger.

Fazit: Die beste Akku-Luftpumpe im Test

Mobile elektrische Akku-Luftpumpen sind praktisch, um ohne Muskelkraft einen exakten Druck im Reifen aufzubauen – aber auch, um den Reifendruck zu prüfen. Im Akku-Luftpumpen-Test zeigen sich die Modelle flexibel: Egal ob Fahrradreifen, Autoreifen, Motorrad, E-Bikes, Bälle oder Luftbetten – die entsprechenden Ventiladapter liegen den meisten Modellen bei. Wer etwas großvolumiges wie ein Schlauchboot per Akku aufpumpen will, für den führt fast kein Weg am Einhell Pressito 18/25 Hybrid vorbei. Noch mehr gibt es hier: Bestenliste elektrische Luftpumpe mit Akku für SUP & Schlauchboot.

Große Unterschiede gibt es bei Bedienung, Pumpleistung und Maßen. Hier liegen die Akku-Luftpumpen von Bosch, Einhell, Xiaomi und Cycplus klar vorn. Die Bosch Easypump überzeugt als Testsieger dank ihres durchdachten Designs. Sie ist klein genug, um sie im Alltag mitzunehmen. Der Einhell CE-CC Akku-Kompressor ist zu groß für die Fahrradtasche, lässt sich aber besonders komfortabel bedienen und funktioniert mit Einhell-Akkus. Die ATJ-8466 funktioniert anstandslos und ist zudem sehr günstig. Wer auf besonders kompakten Formfaktor und geringes Gewicht Wert legt, sollte sich die Cycplus AS2 Pro Max genauer anschauen. Noch kleiner und günstiger sind CO₂-Pumpen – allerdings ist ihre Nutzung eher für den Notfall gedacht und gewöhnungsbedürftig.

BESTENLISTE

Bosch Easypump im Test: Die beste Akku-Luftpumpe

Bosch zeigt mit der Easypump, wie eine Akku-Luftpumpe sein sollte: Klein, handlich und leicht, aber dennoch leistungsstark. Zudem überzeugt sie mit ihrem durchdachten Design. Warum sich der Kauf lohnt, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • kompakt, leicht, durchdachtes Design mit integrierten Adaptern
  • hohe Verarbeitungsqualität, einfache Bedienung
  • gute Luftleistung und hoher Maximaldruck

NACHTEILE

  • recht hoher Preis
  • keine Schnellladefunktion
  • kein Klemmventil

Bosch zeigt mit der Easypump, wie eine Akku-Luftpumpe sein sollte: Klein, handlich und leicht, aber dennoch leistungsstark. Zudem überzeugt sie mit ihrem durchdachten Design. Warum sich der Kauf lohnt, zeigt unser Test.

Die Bosch Easypump ist eine kompakte elektrische Luftpumpe mit integriertem Akku. Ihre Form erinnert an ein Stirnthermometer. Im unteren Bereich sitzt der USB-C-Anschluss zum Laden des 3000 mAh großen Akkus. Zum Wiederaufladen muss die Bosch Easypump für knapp drei Stunden ans Netz.

Die Taster zur Bedienung sind groß, gut erreichbar und logisch angeordnet. Über sie bestimmt der Nutzer den gewünschten Bar-Wert. Ist dieser erreicht, schaltet sich die Luftpumpe selbstständig ab. Das kleine Display lässt sich auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut ablesen. Eine integrierte LED-Leuchte hilft beim Aufpumpen in dunkler Umgebung. Die Bosch Easypump kostet 51 Euro (Alternate).

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Die Bosch Easypump macht einen rundum gelungenen Eindruck. Optisch passt sie mit ihrem dunklen Grün zu vielen weiteren Werkzeugen von Bosch. Der Kunststoff fühlt sich hochwertig an, nichts knarzt oder macht einen billigen Eindruck.

Im Griffteil integriert Bosch ein kleines Fach. Darin sitzen die Adapter für Sclaverandventile, eine Ballnadel und ein Aufsatz für Luftmatratzen. Schraderventile pumpt sie ohne zusätzlichen Adapter auf. Das ist hervorragend gelöst, so hat der Nutzer stets alle wichtigen Ventile griffbereit. Der Schlauch am Kopfteil misst gut 20 cm. An dessen Ende sitzt der frei gelagerte Pumpkopf. Noch besser wäre ein Klemmventil gewesen.

Die kompakten Abmessungen von 26,5 x 12,3 x 8,7 cm und das geringe Gewicht von 430 g qualifizieren die Bosch Easypump zum Begleiter für unterwegs. Sie passt problemlos in jeden Rucksack.

Bedienung & Leistung

In der Praxis überzeugt die Bosch Easypump mit einfacher Bedienung. Die Taster sind selbsterklärend und logisch angeordnet. Mit ihnen wählt man den gewünschten Druck bis maximal 10 bar aus. Ist dieser erreicht, schaltet sich die Pumpe automatisch ab.

Die Luftleistung liegt bei ordentlichen 10 l/min. Um einen leeren 27,5-Zoll-Fahrradreifen auf 2,5 bar aufzupumpen, benötigt sie gut 2 Minuten. Das geht zwar nicht ganz so schnell wie mit einer großen Standpumpe, für eine so kompakte Luftpumpe mit Akku ist das aber ein ordentlicher Wert.

Wie die meisten elektrischen Kompressoren ist auch die Bosch Easypump mit gemessenen 69 dB bei 80 cm Abstand nicht gerade leise. Empfindliche Ohren sollten einen Gehörschutz tragen.

Akku

Der integrierte Lithium-Ionen-Akku hat eine Kapazität von 3000 mAh. Laut Bosch reicht eine Ladung für bis zu 45 Fahrradreifen, 14 Autoreifen oder sechs große Luftmatratzen. Im Test kamen wir auf ähnliche Werte.

Geladen wird der Akku über den USB-C-Anschluss im unteren Bereich. Mit dem beiliegenden Kabel dauert eine Vollladung gut 3 Stunden. Schön wäre hier ein Schnellladesystem gewesen, wie man es von modernen Smartphones kennt. Wer ein gutes und universell schnell ladendes Netzteil sucht, dem empfehlen wir unsere Bestenliste: Top 10: Die besten USB-C-Ladegeräte.

Preis

Die Bosch Easypump kostet 50 Euro. Dafür bekommt man auch ein rundum gelungenes Produkt mit hochwertiger Verarbeitung und durchdachtem Design. Billigere Luftpumpen mit Akku wirken dagegen oft klobig und unsexy. Angesichts der guten Leistungswerte und der kompakten Bauform ist der Preis gerechtfertigt.

Fazit

Insgesamt setzt sich die Bosch Easypump souverän an die Spitze der besten mobilen Luftpumpen mit Akku. Sie besticht durch ihre kompakte Bauweise, das geringe Gewicht und das durchdachte Design mit integrierten Adaptern für alle gängigen Ventile.

Die Verarbeitung ist hochwertig, alle Bedienelemente sind gut erreichbar und selbsterklärend. Mit einer Luftleistung von 10 l/min und einem maximalen Druck von 10 bar ist sie für die meisten Anwendungen wie Fahrradreifen, Autoreifen oder Luftmatratzen bestens gerüstet.

Der integrierte 3000-mAh-Akku sorgt für ausreichend Leistung auch fernab der Steckdose. Die Ladezeit von 3 Stunden geht in Ordnung, auch wenn eine Schnellladefunktion schön gewesen wäre.

Für einen Preis von 51 Euro (Alternate) bekommen Käufer ein hochwertiges Markenprodukt mit guter Leistung und durchdachter Ausstattung.

Akku-Luftpumpe Cycplus AS2 Pro Max im Test: ausdauernd & kompakt bis 8,3 bar

Die kompakte Akku-Luftpumpe mit Aluminiumgehäuse und Display Cycplus AS2 Pro Max pumpt Fahrradreifen in unter einer Minute auf – und passt dabei in jede Satteltasche.

VORTEILE

  • robust und langlebig
  • Display
  • schnelle Pumpgeschwindigkeit
  • großer Akku
  • Silikonhülle

NACHTEILE

  • hoher Preis
  • Hitzeentwicklung
  • keine Schlaufenbefestigung
  • für enge Trikottaschen etwas zu groß

Die kompakte Akku-Luftpumpe mit Aluminiumgehäuse und Display Cycplus AS2 Pro Max pumpt Fahrradreifen in unter einer Minute auf – und passt dabei in jede Satteltasche.

Mini-Akku-Luftpumpen werden kleiner, schneller und besser. Die Cycplus AS2 Pro Max setzt dabei auf Aluminium, einen kompakten Kompressor, einen großen Akku und ein Display mit Druckanzeige und einen hohen Maximaldruck von 8,3 bar.

Design & Verarbeitung

Aluminium statt Kunststoff – das fällt sofort auf. Die Cycplus AS2 Pro Max fühlt sich wertig an, robuster als viele Konkurrenten. Der matt-schwarze Lack mit dem großen weißen Cycplus-Schriftzug auf beiden Seiten wirkt schlicht und hochwertig. Mit Abmessungen von etwa 81 × 53 × 32 mm passt die Pumpe in Satteltaschen, Rucksäcke und Jackentaschen. Das Gewicht von 205 Gramm liegt im Mittelfeld: deutlich schwerer als die Tiny Pump Cube, aber nur halb so schwer wie die Bosch Easypump (Testbericht) mit 430 Gramm.

Im Lieferumfang steckt eine perfekt passende Silikonhülle. Sie dämpft Stürze ab und schützt die Hände, wenn die Pumpe im Betrieb heiß wird. Für sehr enge Rennrad-Trikottaschen ist die AS2 Pro Max trotz kompakter Bauform recht groß. Wer jedes Gramm zählt, greift zur Tiny Pump Cube.

Ausstattung & Lieferumfang

Cycplus packt alles Nötige in die Verpackung. Neben der Pumpe und der Silikonhülle liegen ein wasserdichter Ziplock-Beutel, ein etwa 7 cm langer Verlängerungsschlauch, Adapter für Presta- und Schrader-Ventile, eine Ballnadel, ein Einsatz für Schrader-Ventile am Pumpkopf, Ersatzdichtungen und ein USB-C-Ladekabel bei. Der Ziplock-Beutel hält die kleinen Teile sicher zusammen.

Die Pumpe eignet sich für Fahrräder, E-Bikes, Mountainbikes, Rennräder und teilweise auch für Motorräder oder Sportgeräte. Ein Trageclip fehlt. Eine Schlaufe lässt sich ebenfalls nicht anbringen. Wer die Pumpe am Rahmen oder Gürtel befestigen will, muss improvisieren.

Display & Bedienung

Das etwa 2 × 1,5 cm große Display leuchtet selbstständig. Es lässt sich bei Nacht und bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesen. Angezeigt werden der aktuelle Reifendruck in Echtzeit, der eingestellte Zieldruck, der Akkustand und die gewählte Druckeinheit. Zwischen PSI und Bar kann umgeschaltet werden. Die Druckmessung arbeitet laut Hersteller mit einer Genauigkeit von ±0,07 bar und zeigt Werte auf 0,05 bar genau an.

Cycplus AS2 Pro Max

Ein langer Druck auf die Power-Taste schaltet die Pumpe ein. Über Plus und Minus stellt man den Zieldruck ein. Ein kurzer Druck auf Power startet den Pumpvorgang. Sobald der Wunschdruck erreicht ist, stoppt die Pumpe automatisch. Auch mit Handschuhen funktioniert die Bedienung problemlos. Im Vergleich zu displayfreien Modellen wie der Laotie Z1 Mini oder der Tiny Pump Cube ist die präzise Druckkontrolle ein klarer Vorteil – man pumpt nicht nach Gefühl, sondern auf den Punkt.

Leistung in der Praxis

In der Praxis zeigt die AS2 Pro Max, was in ihr steckt. Einen 700x40c-Reifen pumpt sie in 55 Sekunden von 0 auf 5 bar. Das ist ein hervorragender Wert für eine Mini-Akku-Luftpumpe. Der Maximaldruck von 8,3 bar reicht für Rennrad-, MTB-, Gravel- und E-Bike-Reifen aus.

Im Dauertest schafft die Pumpe locker fünf Reifen nacheinander mit einer Akkuladung. Aber: Sie wird dabei extrem heiß. Bereits nach dem dritten Reifen besteht ohne Silikonhülle Verbrennungsgefahr. Die Hülle ist also kein optionales Accessoire, sondern Pflicht. Zwischen den Befüllungen benötigt die Pumpe eine Abkühlpause. Bei Überhitzung greift ein automatischer Schutzmechanismus ein und schaltet den Motor ab. Die Pumpgeschwindigkeit sinkt bei sehr hohen Drücken oder großem Reifenvolumen. Als Ersatz für eine Standpumpe taugt die AS2 Pro Max nicht.

Cycplus AS2 Pro Max

Die Lautstärke liegt auf dem üblichen Niveau elektrischer Mini-Luftpumpen: für ruhige Umgebungen zu laut, für den Outdoor- und Notfalleinsatz akzeptabel.

Akku

Der integrierte Lithium-Ionen-Akku arbeitet mit 11,1 V und fasst 600 mAh. Im Test reicht das für fünf Reifenbefüllungen. Die Anoutway AT1 Pro (Testbericht) kommt mit 450 mAh auf etwa zwei etwas größere Reifen – die AS2 Pro Max bietet hier spürbar mehr Ausdauer.

Die Ladezeit beträgt knapp eine Stunde bei bis zu 10 Watt über USB-C. Das geht vergleichsweise schnell. Die Pumpe lässt sich dabei an Powerbanks laden.

Preis

Mit 99 Euro auf Amazon ist die Cycplus AS2 Pro Max eine der teuersten Mini-Akku-Luftpumpen am Markt. Die Anoutway AT1 Pro kostet 54 Euro, die Laotie Z1 Mini 31 Euro, die Airbank Pocket SE 30 Euro. Selbst die hauseigene Tiny Pump Cube liegt mit 76 Euro darunter.

Fazit

Die Cycplus AS2 Pro Max ist eine hochwertige Mini-Akku-Luftpumpe für anspruchsvolle Radfahrer. Das Aluminiumgehäuse hebt sie haptisch und optisch von der Kunststoff-Konkurrenz ab. 205 Gramm sind leicht genug für die Satteltasche. Das Display mit Echtzeit-Druckanzeige und automatischer Abschaltung macht das Pumpen präzise und komfortabel.

Die Pumpgeschwindigkeit gehört zu den besten in dieser Größenklasse: 55 Sekunden für einen 700x40c-Reifen auf 5 bar. Der 600-mAh-Akku reicht für mindestens fünf Befüllungen und lädt in einer Stunde über USB-C wieder auf. Die starke Hitzeentwicklung ist ein Schwachpunkt. Ohne Silikonhülle drohen Verbrennungen, Abkühlpausen zwischen den Befüllungen sind Pflicht. Der Preis von 99 Euro ist hoch. Dafür stimmen Verarbeitung, Leistung und Ausstattung. Wer eine kompakte Akku-Luftpumpe mit Premium-Anspruch sucht, bekommt mit der AS2 Pro Max ein durchdachtes Gerät.

ATJ-8466 im Test

Die elektrische Luftpumpe ATJ-8466 gefällt uns im Test dank hoher Pumpleistung, kompakten Maßen und praktischen Zusatzfunktionen wie integrierter Powerbank und Notlicht. Wir haben die Akku-Luftpumpe getestet.

VORTEILE

  • sehr günstig
  • Akku bis zu 6000 mAh groß
  • integrierte Powerbank 
  • Taschenlampe

NACHTEILE

  • etwas lauter als andere Mini-Pumpen
  • kein Transportbeutel im Lieferumfang

Die elektrische Luftpumpe ATJ-8466 gefällt uns im Test dank hoher Pumpleistung, kompakten Maßen und praktischen Zusatzfunktionen wie integrierter Powerbank und Notlicht. Wir haben die Akku-Luftpumpe getestet.

Wer kennt es nicht: Platte Reifen am Fahrrad oder Auto und keine Luftpumpe zur Hand. Genau für solche Fälle gibt es elektrische Akku-Luftpumpen wie die ATJ-8466. Mit ihrem kompakten Format passt sie in jede Tasche und pumpt dank starkem Motor mit bis zu 10 bar Druck zuverlässig Fahrrad-, Motorrad- und Autoreifen sowie Bälle und andere Gegenstände auf. Die integrierte Powerbank mit maximal 6000 mAh versorgt unterwegs Smartphone & Co mit Strom. Bei Dunkelheit leuchten LED-Taschenlampe und Notlicht den Weg aus. Ob die ATJ-8466 hält, was sie verspricht, zeigt unser Test.

Die ATJ-8466 kommt in verschiedenen Varianten, die sich in der Akkukapazität unterscheiden. Die Variante mit 4000 mAh kostet aktuell auf Amazon 20 Euro.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Die ATJ-8466 erinnert mit ihrem schwarzen Gehäuse und dem gelben Ring um das Bedienfeld optisch an die beliebte elektrische Luftpumpe von Xiaomi. Mit Maßen von 135 x 46 x 90 mm ist sie jedoch etwas größer als das Xiaomi-Pendant. Dennoch bleibt sie kompakt und handlich.

Das Gehäuse besteht aus robustem Kunststoff und macht einen stabilen Eindruck. Die Verarbeitungsqualität geht für den Preis absolut in Ordnung. Auf der Oberseite befindet sich ein fest montierter kurzer Schlauch mit Ventilanschluss. An der Seite gibt es einen USB-C Port zum Aufladen des integrierten 6000 mAh Akkus sowie einen USB-A Port, um die Pumpe als Powerbank zu nutzen.

Vorne dominiert ein großes LCD-Display, das alle wichtigen Informationen wie Akkustand, gewählten Modus und Druckanzeige in PSI bzw. bar übersichtlich darstellt. Darunter liegt das mit einem gelben Ring umrahmte Bedienfeld mit fünf Tasten für Power, Modus, Taschenlampe und Plus/Minus zur Druckeinstellung.

Die helle LED-Taschenlampe sitzt am oberen Ende des Gehäuses. Auf der Rückseite befindet sich zusätzlich ein rot-blinkendes SOS-Notlicht für Pannen in der Dunkelheit. Beides kann man im Bedarfsfall separat ein- und ausschalten.

Im Lieferumfang sind neben der Pumpe ein USB-C-Ladekabel sowie vier Zusatzadapter für unterschiedliche Ventilarten enthalten. Für die Aufbewahrung und den Transport gibt es keine Tasche oder Hülle. Aufgrund der kompakten Maße kann man die ATJ-8466 aber problemlos in Jackentasche, Handschuhfach oder Rucksack verstauen. Mit 450 g Gewicht macht sie sich dort jedoch durchaus bemerkbar.

Handhabung & Leistung

Die Bedienung der ATJ-8466 isst selbsterklärend. Nach dem Einschalten mit der Power-Taste wählt man mit der Mode-Taste den passenden Aufpumpmodus: Auto, Motorrad, Fahrrad oder Ball. Nun stellt man mit den Plus-/Minus-Tasten den gewünschten Solldruck ein. Durch erneutes Drücken der Power-Taste startet der Pumpvorgang.

Der Motor erreicht einen maximalen Druck von 150 PSI genauer gesagt 10,3 bar – das reicht für die meisten Anwendungen aus. Der Luftstrom von 32 l/min ermöglicht zügiges Aufpumpen. In unserem Praxistest hat die ATJ-8466 einen Pkw-Reifen in ca. 8 Minuten, einen Fahrradreifen in knapp 90 Sekunden und einen Basketball in unter 1 Minute vollständig befüllt. Damit bestätigt sie die Herstellerangaben.

Auch nach mehreren Durchgängen zeigt sich die ATJ-8466 ausdauernd. Mit einer Akkuladung konnten wir nacheinander problemlos drei Autoreifen aufpumpen. Erst dann war der Akku leer und musste für ca. 2,5 h an die Steckdose. Die Laufzeit hängt von Reifengröße und Befülldruck ab. Die Lautstärke geht für eine elektrische Pumpe dieser Leistungsklasse in Ordnung, ist aber merklich höher als bei der Xiaomi-Pumpe.

Die Zusatzfunktionen Powerbank, Taschenlampe und Notlicht erweisen sich im Alltag als praktisch. So kann man bei einer Panne nicht nur die Reifen aufpumpen, sondern auch das Handy laden und für ausreichend Licht sorgen. Die Ausleuchtung der LED-Lampe ist hell und breit.

Akku

In der von uns getesteten Top-Version der ATJ-8466 sorgt ein üppiger Akku mit 6000 mAh Kapazität für lange Laufzeit und Ausdauer. Laut Hersteller ermöglicht er bis zu 40 Minuten Dauerbetrieb bzw. das Aufpumpen von ca. 6 Autoreifen – in der Praxis waren es knapp 30 Minuten und 3 Reifen . Geladen wird der Stromspeicher in 2-3 Stunden über den USB-C Port. So hält die Pumpe auch mehrere Panneneinsätze durch, bevor sie wieder ans Netz muss.

Preis

Die ATJ-8466 kommt in verschiedenen Varianten, die sich in der Akkukapazität unterscheiden. Die Variante mit 4000 mAh kostet aktuell auf Amazon 20 Euro.

Fazit

Mit der ATJ-8466 bekommt man eine leistungsstarke elektrische Luftpumpe im handlichen Mini-Format, die sich dank umfangreicher Ausstattung und Zusatzfunktionen für viele Anwendungen eignet. Ob Fahrrad, Motorrad, Auto, Ball oder E-Scooter – die kompakte Pumpe meistert mit bis zu 10 bar und 32 l/min Luftstrom jede Befüllaufgabe in kurzer Zeit.

Der auf Wunsch üppige 6000-mAh-Akku sorgt für ausreichend lange Laufzeit. Powerbank, LED-Taschenlampe und SOS-Notlicht erweisen sich als nützliche Extras bei Pannen. Bedienung und Verarbeitung überzeugen ebenfalls. Die im Vergleich zu anderen Mini-Pumpen etwas höhere Lautstärke ist verkraftbar.

Unter dem Strich ist die ATJ-8466 eine empfehlenswerte elektrische Luftpumpe, die sich dank gutem Preis-Leistungs-Verhältnis für preisbewusste Käufer eignet.

Litheli U20 Akku-Luftpumpe im Test: Top für Werkstatt und Kofferraum

Die Litheli U20 ist dank wechselbarem 20-V-Akku, flottem Kompressor, Schnellverschluss und Powerbank-Funktion eine starke Akku-Luftpumpe für die Werkstatt.

VORTEILE

  • hohe Pumpgeschwindigkeit
  • 20-V-Akkusystem
  • komfortabler Schnellverschluss
  • Adapteraufbewahrung am Gerät

NACHTEILE

  • Akku nicht im Lieferumfang
  • recht groß und schwer
  • Schlauch nicht austauschbar
  • Display recht klein

Die Litheli U20 ist dank wechselbarem 20-V-Akku, flottem Kompressor, Schnellverschluss und Powerbank-Funktion eine starke Akku-Luftpumpe für die Werkstatt.

Ein platter Reifen am Fahrrad, zu wenig Luft im Autoreifen – solche Situationen kennt jeder. Akku-Luftpumpen lösen das Problem komfortabler als jede Handpumpe. Die Litheli U20 geht dabei einen eigenen Weg: Sie setzt auf ein wechselbares 20-V-Akkusystem statt auf einen fest eingebauten Akku. Das kennt man von Einhell mit dem Power-X-Change-System. Wer bereits andere Litheli-U20-Geräte besitzt, nutzt die vorhandenen Akkus einfach weiter.

Mit 10,3 bar Maximaldruck und 25 l/min Luftleistung verspricht die Litheli U20 ordentlich Power. Im Vergleich zum Einhell CE-CC Akku-Kompressor (Testbericht) pumpt sie Fahrradreifen spürbar schneller. Gegenüber der kompakten Bosch Easypump (Testbericht) fällt sie allerdings größer aus. Ihr Revier sind die Werkstatt und der Kofferraum – nicht der Rucksack. Ohne Akku kostet sie 65 Euro bei Amazon, den passenden Energiespeicher gibt es ab 20 Euro bei Expert.

Design & Verarbeitung

Schwarz und Orange – die Litheli U20 Akku-Luftpumpe setzt auf ein modernes Farbschema. Der ergonomische Griff liegt satt in der Hand. Das Gehäuse besteht aus stabilem Kunststoff, nichts knarzt, nichts wackelt. Für den Preis ist die Verarbeitung gut bis sehr gut.

Breite Gummifüße sorgen für sicheren Stand auf glatten Flächen. Der 60 cm lange Druckluftschlauch ist fest am Gerät montiert und lässt sich über eine Einklipp-Vorrichtung am Gehäuse verstauen. Austauschen kann man ihn nicht. Am Schlauchende sitzt ein Schnellverschluss mit kleinem Hebel für Schraderventile. Statt mühsam zu schrauben, klemmt man den Kopf einfach aufs Ventil – deutlich komfortabler als bei vielen Konkurrenten. Insgesamt wirkt die Litheli U20 robust und durchdacht.

Ausstattung & Lieferumfang

Unter einer Klappe am Gehäuse verbirgt sich das Adapter-Set: Presta- und Dunlop-Adapter für Fahrradventile, eine Ballnadel und ein Ballon-Adapter. So geht nichts verloren. Eine integrierte LED-Arbeitsleuchte erhellt das Ventil bei Dunkelheit. Sie bietet zusätzlich einen SOS-Blinkmodus für Notfälle.

Akku und Ladegerät fehlen im Lieferumfang. Die Litheli U20 nutzt das hauseigene U20-System mit 20 V. Ein Niederdruckanschluss oder separates Gebläse für Schlauchboote und Luftmatratzen sind nicht vorhanden. Die Litheli U20 ist eine reine Hochdruckpumpe.

Display & Bedienung

Das digitale Display der Litheli U20 leuchtet selbst und zeigt Ist-Druck, Soll-Druck, Druckeinheit und Akkustand. Auch bei Dunkelheit ist alles gut erkennbar. Die Anzeige des Soll-Drucks fällt allerdings recht klein aus. Die Druckeinheit lässt sich zwischen bar, PSI und kPa umschalten.

Litheli U20 Akku-Luftpumpe

Vier Presets erleichtern den Einstieg: Auto, Motorrad, Fahrrad und Ball. Wer einen individuellen Druck benötigt, wählt den manuellen Modus. Der eingestellte Wert bleibt auch nach dem Ausschalten gespeichert. Beim nächsten Einsatz muss man also nicht erneut konfigurieren. Sobald der Zieldruck erreicht ist, stoppt die Pumpe automatisch. Die gesamte Bedienung funktioniert einhändig und ist selbsterklärend.

Leistung in der Praxis

Hier spielt die Litheli U20 Akku-Luftpumpe ihre größte Stärke aus. Einen 700x40c-Reifen pumpt sie in nur 40 bis 45 Sekunden von 0 auf 5 bar. Das ist herausragend. Zum Vergleich: Die Xiaomi Akku-Luftpumpe 1S (Testbericht) braucht für einen ähnlichen Reifen rund 2 Minuten. Die Luftleistung von 25 l/min macht den Unterschied.

Der Maximaldruck von 10,3 bar genügt auch für Rennradreifen. Theoretisch lassen sich mit der hohen Luftleistung sogar Luftmatratzen befüllen. Dafür ist die Pumpe aber nicht konzipiert – der Akku macht bei großvolumigen Gegenständen schnell schlapp.

Litheli U20 Akku-Luftpumpe

Der Schlauch wird nach mehreren Durchgängen sehr heiß. Vorsicht beim Anfassen. Das Gerät selbst und der Schnellverschluss am Ventil bleiben dagegen kühl. Die Lautstärke ist typisch für Akku-Kompressoren dieser Leistungsklasse: in leisen Umgebungen unangenehm laut.

Akku

Die Litheli U20 setzt auf das hauseigene 20-V-Akkusystem. Der Standard-Akku mit 2,0 Ah liefert etwa 37 bis 40 Wh. Wir pumpen fünf Fahrradreifen von 0 auf 5 bar – und haben laut Balkenanzeige direkt am Akku noch 80 Prozent Restkapazität.

Der Akku dient gleichzeitig als Powerbank. Über USB-C und USB-A lassen sich Smartphones und andere Geräte mit bis zu 45 W laden. Auch der Akku selbst wird über USB-C geladen. Wer bereits Litheli-U20-Geräte wie Mini-Kettensäge, Rasenmäher, Heckenschere oder Akkuschrauber besitzt, nutzt die Akkus geräteübergreifend. Das spart Geld und Platz in der Werkstatt. Ein ähnliches Konzept verfolgt Einhell mit dem Einhell Pressito 18/25 Hybrid (Testbericht) – dort passen die Akkus in Dutzende weitere Geräte.

Preis

Ohne Akku kostet die Litheli U20 Akku-Luftpumpe 65 Euro bei Amazon. Den passenden 2-Ah-Akku gibt es ab 20 Euro bei Expert. Zusammen macht das 85 Euro.

Auf den ersten Blick ist die Litheli also teurer. Wer jedoch bereits Litheli-U20-Akkus besitzt, zahlt nur die 65 Euro für die Pumpe. In diesem Fall stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Fazit

Die Litheli U20 Akku-Luftpumpe überzeugt mit ihrer hohen Pumpgeschwindigkeit. 40 bis 45 Sekunden für einen Fahrradreifen von 0 auf 5 bar – das schafft kaum ein Konkurrent in dieser Preisklasse. Der Schnellverschluss am Schlauch macht das Ansetzen am Ventil komfortabel, die Bedienung gelingt einhändig und selbsterklärend. Adapter für alle gängigen Ventiltypen sind praktisch am Gerät verstaut.

Wegen des wechselbaren 20-V-Akkusystems lohnt sich die Litheli U20 Akku-Luftpumpe besonders für Besitzer weiterer Litheli-Geräte. Der Akku fungiert gleichzeitig als Powerbank mit bis zu 45 W. Für den mobilen Einsatz auf der Fahrradtour ist die Litheli U20 Akku-Luftpumpe allerdings zu groß. Hier eignen sich kompaktere Modelle besser. Als Werkstatt-Kompressor und Kofferraum-Begleiter ist sie dennoch eine starke Wahl – schnell, leistungsstark und vielseitig.

Einhell CE-CC Akku-Kompressor im Test

Die Einhell CE-CC ist eine der kräftigsten Akku-Luftpumpen aus underen Tests. Sie überzeugt mit hoher Pumpleistung, ist aber kein Leichtgewicht für unterwegs.

VORTEILE

  • leistungsstark mit bis zu 11 bar Druck
  • 60 cm langer Schlauch mit komfortablem Klemmhebel
  • Aufbewahrungsfächer für Ventil-Adapter

NACHTEILE

  • groß und schwer für eine Akku-Pumpe
  • Akku und Ladegerät nicht inklusive
  • keine Ballnadel im Lieferumfang

Die Einhell CE-CC ist eine der kräftigsten Akku-Luftpumpen aus underen Tests. Sie überzeugt mit hoher Pumpleistung, ist aber kein Leichtgewicht für unterwegs.

Elektrische Akku-Luftpumpen ersetzen zunehmend klassische Standpumpen oder Mini-Pumpen. Sie sind deutlich komfortabler zu bedienen und pumpen Reifen schneller auf als eine Handpumpe. Dabei gibt es große Unterschiede bei Größe, Gewicht, Leistung und Preis. Der Einhell CE-CC Akku-Kompressor ist das leistungsfähigste Modell im Test. Doch die Power hat ihren Preis – der Kompressor ist kein Leichtgewicht. Für wen eignet sich die 46 Euro (Amazon) teure Akku-Luftpumpe von Einhell? Wir haben sie im Praxistest genau unter die Lupe genommen.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Optisch ähnelt der Einhell CE-CC Akku-Kompressor einem klassischen Akkuschrauber. Nur befindet sich an der Stelle des Bohrfutters ein etwa 60 cm langer Schlauch mit einem Pumpkopf mit Klemmhebel an dessen Ende. Dieser Klemmhebel ist im Vergleich zu Pumpköpfen mit Gewinde komfortabler zu bedienen.

Mit seinen Maßen von gut 25 × 15 × 7,5 cm und einem Gewicht von knapp über 1 kg inklusive Akku ist der Akku-Kompressor von Einhell eine der größten und schwersten Akku-Luftpumpen unserer Testreihe. Allein der wechselbare 18V Einhell-Akku ist etwa so groß wie manche Konkurrenzmodelle komplett. Der Einhell-Kompressor kommt ohne Akku und Ladegerät, diese müssen separat erworben werden. Wer bereits Einhell-Akkus besitzt, kann die universell in Einhell-Geräten einsetzen. Das spart Geld.

Display & Ventil-Adapter

Das beleuchtete Display des Einhell CE-CC zeigt den Solldruck und Istdruck in bar, psi oder kpa an. Die Einheit lässt sich per Knopfdruck umschalten. Maximal sind 11 bar einstellbar – das reicht auch für Rennradreifen. Ist der eingestellte Druck erreicht, schaltet die Pumpe automatisch ab. Am Gehäuse befinden sich zwei Aufbewahrungsmöglichkeiten für die mitgelieferten Ventil-Adapter. Eine Ballnadel fehlt jedoch.

Pumpleistung

Im Praxistest macht der Akku-Kompressor von Einhell seinem Namen alle Ehre. Er pumpt schnell und kraftvoll. Einen Gravelbike-Reifen befüllt er in nur 1:30 Minuten von 2,5 auf 8 bar – ein sehr guter Wert. Die Pumpleistung liegt bei 0 bar bei 12 l/min und selbst bei 7 bar noch bei 8 l/min. Der maximale Arbeitsdruck beträgt üppige 11 bar. Wie alle Akku-Luftpumpen ist auch der Einhell beim Aufpumpen relativ laut.

Der Druckluftschlauch ist mit 60 cm angenehm lang und ermöglicht eine flexible Handhabung. Der Pumpkopf mit Klemmhebel lässt sich komfortabel auf das Ventil aufsetzen.

Akku

Wie erwähnt benötigt der Einhell CE-CC einen separat erhältlichen 18V-Akku. Ein Akku plus passendes Ladegerät sind ab ca. 25 Euro zu haben. Einhell bietet eine breite Palette von Geräten, die den gleichen Akku nutzen, darunter Hochdruckreiniger, Rasenmäher oder Akkuschrauber. Wer mehrere Geräte mit dem gleichen Akku-System kombiniert, kann sparen.

Preis

Der Einhell Akku-Kompressor kostet ohne Akku bei Amazon 46 Euro.

Fazit

Der Einhell CE-CC Akku-Kompressor ist eine kraftvolle Akku-Luftpumpe für die heimische Werkstatt. Mit seiner hohen Pumpleistung von 8 l/min bei 7 bar und einem Maximaldruck von 11 bar eignet er sich für alle gängigen Anwendungen vom Auto- bis zum Rennradreifen.

Im Test überzeugt die Verarbeitung und Handhabung, besonders der lange Schlauch mit dem komfortablen Klemmhebel. Die automatische Abschaltung bei Erreichen des eingestellten Drucks ist praktisch. Über das Display lassen sich bar, psi und kpa einstellen.

Kehrseite der starken Pumpleistung sind die für eine Akku-Pumpe recht großen Abmessungen und das hohe Gewicht von gut 1 kg. Für die Mitnahme unterwegs ist der Einhell eher ungeeignet. Zudem wird er ohne Akku und Ladegerät geliefert, die extra erworben werden müssen. Das lohnt sich vor allem für Besitzer weiterer Einhell-Geräte.

Unterm Strich ist der Einhell CE-CC Akku-Kompressor eine empfehlenswerte elektrische Luftpumpe für preisbewusste Heimwerker, die Wert auf hohe Flexibilität und starke Leistung legen. Für den mobilen Einsatz unterwegs taugt er weniger.

Akku-Luftpumpe Anoutway AT1 Pro im Test

Die Anoutway AT1 Pro ist eine Mini-Luftpumpe mit Akku, die trotz Hosentaschenformat erstaunlich viel Druck macht. Das Display zeigt genau an, wann der Reifen genug hat.

VORTEILE

  • nur 156 Gramm (inkl. Zubehör)
  • Display mit automatischer Abschaltung
  • umfangreiches Zubehör inklusive Schutzhülle
  • passt in jede Trikottasche

NACHTEILE

  • laut
  • nach zwei Reifen oder 5 Minuten ist der Akku leer
  • teurer als klassische Handpumpen

Die Anoutway AT1 Pro ist eine Mini-Luftpumpe mit Akku, die trotz Hosentaschenformat erstaunlich viel Druck macht. Das Display zeigt genau an, wann der Reifen genug hat.

Die Anoutway AT1 Pro pumpt automatisch und passt trotzdem in jede Tasche. Mit 120 PSI (8,3 Bar) Maximaldruck bringt sie auch viele Rennradreifen auf Touren. Im Vergleich zur Konkurrenz wie der Laotie Z1 Mini oder Airbank Pocket SE punktet sie mit Druckanzeige und automatischem Stopp, wenn der Wunschdruck erreicht ist.

Design und Verarbeitung

Mit 70 x 57 x 31 mm und 125 g (ohne Zubehör) verschwindet die AT1 Pro in jeder Trikottasche. Das robuste Kunststoffgehäuse mit gelben Akzenten steckt auch mal einen Sturz weg. Die mitgelieferte Silikonhülle dient nicht nur als Stoßdämpfer, sondern verhindert auch Überhitzung, und dank der wasserdichten Aufbewahrungstasche ist die Luftpumpe vor Schmuddelwetter geschützt.

Die AT1 Pro ist ein Ventil-Allrounder. Mit dem mitgelieferten Adapter bedient sie sowohl Schrader- als auch Presta-Ventile. Der 8-cm-Schlauch erleichtert das Ansetzen und schont die Ventile.

Bedienung

Kompliziert? Fehlanzeige! Einschalten, Zieldruck einstellen, Start drücken – fertig. Das LED-Display zeigt den aktuellen Druck, den Zielwert und den Akkustand übersichtlich an. Sobald der gewünschte Druck erreicht ist, stoppt die Pumpe automatisch. Unser Test bestätigt die angezeigte Druckgenauigkeit, obwohl manche Online-Berichte Abweichungen melden.

Leise ist anders! Die AT1 Pro kreischt wie ein aufgescheuchtes Eichhörnchen. Die Geräuschkulisse könnte selbst hart gesottene Heavy-Metal-Fans erschrecken. Zum Glück ist der Spuk nach rund zwei Minuten vorbei – dann ist ein Trekkingreifen von null auf 3,5 Bar.

Die Lautstärke ist der Preis für Kompaktheit und Leistung. Wer nachts im Campingplatz einen Platten beheben will, sollte besser eine Handpumpe einpacken – oder auf verständnisvolle Nachbarn hoffen.

Ein 26-Zoll-Trekkingreifen ist in zwei Minuten von leer auf 3,5 Bar gefüllt. Nur bei Fat-Bikes oder Drücken über 8 Bar stößt sie an ihre Grenzen.

Akku

Der 450-mAh-Akku reicht für etwa zwei Fahrradreifen, beziehungsweise 5 Minuten Dauerpumpen. Das klingt wenig, ist aber für Notfälle ausreichend. In 25 bis 30 Minuten ist der Akku via USB-C wieder voll.

Preis

Bei Amazon kostet die Anoutway AT1 Pro 56 Euro. Deutlich günstiger ist sie mit 40 Euro bei Aliexpress.

Fazit

Die Anoutway AT1 Pro ist ein kleines Kraftpaket mit großer Wirkung. Sie vereint Kompaktheit mit präziser Druckkontrolle. Dafür ist laut wie ein Presslufthammer im Miniaturformat und der Akku hält nur für zwei Reifen – für Notfälle unterwegs ist sie dennoch Goldwert.

Für Radpendler und Tourenfahrer, die nicht mit wunden Händen am Straßenrand stehen wollen, ist die AT1 Pro eine sinnvolle Investition. Sie passt in jede Tasche und rettet den Radausflug, wenn die Luft mal wieder raus ist.

Fanttik X8 Apex im Test: Schnelle Akku-Luftpumpe mit großem Akku

Die Fanttik X8 Apex ist eine der schnellsten und ausdauerndsten Akku-Luftpumpen am Markt. Wir haben sie getestet.

VORTEILE

  • schnelle Pumpgeschwindigkeit
  • lange Akkulaufzeit
  • als Powerbank nutzbar
  • gutes Display

Die Fanttik X8 Apex ist eine der schnellsten und ausdauerndsten Akku-Luftpumpen am Markt. Wir haben sie getestet.

Die Fanttik X8 Apex zählt zu den leistungsstärksten Akku-Luftpumpen ihrer Klasse. Mit hoher Geschwindigkeit, einem maximalen Druck von 10,3 Bar und einem 6000 mAh starken Akku pumpt sie sowohl Fahrrad- als auch Autoreifen auf. Doch kann sie gegen etablierte Konkurrenten wie die Bosch Easypump oder Xiaomi Akku-Luftpumpe 1S bestehen? Unser Test zeigt, wo die Stärken und Schwächen des 40 Euro (Amazon) teuren Geräts liegen.

Design und Verarbeitung

Die Fanttik X8 Apex fällt durch ihr charakteristisches Schwarz-Gelb-Design auf, das typisch für die Marke ist. Alternativ gibt es eine transparente Variante mit gelben Akzenten – eine sehr coole Optik, die sich deutlich von der Konkurrenz abhebt. Mit Abmessungen von 20 × 6,4 × 6,4 cm ist sie größer als kompakte Modelle wie die 156 Gramm leichte Anoutway AT1 Pro oder die winzige Laotie Z1 Mini. Das Gewicht von 868 Gramm inklusive Schlauch macht sie schwerer als die meisten Konkurrenten – die Xiaomi Akku-Luftpumpe 1S wiegt beispielsweise nur 669 Gramm, die Bosch Easypump sogar nur 430 Gramm.

Das integrierte LED-Licht am Schlauchanschluss ist praktisch durchdacht und sorgt für bessere Sicht beim Aufpumpen in der Dunkelheit. Zudem wirkt das robuste Kunststoffgehäuse hochwertig verarbeitet und steckt auch Stöße problemlos weg. Die Zylinderform liegt gut in der Hand, auch wenn sie nicht so elegant wie die flache Xiaomi-Pumpe erscheint. Der 45 cm lange Gummischlauch bietet ausreichend Flexibilität beim Aufpumpen und ist deutlich länger als bei vielen Konkurrenten. Allerdings fehlt eine elegante Verstaumöglichkeit wie bei der Xiaomi-Pumpe, wo sich der Schlauch als Tragegriff nutzen lässt.

Ausstattung & Lieferumfang

Neben der Luftpumpenfunktion dient die X8 Apex als Powerbank mit USB-A-Ausgang (5V/2A) und Taschenlampe mit SOS-Funktion. Optional lässt sie sich als Luftkompressor für Nagelpistolen nutzen – allerdings nur für Nägel bis 3 cm Länge und mit zusätzlichem Adapter. Die Funktion wurde nicht getestet. Aufgrund des geringen Volumenstroms ist es unserer Meinung nach fraglich, ob sie dafür geeignet ist.

Im Lieferumfang befinden sich der abnehmbare 45 cm Hochdruckschlauch, Adapter für Fahrradventile (Presta/Schrader), eine Ballnadel, ein USB-C-Ladekabel (A auf C) und ein Transportbeutel. Integrierte Adapterfächer wie bei der Bosch Easypump gibt es nicht.

Die Pumpe eignet sich für Autos, E-Bikes, Motorräder, Fahrräder und Bälle. Nicht geeignet ist sie für Lkw-Reifen oder Luftmatratzen.

Display & Bedienung

Das große Display zeigt Ist- und Soll-Druck übersichtlich an und bleibt auch bei direkter Sonneneinstrahlung ablesbar. Die Einheiten lassen sich durch langes Drücken der rechten Taste zwischen PSI, KPA und Bar umschalten. Vier bis sechs voreingestellte Modi (Auto, Motorrad, Fahrrad, Ball plus Druckluft und manueller Modus) erleichtern die Bedienung.

Die Druckmessung erfolgt mit einer Genauigkeit von ±0,1 Bar. Beim Erreichen des Zielwerts schaltet sich die Pumpe automatisch ab. Nach 2:45 Minuten Inaktivität erfolgt eine automatische Abschaltung zum Stromsparen.

Das Einschalten erfolgt manuell, das LED-Licht aktiviert sich per Tastendruck. Die großen Tasten lassen sich auch im Dunkeln gut ertasten. Die Bedienung ist selbsterklärend. Trotz der durchdachten Bedienung erreicht sie nicht ganz die Benutzerfreundlichkeit der Bosch Easypump.

Fanttik X8 Apex

Leistung in der Praxis

Hier zeigt die Fanttik X8 Apex ihre wahren Stärken. Mit einem maximalen Druck von 10,3 Bar und einer Spannung von 12V bewältigt sie alle gängigen Aufgaben von Fahrradreifen bis zu Autoreifen problemlos. Im Test benötigte sie nur eine Minute, um einen 27,6 × 1,57 Zoll Reifen von 0 auf 4,5 Bar aufzupumpen. Das ist eine sehr gute Zeit – andere Akku-Luftpumpen benötigen dafür oft 1:30 bis 2 Minuten. Damit erweist sie sich als bis zu zweimal schneller als viele Konkurrenten und gehört zu den schnellsten Akku-Luftpumpen am Markt.

Die Luftleistung reicht gut für kleine Volumen wie Bälle und Fahrräder aus und ist bei Autoreifen ausreichend zum Nachfüllen. Der Geräuschpegel entspricht dem Standard bei Akku-Luftpumpen und ist wie bei allen Modellen dieser Kategorie recht laut. Die Echtzeit-Druckmessung funktioniert zuverlässig.

Akku

Der 6000-mAh-Akku mit 28,86 Wh Kapazität bei 4,8 V sorgt für eine Laufzeit von bis zu 40 Minuten kontinuierlichem Betrieb bei Normaltemperatur. Das übertrifft viele andere Akku-Luftpumpen.

Die Ladezeit beträgt etwa 4 Stunden per USB-C – ein akzeptabler Wert für die große Akkukapazität. Moderne Schnellladefunktionen wie bei Smartphones sucht man hier vergebens, aber für eine Akku-Luftpumpe ist die Ladezeit angemessen.

Als Powerbank leistet der Akku gute Dienste, auch wenn der USB-A-Ausgang mit 2A nicht zu den schnellsten zählt. Für das Laden von Smartphones oder anderen Geräten unterwegs reicht die Leistung aber aus.

Preis

Mit 40 Euro (Amazon) positioniert sich die Fanttik X8 Apex im unteren Preissegment. Für den gebotenen Leistungsumfang mit schneller Pumpfunktion, großem Akku und Zusatzfunktionen wie Powerbank und Taschenlampe ist der Preis fair.

Fazit

Die Fanttik X8 Apex gefällt als leistungsstarke Akku-Luftpumpe für anspruchsvolle Nutzer, die Wert auf Geschwindigkeit und Ausdauer legen. Zu ihren Hauptstärken zählen die außergewöhnlich hohe Pumpgeschwindigkeit und die lange Akkulaufzeit. Mit nur einer Minute für einen Fahrradreifen von 0 auf 4,5 Bar gehört sie zu den schnellsten Geräten am Markt und ist damit bis zu doppelt so schnell wie viele Konkurrenten. Der 6000-mAh-Akku mit 40 Minuten Laufzeit hält richtig lange durch.

Die Verarbeitung ist robust, die Bedienung durchdacht und die Multifunktionalität mit Powerbank und Taschenlampe praktisch. Das große Display bleibt auch bei Sonnenlicht gut ablesbar. Der 45 cm lange Schlauch bietet ausreichend Flexibilität beim Aufpumpen.

Abstriche muss man bei der Portabilität machen – mit 868 Gramm ist sie schwerer als kompakte Alternativen wie die Bosch Easypump oder Xiaomi-Pumpe. Auch die fehlende elegante Schlauchverstauung und die nicht integrierten Adapterfächer stören im Vergleich zu durchdachteren Lösungen. Für große Luftmengen wie bei Luftmatratzen ist sie nicht geeignet.

Insgesamt ist die Fanttik X8 Apex eine empfehlenswerte Wahl für Nutzer, die maximale Leistung und Geschwindigkeit suchen und dafür etwas mehr Gewicht und Preis in Kauf nehmen. Wer hingegen Wert auf Kompaktheit und elegante Details legt, findet bei Bosch oder Xiaomi bessere Alternativen.

Xiaomi Akku-Luftpumpe 2 im Test

Die Xiaomi Akku-Luftpumpe 2 ist die verbesserte Version des beliebten Vorgängers mit 25 Prozent mehr Leistung, reduziertem Gewicht und praktischen Neuerungen. Ob sich das Upgrade lohnt, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • 25 Prozent schneller als der Vorgänger
  • geringeres Gewicht von nur 490 Gramm
  • pumpt bis zu 10 Autoreifen mit einer Akkuladung

NACHTEILE

  • Ladezeit von 3 Stunden relativ lang
  • keine wasserdichte Konstruktion
  • nach wie vor recht laut

Die Xiaomi Akku-Luftpumpe 2 ist die verbesserte Version des beliebten Vorgängers mit 25 Prozent mehr Leistung, reduziertem Gewicht und praktischen Neuerungen. Ob sich das Upgrade lohnt, zeigt unser Test.

Mit der Xiaomi Akku-Luftpumpe 2 (offiziell: Xiaomi Portable Electric Air Compressor 2) zeigt der chinesische Hersteller die Neuauflage seiner beliebten Xiaomi Akku-Luftpumpe 1S (Testbericht). Das Modell mit der Bezeichnung MJCQB06QW bleibt dem bewährten Design treu, bringt aber einige Verbesserungen mit: Die Pumpleistung wurde um 25 Prozent erhöht, während das Gewicht deutlich reduziert wurde. Ob die Xiaomi Akku-Luftpumpe 2 diese Versprechen einlösen kann und für wen sie sich wirklich lohnt, haben wir im Praxistest überprüft.

Design & Verarbeitung

Das Design der Xiaomi Akku-Luftpumpe 2 bleibt dem bewährten Vorgängermodell treu. Mit Abmessungen von 123 x 75,5 x 45,8 mm ist sie kompakt genug für die meisten Taschen oder den Kofferraum. Das schwarze Kunststoffgehäuse macht einen hochwertigen und robusten Eindruck, die Verarbeitung ist tadellos.

Das markante Design erinnert nach wie vor an einen aufgepumpten iPod Classic. Auffällig sind die neuen Lüftungsschlitze, die sich nun nicht mehr nur an den Seiten, sondern auch am Boden des Geräts befinden. Der Luftschlauch misst jetzt 20 cm statt der bisherigen 18 cm. Er lässt sich wie gewohnt platzsparend im Gehäuse verstauen. Unter einer Gummiabdeckung auf der Unterseite befindet sich der USB-C-Anschluss zum Laden des Akkus.

Xiaomi setzt bei der Neuentwicklung auf mehr Leistung bei weniger Gewicht. Mit nur noch 490 Gramm wiegt sie spürbar weniger als die Vorgängerversion – nachdem selbst die Xiaomi Akku-Luftpumpe 1S bereits vergleichsweise leicht war.

Im Lieferumfang sind neben der Pumpe selbst verschiedene Adapter enthalten: ein Schnellanschluss-Ventiladapter, ein Nadelventiladapter für Bälle, ein Presta-Ventiladapter für Rennradreifen, eine praktische Aufbewahrungstasche und ein Ladekabel.

Bedienung

Die Bedienung der Xiaomi Akku-Luftpumpe 2 ist einfach. Das Display zeigt alle wichtigen Informationen übersichtlich an: aktuellen Luftdruck, Zieldruck, Akkustand und den gewählten Modus. Mit den fünf Tasten lässt sich das Gerät vollständig steuern, wobei man neben den Plus-/Minus-Knöpfen im Steuerkreuz vor allem die runde Start-Taste in Mitte benötigt.

Neu ist die Voreinstellung für E-Scooter, zusätzlich zu den bereits bekannten Modi für Fahrrad, Auto, Motorrad und Ball. Jeder Modus bietet voreingestellte, aber anpassbare Druckwerte. Der Drucksensor arbeitet mit einer Genauigkeit von ±1 PSI (etwa 0,07 Bar).

Zum Aufpumpen zieht man wie schon bisher den Luftschlauch aus dem Gehäuse, schraubt ihn auf das entsprechende Ventil, wählt den passenden Modus oder stellt den gewünschten Druck ein und drückt auf Start. Die Pumpe schaltet sich dann automatisch ab, wenn der Zieldruck erreicht ist.

Xiaomi Akku-Luftpumpe 2 – Schlauch in Haltevorrichtung

Die spürbar höhere Leistung macht sich besonders beim Aufpumpen von Autoreifen bemerkbar. Was beim Vorgänger noch zeitaufwendig war, geht nun etwa 25 Prozent schneller. Das integrierte LED-Licht leuchtet zudem heller.

Der Geräuschpegel liegt laut Hersteller unter 80 dB(A) bei einem Meter Entfernung – das ist zwar nicht leise, aber für eine Luftpumpe dieser Leistungsklasse akzeptabel. Trotzdem ist es für uns immer wieder überraschend, wie aus so einem kleinen Gehäuse derart großer Lärm herauskommen kann.

Akku

Der integrierte Lithium-Ionen-Akku mit 2000 mAh (14,4 Wh) ermöglicht das Aufpumpen von bis zu 10 leeren Autoreifen mit einer Ladung – eine Verbesserung gegenüber dem Vorgänger, der nur 6 bis 8 Reifen schaffte.

Der Akku lädt über den USB-C-Anschluss mit maximal 10 Watt (5 V bei 2 A) und benötigt etwa 3 Stunden für eine vollständige Ladung. Die Betriebstemperatur liegt zwischen –10 °C und 45 °C.

Preis

Die UVP der Xiaomi Akku-Luftpumpe 2 liegt bei 59,99 Euro. Aktuell ist sie bereits für 40 Euro (Amazon) zu haben.

Fazit

Die Xiaomi Akku-Luftpumpe 2 ist dank 25 Prozent mehr Leistung, geringerem Gewicht und praktischen Detailverbesserungen wie dem etwas längeren Schlauch und dem USB-C-Anschluss eine gelungene Weiterentwicklung des beliebten Vorgängermodells. Die Pumpe ist vielseitig einsetzbar und dank des genauen Drucksensors und der automatischen Abschaltung auch für Laien problemlos zu bedienen.

Die hohe Akkuleistung reicht nun für bis zu 10 Autoreifen. Am Ende sind die Veränderungen zum Vorgänger zwar lobenswert und gut, sind aber mehr als Evolution denn Revolution zu verstehen. Einen Austausch des Vorgängermodells rechtfertigen die Modifikationen in unserer Augen nicht. Wer neu kauft, der kann auf jeden Fall zuschlagen.

Laotie Z1 Mini im Test

Ob Fahrrad, E-Scooter oder Ball – mit weniger als 130 Gramm und 6x5x3 cm Größe passt die Laotie Z1 Mini in jede Tasche und pumpt trotzdem kraftvoll. Wir haben sie im Praxistest.

VORTEILE

  • extrem kompakt & leicht
  • Adapter für alle Ventile, Schnellladen
  • Silikon-Schutzhülle mit Trageschlaufe
  • günstig

NACHTEILE

  • kein Display zur Anzeige des Drucks

Ob Fahrrad, E-Scooter oder Ball – mit weniger als 130 Gramm und 6x5x3 cm Größe passt die Laotie Z1 Mini in jede Tasche und pumpt trotzdem kraftvoll. Wir haben sie im Praxistest.

Seitdem wir uns mit elektrischen Luftpumpen beschäftigen, werden die Mini-Akku-Luftpumpen immer kleiner und besser. Die neueste Entwicklung in diesem Bereich ist die Laotie Z1 Mini. Mit gerade einmal 130 Gramm Gewicht und den winzigen Abmessungen von 6 x 5 x 3 cm passt sie in jede noch so kleine Tasche. Dabei schafft sie dennoch einen maximalen Druck von 6,2 bar – mehr als genug für normale Fahrradreifen, Bälle oder E-Scooter. Mit einem Preis von nur 27 Euro bei Banggood ist sie zudem ein echtes Schnäppchen. Wir nehmen die Laotie Z1 Mini im Test genauer unter die Lupe.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Die Laotie Z1 Mini sieht nicht nur niedlich aus, sie ist mit 6 x 5 x 3 cm Abmessungen auch wirklich winzig. Selbst in der kleinsten Hosentasche ist noch Platz für die 130 Gramm schwere Pumpe. Rucksäcke belastet sie quasi gar nicht. Beim Pumpen wird die Z1 Mini allerdings recht heiß. Clever, dass Laotie an eine hitzebeständige Silikonhülle gedacht hat, an der sogar eine kleine Trageschlaufe befestigt ist. Sie schützt die Pumpe und den Nutzer gleichermaßen.

Ausstattung

Laotie spendiert der Z1 Mini alles, was man für eine Tour mit dem Fahrrad oder anderen Sportgeräten braucht: Es gibt einen knapp 7 cm langen Verlängerungsschlauch, um auch etwas versteckte Ventile zu erreichen. Für Sclaverand-Ventile, wie sie häufig an Fahrrädern zu finden sind, liegt ein Adapter bei. Auch an eine Nadel zum Aufpumpen von Bällen hat Laotie gedacht. Nur ein Display zur Anzeige des Drucks fehlt – so ist es nicht möglich, einen vorher festgelegten Solldruck zu erreichen.

Pumpen

So kompakt die Laotie Z1 Mini auch ist, an Leistung mangelt es ihr nicht. Der Motor erzeugt einen maximalen Druck von 6,2 bar. Das reicht problemlos für Mountainbikes, Citybikes, E-Scooter, Basketbälle und mehr. Lediglich für Rennräder mit sehr hohem Druck ist die Z1 Mini zu schwach auf der Brust. Im Praxistest pumpt sie einen komplett leeren 4-Zoll-Fatbike-Reifen in etwas mehr als 2 Minuten voll auf – eine beachtliche Leistung für so einen Winzling. Dabei röhrt sie zwar ähnlich laut wie die großen Akku-Luftpumpen, aber etwas hochfrequenter. Mit Gehörschutz muss man aber nicht pumpen.

Akku

Der fest verbaute Akku der Laotie Z1 Mini fasst 300 mAh. Das reicht für etwa 4 Minuten Dauerbetrieb. In der Praxis dürfte er für zwei bis drei Fahrradreifen oder mehrere Bälle reichen. Per USB-C-Schnellladung ist der Zwerg in nur 20 Minuten wieder voll aufgeladen.

Preis

Die unverbindliche Preisempfehlung für die Laotie Z1 Mini liegt bei 55 Euro. Doch den Preis muss aktuell niemand auf den Tisch legen. Denn über Banggood gibt es die Z1 Mini derzeit zum Kampfpreis von 31 Euro. Ein gutes Angebot für diese tolle Akku-Pumpe.

Fazit

Die Laotie Z1 Mini ist die beste Mini-Akku-Luftpumpe aus unseren Tests. Ihre Kombination aus enormer Kompaktheit, geringem Gewicht und hoher Leistung sucht ihresgleichen. 6,2 bar maximaler Druck machen die Pumpe zum universellen Begleiter für Fahrradtouren, Ballsport und Co. Die Ausstattung ist mit Verlängerungsschlauch, Ventiladaptern und Ballnadel komplett. Nur ein Display wäre noch das i-Tüpfelchen gewesen.

Dafür entschädigen aber die tolle Silikon-Schutzhülle mit Trageschlaufe sowie der günstige Preis von nur 27 Euro bei Banggood. Kaufempfehlung!

Einhell Pressito 18/25 Hybrid Akku-Kompressor im Test: Power-Luftpumpe mit zwei Gesichtern

Der Einhell Pressito 18/25 Hybrid ist ein leistungsstarker Akku-Kompressor, der sowohl Hochdruck zum Aufpumpen von Auto- und Fahrradreifen als auch Niederdruck zum Befüllen von Luftmatratzen bietet. Wir haben die vielseitige elektrische Luftpumpe getestet.

VORTEILE

  • Hochdruck- und Niederdruckfunktion
  • schnell & stark
  • umfangreiches Zubehör

NACHTEILE

  • Akku und Ladegerät nicht inklusive
  • mit 2,5 kg recht schwer
  • teuer

Der Einhell Pressito 18/25 Hybrid ist ein leistungsstarker Akku-Kompressor, der sowohl Hochdruck zum Aufpumpen von Auto- und Fahrradreifen als auch Niederdruck zum Befüllen von Luftmatratzen bietet. Wir haben die vielseitige elektrische Luftpumpe getestet.

Der Einhell Pressito 18/25 Hybrid Akku-Kompressor ist eine wahre Allzweckwaffe, wenn es ums Aufpumpen geht. Als Mitglied der Power-X-Change-Familie benötigt er eine 18V Batterie, die separat erhältlich ist. Damit ist der Kompressor mobil einsetzbar. Dank der praktischen Hybridfunktion lässt er sich aber auch per Stromkabel betreiben – ideal für den Einsatz zu Hause oder in der Garage. Aber Achtung: Es gibt auch eine Variante ohne Netzkabel.

Der Pressito 18/25 ohne Netzkabel kostet auf Amazon 75 Euro. Für den Pressito 18/25 Hybrid, der zusätzlich zum Akkubetrieb auch ans Netz gehängt werden kann, verlangt Amazon 103 Euro.

Die Hochdruckpumpe eignet sich perfekt zum schnellen Aufpumpen von Auto- und Fahrradreifen oder Bällen. Dabei lässt sich der gewünschte Druck bis 11 bar genau einstellen. Ist dieser erreicht, schaltet sich der Kompressor automatisch ab.

Zusätzlich verfügt der Einhell Pressito über eine Niederdruckpumpe zum Belüften von großen Luftmatratzen, Schlauchbooten oder Gummibooten. Und sogar das Entlüften geht damit ganz einfach durch die integrierte Absaugfunktion. Mehr zu elektrischen Luftpumpen mit viel Luftvolumen gibt es in unserer Bestenliste elektrische Luftpumpe mit Akku für SUP & Schlauchboot.

Viel Zubehör im Lieferumfang

Der Lieferumfang des Einhell Pressito 18/25 Hybrid Akku-Kompressors ist umfangreich. Im integrierten Aufbewahrungsfach findet sich ein 4-tlg. Adapter-Set für das Aufpumpen von Luftmatratzen, Bällen, Auto- & Radreifen.

Die zweizeilige Druckanzeige ermöglicht das einfache Ablesen des Soll- und Ist-Drucks. Der Druck kann dabei in Bar, PSI oder kPa angezeigt werden.

Ein praktisches Extra ist das integrierte Notfalllicht zum Beleuchten des Einsatzortes. So findet man auch im Dunkeln das richtige Ventil. Transportieren lässt sich die 2,5 kg schwere Luftpumpe bequem am Tragegriff.

Wermutstropfen: Akku und Ladegerät müssen separat erworben werden. Sie gehören leider nicht zum Lieferumfang.

Leistungsdaten laut Hersteller

  • Luftdurchsatz bei 0 bar: 19 l/min
  • Luftdurchsatz bei 4 bar: 12 l/min  
  • Luftdurchsatz bei 7 bar: 10 l/min
  • Maximaler Betriebsdruck: 11 bar

Einhell Pressito im Praxis-Test

Im Test zeigt der Akku-Kompressor seine Stärken – allerdings auch seine Schwäche. Mit 2,5 kg ist er ganz schön schwer und sperrig. In den Rucksack passt er deshalb nur bedingt.

Dafür überzeugt er durch viel Power und gute Ausstattung. Der 70 cm lange Druckluftschlauch mit Klemmventil für Schraderventile eignet sich perfekt für Auto- und Fahrradreifen. Auch Bälle pumpt der Einhell Pressito im Nu auf den gewünschten Druck auf.

Wo der Pressito 18/25 Hybrid wirklich aus der Masse heraussticht, ist die zusätzliche Niederdruck-Funktion. Mit dem 1,6 m langen, ausziehbaren Schlauch lassen sich auch große Luftmatratzen, Gummi- oder Schlauchboote mühelos auf- und sogar wieder abpumpen. Bis zu 450 l/min schafft er laut Hersteller beim Aufblasen, 360 l/min beim Absaugen.

Preis

Mit 103 Euro bei Amazon ist der Einhell Pressito 18/25 Hybrid kein Schnäppchen. Die reine Akku-Variante ohne Hybridfunktion gibt es immerhin schon für ca. 75 Euro. In beiden Fällen kommen aber noch Kosten für Akku und Ladegerät hinzu.

Wer den Platz und das nötige Kleingeld hat, bekommt mit dem Pressito 18/25 Hybrid eine sehr leistungsstarke und vielseitige Akku-Luftpumpe, die so manche günstigere Mini-Luftpumpe in den Schatten stellt.

Fazit

Der Einhell Pressito 18/25 Hybrid Akku-Kompressor ist der Gegenentwurf zu den kompakten Mini-Luftpumpen. Er ist groß, schwer, nicht ganz billig – dafür aber auch vielseitig und leistungsstark. Egal, ob Auto- und Fahrradreifen, Bälle oder große Luftmatratzen: Der Pressito pumpt alles zuverlässig auf. Die Hybridfunktion ist ein praktisches Extra.

Für preisbewusste Gelegenheitsnutzer, die eine kompakte Luftpumpe für Fahrradreifen und Co. suchen, ist er sicher überdimensioniert. Wer aber eine leistungsstarke Akku-Luftpumpe mit 2-in-1-Funktion für daheim und unterwegs sucht, liegt mit dem Einhell Pressito Hybrid goldrichtig.

ZUSÄTZLICH GETESTET

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Qicycle P1

Ugreen ET501

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