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Klage abgewiesen: Penny darf weiter für App-Rabatte werben


Penny hatte in einem Prospekt einen Fruchtjoghurt mit einem Rabatt von bis zu 52 Prozent beworben – aber nur für App-Kunden.

Darf Penny im Handzettel mit einem Rabatt werben, den nur App-Kunden bekommen? Der Verbraucherzentrale-Bundesverband hat dagegen geklagt – und verloren. Wie das Gericht seine Entscheidung begründet.

Der Discounter Penny darf weiterhin mit Rabatten werben, die Verbraucher ausschließlich über eine App nutzen können. Eine Klage des Ve

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Prime Day im Juni: Amazon lockt mit Rabatten und Alexa Plus


Während Prime-Mitglieder:innen auf Rabatte in nahezu allen Produktkategorien hoffen dürfen, dürfte Amazon die Aufmerksamkeit rund um das Event nutzen, um Alexa Plus einem breiteren Publikum vorzustellen.


Netflix-Werbung mit Amazon-Shopping-Daten kommt nach Deutschland:
Super Audience Match

Netflix Office mit Logo. Sesseln in einem langen Gang, Fenster an der Seite, bunt
© Netflix via Canva

Prime Day 2026: Amazon nutzt Event als Bühne für Alexa Plus

Der Prime Day gehört mittlerweile zu den wichtigsten Shopping-Events des Jahres. Was einst als eintägige Rabattaktion begann, hat sich längst zu einem mehrtägigen Verkaufsereignis entwickelt. 2026 erstreckt sich das Event über vier Tage und findet vom 23. bis 26. Juni statt.

Welche konkreten Angebote Kund erwarten, hält das Unternehmen traditionell bis kurz vor dem Start unter Verschluss. Erfahrungsgemäß gewährt der Konzern jedoch besonders hohe Rabatte auf eigene Produkte wie Echo-Lautsprecher, Fire-TV-Geräte oder Kindle-Reader. Darüber hinaus dürften zahlreiche Artikel aus Kategorien wie Elektronik, Haushalt, Mode und Beauty reduziert sein.

Das Shopping-Event dient Amazon auch als Bühne für neue Technologien. In diesem Jahr rückt dabei Alexa+ in den Fokus, das KI-Upgrade der Sprachassistenz Alexa. Die auf generativer KI basierende Assistenz ist seit dem 7. Mai im Rahmen eines Early-Access-Programms auch in Deutschland verfügbar. Alexa+ soll natürlichere Gespräche ermöglichen, sich an Kontexte erinnern und Aufgaben eigenständig über verschiedene Dienste hinweg ausführen können. Wer während des Prime Day einen Echo-Lautsprecher, ein Echo-Display oder ein Fire-TV-Gerät kauft, erhält einen vorzeitigen Zugriff auf Alexa+. Für Prime-Mitglieder ist die Nutzung kostenlos, ohne Prime-Abo werden 22,99 Euro pro Monat fällig.

Zugriff auf die Angebote erhalten ausschließlich Prime-Mitglieder. Das Abonnement kostet derzeit 8,99 Euro pro Monat oder 89,90 Euro pro Jahr. Neukund:innen können Amazon Prime 30 Tage kostenlos testen.


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Snapchat bringt Sponsored Snaps nach Deutschland


Die Idee hinter den neuen AI Sponsored Snaps ist schnell erklärt: Marken können eigene KI-gestützte Agents direkt in die Chat-Funktion integrieren. Statt klassischer Werbung, die irgendwo zwischen Stories oder Videos auftaucht, begegnen Nutzer:innen diesen Marken also dort, wo sie ohnehin aktiv sind – im Gespräch.

Und genau das scheint kein Zufall zu sein. Laut Snapchat wurden allein im ersten Quartal 2026 mehr als 950 Milliarden Chats verschickt. Gleichzeitig haben über 500 Millionen User bereits mit der integrierten KI „My AI“ interagiert. Der Chat ist damit längst nicht mehr nur Kommunikation zwischen Menschen, sondern entwickelt sich zu einem Raum, in dem auch KI ganz selbstverständlich stattfindet.


Sponsored Snaps:

Snapchat schockt User mit Werbung im Chat

Snapchat Logo auf Button vor gelbem Hintergrund
© Rubaitul Azad – Unsplash

Snapchat setzt auf größere Kund:inneninteraktionen

Statt passiv Werbung zu konsumieren, können Nutzer:innen ab sofort aktiv mit Marken interagieren. Fragen stellen, Empfehlungen einholen oder Produkte entdecken – und das alles, ohne den Chat verlassen zu müssen. Für Unternehmen eröffnet sich ein ziemlich direkter Zugang zur Zielgruppe.

In Zukunft sollen Marken eigene KI-gestützte Agent:innen direkt in die Chatfunktion integrieren können (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Snapchat
In Zukunft sollen Marken eigene AI Agents direkt in die Chatfunktion integrieren können (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Snapchat

Schon die bisherigen Sponsored Snaps zeigen nach Angaben des Unternehmens, dass dieser Ansatz funktioniert. Sie generieren laut Snapchat im Vergleich mit anderen Inventarbuchungen bei Snapchat rund 22 Prozent mehr Conversions und senken gleichzeitig die Kosten pro Aktion um etwa 20 Prozent. Zudem liefern sie doppelt so viele Conversions pro Fullscreen Ad im Vergleich zu anderen Werbeformaten. Die neuen AI-gestützten Varianten setzen genau hier an, nur eben mit deutlich mehr Interaktion. Damit stellt Snapchat eine Art von Werbung bereit, die andere Tech Player in ihren KI-Umgebungen nur bedingt anbieten – Googles AI Mode Ads etwa liefern kontextbezogene Anzeigen, aber (noch) keine Konversation mit der Brand. Ajit Mohan, Chief Business Officer bei Snap Inc., meint:

Conversation is becoming the most valuable real estate in advertising. AI is accelerating that shift, turning chat into the place where people discover products, ask questions, and make decisions in real time. The real opportunity isn’t just putting ads into those environments, it’s designing formats that feel native to how people already talk. That’s what AI Sponsored Snaps are about – pairing the scale of nearly a billion monthly users with AI-powered conversations that drive real engagement and action.

Aktuell bereitet Snapchat den Start in einer Alphaphase vor, unter anderem in Zusammenarbeit mit Experian. Somit wird das Feature zunächst in einem kontrollierten Umfeld getestet, bevor es vermutlich breiter ausgerollt wird.


Anthropic hat kürzlich einen experimentellen Marketplace eingeführt, über den Angestellte Produkte mithilfe von AI Agents kaufen und verkaufen konnten. Mehr dazu erfährst du in unserem ausführlichen Artikel.

Project Deal:

In Anthropics Marketplace kaufen und verkaufen AI Agents für die Menschen

Project Deal: In Anthropics Marketplace kaufen und verkaufen AI Agents für die Menschen
© Anthropic via Canva





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Anthropic vor historischem IPO: Bewertung übertrifft OpenAI



Anthropic plant Mega-Börsengang
– Bewertung könnte auf über 300 Milliarden US-Dollar steigen

orangefarbener Hintergrund, grobe Zeichnung einer Hand, die Weltkugel hält, schwarzweiß
© Anthropic via Canva

Anthropic bringt den Börsengang auf den Weg

Im Dezember berichtete die Financial Times über konkrete Vorbereitungen für einen möglichen Börsengang von Anthropic. Demnachfbeso hatte das Unternehmen die Kanzlei Wilson Sonsini engagiert, die unter anderem die Börsengänge von Google, LinkedIn und Lyft begleitet hatte. Zudem wechselte mit Krishna Rao ein Manager zu Anthropic, der zuvor eine zentrale Rolle beim Airbnb-IPO gespielt hatte. In der Branche wurden diese Personal- und Strukturentscheidungen als deutliche Hinweise auf einen IPO gewertet. Eine offizielle Bestätigung gab es damals jedoch nicht.

Diese Einschätzung wurde nun zumindest teilweise bestätigt. Anthropic gab jüngst die vertrauliche Einreichung eines S-1-Formulars bei der US-Börsenaufsicht SEC bekannt. Das Unternehmen erklärte zudem, dass die Prüfung durch die Behörde den Weg für einen möglichen Börsengang ebnen könne. Ob und wann dieser tatsächlich stattfindet, hänge weiterhin von den Marktbedingungen sowie dem Verlauf des Prüfverfahrens ab.

Seit Monaten wird darüber spekuliert, welches der großen KI-Unternehmen den Gang an die Börse zuerst wagt. Die Aufmerksamkeit richtete sich dabei lange vor allem auf OpenAI. Mit der Einreichung bei der SEC hat Anthropic nun jedoch den ersten offiziellen Schritt gemacht.

Der Wettbewerb verlagert sich auf die Finanzmärkte

Während viele Nutzer:innen vor allem die Leistungsfähigkeit von Claude, ChatGPT oder Gemini diskutieren, richtet sich der Blick von Investor:innen zunehmend auf Umsatzwachstum, Profitabilität und Kapitalbedarf. Denn die Entwicklung moderner KI-Modelle erfordert Investitionen in Milliardenhöhe. Ein möglicher Börsengang von Anthropic würde tiefere Einblicke in die wirtschaftliche Realität eines der wertvollsten KI-Unternehmen der Welt ermöglichen.

Sollte die SEC dem Antrag zustimmen, könnte Anthropic einen der wertvollsten Börsengänge der Technologiegeschichte hinlegen. Schätzungen zufolge lag die Unternehmensbewertung Ende Mai bei 965 Milliarden US-Dollar. Damit würde das Unternehmen sogar vor OpenAI liegen, dessen Bewertung zuletzt auf etwa 852 Milliarden US-Dollar beziffert wurde. Zum Vergleich: Alibaba wurde beim Börsengang 2014 mit rund 231 Milliarden US-Dollar bewertet, Facebook 2012 mit etwa 104 Milliarden US-Dollar, wie ein Ranking von Stock Sharks aus dem Oktober 2025 zeigt.

Rückenwind erhält Anthropic dabei durch die starke Geschäftsentwicklung. Nach aktuellen Prognosen könnte das Unternehmen 2026 einen Jahresumsatz von knapp 45 Milliarden US-Dollar erreichen und damit rund 35 Prozent mehr Umsatz erzielen als OpenAI. Zudem rechnet Anthropic bereits im zweiten Quartal mit dem ersten operativen Gewinn – ein weiterer Faktor, der die hohen Erwartungen der Kapitalmärkte erklärt.


Anthropics Umsatz deutlich vor OpenAI:
5 Mal mehr als 2025

Illustration mit Handsymbol und Netzwerk-Knoten auf orangefarbenem Hintergrund sowie kariertem Notizpapier und skizzierten Linien. Das Motiv steht für KI-Agenten, Zusammenarbeit und die neuen Dynamic Workflows von Claude Opus 4.8.
© Anthropic via Canva

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