Künstliche Intelligenz
Durchblick bei Technik & Features moderner Monitore | c’t uplink
Monitore sind preiswert wie nie zu haben – oder extrem hochauflösend, kontrast- und farbstark und auch flexibel in Sachen Anschlussmöglichkeiten. Wer einen Monitor kaufen will oder muss, steht daher vor allerhand Abkürzungen von WQHD, 4K, 16:10 und 21:9 über HDMI, Displayport und USB-C mit PD bis hin zu sRGB, DCI-P3, AdobeRGB und HDR1000. Und hat möglicherweise ein paar Fragezeichen überm Kopf schweben.
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Den wöchentlichen c’t-Podcast c’t uplink gibt es …
Angelehnt an unseren vor kurzem erschienenen Vergleichstest von 5K- und 6K-Monitoren mitsamt Kaufberatung sprechen wir in dieser Folge des c’t uplink über all diese Features – und welche davon überhaupt für welche Zielgruppen wichtig, essenziell oder völlig egal sind.
Zu Gast im Studio: Benjamin Kraft, Ulrike Kuhlmann
Host: Jan Schüßler
Produktion: Tobias Reimer
► Mehr zu hochauflösenden Monitoren lesen Sie bei heise+ (€).
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(jss)
Künstliche Intelligenz
US-Bundesstaaten klagen gegen Trumps Anti-Wind-Deal mit TotalEnergies
Gegenwind für Trumps Kampagne für fossile Energie: Sieben US-Ostküstenbundesstaaten unter der Führung von New York haben eine Klage gegen die US-Regierung eingereicht, nachdem diese den französische Energiekonzern TotalEnergies aus zwei Projektem zum Bau von Windkraftanlagen vor der US-Ostküste herausgekauft hatte.
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Deal mit Total
Im März schloss die Trump-Regierung mit TotalEnergies eine Vereinbarung, nach der sich der Energiekonzern aus zwei Windkraftprojekten vor New Jersey und North Carolina zurückzog und sich verpflichtete, keine Offshore-Windprojekte mehr in den USA zu entwickeln. Daneben sagte er zu, mehrere hundert Millionen US-Dollar in Öl- und Gasprojekte zu investieren. Dafür sicherte die US-Regierung TotalEnergies eine knappe Milliarde US-Dollar zu.
Nach Ansicht der Kläger ist diese Vereinbarung rechtswidrig. Die Bundesstaaten fordern, den Ausstieg aus den Windkraftverträgen und den Vertrag mit Total für nichtig zu erklären. Darüber hinaus soll das Gericht die US-Regierung per Verfügung daran hindern, den Ausstieg weiter zu betreiben und die Vereinbarung mit Total umzusetzen.
Obwohl die Trump-Regierung in ihrem „Kreuzzug gegen Windenergie“ bereits mehrere Niederlagen vor Gericht habe hinnehmen müssen, versuche sie wieder, Projekte für saubere Energie zu vernichten, sagte die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James. Sie wirft der Regierung vor, einem ausländischen Unternehmen in einem „Scheingeschäft“ Millionen an Steuergeldern zu zahlen. Von einem „ungeheuerlichen Missbrauch von Steuergeldern“ spricht auch Kathy Hochul, demokratische Gouverneurin des Bundesstaates New Yorks.
Windpark mit 2,7 Gigawatt
Laut der Klageschrift sollte der Windpark vor New Jersey eine Leistung von 2,7 Gigawatt liefern. Er sollte genug Strom erzeugen, um mehr als 1,3 Millionen Haushalte in New York und New Jersey zu versorgen. Nach Angaben der New Yorker hätte der Windpark mehr als 1700 neue Arbeitsplätze geschaffen und den Bürgern des Bundesstaates rund zehn Milliarden US-Dollar an Energiekosten gespart. Ihn nicht zu bauen schadet laut den Klägern der Wirtschaft der Bundesstaaten, den Stromnetzen und den Klimazielen.
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An der Klage haben sich neben New York die Bundesstaaten Connecticut, Maine, Massachusetts, New Jersey, Rhode Island und Vermont beteiligt. Die Entscheidung dürfte von Bedeutung sein: Der Deal mit TotalEnergies war nicht der einzige dieser Art: Im April zahlte die Trump-Regierung den Energieunternehmen Bluepoint Wind und Golden State Wind zusammen knapp 900 Millionen US-Dollar für den Ausstieg aus Windenergieprojekten. Sollten die Kläger Recht bekommen, ist es denkbar, dass weitere Klagen folgen.
(wpl)
Künstliche Intelligenz
DuckDuckGo: KI-freie Suche boomt – jetzt als Standard
Eine Websuche ohne KI-gestützte Antworten, Chat-Aufforderungen und (möglichst) ohne KI-Bilder – das bieten DuckDuckGo und andere alternative Suchmaschinen wie Kagi seit einer Weile. Scheinbar mit Erfolg: Letzte Woche sei die Webbesuche auf seiner KI-freien Suchseite im Wochenvergleich um fast 30 Prozent gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Die App-Installationen nahmen in den USA ebenfalls um 18,1 Prozent im Wochenvergleich zu, die Installationen der iOS-App erreichten in den USA sogar laut DuckDuckGo einen Spitzenwert von 69,9 Prozent.
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Insbesondere seit Google in seinen Ergebnissen immer mehr von KIs ausgeben lässt, statt wie früher einfach eine Link-Liste mit Webseiten zu präsentieren, nimmt der Traffic auf DuckDuckGo wohl zu. Auch ein Kommentar auf Telepolis analysiert, wie Google das offene Web zum Rohstoff für seine KI-Suche degradiert – und Nutzer zu Alternativen treibt.
No-AI-Search jetzt auch als Standard-Suchmaschine möglich
Bis vor Kurzem musste man jedoch manuell zur Adresse der KI-freien Suchseite noai.duckduckgo.com navigieren. Jetzt gibt es eine No-AI-Search-Erweiterung für die Browser Chrome und Firefox, mit der diese Suchmaschine zum Standard wird. Nach der Aktivierung werden Nutzer auf die KI-freie Suchseite von DuckDuckGo weitergeleitet. Nutzer, die bereits zum DuckDuckGo-Webbrowser gewechselt sind, behalten ihre KI-Einstellungen bei, selbst wenn sie ihren Browserverlauf löschen.
Zusätzlich zu den neuen Erweiterungen kündigt DuckDuckGo an, in Kürze seine „DuckDuckGo Privacy Essentials“-Erweiterungen für Chrome, Firefox, Edge und Opera zu aktualisieren, die bereits seit einer Weile Tracker und ähnliches blockieren. Auch hier soll es bald eine Steuerungsmöglichkeit für KI-Sucheinstellungen geben.
(rie)
Künstliche Intelligenz
Angreifer können SolarWinds Web Help Desk lahmlegen
Die IT-Support-Software Web Help Desk von SolarWinds ist verwundbar. Angreifer können Instanzen abstürzen lassen oder sogar Schadcode ausführen. Eine Sicherheitslücke steckt in der Software direkt, die anderen Lücken betreffen Komponenten, die Web Help Desk nutzt. In einer aktuellen Version haben die Entwickler die Schwachstellen geschlossen. Bislang gibt es keine Hinweise auf Attacken.
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Server vor möglichen Attacken schützen
Nutzen Angreifer die Schwachstelle in Web Help Desk (CVE-2026-28299 „hoch“) erfolgreich aus, stürzt der Web-Help-Desk-Server ab. Im Anschluss ist der IT-Support in Firmen nicht mehr verfügbar. Eine „kritische“ Lücke (CVE-2025-12762) betrifft pgAdmin4. Hier können Angreifer Schadcode ausführen. Wie das konkret ablaufen könnte, ist bislang nicht bekannt.
Über die weiteren Schwachstellen kann ebenfalls Schadcode auf Systeme gelangen (etwa CVE-2025-12763 „hoch“). Oder Angreifer umgehen die TLS-Zertifikat-Verifizierung (CVE-2025-12765 „hoch“).
Die Entwickler versichern, SolarWinds Web Help Desk 2026.2 repariert zu haben. Die Warnmeldung liest sich so, als wären alle vorigen Versionen verwundbar. SolarWinds weist darauf hin, dass Nutzer von früheren Ausgaben zuerst auf 2026.1 und erst dann auf die aktuelle Version umsteigen sollten. Offensichtlich kann es sonst zu Fehlern im Betrieb kommen.
Nur noch TLS 1.2 und TLS 1.3
In der aktuellen Ausgabe haben die Entwickler den sicheren Betrieb zudem durch Anpassungen verbessert: So werden ab sofort nur noch TLS 1.2 und TLS 1.3 unterstützt. Außerdem sind standardmäßig nur noch moderne, empfohlene Cipher Suites aktiviert. Überdies haben die Entwickler noch mehrere Bugs aufgelöst und die aktuelle Version unterstützt jetzt Windows Server 2025.
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(des)
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