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Curve Display: Eine Schrift für besondere Anlässe › PAGE online


Wenn der elegante Klassizismus der Didone-Tradition auf experimentelle Dekonstruktion trifft, entsteht Spannung, leichte Irritation – und eine wunderbare Schriftfamilie.

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2015 entwarf der Hamburger Designer Arne Freytag, der auch die Foundry Fontador betreibt, die Schriftfamilie Curve. Die moderne neoklassizistische Schriftfamilie mit Merkmalen einer Didone entwickelte Arne Freytag speziell für zeitgenössische Typografie. So schafft eine große x-Höhe nicht nur Platz in den Buchstaben – gut in den extra fetten Schnitten – sondern verleiht auch den schmaleren und halbfetten Varianten einen offenen und großzügigen Charakter. Zehn Schnitte sowie die sorgfältig ausgewogenen Proportionen und klaren Linien der Curve machen sie vielseitig einsetzbar, sowohl für Fließtexte als auch für auffällige Headlines. 

Jetzt stellt Arne Freytag seiner Curve eine Display Version zur Seite, die den eleganten Klassizismus der Didone-Tradition mit experimenteller Dekonstruktion verbindet. Curve Display zeichnet sich durch eine große x-Höhe und superelliptische Formen aus, die bewusst gebrochen, fragmentiert oder gespiegelt sind. Das Ergebnis ist eine kraftvolle Spannung zwischen Eleganz, Irritation und zeitgenössischem Ausdruck. »Curve Display«, so Arne Freytag, »steht für starke visuelle Statements, die bewusst mit Lesbarkeit und Wahrnehmung experimentieren.«

Curve Display ist Steven Hellers »Font of the month«. Jeden Monat stellt der legendäre Designer, Art Director, Dozent und Autor von mehr als 100 Büchern auf I love typography eine Schrift vor – für den jeweiligen Typedesigner eine echte Auszeichnung. Steven Heller schreibt zur Curve Display: »While the entire font family, from Light to Ultra Bold, is full of errant and rebellious letters, there is a baseline, uniform precision that reigns in the font’s overt eccentricity. This is a face that will contribute a defining accent to all manner of graphic design and typography, especially when the goal is to express elegance without being old-fashioned.«

Dem können wir uns nur anschließen. Ein einzelner Font kostet knapp 20 Euro, die gesamte Familie mit zehn Schnitten 90 Euro. Zu beziehen ist Curve Display über Fontador.

    

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Industrie & Handel muss nicht dröge sein: Scholz & Friends erneuert die IHK › PAGE online


Wirtschaft und Handel? Das ist keineswegs das Erste, was einem zu Berlin einfällt. Politik klar, Party – und auch Start-ups. Und da ist man schon bei der IHK, dem größten Wirtschaftsnetzwerk der Stadt. Dass es dennoch wenig bekannt ist, will Scholz&Friends jetzt ändern und startete dabei ganz Berlin-like.

Industrie & Handel muss nicht dröge sein: Scholz & Friends erneuert die IHK › PAGE online

»WTF Is IHK?« Ist das die Abkürzung für Initiative Hardcore Karaoke? Igel-Helfer Kommando? Internet Humor Kommitte?

Diese Finten plakatierte Scholz & Friends im Mai in Berliner Kiezen, in denen besonders viele Unternehmen angesiedelt sind – und in den Social Media.

Saßen welche der 330.000 Unternehmen, die von der Berliner Industrie- und Handelskammer gerade vertreten werden, in der Nachbarschaft, wussten sie natürlich, wer sich hinter der IHK verbarg. Oder sie gerieten vielleicht dennoch so ins Grübeln wie der Rest der Anwohner:innen.

Denn obwohl die IHK das größte Wirtschaftsnetzwerk der Stadt ist, ist ihr umfassendes Angebot vielen Unternehmer:innen noch wenig bekannt. Und auch nicht Start-ups, die von der IHK maßgeblich unterstützt werden.

Das soll sich jetzt mit einem neuen Markenauftritt und einer mehrstufigen Imagekampagne ändern, die Scholz & Friends entwickelte.

Berliner Unternehmen für die IHK

»Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft« heißt der neue Claim, der an die Partnerschaften in Sport und Kultur erinnert, die vieles überhaupt erst ermöglichen.

Und es ist ein kluger Schachzug auf zurückzugreifen, was als Begriff so etabliert und positiv besetzt ist.

Denn was vielen nicht bewusst sei: dass die IHK für ihre Mitglieder »politisches Sprachrohr, Gründungs-Coach, Fördermittel-Lotsin, Bürokratiedschungel-Guide, Ausbildungs-Scout und vieles mehr ist«, heißt es von den Kreativen.

Die neue Kampagne, die heute startet, soll zeigen, dass es sich lohnt, dabei zu sein. Und sie setzt dabei auf zehn Berliner Unternehmer:innen, die das breite Leistungsangebot nahbar machen.

Zu ihnen gehören Phornphilai und Michael Näckel, die in Berlin mehrere »Papaya«-Restaturants betreiben. Matthias Krinke von pi4_robotics ist dabei, Tina Brack von The Western Grand Berlin und auch Ali A-Hakim von Boreal Light, einem Start-up für erneuerbaren Energien, das immer wieder in Kriegsgebieten wie in der Ukraine und auch in Gaza hilft.

Nah an den Problemen dran

Als Markenbotschafter:innen erzählen die zehn Unternehmer:innen, wie die IHK sie unterstützt – und das ist ganz lebensnah und wird mit augenzwinkernden Headlines unterstützt:

»Du hast 24/7 offen, aber das Amt nur dienstags 9 bis 12?« oder »Deine Azubis wollen lieber Influencer werden?« sind diese überschrieben.

Und die Kampagne wird weiträumig verbreitet. Ab heute wird sie in der ganzen Stadt plakatiert, wird rund um Berliner Wirtschafts- und IHK-Events und in digitalen Kanälen zu sehen sein. Es gibt Display-Werbung in Wirtschaftsmedien, Podcast-Spots und Social-Paid-Kampagnen auf LinkedIn und Meta.

Gleichzeitig ist sie mit einem weiterentwickelten Corporate Design der IHK versehen, das im Gegensatz zum Kampagnen-Ton etwas braver wirkt.

Rebrush, der nach vorne zieht

Im Mittelpunkt des überarbeiteten Corporate Design steht der Berliner Bär, der mit klaren Kanten und einem tatkräftigen Blick nach vorne versehen wurde.

Das IHK-Blau wurde mit einem Orange ergänzt, der Farbverlauf mit einer Körnung versehen, die das raue, authentische Berlin symbolisiert und gleichzeitig auch für die vielen Unternehmen der Stadt, die sich so zu einem großen Ganzen fügen.

Zudem wurde aus dem Logo ein flexibler »Identitätsbogen« abgeleitet, der sich durch Erscheinungsbild und Kampagne zieht und den Drang nach vorne symbolisiert.

Was sich in der Gestaltung aber mitreißend abhebt, ist die Schrift, deren R und K mit einem Schwung versehen ist und einen sozusagen in die richtige Richtung kickt.



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»Learn & Burn« mit jeder Menge Power: Wie die Frauen des DDC erfolgreich auf Networking setzen! › PAGE online


»Design for Democracy« heißt es im diesjährigen World Design Capital Frankfurt RheinMain. Doch dass das nicht ohne die Gleichberechtigung von Frauen in der Kreativbranche geht, machten die Women of DDC klar – und zeigten einmal mehr, warum man sich unbedingt zusammenschließen muss.

»Learn & Burn« mit jeder Menge Power: Wie die Frauen des DDC erfolgreich auf Networking setzen! › PAGE online
Der Umzug zum Massif Central 2 © Anna Kirchner

Jeder, der sich für Design interessiert, weiß, was gerade los ist: Die Region Frankfurt RheinMain ist das diesjährige World Design Capital und das mit dem so hochaktuellen Thema »Design for Democracy«.

In diesem Rahmen fand auch der »Learn & Burn – Day of Female Networking 2026« statt.

Doch kein »Design for Democracy« ohne die »gleichberechtigte und wirksame Beteiligung von Frauen an allen relevanten Entscheidungen innerhalb und um die Kreativbranche«! Das machten die Women of DDC (Deutscher Design Club) auf ihrem (ausverkauften!) Event klar.

Denn die Zahlen sind bis heute trostlos: Obwohl Frauen im Studium und unter den Beschäftigten in kreativen Berufen mit über 50 Prozent vertreten sind, finden sich auf den oberen Führungsebenen nur 18 bis 25 Prozent von ihnen.

Hinzu kommt der Gender Pay Gap, der in der Kreativbranche vom ersten Tag an höher ist als im Bundesdurchschnitt.

Das sind ernüchternde Tatsachen für eine Branche, die sich selbst für so fortschrittlich und zeitgemäß hält.

Keynote-Speakerin Ute Clement © Anna Kirchner

Stand Up and Lead

Was gegen solche Ungleichheiten hilft, ist, sich zu vernetzten. Und genau dafür setzten sich die Frauen des DDCs mit Leidenschaft – und sehr wirksam – ein.

Sie zeigen, wie erfolgreiches Networking geht, fördern Frauen-Netzwerke und die Entwicklung gemeinsamer Strategien in der Kreativbranche. Genauso wie es jetzt bei »Learn & Burn« in Frankfurt am Main geschah.

»All Genders welcome« hieß es und auf dem Event mit mehr als 300 nationalen und internationalen Kreativen, die sich bei Talks, bei Panels und in Workshops austauschten und vernetzten.

Vertreterinnen des  iGDN – international Gender Design Network waren vor Ort, des BDG Berufsverband Kommunikationsdesign, von Women for Future, Cherry Bombe und Ladies, Wine and Design waren vor Ort.

Gleichzeitig fand die erste Kooperation mit dem 7. Frankfurt Business Women’s Day 2026 statt, in dessen Rahmen Kunstkritikerin und Autorin Julia Voss, der wir die packende Biografie »Hilma af Klint« verdanken, über »Die Macht der Visionen« sprach und auf einem Panel über das Empowerment junger kreativer Frauen diskutiert wurde.

»Gemeinsam sind wir stark« ist in Bezug auf die Women of DDC keine Floskel, sondern lässt Entschlossenheit und jede Menge Ideen entstehen. So wie auch den spontanen, mit Schildern bestückten Marsch zur Abendveranstaltung mit DJane und Tanz.

»Men of Quality Don’t Fear Equality« stand darauf, »Burn The Gap« oder »Stand Up and Lead« – und auf dem T-Shirt einer Teilnehmerin war der hübsche Satz zu lesen »I don’t need AI. Men explain everything to me«.

Hier geht es zu den Women of DDC.

Learn & Burn Speed Dating © Anna Kirchner

 

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Fußball, Lifestyle & Patti Smith: Bemerkenswerte WM-Kampagne von JvM › PAGE online


Sowas von ready: Zur Fußballweltmeisterschaft, die ab dem 11. Juni in Kanada, Mexiko und den USA stattfindet, feiern Zalando und der DFB, die Freude vor dem Spiel – und das mit einer erfrischend anderen Kampagne von Jung von Matt.

Fußball, Lifestyle & Patti Smith: Bemerkenswerte WM-Kampagne von JvM › PAGE online

Klassische Fußball-Szenen sucht man in diesem Spot vergeblich, fliegende Bälle oder Schiedsrichter, die hektisch pfeifen.

Denn »Sowas von ready« feiert zur Fußballweltmeisterschaft 2026 die Vorfreude vor einem Spiel und führt dabei in rasant kurzen Schnitten von Wohnsiedlungen in die Spielerkabine, unter Brücken und auf Windräder, mitten in eine Hochzeitszeremonie, in LKW-Kabinen und den Eigenheim-Vorgarten.

Überall kribbelt die Freude und wächst die Spannung, und dazu spielt Patti Smiths Indie-Hymne »Because The Night«, die von unbändiger Sehnsucht erzählt.

Und man könnte meinen, dass sie gleichzeitig auch darauf anspielt, dass die WM-Spiele wegen der Zeitverschiebung in Deutschland live vor allem spätabends in der Nacht zu sehen sind.

Kaleidoskop der Vorfreude

Entwickelt hat die Kampagne Jung von Matt HAMBURG und zeigt, wie anders man Fußballevents auch in Szene setzen kann: schnell und überraschend und abseits vom Spielfeld und von Klischees.

Stattdessen blättern die Kreativen ein Kaleidoskop der Stunden vor dem Spiel auf: Wenn jemand nach Hause rennt, ein anderer sich noch schnell etwas zu essen macht, die Mannschaft in der Kabine eingeschworen wird, die Uhr tickt und die Sonne untergeht –  und dabei so orangefarben wie das Zalando-Logo ist.

Überhaupt scheint die Online-Mode-Plattform einen Gefallen am Fußball gefunden zu haben. Sie vertreibt nicht nur das Heimtrikot der Nationalmannschaft, sondern plant zur WM in Berlin Screenings und ist auch beim DFB Pokal dabei.

»Sowas von ready« läuft über TV, Out-of-Home, in den Social-Media-Kanälen und als Sponsoring-Ads während der Spiele.

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